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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. Mai 2018, 01:08 
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Wenn Wölfli vom Hasen erzählt

KönizAm ersten Schweizer Vorlesetag hatte auch Marco Wölfli einen Auftritt. Der frischgebackene YB-Meistergoalie und Wahlkönizer las Kindern aus einem Bilderbuch vor. In der Bibliothek herrschte Ausnahmezustand.

Publikumsliebling war er bei den Young Boys schon immer. Seit dem 28. April 2018 ist YB-Tor­hüter Marco Wölfli nun auch Clublegende. Nach 32 Jahren holte der Verein – auch dank Wölflis bereits jetzt legendärer Penaltyparade – den Meisterpokal endlich wieder in die Bundesstadt.

Dass der 35-Jährige nicht nur Geschichte schreiben, sondern auch Geschichten vorlesen kann, bewies er am Mittwochnachmittag. Anlässlich des ersten nationalen Vorlesetages konnte die Bibliothek in Köniz den Meistergoalie als Erzähler gewinnen. Der YB-Held als Märlionkel?

Logisch, dass sich diese Gelegenheit viele Kinder nicht entgehen lassen wollten. In Scharen und teilweise im kompletten YB-Dress pilgerten sie in die Bibliothek und quetschten sich mit offenen Mündern auf den Teppichboden oder auf die Treppe.

Proppenvolle Bibliothek

Der hohe Besuch und der damit verbundene Ansturm brachte selbst die Organisatoren ins Schwitzen. Weil der Raum derart voll war und viele Kids ihren Star schon vor dem Auftritt mit Autogrammwünschen belagerten, liess man Marco Wölfli spontan vor dem eigentlichen Start mit dem Vorlesen seines mitgebrachten Bilderbuches «Grododo» beginnen.

Dieses handelt von einem Hasen namens Cäsar, dem es eines Nachts partout nicht ge­lingen will einzuschlafen, weil ihn trotz seiner Rituale immer wieder etwas aus dem Schlaf reisst – und ihn das zusehends auf die Palme bringt.

Das Buch habe er gewählt, um die Kinder zum Lachen zu bringen, sagte Wölfli. Das gelang dem zweifachen Vater durchaus. Wie man es von ihm auf dem Kunst­rasen gewohnt ist, legte er sich auch auf dem Stoffsessel ins Zeug, piepste und brummte dort, wo in der Geschichte entsprechende Figuren vorkamen.

Laut den Organisatoren hat sich der Wahl­könizer am Vorabend sogar noch leicht nervös erkundigt, ob er besser auf Hochdeutsch oder in Mundart vorlesen solle.

Eine Stunde Autogramme

Dass nebst Wölfli unter anderem auch Musiker Lorenz Hasler oder Feuerwehrmann Freddy Balsiger vorlasen, verkam am Mittwoch zur Nebensache. Bei ihren Auftritten war der Grossteil des jungen Publikums längst nach draussen gestürmt. Dort gab der Goalie nach seinem zehnminütigen Auftritt noch Autogramme – eine volle Stunde lang.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/31559617

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Sonntag 15. Juli 2018, 10:25 
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Grenchen ehrt Meistergoalie Marco Wölfli – dieser kommt gleich mit dem Pokal

Grenchen ehrte am Donnerstag einen seiner bekanntesten Exilbürger: den Torhüter des Berner Fussballklubs Young Boys Marco Wölfli. Sogar den Meisterpokal hatte der Grenchner YB-Meistergoalie mitgebracht.

Rund 150 Personen waren der Einladung der Stadt gefolgt, der Ehrung von Marco Wölfli durch die Stadt Grenchen beizuwohnen. Im Public Viewing vor dem Baracoa kamen die Fans des YB-Goalies voll auf ihre Kosten. Marco Wölfli, der mit seiner ganzen Familie da war, fühlte sich ganz offensichtlich sehr wohl in seiner Heimat.

Als erstes wurde ein Film des Schweizer Fernsehens SRF gezeigt, in dem die verschiedenen Stationen des Goalies bis zum Meistertitel zusammengefasst waren. Anschliessend überreichte Stadtpräsident François Scheidegger dem «Exil-Grenchner» eine ganze Reihe von Präsenten: Von der Holzplakette «Jurasonnenseite» über das «Gränchner Chischtli», vollbepackt mit Grenchner Spezialitäten, einer CD mit dem neuen Grenchner Lied von Kurt «Moos» Gilomen und seinen Freunden, einer Grenchner Swatch, gestiftet von Bruno Bertini und nicht zuletzt dem offiziellen Grenchner Pin, der nur in kleiner Auflage vergeben wird. Scheidegger dankte Wölfli für sein Engagement und betonte, wie stolz Grenchen auf seinen Goalie ist.

