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 Beitrag Verfasst: Sonntag 30. August 2020, 23:48 
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Fans in der Aarbergergasse

Der stille Titel

YB hat das Double gewonnen. Ein Augenschein in der Aarbergergasse mit etwas Ekstase, Gratiswürsten und einer Taube.

Die Taube flattert vom Bordstein in eine Pfütze, und man hört das Platschen. Sonntagnachmittag, kurz nach 16 Uhr, und Wetter, bei dem man nur sehr ungeliebte Haustiere vor die Tür schickt. Oder nein, nicht einmal die. Nicht sonderlich viel deutet in der Aarbergergasse darauf hin, dass in anderthalb Stunden der Cupfinal zwischen den Young Boys und dem FC Basel angepfiffen wird.

Drei Beizen in der Strasse würden die Partie übertragen, erzählt man sich. Vor der Heiwäg-Bar stehen Stühle und Tische bereit – die meisten mit einem «Reservé»-Schild darauf –, und auch vor dem Di Vino könnte man sich das Spiel im Public Viewing anschauen. Doch das Volk lässt auf sich warten. Währenddessen patrouillieren die ersten Polizeibeamten durch die Gasse, ob sie aber an diesem Abend gleich viel zu tun bekommen wie bei der Meisterfeier vor einem Monat, bleibt zu bezweifeln.

Derweil im Fumoir der Heiwäg-Bar: sechs Leute an zwei Tischen. Vier jassen einen Schieber, trinken Bier und sprechen über Luftmatratzen und andere Nebensächlichkeiten. Über Fussball aber nicht. Im Hintergrund dudelt Vintage Radio irgendeine seichte Popnummer, die schwer an die Weihnachtszeit erinnert. Ein junger YB-Fan am Nebentisch seufzt und erklärt seinem Kollegen, wie sehr er den Winter liebe. Wenig später dreht sich ihr Gespräch um die schönsten Schneespiele im Wankdorf.

Ein freier Platz

Auf der Strasse draussen ist es auch weihnachtlich. Also einfach kalt – vielleicht 10 Grad –, leichter Nieselregen und eine böse Bise. Dennoch haben sich die Plätze vor den drei Outdoor-Bildschirmen der Heiwäg-Bar gefüllt. Emsig wird dem Hopfen gefrönt, und die Gespräche drehen sich allmählich um das nahende Spiel.

So auch nebenan in McCarthy’s Irish Pub, wo sich die Fans an Bier, Burger und Fish and Chips gütlich tun. Sitzen kann man hier nirgendwo mehr. Oder doch. Ganz in der Ecke, abseits aller Bildschirme, Chapuisat-, Hänzi- und Raimondi-Leibchen ist noch ein Platz frei.

Auf dem Tisch aufgeklebt die Botschaft der YB-Fanarbeit: Feiern, aber sicher. Man solle sich an die Corona-Massnahmen halten, auch im Freudentaumel. Von Freudentaumel ist aber noch nicht viel zu spüren. Vielleicht kann der Match Abhilfe schaffen.

Erste Schlachtenbummler erheben sich für die Nationalhymne, andere erwachen erst richtig, als der verletzt fehlende Taulant Xhaka auf der Tribüne gezeigt wird. Er wird gehörig ausgepfiffen und beschimpft. Dass auch die YB-Spieler vor Teilen des eigenen Anhangs nicht ganz sicher sind, zeigt sich in der zweiten Halbzeit auf der Strasse, wo zwei Männer die Gelb-Schwarzen – ob aus Nervosität oder schlechter Laune – mit allerhand H- und W-Wörtern betiteln, die keineswegs salonfähig sind.

Die einsamen Fans

Doch zurück ins McCarthy’s. Dort herrscht Aufregung. Jubel brandet auf. Was ist geschehen? Dem FC Basel wurde ein Treffer aberkannt, und die YB-Fans feiern dies gebührend. Nur eine Person im ganzen Lokal mag sich nicht so recht freuen. Tatsächlich: Ein Berner Basel-Fan schaut sich das Spiel inkognito unter den Kontrahenten an. Wenig später trifft Basel regulär. Der Fan ballt die Faust, seine Begleiterin grinst breit. So viel Jubel muss sein, mehr wäre in diesem Umfeld töricht.

In der Heiwäg-Bar werden derweil YB-Würste verschenkt. Und die zeigen Wirkung. Kurz nach der Pause kommt der Ausgleich der Berner. Dennoch: Vielen Fans scheint das Wetter – oder das mässige Spiel – aufs Gemüt zu drücken und die Mundwinkel schwer zu machen.

