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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Montag 8. April 2019, 20:39 
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Zitat:
BSC Young Boys Hoarau will erstmals Ligatopskorer werden

Schweizer Meister ist er mit den BSC Young Boys schon – Torschützenkönig will er in dieser Saison endlich werden. Guillaume Hoarau trifft zurzeit am Laufmeter.

Das Wichtigste in Kürze

- Guillaume Hoarau steuert beim 5:1-Sieg von YB gegen Thun seine Tore 17 und 18 bei.
ä Der Franzose will in dieser Spielzeit zum ersten Mal Torschützenkönig werden.

Die BSC Young Boys bezwingen gestern Sonntag den FC Thun diskussionslos mit 5:1. Einer der überragenden Akteure im Team der Stadtberner war einmal mehr Guillaume Hoarau.

Der Franzose erzielte seine Meisterschaftstore 17 und 18. Somit gelangen dem YB-Stürmer in den letzten beiden Partien gegen St. Gallen und Thun zusammen unglaubliche fünf Tore.

Besonders bitter war die 1:5-Klatsche auch für Thun-Topskorer Dejan Sorgic. Im Duell um die Torschützen-Krone musste er Guillaume Hoarau davonziehen lassen. Sorgic folgt nun mit insgesamt 15 Toren.

Bemerkenswert: YB-Goalgetter Hoarau erzielte die 18 Tore in nur gerade 19 Spielen. Die engsten Verfolger Sorgic, Nuzzolo und Ajeti haben alle bereits 26 oder mehr Partien absolviert.
Wird der Stürmer der BSC Young Boys erstmals Torschützenkönig?

Schwer vorstellbar also, dass sich Guillaume Hoarau die Auszeichnung als Liga-Topskorer noch wegschnappen lässt. Für Hoarau wäre es eine längst überfällige Auszeichnung. Bisher hinderte ihn meist ein Spieler des FC Basel oder eine Verletzungen am Titelgewinn.

Die nächste Chance mit den BSC Young Boys dem Meistertitel einen Schritt näher zu kommen und in der Torschützenliste weiter davonzuziehen bietet sich schon am Mittwoch. Im Nachholspiel (18.45 Uhr) gegen den FC Luzern will der Franzose seinen Torhunger weiter stillen.


https://www.nau.ch/sport/fussball/bsc-y ... n-65505717

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Samstag 13. April 2019, 13:31 
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Zitat:
«Es gibt Momente, in denen ich 35 als alt empfinde»

Er schiesst Tor um Tor und steht mit YB vor seinem zweiten Meistertitel. Warum für Guillaume Hoarau in der Schweiz alles zusammen kommt.

Nach Ihrer Ankunft bei YB 2014 bekam man von Ihnen den Eindruck des Weltbürgers, des Reiselustigen. Jetzt stehen Sie vor Ihrer sechsten Saison in der Schweiz. Ist Guillaume Hoarau sesshaft geworden?
Ich bin sicher ruhiger geworden, das bringt das Alter (lacht). Aber ich war doch auch vier Jahre in Le Havre und noch einmal so lange in Paris. Okay, China war ein kurzes Abenteuer.

Und hier haben Sie nun etwas gefunden, das Sie vorher nicht hatten?
Der Reisende erlebt viel, er nimmt alles auf, trifft Leute. Aber es gibt Phasen im Leben, in denen man nicht viel unterwegs zu sein braucht und trotzdem interessante Leute aus aller Welt trifft. So geht es mir gerade in der Schweiz. Hier kommt alles zusammen: Erfolg im Beruf, meine Lust am Leben, Freunde, Familie. Bern ist ein Ort, der mir guttut.

Haben Sie sich denn verändert, seit Sie da sind?
Ich weiss heute, was ich will im Leben, ich weiss, was von mir erwartet wird und wie ich damit umgehen muss. YB und die Stadt haben mich vom ersten Tag an gut aufgenommen. Deswegen bin ich so glücklich, den Leuten hier etwas zurückgeben zu können.

