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 Betreff des Beitrags: Re: (7) Miralem Sulejmani
 Beitrag Verfasst: Sonntag 15. April 2018, 11:11 
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Vor Heimspiel gegen den FCZ

YBs Titelhamster Sulejmani verrät das Meisterrezept

Dieses Wochenende empfängt YB den FC Zürich. Miralem Sulejmani spricht im Vorfeld über Meisterschaften und Auswärtsstärke.

Am Sonntag wollen die Berner Young Boys mit einem Sieg gegen den FC Zürich einen weiteren Schritt Richtung Meistertitel machen.

Einer, der genau weiss, wie man Titel holt, ist Miralem Sulejmani: Der Serbe hat mit Benfica und Ajax bereits 5 Meisterschaften und 4 Cupsiege feiern dürfen.

Der Unterschied ist, wir holen die Punkte auch auswärts.
Autor: Miralem Sulejmani


«Es ist unglaublich», beschreibt Sulejmani den Moment der Erlösung. «Du arbeitest über das gesamte Jahr. Am Schluss, wenn du den Titel gewinnst, weisst du, wieso du gearbeitet hast.»

Auswärts (fast) wie zu Hause

Seit dem Sommer 2015 spielt der 29-Jährige bei den Young Boys – und ist selbstredend seit dem titellos. «Jetzt bin ich extrem hungrig», gesteht er.

Sulejmani weiss genau, was in dieser Saison anders ist als in seinen vorherigen zwei bei YB: «Der Unterschied ist, wir holen die Punkte auch auswärts. Wir sind auswärts stark und haben fast gleich viele Punkte geholt wie zu Hause (30/35, d. Red.).»

Statistik spricht deutliche Sprache

Gegen Zürich wird diese Stärke nicht zum Tragen kommen müssen – was den Flügelspieler aber nicht minder hungrig macht. «Wir spielen zu Hause, deshalb wollen wir die nächsten drei Punkte. Natürlich gehen wir mit dem nötigen Respekt vor Zürich ins Spiel, aber wir wollen gewinnen.»

Die Chancen dafür stehen gut. Der FCZ steckt nämlich derzeit in einer kleineren Krise, konnte seit 4 Spielen nicht mehr gewinnen und ist als Fünfter so schlecht klassiert wie nie zuvor in dieser Saison. Zudem konnten die Zürcher keine der letzten 10 Direktbegegnungen gewinnen.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... sterrezept

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 Betreff des Beitrags: Re: (7) Miralem Sulejmani
 Beitrag Verfasst: Montag 30. April 2018, 09:39 
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Sulejmani wurde schon Meister

«Dieser Titel ist unvergleichlich!»

YB krönt sich nach 32 Jahren wieder zum Schweizer Meister. Miralem Sulejmani hat bereits Titel mit Benfica Lissabon und Ajax Amsterdam gewonnen. Was diesen Titel besonders macht, verrät er im Interview.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 19422.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (7) Miralem Sulejmani
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. Mai 2018, 17:57 
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VERTRAGSVERLÄNGERUNG

Miralem Sulejmani bleibt bei YB

Der BSC Young Boys freut sich sehr, dass es gelungen ist, den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit Miralem Sulejmani um zwei Jahre mit Option auf eine weitere Saison zu verlängern. Der 29-jährige Offensivspieler wechselte im Sommer 2015 von Benfica Lissabon zu YB und erzielte bisher in 86 Super-League-Spielen 27 Tore und 20 Assists. In der laufenden gelb-schwarzen Meistersaison gehört er mit bisher 11 Treffern und 8 Assists zu den besten Skorern der Liga; seine Klasse zeigte er auch am letzten Samstag auf dem Weg zum 2:1-Siegtor gegen Luzern, als er in der 89. Minute nach einem tollen Dribbling Guillaume Hoarau bediente. Dieser legte für Jean-Pierre Nsame auf – ein Schuss, ein Tor und eingeleitet war die YB-Meisternacht.

