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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. August 2018, 12:34 
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Kein Mbabu-Bekenntnis zu YB nach Champions-League-Quali

«Ich kann nicht versprechen, dass ich bleibe»

Nach dem Spiel war er die Nummer eins in der Kabine: Kevin Mbabu. DJ und der Mann, der an die Champions-League-Hymne gedacht hatte. Sein Abgang ist dennoch möglich.

Guillaume Hoarau verkündete, nicht nur müde zu sein, wie er nach jedem Spiel verkündet. Nein, er sei «tot», meinte der Millionenmacher. So übernahm in Abwesenheit des üblichen Zeremonienmeisters («Für mich ist es Zeit, die Fackel langsam weiterzureichen») Mbabu den Job des Deejays nach vollbrachter Geschichtsschreibung.

«Ich musste doch versuchen ein bisschen Stimmung in die Bude zu bringen», so der Genfer. Der sich natürlich akribisch vorbereitet hatte auf das, was hatte folgen können. So röhrte die Champions-League-Hymne durch die Katakomben des altehrwürdigen Maksimir-Stadions, durch die (nicht sonderlich schalldichten) Mauern der YB-Garderobe hindurch. «Das musste einfach sein... Schliesslich haben wir Historisches geschafft.»

Ein Versprechen tönt anders

Was den Aussenverteidiger aber keinesfalls daran hindern könnte, YB in den nächsten Stunden zu verlassen. Am ehesten Richtung Eintracht Frankfurt, wo YB-Meistertrainer Adi Hütter scharf auf den Rastaman ist. «Es bleiben noch drei Tage. Mal schauen, was da passiert. Aber im Moment bin ich noch ein Spieler von YB.»

Könnte er denn das Team wirklich verlassen? «Es wäre wirklich schwierig nach alldem, was wir erlebt haben. Der Titel nach 32 Jahren. Nun die Qualifikation für die Champions League.» Das würde doch sogar im Herzen wehtun? «Würde es, ja. Aber im Moment bin ich ja noch da.»

Ein Versprechen tönt anders. Das sagt auch Mbabu. «Nein, ich kann nicht versprechen, dass ich bleibe.» Vielleicht ist ja längst alles klar mit der Eintracht. Auch möglich. Und nicht unwahrscheinlich.

Nachfrage beim Sportchef: Christoph Spycher, bleibt Kevin Mbabu – oder geht er doch noch? «Da müssen Sie ihn fragen. Aber mit diesem Spiel in Zagreb haben wir unsere Argumente, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, sicher nicht verschlechtert...»


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 83868.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Montag 3. September 2018, 12:50 
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YB-Spieler startet durch

Mbabu und der steile Aufstieg

Am Montag rückt YB-Spieler Kevin Mbabu erstmals mit der Nati ein. Der 23-Jährige hat einen rasanten Aufstieg hinter sich.

Bereits mit 17 Jahren und nur 7 Monaten Profi-Erfahrung riskierte Kevin Mbabu den Sprung auf die Insel. Er wechselte im Januar 2013 von seinem Stammklub Servette zu Newcastle United. Dort spielte er in der Folge nur noch in der U21.

Kein Durchbruch in England

Nach 2 Jahren wurde er ein halbes Jahr den Glasgow Rangers ausgeliehen. Später folgte das Premier-League-Debüt gegen Chelsea, nach welchem er ins BBC-Team-der-Runde gewählt wurde. Der Durchbruch gelang ihm trotzdem nicht: 2016 leihten ihn die Young Boys aus, um ihn danach definitiv zu übernehmen. Da lancierte der Genfer seine Karriere neu.

Ich freue mich auf Shaqiri und Xhaka.
Autor: Kevin Mbabu


Zu Beginn seiner Leihsaison wechselten sich gute und schlechte Auftritte ab. Mit der Zeit fand Mbabu jedoch den Tritt in der Super League, konnte vom Abgang Scott Sutters im März profitieren und wurde Stammspieler.