In der Stube der Bar haben sich nun mehr Leute zusammengefunden. «Yes, hie isch schön warm», freut sich ein junger Mann, und sein Begleiter pflichtet ihm kopfnickend bei: «Ja, isch geil.» Das Spiel plätschert vor sich hin, und richtige Feierlaune oder aber Spannung sondergleichen will irgendwie einfach keine aufkommen.

Eine halbe Minute Ekstase

Die Zäsur folgt in der 82. Minute. Guillaume Hoarau macht sich bereit, ins Spiel zu kommen. Jetzt steigt der Lärmpegel. Es ist augenscheinlich: Die YB-Fans hoffen auf ein letztes Meisterstück des Franzosen. Ob sich das auch die Kantonspolizei denkt? Peu à peu erhöht die Polizei das Aufgebot. Offenbar will man bereit sein, sollte YB das Spiel doch noch für sich entscheiden und die Fans danach in die Innenstadt strömen.

Doch beides geschieht nicht. Hoarau trifft mit seinem Kopfball nur den Pfosten, und die Polizei muss in der Aarbergergasse nicht mehr grösser eingreifen. Zwar brechen beim Schlusspfiff – Spielmann hat noch für YB getroffen – alle Dämme, aber nur kurz.

Eine halbe Minute Ekstase, Männer, die sich glückselig in den Armen liegen, und einige Becher Bier, deren Inhalt auf dem Pflaster landet, doch dann ist Schluss. Bereits 20 Minuten nach dem Abpfiff sind viele der Schaulustigen abgezogen. Und um halb neun ist die Aarebergergasse wieder wie ausgestorben. Man würde sogar hören, wenn eine Taube vom Bordstein in eine Pfütze flattert.


https://www.bernerzeitung.ch/der-stille ... 9924394226

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. August 2020, 01:13 
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So wurde das Double gefeiert

Polizei führt zwei Fans vor dem Stadion ab

YB ist am Sonntagabend erstmals seit 62 Jahren das Double gelungen. Bis auf einen Zwischenfall vor dem Stadion blieb es nach dem Spiel ruhig. Wir berichteten live.


https://www.bernerzeitung.ch/bisher-ist ... 5259170075

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. August 2020, 01:34 
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YB bezwingt den FC Basel 2:1 und setzt sich die Double-Krone auf

Die Berner gewinnen den Cup-Final gegen den FC Basel dank dem Tor von Marvin Spielmann in der 89. Minute 2:1. Damit erringen die Young Boys erstmals seit 1958 wieder das Double.

Die YB-Viertelstunde dauerte bereits sieben Minuten an, als der YB-Trainer Gerardo Seoane in der 82. Minute den Schiedsrichter bat, einen Doppelwechsel vornehmen zu können. Es stand 1:1, Guillaume Hoarau stand bereit, neben ihm Marvin Spielmann. Alle Augen richteten sich auf Hoarau, den Publikumsliebling, der nach sechs Saisons, 187 Spielen, drei Titeln und vielen, vielen Toren keinen neuen Vertrag mehr bekommen hat von den Young Boys. Unter Tränen schritt er vor einigen Wochen verletzt von dannen, nun war er nochmals fit geworden und stand bereit für seinen 188. und letzten Einsatz. Würde er ein weiteres, letztes Märchen schreiben?

Fast wäre es ihm gelungen, dem Berner Rockstar, der so viel entspannte Lässigkeit und so viel fussballerische Verve nach Bern gebracht hatte. Hoarau schraubte sich einmal in die Höhe, ein zweites Mal, und den dritten Kopfball setzte er an den Pfosten. Es wäre das Siegtor gewesen, es wäre ein vielleicht zu kitschiger Abschied gewesen für diese Welt. Das YB-Märchen schrieb stattdessen der, welcher mit Hoarau eingewechselt worden war, einer, der in dieser Saison den Tritt nur schwer gefunden hatte: Marvin Spielmann.

Der Flop von Nikolic

Mit letzten, hektischen Aktionen versuchten die zwei Mannschaften, dem drohenden Penaltyschiessen zu entgehen, 90 Sekunden waren noch zu spielen, als Spielmann der Ball in die Füsse gespielt wurde. Spielmann machte eine Körpertäuschung, liess den Basler Fabian Frei ins Leere laufen und schoss aus zwanzig Metern einfach aufs Tor. Das ist nichts Ungewöhnliches; ungewöhnlich war, dass der Ball den Weg ins Tor fand. Der Basler Goalie Djordje Nikolic liess ihn einfach passieren, statt ihn abzuwehren. Es war ein Goalie-Fehler, 2:1 für YB, das Spiel war entschieden. Nach dem Meistertitel gewannen die Berner somit auch das Double, das erste seit 1958, und den ersten Cup-Sieg seit 1987.