Miralem Sulejmani, der bisher 20 Länderspiele für Serbien bestritten hat, gilt nicht nur als torgefährlicher Mittelfeldspieler und Freistoss-Spezialist, sondern auch als "Titelhamsterer": Mit YB hat er bereits die zehnte (!) Trophäe in seiner Karriere gewonnen. Zuvor war er mit Benfica Lissabon (2-mal Meister, 1-mal Cupsieger, 2-mal Ligacupsieger) und Ajax Amsterdam (3-mal Meister, 1-mal Cupsieger) sehr erfolgreich gewesen.

YB-Sportchef Christoph Spycher sagt: "Wir sind sehr froh, dass sich Miralem Sulejmani trotz zahlreicher anderer Angebote für uns entschieden hat. Wir schätzen nicht nur seine ausserordentlichen Fähigkeiten auf dem Rasen, sondern auch seine menschlichen Qualitäten."

Miralem Sulejmani betont: "Ich bin sehr froh, dass ich weiterhin ein Teil der YB-Geschichte sein kann. Meine Familie und ich fühlen uns in Bern und bei YB sehr wohl. Es war und ist sehr berührend, was mit YB passiert: Die Emotionen und das Fest vom Samstag werden mir immer in bester Erinnerung bleiben. Und ich hoffe, dass wir auch den Cup gewinnen. Wir werden alles dafür tun."


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 Betreff des Beitrags: Re: (7) Miralem Sulejmani
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. Mai 2018, 17:58 
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 Betreff des Beitrags: Re: (7) Miralem Sulejmani
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. Mai 2018, 18:59 
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Miralem Sulejmani verlängert mit YB

Wenige Tage nach dem Meistercoup hat YB sich mit einem seiner Leistungsträger geeinigt. Miralem Sulejmani bleibt zwei weitere Jahre in Bern.

Mitten im Feiertrubel hat sich Miralem Sulejmani entschieden, bei YB zu bleiben. Am Donnerstag konnte der Club vermelden, dass es gelungen ist, den Vertrag mit Sulejmani um zwei Jahre mit Option auf eine weitere Saison zu verlängern. Der 29-jährige Serbe folgt damit auch etwas seinem Herzen.

«Wir sind sehr froh, dass sich Miralem Sulejmani trotz zahlreicher anderer Angebote für uns entschieden hat. Wir schätzen nicht nur seine ausserordentlichen Fähigkeiten auf dem Rasen, sondern auch seine menschlichen Qualitäten», wird YB-Sportchef Christoph Spycher in der Mitteilung zitiert.

«Ich bin sehr froh, dass ich weiterhin ein Teil der YB-Geschichte sein kann. Meine Familie und ich fühlen uns in Bern und bei YB sehr wohl », sagt Miralem Sulejmani zur Verlängerung. Es sei sehr berührend gewesen, was die letzten Tage passiert sei. «Die Emotionen und das Fest vom Samstag werden mir immer in bester Erinnerung bleiben. Und ich hoffe, dass wir auch den Cup gewinnen. Wir werden alles dafür tun», so der YB-Offensivspieler.

Zehn Titel, 20 Länderspiele und 27 Super-League-Tore

Der 29-jährige Serbe wechselte im Sommer 2015 von Benfica Lissabon zu YB und erzielte in 86 Super-League-Spielen 27 Tore und 20 Assists. In der laufenden Meistersaison gehört er mit bisher 11 Treffern und 8 Assists zu den besten Skorern der Liga.

Seine Klasse zeigte er auch am letzten Samstag auf dem Weg zum 2:1-Siegtor gegen Luzern, als er in der 89. Minute nach einem tollen Dribbling Guillaume Hoarau bediente. Dieser legte per Kopf für Jean-Pierre Nsame auf. Dessen Tor leitete die YB-Meisternacht ein.

