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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. September 2020, 16:56 
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BSC Young Boys- FC Zürich

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Stadion Wankdorf, Bern
Samstag, 19.09.2020
Zeit: 19:00 Uhr

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Webseiten FC Zürich:
http://www.fcz.ch
http://www.efzezet.ch
http://www.suedkurve.ch
http://www.fcz-1896.ch
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http://www.transfermarkt.ch/de/fc-zueri ... n_260.html
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http://www.letzigrund.ch
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http://www.stades.ch/Letzigrund-nouveau ... 30907.html

Forum FC Zürich:
http://www.fczforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche vs. FC Zürich:
https://www.sfl.ch/superleague/klubs/fc ... son/202021
https://www.transfermarkt.ch/bsc-young- ... ht/3432731
https://de.soccerway.com/teams/switzerl ... urich/2179
https://de.soccerway.com/matches/2020/0 ... ch/3361606
https://de.soccerway.com/matches/2020/0 ... /head2head
https://www.fussballdaten.de/schweiz
https://www.fussballdaten.de/vereine/yo ... fc-zuerich
http://www.weltfussball.com/teams/bsc-y ... zuerich/11
http://de.fcstats.com/vergleich,bsc-you ... 81,886.php
https://www.kicker.de/4677983/spielinfo ... fc-zuerich


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 Beitrag Verfasst: Samstag 19. September 2020, 09:07 
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19.09.2020

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Der Meister bräuchte seelischen Beistand

Bevor sie am Samstag um 19 Uhr mit dem Heimspiel gegen Zürich die Super League 2020/21 eröffnen, würde den Young Boys psychologischer Beistand eventuell guttun.

Die zweite Halbzeit beim 0:3 in Dänemark am Mittwoch muss verarbeitet werden. Das Eigentor früh in der zweiten Halbzeit in der Champions-League-Qualifikation gegen Midtjylland versetzte die Berner augenscheinlich in eine Schockstarre, in der bis zum Schlusspfiff blieben.

Im Europacup, wie er in der derzeitigen Qualifikation mit nur einem Match (ohne Rückspiel) durchgeführt wird, bedeutet ein solches Blackout das Out. In der jetzt beginnenden Meisterschaft hat eine Mannschaft Zeit, wieder zu Sinnen zu kommen. Trainer Gerardo Seoane hat in seinen nunmehr über zwei Jahren in Bern bewiesen, dass er es versteht, seine Leute nach schweren Niederlagen aufzurichten.

Deshalb ist das Startprogramm für den Schweizer Meister eventuell günstig. In den ersten zwei Runden spielt YB gegen Zürich und in Sitten – gegen Mannschaften, gegen die es in der letzten Saison aus insgesamt acht Meisterschaftsspielen 24 Punkte holte.

Young Boys – Zürich (4:0, 4:0, 3:2, 5:0). – Samstag, 19.00 Uhr. – SR Schnyder. – Absenzen: Elia, Lauper und Petignat (alle verletzt/rekonvaleszent); Tosin, Omeragic, Rohner (alle verletzt) und Janjicic (krank). – Statistik: Der FCZ war – ähnlich wie Sion – in den letzten Jahren für die Young Boys ein zuverlässiger Punktezulieferer. Die vier Duelle der letzten Saison gewann YB mit 16:2 Toren, hinzu kam ein 4:0 im Cup. Die Mannschaft von Trainer Ludovic Magnin schloss die Super League 2019/20 mit sechs Niederlagen und einem Remis ab, und die neue Saison hat mit dem nicht erwarteten Ausscheiden aus dem Cup in Chiasso begonnen.


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 40059.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 19. September 2020, 09:55 
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19.09.2020

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Ancillo Canepa zum Saisonstart

Der FCZ braucht 5 Millionen vom Bund

Der Präsident der Zürcher in Stichworten zur neuen Saison, die am Samstag mit dem Spiel bei Meister YB beginnt.

Die Saison begannen die Zürcher mit dem blamablen Aus im Cup in Chiasso. «Das hat mich auch frustriert», sagt Präsident Ancillo Canepa an diesem Freitag, als er zusammen mit dem neuen Sportchef Marinko Jurendic und Trainer Ludovic Magnin zum Pressetermin bittet. «Eine Tür in den Europacup ist damit zu», sagt er. Denn der FCZ hat für diese Saison ein Ziel: Das ist die Rückkehr in einen europäischen Wettbewerb.

Canepa zum Saisonziel:

«Vor drei Wochen hatten wir einen privaten Anlass und Zielsetzungsworkshop. Einerseits mussten die Spieler einen Rückblick auf die vergangene Saison halten und sie analysieren: Was war gut, was war weniger gut? Und andererseits mussten sie überlegen, welche Ziele sie haben: Was will jeder Einzene individuell erreichen? Was will er mit der Mannschaft erreichen? Und was sind die Massnahmen, die jeder Einzelne dazu beitragen kann.

