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 Beitrag Verfasst: Sonntag 28. Juni 2020, 11:39 
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Bälle streicheln und eine Prise Aussenrist

Die Young Boys zeigen mit dem 6:0-Kantersieg über Xamax eine starke Reaktion auf die schwache Leistung in Thun. Drei Akteure erhalten die Bestnote.

David von Ballmoos – 4,5

Kleine Unsicherheit zu Beginn, als er gegen Araz zu zögerlich raus hechtet. Kein einziger Schuss muss der Goalie während den ganzen 90 Minuten parieren. Dirigierte wohl dadurch seine Vorderleute auch noch in der 85. Minute lautstark umher.

Saidy Janko – 5

Bei der Auswärtsniederlage im Derby fehlte er noch verletzt. Lief gegen Xamax seine Aussenbahn rauf und runter. Zweikampfstark auch in der zweiten Halbzeit, als die Berner zwei Gänge zurückschalteten.

Mohamed Ali Camara – 5

Pflichtspiel-Comeback nach zehnmonatiger Leidenszeit. Gewann die Duelle gegen den Premier-League erfahrenen Diafra Sakho. Ein perfekter Abend, um sich in das Team wieder einzufügen.

Jordan Lefort – 5

Zu Beginn etwas wackelig, bis die Young Boys die Partie ab Mitte der ersten Halbzeit in den Griff kriegen. Setzt noch vor dem Führungstreffer zweimal einen Kopfball aus aussichtsreicher Position daneben.

Jordan Lotomba – 6

Leitet das erste Tor von Aebischer ein, erobert vor dem 2:0 den Ball und verzückt die anwesenden 600 YB-Fans im Stadion beim dritten Tor mit einem magistralen Aussenristpass auf Fassnacht. Diese Aktionen als Aussenverteidiger genügen allemal, um die Bestnote zu erhalten.

Fabian Lustenberger – 5

Trainer Gerry Seoane setzt den Captain in einem 4-2-3-1-System im defensiven Mittelfeld neben Aebischer auf. Zahlt sich voll aus trotz unauffälliger Leistung und sprate dank der frühen Auswechslung Kräfte.

Miralem Sulejmani – 5,5

Der Serbe spielt zum ersten Mal seit der ersten Runde zuhause gegen Servette wieder von Anfang an. Seine gefürchteten Standards brachten für einmal keine Tore, dafür stand er mit einem weiten Aussenristpass aus der eigenen Hälfte am Ursprung des 1:0.

Michel Aebischer – 5,5

Stoppt einen aussichtsreichen Konter der Neuenburger und eröffnet mit seinem 1:0 das Torspektakel mit vier Treffern innert acht Minuten. Wie gewohnt bissig in den Zweikämpfen. Darf nach 56 Minuten runter und Energie sparen.

Gianluca Gaudino – 6

Agil, leichtfüssig, spritzig und trickreich; Alles, was die komplette YB-Mannschaft in Thun vermissen liess, bringt er mit seinem Spielstil auf den Platz. Dazu zwei Vorlagen für den einstigen Bayern-Junior. Zirkelt in der 90. Minute einen Freistoss an den Pfosten und verpasst so die Krönung seiner Performance.

Christian Fassnacht – 5,5

Darf nach abgesessener Gelbsperre im Derby von Beginn an. Streichelt den Ball vor dem 2:0 auf Nsames Kopf, trifft danach zum ersten Mal seit Mitte November beim 4:3 gegen St. Gallen wieder und ist auch am 4:0 beteiligt.

Jean-Pierre Nsame – 6

Kam beim pomadigen Auftritt in Thun wegen eines privaten Termins einen Tag vor dem Spiel nur von der Bank aus. Steht gegen Xamax wieder in der Startelf und macht das, was er am besten kann. Der Liga-Topskorer schiesst seine Saisontreffer 22 und 23.

Frederik Sörensen – 5

56. für Lustenberger. Der Däne bestreitet sein erstes Pflichtspiel in diesem Jahr. Weil die Neuenburger kaum Akzente in der Offensive setzen, verbringt er in der neuformierten Dreierkette einen ruhigen Rest der Partie.

Vincent Sierro – 5,5

56. für Aebischer. Auch für ihn ist es das Comeback nach langer Verletzungspause. Verteilt die Bälle und trifft in der 79. zum 5:0 mit einem herrlichen Schlenzer ins lange Eck. Unterstreicht seine Übersicht in der Nachspielzeit, als er Elia mit einer getimten Flanke zum sechsten Treffer bedient.

Ulisses Garcia – 4,5

Ab 56. für Lotomba. Über seine linke Seite geschieht in der letzten halben Stunde wenig bis nichts.

Meschack Elia – 5

70. für Nsame. Erzielt seinen ersten Super-League-Treffer per Kopf zum 6:0-Endstand.

