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 Beitrag Verfasst: Freitag 6. September 2019, 12:00 
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BSC Young Boys - FC Basel

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Stadion Wankdorf, Bern
Sonntag, 22. September 2019
Zeit: 16.00 Uhr

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Webseiten FC Basel:
http://www.fcb.ch
http://www.rotblau.ch
http://www.ravens.ch
http://www.joggeli.ch
http://www.bahndamm-c2.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-basel ... in_26.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Basel
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Base ... 1126076406
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Basel/8236313426
http://www.stades.ch/StJakobPark-photos.html

Forum FC Basel:
http://www.fcbforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche FC Basel:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs/fc-basel-1893
https://www.transfermarkt.ch/bsc-young- ... ht/3197256
http://www.football-lineups.com/team/FC ... 20/fixture
https://de.soccerway.com/teams/switzerl ... basel/2174
https://de.soccerway.com/matches/2019/0 ... el/3037848
https://de.soccerway.com/matches/2019/0 ... /head2head
https://www.fussballdaten.de/schweiz/2020
https://www.fussballdaten.de/vereine/yo ... n/fc-basel
http://www.weltfussball.com/teams/bsc-y ... c-basel/11
https://de.fcstats.com/vergleich,bsc-yo ... 81,883.php
https://www.kicker.de/4584137/spielinfo ... basel-1361


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 Beitrag Verfasst: Montag 16. September 2019, 23:02 
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16.09.2019

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«Vergleicht nicht immer den FCB und YB»

Rotblau hat im Cup die Pflichtaufgabe erfüllt. Nun steht am Donnerstag die Europa League Premiere gegen Krasnodar und am Sonntag das Spitzenspiel gegen YB an.

Seit zwei Wochen führt der FCB die Super League Tabelle wieder an – nach zwei Jahren Pause. Nach der Nati-Pause und dem Schweizer Cup geht die Meisterschaft nun endlich weiter – am Sonntag kommt es nun zum Spitzenspiel zwischen YB und dem FCB.
Basler Pflichtsieg und Berner Torfestival

Klar, dass man die Resultate der beiden Teams nun etwas genauer unter die Lupe nimmt. Beide Teams haben gerade ein erfolgreiches Cup-Wochenende hinter sich. Rotblau erfüllte die Pflicht und gewann auswärts gegen den FC Meyrin 3:0. Schweizer Meister YB war voll in Torlaune. Gegen den FC Freienbach schossen sich die Berner gleich zu einem 11:2.

Für Koller ist YB noch weit weg

Ist dieser Kantersieg nun also eine Warnung in Richtung Basel? Marcel Koller interessiert dieses Resultat herzlich wenig: «Wir müssen auch nicht immer Basel und YB miteinander vergleichen. Ich habe auch immer gesagt, dass wir jetzt zuerst auf Meyrin schauen müssen, danach auf Krasnodar und erst dann kommt YB.»

Zum einen ist Marcel Koller einer, der von Spiel zu Spiel schaut zum anderen ist er genug lange im Geschäft um zu wissen, dass der Schuss nach hinten losgehen kann, wenn man einem Spiel zu viel Aufmerksamkeit schenkt: «Wenn wir bereits jetzt schon nur auf YB schauen würden, kann es passieren, dass die Spieler plötzlich nur noch YB im Kopf haben und die Wichtigkeit der anderen Spiele vergessen.»


https://telebasel.ch/2019/09/16/verglei ... annel=3563

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 18. September 2019, 23:41 
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FCB gegen YB: Das sagen Hakan Yakin und Ruedi Zbinden

Beim 8. Nau-Gipfeltreffen blicken Basel-Sportchef Ruedi Zbinden und Nau-Experte Hakan Yakin auf den Spitzenkampf vom Sonntag. Meister YB empfängt Leader FCB.

Das Wichtigste in Kürze

- Beim 8. Nau-Gipfeltreffen sind Hakan Yakin und Ruedi Zbinden zu Gast.
- In diesem Kapitel sprechen die beiden über den Spitzenkampf YB-FCB am Sonntag (16 Uhr).

Am Sonntag (16 Uhr) kommt es in Bern erstmals in dieser Saison zum Duell der Grossen. Meister YB empfängt Leader FCB im Wankdorf - und die Basler nehmen sich für dieses Spiel viel vor.

«Wir wollen alles geben und unbedingt drei Punkte holen», sagt FCB-Sportchef Ruedi Zbinden. «Wenn wir YB schlagen, können wir ein grosses Zeichen setzen.»

Hakan Yakin glaubt an einen Auswärtssieg von Rot-Blau. «YB hat zwar den Vorteil des Kunstrasens. Aber der FCB kann trotzdem gewinnen, sie konnten ihr Team zusammenhalten. YB hat viele Leistungsträger verloren.»

Beide Teams stehen aber schon unter der Woche vor grossen Aufgaben. Am Donnerstag startet die Europa League, die Basler empfangen zuhause die Russen aus Krasnodar (18.55 Uhr). YB trifft am gleichen Tag auswärts auf den grossen FC Porto (21 Uhr).

Yakin: «Der FCB kann in dieser Saison Meister werden»

Kann der FCB auch wieder Meister werden? «YB hat das in den letzten beiden Jahren sehr gut gemacht», bilanziert Zbinden. «Wir müssen wieder konstanter werden und vor allem bei Heimspielen wieder eine Macht werden. Dann können wir auch um den Titel spielen.»

Das sieht auch Yakin ähnlich: «Wichtig ist, dass der FCB im Winter keine Spieler verliert. Dann können sie mit diesem Team auch Meister werden.»