Ereignisreiche laufende Saison

Nach einer kompletten Saison als wichtige Teamstütze und dem YB-Meistertitel ging dann alles ganz schnell:

- Am 22.08.2018 erzielte Mbabu nach einem sehenswerten Energieanfall ein wichtiges Tor in der CL-Quali gegen Zagreb.
- Eine Woche später qualifizierten sich die Berner für die Champions League.
- Nachdem am 31.08.2018 das Transferfenster schloss, war klar, dass Mbabu auch in der Königsklasse spielen wird. Er wird YB nicht im Sommer 2018 verlassen und somit gegen Juventus Turin, Manchester United und Valencia auflaufen. «Es war die beste Entscheidung, mit dem Team Champions League zu spielen», sagt Mbabu.
- Tags darauf folgte der Anruf von Nationaltrainer Vladimir Petkovic: Der Rechtsverteidiger wurde erstmals für die Schweizer Nationalmannschaft aufgeboten. Mbabu: «Ich freue mich sehr, auf die grossen Namen des Schweizer Fussballs zu treffen wie Shaqiri und Xhaka.»

Mit 3 Jahren Rastas, weil er nicht kämmen wollte

Auch Mbabus Name ist seit einigen Monaten in aller Munde. Der 23-Jährige fällt aber nicht nur durch seine guten Leistungen auf. Auch sein Äusseres ist nicht alltäglich, besonders seine Frisur. Als er 3 Jahre alt war, liess ihm seine Mutter Dreadlocks machen, wie er YBUSINESS erzählte. Grund dafür war, dass er sich morgens die Haare nicht kämmen wollte, weil es ziepte.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... e-aufstieg

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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Dienstag 4. September 2018, 22:19 
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Mbabu: «Es wäre falsch, Forderungen zu stellen»

Der Rechtsverteidiger spricht über den Sieg in Sion und den YB-Traumstart, die Champions League, einen Auslandtransfer und das Nationalteam.

War das ein Arbeitssieg in Sion?
Kevin Mbabu: Vielleicht kann man das so bezeichnen, auf jeden Fall haben wir hart gearbeitet. Das 3:0 täuscht, wir mussten in der zweiten Halbzeit leiden. Aber wir hatten nach den strengen Wochen auch nicht erwartet, beim starken Sion locker zu gewinnen.

Sie spielten zurückhaltend . . .
. . . ich kann nicht in jedem Spiel rauf- und runterrennen wie ein Wahnsinniger. Das geht nicht alle drei Tage. Heute war es mir wichtig, defensiv gut zu stehen und keine Fehler zu machen. Ein Tor erzielen wir ja eigentlich immer.

Wie beurteilen Sie die Ausgangslage in der Liga nach dem Traumstart von YB?
Na ja, es sind erst sechs Spiele absolviert. Es gibt keinen Grund, euphorisch zu sein. Ich denke, es ist wichtig, dass wir uns ein kleines Polster erarbeitet haben. Denn im Herbst wird es wieder enorm ­anstrengend und herausfordernd mit der Champions League.

Nach der Länderspielpause spielt YB zuerst im Cup in Schaffhausen, vier Tage später gegen Manchester United. Istes mental schwierig, den Fokus auf die Partien in den Schweizer Wettbewerben zu richten?
Nach unserem Sieg in Zagreb am Dienstag und der Auslosung am Donnerstag war es nicht einfach in Sion. Aber wie wir das gelöst haben, mit dieser Energie und Konsequenz, das zeigt, dass wir bereit sind für diese Aufgaben.

Freuen Sie sich eigentlich stärker auf die Partie im Old Trafford in Manchester oder auf das ­Duell gegen Cristiano Ronaldo?
Es ist eine absolute Traumgruppe, die wir erwischt haben, auch Valencia ist ein toller Verein mit einem grossartigen Stadion. Manchester United ist mein Lieblingsclub, das Old Trafford einfach faszinierend. Und Cristiano ist der beste Fussballer der Welt. Ich wünsche ihm, dass er gegen uns nicht zu oft auf meiner Seite spielt (lacht).

Mit welchen Zielen steigen Sie in die Champions League?
Wir wollen geniessen. Und wir wollen die Favoriten ärgern. Zu Hause müssen wir uns sowieso nicht verstecken.