Der Sieg der Berner war verdient, obwohl das Spiel in beide Richtungen hätte kippen können. Doch die Young Boys zeigten ein reife Leistung und spielten den gepflegteren Fussball als der FC Basel, der nach den chaotischen Tagen und Wochen in der Chefetage nicht nur mental, sondern auch personell angeschlagen nach Bern gereist war. Der junge Yannick Marchand machte seine Sache im defensiven Mittelfeld gut, doch ihm fehlte die Erfahrung eines Taulant Xhaka. Vor allem im Sturm war der FCB ohne den wegen einer Corona-Infektion fehlenden Cabral leichtgewichtig. Als Petretta und Ademi in der zweiten Halbzeit beste Torchancen vergaben, wurde dies besonders augenscheinlich. Dennoch erarbeiteten sich die Basler einen Vorteil kurz vor der Pause, als Alderete einen Eckball wuchtig zum 1:0 verwertete.

Die zweite Halbzeit jedoch gehörte den Bernern. Eine schöne Kombination über Aebischer schloss Nsame zum Ausgleich ab – natürlich Nsame, war man versucht zu sagen. Der Franzose schoss im 46. Spiel der nun definitiv beendeten Saison das 41. Tor – ein Wert, der ihn unter normalen Umständen eigentlich automatisch ins Ausland spedieren würde. Ob es so weit kommen wird, ist in Zeiten der Corona-Krise jedoch nicht ausgemacht. So blieb es am Sonntagabend bei der Dernière von Hoarau und dem Goalie Marco Wölfli. Die zwei sollen in den kommenden Tagen noch offiziell vom Verein verabschiedet werden.

Der Abschied von Marcel Koller

Das dürfte Marcel Koller wohl nicht passieren. Der FCB-Trainer hört nach knapp zwei Saisons auf im FC Basel, hinter dem Zürcher liegen schwierige Wochen. Die Basler Führungsetage hatte einmal mehr ein grosses Chaos veranstaltet bei der Suche nach dem Nachfolger Kollers, nachdem vor gut drei Wochen klar geworden war, dass sich die Wege trennen würden. Koller blieb sich auch nach seinem letzten Spiel treu und holte nicht zu einer Abrechnung mit der Klubführung aus. Aber er verhehlte auch nicht, dass es schwierig war für ihn und die Mannschaft, dass drei Tage vor dem Final der neue Coach Ciriaco Sforza offiziell vorgestellt worden war.

«Wir wissen nicht, wohin das geht und wohin das Ganze führen wird», sagte Koller mit Blick auf die Zukunft des FC Basel. Und im Rückblick auf die ständige Unruhe im Verein sagte Koller: «Manchmal bin ich vielleicht schon ausgeflippt – aber im stillen Kämmerlein.» Das stille Kämmerlein hätte er sich auch sonst vermehrt gewünscht, dass man «die Dinge intern bespricht, löst und nicht immer alles nach aussen trägt». Koller verlässt den FCB erhobenen Hauptes, nun ist es die Mannschaft, die in einer schwierigen Situation ohne Sportchef und mit einem neuen Trainer die neue Saison vorbereiten muss.

Auch der Basler Captain Valentin Stocker liess durchblicken, dass die chaotischen Zustände in der Klubführung um den Präsident Bernhard Burgener und den CEO Roland Heri nicht spurlos an der Mannschaft vorbeigegangen sind. «Wir haben als Mannschaft beschlossen, uns nicht zu diesen Themen zu äussern», sagte Stocker und fügte hinzu, dass «irgendetwas gefehlt» habe für den Sieg in diesem Cup-Final. Dieses «Irgendetwas» ist einfach zu benennen: Ruhe. Stocker ging in die Kabine, um sich die Enttäuschung abzuwaschen. «We are the Champions» dröhnte, nicht für ihn und die Basler – der Song galt den Young Boys.