In einem Talk, geleitet von Dagobert Cahannes, langjährigem Sportmoderator, Speaker von diversen Grossanlässen und Events und alten Bekannten von Wölfli, kam das Publikum in den Genuss einer sehr privaten Diashow, mit Fotos, über die zum Teil sogar Marco Wölfli überrascht war. Sein Werdegang vom kleinen Knirps bei Fulgor, als Feldspieler und als Goalie über weitere Karrierestationen bei Solothurn und in der Junioren-Nationalmannschaft bis hin zur aktuellen Zeit wurde im witzigen und interessanten Gespräch beleuchtet. Sogar einen ehemaligen Lehrer holte man auf die Bühne. Ein anschliessendes Penalty-Schiessen wurde verkürzt durchgeführt, im Duell Stapi - Wölfli gewann François Scheidegger 2:1.

Wölfli – ein Goalie zum Anfassen, ohne Allüren, jemand, der hier überaus geschätzt und geachtet wird. Mit viel Geduld posierte er anschliessend für Fotos und Selfies, gab Autogramme und war einfach der Marco Wölfli aus Grenchen.


https://www.grenchnertagblatt.ch/soloth ... -132803811

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Montag 22. Oktober 2018, 13:00 
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Nach dem Drama um YB-Goalie Von Ballmoos

Marco Wölfli (36) gibt sein Champions-League-Debüt!

YB-Goalie David von Ballmoos verletzt sich im Spitzenkampf gegen den FCZ böse. Das hat Folgen für das wegweisende Spiel der Berner in der Königsklasse gegen Valencia.

Es ist ein furchterregendes Bild im verrückten 3:3-Spitzenspiel zwischen Zürich und Meister YB: FCZ-Verteidiger Andreas Maxsö und David von Ballmoos (23) knallen in der ersten Halbzeit voll mit den Köpfen gegeneinander. Beide bleiben groggy liegen, der YB-Goalie ist sogar kurz bewusstlos, ausserdem blutet seine Nase.

Rasch ist klar: Der Keeper muss raus, er wird durch Goalie-Oldie Marco Wölfli (36) ersetzt. Und Von Ballmoos? Der Goalie wird noch während der ersten Halbzeit von einem Krankenwagen mit Blaulicht beim Stadion abgeholt und ins Spital gebracht.

Kurz nach dem spektakulären 3:3 im Letzigrund ist die Diagnose bereits klar: Der Unglücksrabe nimmt aus Zürich eine schwere Gehirnerschütterung und einen Nasenbeinbruch mit.

Ein schwacher Trost für Von Ballmoos, dass er nach dem Spiel rechtzeitig zurück vom Spital ist und mit der Mannschaft zurück nach Bern fahren kann: Mindestens für den Champions-League-Hit am Dienstag gegen Valencia und wohl auch das Sion-Spiel am Sonntag fällt er aus.

Damit ist klar: Nach dem ersten Super-League-Einsatz in dieser Saison folgt nun drei Tage danach sogleich der Gang auf die ganz grosse Bühne für YB-Legende Wölfli! Er kommt im Alter von 36 Jahren zum Debüt in der Königsklasse. Wer hätte sowas noch für möglich gehalten, als Wölfli zum Symbol für das ewige YB-Scheitern in Titelkämpfen wurde und dann auch noch den Nummer-1-Status verlor?

Trainer Gerry Seoane sagt: «Ich denke nicht, dass es David reichen wird. Eine Gehirnerschütterung dauert sicher eine Woche bis zehn Tage. Aber wir haben immer gesagt, dass wir auf der Goalieposition ein Luxusproblem haben. Marco wird diese Aufgabe am Dienstag sicher gut meistern!»


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 04204.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Montag 22. Oktober 2018, 23:49 
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Mit 36 Jahren

Wölfli kommt gegen Valencia zum CL-Debüt

Marco Wölfli wird am Dienstag in der Champions League von Beginn weg spielen. Für den Torhüter ist es eine Premiere.

Marco Wölfli wird im Herbst seiner Karriere nochmals ein wahres Highlight erleben. Gegen Valencia kommt er am Dienstag zu seinem Champions-League-Debüt.

