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 Beitrag Verfasst: Sonntag 9. Februar 2020, 18:30 
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YB-Noten: Martins überragend, Fassnacht spielfreudig, Spielmann glücklos

Die soliden Young Boys zeigen beim verdienten 1:0 gegen den FC Sion eine ordentliche, aber nicht berauschende Leistung. Zwei Mittelfeldspieler überzeugen besonders.

David von Ballmoos: Note 5
Gewohnt stilsicher, leistete sich keine Unsicherheit. Und als er einmal richtig stark gefordert wurde, parierte er in der 35. Minute gegen Patrick Luan erstklassig - und lenkte den Flachschuss um den Pfosten.

Saidy Janko: Note 4
Offensiver als Garcia auf der anderen Seite. Aber der Rechtsverteidiger schlug für einmal kaum brauchbare Flanken.

Jordan Lefort: Note 5
Ein sehr überzeugender Einstand des französischen Innenverteidigers. Bissig, zweikampfstark, passsicher.

Fabian Lustenberger: Note 5
Der Captain war wie immer überzeugend. Dirigierte die Defensive, schaltete sich stärker als normalerweise in den Aufbau ein.

Ulisses Garcia: Note 4
Ein zurückhaltender, aber jederzeit solider Vortrag des Abwehrspielers.

Marvin Spielmann: Note 3,5
Probierte einiges, war aber erneut glücklos, weil er meistens gestoppt wurde oder komplizierte Entscheidungen traf. Es wirkte teilweise, als wolle der Flügelspieler zu viel.

Christopher Martins: Note 5,5
Trotz zwei, drei kleinen Fehlern der beste, auffälligste Spieler auf dem Kunstrasen. Mit viel Übersicht, enorm robust, dominierte das Zentrum im Mittelfeld und schlug starke Pässe. So leitete der Luxemburger das 1:0 überragend ein.

Michel Aebischer: Note 4,5
Keineswegs schwach, aber klar im Schatten von Nebenmann Martins. Seine präzisen Seitenverlagerungen gefielen, die eher unpräzisen Freistösse und Eckbälle weniger.

Christian Fassnacht: Note 5,5
Der stärkste Offensivspieler. Kurbelte das Geschehen regelmässig ein, setzte sich stark durch, half auch defensiv mit. Positive Körpersprache und enormer Fleiss prägten seinen Auftritt. Gab den Pass zum Siegtor - und erzielte das 2:0, welches wegen einer angeblichen Abseitsposition annulliert wurde.

Nicolas Ngamaleu: Note 4,5
Viel unterwegs, oft schnell, oft aber auch etwas wirr. Dennoch ein Aktivposten als Stürmer neben Nsame. Die beiden Angreifer fehlen nach ihren jeweils vierten gelben Karten in dieser Saison gegen Sion nun am nächsten Sonntag in Lugano.

Jean-Pierre Nsame: Note 5
Matchwinner mit Saisontor Nummer 17, das er überlegt erzielte. Hätte seine komfortable Führung im Torschützenklassement weiter ausbauen können, scheiterte aber mehrmals am starken Sion-Goalie Anton Mitryushkin.

Vincent Sierro: keine Note
75. Minute für Spielmann. Gab sein Comeback nach viereinhalb Monaten Verletzungspause.

Guillaume Hoarau: keine Note
80. Minute für Nsame.

Felix Mambimbi: keine Note
90. Minute für Fassnacht. Das grosse Talent wurde für seinen Kurzeinsatz Routinier Miralem Sulejmani vorgezogen. Und sorgte in der Nachspielzeit mit flinker, frecher Spielweise für Entlastung und Spektakel.

Noten: 6,0 = herausragend; 5,0 = gut; 4,0 = solid; 3,0 = ungenügend; 2,0 = schlecht; 1,0 = sehr schlecht


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/10076116

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 Beitrag Verfasst: Montag 10. Februar 2020, 00:28 
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Der Fixpunkt im Aufstellungspuzzle von YB

Christian Fassnacht serviert, Jean-Pierre Nsame trifft – und der Meister schlägt Sion 1:0. In der YB-Offensive hat sich Nationalspieler Fassnacht als Leistungsträger etabliert.

Sie haben es wieder getan. Christian Fassnacht und Jean-Pierre Nsame mögen Auftritte gegen den FC Sion ganz besonders. Mal wieder setzte sich YB am Samstagabend gegen Sion knapp durch. Wie beim 3:2 im Herbst in Bern, als Nsame das 2:1 erzielte und das 3:2 von Fassnacht vorbereitete. Wie beim 4:3 ein paar Wochen später, als Nsame gleich drei Treffer gelangen und Fassnacht einen davon auflegte.