Das achte Nau-Gipfeltreffen fand wie immer im Restaurant Uto Kulm auf dem Zürcher Üetliberg statt. In den vorherigen Folgen diskutierten Zbinden und Yakin über das Verhältnis zwischen Bickel und Forte bei GC. Und der FCB-Sportchef beantwortete Fragen der Nau-User. Dazu sind sich beide einig: Das «Bändeli-Gate» schadet der Nati.


https://www.nau.ch/news/videos/fcb-gege ... n-65584414

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 Beitrag Verfasst: Samstag 21. September 2019, 22:38 
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21.09.2019

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YB ringt um Stabilität

Vor einem Jahr demütigten die Berner den FC Basel 7:1. Das scheint heute undenkbar, weil sie als Meister zwar eine Dampfwalze geblieben, aber jüngst sichtlich verletzlicher geworden sind.

Ruedi Zbinden hat den simplen Satz in den letzten zwei Jahren oft gedacht und gehört, als Scout oder als Sportchef des FC Basel. Er ist 60-jährig, hat in der Welt des Fussballs schon viel gesehen und sagt in einem Zimmer hoch oben im Turm neben dem St.-Jakob-Park banal: «Es kann schnell gehen.»

2017 war der FC Basel weit oben. Zum achten Mal Meister in Serie, 17 Punkte vor YB, die Champions League vor Augen, scheinbar für immer und ewig entrückt, eine Dampfwalze, so dominant und erdrückend, dass es schon fast weh tat. Doch danach kehrte alles. Werden die Spiele am Saisonschluss, in denen es um wenig bis nichts mehr ging, aus der Rechnung genommen, hat der FC Basel gegen YB seit 2017 nur noch unentschieden gespielt oder verloren. Cup inklusive. Torverhältnis: 7:19. Die Berner wurden 2018 und 2019 Meister und distanzierten die Basler um insgesamt 35 Punkte. Die Dampfwalze ist nicht mehr rot-blau, sondern gelb-schwarz gestrichen.

Basler Demaskierung 2018

Vor diesem Hintergrund ist es für den FC Basel als Erfolg zu werten, dass er am Sonntag als Leader das Stade de Suisse betritt. Ziemlich genau vor einem Jahr ging er dort 1:7 unter. Es war eine Demaskierung sondergleichen. Eine Erschütterung für die Spieler, den Trainer Marcel Koller, das Selbstwertgefühl des Klubs. Von den beiden Stammformationen von damals standen am Donnerstag in der Europa League am Anfang lediglich Fabian Frei, Eray Cömert und Raoul Petretta für Basel sowie David von Ballmoos und Christian Fassnacht für YB auf dem Rasen. Das ist auf Transfers, Rücktritte, Dispositionen der Trainer und auch auf Zufälle sowie Verletzungen zurückzuführen und zeigt die Wandelbarkeit des Fussballs.

Was ist schon ein Jahr!?

Als YB im Herbst 2016 die Zusammenarbeit mit dem Sportchef Fredy Bickel beendete und im kommunikativen Chaos versank, raunte man sich zu: «So etwas wäre in Basel nie und nimmer möglich.» Als die Führungsetage des FCB im Sommer 2019 die am Ende nicht vollzogene Ablösung des Trainers Marcel Koller in die Wege leitete, im kommunikativen Chaos versank und den Sportchef Marco Streller verlor, sagte man: «So etwas wäre in Bern nie und nimmer möglich.» Doch die Geschichte lehrt: Viel ist möglich, hier wie dort. Erfolg ist zerbrechlich.

Auch wenn der FCB Tabellenführer ist und die Europa League am Donnerstag gleich mit einem 5:0 gegen den russischen Leader aus Krasnodar einläutete, haben sich im Schweizer Fussball die Gewichte verschoben. In Basel wird der Europacup nach einjähriger Absenz mit dem Slogan «Ändlig wider Europa» schon fast etwas demütig beworben. Natürlich sind die Gegner Krasnodar, Trabzonspor und Getafe nicht Leuchtsterne am europäischen Fussballhimmel, aber die 11 000 abgesetzten Ticketpakete sind am unteren Rand der Erwartungen.

YB hat für die drei Heimspiele gegen die Glasgow Rangers, Feyenoord Rotterdam und Porto 23 000 Ticketpakete verkauft. Die Zahlen sind auf den Klang der Konkurrenz zurückzuführen und gleichzeitig Beleg für die FCB-Sättigung und für den YB-Magen, der auch ohne Champions League knurrt. In der Zuschauerstatistik der Super League bleibt Bern gegenüber Basel ebenfalls obenauf: 24 500 zu 21 800. Mit dem am Sonntag möglicherweise ausverkauften Stade de Suisse wird die Distanz vergrössert.

Hätte YB gegen Roter Stern Belgrad die Champions League erreicht, wäre die Kluft in der Aussenwahrnehmung noch grösser geworden. Doch an der Aare wie am Rhein ist die Europa League Gradmesser geworden, nachdem die Schweizer Klubs in der Qualifikation gegen ein niederländisches, ein österreichisches und ein serbisches Spitzenteam nur einen von drei Vergleichen für sich entschieden hatten. Da halten sie sich ungefähr die Waage.

Wie sich gängige Muster ändern können, zeigt auch der Blick auf die Transferbilanz des letzten Sommers. Transfers sind überlebenswichtig für Schweizer Klubs. Auch in dem Bereich hat sich die Rangliste verändert, zumindest in der kurzfristigen Bestandesaufnahme. Während Basel für Albian Ajeti (West Ham) und Eder Balanta (Brügge) über 10 Millionen Schweizerfranken einnahm, erhielt YB für Djibril Sow (Eintracht Frankfurt) und Kevin Mbabu (Wolfsburg) über 20 Millionen. Wer europäisch spielt, macht Transfers mit grösseren Volumen.