Sulejmani, der bisher 20 Länderspiele für Serbien bestritten hat, gilt nicht nur als torgefährlicher Mittelfeldspieler und Freistoss-Spezialist, sondern auch als «Titelhamsterer»: Mit YB hat er bereits den zehnte Titel in seiner Karriere gewonnen. Zuvor war er mit Benfica Lissabon (2-mal Meister, 1-mal Cupsieger, 2-mal Ligacupsieger) und Ajax Amsterdam (3-mal Meister, 1-mal Cupsieger) sehr erfolgreich gewesen.

Vater als Bezugsperson

Sulejmani wird mit einigen Personen über die Vertragsverlängerung gesprochen haben. Es ist anzunehmen, dass er sich auch mit seinem Vater darüber ausgetauscht hat. Miljaim Sulejmani, einst auch Profifussballer, ist eine überaus wichtige Bezugsperson für den YB-Linksfüsser.

Sein Vater sei es gewesen, der während der Kriegszeit in Serbien alles Mögliche getan habe, um die Kinder abzulenken, erinnerte sich Miralem in einem Gespräch mit dieser Zeitung kurz nach seinem Wechsel zu YB im Sommer 2015.

Stundenlang hätte er als Kind mit seinem Vater auf den Strassen Fussball gespielt. Der Vater sei für ihn auch heute noch zugleich Fan, Förderer und scharfer Kritiker. Mehrmals täglich stünden sie in telefonischem Kontakt.

Ernährung umgestellt

Im Hinblick auf diese Saison hatte Sulejmani einige Dinge in seinem Sportlerleben angepasst. Er stellte die Ernährung um, ass seither meistens vegan. Das Krafttraining reduzierte er und intensivierte dafür die Übungen, bei denen der Fokus auf der Beweglichkeit liegt. Er komme mit Freude zur Arbeit, sagte Sulejmani im August 2017 zu dieser Zeitung.

Seinen Höhenflug, der bis heute anhält, startete er im letzten Oktober. Beim Auswärtsspiel in Luzern traf der Serbe zum 1:0, sein erster Saisontreffer seit dem Tor im Spiel gegen Basel zum Saisonauftakt. Nach dem Treffer in Luzern wischte sich Sulejmani beim Jubeln symbolisch das Pech vom Körper. Seither bereitete Sulejmani mit beeindruckender Konstanz YB-Treffer vor und traf ebenso regelmässig selber - bis er zwischenzeitlich sogar an der Spitze der Topskorer stand.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/24315024

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 Betreff des Beitrags: Re: (7) Miralem Sulejmani
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. Mai 2018, 19:03 
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Zusage für weitere 2 Jahre

YB kann Sulejmani halten

Die Young Boys haben den Vertrag mit Miralem Sulejmani verlängert. Der Offensivspieler war ein wichtiges Puzzleteil im Meisterteam.

Miralem Sulejmani unterschrieb für weitere 2 Jahre mit Option auf Verlängerung. Der 29-jährige Serbe hatte im Sommer 2015 von Benfica Lissabon zu YB gewechselt und erzielte bisher in 86 Super-League-Partien 27 Tore und 20 Assists.

In der laufenden Meistersaison gehört er mit bisher 11 Treffern und 8 Assists zu den besten Skorern der Liga. Der 20-fache Nationalspieler Serbiens, der in seiner Karriere mittlerweile schon 10 Trophäen gewonnen hat, gilt zudem als ausgewiesener Freistoss-Spezialist.

Berührende Momente

Der Berner Sportchef Christoph Spycher sagt: «Wir sind sehr froh, dass sich Miralem Sulejmani trotz zahlreicher anderer Angebote für uns entschieden hat.» Der Akteur selbst betont, dass er weiterhin ein Teil der YB-Geschichte sein wolle. «Meine Familie und ich fühlen uns in Bern sowie beim Klub sehr wohl. Es war und ist sehr berührend, was mit YB passiert.»