Hand aufs Herz: Wären Sie bei YB geblieben, wenn die Königsklasse verpasst worden wäre?
Das weiss ich nicht.

Es ist erstaunlich, wechselten Sie im Sommer nicht. Man hat den Eindruck, dass Sie nach überragenden Leistungen in den letzten zwölf Monatenbereit für eine Topliga wären?
Das denke ich auch (lacht wieder). Es hat halt nicht geklappt, am Ende war es knapp, und nun bin ich hier, und das ist auch gut für mich. Ich bin erst 23, ob ich nun ein halbes oder ganzes Jahr länger hierbleibe oder nicht, ist nicht entscheidend. Zumal die Champions League sehr reizvoll ist.

Man hörte bis zuletzt von starkem Interesse mehrerer Clubs wie Eintracht Frankfurt mit dem YB-Meistertrainer Adi Hütter. Wie knapp standen Sie letzte Woche noch vor einem Transfer?
Ich würde sagen: 50 zu 50.

Scheiterte der Transfer, weil kein Verein bereit war, die von YB geforderte Ablösesumme von mindestens 10 Millionen Franken zu bezahlen?
Nicht nur deswegen. Wie gesagt: Ich habe keinen Druck, es muss alles passen für einen Wechsel.

«Das ist der Lohn für all die harte Arbeit in den letzten Jahren.»
Über das Nationalteam-Aufgebot


Am Montag rücken Sie erstmals ins Schweizer Nationalteam ein. Mit welchen Gefühlen?
Ich bin stolz, wurde ich aufgeboten. Das ist der Lohn für all die harte Arbeit in den letzten Jahren. Ich bin nicht den einfachen Weg gegangen, mein Wechsel zu Newcastle warf mich ein wenig zurück. Nun geht ein grosser Traum von mir in Erfüllung. Dafür bin ich meiner Familie und den Freunden, die mich immer unterstützt haben, enorm dankbar.

Im Zuge des Umbruchs kann man Sie sich als Stammkraft vorstellen. Aber es gibt Captain Stephan Lichtsteiner, Michael Lang, Silvan Widmer, Florent Hadergjonaj.
Die Schweiz hat starke Rechtsverteidiger. Es wäre falsch, Forderungen zu stellen. Ich freue mich auf die Tage im Nationalteam. Und werde alles dafür tun, weiter aufgeboten zu werden.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/12785425

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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Dienstag 4. September 2018, 22:40 
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Debütanten Ajeti und Mbabu

Gekommen, um zu bleiben

Albian Ajeti und Kevin Mbabu figurieren erstmals im Nati-Aufgebot. Beide wollen sich sofort in der Mannschaft etablieren.

Dunkel waren die Wolken, die seit der WM in Russland über dem Schweizer Nationalteam hingen. Spätestens mit dem Zusammenzug in Feusisberg am Montag gilt es aber, den Blick nach vorne zu richten und mit frischem Wind die kommenden Aufgaben anzugehen. Symbolisiert wird jener frische Wind nicht zuletzt von zwei Nati-Debütanten: Albian Ajeti und Kevin Mbabu.

Ajetis «Ferien» fern vom kriselnden FCB

Für Ajeti kommt das Aufgebot von Vladimir Petkovic gerade rechtzeitig. Nach zuletzt schwierigen Zeiten bei seinem Klub kann der FCB-Stürmer in der Nati neue Energie und Motivation tanken: «Ich bin froh, dass ich hier den Kopf etwas lüften kann. Nach der Nati-Pause beginnt im Klub ein neues Kapitel», so der 21-Jährige.

Druck verspürt Ajeti bei seiner Nati-Premiere keinen. Diesen habe ihm Trainer Petkovic im Gespräch unter vier Augen genommen: «Er hat mir gesagt, ich solle nicht zu viel probieren, sondern so spielen, wie ich es immer gemacht habe», erzählt Ajeti.

Überflieger Mbabu will Nomination rechtfertigen

Den Kopf lüften muss Mbabu in der Nati mit Sicherheit nicht. Der Rechtsverteidiger sprüht nach den wie er meint «verrückten» Wochen mit Meister YB nur so vor Selbstvertrauen.

