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 Beitrag Verfasst: Montag 2. Dezember 2019, 20:13 
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11 Gegentore in 4 Spielen

Das sagen die Berner über ihre Defensiv-Krise

3 – 2 – 3 – 3! Das sind die Anzahl Gegentore, die YB in den letzten vier Partien kassiert hat. Auf Dauer kann das nicht gutgehen.

Er hatte sich enerviert ob der Frage nach den drei Gegentoren in Sion. Denn schon vor dem 4:3 im Wallis hatte YB beim 4:3 gegen St. Gallen drei Tore kassiert gehabt. Man solle doch nicht immer das Negative suchen, sondern das Positive sehen. «Wir haben zweimal vier Tore geschossen. Ich rede lieber davon», hatte Captain Lustenberger im Tourbillon zu BLICK gesagt. Mittlerweile fehlt der Captain YB an allen Ecken und Enden. Er sei unersetzbar, hatte Trainer Gerry Seoane erstaunlicherweise über den Bundesliga-Rückkehrer gesagt.

Okay, das Positive sehen. Gegen Basel schwierig. Da gabs nichts Positives. Schon gar keine vier Tore, die nötig gewesen wären, um zu siegen. Die schiesst man ohnehin nicht in jedem Spiel. Schon gegen Porto klappte das nicht und deshalb steht YB in der Europa League vor dem Aus.

«Letzte Entschlossenheit fehlte»

An zweien der drei Tore im Joggeli negativ beteiligt ist Cédric Zesiger. Der von GC gekommene Innenverteidiger, der nach wie vor viel zu fehleranfällig ist, liess sich beim ersten Tor von Zhegrova viel zu einfach vernaschen und beim dritten stand sein Fehlpass am Ursprung des Tores des Kosovaren. «Wir sind die ersten fünfzehn Minuten nicht in die Zweikämpfe gekommen», versuchte der Seeländer auf SRF die Ursache für die Verteidigungsmisere zu finden. «Die Basler hatten so viel zu viel Platz. Wir haben es ihnen viel zu leicht gemacht. Die letzte Entschlossenheit fehlte.»

Und so hat YB nun nicht sieben Punkte Vorsprung auf die Bebbi, sondern nur noch einen. Bereits schwafelt ein euphorisierter FCB-Schreiberling davon, dass die Meisterschaft so gut wie entschieden sei. Zugunsten von Rotblau. Das ist natürlich ebenso Hafenkäse wie die YB-Abwehr zuletzt.

Bald ist Winterpause

Die Berner müssen nun noch zwei Spiele durchseuchen, gegen Luzern und in Lugano. Und dazwischen versuchen das Wunder von Ibrox zu schaffen und die Rangers in deren Heimstadion zu schlagen. Dann ist Winterpause und von den Langzeitverletzten wird der eine oder andere zurückkommen. Camara, Lauper, Sulejmani, Lustenberger, Sierro, Gaudino. Allerdings werden nur Camara und Lustenberger nachhaltig die Defensive auf Vordermann bringen können. Für Lauper wird der Rückrundenstart acht Monate nach seinem Kreuzbandriss ein bisschen zu früh kommen.

Und zuvor muss auch Trainer Gerry Seoane über die Bücher, denn er löste das Stürmer-Dilemma damit, dass er Hoarau und Nsame gemeinsam stürmen liess. Es war absehbar: Diese Kombo harmonierte gar nicht. Wirbelwind Assalé wurde schmerzlichst vermisst, kam erst in der 66. Minute für den Franzosen, als das Spiel längst entschieden war. Und wenn die Idee dahinter gewesen sein sollte, dass Hoarau zumindest defensiv eine Verstärkung sei, weil er die meisten Kopfballduelle gewinnt, dann ging auch dieser Schuss nach hinten los. Beim 0:2 stimmte das Timing von AirFrance hinten und vorne nicht, so dass Cabral eher am Ball war. Nein, wenn YB hinten schon so löchrig ist, dann muss man vorne viele Tore machen. Aber gewiss nicht mit Nsame und dem formschwachen Hoarau als Doppel-Stosssturm.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 44007.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. Dezember 2019, 20:14 
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FCB-Zhegrova über den Zweikampf mit YB-Garcia

«Er hat mich gekratzt wie ein Tiger!»