Wölflis Glück im YB-Unglück

Grund dafür ist der Zusammenprall seines Konkurrenten David von Ballmoos. Der Emmentaler zog sich im Super-League-Spiel gegen Zürich eine Hirnerschütterung zu. «Wir sind überzeugt davon, dass er mit seiner Erfahrung eine gewisse Ruhe ausstrahlen wird», meinte YB-Trainer Gerardo Seoane an der Medienkonferenz.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... -cl-debuet

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Dienstag 23. Oktober 2018, 23:58 
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«Das macht jeden Fussballer stolz»

YB-Goalie Marco Wölfli feiert seinen Einstand in der Königsklasse mit gemischten Gefühlen.

Beinahe wäre der Abend im Stade de Suisse für Marco Wölfli zur perfekten Premiere geworden. Am Ende drückte YB so vehement auf den zweiten Treffer, dass der Sieg verdient gewesen wäre. «Wir waren aggressiver als Valencia und haben uns einige gute Chancen erarbeitet», so Wölfli.

Dass der Ball nach einem Kopfball von Sekou Sanogo kurz vor dem Schlusspfiff noch an den Pfosten tropfte, liess beim YB-Goalie eine feine Note Frust zurück. «Da ist natürlich auch eine gewisse Enttäuschung da, aber ganz nüchtern betrachtet, müssen wir mit dem Punkt natürlich zufrieden sein.»

Alles andere als nüchtern fühlte sich die Kultfigur der Berner vor dem Match. Dass er mit 36 Jahren zum ersten Mal in seiner Karriere die Königsklasse erleben durfte, hatte ihn beim Einmarsch ins Stadion mit Glücksgefühlen überströmt: «Die Champions-League-Hymne zu hören, macht jeden Fussballer stolz.»


https://www.bernerzeitung.ch/sport/uefa ... y/14641664

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. Oktober 2018, 00:01 
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Emotionen wie im Endspiel

Marco Wölfli kommt beim 1:1 gegen Valencia mit 36 Jahren zu seiner Premiere in der Champions League.

Als Marco Wölflis Premiere in der Champions League zu Ende gegangen ist und er gefragt wird, ob er Lampenfieber verspürt habe, verweist er auf die Spiele gegen Biel und Schaffhausen, bei denen er in dieser Saison auch von Beginn an im Tor stand. Der Goalie sagt, Valencia und Königsklasse, das sei ja fast dasselbe wie der Schweizer Cup.

Natürlich ist es das nicht, das verrät schon Wölflis Schmunzeln, während er die Antwort gibt.

Der 36-Jährige hat während seiner langen Karriere bald 450 Partien für YB bestritten. Er stand bei zwei Finalissimas im Tor, in drei Cupfinals. Er erlebte aufregende Abende in der Europa League, etwa beim 2:2 an der Anfield Road in Liverpool. Und natürlich, da ist dieses eine Spiel im letzten Frühling gegen den FC Luzern, als Wölfli beim Stand von 1:1 einen Elfmeter und YB im Spiel hielt und die Berner nach 32 Jahren den Meistertitel gewannen. Es ist eine Karriere mit einigen Tiefschlägen und etlichen Höhepunkten. Am Dienstag kam ein weiterer hinzu.

Handküsse der Söhne

Dass es nicht eine Partie wie gegen Biel und Schaffhausen ist, merkt Wölfli schon am Morgen. Ihm seien so viele SMS geschrieben worden, erzählt er, er habe gedacht, er bestreite am Abend den Champions-League-Final.

Es ist dann nur das dritte Spiel der Gruppe H. Aber der Rahmen – der ist wie bei einem Endspiel: ausverkauftes Stade de Suisse, Flutlicht. Und diese Hymne, die jedes Fussballspiel als grosses ankündet. Während die Klänge ertönen, sind bei den elf YB-Spielern ernste Gesichter zu sehen, konzentrierte, angespannte. Wölfli hat ein Lächeln auf den Lippen. Er blickt zu seinen zwei kleinen Söhnen, die oben auf der Tribüne sind. Sie schicken ihrem Vater Handküsse.

Dann ist er alleine. Die Premiere beginnt. Und Wölfli, der mit seinen sizilianischen Wurzeln ein Ausbund an Emotionen sein kann, wirkt ganz ruhig. Als er nach 23 Minuten gegen Michy Batshuayi das erste Mal gefordert ist und viel Applaus erhält, nimmt er das fast regungslos hin. Das Gegentor durch Batshuayi kurz darauf, ebenso. Wölfli schnappt sich den Ball, wirft ihn nach vorne. Weiter gehts.