Dieses Selbstvertrauen will der 23-Jährige nutzen, um auch in der Nationalmannschaft aufzublühen: «Zuerst will ich meine Nomination rechtfertigen. In naher Zukunft muss das Ziel sein, mir einen Platz im Team zu erkämpfen», so Mbabu.

Nach all den negativen Schlagzeilen rund um die Nati erachtet der YB-Verteidiger den Moment, um neue Spieler zu integrieren, als richtig: «Einige Akteure werden nicht mehr jünger. Im Hinblick auf die EM 2020 ist es wichtig, dass neue Spieler eine Chance bekommen», meint Mbabu.


https://www.srf.ch/sport/fussball/natio ... zu-bleiben

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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Dienstag 4. September 2018, 22:43 
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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 6. September 2018, 22:39 
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06.09.2018

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Mbabu und Sow vor Startelf-Einsatz

Spielt die Nati mit YB-Power gegen Island?

Am Samstag könnte für Kevin Mbabu und Djibril Sow die Stunde in der Nati schlagen.

«Natürlich hoffe ich auf mein erstes Länderspiel», sagt YB-Verteidiger Kevin Mbabu (23), als er diese Woche erstmals zur A-Nati einrückt. Kommt der Rechtsverteidiger des Meisters bereits am Samstag beim Start zur Nations League gegen Island zu seiner Premiere – oder erst am nächsten Dienstag beim Test in Leicester gegen England? Mbabu weiss zu genau, wer in der Hierarchie noch vor ihm steht. Der Romand mit den blondierten Rasta-Zöpfen: «Stephan Lichtsteiner ist Captain und hat über 100 Länderspiele.»

Bei den ersten Trainings verteidigt der Neuling rechts. Neben den Stammspielern Fabian Schär, Manuel Akanji und Ricardo Rodriguez.

Gestern tragen Mbabu und Lichtsteiner abwechslungsweise als Einzige einen weissen Überzieher. Da 21 Feldspieler auf dem Platz stehen, ist einer überzählig. Er kann im Trainingsspiel von beiden Teams angespielt werden.

Kommt auch Djibril Sow, der zweite Young Boy, schon gegen Island zu einem Einsatz? Petkovic lässt sich noch nicht in die Karten blicken. Neben Vize-Captain Xhaka trainieren im defensiven Mittelfeld abwechslungsweise Freuler, Zakaria, Edimilson und Sow.


https://www.blick.ch/sport/fussball/nat ... 17770.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Freitag 7. September 2018, 09:44 
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07.09.2018

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Der Nati-Neuling erobert alle Herzen

Mbabu machte einen FCB-Anhänger zum YB-Fan

Rasta-Zöpfe. Kraftpaket. Sonnyboy. Frauenschwarm. Die Schweizer Hauptstadt hat YB-Verteidiger Kevin Mbabu (23) im Nu erobert. Nun ist die Schweiz dran.

Am Samstag gibt der Genfer mit kongolesischen Wurzeln in der Nati wohl sein Debüt. Sein frisches Gesicht und sonniges Gemüt kommt der Nati nach deren Imageschaden gerade recht.

Aber wer ist der Typ unter den wilden Haaren? «Hoch anständig», sagt Daniel Meier aus Bösingen FR. Bei ihm und seiner Frau Delia wohnt der YB-Star seit zwei Jahren im Dachgeschoss. «Kevin ist uns ans Herz gewachsen», sagen die Meiers.

Als Mbabu, der auf dem Transfermarkt heiss umworben ist, diesen Sommer wegen einer allfälligen Kündigungsfrist anfragt, sind sie enttäuscht. Als er nach Transferschluss mit einem Strahlen im Gesicht verkündet, dass er bleibt, freuen sich alle. Auch wenn sein «Ersatz-Mami» nun weiterhin Kevins Wäsche machen und seine Wohnung putzen muss. Delia: «Da gibts nicht viel zu tun, er ist ordentlich.»

Mbabu begeistert nicht nur auf dem Platz oder zuhause. Fragen Sie mal in der Primarschule Bösingen nach. Als er im Mai auf Besuch kommt, schreibt er während einer Stunde Autogramme auf Arme, Beine, Shirts und in Aufgabenbücher. Die Kinder sind so von ihm angetan, dass sie Mbabus Wasser-Becher aufbewahren. Sie nennen es das «heilige Wasser».

