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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Samstag 20. August 2016, 15:57 
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Dauerläufer Ravet ist heiss auf Lausanne

Seit seinem Wechsel in die Super League im August 2013 hat Yoric Ravet nur ein einziges Meisterschaftsspiel verpasst. Der 26-Jährige ist Antreiber und Aktivposten bei den Young Boys. Heute Samstag empfängt er mit den Bernern Lausanne.

Nein, langweilig dürfte den YB-Spielern in diesen Tagen nicht werden. Gegen Lausanne bestreiten sie heute die fünfte Partie in den letzten zwei Wochen. Es sind beinahe schon Eishockeyverhältnisse für die Fussballer. Und so überrascht es kaum, äussert sich Yoric Ravet, angesprochen auf dieses Pensum, wie ein Eishockeyspieler während der Playoffs. Man müsse gut schlafen und gut essen, um in Form zu bleiben, hält er fest. Klagen freilich will der Franzose nicht. «Cristiano Ronaldo absolviert 60 Spiele pro Saison», meint er trocken.

Der Warner

Seit 2013 spielt Ravet in der Schweiz. Über Lausanne und GC stiess er im letzten Januar zu den Young Boys. Der rechte Flügel ist ein Dauerläufer, gehört zu den meisteingesetzten Spielern in der Super League. Seit seiner Ankunft in Lausanne hat er erst ein einziges Meisterschaftsspiel verpasst – wegen einer Gelbsperre.

Ravet fasst an den Holztisch, lächelt und sagt: «Ich hoffe, dass es so weitergeht, ich von Verletzungen verschont bleibe.» Er brauche viele Einsätze, «ich muss viel rennen, den Gegner unter Druck setzen und natürlich Tore schiessen. So kann ich der Mannschaft helfen. Das ist mein Job.»

Ravet ist mit seiner Spielweise zweifellos ein Gewinn für die Young Boys. Das hat er auch am Dienstag im Hinspiel der Champions-League-Playoffs gegen Gladbach gezeigt. Gefährlich wurde YB meistens über rechts, den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Miralem Sulejmani leitete Ravet ein. Verhindern konnte er die 1:3-Niederlage nicht, doch gibt sich der 26-Jährige kämpferisch. Er erinnert an den Exploit gegen Schachtar und sagt: «Wieso sollte uns das nicht auch gegen Gladbach gelingen?»

Und überhaupt: Zeit dazu, Trübsal zu blasen, hat YB keine; nicht in diesen Tagen, in welchen sich Meisterschafts- mit Cup- und Europapokalspielen munter abwechseln. Denn bereits gegen Lausanne sind die Young Boys wieder gefordert, im Stade de Suisse ist ein Sieg Pflicht. «Natürlich müssen wir gewinnen», sagt Ravet. Doch warnt er davor, die Waadtländer zu unterschätzen. Er habe diese Equipe zweimal spielen sehen, «sie sind stark am Ball, das wird ein schwieriges Spiel».

Im Prinzip ist die Ausgangslage die gleiche wie vor drei Wochen gegen Lugano, als YB zu Hause 1:2 verlor. Für Ravet allerdings gibt es einen gewichtigen Unterschied: «Vor der Partie gegen Lugano waren wir aus Lemberg heimgereist. Nun sind wir die ganze Woche zu Hause gewesen. Es liegt an uns, Gladbach zu vergessen und uns sofort auf Lausanne zu konzentrieren.»

Der Freund

Mittlerweile gehört Ravet zu den stärksten Offensivspielern der Liga, der Wechsel in die Schweiz erwies sich für ihn als Glücksfall. Denn in Frankreich, bei Saint-Etienne, war seine Karriere ins Stocken geraten. Geblieben sind allerdings einige Freundschaften, beispielsweise zu Dimitri Payet. «Er hat eine super Euro ­gespielt, Qualitäten gezeigt, von denen ich schon lange wusste», sagt Ravet. Payet sei ein aussergewöhnlicher Techniker «und ein guter Typ, er ist trotz des Erfolges auf dem Boden geblieben». ­

Derweil sein einstiger Mitspieler in der Premier League bei West Ham spielt, während der Euro ­zusammen mit Antoine ­Griezmann die Equipe tricolore prägte, geht es bei Ravet ruhiger zu und her. Doch in Bern fühlt er sich wohl – nicht zuletzt wegen der zahlreichen französisch­sprachigen Mitspieler. Und mittlerweile versteht er gar ein wenig Deutsch. Nur mit dem Bärndütsch tut er sich schwer. «Ist das überhaupt eine Sprache?», fragt er lachend.