YB ist instabiler geworden

Dass sich alles schnell verändern kann, merkt derzeit auch YB. Die Meisterteams der letzten zwei Jahre zeichneten sich durch Stabilität aus. Einerseits verloren die Berner nach dem Titel 2018 nur Kasim Nuhu (Hoffenheim, jetzt Fortuna Düsseldorf), anderseits blieben sie von Verletzungen weitgehend verschont. Doch jetzt fallen Spieler wie Mohamed Ali Camara (Beinbruch), Miralem Sulejmani (komplizierte Muskelverletzung), Christopher Martins (Adduktoren), Sandro Lauper (Kreuzbandriss) und Marvin Spielmann (Sprunggelenk) länger aus. Wären sie stets bei vollen Kräften dabei gewesen, hätte YB gegen Roter Stern wahrscheinlich die Königsklasse erreicht.

Kommt dazu, dass die Fragilität des 35-jährigen Guillaume Hoarau nicht abnimmt. Der Torschützenkönig der letzten Saison wird heuer kaum 24 Tore summieren und muss seine Einsätze merklich dosieren. Gegen Roter Stern stand er total nicht einmal eine Halbzeit auf dem Rasen. Er hat den Status eines lokalen Rockstars und hat mit seiner Band zwei Konzerte angekündigt, die zeitlich so gelegt sind, dass sie ihm hinterher nicht um die Ohren geschlagen werden können. Im Oktober tritt er in der Länderspielpause in der Mühle Hunziken und kurz vor Weihnachten auf grösserer Bühne im Bierhübeli auf.

Sie nähert sich, die Zeit von YB ohne Hoarau.


Zum Glück nicht Champions League

bir. · Wer vor einem Jahr behauptet hätte, dass sich die YB-Abwehr zum Auftakt der Europa League 2019 aus Nicolas Bürgy, Frederik Sörensen und Cédric Zesiger zusammensetzen werde und auf den Aussenbahnen Saidy Janko sowie Ulisses Garcia unterwegs sein würden, an dessen Sachverstand wäre gezweifelt worden. Alles neu. Doch so war es am Donnerstag in Porto (1:2), als in der ersten Hälfte deutlich wurde, dass dies nicht die Abwehrformel für das nächste Jahr sein kann. «Im Moment kommt viel zusammen», sagt der YB-Sportchef Christoph Spycher, «aber wir dürfen nicht klagen und stärken das Vertrauen derjenigen Spieler, die jetzt in die Lücke springen.»

Die Gründe dafür sind «vielschichtig», wie Spycher sagt. Miralem Sulejmani und Guillaume Hoarau sind nicht jünger geworden. Zudem kann die Verletzungsgefahr steigen, wenn sich neue Spieler in einem Klub zurechtfinden und behaupten müssen. In Porto fehlte eine halbe Mannschaft, was für YB nach dem im Sommer erfolgten Umbruch nicht einfach zu bewältigen war. Ein Gedanke kam am Donnerstag anfänglich auf: Zum Glück spielte YB nicht Champions League bei Bayern München.


https://www.nzz.ch/sport/super-league-y ... ld.1510277

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 Beitrag Verfasst: Samstag 21. September 2019, 22:43 
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21.09.2019

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Der FCB hat YB überholt: Zehn Gründe für zehn Punkte

Vor einem Jahr reiste der FC Basel zum selben Zeitpunkt mit neun Punkten Rückstand nach Bern. Jetzt sind die Basler mit einen Punkt Vorsprung auf die Young Boys Tabellenführer. Für diese positive Entwicklung gibt es zahlreiche Gründe.

1. Die Ideen Kollers wurden vertieft, anstatt jene Rahmens erlernt

Eigentlich war Marcel Koller im Sommer weg. Der Spind war geräumt, der Ersatz stand bereit. Es kam alles anders. Koller blieb, Rahmen auch - aber bei Aarau. Obschon sich im Team viele eine Trainer-Rochade erhofften, kann nicht abgesprochen werden, dass die Kontinuität an dieser Stelle ein gewichtiger Grund dafür ist, dass der FCB steht, wo er steht. Statt neue Ideen konnte Kollers Idee vertieft und automatisiert werden. Spektakulär ist sein Fussball noch immer nicht. Stabilität hat er dem FCB aber verliehen. Und die Resultate stimmen.

2. Bei den Innenverteidiger-Duos gibt es die ersehnte Konstanz

Gab es in der Innenverteidigung in der vergangenen Saison eine Konstante, dann war es Marek Suchy. Paradox, fehlt er doch fast die ganze Hinrunde. Seine Rückkehr in der Rückrunde ging aber einher mit der Stabilisation einer Abwehr, die in der Hinrunde nie zu sich fand. Schuld daran war, dass Wicky, Frei und Koller von Spiel zu Spiel auf dieser Position umstellen mussten. Dort also, wo so ungern rotiert wird.

Bis zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr hatte der FCB alleine in der Liga bereits mit fünf Innenverteidiger-Duos agiert – in nur sechs Spielen. Ein Umstand, der für Verunsicherung und mangelnde Absprache sorgte. In der jetzigen Saison standen sich mit einer Ausnahme in der Liga stets Cömert und Alderete zur Seite. Beide neigen zu Fehlern. Das schon. Müssten sie sich jedes Mal auch noch an einen neuen Partner gewöhnen, hätte der FCB aber kaum die viertbeste Abwehr der Super League.

3. Jonas Omlin ist der beste Torwart der Liga

In Bern wurde der FC Basel vergangene Saison zweimal an die Wand gespielt. Mit Jonas Omlin im Tor stand am Ende ein 1:3, Omlin parierte acht Bälle. Ohne den damals verletzten Omlin waren sieben von acht Berner Schüssen drin. Der FCB verlor mit 1:7. «Jeder hier weiss, wie gut Jonas Omlin ist», sagt FCB-Ersatzgoalie Djordje Nikolic. Das bestätigen auch die Zahlen.

Zum einen ist Omlin, was die abgewehrten Schüsse angeht, besser als sein YB-Pendant David von Ballmoos. Zum anderen hat sich Omlin in dieser Saison noch einmal gesteigert. 73,1 Prozent aller Schüsse auf sein Tor hält der FCB-Keeper. Von Ballmoos pariert 70,6 Prozent und hat damit im Vergleich zur vergangenen Saison etwas nachgelassen.

