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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2020/2021
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 15. Oktober 2020, 01:13 
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14.10.2020

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Kasami macht den FC Basel zum Sieger

Nun ist auch in der Schweizer Super League das Transferfenster geschlossen. Wer hat auf dem Mercato geglänzt – und wer gezaudert? Wir ziehen Bilanz.

10. Rang: Servette

Seit September ist Philippe Senderos Sportchef. Als Abwehrspieler hat er die grosse Welt des Fussballs gesehen, nun wird er lernen müssen, aus wenig viel zu machen. Für Servette ist es schon ein Erfolg, sind fast sämtliche Leistungsträger geblieben, allen voran Offensivkraft Miroslav Stevanovic und der 20-jährige Schweizer Mittelfeldstratege Kastriot Imeri. Neu im Team sind vorab Billigkräfte aus Frankreich. Ob das erneut für Rang 4 genügt, ist mehr als fraglich.

9. Rang: Vaduz

Kaum ein Club verhielt sich auf dem Transfermarkt zurückhaltender. Die 5 Zugänge sind günstig und auf höchster Stufe fast ungeprüft. Der kürzlich von YB geholte Linksverteidiger Linus Obexer taugt da mit 19 Einsätzen in der Super League schon fast zum Routinier. Vaduz geht konsequent seinen Weg, ohne finanzielle Eskapaden, mit Spielern, die sich mit dem Aussenseiterdasein identifizieren können. Das ist ehrenwert, wird aber kaum genügen, die Klasse zu halten.

8. Rang: Lugano

Ein Zugang sticht bei Lugano heraus, wortwörtlich: Jens Odgaard, gross gewachsener Angreifer, 2017 aus Dänemark in die Nachwuchsabteilung Inter Mailands gekommen und mit dem Prädikat Supertalent versehen. Nach einer starken Saison in der U-19 verkaufte ihn der Topclub 2018 für rund 5 Millionen Euro an Sassuolo. Die letzte Saison verbrachte Odgaard leihweise in Holland bei Heerenveen, wo er in 24 Einsätzen in der Ehrendivision 7 Treffer erzielte. Seit Anfang Oktober ist er nun leihweise in Lugano, wo er weitere Fortschritte machen soll. Er könnte ein bisschen Grandezza in ein Team bringen, das keine Stützen verlor und vor allem eines ist: grundsolide.

7. Rang: Lausanne

Auf die Frage, wer YB in den nächsten Jahren gefährlich werde könnte, nannte YB-Sportchef Christoph Spycher im Sommer auch Lausanne. Er dachte an die Möglichkeiten, die der Club seit dem Einstieg des englischen Chemiegiganten Ineos hat. Doch auf den Aufstieg folgte keine Transferoffensive, es kamen vornehmlich und leihweise Talente vom Partnerclub Nizza. Gerade der 19-jährige französische Stürmer Evann Guessand könnte diese Saison zur Attraktion werden, bei seinem ersten Einsatz für Lausanne gegen den FCZ traf er wenige Minuten nach seiner Einwechslung. Seine Tore wird das Team benötigen, verkaufte es doch kürzlich U-21-Nationalspieler Andi Zeqiri für rund 5 Millionen Franken an Brighton.

6. Rang: Luzern

Es drohte ein trister Herbst zu werden. Das Werben um Valentin Stocker brachte nichts ein – ausser dem Basler Captain einen neuen Vertrag beim FC Basel. Und Francesco Margiotta, der beste Stürmer, verpokerte sich bei den Vertragsverhandlungen und steht nun ohne Arbeitgeber da. Nach schlechtem Start haben die Innerschweizer nachgebessert. Von Servette kam Flügel Varol Tasar, zudem kehrte Dejan Sorgic, einst beim FCL ausgebildet, nach einem Jahr in Auxerre zurück. Und am letzten Tag der Transferphase wurde der frühere tschechische Nationalspieler Martin Frydek für die linke Aussenbahn geholt. Vielleicht wird der Herbst ja doch nicht so trist.