Ihr Vertrag läuft bis 2020. Noch mindestens eine Saison, 30 bis 40 Spiele, noch einmal die Knochen hinhalten. Ist es immer nur der Spass am Spiel, der Sie im Fussball antreibt?
Ich stehe jeden Morgen auf, lege Musik auf, singe und komme mit Freude zum Training oder ans Spiel. Und wenn der Tag kommt, an dem ich nicht mehr singen mag, weiss ich, dass es vorüber ist. Ich werde mich zu nichts zwingen.

Die Herausforderung für den alternden Fussballer ist doch, dass er nur so gut sein kann, wie sein Körper es noch zulässt.
Ich bin spät Profi geworden, mit 22 erst durchgestartet. Kylian Mbappé ist mit 19 Weltmeister geworden, keiner fragt ihn, ob er dafür nicht zu jung sei. Im Fussball hat sich die Bedeutung des Alters enorm nach unten verschoben, den Jungen gehört nicht nur die Zukunft, sondern auch die Gegenwart. Alles fängt früher an, die Jungen tragen viel mehr Verantwortung.

Das klingt, als hätten die Alten keinen Platz mehr.
Doch, jemand muss doch den Jungen auch zeigen, wie es geht (lacht). Aber eben, sobald ich für YB keine Verstärkung mehr bin, muss ich aufhören. Da muss man brutal ehrlich sein zueinander.

Wie empfinden Sie das Älterwerden?
Das kann einem schon Angst machen (schmunzelt). Du merkst es weniger an dir, sondern an den Menschen um dich herum, die ja auch älter werden, meine Eltern, mein Sohn. Es machte «paff!», und plötzlich war er 10! Es gibt schon Momente, in denen ich 35 als ziemlich alt empfinde (schmunzelt). Aber das ist ja nur, weil ich als Sportler mit so jungen Leuten arbeite.

«Jede Saison, die ich jetzt noch anhänge, ist auch eine Art Dank an dieses Spiel.»

Fussball ist ein Erfolgsgeschäft, es geht um Titel, um Auszeichnungen. Sie beschreiben das alles sehr locker, so unverkrampft.
Ich sehe einfach, was ich durch den Fussball alles erleben durfte, wo ich überall hingekommen bin. Das ist ein Privileg. Und jede Saison, die ich jetzt noch anhänge, ist auch eine Art Dank an dieses Spiel. Man muss es respektieren – und geniessen, auch wenn es längst zum grossen Geschäft geworden ist.

Aber Ihr nächster Vertrag wird kein Dreijahresvertrag sein?
Schwer zu sagen (schmunzelt). Wir warten ab. Ich habe mit YB Geschichte geschrieben und möchte das weiter tun. Noch habe ich den Stift fest in der Hand (zwinkert).

Ist der Titel des Torschützenkönigs Ihr letztes grosses Ziel?
Das kommt an zweiter Stelle, hinter dem Wohl der Mannschaft. Aber ich bin gut drauf, die Chance ist da. Und es wäre schon eine grosse Befriedigung, nachdem ich das nun einige Male verpasst habe.

Welche Saison ist eigentlich verrückter – die aktuelle oder die vergangene?
Schwer zu sagen. Aktuell profitieren wir einfach von allem, was wir letzte Saison erreicht haben. Wir haben über diese Monate hinweg ständig mehr Vertrauen in uns gewonnen und uns verbessert. Spieler wie Kevin Mbabu oder Djibril Sow haben eine enorme Entwicklung durchgemacht. Es schien uns ja zuletzt von aussen vieles sehr leicht zu fallen. Aber das ist alles Teil dieser Entwicklung. Ohne vordere Saison kein aktueller Höhenflug.

Und – wenn es dann auch diese Saison so weit ist – welcher Titel war schwieriger?
Grosse Teams erzählen alle vom gleichen: Nach oben kommen ist schwierig, oben bleiben noch viel schwieriger. Auch wenn es anders wirkt: Der Erfolg in dieser Saison war enorm harte Arbeit.

