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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. Juli 2020, 21:11 
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Nach 1:0 über Luzern

YB fehlen noch 2 Punkte aus 2 Spielen zum Titel

- YB gewinnt am 34. Spieltag im heimischen Wankdorf gegen Luzern mit 1:0.
- Für die 3 Punkte gegen den FCL sorgt Jean-Pierre Nsame mit seinem 30. Saisontor.
- Dem Meister fehlen damit noch 2 Punkte zur sicheren Titelverteidigung.
- In den anderen Sonntagspartien trennen sich Basel und Lugano 4:4 und Servette besiegt Xamax 4:1.

Nach dem 3:1-Sieg von St. Gallen in Zürich am Samstag war die Aufgabe für YB klar: Im Heimspiel gegen Luzern lag ein Ausrutscher nicht drin, sollte das beruhigende 5-Punkte-Polster nicht eingebüsst werden.

72 Minuten lang mühte sich Gelb-Schwarz gegen Luzern. Mal für Mal scheiterten die Berner am starken Luzerner Schlussmann Marius Müller. Doch dann – kurz vor Anbruch der «YB-Viertelstunde» – wurde auf der rechten Seite Michel Aebischer freigespielt. In der Mitte vergassen die Luzerner ausgerechnet YB-Topskorer Jean-Pierre Nsame und der Kameruner erzielte mit seinem 30. Saisontreffer das 1:0.

YB mit mehr als einem Bein Meister

Nsame hat damit 2 Spieltage vor Saisonende den Super-League-Rekord von Seydou Doumbia aus dem Jahr 2010 eingestellt. Viel wichtiger aber: YB steht kurz vor der Titelverteidigung.

Aus den verbleibenden beiden Partien in Sion (am Freitag) und gegen St. Gallen (am Montag, 3. August) braucht YB noch 2 Punkte zum 3. Meistertitel in Folge. Zudem spricht auch die Tordifferenz, die bei Punktgleichheit zum Zug kommt, im Vergleich mit St. Gallen klar für die Berner.

Müller stark, Wölfli arbeitslos

YB machte es am Sonntag gegen Luzern spannend. Schon in der 1. Halbzeit fehlte nicht viel zu einem YB-Tor. Doch entweder stand die Latte im Weg – wie bei Nsames Abschluss nach 20 Minuten – oder dann parierte FCL-Goalie Müller.

Nach der Pause ebbte der Berner Schwung kurzzeitig ab, Luzern kam aber zu keinem einzigen gefährlichen Abschluss auf das Tor von Marco Wölfli. Der Routinier, der den angeschlagenen Stammgoalie David von Ballmoos vertrat, erlebte einen geruhsamen Nachmittag.

Luzern zollte dagegen den vielen Ausfällen Tribut und erlitt die 4. Niederlage in Serie. Wie prekär die Personalsituation beim FCL derzeit ist, verdeutlicht ein Blick auf die Ersatzbank gegen YB: Alle Einwechselspieler zusammen – ohne Reserve-Goalie David Zibung – kamen auf nur gerade 134 Minuten Super-League-Erfahrung.



TV-Hinweis

Aufgrund der Ausgangslage an der Tabellenspitze der Super League zieht die SRG ihren ersten «Wechsel-Joker» und zeigt am 31. Juli das Livespiel Sion - Young Boys statt St. Gallen - Xamax.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... -zum-titel

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. Juli 2020, 21:13 
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YB geht mit fünf Punkten Reserve in die letzte Woche

Die Young Boys gehen mit fünf Punkten Vorsprung in die letzten beiden Super-League-Runden. Am kommenden Freitag in Sitten können sie sich den dritten Meistertitel in Folge sichern.

Erst in der 72. Minute gelang YB daheim gegen Luzern der 1:0-Siegtreffer. Jean-Pierre Nsame verwertete eine Vorlage von Michel Aebischer. Der Kameruner egalisierte mit seinem 30. Saisontreffer die Super-League-Bestmarke von Seydou Doumbia aus der Saison 2009/2010.

Der FC Basel hatte bislang noch theoretische Chancen auf den Meistertitel. Am Sonntag machte der Sieg von YB diese zunichte. Zudem ist auch der 2. Platz nur noch schwer zu erreichen, weil der FCB am Sonntag daheim gegen Lugano nur 4:4 spielte. Einen frühen Rückstand korrigierten die Basler durch Kemal Ademi und Fabian Frei noch vor Ablauf der ersten zehn Minuten. Doch Lugano hielt dagegen und führte bis in die Nachspielzeit mit 4:3. In der 94. Minute gelang Arthur Cabral das 4:4.

Im dritten Spiel vom Sonntag feierte Servette einen souveränen 4:1-Erfolg gegen Neuchâtel Xamax. Der Bosnier Miroslav Stevanovic traf kurz nach der Pause zweimal und sorgte für die vorentscheidende 3:1-Führung. Xamax kann mit sechs Punkten Rückstand und dem um elf Treffer schlechteren Torverhältnis gegenüber dem Vorletzten Sion für die Challenge League planen.
Resultate und Tabelle:

Samstag: Sion - Thun 1:1 (0:0). Zürich - St. Gallen 1:3 (1:1). - Sonntag: Basel - Lugano 4:4 (2:3). Servette - Neuchâtel Xamax FCS 4:1 (1:1). Young Boys - Luzern 1:0 (0:0).

