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 Beitrag Verfasst: Sonntag 1. Dezember 2019, 23:39 
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Auf den Punkt: Der FC Basel schlägt Leader YB mit 3:0

Der FC Basel schlägt mit einer Leistung voller Leidenschaft und Wille YB mit 3:0 und rückt auf einen Zähler heran.

Es gibt sie, diese Momente, in denen man spürt, in welche Richtung etwas kippen kann. Als der FC Basel und die Berner Young Boys kurz vor 16 Uhr am Sonntagnachmittag den Rasen des St. Jakob-Parks betreten, ist so ein Moment.

Die beiden Teams werden in Abwesenheit ihrer etatmässigen Captains Valentin Stocker und Fabian Lustenberger von Taulant Xhaka und Guillaume Hoarau angeführt. Letztere werden beim Einmarsch gefilmt, ihre Blicke auf der Videoleinwand gezeigt. Auf der einen Seite Hoarau, Blick nach vorne, fokussiert aber vielleicht etwas zu entspannt. Auf der anderen Seite Xhaka, Blick in Richtung Hoarau, bissig, willig, gierig, bereit. Zu allem.

Die Captains sind ein Spiegelbild dessen, wie sich die beiden Teams danach präsentieren. In einem Spiel, welches das Prädikat Spitzenspiel ob seiner Intensität, seines Tempos und der Stimmung absolut verdient. Die Basler sind von der ersten Sekunde an hellwach, in jedem Zweikampf einen Schritt schneller, gewinnen auch die zweiten Bälle und lassen den Gegner zuweilen alt aussehen.

So zum Beispiel in der sechsten Minute, in welcher Arthur Cabral nach hervorragender Vorarbeit von Edon Zhegrova am zweiten Pfosten einschiebt. Wie agil und spielwitzig sich die Basler da durch die Berner Defensive durchspielen, ist bemerkenswert. YB derweil scheint noch nicht angekommen. Zesiger lässt sich allzu einfach ausspielen, und auch in der Tor-Entstehung ist YB erschreckend teilnahmslos und in den Zweikämpfen zu passiv.
Mit den weichen Faktoren hart bestraft

Nur sieben Minuten später erhöht der FCB nach einem Eckball und einem Kopfball von Omar Alderete auf 2:0. Verdient. YB schaut erneut nur zu, ist zu wenig kompakt, zu überrascht von Basels Effizienz, Gier und Wille. Und scheint die Abwesenheit des Captains viel schlechter zu verkraften als der Gegner.

Wie sehr auf den Punkt hingegen der FCB bereit ist, zeigt sich nach der Pause erneut. Kaum rollt der Ball, erzielt der überragende Zhegrova per Traumtor das 3:0. Das Joggeli ist entzückt, der Leader ist gebrochen. YB findet danach nie ein Mittel, obwohl der Meister mit der Doppelspitze aus Hoarau und Liga-Topskorer Jean-Pierre Nsamé antritt.

Zwar weist YB in den harten Fakten wie Ballbesitz und Eckbällen ein Plus auf, weil der FCB die weichen Faktoren wie Leidenschaft, Mentalität und Aggressivität aber in Perfektion auslebt, kriegen die Berner nie einen Zugriff auf dieses Spiel. Und gehen als verdienter Verlierer vom Platz. Trotz der Niederlage bleibt YB jedoch Leader.

Erstmals seit August 2016 - wenns zählt

Die Basler aber kommen dank der Leistung auf den Punkt bis auf den einen Punkt an Bern heran. Ein wichtiges Zeichen vor der Winterpause, die in zwei Wochen beginnt und die ihr Ende mit der Reprise dieses Spitzenduells nehmen wird. Und ein wichtiger Sieg, der erste seit August 2016 gegen YB, wenn es noch zählt (beim 5:1 im Mai 2018 war YB schon meistertiteltrunken).

Nach dem Spiel spricht YB-Sportchef Christoph Spycher von «gewissen Tugenden, die wir haben vermissen lassen. Das müssen wir ansprechen.» Sein FCB-Pendant Ruedi Zbinden nennt es ein «Ausrufezeichen und eine Botschaft an die ganze Schweiz. Wir waren von der ersten Sekunde an da.» Und bis zur allerletzten. So wie Xhaka, der nach Abpfiff noch lange Auskunft gibt. Hoarau ist hingegen wie im ganzen Spiel auch danach nicht gesehen.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/au ... -136051357

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 1. Dezember 2019, 23:41 
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FCB gewinnt Spitzenkampf dank Zhegrova-Show gegen YB mit 3:0

Wichtiger Erfolg für den FCB im Meisterrennen: Die Basler bezwingen YB im St. Jakob-Park verdient mit 3:0.