Ziele zu kommunizieren, das ist immer so eine Sache. In der Super League gibt es zwei Clubs, deren Ziel der Meistertitel ist. Dann gibt es wahrscheinlich einen Club, das ist normalerweise der Aufsteiger, der sagt: Er will oben bleiben. Und dann gibt es sieben weitere Clubs, und alle sieben werden wahrscheinlich das Ziel haben, europäisch zu spielen. Das ist sicher auch beim FCZ so. Das ist unser roter Faden. Wir sind und bleiben ambitioniert.

Aber, aber! Wir haben nicht nur ein quantitatives Ziel, sondern auch ein qualitatives. Dafür haben wir sehr viel gearbeitet zusammen mit Marinko Jurendic und dem neuen Chef für Ausbildung und Entwicklung, Heinz Moser. Für uns ist es wichtig, dass wir im Bereich Ausbildung, Talentmanagement und Scouting einen Schritt vorwärts machen. Wir sind da schon recht gut, aber es gibt noch immer Verbesserungspotenzial.»

… zu Trainer Ludovic Magnin:

«Die Frage nach dem Trainer ist eine beliebte Journalistenfrage, wenn man ein paar Spiele verloren hat. Wir beurteilen den Trainer nicht nur nach den Ergebnissen, sondern vor allem auch, wie er unter der Woche, von Montag bis Freitag, arbeitet. Wie ist sein Training? Wie geht er mit der Mannschaft um? Es geht um Innovation, Arbeitseinsatz, Erfahrung. Und die Intelligenz spielt eine grosse Rolle. Von daher sind wir mit Ludovic sehr zufrieden. Nicht zu vergessen: Mit ihm wurden wir Cupsieger, mit ihm erreichten wir die Sechzehntelfinals in der Europa League.

Manchmal kann er Tore nicht selber verhindern. Die Corona-Krise und die Quarantäne, die wir hatten, konnte er auch nicht verhindern. Die Rückrunde ist verschissen gelaufen, Entschuldigen Sie diesen Ausdruck. Aber in der Vorrunde hatte wir eine Serie hingelegt, mit der wir führend waren. Wir versuchen, die Problematik differenziert anzuschauen.»

… zur Qualität des Kaders:

«Vom Niveau her hat es im Vergleich zum Beginn der letzten Saison ein bisschen dazugewonnen. Was Grinta und Mentalität betrifft, sind wir dank der Transfers, die wir gemacht haben, auf einem hohen Niveau. Ich denke an Lasse Sobiech, der ist ein ganz toller Typ. Aber auch an einen so jungen Spieler wie Wilfried Gnonto, der abgeht wie eine Rakete. Wir haben einen guten Schritt nach vorne gemacht, die Mannschaft rückt immer näher zusammen. Sie hat mehr Automatismen. Ich bin überzeugt davon, dass wir eine bessere Ausgangslage haben als vor zwölf Monaten.»

… zu den Bundeskrediten:

«Alle Clubs der Super und der Challenge League hatten während vier, fünf Monaten praktische keine Einnahmen und trotzdem fixe Kosten bei Infrastruktur, beim Personal. Die Entschädigungen für Kurzarbeit halfen uns sicher. Jedem Club geht es gleich: Das Problem ist die Liquidität. Darum ist wichtig, dass wir auf einem guten Weg sind, was die Bundeskredite betrifft. Ich betone: Kredite! Das sind keine Subventionen, keine Geschenke. Das Geld müssen wir irgendwann zurückzahlen. Das Thema ist jetzt im Parlament behandelt worden, und es sieht so aus, dass im Oktober, November die Bundesgelder fliessen. Sie sind für alle überlebensnotwendig. Wir brauchen einen mittleren einstelligen Millionenbetrag. 5 Millionen Franken? Das ist nicht ganz falsch.»


https://www.bernerzeitung.ch/der-fcz-br ... 3236354139

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 Beitrag Verfasst: Samstag 19. September 2020, 09:58 
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19.09.2020

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Favorit in der Super League

Young Boys: Kontinuität ja – Hunger auch?

Nach 3 Meistertiteln in Serie steigt YB erneut als Favorit in die Saison. Zum Auftakt kommt der Lieblingsgegner.

Die Super League startet in eine Saison voller Fragezeichen. Keines davon ist die Favoritenrolle. Experten wie Fans sind sich sicher: Die Young Boys dürften wiederum nur schwer zu knacken sein. Kein Wunder – 3 Meistertitel im Rücken, zuletzt das Double und die selten gewordene Gnade der Kontinuität im Kader. Zu diesem Resultat gelangen auch die User von SRF Sport:

Dass der Titel das Ziel sein muss, will auch Fabian Lustenberger nicht verhehlen: «Klar, nach 3 Meisterschaften und dem Double steht man nicht hin und sagt: ‹Wir schauen mal.›» Dem pflichtet Sportchef Christoph Spycher bei. Hingegen ergänzt er: «Die Favoritenrolle ist etwas vom Unwichtigsten, was es gibt. Sie ist keine Garantie dafür, dass man am Ende dort steht, wo man will.»