Kevin sei cool und fröhlich, sagt der langjährige Nati-Spieler Gelson Fernandes, der schon lange mit ihm befreundet ist. Ein Typ wie er? «Er nimmt die Dinge noch lockerer als ich und ich rede viel mehr...»

Regelmässig auf Besuch kommen Mutter Françoise und die Schwestern Bianca und Prisca. Bruder Dave lebt in den USA. Seinen leiblichen Vater – ein Franzose – kennt er nicht. Als die Mutter mit Kevin schwanger ist, kommts zur Trennung. Mbabu: «Ich habe kein Bedürfnis ihn zu treffen, ich hatte jemanden, der seinen Platz einnahm.» Der Österreicher Bernd Adam schlüpft in die Rolle.

In der Super League spielt Mbabu erstmals am 26. September 2012. Kurzeinsatz für Servette. Sein damaliger Teamkollege Simone Grippo, heute bei Real Saragossa, sagt: «Kevin war schon da selbstbewusst. Doch bei Servette ging es drunter und drüber.» Trainerwechsel. Unruhe. Mbabu wird nicht mehr eingesetzt, wechselt im Januar 2013 zu Newcastle United. Auf der Insel spielt er selten, verschwindet von der Bildfläche. Bis ihn im September 2015 Trainer Reto Gertschen für die U20-Nati aufbietet. Eine Art Casting-Show. Gertschen: «Ich war gespannt, wer da kommt.» Und wer kam? «Eine überraschende Persönlichkeit, ein toller Junge mit Power. Doch seine Ballbehandlung war nicht so sauber...»

Ein Jahr später wechselt Mbabu zu YB. «Ein Kuh-Handel», nennt es der damalige Sportchef Fredy Bickel. Er und Chapuisat wollen Mbabu, müssen sich aber gegen die sportliche Führung um Urs Siegenthaler durchsetzen, die aus strategischen Gründen einen Transfer mit Mallorca bevorzugt. Weil Kasim Nuhu von Mallorca verpflichtet wird, bekommen auch Bickel und Chapuisat ihren Willen. Bickel wird kurz nach Mbabus Ankunft gefeuert, der Rastaman startet durch. YB zahlte knapp 800'000 Franken, heute ist er 10 Millionen wert.

Auch weil er viel verändert. Auch seine Ernährung: Viel Gemüse, keine Milch­produkte mehr, nur Wasser oder Grüntee und mehr Schlaf – die häufigen Verletzungen sind Vergangenheit. Zudem engagiert er einen persönlichen Physiotherapeuten aus Frankreich. Vor wichtigen Spielen wohne dieser einige Tage bei Kevin, verrät sein Vermieter.

Meier war übrigens sein Leben lang Fan des FC Basel. Bis Mbabu in sein Haus kommt. Jetzt drückt er YB die Daumen. «Wegen Kevin bin ich konvertiert », sagt Meier und lacht. Wer einen FCB- zum YB-Fan machen kann, ist auch für die Charme-Offensive der Nati der richtige Mann.


https://www.blick.ch/sport/fussball/nat ... 21622.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Montag 10. September 2018, 22:48 
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10.09.2018

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Die Jungen drängen ins Schweizer Nationalteam

Nach Kevin Mbabus starkem Nationalmannschafts-Debüt finden seine Mitspieler nur lobende Worte für den Rechtsverteidiger. Die Nomination des YB-Spielers und seine Leistung stehen sinnbildlich für den sanften Umbruch, den der Nationaltrainer Vladimir Petkovic vollziehen will.

«Ein solches Debüt hätte ich mir auch gewünscht», sagte Granit Xhaka. «Er war sehr, sehr gut», sagte Manuel Akanji. «Er hat einen super Match gezeigt», sagte Xherdan Shaqiri.

Die Worte des Lobes fielen am Samstagabend im Bauch des Stadions von St. Gallen, nach dem furiosen Sieg der Schweizer gegen Island. Sie waren gerichtet an Kevin Mbabu, der zum ersten Mal für das Schweizer Team gespielt hatte. Und wie.