Das Wichtigste in Kürze

- Der FC Basel gewinnt den Spitzenkampf in der Super League gegen YB mit 3:0.
- Damit schliesst der FCB in der Tabelle bis auf einen Punkt zum Leader aus Bern auf.
- Basels Jungstar Edon Zhegrova (20) ist mit einem Tor und einer Vorlage Mann des Spiels.

Der FCB feiert im Meisterkampf in der Super League einen wichtigen Erfolg. Die Basler bezwingen YB im «Joggeli» mit 3:0. Dank dem Sieg liegen die Basler nur noch einen Punkt hinter dem Leader aus Bern.

Der FCB stellt die Weichen schon in den ersten 15 Minuten auf Sieg. Cabral (6.) und Omar Alderete (13.) treffen schon früh. Edon Zhegrova (48.) sorgt zu Beginn der zweiten Halbzeit für den 3:0-Endstand.

FCB schockt YB in der Startphase

Der Spitzenkampf beginnt mit einem Paukenschlag. In der sechsten Minute lässt Jungstar Edon Zhegrova (20) Cédric Zesiger im YB-Strafraum wunderbar aussteigen und passt herrlich zur Mitte. Dort muss Stürmer Cabral nur noch zum 1:0 für den FCB einschieben.

Ohne den verletzten Fabian Lustenberger (Oberschenkel) macht die Abwehr von YB auch danach einen wenig stilsicheren Eindruck.

In der 13. Minute nutzt der FC Basel die zweite Chance zum zweiten Tor. Nach einem Eckball von Kevin Bua bugsiert Omar Alderete den Ball mit dem Hinterkopf ins Netz. Für den Innenverteidiger ist es das erste Tor in der Super League.

Schon drei Minuten nach der Pause setzt es für die Young Boys den nächsten Rückschlag ab. Edon Zhegrova lässt mit einem Übersteiger seinen Gegenspieler aussteigen und trifft mit einem strammen Schuss aus 16 Metern.

YB kann sich im Anschluss zwar mehr Ballbesitz erarbeiten. Wirklich gefährlich werden die Berner in der Offensive aber bis zum Schluss nicht mehr. Die Basler und Goalie Jonas Omlin halten die Null und feiern einen verdienten 3:0-Erfolg.


https://www.nau.ch/sport/fussball/fcb-g ... 0-65621144

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 1. Dezember 2019, 23:43 
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Die Stimmen zum diskussionslosen 3:0-Sieg des FCB gegen YB

Ein starker FCB gewinnt den Spitzenkampf gegen den harmlosen Meister YB klar mit 3:0. Hier sind die Stimmen zum Spiel.

Das Wichtigste in Kürze

- Der FC Basel gewinnt den Spitzenkampf in der Super League gegen YB mit 3:0.
- Taulant Xhaka spricht von einem wichtigen und verdienten Sieg für den FCB.
- Christian Fassnacht sah ein «kollektives versagen» der Berner.

Der FCB feiert im Meisterkampf einen wichtigen Erfolg. Die Basler bezwingen YB im «Joggeli» mit 3:0. Cabral (6.) und Omar Alderete (13.) treffen schon früh. Edon Zhegrova (48.) sorgt für den Endstand. Dank dem Sieg liegen die Basler nur noch einen Punkt hinter dem Leader aus Bern.

Der FCB lenkt die Partie schon in der Startviertelstunde in entscheidende Bahnen. Captain Taulant Xhaka meint: «Wir waren vom Anfang bis zum Ende bereit. Man merkte, dass jeder Spieler heiss auf die Partie war.»

Und der Vorzeigekämpfer führt weiter aus: «Der Trainer stellte uns sehr gut ein. Wir gewannen in den ersten 20 Minuten praktisch jeden Zweikampf.» Hätten die Basler das Spiel verloren, wäre YB in der Tabelle bis auf sieben Punkte davongezogen. «Wir mussten gewinnen. Jetzt ist wieder alles offen», so Xhaka abschliessend.

Der klare Sieg kann wie eine Botschaft an die Fussball Schweiz angesehen werden. «Wir wollten zeigen, dass der FC Basel wieder da ist und eine gute Mannschaft ist», sagt Sportdirektor Ruedi Zbinden.

In grosse Euphorie verfällt Zbinden aber nicht: «Am Sieg haben wir natürlich Freude. Wir bleiben aber am Boden, denn wir haben bis Weihnachten noch zwei wichtige Spiele.»

Betriebsunfall für YB?

Meister YB erlebt einen Rückschlag. War es ein Betriebsunfall? «Ja, das kann man so sagen. Es gibt Spiele, wo von A bis Z nicht viel zusammenpasst», meint Christian Fassnacht.