Basel - Young Boys 1:2 (1:0). Wankdorf, Bern. – Schiedsrichter: Schärer. – Tore: 42. Alderete 1:0. 50. Nsame 1:1. 89. Spielmann 1:2. – Basel: Nikolic; Widmer, Van der Werff, Alderete, Petretta; Frei, Marchand (80. Cömert); Stocker (86. Campo), Van Wolfswinkel, Pululu; Ademi. – Young Boys: Von Ballmoos; Lefort, Camara, Lustenberger (49. Zesiger), Garcia (82. Spielmann); Sulejmani (66. Gaudino), Aebischer, Martins (66. Sierro), Moumi Ngamaleu (82. Hoarau); Fassnacht, Nsame. – Bemerkungen: Basel ohne Cabral, Ramires (Quarantäne), Xhaka und Zuffi (beide verletzt). Young Boys ohne Meschack, Lauper und Petignat (alle verletzt). 85. Kopfball an den Pfosten von Hoarau. Verwarnungen: 5. Martins (Foul). 12. Widmer (Foul). 62. Marchand (Foul). 68. Ademi (Foul). 69. Garcia (Foul). 74. Moumi Ngamaleu (Reklamieren). 74. Van der Werff (Foul).


https://www.nzz.ch/sport/yb-bezwingt-de ... 2#register

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. August 2020, 08:56 
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YB-Noten: Bei Ngamaleu stimmt sogar der Ertrag

Der Offensivspieler ist beim 2:1 im Cupfinal gegen Basel kaum zu stoppen. Und am Ausgleich beteiligt.

David von Ballmoos – 5
Wird mehr gefordert als ihm lieb sein kann. Beim 0:1 ist der Goalie dran, solche Kopfbälle wie jener von Alderete hat er auch schon pariert. Umso stärker dann seine Reaktion nach 68. Minuten auf den Schuss von Petretta und zehn Minuten vor dem Ende alleine gegen Ademi, als von Ballmoos lange stehen bleibt.

Jordan Lefort – 4
Kommt über weite Strecken auf ungewohnter Position hinten rechts zum Einsatz. Das ist dem Linksverteidiger anzumerken. Er bleibt im Spiel nach vorne ohne Einfluss

Mohamed Ali Camara – 4
Schwach sein Stellungsspiel beim 0:1, als er Toschütze Alderete gewähren lässt und gar nicht erst ins Kopfballduell geht. Der Innenverteidiger bleibt auch später nicht frei von Aussetzern, etwa, als er vor Petrettas Chance nicht klären kann. Camara lässt sich davon aber nicht beirren. Er ist es, der mit einem Vorstoss das 2:1 durch Spielmann initiiert.

Fabian Lustenberger – 4
Der Captain ist umsichtiger Organisator der Abwehr und giftig in den Zweikämpfen. Bei einem solchen verletzt er sich kurz vor der Halbzeit am Oberschenkel, kurz nach der Pause muss er ausgewechselt werden.

Ulisses Garcia – 4
Im Final startet der 24-Jährige zwar engagiert, steht in der Vorwärtsbewegung hoch und versteht sich ausgezeichnet mit Vordermann Ngamaleu. Aber der Linksverteidiger kann die fehlende Spielpraxis nicht verbergen, seine Vorstösse selten vollenden. Er verliert auch einige Bälle.

Miralem Sulejmani – 4,5
Beginnt schwungvoll, taucht mehrmals gefährlich vor dem Basler Tor auf, einmal wird sein Abschluss geblockt. Baut wie das gesamte Team ab, verliert das Kofballduell mit Widmer, das zum vermeintlichen 1:0 für den FCB durch Stocker führt. Das Tor wird vom Videoschiedsrichter wegen Offside aberkannt. Nach der Pause kommt Sulejmani erneut besser in Fahrt. Erläuft beim Gegenstoss vor dem 1:1 den Ball und legt dann für Aebischer zurück.

Michel Aebischer – 5
Auch der Mittelfeldspieler, der im aktuellen Aufgebot des Schweizer Nationalteam figuriert, tut sich in der ersten Halbzeit zuweilen schwer. Doch er steigert sich, ist ein Antreiber und bereitet das 1:1 durch Nsame mustergültig vor. Gibt in der Schlussphase erfolgreich den Rechtsverteidiger.

Christopher Martins – 3,5
Wird früh mit Gelb verwarnt, das tut dem Spiel des Mittelfeldmannes nicht gut. Wirkt gehemmt und hat kaum Einfluss auf die Partie.

Nicolas Ngamaleu – 5,5
Der Kameruner ist lange Zeit der beste Berner. Seine Dribblings sind unwiderstehlich, seine Darbietung ist spektakulär, einmal setzt er zum Seitfallzieher an, verfehlt den Ball allerdings. Und wie schon gegen Klaksvik fehlt auch diesmal nicht der Ertrag. Ngamaleus Doppelpass mit Aebischer führt zum 1:1.

Christian Fassnacht – 4,5
Läuft wieder einmal als hängende Spitze auf. Kommt nach 12 Minuten zur ersten guten Möglichkeit für YB, köpfelt allerdings direkt auf Basel-Goalie Nikolic. Es bleibt die einzige Chance Fassnachts, der aber unermüdlich agiert und bei Hoaraus Kopfball an den Pfosten die Flanke schlägt.