Gegen YB ist Edon Zhegrova der überragende Offensivmann. Warum er mit Pflaster spielte und was Taulant Xhaka von ihm hält.

ann immer er am Drücker ist, geht ein Raunen durchs Stadion. Hier eine Finte, dort ein Sprint. Edon Zhegrova und der Ball? Liebe! Gegen YB bereitet der kosovarische Nationalspieler den ersten Treffer vor und erzielt den dritten selbst. Dazwischen liefert er sich ein Rencontre mit YB-Verteidiger Ulisses Garcia. «Er hat mich mit der Hand gekratzt wie ein Tiger», sagt Zhegrova nach dem Spiel. Noch immer ziert ein dickes Pflaster seinen Hals.

Sauer ist der 20-Jährige deswegen aber nicht, zu schön fühlt sich ein 3:0-Sieg gegen den amtierenden Meister an. Vorallem, wenn man der beste Offensivspieler auf dem Rasen gewesen ist und die über 30’000 im Stadion zum Staunen gebracht hat. «Er ist ein Showman, ein Lausbub, auf und neben dem Platz», sagt Teamkollege Taulant Xhaka. Zhegrova sei immer für ein Spässchen zu haben.

Der Gelobte gibt die Blumen zurück, sagt, dass Xhaka einer seiner wichtigsten Ansprechpartner in Basel sei. «Er hilft mir sehr viel und gibt mir gute Ratschläge. Er ist älter als ich und hat viel mehr Erfahrung», so Zhegrova.

Manchmal ist der wuselige Linksfuss noch etwas zu verspielt, vernachlässigt die defensiven Aufgaben. Kommts am Ende aber so raus wie gegen YB, dann ist keiner sauer. Xhaka: «So kann er immer spielen, das macht Freude.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 44288.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 3. Dezember 2019, 01:45 
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BSC Young Boys: Seoane «Sind dieses Jahr verwundbarer als zuvor»

Der BSC Young Boys verliert am Sonntag den Spitzenkampf gegen den FC Basel mit 0:3. Trainer Gerardo Seoane erklärt die Pleite des Meisters.

Das Wichtigste in Kürze

- Basel schlägt YB am Sonntag mit 3:0.
- Für YB-Trainer Seoane heisst es nun nach zwei Niederlagen nach vorne zu schauen.

Heftiger Rückschlag für Meister YB: Die Berner verloren die Super-League-Partie gegen Basel mit 0:3. Dank dem Sieg liegen die Basler nur noch einen Punkt hinter dem Leader aus Bern.

Gerardo Seoane, Trainer der BSC Young Boys, zeigt sich aber nach der verlorenen Partie einigermassen optimistisch. Auf die Frage, ob die 0:3-Niederlage in Basel ein Betriebsunfall gewesen sei, antwortet er «Jein».

«Verwundbarer als letztes Jahr»

Es sei ja schliesslich nicht die erste Niederlage des Jahres gewesen. «Wir sind dieses Jahr sicherlich verwundbarer als letzte Saison.» Aber der Massstab könne ja nicht letztes Jahr sein: «Das war ja auch eine unglaubliche Saison.»

Die Niederlage am Donnerstag gegen Porto habe geschmerzt und die gegen Basel nun auch. «Wir müssen sie intern analysieren, uns als Mannschaft weiterentwickeln und die Spieler für das Spiel des kommenden Wochenende vorbereiten.»

Man habe im Spiel gegen Basel nicht die Normalleistung abrufen können. Es habe den Spielerin an Wachsamkeit, Aggressivität und Giftigkeit gefehlt, so der Trainer. «Die Mannschaft kam nicht auf Touren.»

Seoane: «Basels Botschaft habe ich wahrgenommen»

Sicher ist: Der Meistertitel wird YB diese Saison nicht geschenkt. Basel hat am Sonntag eine klare Botschaft gesendet. «Diese Botschaft habe ich schon lange wahrgenommen», so der Trainer der BSC Young Boys.

https://www.nau.ch/sport/fussball/bsc-y ... r-65621785

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 3. Dezember 2019, 01:46 
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FCB schlägt YB im Spitzenkampf – das sind die Noten

Eindeutiger Spitzenkampf in Basel: Der FCB schlägt YB deutlich mit 3:0. Die Stärkeverhältnisse an diesem Nachmittag sind eindeutig – das zeigen auch die Noten.

Das Wichtigste in Kürze

- Basel schlägt YB im St.Jakob-Park klar mit 3:0.
- Beim FCB glänzen Captain Taulant Xhaka und Edon Zhegrova.
- Beim Meister ist einzig Goalie von Ballmoos genügend.

Schon nach 13 Minuten führt der FCB im Spitzenkampf gegen YB mit 2:0. Kurz nach der Pause macht der wirblige Edon Zhegrova das 3:0 – die Vorentscheidung. Die Basler sind an diesem Nachmittag das bessere Team und schliessen in der Tabelle bis auf einen Punkt auf.