4. Dank dem neuem Fitnessteam reicht die Luft bis zum Ende

Es war frappierend vergangene Saison. Nach jeweils 60, maximal 70 Minuten, war der FCB platt. Die Folge: Verspielte Punkte und gar Siege. Die sportliche Leitung erkannte das Problem und holte einen altbekannten zurück: Ignacio Torreño übernahm per Januar die Stelle als Leiter Fitness. Zusammen mit Luis Suárez quälte er das Team im Winter und diesem Sommer zu Ausdauer und Energie. Spätestens seit der neuen Saison ist der besser Fitnesszustand unübersehbar.

5. Der Effekt der neuen Captain-Hierarchie

Es hätte auch das Gegenteil bewirken können. Als Koller im Sommer Stocker statt Frei zum neuen Captain machte und damit nicht die naheliegende Lösung wählte, war der Aufruhr gross. Zwei Monate später scheint auch dieser Entscheide gut zu sein. Stocker wirkt, wie schon vor seinem Wechsel zu Berlin, als er die Binde tragen durfte, beflügelt, und geht mit noch mehr Einsatz und noch vorbildlicher voran. Frei hat alles als absoluter Teamplayer akzeptiert und will scheinbar zeigen, dass er auch ohne Bändeli Leistung bringt. Eine Entwicklung, die dem Team gut tut.

6. Basel ist die Nummer 1 in Sachen Effektivität und Zielgenauigkeit

Das kaltschnäuzigste Team der Liga steht ganz oben in der Tabelle. Vergangene Saison war das YB, jetzt ist es der FCB. 42 Prozent aller Grosschancen verwandelt Rotblau an den ersten sechs Spieltagen. YB nur noch 40 Prozent. Im Vergleich zur Spielzeit 2018/19 verzeichnen die Berner nur einen Verlust von 2,2 Prozentpunkten. Der FCB dagegen hat sich gleich um 9,9 Prozentpunkte gesteigert und YB damiteinfach überholt.

Ein Grund für diese Entwicklung ist in der Präzision der Abschlüsse zu suchen. YB und Basel sind mit über 90 Schüssen die abschlussfreudigsten Teams der Liga. Doch während der FCB 46 Prozent aller Versuche aufs Tor bringt, sind es bei den Bernern in der neuen Saison nur noch 28 Prozent. In dieser Statistik ist YB sogar Letzter.

7. Der FCB ist auswärtsstark und das auch auf Kunstrasen

Gut, der FCB hat seit 2016 nicht mehr in Bern gegen YB gewonnen. Doch jetzt ist der perfekte Moment gekommen, um das zu ändern. Denn auf fremdem Platz punktet Rotblau in der Liga aktuell besonders gern. 4:1 in Sion, 3:2 in Thun und 3:0 in Neuchâtel. Nimmt man das letzte Auswärtsspiel der vergangenen Saison in Thun und den Cupfinal in Bern noch hinzu, hat Basel die letzten vier Spiele auf dem «ungeliebten» Kunstrasen gewonnen.

8. Die Berner haben Probleme mit der «YB-Viertelstunde»

In der vergangenen Saison hätte YB Spiele wie jetzt gegen Servette oder Luzern durch ein Tor in der Schlussphase wohl noch gewonnen. Achtmal trafen die Berner 2018/19 allein in der Nachspielzeit. Die ist in dieser Saison wegen der Einführung des Videoschiedsrichters zwar noch üppiger. Trotzdem traf der Meister in seiner YB-Viertelstunde bislang nur zweimal und in der Nachspielzeit noch gar nicht. Darum fehlen jetzt auch ein paar Punkte.

9. Die Zuständigkeiten sind dank klaren Strukturen geregelt

Seit Bernhard Burgener und sein Team im Sommer 2017 übernommen hatten, waren diverse Zuständigkeiten unklar. Es war das komplette Gegenteil der Führung Heusler/Heitz, bei der jeder noch so scheinbar unwichtige Mitarbeiter wusste, wann er sich wie an wen wenden musste. Die neue Führung brauchte ihre Zeit. Sie versuchte sich mit Fremdkörper Brigger als CEO, als Korrektur mit Heri als COO und schliesslich mit Letzterem als CEO. Seit dem sind so ist, werden Aufgaben klarer verteilt. Und Probleme schneller gelöst.

10. Und plötzlich ziehen alle an einem Strang

Dass Marcel Koller und Marco Streller das Heu nicht auf der selben Bühne hatten, war nicht er seit dem Machtkampf im Sommer bekannt. Streller stärkte seinem Trainer nie den Rücken, der Trainer wiederum sprach immer wieder die Unerfahrenheit und das junge Alter Strellers an. Die Wechselwirkung war ungesund, kontraproduktiv gar. Seit Streller weg ist und Ruedi Zbinden seinen Posten übernommen hat, ziehen zwei der wichtigsten Positionen im Verein wieder am gleichen Strang.


https://www.bzbasel.ch/sport/basel/der- ... -135654947

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 Beitrag Verfasst: Samstag 21. September 2019, 22:45 
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21.09.2019

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«Wir dürfen keine Sekunde nachlassen»

Nachdem Rotblau erfolgreich in die Europa League gestartet ist, will der FCB dem BSC YB endlich wieder den Meister zeigen. Klappts dieses Mal?

Auf einen Sieg gegen den FK Krasnodar hätten sicher einige FCB-Fans getippt, doch dass Rotblau die Russen gleich mit einem 5:0 abschiesst, hat vermutlich niemand getippt. Die Freude in den FCB-Reihen ist logischerweise gross und trotzdem nur von kurzer Dauer. Der Grund heisst Super League oder genauer gesagt BSC Young Boys. Im morgigen Spitzenkampf will der FCB die Berner endlich wieder schlagen.