Kein YB-Spieler kommt an sein Leistungsniveau heran. Fassnacht spricht deshalb von einem «kollektiven versagen»: «Die Automatismen zogen nicht und die grundlegenden Sachen passten einfach nicht.»

Auch Sportchef Christoph Spycher nimmt kein Blatt vor den Mund: «Wir waren zu wenig entschlossen in den Zweikämpfen und begingen zu viele einfache Ballverluste. Es war nicht das YB, das man kennt.»

Nervös wird man in Bern aber nicht. «Wir hoben bei wichtigen Siegen nicht ab und blieben sachlich. Genau das gleiche werden wir auch jetzt machen», verkündet Spycher.


https://www.nau.ch/sport/fussball/die-s ... b-65621143

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. Dezember 2019, 10:38 
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Nach dem Sieg gegen YB gibt es Top-Noten für die FCB-Akteure

Der FC Basel bezwingt YB im Spitzenspiel in überzeugender Manier mit 3:0. Die starke Basler Darbietung schlägt sich auch in den Noten für die FCB-Spieler nieder. Diverse Spieler glänzen dort, einer holt sich gar die Bestnote. Klicken Sie sich durch die Bildergalerie, um die Noten zu sehen.


https://www.bzbasel.ch/sport/basel/nach ... -136051061

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. Dezember 2019, 10:40 
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Basel lässt die jungen Buben ganz alt aussehen – St. Gallen am Spitzenduo dran

Die Spannung geht der Schweizer Super League nicht schon im Advent verloren. Der FC Basel gewann das Sechspunktespiel und den Spitzenkampf der 16. Runde gegen die Young Boys 3:0.

Basel – YB 3:0

Die Young Boys können dem FC Basel nicht enteilen. Das Spitzenspiel geht mit 3:0 klar an den FCB, der damit den Rückstand auf den Meister und Leader auf einen Punkt reduziert. Arthur Cabral, Omar Alderete und Edon Zhegrova erzielen die Tore.

Der Erfolg des FC Basel ging auch in der Höhe in Ordnung. Es waren die Basler, die auftraten wie der Meisterschaftsfavorit und nicht wie der Herausforderer. Sie erdrückten die Young Boys in der Startphase mit Härte in den Zweikämpfen und hohem Pressing und führten dank der Tore von Arthur Cabral und Omar Alderete schon nach 13 Minuten 2:0.

Sie kontrollierten danach die Partie bis zur Pause weitgehend problemlos, erhöhten das Tempo in den ersten Minuten der zweiten Hälfte nochmals und führten mit dem 3:0 durch Edon Zhegrova schon in der 48. Minute die Entscheidung herbei.

Es war von A bis Z ein starker und dominanter Auftritt der Basler. Das hatte man so nicht erwarten können, nachdem sie in den letzten vier Runden nur einmal gewonnen hatten. Aus dem guten Ensemble, das die Absenz der gesperrten Valentin Stocker und Mittelstürmer Kemal Ademi (beide gesperrt) scheinbar problemlos kompensierte, ragte Zhegrova heraus. Der Internationale des Kosovo, der erst zum zweiten Mal in dieser Saison in der Startformation stand, leistete mit feinem Dribbling die Vorarbeit zum frühen Führungstor und schoss den dritten Treffer mit einem Alleingang selbst.

Für die Young Boys war die Partie ein weiterer Beweis, dass sie mit dieser Defensive Mühe haben werden, den Titel zu verteidigen. Sie kassierten im vierten Super-League-Spiel in Folge drei Gegentore. Für einmal enttäuschte aber auch die Offensive. Topskorer Jean-Pierre Nsame kam nur zu einem nennenswerten Abschluss, Captain Guillaume Hoarau, erstmals seit etwas mehr als zwei Monaten von Beginn weg dabei, war in diesem Spitzenspiel kein Faktor.

Basel - Young Boys 3:0 (2:0)
30'965 Zuschauer. - SR Klossner. -
Tore: 6. Cabral (Zhegrova) 1:0. 13. Alderete (Corner Bua) 2:0. 48. Zhegrova (Zuffi) 3:0.
Basel: Omlin; Widmer, Cömert, Alderete, Petretta; Xhaka, Frei; Zhegrova (76. Okafor), Zuffi, Bua (35. Pululu, 88. Riveros); Cabral.
Young Boys: Von Ballmoos; Lotomba (68. Janko), Sörensen, Zesiger, Garcia; Ngamaleu (68. Spielmann), Aebischer, Martins Pereira, Fassnacht; Hoarau (66. Assalé), Nsame.
Bemerkungen: Basel ohne Stocker und Ademi (beide gesperrt) sowie Van Wolfswinkel, Kuzmanovic und Ramires (alle verletzt), Young Boys ohne Lustenberger, Camara, Sierro, Sulejmani, Gaudino und Lauper (alle verletzt). Verwarnungen: 45. Zhegrova (Unsportlichkeit). 54. Garcia (Foul). 73. Janko (Foul). 83. Frei (Foul).


https://www.watson.ch/sport/fussball/23 ... -oben-dran

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. Dezember 2019, 10:42 
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02.12.2019

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Spitzenspiel nach Basler Geschmack

Der FC Basel ist ein Mal mehr in dieser Saison zum richtigen Zeitpunkt bereit – und gewinnt die Partie gegen YB 3:0.