Der Meister aus Bern kassiert erneut drei Tore, ist für einmal aber auch offensiv zu harmlos. Das logische Resultat: Hohe Noten für die Basler, schwache Zensuren für YB.


https://www.nau.ch/sport/fussball/fcb-s ... n-65621786

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 3. Dezember 2019, 11:26 
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Die grossen Fragen nach dem grossen Sieg gegen YB

Der FC Basel hat am Sonntag das Spitzenspiel gegen YB mit 3:0 gewonnen. Was bedeutet dieser Sieg für die Beteiligten und die Zukunft?

Beeindruckend war es, wie der FC Basel die Berner Young Boys aus dem Joggeli geschossen hat. Mit Leidenschaft, Willen und Resolutheit. Dingen, die dem amtierenden Meister in diesem Spitzenspiel allesamt fehlten und so am Ende den Unterschied ausmachten. Während die Basler hellwach waren, schien es, als wären die Berner im Kopf noch bei den Baustellen vom Porto-Spiel. YB vergass dabei, sich auf die aktuellen, herandribbelnden Probleme in Form von FCB-Spielern zu konzentrieren.

So resultierte ein 3:0-Heimsieg des FCB, der erste Sieg gegen YB seit August 2016, ausgenommen des Sieges im Mai 2018, als die Berner bereits als Meister fest standen. So schön das Resultat und das damit verbundene Ausrufezeichen ist, so muss man es auch einordnen. Die bz beantwortet die wichtigsten Fragen.

1. Wie wichtig war dieser 3:0-Sieg für den FCB?
Sehr wichtig! Hätten die Basler am Sonntag verloren, wäre man nach 16 Runden bereits wieder sieben Zähler hinter dem Leader zurück gelegen. Die Stimmung wäre ins Negative gekippt und eine alles andere als besinnliche Winterpause vor der Tür gestanden. Aber auch ein Unentschieden wäre vorgestern zu wenig gewesen, wenn man die Tabelle anschaut. Dort wäre der FCB nämlich von den formstarken und ebenfalls siegreichen St. Gallern überholt worden.

Mit dem Basler Sieg aber beträgt der Rückstand auf YB nur noch ein Pünktchen, was auch im Hinblick darauf extrem positiv ist und Spannung birgt, dass der FCB am 25. Januar den Rückrundenbetrieb beim Gastspiel in Bern wieder aufnimmt.

2. Wie wegweisend ist der Sieg für den Liga-Verlauf?
Gar nicht so sehr, wie man denken möchte. Klar, hätte der FCB verloren, wäre die Einschätzung vielleicht etwas anders ausgefallen. Aber auch dann hätte man zurecht an das denken müssen, was die Exponenten der jeweiligen Clubs vor dem Spiel proklamierten: Es ist erst die 16. Runde. Es sind noch 20 weitere zu spielen und entsprechend viele Punkte zu vergeben. Entschieden ist sowohl mit einem Sieg als auch einer Niederlage nichts.

Es zeigt einzig auf, dass der FCB wieder näher an YB dran ist und die Berner wieder schlagen kann. Die beiden Teams auf Augenhöhe zu sehen, wäre verfrüht. YB fehlten sechs Spieler, die allesamt in der Startelf hätten stehen können. Basel höchstens drei. Es ist ein Ausrufezeichen und eine Botschaft an die gesamte Konkurrenz, ja. Aber mehr darf vor allem puncto Meisterschaftsrennen noch nicht in dieses Spiel interpretiert werden.

3. Wer sind die Gewinner und Verlierer?
Der grösste Gewinner auf dem Platz ist sicher Edon Zhegrova, der in einem so wichtigen Spiel endlich zeigen konnte, was er drauf hat. Omar Alderete hat einmal mehr seinen Wert unter Beweis gestellt. Arthur Cabral hat gezeigt, dass er FCB-Top-skorer Kemal Ademi problemlos ersetzen kann und Taulant Xhaka, wie wichtig er mit seinem Feuer für dieses Team ist. Auch wenn das bekannt ist, muss man es immer wieder betonen.

Zu den grössten Verlierern zählt Valentin Stocker. Der Captain wurde im Vergleich zu seinem Berner Pendant Fabian Lustenberger nicht vermisst. Auch ohne ihn gabs eine bärenstarke Leistung – wie schon beim 2:1 gegen Getafe zu Hause. Und natürlich ist auch Afimico Pululu nicht gerade ein Gewinner. Er wurde nach seiner Einwechslung kurz vor Schluss wieder ausgewechselt, offiziell weil er müde war. Inoffiziell aber heisst das: Er genügt einfach nicht.