Mbabu, 23 Jahre alt, war als Verteidiger im rechten Couloir vorgesehen, doch weil es für die Schweizer wenig zu verteidigen gab, stürmte er immer wieder nach vorne. Er rannte, dribbelte, flankte. Es ist die Rolle, die er von seinem Klub kennt, den Berner Young Boys. Dort ist Mbabu zum Spieler gereift mit dem Prädikat: Offensivverteidiger, kaum zu bremsen.

Mbabu ist mit Tempo, Kraft und Ausdauer ausgestattet, um auf internationalem Niveau zu bestehen, ja gar ein bereicherndes Element zu sein. Er war von der ersten Szene an eingebunden in das Schweizer Spiel, war Teil eines harmonischen, euphorisierten Ganzen. Er lauerte jeweils, wenn Fabian Schär oder Granit Xhaka eine Aktion eröffneten – und wurde oft angespielt. Auch von Xherdan Shaqiri wurde er oft lanciert. Er hatte 65 Ballkontakte, ein hoher Wert für einen Aussenverteidiger.

Mbabus Nomination und schliesslich seine Leistung standen für den sanften Umbruch, den der Nationaltrainer Vladimir Petkovic vollziehen will. Mbabu war der einzige der neu nominierten Spieler, der von Beginn an spielte. Und der einzige in der Startformation, der an der WM in Russland gefehlt hatte. Er ersetzte den Captain Stephan Lichtsteiner, der wie angekündigt nicht zum Kader zählte und den Match im Turntrainer auf der Tribüne beäugte. Lichtsteiner war angereist, um bei der Klärung der Vorkommnisse rund um die WM dabei zu sein.

So ersetzte Mbabu nicht nur den Captain Lichtsteiner, sondern gleichsam eine gewichtige Stimme, einen Leistungsträger seit Jahren, einen der erfolgreichsten Schweizer Fussballer der Geschichte, ein Vorbild an Engagement. Mbabu vertrat den Spieler, der den Schweizern im WM-Achtelfinal gegen Schweden wegen einer Sperre so sehr gefehlt hatte.

Fehlt Lichtsteiner, fehlt dem Team eine Aura von Ehrgeiz und unbedingtem Siegeswillen. Doch Mbabu bereicherte das Team auf seine Weise: Mit einer jugendlichen Forschheit, an der es der Schweiz gegen Schweden ebenso gemangelt hatte wie an Lichtsteiners Präsenz. In jeder Aktion Mbabus schwang Optimismus mit. Der Mut, etwas anzugehen. Und die Lust auf offensiven, schnellen Fussball.

Nach dem Spiel sagte Mbabu, er habe diesen Moment seit Jahren herbeigesehnt. Das Team habe ihn super aufgenommen; Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka hätten sich besonders um ihn gekümmert. Der Match in St. Gallen war für Mbabu der ideale Einstand. Er bewegt sich weiterhin im Flow, der ihn mit den Young Boys zum Meistertitel und in die Champions League getragen hat.

Schliesslich lässt Mbabus Leistung gegen Island erahnen, dass im Nationalteam bald eine neue Kultur des Konkurrenzkampfes herrschen könnte. Vor und während der WM schienen die ersten 14, 15 Plätze im Kader fest vergeben. Petkovic hatte kaum Optionen. Doch nun drängen sich neben Mbabu auch Albian Ajeti und Djibril Sow auf, die ebenfalls zum ersten Mal für das Nationalteam spielten. Ajeti rang lustvoll und schoss ein Tor. Sow spielte zwar nur kurz, aber mit Ruhe und Übersicht.


https://www.nzz.ch/sport/die-jungen-dra ... ld.1418501

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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 13. September 2018, 23:07 
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Klares Ziel: Kevin Mbabu will nach England zurück

Lange Zeit sah vieles danach aus, dass Kevin Mbabu die Young Boys bereits in diesem Sommer verlässt und ins Ausland wechselt. Mindestens ein halbes Jahr kickt der Nati-Debütant aber weiterhin für die Berner. Danach könnte der Weg auf die Insel führen.

