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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Samstag 31. März 2018, 13:22 
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Guillaume Hoarau hat zusammen mit dem ehemaligen Weltklassefussballer Christian Karembeu an einem runden Tisch zum Thema "Fussball, ein Instrument gegen Rassismus?" teilgenommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. April 2018, 00:36 
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Zehn Tore in acht Spielen: YB-Hüne Hoarau jetzt so gut wie Alex Frei

Das Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem BSC Young Boys war die 8. Partie in Serie, in der Guillaume Hoarau mindestens ein Tor für die Berner beisteuern konnte. Damit übertraf der französische Stürmer die 12-jährige Bestmarke von Francisco Aguirre und Mauro Lustrinelli und egalisierte jene von Alex Frei.

In jedem Spiel seit dem Jahreswechsel, indem Guillaume Hoarau für YB zum Einsatz kam, traf der Mann von der Insel La Réunion mindestens einmal ins Schwarze. Mit seinen zehn Toren in acht aufeinanderfolgenden Spielen egalisierte der 34-jährige Franzose den Rekord des Ex-Baslers Alex Frei. Einzig in der Partie vom 4. März gegen den FC Lugano (4:2) erschien die Nummer 99 der Berner nicht als Torschütze auf der Anzeigetafel: Der Goalgetter vom Dienst erhielt eine Ruhepause auf der Ersatzbank.

Damit schliesst Hoarau in der Rekordliste zu Alex Frei auf, der in der Saison 2010/11 mit 9 Treffern in 8 Spielen eine gleiche Serie hinlegen konnte. Dass ausgerechnet der Franzose den 7 Jahre alten Rekord egalisieren würde, ist nur logisch, wenn man die persönlichen Statistiken betrachtet: Seit seiner Ankunft in Bern im Herbst 2014 erzielte er in 89 Meisterschaftspartien 64 Tore und 23 Assists. Damit war der Franzose an 87 Treffern direkt beteiligt, was quasi einem Schnitt von fast einem Punkt pro Spiel entspricht.

Wird er auch Torschützenkönig?

Trotz der imposanten Zahlen blieb Hoarau in den letzten 4 Jahren die Krone des Torschützenkönigs verwehrt. Es reichte hinter Shkelzen Gashi (Basel, 2014/15), Munas Dabbur (GC, 2015/16) und Seydou Doumbia (Basel, 2016/17) jeweils immer nur zu Rang 2. Auch in der laufenden Saison steht Hoarau wieder mal «nur» auf Rang 2, ein Tor hinter Teamkollege Roger Assalé (12 Tore).

Noch stehen aber 8 Spieltage aus, um Assalé zu überholen. Gelingt das Unterfangen, wäre es ein weiterer Rekord für Hoarau: Noch nie seit Gründung der Swiss Football League im Jahr 2003 wurde ein Spieler Torschützenkönig, der an Weihnachten nur einen einzigen Treffer auf seinem Konto hatte. Wir erinnern uns: Hoarau fiel im Herbst wegen einer Oberschenkelverletzung acht Spiele aus - umso beeindruckender wäre der Gewinn der Torjägerkrone.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/ze ... -132420487

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Sonntag 15. April 2018, 11:17 
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Beiträge: 14074
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QUALITÄT, AUF UND NEBEN DEM PLATZ

HIP HIP HOARAU!

Langsam hat man sich in der Fussballschweiz an den jährlich wiederkehrenden Ablauf gewöhnt: In der Hinrunde der Super League verletz sich Guillaume Hoarau, verpasst mehrere bis ganz viele Spiele in Folge und trumpft dann nach seiner Rückkehr mit Toren am Laufmeter gross auf. Diese Saison weist zum bekannten Muster jedoch einen grossen Unterschied auf: Die Hoarau-Treffer reichen dem BSC Young Boys zum langersehnten Titel.

In der ersten Saison, die der grossgewachsene – wir sprechen von 1.92 Metern – Mann von der Insel La Réunion in Bern verbrachte, deutete noch nichts auf das Muster hin, welches sich in den drei folgenden Spielzeiten etablieren sollte. Hoarau wurde nach seiner Verpflichtung von Girondins Bordeaux am achten Spieltag das erste Mal eingesetzt, feierte zwei Wochen später seine Torpremiere und war kurze Zeit später aus der Startelf des BSC nicht mehr wegzudenken. Ende Saison kannte man «Air France» in der ganzen Schweiz für sein wuchtiges Kopfballspiel, die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und die unbestrittenen Führungsqualitäten. Doch nicht nur den Fussballverstand eroberte «Gui» – wie er in Bern liebevoll genannt wird – im Sturm, auch die Herzen flogen dem sympathischen Schlaks in Windeseile zu.