Bis 2019 läuft Ravets Vertrag bei den Young Boys. Spielt er weiterhin so dominant, könnte das Gastspiel in der Hauptstadt eher früher zu Ende gehen. «Im Fussball ist es schwierig, heute bist du hier, morgen dort», sagt er. Ravet hat nie verhehlt, dass er die Bundesliga mag. «Es ist die Art und Weise, wie dort Fussball gespielt wird. Offensiv, man will Tore schiessen, spielt, um zu gewinnen. In anderen Ligen ist das nicht der Fall.»

Dennoch schlägt sein Herz weder für Bayern noch für Dortmund, sein Lieblingsteam ist Juventus Turin. Als kleiner Junge besuchte er mit seinem Vater mehrere Spiele im Stadio delle Alpi, bewunderte Pavel Nedved, Didier Deschamps und natürlich Zinédine Zidane. «In diesem Alter prägt dich ein solches Erlebnis», sagt er. Der Traum, Fussballer zu werden, hat im mittlerweile abgerissenen Turiner Stadion seinen Anfang genommen.


Hütters Respekt vor Lausanne

Zwei Niederlagen aus den letzten drei Pflichtspielen – das ist keine gute Bilanz für die Young Boys. Weil die Negativresultate jedoch gegen Meister Basel (0:3) und Borussia Mönchengladbach (1:3) resultierten, fällt das Resümee dennoch nicht grundschlecht aus. Besonders, weil YB über weite Strecken in beiden Partien ansehnlich spielte.

Heute nun sind die Berner wieder gefordert. Für Trainer Adi Hütter ist klar: Gegen Lausanne muss im Stade de Suisse ein Sieg her. «Es ist für uns eine wegweisende Partie», sagt der Österreicher. Nach vier Spielen liegen die Waadtländer noch vor YB auf dem dritten Tabellenplatz. Nach einer 0:2-Niederlage bei GC und einem spektakulären Unentschieden gegen Thun (4:4) gewann die Equipe Fabio Celestinis in Sitten (3:1) und zuletzt gegen St. Gallen (1:0). In Form scheint sie also zu sein.

«Sie haben eine gute Spielidee und sind technisch versiert», sagt Hütter. Für den Trainer liegt der Fokus ganz auf der heutigen Partie. Mit Mönchengladbach, gegen das YB am Mittwoch im Rückspiel der Champions-League-Playoffs wieder ran muss, will er sich noch nicht auseinandersetzen. «Das wäre respektlos gegenüber Lausanne», sagt er.

Doch die bittere Niederlage vom Dienstag im Hinspiel gegen die Deutschen nagt noch immer am Trainer. Besonders der Gegentreffer zum 1:2 durch André Hahn, welcher aus einer klaren Abseitsposition heraus erzielt wurde. «Dass auf diesem Niveau solche Fehler passieren, ist schon erstaunlich», sagt Hütter und meint damit die Schiedsrichterleistung. «Aber auch wir machten Fehler, sonst wäre es nie zu dieser Szene gekommen.»


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15738399

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Dienstag 8. November 2016, 15:50 
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MUSKELVERLETZUNG

Yoric Ravet fällt bis Jahresende aus

Der BSC Young Boys muss in den letzten sechs Spielen des Jahres 2016 ohne Yoric Ravet auskommen: Der Franzose zog sich am Sonntag beim 2:2 in Luzern, als er sich sowohl ein Tor als auch einen Assist gutschreiben lassen konnte, eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel zu.

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. November 2016, 01:30 
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YB: Yoric Ravet fällt lange aus

Der BSC Young Boys muss in den letzten sechs Spielen des Jahres 2016 ohne Yoric Ravet auskommen.

Die Meldung ist wenige Zeilen lang, für die Young Boys aber von Bedeutung. Am Dienstag gab der Klub bekannt, dass er in den letzten sechs Spielen des Jahres auf Yoric Ravet verzichten muss. Der französische Flügelspieler zog sich am Sonntag beim 2:2 in Luzern eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel zu.

Zuvor war er vor allem in der zweiten Halbzeit der überragende Spieler gewesen. Er hatte das erste Tor selbst erzielt, das zweite durch Yuya Kubo mustergültig vorbereitet. In Luzern zeichnete sich die Verletzung Ravets nicht ab, er konnte durchspielen.