Dort spielte Mbabu bereits von 2013 bis 2016. Direkt von seinem Stammklub Servette trat der Offensivverteidiger mit 17 Jahren die Reise zu Newcastle United an. Dort bestritt er auch insgesamt drei Premier League-Spiele, ehe sein Weg über die Rangers schliesslich im Sommer 2017 zu YB führte. Dort hat die Karriere des mittlerweile 23-Jährigen innerhalb eines Jahres enormen Schub erhalten. Bis zum Nationalspieler hat er es bereits geschafft, der neuerliche Gang ins Ausland wird wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.

In der “Tribune de Genève” macht Mbabu auch keinen Hehl daraus, wohin er am liebsten wechseln würde: “Ich habe meine Zeit bei Newcastle United sehr genossen. England ist ein besonderes Land. Ich hoffe, ich werde dort bald wieder spielen. Ich würde wirklich sehr gerne zurückkommen.”

Im Sommer war vor allem das Interesse von Fulham und Bundesligist Eintracht Frankfurt mit Ex-YB-Trainer Adi Hütter öffentlich verbrieft. Es ist aber zu erwarten, dass im Januar bei Wiederöffnung des Transferfensters rasch weitere Offerten eintreffen.


https://www.4-4-2.com/super-league/yb-b ... h-england/

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 Betreff des Beitrags: Re: (43) Kevin Mbabu
 Beitrag Verfasst: Sonntag 16. September 2018, 00:00 
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Die Vorzeige-Schweizer Mbabu und Sow

Kevin Mbabu und Djibril Sow sind die wertvollsten YB-Spieler, sie werden den Club dereinst für eine hohe Ablösesumme verlassen. Seit wenigen Tagen sind die Überflieger Nationalspieler.

Zuerst kamen die Italiener, später gab es Spanier, Portugiesen, Türken, dann Spieler aus dem früheren Jugoslawien, zuletzt viele mit kosovarischen Wurzeln. Migranten und Nachkommen von Migranten prägen das Schweizer Nationalteam seit Jahrzehnten, erwähnt seien Ciriaco Sforza und Kubilay Türkyilmaz, Valon Behrami und Xherdan Shaqiri, um nur vier von mittlerweile weit über hundert zu nennen.

Und bald wird die Nationalmannschaft stark geprägt sein von Fussballern afrikanischer Herkunft. Was in den U-Auswahlen seit längerer Zeit festgestellt wird, betrifft nun auch das A-Team. Es gibt Goalie Yvon Mvogo, Abwehrchef Manuel Akanji, Mittelfeldpuncher Denis Zakaria, Stürmer Breel Embolo, denen man teilweise schon heute und ganz bestimmt in naher Zukunft tragende Rollen zutraut.

Der grosse Stolz

So gesehen sind Kevin Mbabu, der Vater Franzose und die Mutter Kongolesin, und Djibril Sow, dessen Papa aus dem Senegal stammt, weitere Beispiele für den Doppelbürgertrend. Die beiden YB-Fussballer debütierten am Samstag in der Nations League beim 6:0 gegen Island in St. Gallen – Mbabu spielte durch, Sow wurde in der 78. Minute eingewechselt.

Ein Traum sei in Erfüllung gegangen, sagt Mbabu am Donnerstag im Stade de Suisse nach seinem ersten Training mit den Young Boys seit der Rückkehr vom Nationalteam. Er sei sehr stolz gewesen, das Schweizer Trikot tragen zu dürfen. «Früher schaute ich die Länderspiele immer am TV, nun war ich unten auf dem Rasen dabei. Das war ein grosser Tag für mich», sagt der 23-Jährige.

Auch Sow strahlt, als er von seinem ersten Länderspiel erzählt, von der guten Stimmung in der Auswahl und den Gesprächen mit Nationalcoach Vladimir Petkovic. «Das war sehr schön», sagt er, «wir wurden sensationell aufgenommen.» Sow war bereits im Sommer 2017 in einem Schweizer Trainingslager dabei, im Rahmen einer Talentschau.

