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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. September 2019, 23:22 
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Super League: YB und Basel trennen sich im Spitzenkampf 1:1

Unentschieden in einem packenden und umkämpften Spitzenkampf zwischen YB und Basel. Der FCB bleibt damit Leader der Super League. Der Meister fällt zurück.

Das Wichtigste in Kürze

- Der FC Basel holt sich in Bern einen Punkt und bleibt Leader.
- YB vergibt viele Chancen und fällt auf Rang drei zurück.

Bereits vor Anpfiff des Spitzenspiels ist in Bern einiges los. Die Basler markieren im Auswärtssektor Präsenz. Die Partie im ausverkauften Berner Stade de Suisse Wankdorf beginnt vielversprechend. Beide Teams starten wie erwartet engagiert ins Spiel und schenken sich nichts.

Der erste Treffer fällt bereits in der fünften Spielminute. Nach einer Bua-Flanke steigt Silvan Widmer am höchsten und wuchtet den Ball per Kopf ins Netz – 1:0 für Basel! Auch nach diesem Tor ist die Intensität hoch und Schiri Sandro Schärer hat alle Hände voll zu tun.

YB drückt und trifft

Trotz einigen Chancen auf beiden Seiten fällt bis zur Halbzeit kein weiterer Treffer. Die Young Boys nehmen bereits vor dem Seitenwechsel den ersten Wechsel vor. Seoane nimmt Assalé vom Feld und ersetzt ihn durch Jean-Piere Nsame.

Nach der Pause sind es die Hausherren, die das Spieldiktat in die Hand nehmen. Nach einer knappen Stunde gelingt den Bernern der Ausgleich. Janko setzt sich auf rechts durch, bringt den Ball zur Mitte und Nsame netzt freistehend zum 1:1 ein.

YB drückt auch nach dem Treffer weiter aufs Gaspedal und kommt zu viele guten Möglichkeiten. Doch die Berner scheitern entweder an FCB-Keeper Omlin oder am eigenen Unvermögen. Und so trennen sich die beiden Teams 1:1-Unentschieden.

Der FCB bleibt mit diesem Resultat Leader der Super League. Der FC Sion hat punktemässig zum Koller-Team aufgeschlossen, doch die Basler weisen das bessere Torverhältnis auf. Meister YB fällt nach dem Remis hinter die Walliser auf Rang drei zurück.


https://www.nau.ch/sport/fussball/super ... 1-65587940

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. September 2019, 23:23 
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Berner «Sieg» nach Punkten, Basel moralischer «Sieger»

Der FC Basel verteidigt den 1. Platz dank dem 1:1 bei den Young Boys. Der Leader überzeugt vor allem vor der Pause, der Meister verdient sich den Punkt dafür für die Steigerung in der zweiten Hälfte.

Das Wichtigste in Kürze

- Die YB-Viertelstunde fand diesmal in den ersten 15 Minuten nach der Pause statt.

Es war die beste Phase der Berner, die verdient auch zum 1:1-Ausgleich führte. Saidy Janko flankte in der 59. Minute von der rechten Seite, und der kurz vor der Pause für den verletzten Roger Assalé eingewechselte Jean-Pierre Nsame traf aus wenigen Metern ungedeckt ohne Probleme ins Tor.

Die Young Boys blieben danach bis zum Ende das Team, das den Sieg in diesem guten und für Schweizer Verhältnisse sehr intensiven Spitzenkampf energischer suchte. In den Schlussminuten verpassten aber Christian Fassnacht (89.) mit dem Kopf sowie Frederik Sörensen (91.) und Nsame (94.) aus kurzer Distanz den Siegtreffer. Die Young Boys verharren damit in einer für sie ungewohnten Phase; sie haben von den letzten sechs Pflichtspielen in Meisterschaft und Europacup nur eines gewonnen.

Die Basler dürfen mit dem Resultat eher zufrieden sein, obwohl sie ihre Pausenführung nicht in den sechsten Sieg in Folge ummünzen konnten. Vor allem der souveräne Auftritt vor der Pause, gekrönt vom frühen Führungstor von Silvan Widmer nach einer Flanke von Kevin Bua, dem besten Basler, ist Beleg, dass der FC Basel nicht von ungefähr Leader der Super League ist. Das Team spielt einen einfachen, gut organisierten und schnörkellosen Fussball. Es rückte von diesen Prinzipien auch nicht ab, als YB nach der Pause die Schlagzahl erhöhte. Es war erstaunlich, wie sich der FCB in Bern präsentierte - 364 Tage nachdem er im gleichen Stadion ein epochales 1:7-Debakel erlitten hatte.


https://www.nau.ch/sport/fussball/berne ... r-65587969

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. September 2019, 23:24 
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Basel wieder auf Augenhöhe mit den Young Boys

Basel bewegt sich wieder auf Augenhöhe mit YB. Das bewies das Spitzenspiel am Sonntag, das beweisen die Zahlen im Kalenderjahr 2019. Nach dem 1:1 steht es nach Punkten 57:57. Und 2018? 93:61 für YB.

