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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. August 2020, 04:12 
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Kommentar zum Titel-HattrickYB ist die neue Dynastie im Schweizer Fussball

An der Vorherrschaft der Young Boys wird sich so rasch nichts ändern. Auch nicht in Zeiten der Corona-Pandemie.

Der Titel 2018 war rauschhaft, jener 2019 rekordträchtig. Dieser nun ist hart erkämpft.

YB holte ihn trotz Widerständen. Angefangen bei den vielen Wechseln im letzten Sommer, die das Teamgefüge durcheinanderbrachten. Dann kamen unzählige Verletzungen, die Pläne durchkreuzten. So spielten Fabian Lustenberger und Mohamed Camara, eigentlich zum Innenverteidiger-Duo der Zukunft auserkoren, erstmals diesen Sommer zusammen, ein Jahr nach dem Saisonstart. Es ging mit dem schweren Unfall des Geschäftsführers Wanja Greuel und der Corona-Pandemie weiter, die den Fussball monatelang zum Stillstand brachte.

Leicht fiel den Young Boys diesmal selten etwas. Sie spielten fast nie unwiderstehlich, öfter pragmatisch. Aber sie waren immer resistent gegen Rückschläge. Sie sind so am Ende doch relativ komfortabel zum dritten Titel in Folge gekommen, dem 14. in der Vereinsgeschichte.
Nie mehr die gleichen Gefühle

Ein Meistertitel wird nie mehr Gefühle auslösen wie 2018, dem ersten nach 32 Jahren. Er wird auch kaum mehr so überlegen zustande kommen wie 2018/2019, als die Young Boys auf dem Zenit waren und Basel 7:1 überfuhren. Gut möglich, wird es nie mehr so eine starke YB-Mannschaft geben. Aber, und deshalb ist der Stellenwert dieses Titels nicht hoch genug einzuschätzen: Er zeigt, dass die Young Boys nicht abhängig von grossen Trainern und Spielern sind. Das ist das Merkmal einer Dynastie.

Dieser Titel zeigt, dass die Young Boys nicht abhängig von grossen Trainern und Spielern sind. Das ist das Merkmal einer Dynastie.

Zu einer Dynastie wird ein Club, wenn er so aufgestellt ist, dass In­di­vi­du­en zwar über Sieg und Niederlage entscheiden können, aber nicht über einen Titel. Der FC Basel machte das jahrelang vor. Jetzt tun es die Young Boys den Baslern gleich. Das Beispiel des FCB zeigt, dass selbst ein über Jahre gefestigtes Fundament innert kurzer Zeit zerbröseln kann, wenn nicht genügend fähige Leute am Werk sind. Bei YB ist die zentrale Figur Sportchef Christoph Spycher. Er hat die Erfolg bringenden Strukturen gefordert und geschaffen. Und er lebt diese als Teamplayer. Gut für YB, ist sein Vertrag bis 2022 gültig.

Was passiert mit den Publikumslieblingen?

Spycher wird nun so stark gefordert sein wie noch nie. Torschützenkönig Jean-Pierre Nsame ist kaum zu halten, weil er diesmal Interessenten aus Topligen anziehen dürfte. Was passiert mit Hoarau und Sulejmani, den anfälligen Publikumslieblingen, deren Verträge auslaufen? Bleibt Erfolgstrainer Gerardo Seoane, der mit dieser Saison bewiesen hat, mehr als ein ausgezeichneter Verwalter des Erbes von Adi Hütter zu sein?

Zudem ist fraglich, ob in der neuen Saison ab September mit deutlich mehr Zuschauern gespielt werden darf. Die Bundesdarlehen sind in dieser Form untauglich. Die Not in der Branche dürfte sich akzentuieren. Doch kein Club ist besser aufgestellt als YB, der Krise zu trotzen – nach zwei Jahren mit Gewinnen von je rund 20 Millionen Franken. Und mit einer Führung, die bewiesen hat, Coolness auch dann zu bewahren, wenn das Team für einmal keine Siegesserien liefert.

Deshalb ist nicht absehbar, dass die Young Boys ihre Vorherrschaft verlieren. Viel wahrscheinlicher ist, dass 2021 der vierte Titel en suite folgt. Ein Kunststück, das dem Club in seiner 122-jährigen Historie nur einmal gelungen ist, von 1957 bis 1960. Auch das ist ein Merkmal einer Dynastie: Sie schreibt Geschichte.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-ist-die ... 6612222024

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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. August 2020, 04:13 
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YB-Sonderausgabe zum Download

Alles zum YB-Titel in unserem YB-Meisterblatt

Der 14. Titel der Vereinsgeschichte ist Tatsache. Die BZ würdigt den Erfolg der Young Boys mit einem Extra-Meisterblatt.