Der Goalie als Zuschauer

Doch je länger der Abend dauert, desto weniger vermag Wölfli seine Emotionen zu kontrollieren. Als Kevin Mbabu nach 51 Minuten eine gute Chance vergibt, geht ein Zucken durch seinen Körper, als hätte ihn ein Blitz getroffen. Den Penaltyentscheid für YB kurz darauf quittiert er mit einem Freudenschrei, ehe er sich wieder sammelt. Das Elfmetertor Guillaume Hoaraus bejubelt er fast behutsam, die beiden Arme in die Luft gestreckt.

Das Spiel ist nun lanciert, YB drückt, Wölfli ist in der Rolle des Zuschauers. Die Szenen erinnern an den 28. April, als YB gegen Luzern auch auf das 2:1 drängte und es Wölfli nicht mehr im Tor hielt. Als Jean-Pierre Nsame damals eingewechselt wurde, lief Wölfli an die Seitenlinie, pushte ihn. Auch diesmal verlässt er sein Territorium, um den Joker mit Zurufen anzufeuern. Doch diesmal fällt das Tor nicht.

«Jein», antwortet Wölfli auf die Frage, ob er mit dem Resultat zufrieden sei. Dann verlässt er die Sachebene und findet sich auf der emotionalen wieder. Es sei der Traum jedes Fussballers, einmal in der Champions League zu spielen, sagt er. Mit 36 Jahren und nach fast 450 Partien für YB ist er in Erfüllung gegangen.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/uefa ... y/12789292

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. Oktober 2018, 18:20 
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25.10.2018

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«Häb d Frässe» – hässiger Wölfli flucht gegen Spanier

von Raphael Casablanca - Während des Champions-League-Spiels YB gegen Valencia gerieten Marco Wölfli und Michy Batshuayi aneinander.

Valencias Trainer Marcelino stellte klar, dass er sich mit dem gewonnenen Punkt in Bern zufriedengeben muss. Anders sahen dies wohl die Spieler von Valencia. Immer wieder kam es zu hitzigen Diskussionen und Provokationen auf dem Spielfeld.

Immer mit dabei war Michy Batshuayi. Der belgische Nationalspieler, der mit Chelsea 2017 englischer Meister wurde, lieferte sich immer wieder Wortgefechte mit YB-Goalie Marco Wölfli. Dieser reagierte darauf mit einem unmissverständlichen «Häb d Frässe!»

Verstanden hat Batshuayi den aggressiven Ausbruch auf Berndeutsch wohl kaum. Wie auch der lettische Schiedsrichter, der die beiden Streithähne ohne Verwarnung trennte.


https://www.20min.ch/schweiz/bern/story ... --17369095

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Sonntag 28. Oktober 2018, 15:06 
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Heute um 22:05 Uhr bei Aeschbacher auf SRF1: YB-Goalie Marco Wölfli im Gespräch. Schönen Sonntag!

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Montag 29. Oktober 2018, 18:30 
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Marco Wölfli im Aeschbacher vom 29.10.2018

https://www.srf.ch/play/tv/aeschbacher/ ... 20d319a998

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 31. Oktober 2018, 14:09 
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31.10.2018

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19 Jahre und einen Meistertitel später

Als 17-Jähriger gab Marco Wölfli sein Debüt für die Young Boys gegen Nyon. Am Mittwochabend trifft der Torhüter im Achtelfinal des Schweizer Cups auf denselben Gegner.

Am Sonntag war Marco Wölfli zu Gast beim eher mässig fussballaffinen SRF-Startalker Kurt Aeschbacher in dessen 777. Sendung. Seine märchenhafte ­ Geschichte und die Krönung von Wölflis langer Karriere in diesem Jahr mit dem Meistertitel bewegt viele Menschen. Und derzeit profitiert der YB-Goalie erneut von einer Verletzung des Stamm­keepers David von Ballmoos.

Er spielte letzte Woche in der Champions League gegen Valencia (1:1), am Samstag beim spektakulären 3:2 gegen Sion – und er wird auch am Mittwoch in Nyon im Cupachtelfinal noch einmal zwischen den Pfosten stehen. Es wird sein 470. Pflichtspiel als Profi sein, meldet die YB-Pressestelle, ohne Gewähr allerdings, die Faktenlage ist nach bald zwei Jahrzehnten unübersichtlich, ­einige Partien hatte der Grenchner einst auch als Leihgabe für Thun bestritten. Und mit allen Testspielen werden es beinahe gegen 777 Auftritte als Profi sein.