Im Sommer steht ein Umbruch an, Captain Steve von Bergen tritt zurück, die Jungen wechseln, neue werden kommen. Sie als Routinier werden noch mehr gefordert sein.
Ein Haus braucht ein solides Fundament. Aber im Fussball musst du ständig umbauen. Das fordert auch uns heraus. Doch weil die Spieler heute so früh gefördert werden, haben sie im jungen Alter oft auch schon viel Erfahrung. Eine Mannschaft ist wie eine Familie: Es braucht die Eltern – und diese Rolle nehme ich gern an (schmunzelt).

Als Sie nach Bern kamen, im Sommer 2014, hätten Sie da gedacht, dass Sie mit YB noch einmal Champions League spielen?
Ja! Als ich die Liga in der Schweiz genauer betrachtete und feststellte, dass zwei Clubs die Chance darauf bekommen, dachte ich mir: Das packen wir! Sowieso war die Champions League für mich auch eine Art Versöhnung.

Warum?
Es gab auch Interesse aus Lyon, damals eine fixe Grösse in der Königsklasse. Aber ich entschied mich für die Schweiz.

«Als ich mich für die Schweiz entschied, musste ich den Leuten in Frankreich ständig etwas beweisen.»

Bereuen Sie manchmal, es nicht noch einmal in der Ligue 1 versucht zu haben?
Fussball ist ein Abenteuer, eine lange Reise. Und als ich von diesem Abenteuer China zurück war, hatte ich zunächst einmal das Verlangen nach Ruhe, nach Stabilität. Als ich mich dann für die Schweiz entschied, musste ich den Leuten in Frankreich ständig etwas beweisen.

Und zwar?
Dass ich nicht hier bin, um die Ruhe zu geniessen, sondern dass ich auch Erfolg haben will.

Und welchen Ruf geniessen Sie heute in Frankreich?
Das weiss ich nicht. Aber mich freut, dass sich die Leute dort noch immer für mich interessieren. Ich bin regelmässig zu Gast im Fernsehen, nach dem Sieg über Juventus in der Champions League erhielt ich viele Gratulationen aus der Heimat. Das zeigt mir: Der Beweis ist erbracht.

Jetzt spielen Sie erst einmal weiter Fussball. Und dann?
Ich lande dort, wo der Wind mich hinträgt (lächelt). Im Moment geht es mir sehr gut hier. Aber ich habe auch eine Familie und Freunde, die mein Leben mitbestimmen.

Sind Sie der Trainertyp, der später einmal junge Fussballer besser machen will?
Kommt darauf an. Im Moment wäre ich dafür nicht bereit. Ich denke, ich werde Zeit brauchen, auch für mich selbst. Als Fussballer kann man nicht immer machen, was man will. Das werde ich nach meiner Karriere erst einmal tun.

Die wenigsten Fussballer können es sich finanziell leisten, nach der Karriere den Ruhestand anzutreten.
Ich auch nicht, niemals. Und ich werde mir auf jeden Fall eine Aufgabe suchen. Ich habe Respekt vor dem Karriereende.

Warum?
Es gibt viele Spieler, die nach ihrer Karriere in eine Depression verfallen. Plötzlich ist die Aufmerksamkeit weg, der Druck. Und trotzdem musst du in Bewegung bleiben. Aber dafür sorgt bei mir schon allein die Musik, meine zweite Leidenschaft.
So kann YB Meister werden

Mit einem Sieg am Sonntag beim FC Zürich stehen die Young Boys auf jeden Fall als neuer Schweizer Meister fest. Gewinnt Basel sein Heimspiel gegen die Grasshoppers nicht, ist der Titel schon am Samstagabend im Trockenen. Gewinnt Basel, YB aber nicht, würde der nächste Matchball in einer Woche warten – auf dem Sofa beim Spiel Sion - Basel oder am Ostermontag bei Xamax.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/13870447

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Sonntag 14. April 2019, 01:41 
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YB-Hoarau nach Meistertitel

«Wir sind bescheiden geblieben»

YB wird zum dreizehnten Mal Schweizer Meister. Christoph Spycher, Gerardo Seoane und Guillaume Hoarau haben einen riesigen Anteil am Titel.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 71059.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Montag 15. April 2019, 12:41 
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YB: Diese Geste von Hoarau ist Gold wert

YB feiert im Letzigrund meisterlich seinen Titel. Investor Hansueli «Jöggi» Rihs zeigt sich ausgelassen. Das war vor einem Jahr noch ganz anders.