Zum Auftakt kommt der Lieblingsgegner

Wichtig sei ein guter Start in die neue Saison. Hierfür empfängt YB am Samstagabend den idealen Gegner – der FCZ gastiert im Wankdorf. Die Resultate der letzten Direktbegegnungen: 5:0, 3:2, 4:0, 4:0, 4:0 zugunsten der Berner. Kommt dazu: Die Zürcher sind nach dem Cup-Out gegen Chiasso bereits wieder bei der Diskussion von Grundsatzfragen angelangt.

Ich will die Mannschaft mit meinen Stärken besser machen.
Autor: Silvan HeftiNeuzugang bei YB

Die Favoritenrolle gar nicht erst diskutieren will YB-Trainer Gerardo Seoane. Dass das Kader jedoch weitgehend unverändert geblieben ist, sei «sicher ein kleiner Vorteil». Ob das so bleibt – ungewiss. Schliesslich müsse man akzeptieren, dass die Schweiz eine Ausbildungsliga sei. «Wenn beispielsweise Cedric Itten zum Topklub Rangers wechselt, ist das für mich auch ein Leistungsausweis.»

Vize-Meister St. Gallen verlor neben dem genannten mit Ermedin Demirovic und Captain Silvan Hefti zwei Schlüsselspieler. Letzterer, nun in Gelb-Schwarz kickend, will nicht nur Mitläufer sein: «Ich will mich möglichst schnell integrieren und die Mannschaft mit meinen Stärken besser machen», betont Hefti.

Auf jeder Etage arbeiten die richtigen Leute.
Autor: David von BallmoosGoalie YB

Was der BSC wiederum dem anderen nominellen Kontrahenten, dem FC Basel, voraus hat, ist die Ruhe im Klub. Während sich am Rheinknie etliche Kommunikationspannen ereigneten, schaffte es YB gar, Klub-Ikone Guillaume Hoarau ohne Nebengeräusche zu verabschieden. Woraus dieser Vorteil erwachsen ist, weiss Keeper David von Ballmoos: «Wir sind ein gesunder Klub, der sauber funktioniert. Auf jeder Etage hat es die richtigen Leute.»

YB und die Hunger-Frage

Ist bei YB nach 4 Trophäen in 3 Jahren ein Meisterblues zu befürchten? Ganz sicher nicht, ist sich Spycher sicher. Einerseits habe man in jeder Saison – auch in dieser – Neuzugänge verpflichtet, die den Hunger auf einen Titel mitbrachten. Andererseits: «Die Gefühle im Erfolgsfall sind so schön, dass man das unbedingt wiederholen will.»


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... unger-auch

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 Beitrag Verfasst: Samstag 19. September 2020, 10:57 
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Alles zum Spiel YB - Zürich

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Auf gehts: Die ersten drei Punkte sind zu gewinnen

Und schon geht es wieder los – oder immer weiter, je nach Sichtweise: Heute fällt mit dem Klassiker YB - FCZ der Startschuss in die neue Super-League-Saison. Was uns neben dem fussballerischen Leckerbissen besonders freut: Es ist das letzte Mal, dass nur 1'000 Menschen bei einem YB-Heimspiel ins Stadion Wankdorf dürfen; ab dem zweiten Heimspiel am 4. Oktober gegen Vaduz wird die Kapazität dann wieder zu zwei Dritteln genutzt werden dürfen, sofern die kantonalen Behörden grünes Licht geben. Es versteht sich von selbst, dass wir auf die Kooperation jeder einzelnen Matchbesucherin und jedes einzelnen Matchbesuchers zählen, damit sich alle an die Hygiene-Massnahmen halten.

Nach der Niederlage vom Mittwoch beim dänischen Meister Midtjylland kennen die Young Boys seit gestern ihren Gegner in den Europa-League-Playoffs: der KF Tirana, erfolgreichster Klub Albaniens, wird am 1. Oktober in Bern zu Gast sein. Dannzumal wird wiederum in einem Spiel entschieden werden, wer weiterkommt. Sportchef Christoph Spycher hebt die speziellen Rahmenbedingungen hervor: "Wir sind froh, dass wir im Stadion Wankdorf spielen können. Die Bedeutung des Heimrechts hat man in der dritten Runde der Champions-League-Qualifikation gesehen, als sich sieben von acht Teams zuhause durchsetzen konnten. Gegen KF Tirana müssen wir auf den Punkt bereit sein, weil es wieder nur ein Spiel mit Cup-Charakter gibt. Wir konzentrieren uns darauf, eine Topleistung zu erbringen. Diese wird nötig sein, um die Gruppenphase zu erreichen."