Die Fussball-Schweiz ist gespannt

Damit dies gelingt, muss der FCB ähnlich auftreten wie gegen Krasnodar, sagt Marcel Koller: «Es ist klar, dass wir am Sonntag wieder eine Top-Leistung auf den Platz bringen müssen, wenn mir YB schlagen wollen.»

Die Euphorie in Bern ist immer noch sehr gross und den Heimvorteil will YB natürlich nutzen. Das weiss auch der FCB-Trainer: «YB spielt zuhause, das Stadion wird vermutlich voll sein und die ganze Fussball-Schweiz wird gespannt auf dieses Duell schauen.»

«Wir wissen, was nötig ist»

In der letzten Saison gewann YB drei von vier Duellen und einmal trennten sich die beiden Teams mit einem Unentschieden. Vor allem die erste Niederlage schmerzt noch bis heute. Vor fast genau einem Jahr kam der FCB gegen die Young Boys gleich mit 1:7 unter die Räder, dieses Resultat ist aber für morgen unvorstellbar.

Marcel Koller ist sich sicher, dass sein Team weiss, welche Bedeutung diese Partie hat: «Wir wissen, was nötig ist und was wir machen müssen. Schlussendlich müssen wir dies umsetzen und auf den Platz bringen.»

Bis zur letzten Sekunde konzentriert bleiben

Kleine Fehler könnten dem FCB das Genick brechen, deshalb muss jeder der elf Spieler auf dem Feld über die gesamte Spieldauer zu 100 Prozent da sein, betont Koller: «Wir müssen von Sekunde eins bereit sein und das Ganze bis zur letzten Sekunde auf den Platz bringen. Auf keinen Fall dürfen wir einen Moment nachlassen, denn YB hat genau die Qualität, um solche Momente auszunützen.»

Der letzte Sieg gegen YB datiert vom 10. Mai 2018. Der letzte Auswärtssieg ist sogar noch länger her: Am 22. Mai 2016 konnte der FCB letztmals auf dem Berner Plastik gewinnen. Von den darauffolgenden sechs Aufeinandertreffen in der Hauptstadt endete eines Unentschieden, die restlichen fünf Partien gingen allesamt an die Mutzen.

https://telebasel.ch/2019/09/21/wir-due ... nel=105110

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 Beitrag Verfasst: Samstag 21. September 2019, 22:48 
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Spezieller Spitzenkampf für die Captains: Freunde fürs Leben, Gegner im Spiel

Der eine ist Captain des amtierenden Schweizer Meister Young Boys, der andere Captain des aktuellen Leaders FC Basel: Fabian Lustenberger und Valentin Stocker. Im Spitzenkampf am Sonntag spielen die beiden Luzerner erstmals gegeneinander.

Es ist eine kleine Bitte. Eine, welcher der Captain von Hertha Berlin gerne nachgeht. Ein Telefonat soll er führen. Einem Landsmann von Berlin vorschwärmen und ihm einen Wechsel schmackhaft machen.

Es ist Frühjahr 2014, als Fabian Lustenberger zum Hörer greift. «Ich habe versucht, ihn zu überzeugen, zu uns zu kommen. Er hat gezeigt, dass er ein guter Fussballer ist. In der Champions League, der Europa League und der Meisterschaft.» Der Angerufene ist Valentin Stocker, Spieler des FC Basel. Wenig später unterschreibt er bei Hertha.

So einfach, wie der Transfer zustande kommt, so schwer ist die Wohnungssuche für Stocker und seine Freundin. Lustenberger und seine Frau werden zur grossen Hilfe. Die Abklärungen mit den Behörden, die Suche nach der Wohnung: Es wird zu einem Gemeinschaftsprojekt.

«Sie haben uns unglaublich viel geholfen», erzählt Stocker. Das Resultat: Nur 100 Meter Luftlinie von den Lustenbergers und den zwei Kindern wird Stocker fündig. Auch im Alltag sind sich die Stockers und Lustenbergers schnell nahe. Stockers Freundin wird zur Babysitterin, Lustenbergers Frau zur Hundesitterin. Die Männer fahren gemeinsam zum Training, vor Spielen teilen sie sich das Hotelzimmer.

Stocker der Kulinarikexperte, Lustenberger der Lehrling

Oft gehen sie auch gemeinsam essen. «Vali entwickelte sich schnell zum Kulinarikexperten in Berlin. Er hat mich in neue Restaurants und neue Ecken Berlins geführt», sagt Lustenberger, der die Stadt dank Stocker neu entdeckt. «Heute ist die kulinarische Vielfalt Berlins das, was mir am meisten fehlt.»

Diese Zeit in Berlin ist der Beginn einer speziellen Freundschaft. Einer Freundschaft, die bis heute lebt. «Damals habe ich Fabian sehr gern bekommen», sagt Stocker. «Er ist für mich sehr wertvoll, weil es wenige Leute gibt, auf die du dich verlassen kannst. Er ist da, wenn man Probleme hat, gleichzeitig stellt er keine Erwartungen daran, dass man sich menschlich verbiegt.»

Aber nicht nur, wenn es sportlich nicht läuft, hören sie sich zu. «Die Freundschaft geht weit über den Fussball hinaus. Wir haben ähnliche Wertvorstellungen, diskutieren auch über ganz andere Dinge», so Stocker.

Freundschaft in Berlin – Kennenlernen in Kriens

Die Freundschaft entsteht in Berlin, hätte aber viel früher beginnen können. Die beiden Luzerner lernen sich in der Sportschule in Kriens kennen. Lustenberger ist eine Klasse über Stocker. Kontakt entsteht kaum. Stocker spielt bei Kriens. Lustenberger bei Luzern. Mit 18 ist Letzterer bereits in der ersten Mannschaft, spielt eine erste, seine einzige, Super-League-Saison.

Als er im Sommer 2007 mit dem Cupfinal gegen Basel sein letztes Spiel in der Schweiz bestreitet, spielt Stocker im Nachwuchs. Das Angebot der U21 des FCB nimmt er lieber an, als in der ersten Mannschaft des SC Kriens zu spielen, wo «alles gestandene Männer» sind. Stocker fühlt sich nicht so weit.