Sein Aufstieg ist dennoch bemerkenswert, seit er vor 14 Monaten im Prinzip von Gladbachs zweitem Team zu YB wechselte. Und weil der langjährige Teamleader Behrami kürzlich zurücktrat, sind Sows Perspektiven gar nicht so schlecht. «Der Konkurrenzkampf im zentralen Mittelfeld ist so hoch wie wohl auf keiner anderen Position», sagt Sow, «die anderen spielen alle im Ausland.»

Zakaria und Granit Xhaka dürften vorerst gesetzt sein hinter dem neuen Regisseur Shaqiri, doch vor Remo Freuler und Edimilson Fernandes muss sich Sow gewiss nicht verstecken. «Beide spielen in der Serie A, da ist der Rhythmus schon höher als bei uns in der Super League», meint Sow bescheiden.

Sows frühes Bekenntnis zu YB

Mit seiner Passsicherheit, Spielstärke und strategischer Brillanz dürfte Sow in den nächsten Jahren zum Stamm der Auswahl gehören. Der 21-Jährige hatte sich im Sommer frühzeitig entschieden, trotz vielen reizvollen Offerten noch eine Saison bei YB zu bestreiten.

«Ich bin jung, habe erst ein Jahr durchgespielt», sagt er. Natürlich hätten ihn die Namen der grossen Vereine sowie die Verdienstmöglichkeiten beeindruckt. «Doch ich entschied mich für diesen Weg. Und den ziehe ich durch.»

Einen Schritt weiter als Sow ist Kevin Mbabu. Zumindest im Nationalteam. Ihn verbindet einiges mit Sow, etwa das grosse Interesse ausländischer Vereine, der auf­geschobene Transfer ins Ausland, die Faszination für die Premier League, in der beide irgendwann spielen möchten.

Und im Schweizer Team ist der dynamische Flügelläufer zeitnah als Stammkraft vorstellbar, der alternde Captain Stephan Lichtsteiner ist ärgster Konkurrent, Mbabu erwähnt auch Michael Lang und Silvan Widmer. «Es gibt einige starke Rechtsverteidiger.» Er wolle so weitermachen wie zuletzt, dann komme vieles von selber.

Mbabu und Sow sind als Teenager mit 17 respektive 18 ins Ausland gewechselt, ohne in der Super League Spuren hinterlassen zu haben – Mbabu spielte bei Servette 24 Minuten, Sow beim FCZ gar nie. Der eine setzte sich bei Newcastle nicht durch, der andere scheiterte in Gladbach. Den Durchbruch haben sie verspätet, aber umso wuchtiger realisiert.

«Ein Wechsel im Januar ergibt für mich keinen Sinn.»
Djibril Sow


Und in der Champions League werden sie im Herbst weiter am bereits beeindruckend hohen Marktwert und Status feilen, in 12 Monaten jedenfalls dürften beide in Topligen engagiert sein. Bei Mbabu ist ein Transfer schon in der Winterpause möglich, er ist zu gut und zu gross für die Super League geworden, Sow dagegen will die Saison bei den Young Boys beenden. «Ein Wechsel im Januar ergibt für mich keinen Sinn», sagt er, «ich möchte die gesamte Vorbereitung mit einem neuen Club bestreiten.»

Der nächste Höhepunkt

Es gibt nicht wenige Beobachter, die Mbabu und Sow zutrauen, irgendwann bei einem Verein der Kategorie Manchester United unter Vertrag zu stehen. Das ist Mbabus Lieblingsclub seit dem Bubenalter – und der YB-Gegner am Mittwoch zum Start der Sternenliga.

Nervös werden die Jungnationalspieler nicht sein, aber Respekt haben sie schon. Sow freut sich besonders auf das Duell mit Frankreichs Weltmeister Paul Pogba. Und Mbabu sagt schmunzelnd: «Ich weiss, was auf mich wartet, mein erstes Premier-League-Spiel war gegen Eden Hazard.» Mit knapp 20 meldete er damals den Chelsea-Superstar ab.

Über Umwege hat sich der Genfer etabliert – und steht wie der Zürcher Sow vor aufregenden Zeiten. Bei YB. Und im Schweizer Nationalteam.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17488460

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