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ani-halten

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 Betreff des Beitrags: Re: (7) Miralem Sulejmani
 Beitrag Verfasst: Freitag 4. Mai 2018, 16:16 
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YB und Sulejmani sind sich einig geworden

Miralem Sulejmani hat sich entschieden, bei YB zu bleiben, er hat seinen Vertrag beim neuen Schweizer Meister bis 2020 verlängert. Der Serbe folgt damit auch ein wenig seinem Herzen.

Es gab in der Geschichte des Fussballs bestimmt schon zügigere Vertragsverhandlungen. Während Wochen hiess es seit Beginn der Rückrunde, die Young Boys und ihr serbischer Flügelstürmer Miralem Sulejmani seien in Gesprächen über eine gemeinsame Zukunft.

Am Donnerstag, fünf Tage nachdem YB dank eines 2:1 gegen Luzern den Meistertitel errungen hat, erledigten die Berner nun die seit Wochen drängende Personalpendenz und gaben die Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrags mit Sulejmani bis 2020 mit Option auf eine weitere Saison bekannt.

Es ist anzunehmen, dass die Verlängerung schon vor dem mit Spannung erwarteten Luzern-Spiel vom Wochenende feststand, die Young Boys aber mit einer Veröffentlichung zuwarteten, um das Team in seiner Konzentration vor dem letzten Schritt zum Titel nicht zu stören.

Dass der 29-Jährige in Bern bleibt, ist für YB eine Erfolgsmeldung. Vom Potenzial her kann man sich den flinken Linksfuss problemlos in einer höheren Liga vorstellen, und mit seiner Erfahrung, die er nach mittlerweile sechs Meistertiteln in drei Ländern mitbringt, ist er ohnehin für jede Mannschaft viel wert.

Die Vorzüge der Young Boys

Mit dem Gewinn des ersten YB-Meistertitels seit 32 Jahren hat Sulejmani grosse Emotionen erlebt, vor der Tür steht der Cup­final, und in Bern haben sich der Serbe und seine Familie seit ihrer Ankunft 2015 aus Lissabon hervorragend eingelebt.

Was also sprach überhaupt gegen eine Vertragsverlängerung? Zum einen sein Alter. Mit 29 ist Sulejmani an einem Zeitpunkt in seiner Karriere angelangt, an dem er nicht mehr manchen gut dotierten Vertrag in einer finanzkräftigen Liga wird unterschreiben können.

Auch deswegen ist sein neuer Kontrakt das Resultat von zähen Verhandlungen, an denen seine Berater aus der Heimat, die er nebst dem einstigen FCZ-Verteidiger Mathieu Béda auch noch an seiner Seite hat, kräftig mitgewirkt haben dürften.

«Wir sind sehr froh, dass sich Miralem Sulejmani trotz zahlreicher anderer Angebote für uns entschieden hat», sagt YB-Sportchef Christoph Spycher. Offenbar hätte Sulejmani auch zu Topclubs in Griechenland, Russland, der Türkei wechseln – oder sich mit einer Art Rentenvertrag in Katar, den Emiraten oder China vergolden lassen können. Er hat auf beides verzichtet, sich stattdessen für YB entschieden – und folgt damit auch ein wenig seinem Herzen.

Aber die sportlichen Perspektiven sind für ihn auch in Bern durchaus attraktiv: Die Young Boys brauchen für die Teilnahme an der Gruppenphase der Champions League nur das Playoff zu überstehen. Sulejmani hat gute Chancen, nächste Saison noch einmal in der Königsklasse zu spielen und seinen bislang 16 Einsätzen (13 für Benfica, 3 für Ajax) weitere hinzuzufügen.

Hoarau, von Bergen, Sulejmani

«Es ist sehr berührend, was mit YB passiert», sagt der 20-fache Nationalspieler zu den jüngsten Erfolgen mit YB und seinem Entscheid, in Bern zu bleiben. Die letzten Teileinsätze für die stark besetzte serbische Auswahl hatte Sulejmani im Rahmen der letzten EM-Qualifi­kation 2015 und in zwei Freundschaftsspielen vor zwei Jahren – eine Rückkehr ist bei starken Leistungen gerade auf internationaler Bühne nicht ausgeschlossen.