4. Was bedeutet der Sieg für Marcel Koller?
Der Trainer freute sich nach dem Sieg ganz besonders, weil es auch für ihn der erste Sieg über YB ist, seit er am 2. August 2018 übernommen hat. Vor allem aber ist es auch ein Zeichen an seine Kritiker, wie er nach dem Spiel auch gleich selber sagte: «Es zeigt, dass wir Fussball spielen können, auch wenn es ab und zu mal kritische Stimmen gegeben hat.» Damit dürfte er auch auf den Auftritt des Präsidenten Bernhard Burgener letzter Woche angespielt haben, der meinte, man hinterfrage nach der «selbstgefälligen Leistung gegen Servette alles».

Jetzt aber hat Koller gezeigt, dass er sein Team gerade für solche Aufgaben bestens einstellen kann. Jetzt muss es nur auch noch dann klappen, wenn die Gegner eben Servette, Lugano oder Zürich heissen. Aber für den Moment herrscht von Seiten der Kritiker sicher erst einmal Ruhe. Zurecht.


https://www.bzbasel.ch/sport/basel/die- ... -136054628

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 3. Dezember 2019, 11:28 
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Darum ist der FC Basel 18 Punkte näher an YB dran

Aus 1:3 und 19 Punkten Rückstand hat der FC Basel innert eines Jahres ein 3:0 und nur noch einen Punkt Rückstand gemacht. Der sportliche Wandel spiegelt sich auch in den Zahlen wieder.

Genau vor einem Jahr war der FC Basel nach dem 16. Spieltag am Tiefpunkt. Nach einer 1:3-Heimniederlage gegen YB und dem Absturz auf Rang 4 in der Tabelle beklagten sich die Spieler bei Präsident Bernhard Burgener über Trainer Marcel Koller. 19 Punkte Abstand auf den Leader waren der Grund für die schlechte Laune aller Beteiligten.

Genau ein Jahr später ist die Situation eine ganz andere. Mit 3:0 fegt der FCB-Orkan über die Young Boys hinweg und sorgt in Bern für Flaute. Marcel Koller grinst nach dem Spiel in die Kameras, während sich YB-Trainer Gerardo Seoane kritischen Fragen stellen muss.
Warum sein Team zum Beispiel elf Gegentore in den letzten vier Spielen kassiert hat? Oder warum der FCB plötzlich 18 Punkte aufgeholt hat? Seoane begründet das damit, dass die vergangene Saison eine «Rekordsaison» war und in diesem Jahr nicht mehr alles von alleine läuft. Fakt ist, dass Basel erstmals seit August 2016 – damals noch unter Urs Fischer – wieder ein wichtiges Spiel gegen YB gewinnen konnte.

Ein Blick auf unsere Zahlen zeigt: Die Basler haben sich sowohl offensiv (mehr Ballbesitz, mehr Torchancen, mehr Tore, weniger Offsidestellungen) als auch defensiv (weniger Gegentore, weniger Fouls) gesteigert. In so mancher Kategorie hat der FCB bereits bessere Werte als Leader YB.

Nur die Eckball-Statistik schwimmt gegen den Strom. Vor einem Jahr erspielte sich Rotblau deutlich mehr Eckbälle als in der laufenden Saison. Dazu kommt, dass der FCB in dieser Spielzeit nach Cornern nicht gerade gefährlich ist. Nur eine der 73-Liga-Ecken fand den Weg ins Tor. Es war der Kopfball von Omar Alderete gegen YB.

Auch die steigende Zahl gegnerischer Ecken bei FCB-Spielen macht auf den ersten Blick keinen Sinn. Hier lassen Basel und YB mehr zu. Doch während der FCB zum selben Zeitpunkt der letzten Saison bereits sechs Eckball-Gegentore kassiert hat, gab es in dieser Saison erst zwei Gegentore nach Ecken. Auch hier steht der FCB offenbar besser und die Spieler haben keinen Grund mehr, sich beim Präsidenten zu beklagen.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -136054045

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 3. Dezember 2019, 11:30 
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«Der dribbelt wie eine Nähmaschine»

Gegen YB im Spitzenkampf trumpften die jungen Wilden gross auf. Besonders Edon Zhegrova spielte sich in die Herzen der Fans.