1. Young Boys 34/70 (76:40). 2. St. Gallen 34/65 (72:53). 3. Basel 34/60 (74:38). 4. Servette 34/49 (55:43). 5. Zürich 33/42 (41:65). 6. Luzern 34/42 (40:49). 7. Lugano 34/41 (42:45). 8. Thun 34/36 (42:64). 9. Sion 33/33 (36:53). 10. Neuchâtel Xamax FCS 34/27 (33:61).


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -138569646

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. Juli 2020, 21:14 
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Nsame vergibt Chancen und ist der Matchwinner

Mit Geduld und Hartnäckigkeit erkämpfen sich die Young Boys im Endspurt der Super League einen 1:0-Heimsieg gegen Luzern. Jean-Pierre Nsame erlöst die Berner nach 72 Minuten mit seinem 30. Saisontor.

Nach zwölf Heimsiegen in Serie fehlte nicht viel, und die Young Boys hätten in dem für sie ungünstigsten Moment im Wankdorf Punkte abgegeben. Es sah lange Zeit nach einem jener 0:0, bei dem das Tor des Gegners für den dominierenden Favoriten jeweils zugenagelt zu sein scheint. Nach den Chancen wäre ein 5:0 oder ein noch höheres Ergebnis möglich gewesen.

Ein "Zu Null" wäre es auf jeden Fall geworden, denn wie beim jüngsten 1:0-Sieg in Neuenburg gegen Xamax gewährte der von Fabian Lustenberger geleitete YB-Defensivverbund auch den Luzernern über die 90 Minuten keine einzige reelle Tormöglichkeit. Hatten die durch zahlreiche Verletzungen geschwächten Innerschweizer anfänglich recht gut mitgehalten, mussten sie sich durch den Druck der Berner zunehmend zurückdrängen lassen. Nur dank dem abermals ausgezeichnet wehrenden Goalie Marius Müller und etwas Glück in Abwehraktionen brachten sie das 0:0 zuerst in die Halbzeit und danach sogar noch über die 70. Minute hinaus.

Nach dem 1:0 hielt die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane den Druck bis zuletzt aufrecht, sodass die Innerschweizer, die nunmehr viermal nacheinander verloren haben, nie den Ausgleich suchen konnten.

Nsame hatte die Berner Führung schon in der Anfangsphase zweimal knapp verpasst. Zuerst mit einem Abschluss aus kurzer Distanz, danach mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze; der Ball prallte von der Latte vor die Torlinie. Bevor er schliesslich auf Vorarbeit von Michel Aebischer traf, hätte er noch ein, zwei weitere Tore erzielen können.

Im Tor der Berner spielte Marco Wölfli anstelle der an einer Nackenverletzung leidenden David von Ballmoos. Wölfli, der Held des legendären Spiels YB - Luzern (2:1) am 28. April 2018, musste sich aber kaum je strecken.
Telegramm

Young Boys - Luzern 1:0 (0:0)

1000 Zuschauer. - SR San. - Tor: 72. Nsame (Aebischer) 1:0.

Young Boys: Wölfli; Janko, Camara, Lustenberger, Lefort (82. Lotomba); Fassnacht (70. Spielmann), Sierro, Aebischer, Gaudino (62. Sulejmani, 81. Martins); Elia (70. Moumi Ngamaleu), Nsame.

Luzern: Müller; Sidler, Knezevic, Bürki, Mistrafovic (80. Lang); Voca; Kakabadse, Grether, Schulz, Schürpf (70. Marleku); Margiotta.

Bemerkungen: Young Boys ohne Von Ballmoos, Garcia, Hoarau, Lauper, Mambimbi, Sörensen und Petignat (alle verletzt). Sulejmani verletzt ausgeschieden. Luzern ohne Schwegler, Males, Ndenge, Emini, Burch, Lucas, Ndiaye, Matos, Binous, Eleke und Owusu (alle verletzt). 20. Schuss von Nsame an die Unterkante der Latte. Verwarnungen: 44. Bürki (Reklamieren), 50. Sierro (Foul), 74. Sulejmani (Foul), 87. Grether (Foul).


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -138569788

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. Juli 2020, 21:17 
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Nsames Rekordtor bringt YB ganz nahe zum Meistertitel

Der 30. Treffer des Top-Torschützen der Berner reicht gegen Luzern zum Sieg. YB fehlt nur noch ein Punkt zum dritten Meistertitel in Folge.