WEIT MEHR ALS NUR EIN FUSSBALLER

Guillaume Hoarau ist für Bern, die Super League und die Fussballwelt im Allgemeinen eine Bereicherung auch abseits des Platzes. Seine Liebe zur Musik, die unter anderem in einem Brassens-Cover mit dem Berner Chansonnier Oli Kehrli, verschiedentlichen Marley-Interpretationen oder auch der eigenen Band «Guillaume and Friends» ihren Niederschlag fand, gehört mittlerweile zum Allgemeinwissen. Neben den unbestritten vorhandenen Entertainer-Qualitäten hebt sich Hoarau aber auch durch seine soziale Ader, sein Interesse an politischen Themen (gerade erst war er an einem Podium an der Uni Neuchâtel zum Thema Fussball und Rassismus zu Gast) und seine – im Fussballzirkus immer seltener gesehene – Bescheidenheit ab.

«Ich führe ein normales Leben und fühle mich nicht als Star. Ich weiss, dass ich privilegiert bin, weil ich mit meinem Hobby in ganz kurzer Zeit viel Geld verdienen sann. Ich bin zwar stolz auf meine Karriere, denn die ist nicht vom Himmel gefallen. Aber ausser Fussball spielen kann ich nicht so viel.»

Spielt er; trifft er

Dies tat Hoarau auch in den darauffolgenden Spielzeiten sehr erfolgreich. Wenn er denn einsatzfähig war. In der Saison 15/16 verpasste er so ziemlich die gesamte Hinrunde aufgrund einer Adduktorenverletzung, 16/17 musste er für 14 Meisterschaftsspiele Forfait geben und letztes Jahr zwickte von Ende August bis Mitte November der Oberschenkel. Spielte er aber, so mussten sich die gegnerischen Torhüter darauf einstellen mindestens einmal hinter sich greifen zu müssen. In 89 Super League Partien war der atypische Fussballer an 88 Toren beteiligt, 64 davon erzielte er gleich selbst.

Diese Wahnsinns-Zahlen brachten ihm zwar individuelle Titel ein, wie die Wahl zum Super League Spieler des Jahres 2016, doch mit den Young Boys wollte und wollte es nicht klappen. Optimistisch liess sich der Leader aber auch in schwierigen Phasen mehrfach mit den Worten zitieren, dass er nicht aus Bern weggehen würde bevor die über 30 Jahre dauernde Titel-Durststrecke vorüber sei. Nun, da es in wenigen Wochen so weit sein wird, hofft die gesamte Fussballschweiz, dass die Ausnahmeerscheinung Guillaume Hoarau auch dann die Zelte noch nicht abbricht. Sein Abgang wäre ein herber fussballerischer und menschlicher Verlust.


http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (99) Guillaume Hoarau
 Beitrag Verfasst: Montag 16. April 2018, 13:03 
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Noch drei Siege bis zum Titel

Darum ist YB-Hoarau neu blond

Blondie Hoarau – und schon klappts nicht mehr mit dem Toreschiessen. Doch warum ist AirFrance plötzlich gelbgolden-blond auf der Kappe?

Von Weitem sah es aus wie eine Glatze. Von Nahem ist die neue Haarfarbe Marke blondiert eine merkwürdige Mischung aus Geld und Gold. Was hat es denn damit auf sich? Eine spezielle Bewandtnis?

Hoaraus ehrliche Antwort: «Das hat keine spezielle Bedeutung. Okay, ich habe gesagt, ich würde es tun, weil man mir sagte, ich sei jemand, der etwas «langweilig» sei. Dass ich alt und «boring» sei. So habe ich einen Hauch Farbe reingebracht. Das ist doch jung. Und es ist die Farbe des Klubs. Gut!»

Gut? Immerhin hat es Blondie Hoarau mit neuer Haarfarbe verpasst, alleiniger neuer Torserien-Rekordhalter zu werden und Alex Frei abzulösen. «Ich war ja ganz nahe dran. Aber Yanick Brecher hat super gehalten. Nun ist meine Serie beendet.

Noch drei Siege bis zum Titel

Klar, solche Rekorde machen Freude. Aber es ist etwas für die Geschichtsbücher. Wichtiger waren die drei Punkte gegen Zürich. Denn vor diesem Spiel fehlten uns noch vier Siege. Jetzt sind es drei. Und wenn wir diesen Titel holen, gibt das einen ganz anderen Eintrag in den Geschichtsbüchern.»

Wie wahr! Und wenn man die Farbe auf Hoaraus Kopf genau anschaut, kann man durchaus zum Schluss kommen, dass es weniger YB-Gelb, aber mehr Gold ist. Gold wie der Meisterpokal …


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 57398.html

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