Das Berner Publikum also wird weiter in den Genuss von Sulejmanis Künsten kommen. Mit ihm, Guillaume Hoarau (bis 2020) und Steve von Bergen (wird wohl ein Jahr anhängen) bleiben nebst vielen drohenden Abgängen immerhin drei Leistungsträger über die kommende Transferperiode hinaus bei YB.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/24315024

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 Betreff des Beitrags: Re: (7) Miralem Sulejmani
 Beitrag Verfasst: Montag 14. Mai 2018, 14:53 
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14.05.2018

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YB-Sulejmani über seine goldene Haarpracht

«Jetzt bin ich doch der Normale – nicht?»

Miralem Sulejmani gewinnt erstmals Gold und hält sich für den einzig Normalen im Team. Und Roger Assalé fragt sich, welch komische Getränke da herumgereicht werden. Trainer Adi Hütter tut das nicht.

Aufgekratzt sind sie alle, als der Pokal naht. Und natürlich auch nach vollzogener Übergabe an die Blondies von YB. Eines ist gewiss: Hätten Sie die gesamte Saison mit diesen teils zum Brüllen komischen Haarfarben spielen müssen – sie wären kaum Meister geworden. Niemand hätte sie ernst genommen.

Bei den einen war es eine Art Orange. Bei anderen wie der zu Zulte Waregem in Belgien wechselnde und offiziell verabschiedete Marco Bürki das gute alte waserstoffblond. Bei Miralem Sulejmani ist es eine Art Gelbgold.

Aber so trat der Serbe bereits seit zwei Wochen auf, seit YB gegen Luzern hatte Meister werden können. «Jetzt bin ich der Normale unter all den komischen Haarfarben», sagt der Mann aus Belgrad. Und muss selber über seinen Witz grinsen.

Mit dem Meisterpokal holt Sulejmani seine persönlich elfte Trophäe. Sagt er. Ein bisschen rumgoogelnd kommt man indes auf «nur» auf zehn Mal Silberware … Egal: Es ist jedenfalls das erste Goldene Ding, das Zuki stemmen darf nach den Meisterpokalen und -Schalen aus Portugal und Holland, die allesamt silbern waren. «Auch wenn ich das Gefühl sehr gut kenne, Trophäen zu gewinnen: Diese hier ist speziell. Und es ist auch gut für den Schweizer Fussball, haben wir die geholt. Denn Konkurrenz für Basel belebt doch!»

Roger Assalé seinerseits sah aus wie ein Wesen aus dem Tierreich mit seinem blonden Streifen auf seinem Schädel. Der gläubige Christ wunderte sich aber mehr über die komischen Getränke, die von seinen Mitspielern konsumiert wurden. Champagner? «Rühre ich nicht an.» Bier? «Auch nicht.»

Für den Ivorer war es auch schon die vierte Trophäe. «Sie ist recht schwer», sagt er. «Aber viel schwerer wiegt, was wir diese Saison erreicht haben.»

Nicht blondiert zeigte sich «Trainergott» Adi Hütter. «Blondieren? Ja also welche Haare soll ich denn blondieren?» Den Zwei-Millimeter-Schnitt, den sich sein Assistent Christian Peintinger und er verpasst hätten, genüge vollauf. Der Mann ist gut drauf. Und man darf davon ausgehen, dass der Vorarlberger, der ein Glas guten Weins durchaus schätzt, an diesem Abend nicht ganz dieselbe Meinung über Champagner hat wie Roger Assalé.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 73565.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (7) Miralem Sulejmani
 Beitrag Verfasst: Samstag 26. Mai 2018, 13:59 
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26.05.2018

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Meistermacher mit offener Rechnung

Keiner hat bei YB mehr Titel gewonnen als Miralem Sulejmani. An seine Finalspiele aber hat der Serbe schlechte Erinnerungen.