Nichts anderes als ein Sieg war bei den Young Boys eingeplant. In diesem Heimspiel gegen den FC Luzern, der mit der schwächsten Bilanz aus den letzten fünf Spielen aller Teams aus der Super League und verletzungsbedingt mit dem fast letzten Aufgebot angereist ist. Unter den Ersatzspielern der Zentralschweizer befinden sich drei Junioren mit den Nummern 70, 71 und 72. Und 0 Erfahrung in der Super League.

Nsames grosser Auftritt

Doch als die Schlussphase anbricht, ist die Partie noch immer torlos. Obwohl die Young Boys von Beginn an drückend überlegen waren und zu etlichen Chancen kamen. Entweder konnte der starke FCL-Goalie Marius Müller abwehren oder dann rettete die Latte für die Luzerner. In der 20. Minute war das, als Jean-Pierre Nsame wunderbar aus der Drehung abschloss.

Ein Unentschieden gegen diese Luzerner wäre eine herbe Enttäuschung. Aber just als sich bei den Bernern die Nerven allmählich bemerkbar machen dürften, ist Nsame da und beruhigt sie. Eine Flanke Michel Aebischers verwertet er direkt zum 1:0 (72. Minute) und egalisiert damit den Tor-Rekord Seydou Doumbias. Der Stürmer hatte 2009/2010 auch 30-mal für YB getroffen.

Es bleibt das einzige Tor. Leader YB baut die Führung auf den FC St. Gallen wieder auf 5 Punkte aus und kann am Freitag beim FC Sion zum dritten Mal in Folge Meister werden.

Telegramm:

Young Boys - Luzern 1:0 (0:0)

1000 Zuschauer. - SR San.

Tor: 72. Nsame (Aebischer) 1:0.

Young Boys: Wölfli; Janko, Camara, Lustenberger, Lefort (82. Lotomba); Fassnacht (70. Spielmann), Sierro, Aebischer, Gaudino (62. Sulejmani, 81. Martins); Elia (70. Moumi Ngamaleu), Nsame.

Luzern: Müller; Sidler, Knezevic, Bürki, Mistrafovic (80. Lang); Voca; Kakabadse, Grether, Schulz, Schürpf (70. Marleku); Margiotta.

Bemerkungen: Young Boys ohne Von Ballmoos, Garcia, Hoarau, Lauper, Mambimbi, Sörensen und Petignat (alle verletzt). Sulejmani verletzt ausgeschieden. Luzern ohne Schwegler, Males, Ndenge, Emini, Burch, Lucas, Ndiaye, Matos, Binous, Eleke und Owusu (alle verletzt). 20. Schuss von Nsame an die Unterkante der Latte. Verwarnungen: 44. Bürki (Reklamieren), 50. Sierro (Foul), 74. Sulejmani (Foul), 87. Grether (Foul).


https://www.bernerzeitung.ch/der-naechs ... 8634292990

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. Juli 2020, 21:18 
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26.07.2020

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YB-Noten: In jeder Reihe eine 5,5

Beim 1:0 gegen Luzern kann sich YB auf seinen Captain, den Mittelfeldmotor und den Torjäger verlassen.

Weil David von Ballmoos kurzfristig mit steifem Nacken ausfällt, kommt der Goalie kurz vor Karriereende zu seinem zweiten Einsatz in dieser Saison. Der bald 38-Jährige lässt sich nichts anmerken, er dribbelt vor dem Tor abgebrüht. Und als er in der 68. Minute von Margiotta zum ersten und letzten Mal geprüft wird, hält er sicher.

Saidy Janko – 4,5

Der Rechtsverteidiger verliert im Dribbling mehrmals den Ball. Lässt sich nicht verunsichern, powert weiter und setzt sich nun oft durch. Obwohl in ausgezeichneter Position, finden seine Hereingaben selten einen Mitspieler. Das ist das grosse Manko.

Mohamed Camara – 4,5

Beginnt mit einem Fehlpass. Ist fortan wach, lässt seine Gegner nicht passieren. Und nutzt die Räume für einige Vorstösse. Zum Leidwesen eines Kameramanns, der von Camaras Schuss am Kopf getroffen wird. Der Innenverteidiger leitet zudem mit einem langen Ball das 1:0 ein.

Fabian Lustenberger – 5,5

Der Captain liest das Spiel hervorragend und gewinnt so etliche Bälle. Als die Luzerner für einmal in den Strafraum vorstossen, ist der Innenverteidiger mit einem Tackling zur Stelle. Und er bedrängt Schulz erfolgreich, als dieser auf Wölfli loszieht.

Jordan Lefort – 4

Schiesst aus guter Postion weit übers Tor. Nach vorne kann der Linksverteidiger keine Akzente setzen. In der Defensive hat er seine Seite aber weitestgehend im Griff.

Christian Fassnacht – 5

Erst mit einem starken Kopfball, als er fast von Nsames Latten-Abpraller profitieren kann, Luzern-Goalie Müller jedoch hervorragend reagiert. Dann nach einem Eckball mit einem schwachen Abschluss per Kopf. Fassnacht ist viel am Ball, er bringt sich in gute Abschlusspositionen. Scheitert mehrmals an Müller und verpasst es so, seine Leistung zu krönen.