Es ist der 3. Titel in Serie und der 14. insgesamt in der Vereinsgeschichte der Young Boys.

Herzliche Gratulation!

Zu grossen Feierlichkeiten wird es nicht kommen und am Samstag erscheint keine gedruckte Zeitung. Deshalb «verteilt» die BZ hier auf elektronischem Weg ein YB-Meisterblatt zum Downloaden. Klein, aber fein!

Mit einem Rückblick auf eine spezielle Saison, dem Kommentar der Sportredaktion, Würdigungen von Vertretern anderer Vereine und mit einem grossen Interview mit Sportchef Christoph Spycher.

https://files.newsnetz.ch/upload//3/0/308870.pdf


https://www.bernerzeitung.ch/das-yb-mei ... 4667323819

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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. August 2020, 04:16 
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Titelgewinn für die Young BoysDie Berner Fans feiern ihren Meister, als wäre alles wie immer

YB holt sich in Sion den dritten Meistertitel in Folge. Die Fans in der Aarbergergasse sind ausser Rand und Band. Die Polizei hat die Gasse mittlerweile wieder freigegeben.


https://www.bernerzeitung.ch/so-fiebert ... 6159713930

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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. August 2020, 04:18 
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Mann wird durch Pyros getroffen und schwer verletzt

Bei den Feiern zum Meistertitel von YB ist in der Nacht auf Samstag ein Mann schwer verletzt worden. Er musste ins Spital gebracht werden.

Bei Festivitäten anlässlich des Meistertitels des BSC Young Boys in Bern ist in der Nacht auf Samstag eine Person durch Pyrotechnika schwer verletzt worden. Dies teilte die Kantonspolizei in einem Communiqué am frühen Samstagmorgen mit.

Der Mann habe mit der Ambulanz in ein Spital gebracht werden müssen. Bereits zuvor waren laut dem Communiqué zahlreiche Pyrotechnika gezündet worden. Der Grossteil der Feiernden habe sich aber friedlich verhalten, hiess es weiter von den Einsatzkräften.

Das Ereignis mit dem Mann habe sich gegen 1 Uhr ereignet. Ermittlungen zum genauen Hergang seien aufgenommen worden.

Nach dem Auswärtssieg von YB wurden gemäss den Polizeiangaben zahlreiche Pyrotechnika bis in die frühen Morgenstunden gezündet – unter anderem sogar gegen Fahrzeuge der Kantonspolizei Bern. Im Rahmen des Einsatzes wurden mehrere Personen kontrolliert; ein Jugendlicher sowie ein Erwachsener wurden dazu in Polizeiräumlichkeiten gebracht. Es wurden Bussen sowie mehrere Wegweisungen ausgesprochen.


https://www.bernerzeitung.ch/mann-wird- ... 8520810058

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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. August 2020, 04:26 
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Das meint BLICK

Deshalb ist dieser Titel Seoanes Meisterstück

Der dritte Titel in Folge war keinesfalls ein Selbstläufer. Ein Kommentar von BLICK-Fussball-Reporter Alain Kunz.

Natürlich: Jean-Pierre Nsame hat Tore ohne Ende geschossen. Natürlich: Fabian Lustenberger hat Steve von Bergen als Leitwolf und Captain vergessen gemacht. Natürlich: YB hat am meisten Geld zur Verfügung und auch deshalb die beste Ersatzbank.

Ist es da völlig überraschend, dass der neue Meister so heisst wie der alte?


Natürlich: Jean-Pierre Nsame hat Tore ohne Ende geschossen. Natürlich: Fabian Lustenberger hat Steve von Bergen als Leitwolf und Captain vergessen gemacht. Natürlich: YB hat am meisten Geld zur Verfügung und auch deshalb die beste Ersatzbank.

Ist es da völlig überraschend, dass der neue Meister so heisst wie der alte?

Nein. Aber.

Denn der dritte Berner Titel in Folge war kein Selbstläufer-Titel.

Es war anders als 2018, als sich Gelbschwarz in der Rückrunde auf Wolke sieben spielte und diese nicht mehr verliess. Es war anders als 2019, als YB der Konkurrenz früh enteilte und eigentlich gar keine solche besass. Diese Saison wars ein harter Fight. Mit teils unerklärlichen Niederlagen wie jenen in Genf, Thun oder Luzern. Oder die beiden Schlappen in Basel. Die latente Auswärtsschwäche führte dazu, dass YB in dieser Sparte weit hinter den Auswärtskönigen von Vizemeister St. Gallen liegt.