Das Wichtigste in Kürze

- Es ist nicht so, dass Marcel Koller als Trainer des FC Basel gegen die Young Boys bisher immer verloren hätte.

Es gab im letzten Frühjahr ein Heimspiel, das der FCB unbeschadet überstand (2:2). Doch damals ging es bestenfalls ums Prestige - für ein Spitzenspiel war der Abstand zwischen den beiden Rivalen zu gross. Deshalb konnte Koller am Sonntag in Bern, wo sein Team mit dem 1:1 soeben die Leaderposition verteidigt hatte, sagen: «Das war die beste Leistung von uns gegen YB, seit ich in Basel Trainer bin.»

Klar, 364 Tage ist es her, dass der FC Basel im Stade de Suisse 1:7 unterging. Es war ein Spiel mit Symbolkraft. Es sagte: Der FCB hinkt YB meilenweit hinterher. Doch die Basler Aufholjagd auf die Berner erklärt sich nicht bloss mit dieser Steigerung von 1:7 auf 1:1 innerhalb von zwölf Monaten. Man muss sie in einer noch grösseren Zeitspanne betrachten. Im Kalenderjahr 2018 holten die Young Boys in der Super League 32 Punkte mehr als der FC Basel. 2019 hat der FCB das Handicap wettgemacht. Die beiden Klubs sind gleichauf bei je 57 Punkten.

Es sind diese Zahlen, welche für den FC Basel so bedeutend sind. In einem einzelnen Spiel mit dem Gegner mithalten ist das Eine, ihm über nun 25 Runden auf Augenhöhe begegnen, aber ist Beleg dafür, dass der FCB durchaus bis zum Ende der Saison vorne mitspielen kann. «Dass wir nach dem Spitzenspiel in Bern Leader bleiben, ist gut für unser Selbstvertrauen», so Koller. Sein Team hat dem Meister vor allem in der ersten Halbzeit alles abverlangt. Die Basler waren physisch präsent, sie hatten einen Plan, die Mannschaft trägt die Handschrift ihres Trainers: Sie spielt gut organisiert und schnörkellos.

Die Basler reisen also nicht nur als Leader aus Bern nach Hause, sondern auch mit dem Gefühl der Zufriedenheit und mit Selbstvertrauen. Die Young Boys dagegen konnten ihre Enttäuschung über den Ausgang des Spiels nicht verbergen. Solange sie im Rückstand lagen, waren sie äusserst nervös und haderten wiederholt mit dem Schiedsrichter. Sie spüren erstmals seit zwei Jahren, dass es in der Schweiz Konkurrenz gibt.

Diese Art der Herausforderung ist neu für YB. Trainer Seoane gab zu, dass sein Team deshalb lange Zeit nicht zum gewohnten Spiel fand. «Die Partie war intensiv, deshalb spielten wir zu engmaschig und kompliziert.» Während des Spiels - vor allem in der ersten Halbzeit - sprang Seoane daher bisweilen wie Rumpelstilzchen durch die Coaching-Zone.

Eine halbe Stunde nach dem Spiel analysierte er eine für ihn neue Situation in Bern - von den letzten sechs Pflichtspielen in Meisterschaft und Europacup gewann YB nur eine - nüchtern: «Ich bin mit dem Saisonstart sehr zufrieden, wenn man bedenkt, dass wir einige Neue einbauen mussten und auch Verletzte haben.» Die Tabellensituation sei eine Momentaufnahme, so Seoane. «Aber das ist super für die Liga. Basel ist wieder da, und auch in Sion machen sie einen Super-Job.» Er weiss: Die Titelverteidigung wird diesmal für die Berner kein Selbstläufer. Fürs erste sind sie sogar nur noch Dritte.


https://www.nau.ch/sport/fussball/basel ... s-65587994

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 Beitrag Verfasst: Montag 23. September 2019, 00:59 
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YB und FCB – zwei Boxer im Ring

Weil die Young Boys den K.o. verpassen, fühlt sich der FC Basel im Spitzenkampf als Sieger nach Punkten.

Wie zwei engagierte Boxer im Ring hatten sich YB und der FC Basel bekämpft. In den letzten 20, 25 Minuten waren die Mannschaften angeknockt, den K.o. aber vermieden beide nach ihren Europa-League-Auftritten am Donnerstag. Die Basler mit ein bisschen Glück, sie hingen schwer in den Seilen, aber weil auch die Young Boys müde wirkten gegen Spielende, fehlte es ihnen an der notwendigen Präzision zum entscheidenden Schlag.

Die beste Gelegenheit erhielt Frederik Sörensen in der 90. Minute nach einem scharfen Freistoss des erneut auffälligen Jokers Gianluca Gaudino, als der Däne aus vier Metern übers Tor schoss. «Irgendwie kam der Ball durch den Strafraum durch», sagt Sörensen, «und ich hatte nicht viel Zeit, um zu reagieren.»