Das Wichtigste in Kürze

- YB-Investor «Jöggi» Rihs feiert mit YB den zweiten Meistertitel.
- Das grosse Engagement der Investorenfamilie zahlt sich langsam aus.

Am 28. April 2018 sitzt Hansueli «Jöggi» Rihs in der Champions Lounge im Stade de Suisse einsam auf einem Stuhl. YB hat soeben den ersten Meistertitel seit 32 Jahren gewonnen.

Für den Investor sind es emotionale Momente. Er ist sichtlich gerührt. Verständlich. Wenige Tage zuvor starb sein Bruder Andy Rihs (†75).

Ganz anders gestern im Letzigrund: YB-Stürmer Hoarau schnappt sich nach dem Spiel «Jöggi» Rihs, nimmt ihn kurzerhand mit in die Fankurve. Eine tolle Geste. Der 74-Jährige tanzt ausgelassen auf der Tartanbahn, schwenkt den YB-Schal, löst die Welle aus. Die Fans feiern Rihs, erweisen ihm die Ehre, skandieren «Jöggi, Jöggi».

Das grosse finanzielle Engagement der Rihs-Familie mit dem Stade de Suisse und den Young Boys zahlt sich endlich aus. Die Teilnahme in der Champions League spült Millionen im zweistelligen Bereich in die Kasse.

Und im Sommer warten fette Transfererträge. Spieler wie Mbabu, Fassnacht, Benito, Sow und Assalé stehen vor Transfers in Top-Ligen.

https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-di ... t-65508867

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Montag 15. April 2019, 14:59 
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YB-Topskorer Guillaume Hoarau

«Wenn ich nicht mehr singe, ist Schluss!»

Warum der YB-Stürmer fast beim FCB gelandet wäre und was er mit den Bernern noch für Ziele hat.

BLICK: Guillaume Hoarau, Sie haben vor knapp 2 Jahren versprochen, dass Sie mit YB einen Titel gewinnen …
Guillaume Hoarau: … habe ich das wirklich?

Sie haben im BLICK gesagt: «Ich gehe nicht von Bern weg, bevor wir 
einen Pokal haben.»
(Lacht.) Sehen Sie, ich habe mein Versprechen gehalten! Wir haben sogar zwei Pokale geholt. Wir 
haben sehr gut gearbeitet und sind dafür belohnt worden.

Aber Sie gehen trotzdem noch nicht, oder?
Nein, ich habe ja noch ein Jahr Vertrag.

Was war schwieriger: Den ersten Titel zu holen oder ihn zu bestätigen?
Den Titel zu bestätigen, ist immer schwieriger. Wir hatten ja einige Wechsel, nicht zuletzt auf der Trainerposition. Der Druck war gross. Aber wir haben ihm standgehalten. Wir haben den Titel 
sicher nicht gestohlen.

Nun wollen Sie bestimmt auch noch Torschützenkönig werden?
Ja, klar ist das mein Ziel. Es wäre schön, diesen Titel zu gewinnen, den ich noch nicht habe. Als Stürmer musst du Tore schiessen. Das gelingt mir ganz gut. Ich bin Erster im Torschützenklassement. Bisher bin ich ja immer nur Zweiter geworden, was wohl auch daran lag, dass ich einige physische Probleme hatte. Die Torjäger­krone ist aber keine Obsession. Im Gegenteil: Es ist eine Befriedigung, wenn ich dem Team mit 
Toren helfen kann, zu gewinnen.

Waren Sie enttäuscht, als Sie der Trainer am Mittwoch gegen Luzern 80 Minuten auf der Bank liess?
Nein, gar nicht. Klar will ich immer spielen, aber wir hatten das zuvor so abgemacht. Ich spreche viel mit dem Coach und ich war ein wenig müde.