«Meistermacher für YB!»Die Schlagzeile der Berner Zeitung ist bald drei Jahre her – und im Sommer 2015 ein forscher Willkommensgruss für Zugang Miralem Sulejmani. Der Serbe war in den fünf Saisons zuvor Meister geworden, 2011 bis 2013 mit Ajax, 2014 und 2015 mit Benfica, und eigentlich hätte seine nächste Destination nach Amsterdam und Lissabon eher Madrid oder Manchester sein müssen.

Aber Sulejmanis Karriere ­erreichte die einst von Fachleuten prognostizierte Flughöhe nie ganz, was auch mit schweren Verletzungen zu tun hatte. Dennoch dachten viele Beobachter und auch der Spieler selber 2015, Bern würde ein Zwischenschritt auf dem Weg zurück zu einem europäischen Topclub sein.

Nett – und speziell gekleidet

Und nun ist Sulejmani tatsächlich seit drei Jahren bei YB – und hat kürzlich seinen Vertrag um zwei Saisons verlängert. «Meine Familie und ich sind hier sehr glücklich», sagt der 29-Jährige, «das ist wichtig.» Die feierlichen Ereignisse rund um den Meistertitel mit den Young Boys haben auch den Offensivkünstler nachhaltig beeindruckt.

«Das war einmalig, diese Stimmung, diese Freude, diese Leidenschaft», sagt Sulejmani, der als ehemaliger Partizan-Junior die Verhältnisse im heissblütigen Belgrader Fussball bestens kennt. «Eine solche Begeisterung wie in Bern in den letzten Wochen sieht man selten.»

Zehn Titel hat Sulejmani mittlerweile gewonnen, er ist damit mit Abstand der höchstdekorierte Akteur bei YB. Er fühlt sich in Stadt und Verein pudelwohl, sucht gerade eine grössere Wohnung nahe dem Rosengarten, wo er mit Frau und zwei Kindern lebt. Sulejmani ist ein freundlicher Kerl, angenehm im Umgang mit allen, beliebt bei Mitspielern und Büroangestellten.

Den oft höchst ausgefallenen Modegeschmack des freakig gekleideten Sulejmani sehen ihm die anderen Angestellten im Stade de Suisse schmunzelnd nach. «Er ist wirklich sehr selten nicht gut gelaunt», sagt Trainer Adi Hütter. «Und es ist eine riesige Freude, mit einem derart starken Techniker zu arbeiten. Er ist einer, das sage ich immer wieder, für den die Menschen Eintritt bezahlen.»

Die vielen reizvollen Angebote

Die Vertragsverlängerung bei den Young Boys ist Sulejmani nicht leichtgefallen. Im Herzen hatte er sich zwar längst entschieden, in Bern zu bleiben, aber da waren diese vielen Angebote aus jenen Ländern, in denen das Leben nicht so angenehm wie in der Schweiz ist, die monatlichen Lohnauszahlungen aber äusserst grosszügig ausfallen.

Die serbischen Berater Sulejmanis drängten auf einen ablösefreien Transfer, das Handgeld wäre üppig ­ausgefallen. «Ich hätte bei vielen Vereinen deutlich mehr verdienen können», sagt Sulejmani. «Aber darum geht es nicht immer. Es muss Spass machen, dann geht es mir und meiner Familie auch gut. Und dann kann ich Höchstleistungen erbringen.»

Es sind bemerkenswerte, keineswegs selbstverständliche Aussagen. Denn viele Verträge wird Sulejmani als Fussballer nicht mehr unterschreiben. Aber es ist auch nicht so, dass er bei YB ­finanziell darben müsste, bereits bisher gehörte er mit Guillaume Hoarau und Steve von Bergen zu den Topverdienern im Betrieb.