Der FC Basel überzeugt beim Sieg gegen die Young Boys auf ganzer Linie. Besonders die Jungen zeigen ihr enormes Potenzial. Stürmer Arthur Cabral schoss Rotblau zur Führung. Omar Alderete erhöhte per Kopfball nach Eckball. Und Edon Zhegrova machte die Sache mit seinem satten Flachschuss klar.

Die Jungen überzeugen

«Es ist natürlich toll, dass die Jungen neben den Alten brillieren konnten. Wir haben eine junge Abwehr. Die machen das sehr gut. Die Form von Cabral wird immer besser. Und Zhegrova konnte in einem wichtigen Spiel zeigen, was er drauf hat», findet FCB-Sportchef Ruedi Zbinden.

Besonders Zhegrova, der junge Kosovare, spielt sich langsam aber sich in die Herzen der Fans. Der Flügelspieler tänzelte die Berner Verteidigung phasenweise schwindlig. Er bringt das freche Element ins Basler Spiel. «Der dribbelt wie eine Nähmaschine. Der YB-Verteidiger ist beim ersten Treffer beinahe auf die Schnauze gefallen. Zum Zuschauen war das genial. Wenn er sich noch weiterentwickelt, wird man noch viel Freude an ihm haben», schwärmt FCB-Legende Erni Maissen.

Auf einem guten Weg

Edon Zhegrova, seinerseits noch ausgeliehen aus Belgien, spielt um seinen Verbleib bei Rotblau. Der FCB könnte ihn bis Ende Mai per Kaufoption definitiv übernehmen. Und wird bei solchen Leistungen kaum daran vorbeikommen: «Er ist auf einem guten Weg. Man sieht, in den letzten Wochen und Monaten hat er zugelegt. Eine solche Leistung wie gegen YB kommt nicht einfach so», meint Ruedi Zbinden.


https://telebasel.ch/2019/12/03/der-dri ... annel=3563

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 3. Dezember 2019, 11:31 
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FCB Total nach dem Sieg im Spitzenkampf

Der FCB überzeugt im Spitzenkampf und lässt YB keine Chance. Wir diskutieren und analysieren im FCB Total mit Ruedi Zbinden und Erni Maissen.

Endlich diese Berner wieder schlagen. So das Motto des FCB vor dem gestrigen Spitzenkampf gegen YB. Die Vorzeichen waren ähnlich, wie vor ziemlich genau einem Jahr: Damals kamen die Berner als klarer Leader ins Joggeli. Schlugen Rotblau klar und deutlich mit 3:1 und zogen bis auf 19 Punkte davon. Die Meisterschaft war zu jenem Zeitpunkt bereits gelaufen.

Zwischen Hoffnung und Fragezeichen

Ganz anders die Situation heute: Der FCB durfte auf keinen Fall verlieren am Sonntag. Und tat dies auch nicht. Im Gegenteil: Das Team von Marcel Koller zeigte, dass sie es können. Wenn sie wollen. Und liessen dem amtierenden Meister keine Chance. Ein Punkt beträgt die Differenz noch zur Tabellenspitze. Die Hoffnung keimt wieder auf. Das Meisterrennen ist neu lanciert.

Doch was zugleich die grösste Hoffnung des FCB ist, ist gleichzeitig auch das grösste Fragezeichen. Denn die gegen YB gezeigte Mentalität und Qualität im Team, ist keine Konstante. Wäre das so, dann würde Rotblau schon mit grossem Abstand die Liga anführen.

Eine Frage der Mentalität

Gegen gute und grosse Gegner hat sich Rotblau stets bewiesen. War auf den Punkt bereit. Lieferte die nötige Leistung ab. Das war anfangs Saison gegen den PSV Eindhoven der Fall. Nur um dann am Wochenende gegen St. Gallen zuhause zu verlieren. Man gewinnt gegen Getafe auswärts. Nur um dann gegen den FCZ im Letzigrund vorgeführt zu werden. Es gibt noch zahlreiche Beispiele, die die Inkonstanz von Rotbau in dieser Hinrunde belegen.

Und genau das ist das Problem: Daran könnte man letztendlich scheitern, sollte man dieses mentale Auf und Ab nicht in den Griff bekommen. Ob es am Ende zum Meistertitel reicht? Darüber sprechen wir mit FCB-Sportdirektor Ruedi Zbinden und FCB-Legende Erni Maissen.


https://telebasel.ch/2019/12/02/fcb-tot ... nel=105110

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 3. Dezember 2019, 18:01 
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Ein Sonntag zum Vergessen

Den schwachen Auftritt in Basel analysieren die YB-Vertreter ohne Schönfärberei. Die Gegentorflut ist besorgniserregend.