2014 hätten Sie zum FC Basel wechseln können – stattdessen sind Sie zu YB gegangen: Wie kam das?
Es gab Kontakt zum FC Basel. Es hat sich nicht konkretisiert. Aber die Geschichte wollte es so, dass mein Abenteuer in der Schweiz in Bern stattfindet.

Gab es damals andere Angebote?
Ja, Offerten aus Frankreich. Aber ich wollte zu YB, weil das ein 
ambitionierter Klub ist. Als Profi willst du Titel holen, nicht einfach nur mitspielen.

Welches war für Sie der Knackpunkt der Saison? War es dieses 7:1 gegen Basel im September?
Das bleibt natürlich unvergesslich. Aber ich denke, dass es wichtig war, dass wir gut in die Saison gestartet sind. Dann war natürlich die Qualifikation für die Champions League eine Riesen-Motivation. Da hast du richtig gemerkt, wie jeder im Training noch ein bisschen mehr wollte. Und wenn du Champions League spielst, darfst du es dir nicht erlauben, in der Meisterschaft Schwächen zu zeigen.

YB kann sich kaum noch verbessern: Was sind die Ziele für die nächste Saison?
Man kann sich immer verbessern!

Dann müssten Sie das Double gewinnen!
Der Cupsieg ist immer ein Ziel. Das haben wir noch nicht erreicht.

Können Sie sich vorstellen, nach 2020 sogar weiterzumachen?
Naja, ich bin jetzt 35. Okay, sagen wir 20, mit 15 Jahren Erfahrung. Man weiss im Fussball nie. Im Moment freue ich mich noch jeden Tag aufs Training. Wenn ich ins Stadion komme, singe ich. Wenn ich einmal nicht mehr singe, dann ist Schluss.

https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 72883.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Dienstag 16. April 2019, 23:19 
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Guillaume Hoarau: «YB forever könnte auf mich zutreffen»

«Nein, ich gebe meinen Mitspielern kein Zusatztraining im Penaltyschiessen. Und nein, ich bereue es nicht, vor fünf Jahren nach Bern gekommen zu sein. Je ne regrette rien», sagt Guillaume Hoarau im Gespräch mit dem Bärnerbär.

Wie immer schick und modisch gekleidet, mit zwei goldenen Ohrringen, plaudert der Mann aus La Réunion gut gelaunt über YB, seine Heimat, Meistertitel, Musik, Feste und Penaltys.

Wissen Sie, weshalb Sie so tief in den Herzen der Fans stecken und der wohl beliebteste YB-Spieler seit Geni Meier, dem Idol der Fünfzigerjahre, sind?
Nein, ich weiss es nicht. Ich mache einfach meine Arbeit, fühle mich wohl hier und pflege gute Kontakte mit den Fans. Ich bin kommunikativ, positiv und stets gut gelaunt. Und vor allem schiesse ich Tore, das ist für einen Stürmer wichtig und das mögen die Fans.

Wissen Sie überhaupt, wer Geni Meier war?
Ja klar, sein Name ist ja immer noch überall präsent.

Wie und wann werden Sie den Meistertitel feiern? Kevin Mbabu verriert dem Bärnerbär, er würde Geburtstag und Titel am liebsten zusammen feiern. Er wird am 19. April 24.
Das ist wohl zu früh. Klar, dass wir so schnell wie möglich ans Ziel kommen wollen. In den nächsten Wochen wird es wohl so weit sein. Aber wir müssen nicht rechnen, sondern bis zuletzt hart arbeiten. Wir nehmen Spiel für Spiel und versuchen, stets zu gewinnen.

Mbabu verriet dem Bärnerbär noch ein weiteres Geheimnis: Sie sollen ihn nach seiner Ankunft unter der Dusche oft wegen seiner Frisur geneckt haben.
Ich spiele zum ersten Mal mit einem Kollegen mit einer Dreadlocks-Frisur. Klar, dass es da zu Beginn ein paar Witze gab, aber die waren immer freundschaftlicher Natur. Und schliesslich bin ich auch Fan von Bob Marley.