Sörensen im Mittelpunkt

Die robuste Defensivkraft Frederik Sörensen wäre ein zwar unerwarteter, aber durchaus passender Siegschütze in diesem Abnützungskampf zwischen Bernern und Baslern gewesen. Sörensen verpasste das 2:1 knapp, mit seiner imposanten Postur und seinen physischen Qualitäten aber stand der Innenverteidiger oft im Mittelpunkt. Beim FCB-Führungstor kam er im Kopfballduell – seiner Spezialität – gegen Silvan Widmer zu spät. Aber Sörensen steigerte sich und biss sich in der Partie fest. Und ganz am Schluss hätte er den Baslern einen harten Tiefschlag verabreichen können. «Wir hätten den Sieg auf jeden Fall verdient gehabt», sagt er, «weil wir viel mehr investiert haben.»

Auch Fabian Lustenberger, am Sonntag Sörensens Partner in der zentralen Deckung, meint in seiner Beurteilung des Fights, YB habe die besseren Torchancen gehabt. «Wir reagierten nach der Pause stark, aber vielleicht fehlte manchmal die absolute Klarheit in unseren Aktionen. Was auch daran lag, dass es ein sehr intensives Spiel war.»

Das Unentschieden bewertet der Captain keineswegs als Rückschlag, es sei eine gute YB-Leistung gewesen. «Basel ist Erster», sagt Lustenberger noch, «aber das ist kein Problem. Es sind erst sieben Runden absolviert.»

Keine Preisboxer mehr

In der Ecke des FCB wiederum bewertet man das Remis im Stade de Suisse wie einen Sieg nach Punkten. «Das 1:1 nehmen wir», erklärt Mittelfeldspieler Fabian Frei, «wir haben Rang 1 verteidigt und uns gut präsentiert.» Es sei den Baslern gelungen, sich gegen die physisch enorm starken Young Boys zu wehren. «Das war in den letzten Jahren ja nicht immer so gewesen», sagt Frei, «ich erinnere mich etwa an ein Spiel vor einem Jahr hier in Bern.»

Ende September 2018 hatte YB den Rivalen aus Basel gleich 7:1 auseinandergenommen. Es waren sieben harte Hiebe für den FCB, der sich wie ein angejahrter Preisboxer auf dem Rummelplatz präsentiert und die Meisterschaft im Spätsommer bereits verloren hatte. Gestern stemmten sich die Basler mit allem, was sie an diesem anstrengenden Nachmittag noch in ihrem Kräftedepot hatten, gegen die Niederlage.

Dazu gehörte auch bald das Zeitspiel. In diesen Phasen er­innerten sie an ängstliche Faustkämpfer, die auf den Schlussgong warten. Insgesamt jedoch gefielen Körpersprache und Wucht des FC Basel, der drei Tage nach dem 5:0 gegen den russischen Leader Krasnodar nicht nach Bern gereist war, um zu einem Offensivspektakel beizutragen. Und weil YB Leichtigkeit, Dynamik und Selbstverständnis nach Grossumbau im Kader und heftiger Verletztenserie ein wenig ab­handengekommen sind, genügte der rockyeske Vortrag des Gastes dafür, einen Punkt zu entführen.

Nsames Punch

Die Young Boys sind also in dieser Saison stärker gefordert. Beunruhigt wirken die Protagonisten deswegen nicht. «Hier wächst etwas Gutes zusammen», sagt Sörensen, erst seit ein paar Wochen in Bern. «Wir haben eine hohe Qualität. Und wir können nur noch besser werden, weil bei uns einige wichtige Spieler verletzt sind.» Der 27-Jährige er­lebte das Duell der Schweizer Fussballgiganten erstmals – und selbst einer, der bei Juventus und in der Bundesliga gespielt hatte, findet lobende Worte für die Ambiance: «Das hat wirklich grossen Spass gemacht. Man spürt, dass das ein richtig spezielles Spiel ist.»

Mehr Erfahrung mit dem helvetischen Klassiker besitzt Jean-Pierre Nsame. Auch am Sonntag traf er, diesmal als Joker, es war ein wuchtiger Schuss wie ein Punch zum 1:1. Der YB-Angreifer sagt, seine Aufgabe als Ein­wechselspieler in diesem kampfbetonten Match sei es gewesen, physische Akzente zu setzen. «Solche Spiele mag ich», sagt er. Kein Wunder: Mit seiner statuenhaften Figur wäre Nsame bestimmt auch als Boxer treffsicher.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/12201422

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 Beitrag Verfasst: Montag 23. September 2019, 01:01 
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Fabian Frei nach dem 1:1 gegen YB: «Es ist alles schneller und intensiver»

FCB-Mittelfeldspieler Fabian Frei spricht nach dem 1:1 über die Entwicklung des FCB, über Spitzenspiele und über die Schmerzen danach.
Ist das 1:1-Unentschieden gegen YB verdient?

Fabian Frei: Ja. Eine Halbzeit für uns, eine Halbzeit für sie, gibt am Schluss ein 1:1.
Kann der FCB mit dem Punkt gut leben?