Michel Aebischer – 5,5

Der Chef im Mittelfeld. Fordert den Ball und weiss damit oft etwas Gutes anzufangen. Ausgezeichnet ist sein langer Pass auf Fassnacht, der an Müller scheitert. Hervorragend seine Flanke auf Nsame vor dem 1:0.

Vincent Sierro – 4,5

Erfüllt seine Aufgaben in der Schaltzentrale, steht aber im Schatten Aebischers. Hat seine besten Szenen, als er zweimal Elia in die Tiefe schickt.

Gianluca Gaudino – 4

Verantwortlich für die Standardsituationen. Die ersten missraten, dann mit einigen gelungenen Eckbällen, welche aber nicht verwertet werden. Zeigt ein paar Mal seine herausragenden technischen Fertigkeiten. Bringt sich jedoch zu wenig ins Spiel ein.

Jean-Pierre Nsame – 5,5

Trifft nach 20 Minuten aus der Drehung die Latte. Vergibt nach der Pause mit dem Kopf aus kurzer Distanz. Doch ein Tor des Stürmers ist fast so sicher wie die tägliche Meldung des BAG mit den neusten Fallzahlen: Ist im fünften Spiel in Folge erfolgreich, sein 30. Ligator in der 30. Partie. Er egalisiert damit den Tor-Rekord Seydou Doumbias und avanciert einmal mehr zum Matchwinner.

Meschack Elia – 5

Ob links, in der Mitte oder rechts, überall, wo der blitzschnelle Stürmer auftaucht, entsteht in der Luzerner Abwehr Unruhe. Legt früh für Nsame quer, verpasst dann selbst die Führung, als Müller seinen Schuss abwehrt. Müsste spätestens nach einer Stunde das 1:0 erzielen, als er alleine auf den FCL-Goalie losziehen kann.

Miralem Sulejmani – keine Note

62. Minute für Gaudino. Legt für Lefort auf und sich wenig später hin. Muss nach 80. Minuten mit einer Fussverletzung ausgewechselt werden.

Marvin Spielmann – 4,5

70. für Fassnacht. Ist nur Teilzeitkraft, doch an diesem Nachmittag gewillt, seine Chance zu nutzen. Hat zweimal die Entscheidung auf dem Fuss, verzieht knapp.

Nicolas Ngamaleu – 4

70. für Elia. Hat kurz nach seiner Einwechslung eine Chance. Der Offensivspieler beschäftigt die müde Abwehr mit seiner Schnelligkeit. Seine Bemühungen bleiben ertragslos.

Jordan Lotomba (80. für Lefort).

Christopher Martins (80. für Sulejmani).


https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-i ... 9766291600

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. Juli 2020, 21:22 
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26.07.2020

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Tor-Rekord egalisiert

YB dank 30. Nsame-Treffer ganz nah am Titel-Hattrick

1:0 gewinnt YB das Heimspiel gegen Luzern. Den Bernern fehlt damit praktisch nur noch ein Punkt zum Meistertitel.

Das Meisterrennen: Der Berner Vorsprung auf die Verfolger aus St. Gallen beträgt wieder fünf Zähler. Aufgrund der um 17 Treffer besseren Tordifferenz würde YB am Freitag gegen Sion ein Punkt praktisch schon zum Titel-Hattrick reichen.

1. YB 34/70
2. St. Gallen 34/65

Das Restprogramm:
35. Spieltag
St. Gallen - Xamax
Sion - YB

36. Spieltag
YB - St. Gallen

Das Spiel: Vor allem in der ersten Halbzeit spielt YB die dezimierten Gäste aus Luzern (11 Ausfälle) an die Wand. Aber Elia, Fassnacht und Nsame scheitern alle gleich mehrfach an FCL-Goalie Müller. Liga-Topskorer Nsame kommt einem Treffer mit seinem Latten-Schlenzer am nächsten. Die Berner treten nach der Pause nicht mehr ganz so dominant auf. Luzern strahlt offensiv aber kaum Gefahr aus. Unmittelbar vor der YB-Viertelstunde schlägt Nsame dann doch zu und bringt sein Team ganz nah an den dritten Titel in Serie. .

Das Tor:
1:0, 72. Minute: Jean-Pierre Nsame | Nach einem Doppelpass hat Aebischer auf dem rechten Flügel alle Zeit der Welt und findet Nsame in der Mitte, der Müller aus sechs Metern bezwingt. Er egalisiert mit seinem 30. Saisontreffer den Super-League-Rekord des damaligen YB-Stürmers Seydou Doumbia aus dem Jahr 2010.

Der Beste: Na da muss man wohl den Mann nehmen, der den Rekord (30 Tore) von Seydou Doumbia aus der Saison 2009/10 egalisiert hat. Kurz, ansatzlos, trocken – Jean-Pierre Nsame schiesst seine Tore mittlerweile fast wie einst Gerd Müller.