Aber vor allem: Es war das Jahr des totalen Umbruchs! Von der Mannschaft, die letzte Saison in die Meisterschaft 2018/19 startete, sind gerade noch Goalie Von Ballmoos sowie Flügel Fassnacht auch diese Spielzeit Fixstarter gewesen. Sulejmani und Hoarau waren mehr verletzt als fit.

Alle anderen? Weg!

Hatte man Trainer Gerry Seoane letzte Saison noch nicht als «richtigen» Meistertrainer wahrgenommen, weil er einzig hatte besorgt sein müssen, einigermassen in den Fusstapfen von Adi Hütter zu bleiben, so war das in dieser Spielzeit komplett anders.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 21549.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. August 2020, 04:30 
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22 Spieler mit über 10 Matches - Die Gesichter hinter dem YB-Hattrick

Der neue und alte Schweizer Meister im Fussball kommt aus Bern. Klicken Sie sich durch unsere Gallery mit dem Spielerkader. Aufgeführt sind alle YB-Akteure mit mindestens 10 Einsätzen in der Super-League-Saison 2019/20.

YB-Trainer Gerardo Seoane konnte auf dem Weg zum Triple auf ein breites Kader zählen und verletzte sowie gesperrte Spieler adäquat ersetzen.

Neben den oben aufgeführten Spielern leisteten auch der zurücktretende Goalie-Reservist Marco Wölfli (2 Einsätze) sowie der lange Zeit verletzt gewesene Mohamed Camara (9 Partien) einen Beitrag zum erneuten Titelgewinn der Young Boys. Spielzeit erhielten in der ablaufenden Meisterschaft zudem Esteban Petignat, Grégory Wüthrich (der längst zu Perth weitergzeogen ist) sowie Samuel Ballet.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... b-hattrick

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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. August 2020, 04:32 
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YB-Meisterwürdigung in 4 Akten

Bruno Berner: «Das Wankdorf ist zu einer Festung geworden»

Die Young Boys haben den Titel-Hattrick perfekt gemacht. SRF-Experte Bruno Berner analysiert die Saison.

Mit einem 1:0-Sieg gegen Sion haben sich die Berner Young Boys ihren 3. Meistertitel in Serie gesichert. Der langjährige Super-League-Verteidiger und heutige SRF-Experte Bruno Berner zählt in Anlehnung an den Hattrick von YB jeweils die 3 wichtigsten Merkmale des Erfolgsteams, Gründe für den erneuten Coup sowie Schlüsselfiguren von Gelb-Schwarz auf. Zudem nennt er 3 Unterschiede zur Überflieger-Saison 2018/19.

- Heimstärke: «Keine einzige Heim-Niederlage, das ist beeindruckend. Das Wankdorf ist zu einer Festung geworden.»
- Hingabe: «In Bern spricht man von Demut, mir gefällt Hingabe besser. Nichts, aber auch gar nichts ist in Bern selbstverständlich.»
- Solidarität: «Viele Berner Herzen sind verbunden. Das war auch in der schwierigen Corona-Zeit beeindruckend.»

- Qualität: «Einige Spieler sind zwar weg, aber die Qualität ist geblieben.»
- Umschaltspiel: «Nach Balleroberung, aber auch nach Ballverlust können sie den Gegner blitzschnell unter Druck setzen und sofort umschalten.»
- Vereinsführung: «Man spricht nur über die Spieler, aber auch die Vereinsführung ist nationale Spitze. Ohne ginge es nicht.»

- Jean-Pierre Nsame/Fabian Lustenberger: «Zum einen eine beeindruckende Toranzahl. Zum anderen nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz eine feste Grösse.»
- Gerardo Seoane/Christoph Spycher: «Auch hier: Alleine geht es nicht. Sie haben zusammen gezeigt, was in ihnen steckt.»
- Die jungen Spieler: «In Kombination mit der Vereinsführung, Verwaltungsrat, Präsident. Alle zusammen arbeiten sie so, dass sich der Erfolg einstellt.»