Es war eine Steigerung zu unseren letzten Auftritten hier. Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber für das Ende einer schwierigen Woche für beide Teams und diesem sehr intensiven Spiel müssen wir mit dem Punkt leben und nehmen ihn einfach.
Was hat zum Dreier gefehlt?

Wir hätten auch in der zweiten Halbzeit so weiterspielen müssen wie in der ersten. Wir haben es aber verpasst, den Ball laufen zu lassen und den Gegner so nicht mehr von unserem Tor wegbekommen. Aber wir haben besser dagegengehalten als in der vergangenen Saison. Das stimmt mich positiv.

Wie gut tut es, als Tabellenführer nach Basel heimzukehren?

Das ist sicher schön. Eine Niederlage hier wäre ein Dämpfer gewesen. So können wir die Serie der Ungeschlagenheit beibehalten.
Wo hat sich der FCB im Vergleich zum 1:7 hier vor genau einem Jahr gesteigert?

Im Resultat. Wir konnten heute dagegenhalten. Das gab es in der vergangenen Zeit nicht oft. Wir hatten auch Phasen, in denen wir besser waren. Das sollte uns Selbstvertrauen geben.
Was macht das Spiel Basel gegen YB so speziell?

Meistens spielt der Erste gegen den Zweiten. Natürlich ist jetzt auch Sion noch dabei. Aber wir müssen abwarten, ob sie das durchziehen. YB gegen Basel ist das Beste, was der Schweizer Fussball momentan zu bieten hat. Auch für uns geht es deshalb in diesen Duellen um sehr viel. Das hat man heute, glaube ich zumindest, auch gesehen.
Wie viel intensiver war dieses Spiel im Vergleich zu anderen Ligaspielen?

Es ist alles schneller und intensiver. Beide Mannschaften sind an ihre Grenzen gegangen.
Haben Sie nach so einem Spiel mehr körperliche Schmerzen als sonst?

Wenn man 30 ist, tut einem nach jedem Spiel alles weh. (lacht) Der Kunstrasen ist auch nicht gerade super für die Gelenke. Trotzdem werde ich am Mittwoch gegen Zürich wieder parat sein. Das ist Prestige. Ich glaube, die Fans fiebern diesem Spiel genauso entgegen wie wir.


https://www.bzbasel.ch/sport/basel/fabi ... -135665901

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 Beitrag Verfasst: Montag 23. September 2019, 09:05 
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«Auf dieser Leistung können wir weiter aufbauen»

Nach dem fulminanten Start in die Europa League ist das 1:1 gegen YB eine Bestätigung für Rotblau. Marcel Koller ist mit der Leistung seines Teams zufrieden.

Das Spitzenduell hatte von Beginn weg eine hohe Intensität, die Zweikämpfe wurden hart geführt. Nach fünf Minuten schon brachte Silvan Widmer Rotblau per Kopf in Führung, der perfekte Start für Rotblau.

Danach waren es aber mehrheitlich die Young Boys, die den Ton angaben – der FCB konnte einzelne Nadelstiche setzten. In der Defensive stand Rotblau gut und so konnte der FCB die knappe Führung in die Pause bringen.

Doch die Young Boys kamen noch entschlossener aus der Kabine als in der ersten Hälfte. Sie drückten und drückten und irgendwann passierte es: In der 59 Minute konnte Nsame ausgleichen. Der FCB wurde in der restlichen halben Stunde nicht mehr wirklich gefährlich, während YB kurz vor Schluss zwei Grosschancen zum Sieg vergab.

Beste Werbung für den Schweizer Fussball
Das Stade de Suisse war bis zum letzten Platz gefüllt und die Spitzenpartie war auch einer Spitzenpartie würdig. Das findet auch Marcel Koller: «Es war ein sehr intensives Spiel in einer fantastischen Atmosphäre und somit beste Werbung für den Schweizer Fussball.»

Mit der ersten Halbzeit von Rotblau war der FCB-Trainer grösstenteils zufrieden: «Auch beim letzten Mal sind wir früh in Führung gegangen, danach hat uns YB aber überrannt. Diesmal haben wir es besser hinbekommen und haben eine gute erste Halbzeit gezeigt.»

Erst nach dem Ausgleich wieder Fussball gespielt
Den Start in die zweite Halbzeit hat Rotblau aber komplett verschlafen: «In der zweiten Halbzeit hat YB mehr Druck gemacht und auf den Ausgleich gedrängt, der dann auch gefallen ist. Leider haben wir erst danach wieder Fussball gespielt», so Marcel Koller.