Der Schlechteste: Stockfehler, Fehlpässe, Zaudern. Pascal Schürpf bringt in seinen 70 Einsatzminuten kein Bein vors andere...

Das gab zu reden: Goalie David von Ballmoos nicht im Aufgebot? Nun, er musste wegen eines steifen Nackens passen. Ein Problem, dass er sich nicht bei einem Auffahrunfall zugezogen hat. Und sein Ersatz Marco Wölfli? Der hat fast nichts zu tun, dribbelt aber frech Margiotta fast auf der eigenen Torlinie aus. Und das im Alter eines gestandenen Fussballprofis und gesetzten Mannes von fast 38 Jahren...

So gehts weiter: YB muss am Freitag bei Sion ran. Luzern empfängt am gleichen Tag den FCZ.
YB – Luzern 1:0 (0:0)

Wankdorf – 1000 Anwesende – SR: San (5)

YB: Wölfli; Janko, Camara, Lustenberger, Lefort; Fassnacht, Aebischer, Sierro, Gaudino; Elia, Nsame.

Luzern: Müller; Sidler, Knezevic, Bürki, Mistrafovic; Voca; Kakabadze, Grether, Schulz, Schürpf; Margiotta.

Tor: 72. Nsame (Aebischer, Spielmann) 1:0

Einwechslungen: YB: Sulejmani (62. für Gaudino) Spielmann (70. für Fassnacht) Ngamaleu (70. für Elia) Martins (80. für Sulejmani) Lotomba (80. für Lefort) Luzern: Marleku (70. für Schürpf) Lang (80. für Mistrafovic)

Gelb: 44. Bürki. 50. Sierro. 74. Sulejmani. 87. Grether (alle Foul).

Bemerkungen: YB ohne Von Ballmoos, Lauper, Garcia, Mambimbi, Sörensen, Petignat (verletzt). – Luzern ohne Eleke, Ndiaye, Lucas, Schwegler, Males, Matos, Emini, Burch, Binous, Owusu (verletzt). – 20. Lattenschuss Nsame.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 11897.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. Juli 2020, 21:26 
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YB gewinnt gegen Luzern mit 1:0 und steht kurz vor Titel-Hattrick

YB hat eine Hand schon am Meisterpokal! Die Berner gewinnen zuhause gegen Luzern mit 1:0 und bauen den Vorsprung auf St.Gallen wieder auf 5 Punkte aus.

Das Wichtigste in Kürze

- YB gewinnt zuhause gegen den FC Luzern mit 1:0.
- Die Berner stehen damit kurz vor ihrem dritten Meistertitel in Folge.
- Topskorer Jean-Pierre Nsame egalisiert mit seinem Tor den Super-League-Rekord.

YB bezwingt den FC Luzern zuhause mit 1:0. Damit stehen die Berner kurz vor ihrem dritten Titel in Folge. Die Young Boys können sich bereits beim nächsten Spiel in Sion zum Meister küren.

Nennenswertes gibt es vonseiten der Berner schon vor dem Spiel. Gegen den FCL steht Ersatztorhüter Marco Wölfli zwischen den Pfosten. Stammkeeper David Von Ballmoos plagen Nackenprobleme.

Müller rettet gleich mehrmals

Die ersten 20 Minuten der Partie hätten sich die Fans ersparen können. Danach folgt der aber erste Aufreger. Topskorer Jean-Pierre Nsame haut den Ball aus rund 18 Metern an die Latte. Glück für Luzern!

YB rennt in der Folge an, die Innerschweizer geraten nun stark unter Druck. Kurz vor der Pause scheitern Elia und Fassnacht aus aussichtsreicher Position an FCL-Goalie Müller. Luzern rettet das 0:0 in die Pause.

Auch in Durchgang zwei ändert sich das Bild nicht. YB macht das Spiel, der FC Luzern konzentriert sich auf das Verteidigen. Immer wieder scheitern die Berner allerdings an Torwart Marius Müller.

Nsame egalisiert Super-League-Rekord

Nach 73 Minuten ist der Bann dann gebrochen. Aebischer flankt von der rechten Seite zur Mitte und dort steht Nsame. Letzterer versenkt den Ball per Volley in die Maschen.

Es ist sein 30. Tor im 30. Spiel. Zuvor gelang dies nur Ex-YB-Knipser Seydoux Doumbia.

YB steht vor Titel-Hattrick

Der FC Luzern kann in der Schlussphase nicht mehr reagieren. Es bleibt beim verdienten 1:0-Minisieg der Berner.

YB steht durch den Dreier kurz vor dem dritten Titel in Folge. Holt die Seoane-Elf gegen Sion am Freitag einen Punkt, ist der Meistertitel so gut wie sicher.

Dank dem klar besseren Torverhältnis wäre der Tabellenführer von Verfolger St.Gallen in diesem Fall kaum mehr einzuholen. Die Young Boys weisen ein Torverhältnis von +36 auf. Die Differenz der Ostschweizer liegt bei +19.