Nicht an der WM dabei

Das Leben Sulejmanis ist derzeit nahezu frei von Wolken. Aber trotz herausragender Saison in der Schweiz, die in der Heimat durchaus aufgefallen ist, war der 20-fache Nationalspieler weit von einem WM-Aufgebot Serbiens entfernt. In seinem Heimatland steht ein grosses Reservoir an starken Fussballern zur Verfügung, aber man könnte sich Sulejmani problemlos im 23-Mann-Kader vorstellen.

«Das ist ein bisschen schade», sagt er, «doch nun werde ich meine ­Nationalmannschaft halt aus der Ferne unterstützen. Ich traue unserem Team zu, hinter Brasilien und vor der Schweiz und ­Costa Rica Zweiter in der Gruppe zu werden.»

Er ist mit einigen ­Nationalspielern wie Star Nemanja Matic von Manchester United eng befreundet. «Ich hoffte bis zuletzt, dabei zu sein», sagt Sulejmani, «aber das ist alles ein wenig kompliziert bei uns.» Einerseits soll der herausragende Nachwuchs Serbiens (unter anderem U-20-Weltmeister 2015) gefördert werden, andererseits ist Sulejmani mittlerweile einer, mit dem sich bei einem Transfer nicht mehr grosses Geld ver­dienen lässt. Da wird lieber ein Youngster mehr mitgenommen.

Solche Sachen sind im Fussball manchmal entscheidend. Einst war Sulejmani selber eines der begehrtesten Talente des Weltfussballs, heute würde der 19-jährige Sulejmani wohl nicht für weniger als 50 Millionen Franken den Besitzer wechseln. Er ist mit rund 25 Millionen Franken Ablöse immer noch mit weitem Abstand der ­teuerste Einkauf der ruhmreichen Ajax-Vereinshistorie.

Grosser Final, harte Landung

Sulejmani konzentriert sich also auf YB. Er hat in seinem Team klar am meisten Finals bestritten, in Portugal gewann er auch zweimal den Ligapokal. «Die tollen Feierlichkeiten haben Lust auf mehr gemacht», sagt er vor dem Pokalendspiel gegen Zürich. «Ich möchte so eine Party am Sonntag unbedingt noch mal erleben.» Seine Erinnerungen an Cupfinals aber sind nicht nur erfreulich.

2010 stand er bei Ajax in beiden Partien gegen Feyenoord (2:0, 4:1) wegen einer Blessur nicht im Kader. Ein Jahr später erzielte er drei Tore auf dem Weg ins Endspiel, dort verlor Ajax nach 2:0-Führung 2:3 nach Verlängerung gegen Enschede, der spätere Basler Marc Janko schoss in der 117. Minute das Siegtor. 2:3 nach 2:0-Führung in einem Cupfinal gegen einen Aussen­seiter – das kennt YB auch. Aber damit soll endlich Schluss sein.

Im Final 2014 mit Benfica gegen Rio Ave (2:0) schliesslich fehlte Sulejmani erneut verletzt. Er hatte im Viertelfinal gegen Gil Vicente das einzige Tor der Partie geschossen und im Halbfinal gegen den grossen Rivalen Porto über die gesamte Spielzeit mitgeholfen, nach Elfmeterschiessen zu siegen.

Drei Tage vor der Begegnung gegen Rio Ave hatte ­Sulejmani den grössten Match seiner Laufbahn bestritten. Im Europa-League-Final in Turin war er «super in die Partie gekommen» und hatte früh zwei Verwarnungen gegen Sevilla-Spieler herausgeholt.

Unter anderem gegen Alberto Moreno. «Ich war parat und war kaum zu bremsen», sagt er. Das realisierte auch Moreno, der den fliegenden Sulejmani nach rund zwanzig Spielminuten auf Höhe Mittellinie mit einer üblen Grätsche stoppte.

Seinen furchterregend hohen Flug mit harter Landung hat Sulejmani immer noch auf dem Handy gespeichert, es ist eine unschöne Erinnerung an eine böse Schulterverletzung, mit der er rund neun Monate ausfiel.