5. Rang: St. Gallen

Letzte Saison durfte Sportchef Alain Sutter den Titel des Transfersiegers für sich beanspruchen. Lukas Görtler, Ermedin Demirovic und Lawrence Ati Zigi hatten kein Renommee, wurden aber sofort zu Stützen eines Teams, das mit YB bis zuletzt um den Titel kämpfte. Demirovic ist wie sein kongenialer Sturmpartner Cedric Itten und Captain Hefti nicht mehr da. Gekommen sind erneut etliche Billigkräfte ohne Vorschusslorbeeren. Dass diese einschlagen wie ihre Vorgänger, darf bezweifelt werden.

4. Rang: Zürich

Mit Lasse Sobiech könnte der FC Zürich endlich einen Abwehrchef haben, der diese Bezeichnung tatsächlich auch verdient. Der kurz vor Ablauf der Wechselfrist von Winterthur verpflichtete Mittelfeldspieler Ousmane Doumbia dürfte sich zudem sofort einen Platz im Team erobern. Simon Sohm und Kevin Rüegg verkauften die Zürcher für Millionenbeträge nach Italien. Und da ist immer noch Wilfried Gnonto, im Frühling aus dem Nachwuchs von Inter Mailand verpflichtet. Der 16-Jährige hat in zwei Partien für die U-21 des FCZ 2 Tore erzielt. Der «Guardian» nahm ihn kürzlich in der Liste der 60 grössten Talente der Welt auf.

3. Rang: YB

Es war diesmal eine ruhige Transferperiode bei YB. Silvan Hefti hat in den ersten Partien angedeutet, hinten rechts ein Gewinn gegenüber seinem Vorgänger Saidy Janko zu sein. Er kostete nur 1,5 Millionen Franken. Zudem konnten Jordan Lotomba und Roger Assalé mit schöner Marge verkauft werden, was YB neben dem FCZ das grösste Transferplus einbrachte. Jordan Siebatcheu, als Ersatz für Hoarau von Rennes ausgeliehen, hat in seinen ersten Einsätzen vor allem eines gezeigt: dass er noch Zeit benötigt.

2. Rang: Sion

Guillaume Hoarau war der Zuzug, der alles überstrahlt. Matteo Tosetti, Serey Dié, Dennis Iapichino und der am Montag verpflichtete Musa Araz sind Transfers, an denen es in Sion in den letzten Jahren mangelte: nicht aufregend, aber zweckdienlich. 12 Spieler verliessen den Club, darunter die Stützen Kasami, Bastien Toma und Ermir Lenjani, 10 neue sind gekommen. Sion ist homogener geworden – und dank Hoarau auch aufregender.

1. Rang: Basel

Es schien, als sei Bernhard Burgener erneut ein kommunikativer Fauxpas unterlaufen. Anfang Oktober kündigte der FCB-Präsident Investitionen ins Team an. Es kam dann leihweise Timm Klose, der Abwehrchef Omar Alderete ersetzen soll. Und weil gleichzeitig mit Alderete auch Stürmer Kemal Ademi den Club verliess, lag die Vermutung nahe, dass Burgeners Ankündigung vor allem eines war: heisse Luft. Doch Stunden bevor das Transferfenster schloss, verpflichteten die Basler Pajtim Kasami. Nimmt man die definitiven Übernahmen von Edon Zhegrova und Arthur Cabral hinzu, blicken die Basler auf eine gute Wechselperiode, auch wenn Goalie Jonas Omlin wohl nicht annähernd ersetzt werden kann. Auf dem Papier hat der FCB eine Mannschaft, die YB gefährlich werden kann. Die Frage ist: Hat er auch den Trainer und den Präsidenten dazu?


https://www.bernerzeitung.ch/transferpe ... 2256933091

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