- Erneuerung: «Man musste die eine oder andere Niederlage mehr einstecken. Das war eine neue Situation für YB – sie haben sie gemeistert.»
- Flexibilität: «Seoane hat die Mannschaft weiterentwickelt. Man weiss heute nicht, ob sie mit Dreierkette spielen, mit einem oder zwei Stürmern.»
- Internationale Ziele nicht erreicht: «Man wollte wie ein Jahr zuvor in die Champions League. Aber das wird in Bern wohl nicht als Desaster angeschaut.»


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... g-geworden

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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. August 2020, 04:35 
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Stimmen zum YB-Meistertitel

Die vorgezogene Finalissima und Ittens Hadern mit dem Virus

Die Würfel sind gefallen, St. Gallen muss YB im Meisterkampf den Vortritt lassen. Das sind die Stimmen zum Berner Triumph.

Das YB-Schiff ist zum 3. Mal in Folge in den Meisterhafen eingelaufen. Doch für den Captain ist der Titelgewinn eine Premiere. «Es fühlt sich komisch an, in dem Sinne, dass ich es noch nicht realisieren kann», schilderte ein überwältigter Fabian Lustenberger. Als eine der grössten Stärken in seinem Team ortete er «den super Teamgeist.»

Den Sieg über Sion musste sich der alte und neue Meister hart erarbeiten. Trainer Gerardo Seoane war dennoch äusserst zufrieden. Die Analyse sei «jetzt aber unwichtig. Wir haben uns gesagt: ‹Das Spiel heute ist unsere Finalissima›».

Und worin bestand in dieser Saison die grösste Schwierigkeit? «Den Fokus zu behalten. Mit Corona kam etwas, das man noch nie erlebt hat. Für so junge Sportler ist das eine Herausforderung.» Zugleich rief er die Fans zu Vernunft beim Feiern auf. Die Gesundheit der Bevölkerung sei wichtiger als der Meistertitel.

Viele Gedanken zum Thema Meisterparty hatte sich David von Ballmoos noch nicht gemacht. Der YB-Keeper gab sein Motto preis: «Spontan ist immer gut.» Die Emotionen seien fraglos dennoch vorhanden, wie man ja sehe. Saidy Janko schlug vor: «Ein bisschen feiern im Car, vielleicht noch in den McDonald's, das liegt schon drin.»

Die Konkurrenz aus St. Gallen gratulierte den Bernern unisono zum Triumph. Cedric Itten, der nach 31 Minuten bereits einen Hattrick geschnürt hatte, erklärte: «Eine kleine Chance auf den Titel war noch da. Dazu das letzte Heimspiel – da wollten wir Gas geben.»

Wie sehr wirbelte das Coronavirus die Ostschweizer Titelträume durcheinander? «Gerade ein Team wie wir, das sehr stark mit Pressing agiert und viel läuft, tut sich mit dem straffen Spielplan schwer», meinte Itten.

Espen-Trainer Peter Zeidler haderte seinerseits noch immer mit dem 3:3 im Direktduell Ende Februar, als erst die umstrittene Penalty-Wiederholung in letzter Sekunde den FCSG den Sieg kostete: «Natürlich denke ich daran zurück. Wäre es anders gelaufen, hätten wir jetzt das Finale, das wir uns gewünscht haben.»

Doch im Vordergrund stand beim Deutschen klar der Stolz über den beim 6:0 über Xamax fixierten Rang 2. St. Gallens Captain Silvan Hefti stiess ins selbe Horn: «Klar wollten wir am Ende oben stehen, da machten wir nie ein Geheimnis draus. Gratulation an YB, das Team mit den meisten Punkten steht am Ende oben, aber das schmälert unsere Leistung nicht.»


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... -dem-virus

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Der Weg zum 3. Titel in Folge

Meister YB: Die Chronik des neuerlichen Triumphes

Die Young Boys holen zum 3. Mal in Serie den Titel. Wir lassen die Saison der Berner Revue passieren.

Mit dem 1:0 bei Sion in der 35. Runde haben es die Young Boys erneut geschafft. Das Triple ist Tatsache. Gelb-Schwarz weist vor dem letzten Spieltag am 3. August 5 Punkte Vorsprung auf St. Gallen auf und kann nicht mehr von der Spitze verdrängt werden.

Wir blicken auf die Saison von YB zurück:

- Steigerung nach zögerlichem Auftakt: Der Meister startet nicht wie gewünscht in die Saison. Beim Auftaktspiel zuhause gegen Aufsteiger Servette muss sich YB mit einem 1:1 begnügen. Nach 2 Siegen gegen Xamax und Lugano sind die Berner nach 3 Runden dennoch bereits erstmals Leader.