Auch der FCB-Trainer sah ein, dass YB mehr vom Spiel hatte und er sich nicht hätte beklagen können, wenn YB gewonnen hätte: «Am Schluss muss man sagen, dass das Resultat auch etwas glücklich ist, da YB noch zwei Topchancen zum Sieg hatte. Aber wir sind sehr zufrieden und es war eines der besseren Spiele gegen YB und auf dieser Leistung müssen wir weiter aufbauen.»


https://telebasel.ch/2019/09/23/auf-die ... nel=105110

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 Beitrag Verfasst: Montag 23. September 2019, 09:08 
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23.09.2019

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Irrlichtern im Nebel, Fussball mit Hebel

Die Young Boys und der FCB trennen sich in einem intensiven Spitzenspiel 1:1. Oben bleibt es erfreulich eng.

Einer bringt die stillschweigende Übereinkunft in der Schlussphase beinahe noch durcheinander. Die Nachspielzeit ist schon fast vorbei, zwischen YB und Basel steht es 1:1, alle scheinen sich schon auf die Punkteteilung im wichtigsten Kräftemessen dieser ersten Wochen im Schweizer Fussball geeinigt zu haben, als Jean-Pierre Nsame nach einem Freistoss an den Ball kommt.

Der Kameruner ist wohl selber überrascht davon, er zielt vorbei. Und sorgt dafür, dass das eigentümliche Gefühl des Unentschiedens auch noch eine halbe Stunde später an der Pressekonferenz bei beiden Trainern vorherrscht. YB-Trainer Gerardo Seoane sah viel Engagement «und viel Klein-klein-Spiel von uns». FCB-Coach Marcel Koller spricht vom «besten Spiel» unter seiner Ägide gegen YB.

Es ist ja nach Jahren der Basler Dominanz und nach zwei Saisons mit einem unangefochtenen YB eine wohltuende Phase in der Schweizer Super League. So richtig vornweg marschieren weder Berner noch Basler, dazu verblüfft für einmal der dem Chaos nie fern stehende FC Sion. Und so firmiert das Spiel mal wieder als echter Spitzenkampf – mit zwei Trainern, die gerade auf unterschiedlichen Karrierepfaden wandeln.

Hier Seoane, der Tüftler und Jungtrainer, der seinen Innenverteidiger auch mal ins Mittelfeld beordert, bei YB viel ausprobiert und sich seinen nächsten Posten im Geschäft genau zurechtlegen will. Und dort Koller, früh schon ein Titeltrainer, als Nationalcoach lange in ruhigeren Bahnen, ein zurückhaltender Verwalter seines eigenen Erfolgs.

Seoanes Griff zum Klassiker

An diesem Sonntagnachmittag geben sie sich beide zunächst locker. Weiss leuchten die Turnschuhe, es flattert der Sakko. Koller betritt das Feld ganz allein, ganz «lonely wolf», wie noch im Sommer, als er beim FCB kurz vor der Entlassung stand, schliesslich aber den Machtkampf gegen Ex-Sportchef Marco Streller gewann.

«Dieses kurze Spiel zwischen den Räumen, das ist nicht YB-like.»
Gerardo Seoane?


Erwartungsfroh und stimmungsvoll gibt sich das Publikum im ausverkauften Stade de Suisse, die Basler Fans martialisieren die Angelegenheit mit lauten Böllern und viel Rauch. Und unter dem Arbeitstitel «Irrlichtern im Nebel» kann man auch die erste YB-Viertelstunde zusammenfassen. Wenig passt zusammen, und nach einer Flanke von Kevin Bua steht Frederik Sörensen zu weit von Silvan Widmer weg, dessen Kopfball landet im Tor, Basel führt nach 4 Minuten vor wütenden Fans in Gelb.

Und mit etwas Wut im Bauch machen sich bald auch die Spieler ans Werk. Die Berner werden ruppiger, die Basler halten dagegen, es resultiert Fussball mit viel Hebel, ein Spiel von ungemein hoher Intensität, aber überschaubarer Raffinesse. YB-Trainer Seoane hat bei der Aufstellung die Experimente für einmal sein lassen: nach dem 3-5-2 in der Europa League bei Porto ist das 4-4-2 gegen Basel schon fast ein «Klassiker» im bunten Systembaukasten des Taktikers.

Gut 20 Minuten sind vorbei jetzt, es geht munter hin und her, nicht selten sehr hart. Mal muss Fabian Lustenberger gegen Kemal Ademi einstecken, dann langt Valentin Stocker gegen Nicolas Ngamaleu zu, Taulant Xhaka «flirtet» mit Sörensen. Gelb wird Schiedsrichter Sandro Schärer bis zum Schluss nur viermal zücken. Der Mann hat eine Linie, und diese ist sehr grosszügig.

An der Seitenlinie läuft Seoane – Wurzeln in Galizien – ein erstes Mal richtig heiss, weil YB noch immer nicht ganz geordnet auftritt und Fabian Frei eine riesige Chance vergibt. Und ein paar Meter weiter links steht Koller – Kindheit in Zürich-Schwamendingen – fast gelassen, die Hände in den Hosentaschen.