Sulejmani mit Fussverletzung

Einziger Wermutstropfen für YB: Miralem Sulejmani verletzt sich nach seiner Einwechslung am Fuss. Wie schlimm die Verletzung des Serben ist, ist derzeit noch unklar.
Das Restprogramm der Teams
BSC Young Boys

FC Sion - YB (Fr, 31.7)

YB - St.Gallen (Mo, 3.8)
FC Luzern

FC Luzern - FC Zürich (Fr, 31.7)

FC Basel - FC Luzern (Mo, 3.8)
FC St.Gallen

St.Gallen - Xamax (Fr, 31.7)

YB - St.Gallen (Mo, 3.8)


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ge ... k-65750188

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 Beitrag Verfasst: Montag 27. Juli 2020, 00:02 
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Die Leichtigkeit kommt und geht – aber YB strebt nach dem 1:0 im Heimspiel gegen den FC Luzern dem Titel entgegen

In der vorletzten Runde vom Freitag haben die Berner die Chance, sich vorzeitig die Meisterschaft zu sichern – und einer Finalissima gegen St. Gallen zu entgehen. Vieles spricht für sie, die Punkte, die Tore – und sogar eine letzte nette Geschichte um den Goalie-Evergreen Marco Wölfli.

Es gibt Fussballtrainer, die so tun, als existiere Druck nicht, diese unsichtbare Erwartungshaltung. Und wenn es ihn doch gibt, so hemmt er nicht. Doch manchmal lässt er sich kaum negieren. «Es spitzt sich zu», sagte der YB-Trainer Gerardo Seoane am Donnerstag, «der Druck wird etwas grösser, und das beeinflusst manchmal auch die Leichtigkeit.» YB hatte den Tabellenletzten Xamax 1:0 bezwungen, derart offensichtlich angestrengt, dass Seoane gar nicht auf die Idee kam, etwas anderes zu behaupten.

Die Erinnerung an Doumbia

Am Sonntag folgte die Fortsetzung dieser Geschichte. YB traf auf den FC Luzern, der in den fünf Spielen zuvor nur einen Punkt gewonnen hatte, und diese Partie wirkte wie eine einzige Suche nach Leichtigkeit. Kurz vor der Pause spielte sich das Geschehen fast unentwegt in der Luzerner Platzhälfte ab, YB drängte auf ein Tor, hier eine Chance, da ein Versuch, als solle vor der Pause unbedingt noch die Schwere schwinden, dieser unbedingte Zwang, ein Tor zu schiessen. In der ersten Hälfte verzeichnete YB zwölf Schüsse, acht Eckbälle, 67 Prozent Ballbesitz – Ertrag: null.

Nach der Pause: weiter so. YB-Spieler hier und da, wie sie schossen, wie sie am Goalie scheiterten und Flanken verpassten. Am Spielende hiess es: 22 Schüsse, 13 Eckbälle – Ertrag: ein Tor.

Nach gut einer Stunde war Miralem Sulejmani ins Spiel gekommen, dieser Kleinkünstler für Super-League-Niveau, der schon so oft verletzt war und zuletzt wieder so viel Einfluss nahm auf Spiele und Resultate. Es dauerte zehn Minuten, bis das Ergebnis verändert war, Jean-Pierre Nsame traf zum 1:0, nach einem Pass Michel Aebischers. Nsame schoss das 30. Saisontor und egalisierte den Wert des legendären YB-Stürmers Seydou Doumbia, eine Zahl, von der manche Berner nicht wissen, wie sehr sie daran erinnert werden wollen. Denn Doumbia schoss diese 30 Tore in der Saison 2009/10, als YB der Meistertitel im letzten Spiel gegen Basel entglitt.

Auch diese Saison bietet noch die Möglichkeit einer Finalissima, in der letzten Runde vom 3. August empfangen die Young Boys den FC St. Gallen. Doch drei Tage vorher haben sie die Chance, dem Meisterrennen jegliche Spannung zu nehmen. Sie gastieren beim FC Sion, und sogar wenn sie die Reserve von fünf auf drei Punkte schrumpfen liessen, wäre ihnen der dritte Titel in Serie kaum mehr zu nehmen, weil sie das Torverhältnis im Vergleich mit St. Gallen klar bevorteilt (YB +36, St. Gallen +19).

Der Einsatz von Wölfli

Vieles spricht für YB, die Punkte, die Tore, der Umgang mit zu wenig Leichtigkeit, und sogar das Pathos spielt mit, dank Marco Wölfli. YB und Wölfli, diese Liaison birgt Bedeutungsschwere bis zuletzt. Bald wird Wölfli 38 Jahre alt, 1999 debütierte er in der ersten Mannschaft, Ende Saison hört er auf. Im Frühling 2018 war er dieser Goalie, der YB zum ersten Meistertitel seit 32 Jahren führte, im Titel bringenden Spiel daheim gegen Luzern hielt er einen Penalty.