Zurück zu den Festen. Wie haben Sie am 5. März Ihren 35. Geburtstag gefeiert?
Das ist streng geheim, aber ich verrate ihnen, dass es eine «Soirée Disco» mit den Mannschaftskollegen gab. Alle hatten grosse Freude, es war ein herrlicher Abend und die Tenues meiner Mitspieler waren wunderschön.

Trotz Geheimhaltung: Wer war am besten gekleidet?
Das war Ali Camara. Er kam als Elvis Presley – grossartig.

Am Samstag feierte Christoph Spycher seinen 41. Geburtstag. Was schenkte ihm die Mannschaft?
Er liefert grossartige Arbeit, nicht zuletzt dank ihm steht YB dort, wo es heute ist. Er hat sicherlich ein Geschenk verdient. Ich denke, der Sieg über St. Gallen war für ihn ein schönes Geburtstagsgeschenk.

In La Réunion, wo Sie geboren wurden, sinkt die Temperatur selten unter 25 Grad. Wie leben Sie im Winter in Bern?
Das ist ein echtes Problem. Aber mittlerweile lebe ich seit 15 Jahren in Europa und habe versucht, Lösungen zu finden. Jeder Winter ist anders, es gilt, sich warm anzuziehen und die Zähne zusammen zu drücken.

Die französische Chansonnière Edith Piaf sang: «Non, je ne regrette rien.» Hat dieser Titel in Bezug auf Ihren Transfer zu den Young Boys auch Gültigkeit?
Durchaus, das trifft hundertprozentig zu. Edith Piaf hatte recht, ich bereue nichts. Ich fühle mich hier sehr wohl. Es gibt nicht allein Fussball. Fussball ist ein grosser Teil meines Lebens, aber es gibt auch die Musik. Das Gesamtpaket stimmt. Die Schweiz ist zwar teuer, aber ein grossartiges Land. Das Leben hier entspricht mir am besten.

Wie Sie sagen: Sie sind nicht «nur» Fussballer, sondern auch Musiker. Ihr Song «Stand together, YB forever» ist demnach mehr als eine Floskel?
Ja, Fussball ist ein kollektiver Sport. Tous ensemble, alle zusammen. Das entspricht meiner Lebensphilosophie, Ich habe hier meinen Platz gefunden, wir haben mit dem Titelgewinn vor Jahresfrist Geschichte geschrieben. Wir wollen weiterhin Geschichte schreiben. Ich gebe alles, damit es so bleibt.

Wir haben in Bern den Gurten, Sie haben auf La Réunion den Pitou de la Fournaise. Haben Sie beide schon bestiegen?
Ich war sowohl auf dem Gurten als auch auf dem Pitou de la Fournaise. Den Gurten zu besteigen ist etwas einfacher, beim Pitou muss man vorsichtiger sein – es ist ein Vulkan.

Sie leben seit beinahe fünf Jahren in Bern. Können Sie sich vorstellen, hier sesshaft zu werden und für immer ein Bärner Giu zu bleiben?
In Bern kann ich mich selbst sein. Ich kann mir gut vorstellen, hier meine Aktivkarriere zu beenden und anschliessend in einer anderen Funktion tätig zu sein, in der ich YB weiterhelfen kann. YB forever könnte auf mich zutreffen. Aber wer weiss, was alles kommt?

Zum Schluss noch ein Wort zu den Penaltys. Sie verwerten diese, auch am letzten Samstag, mit einer selten gesehenen Sicherheit und stoischer Ruhe. Sind Sie nicht auf dem Platz, werden die Elfmeter von ihren Teamkollegen regelmässig verschossen. Warum erteilen Sie Nsame und Assalé nicht Spezialtrainings?
Ich denke, das ist nicht nötig, es gibt durchaus auch andere, die Penaltys schiessen können. Penalty, das ist eine psychologische Sache, ein Kampf Mann gegen Mann. Und weil es Videos gibt und die Goalies jeden Schützen kennen, wird es immer schwieriger. Meinen bisher wichtigsten Penalty schoss ich in Zagreb gegen Dinamo. Da ging es um den Einzug in die Champions League und der Druck war spürbar.


https://baernerbaer.ch/sport/guillaume- ... zutreffen/

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