Assalés Hang zum Fall

Seoanes Donnerwetter zeigt Wirkung. Guillaume Hoarau legt quer, vorab noch ins Leere, Roger Assalé kommt zum Abschluss. YB reklamiert Elfmeter, doch Handspiel war es keins. Auch kurz vor der Pause ist es kein Penalty, als Christian Fassnacht per feinem Aussenristzuspiel Assalé lanciert und dieser gegen Basels Omar Alderete fällt.

Der Ivorer Assalé ist an diesem Nachmittag einmal mehr ein aufsässiger Stürmer, dessen Hang zum Fall im und um den Strafraum aber noch zu oft überhandnimmt. Zwei Minuten nach der Strafraumszene mit Alderete muss Assalé mit muskulären Problemen vom Feld, für ihn kommt Nsame, der YB-Sturm hat jetzt viel Wucht und Kraft.

Durchgang zwei, es bleibt ruppig, auch wenn die Intensität etwas abgenommen hat. Es ist jetzt klar, dass die Partie nie und nimmer den Lauf nehmen wird wie die Begegnung vor einem Jahr, als der FCB von den Young Boys mit sieben Toren überrollt wurde (7:1). Zu eng sind diesmal die Räume, zu umkämpft die Duelle.

YB ist längst tonangebend, totalisiert in der zweiten Halbzeit mehr als 60 Prozent Ballbesitz, hat bis Spielschluss acht Eckbälle mehr als der Gegner. Was fehlt, ist ein Tor. Hoarau versuchts am Strafraum, ideenlos passt er zur Seite. Der zuletzt oft geschonte Franzose kann den hohen Erwartungen für einmal nicht gerecht werden.

Schlussphase gehört den Young Boys

Es läuft die 59. Minute, als Saidy Janko über rechts ein toller Rush gelingt. Ein erster Versuch wird geblockt, dann gibts den Doppelpass mit Michel Aebischer, eins, zwei, wieder Flanke – Nsame trifft mit Wucht und Kraft unter die Latte.

Auch die Schlussphase gehört den Young Boys. Seoane bringt den formstarken Gianluca Gaudino, YB formiert sich in einer Art 4-3-3, der FCB kann sich kaum befreien. Ein Kopfball von Fassnacht geht vorbei, dann die letzte Szene mit Sörensens Chance. Seoane hätte sich vorn «mehr Zielstrebigkeit» gewünscht, dieses kurze Spiel zwischen den Räumen, «das war nicht YB-like».

Und das Resultat? Am Ende herrscht unter den Beobachtern die stillschweigende Übereinkunft, dass dieses 1:1 für den Schweizer Fussball eigentlich ganz gut sei. Basel, Sion und YB trennt an der Spitze ein Punkt. Das ist nicht nur spannend, das hat es in der 16-jährigen Geschichte der Super League noch nie gegeben. YB muss am Mittwoch nach Thun, am Samstag kommt Sion zum nächsten Spitzenspiel. Irrlichtern verboten.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/regi ... y/25125785

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Im FC Basel hat das Wort «Selbstvertrauen» Konjunktur

Die Basler halten in Bern gegen den Meister YB in einem umkämpften Spitzenspiel dagegen und bringen ein 1:1-Remis über die Runden. Sie bleiben Tabellenführer und wischen ein Trauma weg: Vor einem Jahr wurden sie am gleichen Ort deklassiert.

Vor einem Jahr war der FC Basel in Bern 1:7 untergegangen, der Abstand auf YB war bereits besorgniserregend gross, und im Stade de Suisse fragte sich manch einer, in welche Niederungen der Weg der Gedemütigten noch führen würde. Mit dieser Vorgeschichte verwundert es nicht, dass nach dem Match 2019 in den Reihen des FC Basel das Wort «Selbstvertrauen» Konjunktur hatte. 1:1 ist besser als 1:7. Der FCB ist nicht abgehängt, er bleibt vorn. Die Zeiten sind anders, auch wenn der Beginn der zweiten Halbzeit eine Spielphase bot, während der Zweifel am Basler Rendement aufkamen. Das YB-Powerplay nahm eindrückliche Ausmasse an. «Wir konnten uns nicht mehr befreien», sagte der FCB-Trainer Marcel Koller danach.

Niemand fliegt über alle hinweg, niemand taucht in ungeahnte Tiefen, und ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass der Schweizer Klubfussball ganz oben mehr zu bieten hat als auch schon. Zwischen den beiden Brocken aus Basel und aus Bern hat sich der FC Sion eingenistet, was dazu führt, dass YB bereits «den nächsten Spitzenkampf» ankündigen kann. Nach dem Spiel der Young Boys am Mittwoch in Thun zeigt sich am Samstag der FC Sion im Stade de Suisse. An der Tabellenspitze ist es enger geworden, zumindest in der Momentaufnahme. Eine solche Konstellation gab es in der Liga schon lang nicht mehr.