In dieser Saison spielte er nie von Anfang an, bis zu diesem Sonntag, bis zu YB - Luzern, ein letztes Mal. David von Ballmoos fiel verletzt aus, Wölfli musste aushelfen. Die Luzerner stellten ihn kaum auf die Probe, und so testete er sich selber, als er in der 59. Minute im Strafraum zu dribbeln begann. Da war sie, die Leichtigkeit, eine knappe Viertelstunde später fiel das 1:0 – und bald darauf verliess Sulejmani die Bühne mit einer Fussverletzung schon wieder. Als er in die Kabine verschwand und den wenigen Fans zuwinkte, da zeigte sich, dass Leichtigkeit kaum zu halten ist, sie geht und kommt, wie sie will.

oung Boys - Luzern 1:0 (0:0). 1000 Zuschauer. – Schiedsrichter: San. – Tor: 72. Nsame 1:0. – Young Boys: Wölfli; Janko, Camara, Lustenberger, Lefort (82. Lotomba); Fassnacht (70. Spielmann), Sierro, Aebischer, Gaudino (62. Sulejmani, 81. Martins); Elia (70. Moumi Ngamaleu), Nsame. – Luzern: Müller; Sidler, Knezevic, Bürki, Mistrafovic (80. Lang); Voca; Kakabadse, Grether, Schulz, Schürpf (70. Marleku); Margiotta. – Bemerkungen: YB ohne Von Ballmoos, Garcia, Hoarau, Lauper, Mambimbi, Sörensen und Petignat (alle verletzt). Sulejmani verletzt ausgeschieden. Luzern ohne Schwegler, Males, Ndenge, Emini, Burch, Lucas, Ndiaye, Matos, Binous, Eleke und Owusu (alle verletzt). 20. Schuss von Nsame an die Unterkante der Latte. Verwarnungen: 44. Bürki (Reklamieren), 50. Sierro (Foul), 74. Sulejmani (Foul), 87. Grether (Foul).

Super League. 34. Runde. Sonntag: Basel - Lugano 4:4 (2:3). Servette - Neuchâtel Xamax 4:1 (1:1). Young Boys - Luzern 1:0 (0:0). – Samstag: Sitten - Thun 1:1 (0:0). Zürich - St. Gallen 1:3 (1:1). – Rangliste: 1. Young Boys 34/70. 2. St. Gallen 34/65. 3. Basel 34/60. 4. Servette 34/49. 5. Zürich 33/42. 6. Luzern 34/42. 7. Lugano 34/41. 8. Thun 34/36. 9. Sitten 33/33. 10. Neuchâtel Xamax 34/27.


https://www.nzz.ch/sport/super-league-d ... 6#register

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Die letzten Schritte und der Seufzer aus St. Gallen

YB schlägt Luzern überlegen, aber nur 1:0 – und kann damit am Freitag mit einem Sieg gegen Sion Meister werden. Jean-Pierre Nsame erreicht mit seinem 30. Ligator eine Rekordmarke.

Es ist hinlänglich beschrieben. Ein Ball in den Strafraum, eine Direktabnahme, ein Tor für YB. Früher oder später trifft er fast immer, am Sonntagnachmittag zum 30. Mal in dieser Super-League-Saison, und mit dem 1:0 gegen Luzern entscheidet Jean-Pierre Nsame auch zum zweiten Mal innert vier Tagen ein Spiel für YB.

Ein 1:0 und einmal mehr Nsame – mehr Parallelen aber lassen sich zwischen der Partie am Donnerstag in Neuenburg und dem Spiel im Wankdorfstadion nicht ziehen. YB zeigt nach dem glanzlosen Erfolg unter der Woche wieder sein Sonntagsgesicht, spielt überlegen, druckvoll, kreativ. Nach zwei Minuten schiesst Nsame trotz doppelter Luzerner Bewachung knapp vorbei, in der 20. Minute staunt Luzerns Goalie Marius Müller Nsames Schuss an die Latte, bevor er Christian Fassnachts Kopfball stark abwehrt. YB könnte nach dieser Startphase mit beruhigenden zwei Längen führen.

Es ist für die Young Boys in diesen Tagen ja ein nicht mehr ganz so bedrängter Schlussspurt an der Spitze. Eine vorzeitige Meisterfeier hat der langsam den Anschluss verlierende Kontrahent St. Gallen mit einem 3:1 am Samstagabend beim FCZ zwar verhindert, aber YB weiss am Sonntag: Mit einem Sieg gegen Luzern sollte nicht mehr viel schiefgehen.

Wölfli und Luzern – da war doch was

Entschlossen gehen die Young Boys ans Werk, die erste Halbzeit dominieren sie, haben an die 60 Prozent Ballbesitz und einen Goalie, der höchstens durch die gut 30 Grad auf dem Platz ins Schwitzen kommt. Im Tor steht Marco Wölfli, er vertritt den verletzten David von Ballmoos, und es lädt das für die Meisterschaft zwar so wichtige, aber vor den fast leeren Rängen dennoch wenig prickelnde Spiel ein wenig mit historischer Bedeutung auf. YB, Luzern, Wölfli und der Meistertitel – da war doch was.