Jean-Pierre Nsame – 4,5
Es ist wie fast immer: Der Stürmer trifft für YB. Diesmal zum Ausgleich in der 50. Minute, als er nur einzuschieben braucht. Ansonsten tut sich Nsame schwer, er wird von den Baslern hart angegangen und scheint sich je länger desto stärker zu verzetteln. Nach dem Spiel lässt sich Nsame zu einem unnötig provokanten Jubel vor der Basler Ersatzbank hinreissen.

Cédric Zesiger – 4,5
50. für Lustenberger. Rückt in die Innenverteidigung und hat sofort Einfluss. Steht mit einem kernigen Kopfball am Ursprung des Gegenstosses zum 1:1. Agiert danach solid, einzig vor Ademis Chance sieht Zesiger nicht gut aus, als er zu spät kommt und am wuchtigen Basler Stürmer abprallt.

Vincent Sierro – 4
66. für Martins. Ist im Mittelfeld aktiver als sein Vorgänger.

Gianluca Gaudino – 4
66. für Sulejmani. Verstolpert einmal im Basler Strafraum den Ball. Agiert ansonsten solid, ohne Akzente zu setzen.

Guillaume Hoarau – für Benotung zu kurz im Einsatz
82. für Ngamaleu. Die YB-Legende bekommt seinen Abschiedsauftritt und trifft wenige Minuten nach seiner Einwechslung den Pfosten.

Marvin Spielmann – für Benotung zu kurz im Einsatz
82. für Garcia. Avanciert mit seinem Distanzschuss zum 2:1 zum Cuphelden.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-b ... 7461888608

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. August 2020, 08:58 
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Young Boys: Nur wenige stechen heraus, aber keiner bekommt eine ungenügende Note

Obwohl nur sieben Minuten auf dem Platz, verdient sich Marvin Spielmann mit seinem Siegtor zum 2:1 im Cupfinal gegen den FC Basel die Höchstnote 6. Es ist Balsam auf die Wunden einer für ihn so verkorksten Spielzeit.

Einzelkritik YB

David von Ballmoos 4,5
Torhüter
Sieht den Ball nach Alderetes Kopfball zum 0:1 spät, doch unhaltbar ist er nicht. Danach zeigt er wichtige Paraden gegen Petretta und Ademi.

Jordan Lefort 4,5
Rechter Verteidiger
Als Notlösung nach rechts versetzt, zeigt der Linksfuss eine ziemlich stilsichere Vorstellung.

Mohamed Ali Camara 4
Innenverteidiger
Verliert vor dem 0:1 die Orientierung und lässt Alderete einfach gewähren. Sonst in Ordnung.

Fabian Lustenberger 5
Innenverteidiger
Der Captain muss schon kurz nach der Pause wegen einer Oberschenkelverletzung von Bord. Zuvor sehr solide Leistung.

Ulisses Garcia 4
Linksverteidiger
Ist überaus emsig, doch es wechseln sich Licht und Schatten.

Christopher Martins 4
Defensives Mittelfeld
Erhält den Vorzug vor Sierro, aber so richtig nimmt man ihn kaum einmal wahr. Verursacht etwas unbedacht den Corner vor dem 0:1.

Michel Aebischer 5
Defensives Mittelfeld
Sein Team braucht etwas Geduld, doch dann initiiert der Spielmacher mit feinem Füsschen und toller Übersicht das 1:1.

Miralem Sulejmani 4,5
Rechtes Mittelfeld
Hat Glück, dass das verlorene Kopfballduell gegen Widmer vor dem vermeintlichen 0:1 dank des VAR nicht ins Gewicht fällt.

Christian Fassnacht 4,5
Hängende Spitze
Lauert meist ein paar Meter hinter Nsame auf seine Chance. Hat mit einem Kopfball eine gute Chance, sonst eher unauffällig.

Moumi Ngamaleu, 4,5
Linker Flügel
Er liefert sich umkämpfte Duelle mit Widmer. Beisst auf Granit, ist aber am 1:1 beteiligt.

Jean-Pierre Nsame 5
Sturmspitze
Man weiss von ihm: Oft ist er lange nicht zu sehen, um dann aus dem Nichts zuzuschlagen. Wie gestern zum 1:1 in Torjägermanier.

Cédric Zesiger 4,5
Für Lustenberg. (48.)
Zumeist zuverlässig.

Gianluca Gaudino 4,5
Für Sulejmani (66.)
Fügt sich nahtlos ein.

Vincent Sierro 4,5
Für Martins (66.)
Auch er ist sofort im Spiel.