Es ist die Bilanz eines abgeschlagenen Tabellenletzten. 14 Gegentore haben die Young Boys in den letzten fünf Ligaspielen erhalten, zuletzt viermal in Serie drei, und jedes Mal gelingt es ihnen nicht, vier Treffer zu erzielen. Und so müssen sie nach dem saftlosen, ratlosen, chancenlosen Auftritt in Basel und der 0:3-Niederlage Gründe suchen für das ungenügende Defensivverhalten.

Sie tun das schonungslos, aber in aller Ruhe und mit jener Souveränität, die sie seit drei Jahren auszeichnet. Christoph Spycher sagt, das sei eine schwache Leistung gewesen, das sei allen bei YB bewusst. «Wir kamen nicht in die Zweikämpfe und haben die elementaren Tugenden vermissen lassen», sagt der Sportchef, «und wenn man nicht aggressiv genug ist, kann man in Basel nicht bestehen.»

So sieht das auch Nationalspieler Christian Fassnacht, der ebenfalls gar nicht erst auf die Idee kommt, sich als Schönfärber zu betätigen. «Wir waren schlecht», sagt er. Und: «Ohne totale Bereitschaft geht es nicht.»

Fassnacht spricht davon, dass YB in Basel «auf die Fresse bekommen» habe, aber niemand im Verein erwarte, dass die Young Boys mit lauter Siegen durch die Saison marschieren würden. «Es gibt halt schon ein paar Gründe, warum es uns nicht ideal läuft nach dem grossen Umbruch im Sommer und mit den vielen Verletzten in dieser Saison.» Das solle überhaupt keine Ausrede sein, sagt Fassnacht. Er findet bloss, man dürfe das erwähnen.

Kein Grund zur Panik

Die YB-Vertreter hinterlassen nach der klaren Niederlage im Gipfeltreffen einen gefassten Eindruck. «Klar, dieses 0:3 schmerzt sehr. Aber wir sind immer noch Leader», sagt Fassnacht. «Und manchmal gibt es halt solche Spiele, in denen es überhaupt nicht läuft. Nun müssen wir die richtigen Lehren daraus ziehen.»

Das betont auch Sportchef Spycher, wobei die Young Boys weit davon entfernt seien, in Panik zu geraten. «Wir dürfen mit unserer Vorrunde grundsätzlich immer noch sehr zufrieden sein. Nun werden wir diese Niederlage in Basel analysieren und es danach besser machen.»

Möglicherweise werden die Young Boys bei der Forschung nach der Ursache der Gegentorflut zum Schluss kommen, dass ihre Abwehr in der aktuellen personellen Besetzung halt nicht den allerhöchsten Ansprüchen genügen kann. Mit Sandro Lauper, Mohamed Camara und vor allem Captain Fabian Lustenberger fehlen drei Innenverteidiger verletzt, die in der Hierarchie vor den nicht besonders agilen Frederik Sörensen und Cédric Zesiger stehen, die seit Wochen das zentrale Abwehrduo bilden.

Insbesondere der junge Zesiger war in Basel fehlerhaft, wobei die Verteidigung sehr schlecht abgeschirmt wurde im offensiven 4-4-2-System – überraschend mit beiden Mittelstürmern Jean-Pierre Nsame und Guillaume Hoarau.

Der Faktor Lustenberger

Läuft dann ein flinker, dribbelstarker Fussballer wie Basels aufregender Youngster Edon Zhegrova mit hohem Tempo auf die Verteidiger zu, ist die Gefahr gross, ausgespielt zu werden. So wie vor dem 1:0 und vor dem 3:0.

Fabian Lustenberger jedenfalls fehlte in Basel als Abwehrpatron und als Mittelfeldchef und ganz allgemein als Persönlichkeit. Der bedauernswerte, weil untadelige Torhüter David von Ballmoos sagt, es sei nun wichtig, nicht über einzelne Spieler zu reden. «Denn wir haben in Basel als Kollektiv versagt.» Es sei ganz einfach ein Sonntag zum Vergessen gewesen.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/29617090

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 3. Dezember 2019, 18:28 
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Der Weltrekord auf dem Zahnfleisch

Die klare YB-Niederlage in Basel hat für heftige Reaktionen gesorgt. Dabei ist der Meister erstaunlich erfolgreich unterwegs.

Vielleicht ist das in der ganzen Aufregung um die 0:3-Niederlage von YB am Sonntag in Basel ein wenig untergegangen. Aber die Young Boys haben einen Weltrekord aufgestellt.