Der «neue» FC Basel hat unter der Führung von Bernhard Burgener ja inzwischen durchaus ein paar Erfolge gesammelt. Da waren die grossen Siege in der Champions League gegen Benfica Lissabon oder Manchester United gleich in der ersten Saison. Der Cupsieg im Vorjahr. Und – ganz frisch – das vorzeitige europäische Überwintern nach nur vier Runden.

Was im Leistungsausweis des gar nicht mehr so «neuen» FCB bislang fehlte, gestern aber eindrücklich nachgeholt wurde, war ein Sieg in einem echten Spitzenspiel. Erster gegen Zweiter, volles Stadion, das alles gepaart mit sportlicher Relevanz. So eine Partie hatten die Basler ja schon länger nicht mehr gewonnen.

Da war im Mai 2018 zwar ein 5:1 gegen die Young Boys. Dieser Sieg hatte aber den Makel, dass YB damals schon längst Meister war und sich in all den Feierlichkeiten auch über fünf Gegentore nicht wirklich aufregen konnte.

Gestern nun gab es nichts zu beanstanden am 3:0 des FCB. Es gab nicht einen einzigen Grund, warum dieser Spitzenspielsieg nicht Spitzenspielsieg-würdig sein sollte: Die Berner waren in der Tabelle noch nicht so weit entrückt, dass ihnen eine Niederlage egal sein konnte. Für den FCB ging es zudem darum, nicht hinter den FC St. Gallen zurückzufallen. Und die Basler waren ein paar Stunden vor dem Anpfiff gegen YB ja sogar noch beruflich in Russland unterwegs.

Die Spielfreude

Das war einer der Punkte, die im Vorfeld der Partie als Vorteil für die Berner aufgelistet wurde: YB hat am Donnerstag zwar auch ein Spiel in der Europa League bestritten, musste dafür aber nicht fünf Stunden im Flugzeug sitzen. Sondern nur ein paar Minuten ins eigene Stade de Suisse fahren. Doch von den befürchteten Reisestrapazen war bei den Baslern überhaupt nichts zu spüren.

Der FCB ging nämlich gleich mit seinen ersten Aktionen 2:0 in Führung. Vor dem 1:0 spielten sich Fabian Frei und Edon Zhegrova vor den Berner Strafraum, Zhegrova liess Verteidiger Cédric Zesiger stehen und bediente Stürmer Arthur Cabral (6.). Ein paar Minuten später erzielte Omar Alderete dann nach einer Ecke von Kevin Bua das 2:0 mit dem Kopf (13.). «Wir waren von Anfang an parat», sollte Marcel Koller den Auftakt später ziemlich nüchtern zusammenfassen.

Nun hat aber die Vergangenheit gezeigt, dass ein 2:0 gegen die Young Boys noch lange nicht die Entscheidung sein muss. Erst recht nicht in Zeiten, in denen die Berner gerne mal drei Tore kassieren und trotzdem noch gewinnen. Doch ein Aufbäumen der Gäste gab es dieses Mal nicht. Stattdessen hatten die Basler Chancen durch Zuffi (20.), Zhegrova (23.) oder Frei (42.), um vor der Pause das 3:0 zu erzielen.

«Wir wollten nach vorne spielen und wir wollten, ganz allgemein gesagt, spielen», sagte Koller. Das funktionierte, weil die Basler auch nach der Pause nicht aufhörten – und die Berner nie wirklich damit anfingen. Einerseits, weil YB doch spürbar von seiner Form des Vorjahres entfernt ist. Andererseits aber auch, weil die FCB-Defensive von Jonas Omlin über Eray Cömert sowie Omar Alderete bis hin zu Fabian Frei, Taulant Xhaka und Luca Zuffi im Zentrum nicht viel zuliess.

Die Basler verstehen es in dieser Saison, auf den Punkt bereit zu sein. Erst recht, wenn ein wichtiges Spiel im St.-Jakob-Park stattfindet. Das war gegen Eindhoven so, gegen Krasnodar und auch gegen Getafe. Und jetzt dieser Sieg gegen YB, der ebenfalls hochverdient war, weil Einstellung und Einsatz stimmten.