Der Ausfall der Nummer 10 wiegt schwer. Ravet war in dieser Saison der konstanteste, oft auch der beste YB-Akteur. Zudem sind die Berner auf den Flügelpositionen relativ dünn besetzt. Miralem Sulejmani kehrte in Luzern nach längerer Verletzungspause zurück. Thorsten Schick, Kevin Mbabu, Kwadwo Duah und Yuya Kubo sind weitere Optionen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19148290

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Freitag 20. Januar 2017, 22:36 
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Nizza und Toulouse wollen ihn

Das sagt YB-Ravet zu den Wechselgerüchten

Yoric Ravet (27) verrät in Jerez, weshalb er den Deutschkurs sausen liess, warum er bei YB bleibt und dass er sich nach seiner Hochzeit Kinder wünscht.

Im Moment überschlagen sich wieder die Gerüchte um den Super-Vorbereiter der Super League. YB-Flügel Yoric Ravet, der 2016 für 21 Liga-Tore den Assist lieferte, ist in aller Munde. Die französische Sportbibel «L’Equipe» hat ihn soeben mit Toulouse und Nizza in Verbindung gebracht.

«Das schmeichelt mir», sagt der Franzose. Aber was ist an diesen Gerüchten dran? «Ein Wechsel kommt für mich im Moment nicht in Frage. Mir gefällt es sehr gut bei YB.» Dann bleiben Sie sicher bis Ende Saison? «Ganz bestimmt», sagt Ravet. Das dürften die Berner gerne hören, am liebsten Ravets Landsmann Hoarau, der im Sturmzentrum am meisten von seinen Vorlagen profitiert.

Macht der Mann aus Echirolles bei Grenoble jedoch so weiter, dürfte er bis Sommer 2019 kaum zu halten sein. Dann endet sein Vertrag. «Ich will das Maximum aus meinen Fähigkeiten herausholen», sagt Ravet. «Eine grosse Liga wie England oder Deutschland würde mich reizen.»

Das Maximum für einen französischen Fussballer müsste doch die Equipe Tricolore sein. Vor allem für einen wie Ravet, der einst in der französischen U21-Nationalmannschaft spielte. Ravet lacht. «In Frankreich wimmelt es von guten Spielern. Ich bin schon 27 und spiele in der Schweiz. Ich war sehr stolz damals, als ich das Nati-Trikot tragen durfte, aber das ist vorbei ...»

Hoarau konnte nicht zur Hochzeit kommen

Obwohl Ravet nun seit zweieinhalb Jahren in der Deutschschweiz spielt, spricht er kaum Deutsch. Den Deutschkurs hat er mittlerweile abgebrochen. «Es reden ja doch alle Schweizer ihren Dialekt und nicht Hochdeutsch. Da verstehe ich fast nichts.»

Nicht nur auf dem Platz läufts dem Flügel nach Wunsch. Auch privat. Letzten Sommer hat er die Französin Iness in Grenoble geheiratet. Sein Copain Hoarau hat an seiner Hochzeit in Grenoble übrigens nicht gesungen. Ravet: «Er war zwar eingeladen, konnte aber leider nicht kommen.»

Wünschen sich Frau und Herr Ravet auch Kinder? «Klar. Das ist auch ein Grund, weshalb wir geheiratet haben. Aber wir machen uns keinen Stress. Es passiert, wenns passiert.»

Vielleicht leben die Ravets dann noch in Ostermundigen. Vielleicht auch in Deutschland oder England.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 84521.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. August 2017, 22:48 
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wieso um himmels willen will der nach freiburg? Die sind ja international nicht mehr dabei.

unter 6 millionen würde ich den nicht ziehen lassen!


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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. August 2017, 23:59 
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09.08.2017

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Ravet wohl vor Abgang ins Ausland

Yoric Ravet steht im Derby gegen Thun nicht im Aufgebot. Der YB-Flügel könnte in diesen Tagen zu Freiburg im Breisgau wechseln.

Die Entscheidung dürfte Yoric Ravet nicht leichtfallen: Einerseits hat der Franzose bei YB die Aussicht auf zwei Spiele in den Playoffs der Champions League, aus denen, wenn es gegen ZSKA Moskau gut läuft, im Herbst gar sechs in der Königsklasse werden können. Anderseits erregt der 27-jährige Flügel Interesse im Ausland. Offenbar soll der SC Freiburg um Ravet buhlen, der Bundesligist hatte sich schon vor zwei Jahren mit ihm beschäftigt. Bei den Breisgauern locken Partien in der grossen Bundesliga, in ­vollen Stadien, mit prominenten Gegnern.