Eine – möglicherweise nicht total empirische – Untersuchung hat ergeben, dass es nach 16 Runden noch nie einen Leader gab, der in den letzten vier Partien jeweils drei Gegentore kassiert hat.

Es ist ein Bestwert aller Länder, Ligen und Zeiten.

Der Weltrekord von YB also: 0:3 bei Servette, 4:3 gegen St. Gallen, 4:3 in Sitten, 0:3 in Basel. Die Berner Defensive ist mit der Bilanz eines Absteigers unterwegs.

Und dennoch: Rang 1 nach 16 Runden in der Super League.

Das zeigt zwei Sachen. Zweitens: Die Liga ist in einem ziemlich bescheidenen Zustand. Und, aber, erstens: YB blickt auf erfolgreiche Monate zurück.

Man muss das dringend erwähnen. Denn am Montag erhielt man das Gefühl, bei den Young Boys sei die Riesenkrise ausgebrochen.

Die neuen Erfahrungen

Die klare Niederlage der Young Boys beim Rivalen aus Basel hat für abenteuerliche Berichte gesorgt, von Wachablösung ist die Schreibe und davon, dass YB in den letzten Jahren ohnehin viel zu hoch geflogen sei. Auch auf den allzu oft asozialen sozialen Medien wird scharf geschossen, in Fanforen herrscht offenbar sogar Weltuntergangsstimmung.

Dieses YB jubelte sich seit 2017 in einen derart grossen Rausch, dass eine solche Serie eher schwacher Begegnungen wohl schon vergessen und gar unmöglich schien. Wer hätte das vor ein paar Jahren gedacht: Den Umgang mit Rückschlägen müssen Freunde der Young Boys wieder lernen. Demut hilft ganz bestimmt.

«Wir blieben in guten Zeiten ruhig. Und das tun wir auch in einer Phase, in der es nicht ideal läuft.»
YB-Sportchef Christoph Spycher


Und sowieso: Das 0:3 von YB in Basel war ein gutes Ergebnis für die Liga. Diesmal steht der Meister nicht an Weihnachten fest.

Es mag dem Zeitgeist und dem Wutbürgertum entsprechen, überdreht zu reagieren. Schwarz oder Weiss. Top oder Flop. Bei YB immerhin geht man die ganze Angelegenheit wenig überraschend differenzierter an. Sportchef Christoph Spycher sagt es so: «Wir sind in guten Zeiten ruhig und konzentriert geblieben. Und das tun wir auch jetzt in einer Phase, in der es uns nicht ideal läuft.»

Die gute Bilanz

Die Niederlage in Basel hat YB geschmerzt. Und irgendwie auch nicht wirklich. Weil die Young Boys für einmal von Aebischer bis Zesiger überfordert waren. Weil sie gar nie richtig in die Partie fanden. Und weil die Begegnung nach 13 Minuten und den zwei frühen Basler Toren entschieden war.

Für eine Wende fehlte es an Wille und Glaube und ganz besonders Kraft. «Wir haben alles vermissen lassen, was uns sonst auszeichnet, vor allem Aggressivität und Solidarität», sagt Spycher. «Aber es gibt manchmal solche Spiele, in denen man will, es aber einfach nicht geht.»

Ganz gewöhnlich war dieses Nullzudrei natürlich nicht. Und besondere Momente erfordern besondere Massnahmen. Deshalb blieb Spycher, der normalerweise nach Spielen nicht in der Mixed Zone bei den Medienvertretern erscheint, am Sonntagabend in Basel auch lange stehen, nahm sich Zeit für jeden Journalisten, blieb hart in der Analyse («das war schwach und nicht YB-like»), verbreitete aber mit seinem sachlichen, fokussierten Auftreten auch Gelassenheit und Souveränität. Frei nach dem Motto: Es ist nichts passiert, wir haben alles unter Kontrolle.

Einmal, als ihm die kritische Fragerei zu bunt und grundsätzlich wurde, fragte der Sportchef schmunzelnd in die Runde: «Wir sind aber nicht Letzter, oder?»

Hier also die Fakten zur YB-Saison: 26 Pflichtspiele, 4 Niederlagen, davon zweimal 1:2 gegen den europäischen Topclub FC Porto. Leader in der Super League, im Cup im Viertelfinal, im Europacup mit Chancen, die Sechzehntelfinals der Europa League zu erreichen. Und das alles nach dem Abgang von rund der halben Stammelf im Sommer – und nach einer monatelangen Verletztenserie mit sechs bis acht wichtigen Fussballern, die gleichzeitig ausfielen.