Zu gut für die Schweiz

Irgendwie hat Pokalhamsterer Miralem Sulejmani also noch eine Rechnung mit Finalspielen offen. Der Meistermacher hat im Fussball fast alles erlebt – Triumphe und Tragödien, Titel und Tiefpunkte. Einer mit ­seiner Sonderklasse ist eigentlich viel zu gut für die Super League. Aber seine Rückschläge haben dazu geführt, dass Sulejmani sein Glück nicht in Spanien oder England gefunden hat. Sondern in der Schweiz.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/12864740

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 Betreff des Beitrags: Re: (7) Miralem Sulejmani
 Beitrag Verfasst: Freitag 22. Juni 2018, 14:57 
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YB-Sulejmani erklärt nächsten WM-Gegner

«Ich stufe Serbien stärker ein als die Schweiz»

Zwanzig Mal hat YB-Star Miralem Sulejmani für Serbien gespielt. Er favorisiert sein Team für den Knüller gegen die Schweiz.

Miralem Sulejmani, braungebrannt, gutgelaunt, beginnt aufzuzählen. «Also: Da hast du die beiden Aussenverteidiger mit der Riesen-Routine: Aleksandar Kolarov von der AS Roma und Bane Ivanovic von Zenit St. Petersburg. Dann den jungen Sergej Milinkovic-Savic, der bei Lazio Rom überragend gespielt hat. Er ist ein enorm intelligenter Spieler. Auf und neben dem Feld. Und Nemanja Matic, der bei Manchester United eine tragende Rolle spielt.»

Doch die Aufzählung ist nicht beendet. «Du hast auch Tadic, Tosic, Mitrovic, Milenkovic …» Die Frage war: Welches sind die Schlüsselspieler von Serbien. «Du siehst», sagt YB-Star Sulejmani, der zum letzten Mal im März 2016 gegen Estland das Trikot der Adler trug. «Man kann sich nicht auf zwei, drei festlegen. Die gesamte Mannschaft hat eigentlich keine Schwachstelle. Echt.» Dennoch: Die vier erstgenannten seien schon die Pfeiler der Mannschaft von Mladen Krstajic.

«Klar haben wir Individualisten, die mit einer einzigen Aktion ein Spiel entscheiden können. Aber es ist wirklich so: Die Geschlossenheit dieser Mannschaft ist ihr grosses Plus, sie ist nicht zerstritten. Das war früher nicht immer so.» Viel mehr sagt Sulejmani zu diesem Thema nicht, weil er das selber miterlebt hat. Zerwürfnisse innerhalb des Teams waren einstmals ebenso die Regel wie herausragende Superstars wie Dejan Stankovic, Savo Milosevic oder Predrag Mijatovic.

Ein weiteres Plus sieht Miralem in der Routine im Team: «Wir haben viele Spieler mit sehr viel Erfahrung.»

Sulejmani hofft auf Schweiz UND Serbien

Doch auch Sulejmani weiss, dass die Ausgangslage für die Serben nach dem überraschenden Punktgewinn der Schweiz gegen Brasilien heikel ist. «Wir müssen alles klar machen, bevor wir gegen Brasilien spielen. Also müssen wir gegen die Schweiz gewinnen.» Was wünscht er sich? «Dass die Schweiz UND Serbien weiterkommen.» Ist das nicht ein bisschen vermessen? Sulejmani: «Warum? Im Fussball ist wirklich alles möglich. Ich stufe Serbien als stärker ein als die Schweiz. Und ihr habt gegen Brasilien einen Punkt geholt. Also…»

Das Spiel schaut er sich zuhause an. Nach den beiden Spielen am Burkhalter-Cup gegen Breitenrain und Xamax am Nachmittag. Sulejmani: «Ich bin schon ganz kribbelig!» Nicht wegen des Burkhalter-Cups …


https://www.blick.ch/sport/fussball/wm/ ... 23042.html

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