Allerdings ist Freiburg ein Kleinklub, der im Normalfall gegen den Abstieg spielt. Zumal die beiden stärksten Akteure ­Maximilian Philipp und Vincenzo Grifo den Verein im Sommer verlassen haben. Auch deshalb suchen die Freiburger, die letzte Woche in der Europa-League-Qualifikation gescheitert sind, noch einen bis zwei Akteure für die offensiven Aussenpositionen.

«Wir haben eine Schmerzgrenze definiert.» YB-Sportchef Christoph Spycher

Beim Spiel gegen Thun fehlte Ravet, der leicht angeschlagen ist, im Aufgebot der Young Boys. Er soll sich physisch wie auch mental nicht in der Lage gefühlt haben, dem Team zu helfen, sagt Sportchef Christoph Spycher. «Schliesslich entschied Trainer Adi Hütter auf einen Verzicht ­Ravets.»Die Young Boys würden Yoric Ravet gerne behalten. Der Flügel hatte vor eineinhalb Jahren von den Grasshoppers nach Bern gewechselt, in 67 Partien für die Berner erzielte er 13 Tore und bereitete deren 33 vor. Auch diese Saison zählt er zu den Leistungsträgern, am Sonntag gegen Lausanne zeigte er eine überragende Darbietung.

«Wir haben für uns eine Schmerzgrenze definiert», sagt Spycher. Soll heissen, beim passenden Angebot werden die Berner Ravet ziehen lassen. Ravet besitzt in Bern einen Vertrag bis 2019, die Young Boys dürften einen mittleren siebenstelligen Betrag fordern. Im Falle eines Abgangs würden die Gelb-Schwarzen einen Ersatz verpflichten, ein adäquater wird sich aber kaum finden lassen.

Die YB-Spieler haben in den ­ersten Wochen mit teils begeisternden Auftritten Werbung in eigener Sache betrieben. Der Abgang von Leistungsträger Yoric Ravet könnte nun eine negative Folge davon sein.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/26732463

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. August 2017, 14:35 
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Badische Zeitung.....

http://www.badische-zeitung.de/sport/sc ... 68757.html


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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Freitag 11. August 2017, 09:10 
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11.08.2017

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Kein sofortiger Abgang

YB muss in der vierten Runde der Super League die Leaderposition an Aufsteiger FC Zürich abtreten, kann vorerst aber weiter auf Yoric Ravet zählen.

Bleibt YB trotz des unerklärlichen 0:4 gegen den FC Thun Leader in der Super League? Und wie geht es im Fall Yoric Ravet weiter? Diese zwei Fragen waren beim gestrigen zweiten Spieltag der vierten Runde in der Super League aus Berner Optik von besonderem Interesse.

Am späten Abend war nur die erste Frage beantwortet. YB ist nach dem Ausrutscher am Mittwoch die Spitzenposition los. Neu führt der FCZ die Tabelle an. Der Aufsteiger hatte mit Sion keine Probleme, siegte dank Toren von Rodriguez und Frey 2:0 und liegt nun mit zehn Zählern allein vorne. YB ist Zweiter, punktgleich mit dem FCB, der mit dem 3:2 gegen GC aufschliessen konnte. Trotz des Rückschlags stehen die Young Boys nach vier Runden weitaus besser da als vor einem Jahr. Da wies Basel schon sechs Zähler Vorsprung auf.

Noch nicht geklärt ist die zweite Frage. Gemäss Christoph Spycher hat sich beim möglichen Abgang von Ravet zum Bundesligisten Freiburg nichts Neues ergeben. Es gibt ein Angebot für den Mittelfeldspieler, dieses ist finanziell aber weiterhin nicht so gut, dass die «Schmerzgrenze» erreicht ist, von welcher der Sportchef am Mittwoch sprach und bei der YB für einen Transfer einlenken würde. Der Ball liegt nun bei den Freiburgern, sie müssen das Angebot für Ravet aufbessern. «Wir bewegen uns nicht mehr», lautet Spychers kurzer Kommentar in dieser Sache.