Detonationen von Knallkörpern

YB gegen Basel hatte Ingredienzen eines tollen Matches. Das Stadion war ausverkauft, und hätte sich vor Spielbeginn die Basler Fankurve nicht mit einer befremdlichen Botschaft («Wägknalle») und mit drei heftigen Knallkörper-Detonationen bemerkbar gemacht, könnte man von einem farbenfrohen Nachmittag berichten. Aber was dachten die Eltern, die sich mit ihren Kindern im Familiensektor und in der Nähe der Detonationen befanden? Dümmlicher geht’s nicht.

Doch das war es an Unhaltbarem im Stadion. Der Nachmittag ging den Protagonisten an die Substanz, Valentin Stocker schien am Ende angeschlagen, der ausgewechselte Stürmer Kemal Ademi wankte wie ein geschlagener Gladiator durch den Kabinengang, und Fabian Frei tat kund, dass ihm «mit über 30 Jahren nach einem solchen Spiel alle Knochen weh tun». Zumal auf Kunstrasen. Die Intensität war förmlich spürbar, man hätte nicht Schiedsrichter sein wollen, weil zahlreiche Zweikämpfe im Grenzbereich geführt wurden. Doch spielerisch war selten ein Spitzenkampf zu sehen, zu ungeduldig, zu zerfahren und zu flatter- und fehlerhaft wurde die Partie bisweilen geführt.

Für den im September 2018 gleichenorts tief gekränkten Tabellenführer ging es darum, «besser dagegenzuhalten als in den letzten Jahren», wie sich Frei ausdrückte. Das gelang auch deshalb, weil sich die Berner aufrieben und ihnen teilweise Ruhe und Abgeklärtheit abhandenkamen. Doch nichts drückt die Entwicklung der Dinge zu mehr rotblauer Demut besser aus als der Satz des Spielers Luca Zuffi: «Wir haben mehr Selbstvertrauen.» Oder aber das Votum des Trainers Koller: «Das war eines der besten Spiele gegen YB, und es ist wichtig für das Selbstvertrauen.» Ein 1:7 nistet sich tief in der Seele ein, wie auch immer es zustande gekommen ist.

2018: 12 Punkte hinter YB

Niemand wäre am Ende verwundert gewesen, hätte der FC Basel doch noch verloren. Die zweite Halbzeit gab er fast gänzlich preis, er hatte keine einzige Torchance mehr und wusste zuweilen kaum noch, wie ihm geschah. Am Schluss hielt er zwar das 1:1 knapp, aber punkto Cornerverhältnis waren die Basler mit 2:10 deutlich unterlegen. Sie waren vor allem in der eigenen Platzhälfte beschäftigt und erreichten wankend ihr Ziel, das nur noch das Remis sein konnte. Ihr Vorteil war, dass Silvan Widmer schon nach 5 Minuten zum 1:0 getroffen hatte und die Young Boys nach dem Rückstand lange brauchten, bis sie besser Tritt fanden.

Auf jeden Fall stimmt der Lauf des FCB. Vor drei Tagen der 5:0-Kantersieg in der Europa League gegen Krasnodar, jetzt in Bern die Haltung gewahrt und erst noch das 1:7-Trauma weggewischt. Das ist nicht selbstverständlich, nachdem der letzte Sommer unübliche Turbulenzen in der Teamführung ans Licht gebracht hatte, worauf der Trainer Koller geschwächt in die Saison zu starten schien. Doch offensichtlich kehrt mehr und mehr die Stabilität zurück. Der FC Basel bleibt oben. Vor einem Jahr hatte er, im 7. Rang klassiert, nach 7 Runden bereits 12 Punkte Rückstand auf YB. Einstweilen Tempi passati.

Young Boys - Basel 1:1 (0:1). - 31 120 Zuschauer (ausverkauft). - Schiedsrichter: Schärer. - Tore: 5. Widmer 0:1. 59. Nsame 1:1. - Young Boys: Von Ballmoos; Janko, Sörensen, Lustenberger, Lotomba; Fassnacht, Sierro, Aebischer, Ngamaleu (87. Garcia); Assalé (45. Nsame), Hoarau (75. Gaudino). - Basel: Omlin; Widmer, Cömert, Alderete, Petretta; Xhaka, Frei; Stocker, Zuffi (82. Campo), Bua (89. Okafor); Ademi (63. Cabral). - Young Boys ohne Camara, Lauper, Martins, Spielmann, Sulejmani und Marzino (alle verletzt), Basel ohne Van Wolfswinkel (verletzt) und Zhegrova (krank). Verwarnungen: 24. Sörensen (Foul). 26. Assalé (Reklamieren). 63. Cabral (Foul). 85. Lustenberger (Foul).


https://www.nzz.ch/sport/super-league-u ... ld.1510521

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YB-Trainer Seoane: «Der dritte Platz ist eine Momentaufnahme»

Marcel Koller holt mit seinem FC Basel gegen Gerardo Seoanes YB einen Punkt. Das sagen die beiden Trainer zum 1:1 im Spitzenkampf.

Das Wichtigste in Kürze

- YB und Basel trennen sich im Spitzenkampf der Super League mit 1:1.
- Das sagen die jeweiligen Trainer, Gerardo Seoane und Marcel Koller, zu dieser Partie.