Guillaume Hoarau 5
Für Ngamaleu (82.)
Lanciert mit dem Pfostentreffer den YB-Endspurt.

Marvin Spielmann 6
Für Garcia (82.)
Trifft kurz nach seiner Einwechslung zum 2:1. Mehr geht nicht.


https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/ ... -138954210

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. August 2020, 08:59 
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Die Noten zum Cupfinal

Vier Basler schneiden ungenügend ab

YB und Basel liefern sich einen spannenden Cupfinal. Der FCB spielt in Halbzeit eins stark auf, nach dem Seitenwechsel machen sich die individuellen Qualitätsunterschiede jedoch bemerkbar: 5 YB-Spieler stechen heraus, 4 Bebbi fallen ab.

Der Notenschlüssel:

6 super
5 gut
4 genügend
3 schwach
2 sehr schwach
1 unbrauchbar


https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 68845.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. August 2020, 09:02 
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YB wie 1958

Das zweite Double in der 122-jährigen Vereinsgeschichte

Zum ersten Mal seit 1958 ist der BSC Young Boys in der gleichen Saison Meister und Cupsieger. Ein Rückblick auf das erste Double vor 62 Jahren.

26 Spiele, 20 Siege, je 3 Unentschieden und Niederlagen, 76:37 Tore und mit 43 Punkten 8 Zähler mehr als der erste Verfolger Grasshoppers. Die Young Boys feierten 1958 ihren achten Meistertitel ebenso überlegen wie ein Jahr zuvor den siebten. Die Berner waren damals in der Blüte ihrer noch immer erfolgreichsten Phase der Vereinsgeschichte, folgten doch noch zwei weitere Titel in Folge. Das Double, Meister und Cupsieger, gelang ihnen aber nur 1958.

Baumeister der damaligen Dominanz war Trainer Albert Sing. Der «Alte» galt als harter Hund, war jedoch auch ein kluger Psychologe, ein gewiefter Taktiker und scheute sich nicht, neue Dinge auszuprobieren. So spielte er in der Saison 1957/58 erstmals nicht mehr selber, während Spielertrainer bei anderen Clubs noch lange Usus waren. Vom destruktiven Spiel hielt er nichts, die Grätsche war ihm ein Graus. «Fussball wird auf dem Rasen gespielt und nicht auf dem Boden», pflegte er zu sagen. «Das Spiel ohne Ball ist das Wichtigste. Da muss sich eine Mannschaft wie eine Blume entfalten, wenn sie den Ball besitzt. Und jeder muss kämpfen, wenn der Ball verloren geht.»

Die Teamstützen

Sing hatte auch eine gute Nase für Transfers. Der Deutsche Ernst Wechselberger wurde auf Anhieb mit 22 Treffern nationaler Torschützenkönig. Am 20. April 1958 waren «Wächseler», wie die Berner den Münchner liebevoll nannten, gegen Grenchen zwischen der 5. und 12. Minute gleich drei Tore gelungen. Im letzten Meisterschaftsspiel der Saison gegen Bellinzona (4:1) erzielte auch Geni Meier einen Hattrick. Der «Bomben-Meier» kam letztlich auf 16 Treffer.

Neben Wechselberger und Meier zählten vor allem auch Heinz Schneiter und Goalie Walter Eich zu den Teamleadern der goldenen Jahre. Der 190 cm grosse Thuner Schneiter war die taktisch hervorragende, athletisch beeindruckende und spielerisch starke Schlüsselfigur im Mittelfeld. Als er 1962 zu Lausanne wechselte, sprengte er als erster Akteur in der Schweiz die Transfersumme von 100’000 Franken.

Goalie «Wädu» Eich kam 1947 als 20-Jähriger zu YB und war danach 14 Jahre Stammkeeper. Auch in der Folge hielt der Zürcher dem Club die Treue und bildete manchen Nachfolger zwischen den Pfosten aus.

«Gute Kameradschaft»