Denn gleich nach der Pause erhöhte Zhegrova mit einem Solo auf 3:0, und die restliche Zeit hatten die Basler keine Probleme, die YB-Angriffe zu unterbinden. Bis auf ein paar Chancen, die entweder am Tor vorbeigingen oder von Omlin pariert wurden, war da aber auch nicht viel.

Die Tabellenspitze

So konnte Koller nach dem Spiel darauf verweisen, dass seine Schonungsmassnahmen für das Spiel in Russland berechtigt waren. «Mir ist es auch noch nie gelungen, den Tabellenführer zu schlagen», sagte er nach dem Abpfiff. «Es ist schön, das zu erleben. Und das zeigt, dass wir Fussball spielen können – auch wenn es ab und zu mal eine kritische Stimme gegeben hat.»

Die sind vorerst verstummt. Um einen vergleichbar dominanten Sieg gegen YB zu finden, muss man in der Statistik nämlich einige Jahre zurückgehen. Und nach zuletzt zwei Niederlagen ohne Tor haben die Basler erneut zum richtigen Zeitpunkt ihre Fähigkeiten wieder bewiesen.

Auch dank dieser Leistung ist die Liga so spannend wie lange nicht. Die ersten drei Clubs tummeln sich innerhalb von zwei Punkten an der Spitze. Das ist gut für die Liga. Und das ist gut für den FCB. Denn damit ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der FCB auch im nächsten Jahr noch einige echte Spitzenspiele nach seinem Geschmack bestreiten wird.


https://www.bazonline.ch/sport/spitzens ... y/25901684

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. Dezember 2019, 10:44 
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«Wir waren von den Feldspielern bis zur Bank bereit»

Der FCB zeigt dem Meister aus Bern den Meister und schliesst wieder auf in der Tabelle. Die Stimmen zum Spitzenkampf.

Mit einem Ausrufezeichen macht der FCB das Meisterrennen kurz vor der Winterpause wieder spannend. Die Young Boys aus Bern fanden über das gesamte Spiel hinweg kein Mittel gegen Rotblau und wurden beinahe aus dem Stadion geschossen. «Wir waren von den Feldspielern bis zur Bank bereit», meint FCB-Spieler Taulant Xhaka nach dem Abpfiff.

«Schöner Sieg für uns»

Dementsprechend zufrieden zeigt sich auch FCB-Trainer Marcel Koller nach dem Spiel: «Wir wollten nach vorne spielen. Wir wussten, dass wir uns wehren müssen. Dass wir defensiv arbeiten müssen. Und das haben dwir in beiden Halbzeiten getan. Das ist ein schöner Sieg für uns».

Im Gegensatz zum Meister waren die Basler auf den Punkt bereit für die Aufgabe. YB schien nach der Niederlage am Donnerstag gegen Porto nicht bereit das Optimum abzurufen. «Wir haben es heute nicht geschafft mit der richtigen Einstellung diesen Spitzenkampf anzunehmen. Die nötige Aggressivität hat gefehlt. Die Wachsamkeit in den Duellen. Wir waren nicht drei Tore schlechter. Aber definitiv schlechter», so YB-Trainer Gerardo Seoane.

Edon Zhegrova als Held des Spiels

Und bei jeder Schlacht gibt es die Helden: Im Spitzenkampf war es Edon Zhegrova. Ein Tor. Ein Assist. Der junge Kosovare, der am Donnerstag nicht auf Russland mitdurfte, weil er kein Visum erhalten hatte, trumpfte gegen YB gross auf. Und macht Werbung in eigener Sache, was seinen Verbleib beim FCB angeht. «Das Wichtigste, dass wir dieses wichtige Spiel gewonnen haben. Wir wollen wieder an Spitze zurück. Wir wollen die Liga gewinnen», so Zhegrova nach dem Spiel.

Mit diesem Sieg rückt der FC Basel den Bernern nicht nur wieder tabellarisch auf die Pelle. Diese Demonstration heute war auch ein Signal in Richtung Meister. Nämlich, dass man diese Saison bereit und fähig bist, bis zum Ende mitzuhalten.

Durchziehen bis zur Winterpause

Marcel Koller will die Kirche aber noch im Dorf lassen: «Wir haben zuvor zwei Spiele verloren. Es war wichtig, wieder so zurückzukommen. Gegen YB zu gewinnen ist mir noch nie gelungen als FCB-Trainer. Wir haben das Fussball spielen nicht verlernt. Aber wir müssen immer auf den Punkt bereit sein. Das ist das Schwierigste: Diese Leistung jede Woche zu bringen. Heute hat alles gepasst».


https://telebasel.ch/2019/12/01/wir-war ... nel=105110

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. Dezember 2019, 10:46 
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Alles frei nach Basler Drehbuch im Spitzenkampf der Super League

Der Leader YB kann Rhythmus und Intensität nicht mehr hochhalten und verliert beim FC Basel mit 0:3. Der YB-Mittelfeldspieler Christian Fassnacht spricht von einem «schwarzen Sonntag».