Am Samstag schoss Nsame bereits nach zehn Minuten das Siegtor zum 1:0. Es war sein 17. Saisontreffer. Assistent: Fassnacht. Dieser traf später zum 2:0 (Nsame war an der Entstehung beteiligt), doch das Tor wurde annulliert, weil Assistent Jonas Erni eine Abseitsposition erkannt hatte. Der VAR revidierte die Entscheidung nicht, es ging um Millimeter, und so meint auch Fassnacht, dass der Treffer vermutlich nicht aberkannt worden wäre, hätte Erni seine Fahne nicht gehoben.

Aufstieg zur Leaderfigur

Der prächtig aufgelegte Fassnacht war gegen Sion neben Mittelfeldchef Christopher Martins die prägendste Figur. Sein Stellenwert bei YB ist gestiegen. Er übernimmt Verantwortung, hat sich als Leistungsträger etabliert, gehört als Nationalspieler zu den Leaderfiguren. Auf und neben dem Platz. Und mit seiner Polyvalenz ist er wie Nicolas Ngamaleu, Marvin Spielmann sowie Miralem Sulejmani in der Offensive überaus vielseitig einsetzbar. Was es Gerardo Seoane erlaubt, bezüglich Personal und System grosszügig zu variieren.

Am Samstag setzte der Trainer auf ein 4-4-2 mit den rotierenden Flügeln Fassnacht und Spielmann sowie Ngamaleu als zweiter Spitze neben Nsame – wobei die Grenzen zum 4-4-1-1 oder 4-2-3-1 fliessend waren. «Es zeichnet uns aus, dass wir schwierig auszurechnen sind», sagt Fassnacht. «Und dass wir viele torgefährliche Spieler haben.»

Der Abgang Roger Assalés hat den Konkurrenzkampf in der YB-Offensive leicht entschärft, wobei der von YB ausgewählte Nach­folger Meschack Elia bekanntlich bereits in Bern trainiert und bald verpflichtet werden soll. Doch auch so war die Ersatzbank gegen Sion sehr prominent und sehr talentiert besetzt: Sulejmani sowie Guillaume Hoarau sind die wohl berühmtesten Fussballer in der Super League, Felix Mambimbi eine der grössten Begabungen. Hoarau wurde in der 80. Minute eingewechselt, Mambimbi in der 90., Sulejmani gar nicht.

Zwei Gesperrte in Lugano

Seoane steckt in einem Dilemma, weil er seine zwei Altmeister nach ausgedehnten Verletzungspausen einerseits nicht forcieren will, andererseits jedoch benötigen Hoarau und Sulejmani Spielpraxis, um ihre Bestform zu erlangen. Es wird für den Trainer auch in den nächsten Wochen nicht einfach sein, diesen Spagat zu bewältigen.

Zumal die Ver­träge der Routiniers Ende Saison auslaufen – und die beiden Werbung in eigener Sache betreiben möchten. Wie beim 2:0 zum Rückrundenauftakt gegen Basel, als sie nach ihren Einwechslungen das zweite Tor kreierten. «Sie fielen lange aus und erhalten von uns die notwendige Zeit, um ihre höchste Leistungsfähigkeit zu erreichen», sagt Seoane.

Am nächsten Sonntag in Lugano dürfte zumindest Hoarau in der Startformation stehen. Denn Nsame wurde gegen Sion zum vierten Mal in dieser Saison verwarnt, als er nach einem Foul Bastien Tomas ziemlich unbeherrscht reagierte. Und weil gleichzeitig auch Ngamaleu wegen vier Gelben Karten im Tessin fehlen wird, muss die YB-Offensive umfassend umgebaut werden.

Denkbar ist dabei ein 4-3-3-System, weil Vincent Sierro im Mittelfeld nach viereinhalb Monaten Verletzungspause wieder zur Verfügung steht. Er wurde gegen Sion eingewechselt. Auch Techniker Gianluca Gaudino drängt im zentralen Aufbau nach längerem Ausfall zurück ins Team.

Ein Fixpunkt in Seoanes Aufstellungspuzzle ist Fassnacht. Wie Nsame und Ngamaleu liebäugelt er seit längerer Zeit mit einem Transfer ins Ausland, fühlt sich aber bei YB sehr wohl. Das hat er Anfang Dezember mit seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung um zwei Saisons bis 2023 unter Beweis gestellt. Selbstredend verbunden mit einer Lohnerhöhung. Und gewiss versehen mit Optionen, zu festgelegten Zeitpunkten zu festgelegter Ablösesumme in eine Topliga gehen zu dürfen.

Die Vorfreude auf St. Gallen

Vorerst freut sich Christian Fassnacht auf den Frühling und auf den Titelkampf mit St. Gallen und Basel. «Die St. Galler machen es wirklich ausgezeichnet», sagt der 26-Jährige, «und ich bin gespannt, wie sie mit den gestiegenen Erwartungen umgehen werden. Der Club ist es nicht gewohnt, um Titel zu spielen.»