Die Young Boys hatten die Meistersaison 1957/58 im August vor 10’000 Zuschauern im Wankdorf mit einem 5:1 gegen Chiasso gestartet. Im Oktober kamen mehr als doppelt so viele. 22’000 Zuschauer wollten das Derby gegen GC sehen. Das 4:4 begeisterte die Massen. «Gerissene Angriffe, intelligente Abwehr, unwiderstehliche Dribblings, ungeahnte Steil- und Querpässe, gesunde Härte und letzter Einsatz», sparten die Berichterstatter damals nicht mit Superlativen. Die Grasshoppers waren der härteste Konkurrent. Die «Ehre», den Meister gleich zweimal bezwungen zu haben, sicherte sich indes in dieser Saison La Chaux-de-Fonds. Die zweite Niederlage gegen die Neuenburger konnten die Berner allerdings verschmerzen, ihr zweiter Titelgewinn in Folge stand nicht mehr in Gefahr. Schon im nächsten Spiel gegen Lausanne vor bloss 7500 Zuschauern im Wankdorf war dieser vorzeitig Tatsache. Der damalige Sportchef Achille Siegrist hielt zum Erfolg in seinem Jahresbericht fest: «Gute Kameradschaft, ausgezeichnete Kondition, solides Können und dazu noch der Wille, sich unterzuordnen, um als Team bestehen zu können, waren die Grundlagen zum Erfolg.»

Final gegen GC

Mit diesen Tugenden hatten sich die Berner auch im Cupfinal gegen die Grasshoppers durchgesetzt. Nach dem 1:1 Ende April musste das Endspiel an Auffahrt, 15. Mai 1958, vor erneut 32’000 Zuschauern im Wankdorf, wiederholt werden. Zum Spiel war Folgendes zu lesen: «Von Beginn an konnte festgestellt werden, dass YB die schlagkräftigere Mannschaft war. Einmal mehr imponierten sie («Sing-Schulung») mit ihrem Einsatzwillen und beeindruckten konditionell. Die Grasshoppers bekundeten, wie gewohnt und erwartet, Mühe mit diesem Stil und konnten sich nur phasenweise durchsetzen, ohne ihren Gegner vor besondere Probleme zu stellen. Als zudem die Berner nach einer guten halben Stunde mit drei Toren voraus lagen, resignierten etliche Zürcher und schienen nicht mehr an die Wende zu glauben.»

Schneiter, Meier, Toni Allemann und Wechselberger waren die YB-Torschützen beim 4:1 gewesen. Als erst viertes Team seit Einführung des Cups im Jahre 1925 war es den Bernern gelungen, das Double zu holen. 60 Jahre später sollte ihnen das verwehrt bleiben. 1:2 unterlag YB 2018 im Cupfinal dem FC Zürich. 1929 hatten die Gelb-Schwarzen die erste Chance auf das Double gehabt, unterlagen aber im Final Urania Genf 0:1. Nun hat es bei der vierten Gelegenheit in der mittlerweile 122-jährigen Clubgeschichte zum zweiten Mal gereicht.


https://www.bernerzeitung.ch/das-zweite ... 0437908515

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. August 2020, 09:37 
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YB: Bern feiert Cupsieg mit 62 Fahnen auf Kornhausbrücke

62 Jahre lang musste YB auf das Double warten. Grund genug, das Ende der Durstrecke mit ausgiebig zu feiern.

Das Wichtigste in Kürze

- YB ist erstmals seit 1958 Double-Sieger.
- Nach der Meisterschaft gewinnen die Berner auch den Cup.
- Den 2:1-Sieg gegen Basel feiert man gebührend mit einem Fahnenmeer.

«Das Double #geyoungboyst», heisst es auf den Fahnen, welche ab heute die Berner Kornhausbrücke zieren. Der Radiosender «Energy Bern» hat 62 Namen – symbolisch für 62 Jahre Durststrecke – der Meister-Mannschaft speziell geehrt.

Die Brücke, welche die Berner Innenstadt mit dem Wankdorf verbindet, wurde kurzerhand in «Brücke zum Glück» umbenannt. Die Fahnenmeer-Aktion wurde von der Energy Crew in der Nacht auf Montag durchgeführt, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Im entscheidenden Spiel gegen den FC Basel sah es lange nicht gut aus für YB. Zur Pause lag das Team von Gerardo Seoane mit 0:1 im Rückstand. Omar Alderete hatte Rotblau nach einem Eckball in Führung gebracht.

Wenige Minuten nach dem Seitenwechsel glich Jean-Pierre Nsame die Partie aus. Er konnte eine perfekte Vorlage von Michel Aebischer nur noch einschieben.

Die Entscheidung fiel nach in der 89. Minute. Der eingewechselte Marvin Spielmann hämmerte den Ball aus über 20 Metern in die Maschen. Dabei profitierte er von einem Fauxpas von FCB-Goalie Djordje Nikolic.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-be ... e-65771697

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Auf Europas Bühne

YB im Europacup der Meisterclubs

Ab der Saison 1957/58 spielte YB auch international. Unbestrittener Höhepunkt war der Halbfinal gegen Stade Reims.