Wäre die Tabellensituation punktemässig dieselbe, aber YB hätte sich nach verhaltenem Start gesteigert und zuletzt eine Siegesserie starten können, würde man nun von der Mentalität, dem Charakter, der Klasse der Young Boys schwärmen, allen Widrigkeiten getrotzt zu haben. «Unter dem Strich», sagt Spycher, «dürfen wir bisher zufrieden sein.»

Die mentale Müdigkeit

Im Sommer hätte YB jedenfalls bestimmt sofort unterschrieben, wäre dem Club bei all diesen Schwierigkeiten die aktuelle Ausgangslage angeboten worden. Mehrere Säulen der meisterlichen Defensive sind nicht mehr da, in Abwehrzentrum und Mittelfeldmitte fehlen seit Anfang Saison immer mindestens vier, oft mehr Fussballer.

Als Ausrede benutzt Gerardo Seoane das nie. Der Trainer geht bemerkenswert stilsicher seinen Weg, schärft das Profil, moderiert die Personalmisere gekonnt. Er sagt einzig, Captain Fabian Lustenberger sei unersetzlich für YB.

Das sah man in Basel wieder. Lustenberger fehlte als Abwehrchef, an dessen Seite Frederik Sörensen oder Cédric Zesiger weniger Verantwortung hätten. Er fehlte aber vor allem im zentralen Mittelfeld, das dem überzeugenden Basler Vorkämpfer Taulant Xhaka nichts entgegenzusetzen hatte.

Exemplarisch hierfür war das 1:0: Xhaka eroberte entschlossen den Ball gegen Michel Aebischer, der aufregende Edon Zhegrova durfte mit voller Geschwindigkeit auf die nicht besonders tempofeste YB-Abwehr laufen – und Zesiger ein paar Knoten in die Beine tanzen.

Wenn sich der 20-jährige Zhegrova halbwegs seinen Fähigkeiten entsprechend entwickelt und noch konkreter in seinen Aktionen wird, werden sich noch ganz andere Abwehrspieler im Duell mit ihm in einem Orientierungslauf wähnen.

Die vielen Rückkehrer

Wahr ist aber auch: Die Young Boys verteidigen seit Wochen ungenügend. Das hängt nicht nur mit fehlerhaften Defensivspielern zusammen, sondern auch mit körperlicher und mentaler Müdigkeit.

Sie sind angesichts des intensiven Programms und ausgedünnten Kaders auf dem Zahnfleisch, bei den 4:3 gegen St. Gallen und Sion retteten sie sich dank überragender Offensive – nachdem sie gegen St. Gallen drei Tage nach dem 1:1 bei Feyenoord nicht zum ersten Mal in dieser Saison die Startphase komplett verschlafen hatten und statt 0:1 auch 0:3 hätten in Rückstand liegen können. «Es ist vor allem mental schwierig, ins Spiel zu finden», sagte Aebischer damals.

In der Rückrunde werden die verletzten Lustenberger, Sandro Lauper, Mohamed Camara, Vincent Sierro, Miralem Sulejmani und Gianluca Gaudino fit sein, die gerade erst zurückgekehrten Guillaume Hoarau und Christopher Martins einen besseren Rhythmus haben. «Es gibt überhaupt keinen Grund, in Panik zu geraten», sagt Spycher deshalb.

Das zweifelhafte Experiment

Nun hat YB ein paar Tage Pause, ehe die letzte englische Woche folgt mit Begegnungen gegen das kriselnde Luzern, bei den Glasgow Rangers und in Lugano. Das Europa-League-Endspiel in Glasgow wird ohne Lustenberger besonders kompliziert.

In den letzten Tagen geriet sogar Gerardo Seoane in die Kritik, weil der Trainer gegen Porto zu vorsichtig gewechselt habe – und in Basel auf die beiden Mittelstürmer Hoarau und Jean-Pierre Nsame setzte. Zumindest letzteres war in der Tat eine sehr zweifelhafte Entscheidung, es wäre besser gewesen, in einem kompakten 4-2-3-1-System anzutreten.

Ob aber dann Körperspannung und Spritzigkeit besser gewesen wären? Seoane wollte mit Hoarau mehr Persönlichkeit auf dem Rasen haben. Das Experiment ging total schief, und es wird für den Coach im Frühling nicht einfach sein, die Einsätze angemessen auf alle Akteure zu verteilen.

Das werden Luxusprobleme sein im Vergleich zu diesen schwierigen Wochen im Herbst. Vorerst aber kommt die Winterpause für die ausgezehrten Young Boys wie gerufen.


https://www.bernerzeitung.ch/contentsta ... y/23978780

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