Und wie damals in der Schlussphase am 28. April 2018, als das erlösende 2:1 in der 89. Minute fiel, warten die Young Boys auch am Sonntag auf dieses eine Tor. Bis Mitte der zweiten Halbzeit lassen sie zwei, drei weitere ausgezeichnete Gelegenheiten aus, Meschack Elia versucht sich, auch Fassnacht noch mal. Er ist es auch, der in der 54. Minute seinen Kopfball von David Mistrafovics Arm pariert sieht. Im Wissen, dass Luzerns Torwart doch Müller heisst, hebt er reklamierend die Hand. Schiedsrichter Fedayi San gibt keinen Penalty, der VAR hat keine Einwände – eine Entscheidung, die man auch hinterfragen kann.

Luzern-Trainer Fabio Celestini hat an diesem Nachmittag elf Ausfälle zu beklagen, 134 Super-League-Minuten totalisieren seine Ersatzspieler, viele von ihnen kommen direkt aus dem Nachwuchs. In Bern dürften die Innerschweizer noch auf einen Europa-League-Platz schielen, dafür müsste das Spiel aber zumindest weg vom eigenen Tor gelenkt werden. Es ist aber einzig Goalie Müller, der sich gegen die wieder und wieder anrollenden YB-Angriffe stemmt, noch einmal pariert er in der 58. Minute gegen Elia, diesmal mit dem Fuss.

Weil sich die Angreifer zusehends schwertun, schalten sich auch die YB-Abwehrspieler in die Offensive ein. Die Präzision lässt zu wünschen übrig: Mohamed Camara, Innenverteidiger mit einem Gewaltsschuss, trifft mit seinem Distanzversuch statt ins Tor nur einen TV-Mitarbeiter. Kurzes Schütteln beim «Camara-Mann», dann geht es für ihn weiter.

Es geht in die Schlussphase, und in der Blitztabelle ist der FC St. Gallen noch immer auf drei Punkte herangerückt. Ein heisser Tanz am Freitag in Sion, das Direktduell am letzten Spieltag – je länger YB kein Tor gelingt, desto konkreter werden die drohenden Folgen eines Unentschiedens.

Mitten ins Gedankenspiel platzt schliesslich Nsame. Es ist in Form und Vollendung ein Tor à la Nsame, wie man es in dieser Saison gefühlt ein Dutzend Mal gesehen hat. Und es schafft gleich zwei Rekorde. Mehr als 30 Tore hat in der Super League noch nie ein Spieler erzielt, Seydou Doumbia gelang dasselbe Kunststück 2009/10. Und die Young Boys bauen damit ihren schon letzte Woche realisierten zwölf Heimsiege de suite umfassenden Ligarekord um einen weiteren Erfolg aus.

Auch ein Remis in Sion reicht sehr wahrscheinlich

«Endlich müssen wir nicht mehr über diesen Torrekord reden», sagt Nsame, als alles vorbei ist, gar nicht mal nur im Spass. Der Teamplayer muss sich fast im Dreitagesrhythmus als Matchwinner befragen lassen. Seine längste Phase ohne Treffer dauerte in dieser Saison drei Ligaspiele an, es gab kaum eine Zeit, in der er für YB nicht zur Stelle war.

Im Schlussspurt um die Meisterschaft sind es unverändert fünf Punkte, welche die Young Boys vor St. Gallen liegen. Am Freitag in Sitten reicht ihnen ein Remis, um mit drei Punkten Vorsprung ins Direktduell mit dem Verfolger in der letzten Runde am Montag zu steigen. Das wäre fast gleichbedeutend mit dem Titel, hat YB doch ein massiv besseres Torverhältnis als St. Gallen.

An der grossen Erfolgsrechnung mögen sich die Berner nicht beteiligen. «Schwer zu sagen, wie gross der Schritt jetzt hin zum Titel war. Aber ja, es war ein weiterer», sagt Seoane, der am Freitag Vater eines Sohnes wurde. «Jetzt wollen wir es in Sitten beenden – und auf keinen Fall auf Unentschieden spielen», sagt Fassnacht.

Nach einem Sieg im Wallis darf YB also ganz sicher feiern. Ein Wermutstropfen ist für YB eine Fussverletzung Sulejmanis, der Serbe muss nur eine Viertelstunde nach seiner Einwechslung vom Feld.

Die Szene des Tages aber bleibt das Tor von Nsame. Satt ist zu hören, wie Schuh auf Ball prallt. Und wer genau hinhört, der glaubt, ihn ebenso zu vernehmen: den enttäuschten Seufzer aus St. Gallen.


https://www.bernerzeitung.ch/die-letzte ... 7802588184

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 Beitrag Verfasst: Montag 27. Juli 2020, 00:26 
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YB kurz vor Titel – Seoane warnt

«Es sind noch zwei schwierige Spiele»

YB steht kurz vor dem dritten Meistertitel in Serie. Trainer Seoane tritt aber auf die Bremse. Die Stimmen zum Spiel YB gegen Luzern.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 12399.html

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