Nicolas Ngamaleu –

73. für Sulejmani. Für eine Benotung zu kurz im Einsatz.


https://www.bernerzeitung.ch/baelle-str ... 1758005717

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 Beitrag Verfasst: Montag 29. Juni 2020, 00:08 
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Starker Auftritt der Young BoysAbhängigkeit von der Riesen-Waffe

Beim 6:0-Sieg machen die Young Boys mit Xamax, was sie wollen. Jean-Pierre Nsame trifft zweimal und wird von seinem Trainer auf einen kleinen Sockel gehoben. Nsames Dominanz hat nicht nur Gutes.

Der Kopf ist schnell wieder beim Alltag. Jener von Gerardo Seoane sowieso, jedenfalls macht der Trainer wie gewohnt keine Anstalten, nach einem Sieg irgendeine Feierstimmung zuzulassen. Auch nach dem 6:0 gegen Xamax nicht, dem vierthöchsten Sieg von YB, seit die Zehnerliga vor 17 Jahren eingeführt worden ist. Also stellt sich Seoane vor eine Sponsorenwand und bittet den Radiojournalisten erstmal um eineinhalb Meter Abstand; mit der gleichen emotionslosen Stimmmelodie, mit der er dann über den höchsten Saisonsieg spricht oder die vier Tore, die YB in acht Minuten und sieben Sekunden erzielte. Das ist ein Rekord.

Die Spieler nennen das, was am Samstagabend bei der Derniere des Stadionnamens «Stade de Suisse» passiert ist, ein «Gewitter» (Michel Aebischer), eine «überragende Teamleistung» (Gianluca Gaudino) oder ein «klares Zeichen an die Konkurrenz» (Aebischer). Seoane sagt: «Wir haben zehn bis fünfzehn Minuten gebraucht, um uns zu finden.»

Klar redet ein Trainer anders als seine Spieler, deren Kleider bei den Befragungen noch in Schweiss getränkt sind. Aber Seoanes Zurückhaltung hat auch andere Gründe. Die Young Boys sind nach der Corona-Pause nur mässig in die Liga zurückgekehrt und haben vor dem Sieg gegen Xamax gegen den Tabellenletzten Thun verloren. Anders als in den letzten zwei Jahren ist YB ein antastbarer Meister.

Nsame hat Doumbia bereits überholt

Der Erfolg der Young Boys ist eng mit Jean-Pierre Nsame verbunden. Bei acht Liga-Einsätzen hat Nsame nicht getroffen, sechs davon hat YB nicht gewonnen, vier verloren.

Den Bernern läuft es, wenn es Nsame läuft. Am Samstag erzielte der 27-Jährige seine Ligatreffer 22 und 23. 7 Tore fehlen ihm zum Super-League-Rekord, den Seydou Doumbia 2009/10 mit 30 Toren aufgestellt hat. Und: Nur sechs Spieler haben in Europas höchsten Ligen mehr Tore erzielt als Nsame.

Das Problem der Young Boys ist, dass kein anderer annähernd so regelmässig trifft wie Nsame. Die zweitbesten Berner Ligatorschützen sind Nicolas Moumi Ngamaleu und Christian Fassnacht mit je 5 Toren. Anders gesagt: Nsame trifft fast fünf Mal so oft.

Ein derart krasses Missverhältnis gab es in 17 Jahren Super League nie bei den Young Boys. Auch nicht, als Doumbia 30 Tore erzielte.

Gegen Xamax trafen neben Nsame auch Aebischer, Fassnacht, Vincent Sierro und Meschak Elia. Seoane sagt: «Dass ein paar Spieler getroffen haben und wir uns ein wenig von dieser Nsame-Abhängigkeit lösen konnten, macht mich glücklich.»

Nsame-Abhängigkeit – mit diesem Begriff hebt Seoane seinen Stürmer auf einen kleinen Sockel und eine ähnliche Stufe wie Fabian Lustenberger. Über den Captain hatte Seoane einmal gesagt, er sei der einzige Spieler, den YB nicht ersetzen könne.

Den Sonderstatus hat sich Nsame auch mit einem Arbeitsethos im Training geschaffen, der Vorbild für die vielen Jungen im Team ist. Seit seiner Ankunft in Bern hat Seoane daran gearbeitet, dass Nsame weniger auf die Seiten ausbricht. Der Trainer will ihn im Strafraum, wo er «eine Riesen-Waffe ist», wie Seoane sagt. Er sieht in ihm den kompletten Angreifer, lobt Kraft und Schnelligkeit, und Seoane weiss auch, dass mit einer solchen Saison das Selbstvertrauen nur grösser werden kann.

Die Freude an der langen Liste der Rückkehrer

Die Gefahr besteht, dass die restlichen Spieler derart viel Vertrauen in Nsame haben, dass sie sich auf seine Tore verlassen. Seoane sieht das anders, ein Spieler denke nie so. Aber der Trainer sagt auch: «Wir haben den Anspruch, dass gewisse andere Spieler mehr Verantwortung übernehmen und mehr in den Abschluss gehen, wie Gaudino, Fassnacht oder Aebischer.»