Klar ist seit gestern jedoch, dass ein allfälliger Wechsel des Franzosen nach Deutschland nicht vor der ersten Nationalmannschaftspause ab dem 28. August über die Bühne gehen wird. Dies hat Spycher gestern bestätigt. Das bedeutet, dass die Berner zumindest in den fünf wegweisenden Partien der nächsten zwei Wochen weiter auf den Franzosen zählen können: im Champions-League-Playoff gegen ZSKA Moskau, in den schwierigen Ligaspielen beim FC Zürich und in St. Gallen sowie in der ersten Cuprunde am Wochenende.

Abzuwarten bleibt, wie sich der zuletzt sehr formstarke Ravet in dieser besonderen Konstellation verhalten wird. Der 27-Jährige würde sich aber vor allem selber schaden, sollte er sich jetzt querstellen.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/K ... y/10711232

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 17. August 2017, 01:22 
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16.08.2017

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YB-Ravet über bittere Pleite gegen Moskau

«Das ist, wie wenn man sich eine Kugel in den Fuss jagt!»

Yoric Ravet, der Mann im Fokus. Der es geblieben wäre, hätte nicht Kasim Nuhu bei der 0:1-Niederlage der Young Boys dieses unfassbare Eigentor geschossen. Und nun, Herr Ravet, ab Richtung Bundesliga?

Wenn man ihn so reden hört, voller Leidenschaft den Versuch unternehmend, das eben geschehene Grausame in Worte zu fassen, dann deutet wenig auf das Theater der letzten Woche hin. Als das Angebot des SC Freiburg die Sinne des Franzosen vernebelte. Derart, dass er Trainer Adi Hütter am letzten Mittwoch bat, gegen Thun nicht spielen zu müssen, weil er mental und physisch nicht dazu in der Lage sei.

Gegen Breitenrain im Cup gabs eine zweite Pause hinterher. Und danach liess Hütter offen, ob der Franzose im Kader für das Champions-League-Quali-Spiel gegen ZSKA Moskau stehe. Die Bestätigung, dass er im Kader ist, erfolgt erst am Vortag des Spiels. Und dann spielt Ravet von Beginn weg, wie wenn nichts gewesen wäre. Schon etwas überraschend. «Ich weiss nicht, weshalb das überraschend sein soll», kontert Hütter. «Er ist ein Schlüsselspieler. Solch einen brauchen wir. Nein, diese Überlegung, ihn nicht zu bringen, gab es nie.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 54325.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Yoric Ravet
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. August 2017, 15:14 
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Klubs sind sich einig

YB-Ravet wechselt zu Freiburg

Das Abschiedsspiel von Yoric Ravet dürfte der heutige Match in Moskau nicht werden. Aber das vorletzte Spiel im YB-Dress.

Am Sonntag spielt YB in St. Gallen. Dann wird Ravet wohl letztmals für die Berner auflaufen. Denn YB und der SC Freiburg sollen sich einig geworden sein über den Transfer. YB-Sportchef Christoph Spycher ist glücklich darüber, 4,5 Millionen Franken für Ravet zu erhalten.

Nicht schlecht für einen 27-Jährigen, der zu einem vergleichsweise kleinen Bundesliga-Klub wechselt. Die Schmerzgrenze, bei der man Nein sagt, ist damit überschritten worden.

Kommt hinzu, dass der Franzose ziemlich Druck gemacht hat, seinen Traum von der Bundesliga realisieren zu können. Er weiss: Mit 27 ist es wohl der letztmögliche Zeitpunkt.

Macht Ravet YB ein Abschiedsgeschenk?

Nun hat Ravet bloss noch einen ganz wichtigen YB-Job zu erfüllen: Die Berner heute in Moskau in die Champions League zu bringen. Der Flügel ist die dominierende Figur im fulminanten YB-Saisonstart (drei Spiele, neun Punkte, 9:0 Tore) und auch im Hinspiel gegen ZSKA bärenstark gewesen.

Ravet nach dem 0:1 in Bern dazu: «Solange ich unter Vertrag bin bei YB, bin ich zu hundert Prozent bei der Mannschaft, dem Staff, dem Klub. Ich werde mit YB sein, egal, was passiert. Voilà! Mein Ziel ist das Spielfeld. Was ausserhalb passiert, interessiert mich nur am Rande. Aber da kümmere nicht ich mich darum. Ich gebe mich zu hundert Prozent für die Mannschaft und das Trikot ein.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 91938.html

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