Trainer Gerry Seoane erklärt: "KF Tirana ist der erfolgreichste Klub Albaniens und hat in der 1. Qualifikationsrunde zur Champions League Dinamo Tiflis auswärts mit 2:0 bezwungen und in der 2. Runde gegen Roter Stern Belgrad 0:1 verloren. Diese Resultate sagen einiges über die Qualitäten der Mannschaft aus. Wir haben gegen Midtjylland gesehen, was in einem einzigen Spiel alles passieren kann. Natürlich freuen wir uns, dass wir zuhause spielen. Wir werden alles daran setzen, gegen Tirana eine sehr gute Leistung zu zeigen. Zuerst gilt aber unsere volle Konzentration dem Startspiel am Samstag in der Super League gegen den FC Zürich."

Wir freuen uns! Und wir wünschen allen Fussballfreunden eine unterhaltsame und spannende Saison!



«Aufstehen und eine Reaktion zeigen»

YB-Sportchef Christoph Spycher hat das 0:3 gegen Midtjylland in der Qualifikation zur Champions League aufgearbeitet. Das Ziel für die Meisterschaft 2020/21, die mit dem Spiel gegen den FC Zürich beginnt, ist klar: Der Titel soll verteidigt werden. Aber im Vordergrund stehen die Leistungen.

***

Christoph, was geht in Dir nach der Niederlage beim FC Midtjylland vor?
Ich bin enttäuscht wie alle, dass wir diese Hürde nicht übersprungen haben. Aber wir haben nicht drei Wochen Zeit, um diesem Spiel nachzutrauern. Ausserdem brächte das auch nichts, weil sich das Ausscheiden nicht rückgängig machen lässt. Es geht jetzt darum, sofort wieder aufzustehen und eine Reaktion zu zeigen.

Trotzdem noch ein paar Worte zum Auftritt in Dänemark: Was führte aus Deiner Sicht zu diesem 0:3?
Wir verloren nach einer guten ersten Halbzeit den Faden. Es gelang uns nicht mehr, die Pressinglinie des Gegners zu überspielen, darum behalfen wir uns oft mit weiten Bällen. Dann schlichen sich Ungenauigkeiten ein. Und wenn man während 45 Spielminuten das Potenzial nicht abruft, folgt auf diesem Niveau prompt die Strafe. Wir werden unsere Lehren daraus ziehen, aber gleichzeitig sollten wir nicht den Fehler machen und alles komplett schlecht machen. Immerhin stand der dänische Meister auf der Gegenseite.

Nun startet YB gegen den FC Zürich in die Meisterschaft. Die Resultate der vergangenen Saison gegen diesen Gegner sind eigentlich ein gutes Omen.
Die Serie war zwar sehr positiv, aber sie spielt keine Rolle mehr. Eine neue Meisterschaft beginnt, wir müssen eine Topleistung abrufen und besser sein als der FCZ, um uns die ersten drei Punkte zu verdienen.

Die Zielsetzung für diese Saison dürfte klar sein: Priorität hat die Titelverteidigung.
Das ist so. Wir können nicht das Ziel formulieren, vorne mitmischen zu wollen. Nach drei Meistertiteln in Folge streben wir den vierten an. Und als Cupsieger haben wir einen zweiten Pokal zu verteidigen. Aber wir müssen uns den Erfolg erneut mit harter Arbeit verdienen und werden in den kommenden Monaten ein intensives Programm zu bewältigen haben. Kein Wettbewerb wird ein Selbstläufer. Die Titel in den letzten Jahren holten wir, weil wir bereit waren, einen hohen Aufwand dafür zu betreiben, weil der Hunger nie nachgelassen hat. Von diesem Weg dürfen wir nicht abweichen.

Die europäische Kampagne geht am 1. Oktober mit dem Heimspiel gegen KF Tirana weiter. Was erwartest Du im Playoff für die Europa League gegen den albanischen Meister?
Es ist eine Partie mit Finalcharakter, weil dieses Playoff im Gegensatz zu jenem der Champions League nicht mit Hin- und Rückspiel ausgetragen wird. Das heisst: Wir sind gefordert, gegen Tirana auf den Punkt bereit zu sein. Aber bis dahin müssen wir das zuerst in der Meisterschaft zweimal sein, zuerst gegen den FCZ und in einer Woche in Sion. Es liegt an uns, die Qualität auf den Platz zu bringen. Ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingt.



FC Zürich will stabiler auftreten

Trainer Ludovic Magnin erwartet nach dem Ausscheiden im Cup bei Chiasso eine Leistungssteigerung gegen YB. Und er hofft, dass seine Mannschaft in dieser Saison weniger Gegentore zulässt als in der letzten Saison.

***

Für den FC Zürich begann die Saison 2020/21 bereits am letzten Sonntag mit dem ersten Wettbewerbsspiel. Im Cup-Sechzehntelfinal führte die Reise nach Chiasso - und sie endete gegen das Challenge-League-Team mit einem 2:3. Trainer Ludovic Magnin fasste nach dem Ausscheiden zusammen: «Wir waren nicht gut genug.» Gleichzeitig dachte er an den bevorstehenden Start in die Meisterschaft gegen Double-Gewinner YB: «Wir versuchen es in Bern besser zu machen. Dafür müssen wir das Selbstvertrauen wieder erlangen, das im Fussball so wichtig ist.»