Nun, es war nicht das hart umkämpfte Spiel, der spannungsgeladene Spitzenkampf, den man erwartet hatte. Man sah ein YB-Team, das man in dieser Art schon lange nicht mehr hat besichtigen können: als ganz normales Team in der Super League ohne Extra-Qualitäten, ohne die gefürchtete Wucht.

Der Sportchef Christoph Spycher sprach unumwunden von «unseren Tugenden, die man heute nicht gesehen hat», und von einer Leistung, die in der Summe nicht gut genug gewesen sei. Es bleibt ein wenig ein Rätsel, warum das so war. Der Mittelfeldspieler Christian Fassnacht sprach von einem «schwarzen Sonntag». Die Berner müssen über die Bücher. Das mussten sie schon lange nicht mehr.

Seoanes Kritik

Irgendetwas passte dem YB-Trainer Gerardo Seoane schon an der 1:2-Niederlage in der Europa League gegen Porto vor wenigen Tagen nicht. Unzufriedenheit war in seinem Gesicht zu lesen, in seinem mit Spannung aufgeladenen Körper. Sein Team hatte innerhalb von Minuten den Vorsprung und vorläufig die Qualifikation für die K.o.-Phase verspielt. Seoane kritisierte die mangelnde Präzision im Passspiel und eine gewisse Inkonsequenz im Zweikampfverhalten. Auch die Intensität sei nicht auf dem hohen Niveau gewesen, auf dem die Berner an guten und sehr guten Tagen einem Gegner die Luft nehmen.

Seoane konnte nach der klaren Niederlage in Basel in ein ähnliches Lied einstimmen. Und das tat er auch. «Viel Stoff» sei zu bearbeiten, er meinte unter anderem «nicht die richtige Einstellung» gesehen zu haben. Was nach dem Porto-Spiel hätte korrigiert sein sollen, war als Schwäche in ganzem Umfang noch da.

Der FC Basel hatte YB früh da, wo er den Meister haben wollte: unter Zugzwang. Mit viel Bissigkeit und Überfall-Angriffen im Umschaltspiel fühlten sich die Basler wohl in der taktischen Ausrichtung. Zwei frühe Tore durch Arthur Cabral und Omar Alderete nach einem Eckball mit dem Kopf (6. und 13. Minute) zeigten, was die Berner in den letzten Wochen anfällig macht. Ein kleines Zögern hier, ein kleines Zögern da, nicht ganz so präsent in entscheidenden Duellen – und schon befindet man sich in Rücklage.

Man kann darüber philosophieren, ob die lange Phase mit vielen Verletzten (teilweise standen acht Stammkräfte nicht zur Verfügung) jetzt an die Substanz geht. Man kennt das Phänomen, dass hohe Belastung über längere Zeit nicht unmittelbar Tribut fordert. Aber irgendwann schon.

In Basel entschied sich Seoane mit Jean-Pierre Nsame und Guillaume Hoarau für zwei Stossstürmer. Christopher Martins spielte für den operierten und verletzten Fabian Lustenberger (Kompartmentsyndrom), den Seoane in gewisser Weise als «unersetzbar» bezeichnete. Hoarau sollte ihn gemäss Seoane auch «auf der Persönlichkeits-Ebene» ersetzen, was nicht hinreichend gelang. Aber die Berner brachten vor allem eine gewisse Saturiertheit – oder war es doch physische und psychische Müdigkeit? – nicht aus ihrem Spiel. Sie blieben defensiv anfällig und in der Vorwärtsbewegung fehlerhaft.

Basel hatte, was YB fehlte: Esprit, den unbedingten Willen, die letzten Prozente Energie, die für Details, die solche Partien entscheiden, elementar sind. Zum Beispiel in der Person des jungen Edon Zhegrova, der nach 48 Minuten mit einem präzis ausgeführten Schlenzer das 3:0 schoss und die Partie vorentschied. Zhegrova hatte das Vertrauen seines Trainers Marcel Koller erhalten, das er mit technischer Beschlagenheit, Schlauheit und Vehemenz rechtfertigte. Zhegrova war jener Spieler, der den Unterschied in der Spielart am meisten symbolisierte: quirlig, willig, Koller sprach von «Bewegungen, die nicht jeder macht».

Der Schweizer Fussball hat nun an der Spitze drei Mannschaften, die vorderhand ganz vorne mitspielen. St. Gallen meldet Ansprüche an, und selbst der FC Zürich ist mit sieben Punkten Rückstand in Lauerstellung. Eine solche Konstellation hat es schon lange nicht mehr gegeben. Vor Jahresfrist gewann YB in Basel 3:1 und hatte 19 Punkte Vorsprung auf den ewigen Gegner.