Eine Woche nach dem Gastspiel in Lugano treten die Young Boys am anderen Ende der Schweiz zum Spitzenkampf gegen den überraschenden Leader an. Am Sonntag verteidigte St. Gallen mit einem hart erkämpften 1:0 gegen den kecken Aufsteiger Servette Rang 1.

«Wir nehmen die St. Galler sehr ernst», sagt Fassnacht, «zumal wir in den Spielen gegen sie ihre hohe Qualität gesehen haben.» YB gewann in der Vorrunde 3:2 auswärts und 4:3 in Bern, Fassnacht und Nsame erzielten zusammen vier Tore – wobei Fassnacht in St. Gallen verletzt fehlte.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/24355964

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 Beitrag Verfasst: Montag 10. Februar 2020, 00:32 
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Seit 1996 hat YB gegen Sion immer gewonnen

Wie fast immer in der Liga geben sich die Young Boys zu Hause gegen ihren Lieblingsgegner keine Blösse.

Der FC Sion ist der FC Sion ist der FC Sion. Ganz egal, wie der Trainer heisst. Im Moment ist das Ricardo Dionisio, aber merken muss man sich den Namen im Zusammenhang mit Sion vermutlich nicht. Beim vorletzten Gastspiel des Walliser Chaosclubs im Stade de Suisse hiess der Coach Stéphane Henchoz, davor Murat Yakin, so geht das immer weiter.

Genau wie die unheimliche Serie der Young Boys gegen den FC Sion. Sie haben mittlerweile in der Meisterschaft 33 Heimspiele nacheinander bei einem Torverhältnis von 75:26 nicht verloren. Das 1:0 vom Samstagabend bedeutete dabei 8575 Tage nach dem 2:1 Sions im August 1996 im alten Wankdorf den 28. Sieg.

Der Arbeitssieg vom Wochenende darf für YB also in der Kategorie Pflicht verbucht werden. «Wir hatten alles im Griff», sagt Fabian Lustenberger, «aber leider verpassten wir es, mit dem 2:0 die Spannung aus der Begegnung zu nehmen.»

Der Captain meint, möglicherweise hätten sich die Young Boys zu sicher gefühlt, weil sie das Geschehen derart deutlich dominierten. Ähnlich analysiert Christian Fassnacht, der zufrieden ist mit der Leistung, aber kritisiert, man habe den Gegner zu lange im Spiel gelassen.

Leforts starker Einstand

Eine Woche nach dem 0:2 in Luzern haben die Young Boys mit einer ordentlichen, aber nicht restlos überzeugenden Vorstellung ihre Ligaheimstärke unter Beweis gestellt. Sie sind diese Saison in Bern ungeschlagen, haben 29 Punkte aus elf Partien geholt und dabei 27 Treffer erzielt.

Am Samstag allerdings agierte der Meister zuweilen zu sorglos, es fehlte an Entschlossenheit im Abschluss, was auch damit zusammenhing, dass Sion im durchaus forschen 4-4-2-System eben mal wieder einen seltsamen Eindruck hinterliess: zwar wie immer mit interessanten Fussballern besetzt, die aber selten als Gemeinschaft gefährliche Angriffe vortrugen.

Und so geriet die YB-Defensive trotz erheblichen personellen Problemen kaum unter Druck. Neben dem gesperrten Cédric Zesiger fielen auch die verletzten Sandro Lauper, Mohamed Camara, Frederik Sörensen und Jordan Lotomba aus, an der Seite von Lustenberger gab der Franzose Jordan Lefort nach wenigen Tagen bei YB sein Debüt in der Innenverteidigung.

Der 26-Jährige überzeugte mit Aggressivität, Zweikampfstärke und Ballsicherheit, wobei auch er von den harmlosen Gästen kaum ernsthaft belästigt wurde. «Für das erste Spiel war das ganz okay», sagt Lefort.

Und: «Wir haben stark und überlegen gespielt.» Beeindruckend sei die hohe technische Qualität bei den Young Boys. «Wir haben den Ball und damit das Spiel und den Gegner kontrolliert.» Lustenberger lobt seinen neuen Partner und sagt, man habe dessen Fähigkeiten im Training sofort gesehen.

«Und er hat gleich im ersten Spiel gezeigt, dass er eine Verstärkung ist.» So sieht das auch Trainer Gerardo Seoane: «Jordan Lefort ist robust und ruhig im Aufbau. Und er hat eine richtig gute Spielauslösung.»

Der FC Sion verschwindet derweil mal wieder im Niemandsland der Tabelle. Er könnte aber in dieser Saison noch einmal im Stade de Suisse vorbeikommen – zum Cupfinal Ende Mai. Vielleicht sogar gegen die Young Boys.

Und in Bern hat Sion alle elf Cupfinals gewonnen und dabei auch YB einige sehr schmerzhafte Niederlagen beigefügt. Zum Beispiel 2006 und 2009 als Aussenseiter.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/10292129

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