Die Zürcher bestritten gegen die Young Boys in der vergangenen Spielzeit fünf Partien und verloren alle fünf: 0:4, 0:4, 2:3 und 0:5 in der Super League, dazu 0:4 im Cup-Achtelfinal. Magnin, einst selber Verteidiger, gab in der vergangenen Saison vor allem die hohe Anzahl Gegentore zu denken: 72 waren es in 36 Meisterschaftspartien, so viele hatte sonst kein Team in der Liga hinnehmen müssen. Er erhofft sich mehr defensive Stabilität

In diesem Sommer verliess Kevin Rüegg den Verein Richtung Süden. Der 22-jährige Verteidiger und Schweizer U21-Nationalspieler unterschrieb einen Vertrag beim italienischen Serie-A-Klub Hellas Verona. Mimoun Mahi wechselte zu Utrecht in die holländische Eredivisie. Levan Kharabadze zog es in seine Heimat Georgien zurück, er spielt nun bei Dinamo Tiflis. Und Michael Kempter setzt seine Karriere bei Xamax fort.

Dafür ist Assan Ceesay wieder im Verein, der Stürmer spielte zuletzt bei Osnabrück in der 2. Bundesliga. Fabian Rohner, einst beim FCZ ausgebildet, kehrte aus Wil zurück, Tobias Schättin wurde vom FC Winterthur geholt und Lasse Sobiech von Mouscron (Belgien) übernommen. Neu ist auch der Sportchef: Marinko Jurendic, der bisherige U21-Coach, löste Thomas Bickel ab. Mit Heinz Moser ist zudem ein Mann mit YB-Vergangenheit verpflichtet worden. Der bald 53-Jährige, der von 1992 bis 1995 in Bern spielte, erhielt den Posten als «Leiter Ausbildung und Entwicklung».




Die personelle Situation bei YB

Verletzt:
Lauper, Petignat.

Fraglich:
Von Ballmoos, Martins.



Matchprogramm

Unser Matchprogramm steht wiederum in digitaler Form zur Verfügung.

Online-Version (ISSUU): https://issuu.com/bscyb1898/docs/20200919-yb-fcz_mp1
Download-Version (PDF): https://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/ ... FCZ_MP.pdf


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 Beitrag Verfasst: Samstag 19. September 2020, 14:29 
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19.09.2020

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YB-Star Christian Fassnacht vor dem Start gegen FCZ

«Auf dem Papier sind wir auch diese Saison die besten»

YB gegen den FCZ zum Saisonstart. Champions-League- gegen Cup-Versager. Ein Duell der Gebeutelten. Christian Fassnacht sieht das bei YB nur mit Abstrichen so.

Zwei Mannschaften, die auf Wiedergutmachung aus sind. YB nach dem 0:3-Debakel gegen die wackeren Dänen von Midtjyl­land. Der FCZ nach einem 2:3-Cup-Out bei Chiasso.

Wiedergutmachung? «Beim FCZ wahrscheinlich noch mehr als bei uns», sagt Christian Fassnacht. «Man muss sich bewusst sein, dass es die Champions-League-Quali war. Der Frust ist riesig, weil ein Riesentraum geplatzt ist. Aber es war ein Spiel mit cupähnlichem Charakter. Da kann alles passieren.»

Aufbaugegner FCZ

Beim FCZ sei es der Schweizer Cup gewesen. Ein Wettbewerb, in welchem jeder Super-Ligist den Anspruch haben darf, diesen zu gewinnen. «Ich denke, dass beide Mannschaften nun unbedingt ein Zeichen setzen wollen.»

Der FCZ als Aufbaugegner für den taumelnden Meister? Fassnacht: «Die letzten Spiele sind uns gegen den FCZ gut gelungen. Aber Statistiken besagen nichts.» Fassnacht sieht der Saison unbeirrt positiv entgegen. Das Kader sei immer noch das beste in der Liga. «Wir hatten wenige Abgänge. Und diese haben wir mit Topzugängen kompensiert. Wenn wir letzte Saison die Besten waren, und das waren wir als Meister, dann sollten wir es auf dem Papier auch heuer sein. Was dann spielerisch vor sich geht, ist eine andere Geschichte.»

Und der Faktor Hoarau? «Gui war sicher wichtig für uns, ge­rade auch als Mensch. Aber es kann nicht sein, dass eine Mannschaft nur wegen eines Spielers lebt. Logisch vermisst man ihn. Aber es ist möglich, ohne ihn Topleistungen zu erbringen.»