Marco Wölfli selber sagt, er habe keine Ahnung, wie viele Begegnungen er genau bestritten habe, und nennt die Zahlen 450, 60 und 70 als Richtwert für Liga, Cup und Europacup. Das ist leicht zu hoch gegriffen, aber man kann nach bald 20 Jahren als Fussballer schon mal den Überblick verlieren.

Einsatz als Nummer 4

Wölfli hat viel erlebt, er bestritt einst sogar zwei Spiele für YB in der damaligen NLB, eines im Jahr 2000 und eines noch ein paar Monate vorher im alten Jahrtausend. Am 9. Oktober 1999, Marco Schällibaum war erst ein paar Wochen Trainer der schwer kriselnden Young Boys, wurde das damals 17-jährige Goalietalent im Heimspiel gegen … Nyon erstmals eingesetzt. Wölfli war damals die Nummer 4, doch Stammkeeper Slaven Matan war mit dem U-21-Nationalteam unterwegs und Paolo Collaviti verletzt, Martin Salzgeber nahm auf der Bank Platz. «Ich war sehr nervös», sagt Wölfli, «aber der Trainer sagte mir zum Glück ein paar Tage ­vorher, dass ich spielen werde.»

Es war eine sehr düstere Zeit für YB, vielleicht die dunkelste in der Vereinsgeschichte. Der Club stand vor dem Konkurs, war auf bizarrer Investorensuche und nach dem Abstieg in die NLB mit 6 Punkten aus 9 Spielen katastrophal in die Saison gestartet – ehe er im ersten Spiel unter dem späteren Aufstiegscoach Schällibaum 2:1 in Nyon gewann, jedoch noch lange in den Abstiegskampf in die 1. Liga involviert war.

Wilde 3:2-Siege kennt er

Vor etwas mehr als 19 Jahren, im Heimspiel gegen Nyon, kamen noch 2050 Zuschauer ins alte Wankdorf, von «Restpublikum» schrieb der Bund, und die Berner Zeitung meinte, die wenigen Besucher hätten den Last-Minute-Sieg nach einem sehenswerten Glücksschuss Johan Theubets zum 3:2 in der 93. Minute fast wie einen Meistertitel gefeiert. «Das war sehr emotional», sagt Wölfli, «wie wir das Spiel noch gewonnen haben.»

Wölflis Erinnerungen an sein Debüt für die Young Boys, bei denen auch der heutige Konditionstrainer Martin Fryand mitspielte, sind aber nicht nur positiv. «Gleich der erste Schuss auf mein Tor nach drei Minuten war drin. Und ich habe dann nicht mehr viel zu tun gehabt.» Es war für ihn ein erster Vorgeschmack auf viele dramatische Begegnungen im YB-Dress. Wilde 3:2-Siege jedenfalls kennt Wölfli, damals gegen Nyon, zuletzt gegen Sion, in dieser Saison zweimal im Cup, jeweils nach Verlängerung bei den Amateurvereinen Biel und Schaffhausen dank Treffern in letzter Minute. «Das ist für die Zuschauer toll und unterhaltsam», meint er, «aber ich gewinne viel lieber 1:0.»

Von Ballmoos bald zurück

Einen Minisieg würden die Young Boys am Mittwoch beim Vierten der drittklassigen Promotion League in anstrengenden Wochen gewiss mitnehmen. In der NLB-Saison 1999/2000 siegten sie viermal gegen den Absteiger Nyon (2:1, 3:2, 3:0, 3:2). Und ein Cupsieg fehlt Wölfli ja noch, er verlor zwei Finals als YB-Stammgoalie, 2006 und 2009 gegen Sion, und im Frühling als Reservist gegen Zürich. Doch wer beinahe den Fall in die 1. Liga ­sowie Existenzkämpfe des Arbeitgebers und viele turbulente Zeiten erlebt hat, ist gelassen geworden – insbesondere nach Meistertitel sowie erstem Einsatz in der Champions League als späte Geschenke für schier ewige Treue.

Für YB übrigens bestritt Wölfli 368 Meisterschaftspartien, 39 Cupspiele sowie 48 Einsätze im Europacup. Möglicherweise ist die Partie in Nyon die (vorerst) letzte, David von Ballmoos befindet sich nach Gehirnerschütterung auf dem Weg der Besserung. Für Wölfli schliesst sich am Mittwoch ohnehin ein Kreis – 6962 Tage nach seinem ersten Pflichtspiel für die Young Boys.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/10900107

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