Der mit viel Spannung erwartete Spitzenkampf zwischen Meister YB und Leader Basel endete 1:1-
Unentschieden. Die Partie war von vielen Torchancen und zahlreichen packenden Zweikämpfen geprägt. Hier die Stimmen der beiden Trainer.

YB-Coach Seoane gibt sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, aber: «Wenn man zuhause nicht gewinnt, kann man nicht völlig zufrieden sein. Der dritte Platz nun ist eine Momentaufnahme. Für den Schweizer Fussball ist es super, dass es vorne eng ist.»

«Wir haben ein intensives Spiel gesehen mit einer fantastischen Atmosphäre», fasst Marcel Koller an der Pressekonferenz zusammen. «Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, in der zweiten war YB überlegen.» Am Schluss habe man beinahe noch Glück gehabt, dass nicht noch ein Gegentor eingefangen wurde.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-tr ... e-65587985

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 Beitrag Verfasst: Montag 23. September 2019, 11:42 
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Die Super League ist spannend wie noch nie

Jetzt mischt auch Sion mit. Nach sieben Runden wurde aus dem Duell YB gegen den FCB ein Dreikampf um die Tabellenspitze.

FC Basel 16 Punkte. FC Sion 16. Young Boys 15. Aus dem Duell zwischen Bern und Basel ist nach sieben Runden ein Dreikampf geworden. Denn nach fünf Siegen in Serie stürmt auch der FC Sion in Richtung Gipfel. Spannend: Die Top 3 in der Tabelle trennt lediglich ein Punkt. Das hat es seit der Einführung der Super League 2003 noch nie gegeben.

Die Walliser mischen erstmals seit 2012 wieder einmal an der Tabellenspitze mit. Damals führte Sion die Rangliste nach gleich vielen Runden vor St. Gallen und GC an. Mit Valon Behrami, Pajtim Kasami und dem überraschenden Last-Minute-Transfer Seydou Doumbia setzt Präsident Christian Constantin zum Gipfelsturm an. «Man kann dieses Jahr etwas Grosses erwarten vom FC Sion», richtete Kasami vor einer Woche eine Kampfansage an die Konkurrenz.

«Wir müssen abwarten, ob sie das durchziehen», sagte Fabian Frei nach dem Remis im Spitzenspiel, das den Baslern für den Verbleib auf Platz 1 reichte. «YB gegen Basel ist das Beste, was der Schweizer Fussball momentan zu bieten hat. Das hat man am Sonntag, glaube ich zumindest, auch gesehen.»

Spezielle Affiche für die «Berliner» Captains

Viel mehr investieren könne man nicht. Nur das zweite Tor habe gefehlt, sagte Fabian Lustenberger. «Sonst hat alles gepasst: Einsatz, Lauf- und Kampfbereitschaft. Man hat gesehen, dass es ein Spitzenspiel war.» Es sei ein intensives Duell gewesen, «aber es hat Spass gemacht», sagte Valentin Stocker. Obwohl für ihn und Lustenberger während mindestens 90 Minuten eine Freundschaft auf dem Prüfstand stand.

Denn für die beiden «Berliner» Captains war das Spitzenduell eine ganz besondere Affiche. Bei Hertha Berlin spielten Stocker und Lustenberger jahrelang Seite an Seite. Am Sonntag waren die beiden Luzerner erstmals Gegner. Resultatmässig ging die Partie aus Sicht der Freunde glimpflich aus. Leistungsmässig hatte Verteidiger Lustenberger leicht die Nase vorn (siehe Box).

Lustenberger und Stocker verbindet nicht nur Fussball

«Es ist sicher speziell, aber nicht so, dass ich in meiner Karriere noch nie gegen Freunde gespielt hätte. Gegen Yann Sommer habe ich in Gladbach sogar ein Tor gemacht», so Stocker. Dennoch: Bei der Platzwahl fiel die Umarmung der beiden Captains am Sonntag etwas länger und auch freundschaftlicher aus als sonst. Stocker lächelnd: «Was soll ich dazu sagen? Es ist schon etwas Besonderes, von Berlin zurückzukommen. Zudem sind wir beide Captain, und uns verbindet auch neben dem Fussball in den letzten vier, fünf Jahren relativ viel. Es gibt Wichtigeres als Fussball, und das eint uns.»

Lustenberger und seine Frau haben Stocker und seiner Freundin durch die Anfangszeit in Berlin und bei der Wohnungssuche geholfen. Aus der Nachbarschaft (wenige 100 Meter Luftlinie) wurde Freundschaft, die bis heute gehalten hat. Zurück in der Schweiz sind die beiden in der Zentralschweiz wieder Nachbarn. Diesmal beträgt die Fahrdistanz 20 Minuten. Ganz freundschaftlich haben sich die beiden auch die Punkte geteilt. «Ich glaube, das ist für uns beide okay», sagte Stocker.


https://www.bazonline.ch/news/standard/ ... y/28252300

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