Nach dem Meistertitel 1957 durfte YB in der Saison 1957/58 im Europacup der Meisterclubs mittun. Der Wettbewerb war ein Jahr zuvor lanciert worden. Die Premiere im Vorgänger der heutigen Champions League erwies sich indes als harzig.

Als Gegner war den Bernern ausgerechnet Vasas Budapest zugelost worden. Zwei Jahre zuvor waren in Ungarn Panzer gegen das Volk aufgefahren, das sich gegen die russische Herrschaft aufgelehnt hatte. Ein Schweizer Verein dürfe mit den Kommunisten keinen Kontakt haben, forderten deshalb die Politiker. Der YB-Vorstand war anderer Meinung: Er wollte dem Aufgebot der Uefa Folge leisten. Die Berner Stadtregierung verbot jedoch die Partie.

Dank den guten Beziehungen von Trainer Albert Sing sprang Stuttgart als Ersatzort ein. Doch drei Tage vor dem Anpfiff sagten auch die deutschen Behörden die Partie ab. Ein zweiter Anlauf, die Begegnung in Bern durchzuführen, scheiterte erneut. Obwohl die Führer der ungarischen Flüchtlinge in der Schweiz versichert hatten, auf Aktionen und Demonstrationen zu verzichten, konnte der Berner Gemeinderat die Sicherheit und Ordnung nicht garantieren.

Schliesslich sprang Servette in die Bresche und ermöglichte den Bernern vor 20’000 Zuschauern in ihrem Charmilles-Stadion in Genf das erste Europacup-Heimspiel. Die Young Boys erreichten ein 1:1-Unentschieden, schieden jedoch nach dem 1:2 im Rückspiel aus.

Weitaus erfolgreicher gestaltete sich die nächste europäische Kampagne. Wieder bekamen es die Berner mit dem ungarischen Meister zu tun. Das Weiterkommen gegen MTK Budapest sicherten sie sich mit einem 4:1-Heimsieg. Gegen den ostdeutschen Meister SC Wismut Chemnitz war danach im Viertelfinal nach zwei Unentschieden (0:0, 2:2) ein Entscheidungsspiel nötig.

Auf neutralem Terrain setzten sich die Berner in Amsterdam dann 2:1 durch. Die Sensation ermöglichte letztlich das Spiel der Spiele: Im Halbfinal empfing YB das berühmte Stade Reims. 60’000 dicht gedrängte Zuschauer bildeten eine Rekordkulisse. YB gewann das Hinspiel im Wankdorf dank einem Tor von Geni Meier 1:0. Dieser Mittwochabend vom 15. April 1959 ist auch für nicht Zeitzeugen legendär. Er machte YB in Europa definitiv bekannt und gilt bis heute (trotz dem 0:3 im Rückspiel) als der international grösste Erfolg der Berner.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-im-euro ... 7529509186

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 Beitrag Verfasst: Montag 31. August 2020, 10:11 
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31.08.2020

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YB: Interview nach Cupsieg mit Investor Hansueli «Jöggi» Rihs

Nach dem Meistertitel gewinnt YB auch den Cup. Für Investor Jöggi Rihs ist dies ein ganz besonderer Moment, wie er im Interview verrät.

Das Wichtigste in Kürze

- YB bezwingt den FC Basel und kürt sich zum Cupsieger 2020.
- Für den Klub-Investor Hansueli Rihs hat dieser Titel viel Bedeutung.
- Für die Berner ist es das erste Double seit 1958.

«Es ist einfach nur Freude», sagt Hansueli «Jöggi» Rihs (75) nach dem dramatischen 2:1-Sieg von YB gegen den FC Basel. «Wir sind wirklich Schweizer Meister und Cupsieger, dafür haben alle gearbeitet. Es ist eine grosse Teamleistung.»

Für den Investor der Young Boys sei es schwierig zu sagen, welcher Erfolg mehr Wert sei. Rihs: «Wir haben jetzt eine Serie von Meistertiteln und nun noch dieses Cup. Da muss man schon sagen, dieses Double hat natürlich gewaltige Power.»

Die Berner können erstmals seit 1958 die Meisterschaft und den Cup im selben Jahr gewinnen.

Dennoch: Gefeiert habe man nur im kleinen Rahmen, so Rihs. «Innerlich aber natürlich zehnmal mehr», ergänzt der YB-Investor freudig.

Hansueli Rihs dürfte in diesen Tagen speziell seinem Bruder Andy Rihs (†75) gedenken.

Dieser verstarb im April 2018, wenige Tage vor dem ersten Berner Meistertitel nach 32-jähriger Durststrecke. Die Spieler erwiesen Andy Rihs damals mit Trauerflor und speziellen Shirts die letzte Ehre.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-in ... s-65771511

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