Ganz anders Lustenberger. Er wagt den grossen Schritt, wechselt nach Berlin, schafft unter Lucien Favre den schnellen Durchbruch in Deutschland. Die Wege trennen sich komplett. Der eine spielt Bundesliga, der andere weiss gar nicht, ob er Profi werden will.

Das Duell der unterschiedlichen Captain

«Ich habe es damals wirklich nicht erwartet, spielte einfach gerne Fussball», sagt Stocker. «Erst, als ich den ersten Vertrag bei Basel unterschrieb, merkte ich, dass es in Richtung Profifussball gehen könnte.» Später startet er beim FCB durch, wird sechsmal Schweizer Meister. Zweimal entscheidet er eine Finalissima gegen die Young Boys.

Lustenberger bekommt das in Berlin mit. «Ich habe den Schweizer Fussball immer verfolgt.» Als Valentin Stocker 2010 zum zweiten Mal eine Finalissima entscheidet, ist Lustenberger bereits drei Jahre Herthaner. Etwas, was er noch weitere neun Jahre bleiben soll. «Ich glaube nicht, dass man so etwas planen kann», sagt er über seine zwölf Jahre Vereinstreue. «Ich hatte das auch nie so vor. Aber es hat einfach immer gepasst. Privat, aber auch sportlich. Trotz zweier Abstiege.»

In Berlin reift Lustenberger zum Captain. Zu einem, der Leistung zeigen will. «Ich will meine Erfahrung sowie Ruhe und Gelassenheit weitergeben», sagt er. Stocker erlebt ihn in Berlin als idealen Captain. «Fabian ist ein sehr ruhiger und ausgeglichener Mensch, das ist auch auf dem Platz so. Auf ihn ist Verlass. Das macht ihn aus.»

Stocker ist seit dieser Saison ebenfalls erstmals Captain, übt seine Rolle aber anders aus. Er ist nicht der ruhige Organisator, bleibt der belebende Offensivspieler. «Ich möchte mich nicht verändern», sagt er. Lustenberger findet das richtig. «Er ist ein Spieler mit einer grossen Persönlichkeit, der seine Leistung bringt. Ausserdem hat er in Basel einen Status, den wenige haben. Er ist ein sehr guter Typ.»

Kapitel Nationalmannschaft

Die gegenseitige Wertschätzung ist spürbar. Die Freunde verbindet aber auch ein Kapitel, in dem es um fehlende Wertschätzung ging. Jenes in der Nationalmannschaft. Lustenberger darf sich nur drei Mal das Schweizer Trikot überstreifen. Trotz seines Leistungsausweises, welcher defensive Polyvalenz und jahrelange Erfahrung auf höchster Ebene aufweist.

«Das Thema ist abgeschlossen. Ich bin damit im Reinen», sagt er. Er hätte gerne mehr Spiele gemacht, «aber immerhin waren es drei. Ich war Natispieler.» Bleibende Spuren hinterlässt er für die Schweiz nicht.

Das trifft auch auf Stocker zu, obwohl er immerhin 36 Länderspiele absolviert. Viel zu oft aber ist er in den entscheidenden Momenten nicht dabei. An der WM 2014 in Brasilien startet er zwar in der Startelf im ersten Gruppenspiel gegen Ecuador, zur Pause muss er aber raus und sitzt die nächsten Partien auf der Bank.

«Es gab viele Gründe, warum nicht alles so verlief in der Nati, wie ich mir das vorgestellt hätte», sagt Stocker. Auch er hat abgeschlossen, sagt: «Ich bin stolz, dass ich Nationalspieler war.» Auch wenn Stocker und Lustenberger nur einmal, bei einem 2:1-Testspielsieg in Österreich, 19 Minuten gemeinsam auf dem Platz stehen, verbindet sie auch das Kapitel Nati.

Sie wohnen zwanzig Minuten voneinander entfernt

In Berlin pendelt Stocker zwischen Tribüne und Stammplatz. «Bei mir gab es nur Top oder Flop», sagt er. Einmal verhilft er Hertha zum Ligaerhalt, dann schaut er wieder nur zu. Als er irgendwann gar nicht mehr zum Zug kommt, entscheidet er sich im Winter 2018 für die Rückkehr nach Basel.

Auch Lustenberger spielt da bereits dem Gedanken, zurückzukehren. Schon 2017 zieht seine Frau mit den Kindern in die Schweiz, wo der älteste Sohn eingeschult werden soll. Sie beziehen ein Haus im Kanton Luzern, wo ein halbes Jahr später auch Stocker hinzieht. Zwanzig Minuten trennen die beiden Haushalte.

Auch nach Stockers Abgang bleibt der Kontakt. Während Lustenberger in Berlin im Auto sitzt und Stocker zwischen Basel und Luzern pendelt, telefonieren sie. «Das viele Autofahren macht es einfach, Kontakt zu halten», sagt Lustenberger.

Die Freundschaft ausblenden

Im Sommer, eineinhalb Jahre nach seinem Freund Stocker, kehrt auch er in die Schweiz zurück. Lustenberger spielt jetzt in Bern, Stocker in Basel. Seit sie wieder beide im Kanton Luzern wohnen, haben sie sich ein paar Mal gesehen. Öfter telefonieren sie. Auch in dieser speziellen Woche.

Am Sonntag treten sie erstmals gegeneinander an. Als Captains der beiden besten Schweizer Teams. YB gegen Basel. Meister gegen Vize-Meister. Zweiter gegen Erster. Lustenberger gegen Stocker. Innenverteidiger gegen Offensivspieler. 31-Jähriger gegen 30-Jährigen. Freund gegen Freund.