Kollers Lob

Der Basler Trainer Koller triumphiert das erste Mal mit Basel gegen YB, es sei «schön, dass ich das erleben darf». Sein Team sei auf den Punkt da gewesen, die Eigenmotivation sei hoch gewesen. Das ist die Analyse auf den Punkte gebracht. In Basel war Aufatmen zu vernehmen, auch der Basler Sportchef Ruedi Zbinden gab zu, dass sieben Punkte Rückstand ungünstig gewesen wären. Die Basler brachten alle Energie auf, um dieses Szenario zu verhindern.

Basel - Young Boys 3:0 (2:0). - 30 965 Zuschauer. - Schiedsrichter: Klossner. - Tore: 6. Cabral 1:0. 13. Alderete 2:0. 48. Zhegrova 3:0. - Basel: Omlin; Widmer, Cömert, Alderete, Petretta; Xhaka, Frei; Zhegrova (76. Okafor), Zuffi, Bua (35. Pululu, 88. Riveros); Cabral. - Young Boys: Von Ballmoos; Lotomba (68. Janko), Sörensen, Zesiger, Garcia; Ngamaleu (68. Spielmann), Aebischer, Martins Pereira, Fassnacht; Hoarau (66. Assalé), Nsame. - Basel ohne Stocker und Ademi (beide gesperrt) sowie Van Wolfswinkel, Kuzmanovic und Ramires (alle verletzt), Young Boys ohne Lustenberger, Camara, Sierro, Sulejmani, Gaudino und Lauper (alle verletzt). Verwarnungen: 45. Zhegrova (Unsportlichkeit). 54. Garcia (Foul). 73. Janko (Foul). 83. Frei (Foul).


https://www.nzz.ch/sport/super-league-f ... ld.1525595

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. Dezember 2019, 12:35 
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Ein Sonntag zum Vergessen

Den schwachen Auftritt in Basel analysieren die YB-Vertreter ohne Schönfärberei. Die Gegentorflut ist besorgniserregend.

Es ist die Bilanz eines abgeschlagenen Tabellenletzten. 14 Gegentore haben die Young Boys in den letzten fünf Ligaspielen erhalten, zuletzt viermal in Serie drei, und jedes Mal gelingt es ihnen nicht, vier Treffer zu erzielen. Und so müssen sie nach dem saftlosen, ratlosen, chancenlosen Auftritt in Basel und der 0:3-Niederlage Gründe suchen für das ungenügende Defensivverhalten.

Sie tun das schonungslos, aber in aller Ruhe und mit jener Souveränität, die sie seit drei Jahren auszeichnet. Christoph Spycher sagt, das sei eine schwache Leistung gewesen, das sei allen bei YB bewusst. «Wir kamen nicht in die Zweikämpfe und haben die elementaren Tugenden vermissen lassen», sagt der Sportchef, «und wenn man nicht aggressiv genug ist, kann man in Basel nicht bestehen.»

So sieht das auch Nationalspieler Christian Fassnacht, der ebenfalls gar nicht erst auf die Idee kommt, sich als Schönfärber zu betätigen. «Wir waren schlecht», sagt er. Und: «Ohne totale Bereitschaft geht es nicht.»

Fassnacht spricht davon, dass YB in Basel «auf die Fresse bekommen» habe, aber niemand im Verein erwarte, dass die Young Boys mit lauter Siegen durch die Saison marschieren würden. «Es gibt halt schon ein paar Gründe, warum es uns nicht ideal läuft nach dem grossen Umbruch im Sommer und mit den vielen Verletzten in dieser Saison.» Das solle überhaupt keine Ausrede sein, sagt Fassnacht. Er findet bloss, man dürfe das erwähnen.

Kein Grund zur Panik

Die YB-Vertreter hinterlassen nach der klaren Niederlage im Gipfeltreffen einen gefassten Eindruck. «Klar, dieses 0:3 schmerzt sehr. Aber wir sind immer noch Leader», sagt Fassnacht. «Und manchmal gibt es halt solche Spiele, in denen es überhaupt nicht läuft. Nun müssen wir die richtigen Lehren daraus ziehen.»

Das betont auch Sportchef Spycher, wobei die Young Boys weit davon entfernt seien, in Panik zu geraten. «Wir dürfen mit unserer Vorrunde grundsätzlich immer noch sehr zufrieden sein. Nun werden wir diese Niederlage in Basel analysieren und es danach besser machen.»