Ausland im Hinterkopf

Auch um Fassnacht gibts Wechselgerüchte. «Auf diese habe ich keinen Einfluss. Ich fühle mich wohl in Bern. Wenn irgendeinmal was kommt, das stimmt, dann schaue ich es an. Ich habe nie gesagt, ich wolle unbedingt weg. Aber klar würde ich gerne mal im Ausland spielen. Gegen Dinge, die von aussen kommen, kann man nichts machen.» Auf dem Platz schon. Da kommt mit dem FCZ der richtige Aufbaugegner. Letzte Saison gewann YB alle vier Spiele. In der Saison 2018/19 und 2017/18 gabs drei Siege und ein Remis. Eine Saison zuvor: zwei Unentschieden, zwei Siege. Erst 2014/15 gewann der FCZ letztmals gegen YB in der Meisterschaft: 2:1 im Letzi.


https://www.blick.ch/sport/fussball/yb- ... 01086.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 19. September 2020, 17:12 
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19.09.2020

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Vor Auftakt bei Meister YB

Canepa träumt von Europa – und lobt Magnin

Trotz Cup-Out in Chiasso gibt sich der FC Zürich vor dem Saison-Auftakt in Bern optimistisch. Präsident Canepa stärkt Trainer Magnin den Rücken. Dieser sagt, dass der FCZ jede Schweizer Mannschaft schlagen könne.

Die Saisonziele hat man beim FCZ gemeinsam mit der Mannschaft in einem Workshop vor etwa drei Wochen erarbeitet. Der Cupsieg sei dabei nicht notiert worden, sagt FCZ-Präsident Ancillo Canepa, da ein Cupsieg nicht geplant werden könne.

War die letzten Jahre auch schon anders. Aber da war der FCZ zum Zeitpunkt der Vorsaison-Pressekonferenz noch im Wettbewerb dabei. Nun, nach der Peinlich-Pleite in Chiasso bleibt noch die Meisterschaft. Canepa: «Wir wollen uns wie viele andere Teams für Europa qualifizieren.»

Canepa schätzt Magnins Arbeit

Es gebe jedoch auch andere Ziele als die Ranglisten-Position, sagt Canepa. Deshalb kann er auch nicht nachvollziehen, dass sein Trainer Ludovic Magnin immer wieder zum Thema gemacht werde. BLICK setzte Magnin auf Platz 1 der Trainerflugparade.

Canepa fragt rhetorisch: «Das Ende der letzten Saison war schlecht. Aber ist Ludo verantwortlich für Corona? Dafür, dass der FCZ in Quarantäne musste? Wie er arbeitet von Montag bis Freitag. Sein Engagement, seine Innovation, seine Intelligenz. Von all dem her sind wir sehr zufrieden mit ihm. Und er ist mutig und setzt auf Junge.»

Gegen YB ohne Nati-Juwel

Canepa vergisst auch nicht zu erwähnen, dass zuletzt mit Simon Sohm (19) und Becir Omeragic (18) zwei blutjunge FCZ-Talente ein Nati-Aufgebot von Vladimir Petkovic erhalten haben. Omeragic, der sich in Chiasso verletzt hat, wird gegen YB fehlen. Wie auch Rakete Tosin, Verteidiger Rohner, Janjicic und der Italiener Gnonto (16). Letzterer ist noch nicht spielberechtigt.

Trotz den Absenzen und der Cup-Pleite im Hinterkopf will der FCZ bei Meister YB punkten. Ein positives Ergebnis nach sieben sieglosen Partien in Ernstkämpfen bei der Meisterprüfung täte gut. Magnin: «Klar ist YB der grosse Favorit. Aber wenn wir am Limit spielen, können wir jede Schweizer Mannschaft schlagen.»

Noch steht das FCZ-Kader nicht ganz. Ein Linksverteidiger steht als erstes auf der Einkaufsliste. Ein Mittelfeld-Puncher täte dem FCZ sicher auch gut.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 01670.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 19. September 2020, 22:49 
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19.09.2020

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Meister YB bezwingt den FCZ zum Auftakt

YB gewinnt gegen den FC Zürich zum Start in die Super-League-Saison 2:1. Beide Teams konnten nach gelb-roten Karten nur noch zu zehnt spielen. Luzern verliert.

Das Resultat drückt aus, wie hart die Arbeit war, die sie für diese drei Punkte zu erledigen hatten. Schon nach fünf Minuten lagen sie in Rückstand, als eine Flanke von Ceesay den Weg zu Kololli fand, der mit einer Direktabnahme traf; Flanke wie Schuss waren abgelenkt. Die Berner mussten sich erst aufrappeln, mit der Zeit übernahmen sie das Kommando.

Fassnacht scheiterte gleich dreimal mit seinen Kopfällen. Es brauchte darum die Mithilfe von Goalie Brecher, der einen Ball von Garcia abprallen liess, Mambimbi drückte den Ball schliesslich über die Linie.

YB druckvoll, FCZ zäh

Der FCZ zeigte viel Willen, um auf die Blamage im Cup gegen Chiasso zu reagieren. Er gab einen zähen Gegner ab, der dem Favoriten keinen Meter freiwillig schenkte. Doch nach der Pause geriet er immer mehr unter Druck, erst recht nach der gelb-roten Karte für Hekuran Kryeziu. Brecher rettete glänzend gegen Mambimbi. In der 69. Minute folgte, was sich lange schon angekündigt hatte: YB ging in Führung, dank Schättins Stellungsfehler konnte Fassnacht eine sehenswerte Flanke von Garcia direkt verwandeln.