- Leichter Durchhänger: Nach einem 2:2 in der 6. Runde in Luzern wird YB an der Spitze von Basel abgelöst. Es folgen 2 weitere Unentschieden, unter anderem im Direktduell mit den Baslern. Der Rückstand auf den FCB wächst auf 3 Punkte an.

- Zwischenspurt zurück auf den Thron: Mit 4 Siegen in Folge erobert YB in Runde 12 die Tabellenführung zurück und verteidigt diese Position bis zur Winterpause. Daran ändert auch eine 0:3-Klatsche am 16. Spieltag in Basel nichts. Der Meister geht mit einem Vorsprung von 2 Zählern auf den FCB in die 2. Saisonhälfte.

- Hoch und Tief bei Fortsetzung: Beim Rückrunden-Start feiert YB einen 2:0-Heimsieg gegen Basel und baut den Vorsprung auf den FCB auf 5 Punkte aus. Neuer erster Verfolger ist St. Gallen. Nach einem 0:2 in Luzern in der 20. Runde müssen die Berner die Ostschweizer dann ein erstes Mal vorbeiziehen lassen.

- Denkwürdiges Spektakel in St. Gallen: Am 23. Spieltag kommt es zum Spitzenspiel gegen den FCSG. Die Partie wird zum Drama. Die St. Galler gehen in der Nachspielzeit 3:2 in Führung, nach einem Videoentscheid bekommt YB aber noch einen Penalty zugesprochen. FCSG-Keeper Lawrence Ati-Zigi hält zwar den Versuch von Guillaume Hoarau, hat sich dabei aber zu früh bewegt. Es gibt eine Wiederholung und dieses Mal trifft der Franzose zum 3:3-Endstand. Die beiden Teams bleiben damit punktgleich an der Spitze.

- Die Zwangspause: Das dramatische Spiel in St. Gallen sollte das letzte für lange Zeit sein. Das Coronavirus legt die Sportwelt in der Folge flach. Fast 4 Monate ruht der Spielbetrieb in der Super League.

- Der nächste Schlussspurt: Beim Re-Start befindet sich YB im Heimspiel gegen den FCZ erneut mit dem Rücken zur Wand, liegt bis kurz vor Schluss 1:2 zurück. Jean-Pierre Nsame sichert den Bernern mit einem Doppelpack aber noch den Sieg.

- Wechselspiel an der Spitze: Dank einem 6:0-Erfolg im Heimspiel gegen Xamax ergattert sich YB in der 26. Runde wieder die Tabellenführung, muss diese aber nach einem 1:1 in Servette bei nächster Gelegenheit wieder an St. Gallen abtreten. Die beiden Klubs liefern sich ein packendes (Fern)duell an der Spitze. Nach der 30. Runde und einem 2:3 in Basel beträgt der Rückstand der Berner einen Punkt.

- YB siegt, St. Gallen patzt: Nach dem Patzer in Basel reiht YB 5 Siege aneinander. Weil St. Gallen gleichzeitig gegen Thun und Basel verliert, liegen die Berner ab der 33. Runde 5 Punkte vor den Ostschweizern an der Tabellenspitze. Nach dem 1:0 in Sitten ist das Team von Trainer Gerardo Seoane definitiv nicht mehr einzuholen.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... -triumphes

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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. August 2020, 13:10 
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31.07.2020

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Berner Polizei bremst YB-Meisterfreude in der Innenstadt

Bern im Banne der Young Boys: Zahlreiche YB-Fans haben am Freitagabend in der Innenstadt den 14. Meistertitel ihres Vereins gefeiert. Wegen Corona beobachtete die Polizei die Lage aufmerksam.

Vor allem in der Aarbergergasse nahe des Bahnhofs herrschte reges Treiben. «Damit alle morgen gesund aufwachen, suchen wir vor Ort das Gespräch und empfehlen, an einem anderen Ort zu feiern», schrieb die Polizei am späten Abend auf Twitter.

Aus Restaurant-Kreisen war zu hören, die Polizei habe die Aarbergergasse kurz vor Spielschluss «abgeriegelt». Eine Bestätigung dafür war bei der Polizei zunächst nicht erhältlich.

Der Berner Gemeinderat hatte bereits am Donnerstag die Fans aufgerufen, einen allfälligen Meistertitel gesittet zu feiern und an die Gefahren von Corona zu denken. Trotzdem wurde es am Freitagabend eng in der Aarbergergasse. (sda)


https://www.watson.ch/sport/schweiz/726 ... innenstadt

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