Möglicherweise werden die Young Boys bei der Forschung nach der Ursache der Gegentorflut zum Schluss kommen, dass ihre Abwehr in der aktuellen personellen Besetzung halt nicht den allerhöchsten Ansprüchen genügen kann. Mit Sandro Lauper, Mohamed Camara und vor allem Captain Fabian Lustenberger fehlen drei Innenverteidiger verletzt, die in der Hierarchie vor den nicht besonders agilen Frederik Sörensen und Cédric Zesiger stehen, die seit Wochen das zentrale Abwehrduo bilden.

Insbesondere der junge Zesiger war in Basel fehlerhaft, wobei die Verteidigung sehr schlecht abgeschirmt wurde im offensiven 4-4-2-System – überraschend mit beiden Mittelstürmern Jean-Pierre Nsame und Guillaume Hoarau.

Der Faktor Lustenberger

Läuft dann ein flinker, dribbelstarker Fussballer wie Basels aufregender Youngster Edon Zhegrova mit hohem Tempo auf die Verteidiger zu, ist die Gefahr gross, ausgespielt zu werden. So wie vor dem 1:0 und vor dem 3:0.

Fabian Lustenberger jedenfalls fehlte in Basel als Abwehrpatron und als Mittelfeldchef und ganz allgemein als Persönlichkeit. Der bedauernswerte, weil untadelige Torhüter David von Ballmoos sagt, es sei nun wichtig, nicht über einzelne Spieler zu reden. «Denn wir haben in Basel als Kollektiv versagt.» Es sei ganz einfach ein Sonntag zum Vergessen gewesen.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/29617090

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 Beitrag Verfasst: Montag 2. Dezember 2019, 12:38 
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02.12.2019

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YB-Noten: Diesmal auch vorne ungenügend

Die Young Boys sind beim 0:3 in Basel von A wie Aebischer bis Z wie Zesiger schwach.

David von Ballmoos: Note 4,5 Der Goalie ist schon zweimal bezwungen, als er sich gegen Zuffi auszeichnen kann. Auch beim 0:3 chancenlos. Vereitelt in der Nachspielzeit gegen Okafor das 0:4.

Jordan Lotomba: Note 3,0 Erhält rechts hinten den Vorzug vor Janko. Vermag die Chance nicht zu nutzen: Kommt beim 0:1 zu spät, verleiht der Offensive bis auf eine Flanke auf Ngamaleu keine Impulse.

Frederik Sörensen: Note 3,0 Spielt früh Nsame frei. Verliert beim 0:2 das Duell gegen Alderete. Ist noch der solideste Berner Verteidiger – wobei das nichts Gutes bedeuten muss.

Cédric Zesiger: Note 2,0 Erlebt einen rabenschwarzen Tag: Der Innenverteidiger lässt sich beim 0:1 von Zhegrova austanzen, leitet das 0:2 und das 0:3 mit einem Ballverlust ein.

Ulisses Garcia: Note 3,0 Der Linksverteidiger hat von Beginn an einen enorm schweren Stand gegen den flinken Zhegrova. Und er fällt am Ball vorab mit ungenauen Flanken auf. Hat Pech, dass sein 1:3 wegen Fouls von Nsame annulliert wird.

Christian Fassnacht: Note 2,5 Der Flügel hat seine beste Szene, als er am eigenen Strafraum Frei abläuft.

Michel Aebischer: Note 3,0 Verliert vor dem 0:1 den Ball. Ist bemüht, sich gegen die drohende Niederlage zu wehren. Wirkt aber nicht nur beim Freistoss vor der Pause glücklos.

Christopher Martins: Note 4,0 Spielt nach Verletzung erstmals von Beginn an. Der Mittelfeldspieler ist präsent und ballsicher und in der ersten Halbzeit der beste bei YB. Baut ab, lässt sich vor dem 0:3 viel zu leicht von Zhegrova ausspielen.

Nicolas Ngamaleu: Note 3,5 Auch dem Flügel fehlt es an Spannung, ist trotzdem der gefährlichste YB-Spieler: Verpasst mit dem Kopf den Anschlusstreffer, scheitert später an Omlin.

Guillaume Hoarau: Note 2,5 Findet nie die Bindung zum Spiel, wird einzig bei hohen Bällen nach Corner gefährlich.

Jean-Pierre Nsame: Note 3,5 Beginnt beschwingt: Der Topskorer wird erst geblockt, erobert dann den Ball und scheitert an Omlin. Es bleiben seine auffälligsten Szenen.

Roger Assalé: Note 4,0 66. Minute für Hoarau. Deutet an, dass er mit seiner Agilität von Beginn an hätte wirksam sein können.

Saidy Janko 69. für Lotomba. Marvin Spielmann 69. für Fassnacht.


https://www.bernerzeitung.ch/contentsta ... y/11308005

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