«Es ist in diesen 90 Minuten schwierig, das Private aussen vor zu lassen», sagt Stocker. «Wir müssen versuchen, die Freundschaft auszublenden», sagt Lustenberger. Für 90 Minuten werden aus Freunden Gegner.


https://www.luzernerzeitung.ch/sport/sp ... ld.1153736

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 Beitrag Verfasst: Samstag 21. September 2019, 22:52 
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Endlich ein Spitzenkampf zwischen YB und Basel?

Seit der 7:1-Schmach in Bern ist viel Wasser die Aare und den Rhein hinunter geflossen. Die Pegel stehen etwa gleich. Der Spitzenkampf kann kommen.

In den letzten Jahren waren die Duelle zwischen Gelbschwarz und Rotblau viel zu selten brisant. Zu oft waren die Differenzen in der Tabelle gross – lange Zeit zugunsten des FCB, in den letzten zwei Saisons zugunsten der Young Boys.

Diesmal verspricht die Affiche alles. Volles Haus in Bern, Kampf des Zweiten gegen den nur einen Punkt vor ihm liegenden Leader. Es wäre eine riesige Überraschung, sollte das Duell ähnlich klar ausgehen wie am 23. September 2018.

Die Berner hatten damals mit Ausnahme von Djibril Sow alle Schlüsselspieler an Bord, während den Baslern unter anderen Marek Suchy, Valentin Stocker, Jonas Omlin und Taulant Xhaka fehlten. Jetzt befindet sich das grössere Lazarett in Bern. Miralem Sulejmani, Sandro Lauper, Marvin Spielmann, Christopher Martins und Ali Camara liegen darin, neuerdings auch Nicolas Moumi Ngamaleu, der YB-Spieler, der nebst Michel Aebischer in den letzten zwölf Monaten die grösstem Fortschritte gemacht hat. Dem FCB fehlt zwar Stürmer Ricky van Wolfswinkel, aber Kemal Ademi wird wieder einsatzfähig sein. Und mit den jüngsten Zuzügen der Brasilianer Arthur Cabral (Stürmer) und Ramires (offensiv einsetzbarer Mittelfeldspieler) hat Basel die Offensive sogar gestärkt.

Die ungleich verteilten Absenzen sind ein Grund, wieso in den Leistungen der Gelbschwarzen und der Rotblauen in diesen Wochen kein grosser Unterschied auszumachen ist. Während die Berner im Herbst mit den zahlreichen englischen Wochen – für Mitte nächster Woche steht die 8. Runde der Super League im Programm – so gut über die Runden kommen müssen, wie es geht, darf man in Basel feststellen, dass sich die Mannschaft unter Trainer Marcel Koller im Vergleich zum letzten Herbst enorm positiv entwickelt hat. Das gilt für viele Spieler im Kader, am deutlichsten vielleicht für den Romand Kevin Bua, der nicht nur als regelmässiger Torschütze in einer grandiosen Form antritt.

Auf das Schlagerspiel vom Sonntag könnten sich auch die Ereignisse vom Donnerstag auswirken. Die Basler benötigten beim glamourösen 5:0 gegen Krasnodar weniger Kraft als die Berner beim 1:2 in Porto. Und obwohl die Young Boys in der zweiten Halbzeit gut spielten, konnten die Basler gewiss mehr für ihre Moral tun. Koller spricht vor dem Schlagerspiel vom «Momentum», das seine Mannschaft nutzen solle.

Lustenberger und Stocker

In der gemeinsamen Zeit bei Hertha Berlin sind die Luzerner Fabian Lustenberger und Valentin Stocker «dicke Freunde» geworden, wie Stocker es ausdrückt. Die beiden sind über die Handys in eifrigem Kontakt, und nicht selten treffen sie sich zum Essen – einmal bei Lustenbergers, einmal bei Stockers. Die Freundschaft wird am Sonntag für fast zwei Stunden der Rivalität Platz machen. Je nach dem, mit welchen Aufgaben sie von den Trainern in den Match geschickt werden, werden sich die beiden Captains auf die Füsse treten.


https://telebasel.ch/2019/09/20/endlich ... nel=105110

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 Beitrag Verfasst: Samstag 21. September 2019, 22:55 
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Ein Duell über Kontinente hinweg

Spitzenkampf in der Super League: Ein Duell zweier unterschiedlicher Philosophien

Am Sonntag steigt das erste Duell zwischen dem FC Basel und dem BSC Young Boys. Nach einer jahrelangen Dominanz der Basler haben die Berner sie abgelöst. Nun kämpfen die beiden aufs Neue um die Spitze in der Super League.

Die vier anderen Super-League-Partien verkommen dieses Wochenende fast ein wenig zur Nebensache. Denn am Sonntag um 16 Uhr steigt in Bern der grosse Spitzenkampf zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Basel 1893. Wer wird am Ende der 7. Runde in der Tabelle der Super League zu oberst stehen? Die Basler sind derzeit besser in Form, haben die letzten fünf Pflichtspiele in Serie für sich entscheiden können. In der Europa League hinterliessen sie einen bärenstarken Eindruck, doch in Bern haben sie seit über drei Jahren nicht mehr gewinnen können. Es ist angerichtet.

Südamerika vs. Afrika

Es ist gleichzeitig ein Duell über Kontinente hinweg, denn die beiden Teams verfolgen unterschiedliche Transferstrategien. In Basel versucht man sein Glück unter anderem mit südamerikanischen Spielern. Die beiden Paraguayaner Omar Alderete und Blas Riveros werden durch die beiden Brasilianer Ramires und Arthur Cabral ergänzt. Eder Balanta, ein Kolumbianer, verliess den FCB diesen Sommer.