Wer glaubte, der Widerstand des FCZ sei damit gebrochen, täuschte sich. Zesiger schlug Ceesay den Ellbogen ins Gesicht und sah die zweite gelbe Karte. Der FCZ bäumte sich auf, er zeigte die Moral, die ihm in Chiasso so sehr gefehlt hatte.

Winter fehlte bei einem Kopfball die Kraft, und als Marchesano im Sechzehner frei an den Ball kam und ihn einschussbereit für Kramer auflegte, fehlte dem Gast der Beistand des Schiedsrichters. Einen Mini-Schubser von Marchesano gegen Lustenberger wertete Urs Schnyder als Foul. Der Meister hatte das Glück, das er brauchte, um sich zum Sieg zu zittern.

Lugano vermiest Luzern Auftaktspiel

Bereits die Startphase von Lugano gegen Luzern versprach viel Spektakel. Nach nur 12 Minuten scheiterte Alexander Gerndt mit einem satten Flachschuss knapp an Luzern-Goalie David Zibung, der mit dem Fuss rettend eingriff. Doch in der 20. Minute gewährten die Luzerner Gerndt erneut viel Raum. Diesmal flatterte sein Geschoss aus rund 25 Metern ins Netz.

Die Luzerner waren öfters am Ball, ein Penalty wurde ihnen nach Konsultieren des VAR aberkannt. Doch insgesamt agierte der FCL in der Offensive zu einfallslos – Torchancen waren rar. Dafür doppelten die effizienten Luganesi nach. Mit Mattia Bottani, der nach einer flinken Körpertäuschung zum 2:0 (32.) einnetzte. Immer wieder drängten die Tessiner durch Konter gefährlich in den gegnerischen Strafraum. Luzerns Treffer zum 2:1 in der 92. Minute kam dann zu spät, um die Wende noch herbeizuführen. (boq)

Young Boys – Zürich 2:1 (1:1)

1000 Zuschauer. – SR Schnyder.

Tore: 5. Kololli (Ceesay) 0:1. 24. Mambimbi (Zesiger) 1:1. 69. Fassnacht (Garcia) 2:1.

Young Boys: Faivre; Hefti, Camara (84. Lefort), Zesiger, Garcia; Fassnacht (89. Elia), Lustenberger, Sierro, Moumi Ngamaleu (84. Sulejmani); Mambimbi (73. Gaudino), Nsame (89. Siebatcheu).

Zürich: Brecher; Wallner, Sobiech, Sohm, Schättin (84. Winter); Domgjoni, Hekuran Kryeziu; Koide (59. Nathan), Marchesano, Kololli (44. Khelifi); Ceesay (84. Kramer).

Bemerkungen: Young Boys ohne Aebischer, Von Ballmoos, Martins, Spielmann, Lauper und Petignat (alle verletzt/rekonvaleszent). Zürich ohne Tosin, Omeragic, Rohner (alle verletzt) und Janjicic (krank). Kololli verletzt ausgeschieden. 15. Kopfball von Fassnacht ans Lattenkreuz. 56. Gelb-rote Karte gegen Hekuran Kryeziu (Foul). 70. Gelb-rote Karte gegen Zesiger (Foul). Verwarnungen: 28. Ceesay (Foul), 45. Hekuran Kryeziu (Foul).


https://www.bernerzeitung.ch/meister-yb ... 6697639237

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 Beitrag Verfasst: Samstag 19. September 2020, 22:52 
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3 erdauerte Berner Punkte

YB startet gegen FCZ mit knappem Sieg in die Saison

- YB schlägt zum Saisonauftakt zuhause den FCZ trotz frühem Rückstand mit 2:1.
- Beide Teams beenden die Partie wegen gelb-roten Karten zu zehnt.
- In der 2. Partie des Abends gewinnt Lugano 2:1 gegen die Gäste aus Luzern.

Im Berner Wankdorf trafen zwei Teams aufeinander, die zuletzt als Verlierer vom Platz gegangen waren. YB war in der Qualifikation zur Champions League an Midtjylland gescheitert. Der FCZ wiederum liess sich im Schweizer Cup vom unterklassigen Chiasso düpieren.

Der FCZ kam im Berner Wankdorf besser aus den Startlöchern. Bereits nach 5 Minuten liess Benjamin Kololli die Gäste jubeln. Er schloss einen Konter von der Strafraumgrenze aus direkt ab.

YB drängte sofort vehement auf den Ausgleich. Insbesondere bei Standardsituationen waren die Hausherren stets gefährlich. Eine solche führte in der 24. Minute zum Erfolg. Felix Mambimbi drückte den Ball nach einem Eckball aus nächster Nähe über die Linie.

Obwohl YB längst deutlich mehr vom Spiel hatte, dauerte es über eine Stunde, bis das Berner 2:1 fiel. Christian Fassnacht verwertete eine Flanke sehenswert. Der ehemalige FCZ-Junior hatte sich sein Erfolgserlebnis redlich erkämpft. Einer seiner vielen Abschlussversuche war in Halbzeit 1 am Lattenkreuz gelandet.