Fassnacht und Aebischer haben gegen Xamax getroffen, Gaudino hat zwei Tore vorbereitet. Er stand nach langer Verletzung erstmals in der Startformation und gehörte damit zu einer Gruppe, die gegen Xamax ins Geschäft zurückkehrte: Frederik Sörensen spielte erstmals seit Dezember; Vincent Sierro war monatelang verletzt und erzielte gegen Xamax seinen ersten Treffer für YB; vor allem aber stand Mohamed Ali Camara wieder auf dem Platz. Zehn Monate war er weg gewesen, gegen Xamax bildete er mit Jordan Lefort die Innenverteidigung. Seoane sagt: «Seine Persönlichkeit tut uns gut.»

Je mehr Spieler zurückkehren und einige von ihnen auch treffen, desto mehr löst sich YB von der Nsame-Abhängigkeit. Spätestens nach der Saison endet sie. YB wird Nsame auf dem Weg in eine grosse Liga ebenso wenig aufhalten können wie seine Gegner auf den Schweizer Fussballplätzen.


https://www.bernerzeitung.ch/abhaengigk ... 3247324830

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 Beitrag Verfasst: Montag 29. Juni 2020, 00:12 
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YB: Das sind die Noten zum Kantersieg gegen Xamax

YB platzt gegen Xamax der Knoten. Innerhalb acht Minuten gelingen dem Meister vier Tore. Hier kommen die Noten zum Spiel der 26. Runde der Super League.

Das Wichtigste in Kürze

- YB «verprügelt» Xamax in der 26. Runde der Super League mit einer 6:0-Packung.
- Innert gut acht Minuten schiesst YB vor der Pause vier Tore.
- Das sind die Noten zum Kantersieg des Meisters.

Ein halbes Dutzend Tore schenkt der Meister den bemitleidenswerten Xamaxiens ein. Der 6:0-Sieg des Meisters ist diskussionslos. Hier kommen die Noten zum letzten Spiel im Stade de Suisse.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... x-65732743

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 Beitrag Verfasst: Montag 29. Juni 2020, 09:23 
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Ein beschaulicher Chor besingt das Berner Torgewitter

600 YB-Fans sahen am Samstag, wie die Young Boys die Neuenburger in Einzelteile zerlegten (6:0). Die zugelassenen Anhänger feuerten an, sangen lauthals und feierten ihre Spieler nach der Partie.

Die ersten YB-Anhänger versammeln sich rund eine Stunde vor Matchbeginn vor der grossen Stadionuhr. Obwohl die Young Boys unter der Woche im Berner Derby gegen Thun eine schwache Leistung zeigten, herrscht eine gesellige, gelassene Stimmung vor dem Duell gegen Xamax. Ein «Hopp YB» ertönt vom anderen Ende der Strasse beim Westeingang.

Ein Mann gesellt sich zu einer Gruppe, die Begrüssung erfolgt – Corona-konform – mit einem Ellenbogenschlag. «Wir sind einfach froh, dass wir unsere Mannschaft wieder unterstützen dürfen», sagt ein Fan dieser Gruppe. Für diese YB-Supporter, die alle ein Saisonabo in der Ostkurve besitzen, war klar, dass sie sich registrieren würden, um an der Verlosung teilzunehmen.

90 Minuten Fangesänge

Im Stadion drin werden die Protagonisten von den bereits anwesenden Fans auf der Gegentribüne im Sektor C lautstark gefeiert, als sie zum Warm-up erscheinen. Die Freude darüber, die Young Boys endlich wieder live zu sehen, ist spürbar gross. Und auch die Xamax-Akteure werden von den YB-Anhängern fair begrüsst, ja sogar beklatscht. Kurz danach werden die gelb-schwarzen Schals über die Köpfe gestreckt, als die Einlaufmusik «Hie» von Wurzel 5 durch die Lautsprecher erklingt.

Immer wieder schallen Sprechchöre während der Partie durch das kaum gefüllte Stadion, zum Teil etwas unkoordiniert, aber das stört niemanden. «Sie waren sehr laut, obwohl nur 600 Fans da waren. Das haben wir genossen», sagt Vincent Sierro. Ähnlich sieht es Gianluca Gaudino: «Es was sehr schön, dass sie da waren.»

Das Spiel ist längst entschieden, als die YB-Viertelstunde frenetisch runtergezählt wird. Und nach dem Torfestival wenden sich Fabian Lustenberger und seine Teamkameraden den Fans zu, bedanken sich für den Support und stimmen zusammen – wie üblich bei einem Sieg – «We Love You» an. Mittelfeldspieler Michel Aebischer sagt: «Wir haben auf dem Platz die Unterstützung gespürt.» Und fügt mit einem Schmunzeln an: «Und die Fans haben sicher auch einen Anteil am Gewitter vor der Pause, als wir vier Tore innert acht Minuten erzielten.»

Der letzte Auftritt im Stade de Suisse endete mit einem Berner Spektakelsieg. Beim nächsten Heimspiel, bei dem wieder 600 ausgeloste Fans ihr Team anfeuern und vielleicht auch wieder feiern dürfen, wird das Stadion nämlich wie früher Wankdorf heissen.


https://www.bernerzeitung.ch/ein-bescha ... 7544991330

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