Südamerikanische Wurzeln sucht man im Kader der Young Boys vergebens. Sie suchen ihre Talente auf dem Afrikanischen Kontinent. Mohamed Camara, aus Guinea, Nicolas Moumi Ngamaleu und Jean-Pierre Nsame, aus Kamerun und der Ivorer Roger Assalé stammen von der anderen Seite des Mittelmeers. Zahlreiche weitere Spieler haben Wurzeln auf jenem Kontinent: Ulisses Garcia und Christopher Martins Pereira auf Kap Verde, Jordan Lotomba und Marvin Spielmann in der Demokratischen Republik Kongo und Saidy Janko in Gambia. Diesen Sommer haben mit Kevin Mbabu, Djibril Sow, Gregory Wüthrich und Kwadwo Duah gleich vier Spieler den Verein verlassen, die ebenfalls zu einem gewissen Teil mit dem Kontinent verbunden waren.

Es wird also gleichzeitig ein Duell zwischen zwei unterschiedlichen Kulturen, zwei unterschiedlichen Spielstilen, die beide auf ihre Art und Weise in der Super League dominant sind.

Unterschiedliche Platzierung von Routine

Doch nicht nur in der Herkunft der unterschiedlichen Mitglieder der Kader unterscheiden sich die Mannschaften. Die beiden Teams setzen auch auf ganz unterschiedlichen Positionen auf Routine. Während der FC Basel über eine sehr junge Innenverteidigung verfügt, hat der amtierende Meister mit Fabian Lustenberger und Fredrik Sörensen auf dieser Position zwei Routiniers verpflichtet. Die Bebbi bringen diese Erfahrung im Mittelfeld ein, welches bei den Bernern einem wahren Jungbrunnen gleicht. Im Sturm fällt beim FCB mit Ricky van Wolfswinkel der erfahrene Spieler aus, nun müssen die Jungen in die Bresche springen. Bei YB ist Guillaume Hoarau, der erfahrenste Spieler beider Kader, wieder zurück. Er ist in Bern für die ganz wichtigen Tore verantwortlich - so auch am Sonntag?

Der wohl entscheidendste all dieser Unterschiede nimmt jedoch auf der Bank platz. Beim FCB steht mit Marcel Koller ein erfahrener Mann an der Seitenlinie. YB wird durch Gerardo Seoane gecoacht, der noch fast am Anfang seiner Trainerkarriere steht. Eins hat der 18 Jahre jüngere Seoane seinem Jobkollegen beim Gegner noch voraus. Er hat mit seinem aktuellen Verein den Meistertitel bereits gewonnen, Koller kennt dieses Gefühl jedoch von seiner Zeit beim FC St.Gallen und beim Grasshopper Club.

Entschieden wird die Partie wie immer schlussendlich doch auf dem Rasen. Dort wird es egal sein ob der Spieler aus Südamerika, Afrika oder aus der Schweiz kommt und ob er noch einen Juniorenvertrag besitzt oder in kürze in Rente geht. Das Team, das um circa 17:50 ein Tor mehr auf dem Konto haben wird, grüsst von der Tabellenspitze.


https://www.sport.ch/superleague/404023 ... ilosophien

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 Beitrag Verfasst: Samstag 21. September 2019, 23:07 
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YB - FCB: Basel reist mit psychologischem Vorteil nach Bern

Am Sonntag fällt eine erste Vorentscheidung in der Super League. Der FCB fährt mit einem psychologischen Vorteil nach Bern zum Spitzenkampf mit YB.

Das Wichtigste in Kürze

- Am Sonntag (16 Uhr) empfängt YB den FC Basel zum Spitzenkampf der Super League.
- Das Momentum liegt derzeit beim Tabellenführer aus Basel.
- Meister YB hat mit der Neu-Organisation des Kaders und vielen Verletzten zu kämpfen.

Der Meister wackelt. Nicht nur, dass YB den Spitzenplatz der Super League erstmals seit über zwei Saisons an den FCB abgeben musste. Der FC Basel befindet sich derzeit in einer erstaunlich spektakulären Form. Derweil kämpft YB mit der Neuorganisation des Teams und der Verletzungshexe.

Steigerung des FCB nach durchzogenem Start

Zu Saisonbeginn schien bei den Bebbi noch nicht alles zusammenzulaufen. Gegen den LASK scheiterte man in der CL-Qualifikation überraschend.

Gegen St.Gallen verlor man in der heimischen Liga, gegen Thun gewann man nur knapp. Und dann fiel auch noch Ricky van Wolfswinkel wegen eines Aneurysmas für längere Zeit aus.

Gleich mehrere Basler in Topform

Doch knapp sechs Wochen später ist alles anders. Der FCB demütigt in der Europa League den russischen Tabellenführer Krasnodar gleich mit 5:0. Die Flügelzange aus Kevin Bua und Valentin Stocker spielt überragend, Jonas Omlin brilliert im Tor. Auch Luca Zuffi und Fabian Frei zeigen bärenstarke Leistungen.

Dass Rotblau ohne van Wolfswinkel und Ademi im Sturm unterbesetzt ist, fällt nicht einmal auf. In der Liga reihen die Basler vier Siege aneinander und übernehmen die Tabellenspitze.

Klar: in dieser Form kann der Tabellenführer den Meister in Gefahr bringen. Denn YB kämpft zu Saisonbeginn noch mit der fehlenden Routine.

YB kämpft mit der Verletzungshexe

Nicht nur, dass die Berner im Sommer mehrere Leistungsträger (Mbabu, von Bergen, Sow, Schick, Benito) verloren, ihre Verletztenliste ist riesig. Camara, Lauper, Spielmann, Sulejmani und Martins Pereira sind derzeit nicht einsatzfähig.Auch Ngamaleu ist für Sonntag fraglich.

Besonders in der Verteidigung war YB beim 1:2 gestern gegen Porto nicht auf der Höhe. Die unerfahrene Dreierkette aus Zesiger, Sørensen und Bürgy war öfter überfordert. Captain Lustenberger, der im Mittelfeld den wohl geschonten Aebischer ersetzte, fehlte hinten.

Eine schwierige Ausgangslage für den amtierenden Meister, der am Sonntag mit einem psychologischen Nachteil die hungrigen Basler empfängt.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-fc ... n-65586944

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