Der Berner Siegtreffer wurde umrahmt von zwei gelb-roten Karten:

- 56. Minute: Hekuran Kryeziu erweist seinem FCZ mit einem unnötigen Foul einen Bärendienst.
- 70. Minute: Kaum ist sein Team in Führung gegangen, steigt Cédric Zesiger mit ausgefahrenem Ellbogen in ein Kopfballduell.

Der Schweizer Meister, bei dem Stammkeeper David von Ballmoos wegen Adduktorenproblemen von Neuzugang Guillaume Faivre vertreten wurde, reist in der 2. Runde nach Sion. Der FCZ will – ebenfalls am kommenden Samstag – zuhause gegen Lugano seine ersten Punkte der Saison einfahren.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... die-saison

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Young Boys - Zürich 2:1

YB nutzt kurze zahlenmässige Überlegenheit

Schweizer Meister YB kann das Ausscheiden aus der Champions-League-Qualifikation fürs Erste vergessen machen. Die Berner besiegen den FCZ zum Auftakt der Super League daheim 2:1.

Trotz der kurzfristigen verletzungsbedingten Ausfälle von David Aebischer, Christopher Martins und Marvin Spielmann wie auch von Goalie David von Ballmoos fanden die Berner drei Tage nach der desaströsen zweiten Halbzeit des Spiels in Dänemark zu einer soliden Leistung zurück, indem sie das Spiel ab der 35. Minute in die Hand nahmen und deutlich zu dominieren begannen.

Die Zürcher gingen mit ihrem ersten Angriff nach fünf Minuten in Führung. Es traf Benjamin Kololli, dessen Schuss von der Strafraumgrenze unhaltbar abgelenkt wurde. Die Mannschaft von Trainer Ludovic Magnin hätte die Niederlage eventuell abwenden können, wäre nicht der defensive Mittelfeldspieler Hekuran Kryeziu wegen der zweiten Verwarnung kurz nach der Pause vom Platz gestellt worden. Eine Viertelstunde später wurden auch die Berner - Gelbrot gegen Cedric Zesiger - dezimiert, aber unmittelbar davor hatte der beim weiteren Pfosten allein gelassene Christian Fassnacht das Siegestor zum 2:1 erzielt und damit die Überzahl genutzt. Eine Schwächung mussten die Zürcher auch mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Kololli unmittelbar vor der Pause hinnehmen.

Nach dem frühen Rückstand hätten die Young Boys auch schon in der ersten Halbzeit die Wende herbeiführen können. So setzte Fassnacht einen Kopfball ans Lattenkreuz. Kurz vor der Pause rettete der Zürcher Neuzugang Lasse Sobiech aus der Linie.

Positives und Negatives erlebte Zürichs Goalie Yanick Brecher. Mit zahlreichen zum Teil hervorragenden Paraden verhinderte er diverse Tore. Aber beim 1:1 nach 24 Minuten konnte er einen zentralen Kopfball-Aufsetzer von Zesiger nicht blockieren. Der Ball fiel Felix Mambimbi vor die Füsse. Der junge Freiburger musste nur noch einschieben.

Der Match hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit jenem von Mitte Juni, als die Berner den FCZ bei der Wiederaufnahme der Meisterschaft ebenfalls in einem lebendigen und ereignisreichen Spiel 3:2 besiegten. Der damals überzeugend spielende FCZ ging zweimal in Führung und liess sich erst in der letzten Viertelstunde überflügeln.

Telegramm

Young Boys - Zürich 2:1 (1:1)

1000 Zuschauer. - SR Schnyder. - Tore: 5. Kololli (Ceesay) 0:1. 24. Mambimbi (Zesiger) 1:1. 69. Fassnacht (Garcia) 2:1.

Young Boys: Faivre; Hefti, Camara (84. Lefort), Zesiger, Garcia; Fassnacht (89. Elia), Lustenberger, Sierro, Moumi Ngamaleu (84. Sulejmani); Mambimbi (73. Gaudino), Nsame (89. Siebatcheu).

Zürich: Brecher; Wallner, Sobiech, Sohm, Schättin (84. Winter); Domgjoni, Hekuran Kreyziu; Koide (59. Nathan), Marchesano, Kololli (44. Khelifi); Ceesay (84. Kramer).

Bemerkungen: Young Boys ohne Aebischer, Von Ballmoos, Martins, Spielmann, Lauper und Petignat (alle verletzt/rekonvaleszent). Zürich ohne Tosin, Omeragic, Rohner (alle verletzt) und Janjicic (krank). Kololli verletzt ausgeschieden. 15. Kopfball von Fassnacht ans Lattenkreuz. 56. Gelb-rote Karte gegen Hekuran Kryeziu (Foul). 70. Gelb-rote Karte gegen Zesiger (Foul). Verwarnungen: 28. Ceesay (Foul), 45. Hekuran Kryeziu (Foul).


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -139209400

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