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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 3. Juni 2020, 13:57 
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PLUS500 WIRD NEUER YB-HAUPTPARTNER

Der BSC Young Boys freut sich sehr, mit Plus500 ein neues Unternehmen als Hauptpartner vorzustellen. YB und Plus 500 haben einen Vertrag für die nächsten zwei Spielzeiten bis im Sommer 2022 abgeschlossen - inklusive Verlängerungsoption.

Plus500 ist ein im Jahr 2008 gegründetes Handelsunternehmen, welches als Anbieter von Online-Finanzdienstleistungen tätig ist. Plus500 ist am Hauptmarkt der Londoner Börse für börsennotierte Unternehmen gelistet und hat seinen Hauptsitz in Haifa, Israel. In Sportkreisen ist das Unternehmen insbesondere durch das jahrelange Hauptsponsoring des spanischen Spitzenclubs Atlético Madrid bekannt.

Der BSC Young Boys ist glücklich, einen solch starken Partner gewonnen zu haben: „Plus500 ist für uns ein Glücksfall als neuer Hauptpartner. Wir sind stolz, dass sich ein international renommiertes Unternehmen mit einem solch starken Engagement zu unserem Club bekennt. Einen solchen Abschluss in den aktuell schwierigen Zeiten tätigen zu können ist für uns ein starkes Zeichen der Wertschätzung und des Vertrauens. Dafür sind wir unserem neuen Partner äusserst dankbar“, sagt Wanja Greuel, CEO der Young Boys.

David Zruia, CEO von Plus500, sagt: „Wir sind sehr glücklich, dass wir heute die Partnerschaft mit dem BSC Young Boys bekannt geben können. Dieses Engagement bildet ein zentrales Element im Sportsponsoring von Plus500 und ergänzt unsere Engagements bei Atlético Madrid und den Plus500 Brumbies hervorragend. Diese globalen Sponsoringaktivitäten sind bedeutender Teil der Strategie, unseren Namen und unsere Markenbekanntheit weltweit zu steigern.“

Der BSC Young Boys dankt dem bisherigen Hauptpartner Migros Aare für die erfolgreiche Zusammenarbeit in den letzten Jahren und freut sich, dass diese auf Stufe Premium Partner weitergehen wird.




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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Juni 2020, 00:18 
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03.06.2020

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BSC Young Boys: Plus500 wird neuer YB-Hauptpartner

Der BSC Young Boys präsentiert einen neuen Hauptpartner. Das Unternehmen Plus500 unterstützt die Berner ab der kommenden Saison.

Das Wichtigste in Kürze

- YB einigt sich mit dem Unternehmen Plus500 auf eine Hauptpartnerschaft.
- Die Firma mit Hauptsitz in Israel ist auch bei Atletico Madrid Hauptsponsor.
- Das Logo von Plus500 wird zukünftig auf den Trikots der YB-Spieler zu sehen sein.

Der BSC Young Boys hat einen neuen Hauptpartner. Die Berner haben mit dem Unternehmen Plus500 einen Vertrag für die nächsten beiden Saisons abgeschlossen – inklusive Verlängerungsoption. Dies gibt der Zweitplatzierte der Super League heute bekannt.

Für den BSC Young Boys sei der neue Hauptpartner ein Glücksfall. CEO Wanja Greuel sagt: «Wir sind stolz, dass sich ein international renommiertes Unternehmen mit einem solch starken Engagement zu unserem Klub bekennt. Den Abschluss in den aktuell schwierigen Zeiten tätigen zu können, ist für uns ein starkes Zeichen der Wertschätzung.» Plus500 wird in Zukunft auch auf den Trikots des Meisters zu sehen sein.

Auch bei Plus500 ist man über den Sponsorenvertrag glücklich. «Dieses Engagement bildet ein zentrales Element im Sportsponsoring von Plus500. Und ergänzt unser Engagement bei Atletico Madrid hervorragend», meint David Zruia, CEO von Plus500.

Hauptsponsor von Atletico Madrid

Plus500 ist ein im Jahr 2008 gegründetes Handelsunternehmen, welches als Anbieter von Online-Finanzdienstleistungen tätig ist. Die Firma ist an der Londoner Börse gelistet und hat ihren Hauptsitz in Haifa, Israel.

Das Unternehmen ist in der Sportwelt als Hauptsponsor des spanischen Spitzenclubs Atletico Madrid bekannt.


https://www.nau.ch/sport/fussball/bsc-y ... r-65717466

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 4. Juni 2020, 19:32 
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04.06.2020

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Plus500 wird Hauptsponsor der Young Boys Bern

Plus500, einer der führenden CFD-Anbieter am Markt und Partner von finanzen.ch, wird ab der Saison 2020/21 neuer Hauptsponsor des Fussballvereins BSC Young Boys.
Der Vertrag wurde zunächst für die beiden kommenden Spielzeiten 2020/21 und 2021/22 geschlossen. Eine Verlängerung darüber hinaus ist möglich.

Der BSC Young Boys spielt in der Schweizer Super League und wurde bisher 13 Mal Schweizer Meister sowie sechs Mal Schweizer Cupsieger. Glücklich darüber, Plus500 als Partner gewonnen zu haben, sagt Wanja Greuel, CEO der Young Boys: "Plus500 ist für uns ein Glücksfall als neuer Hauptpartner. Wir sind stolz, dass sich ein international renommiertes Unternehmen mit einem solch starken Engagement zu unserem Club bekennt. Einen solchen Abschluss in den aktuell schwierigen Zeiten tätigen zu können ist für uns ein starkes Zeichen der Wertschätzung und des Vertrauens. Dafür sind wir unserem neuen Partner äusserst dankbar."

Plus500 wurde im Jahr 2008 gegründet und ist in Israel ansässig. Das Online-Handelsunternehmen ist ein führender Anbieter von Contracts for Difference (CFDs) und ermöglicht seinen Kunden den internationalen Handel mit Aktien, Devisen, Kryptowährungen, ETFs, Rohstoffen, Optionen und Indizes.

David Zruia, CEO von Plus500, ergänzt zur Partnerschaft mit den Young Boys Bern: "Wir sind sehr glücklich, dass wir die Partnerschaft mit dem BSC Young Boys bekannt geben können. Dieses Engagement bildet ein zentrales Element im Sportsponsoring von Plus500 und ergänzt unsere Engagements bei Atlético Madrid und den Plus500 Brumbies hervorragend. Diese globalen Sponsoringaktivitäten sind bedeutender Teil der Strategie, unseren Namen und unsere Markenbekanntheit weltweit zu steigern."


https://www.finanzen.ch/nachrichten/kon ... 1029279973

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Freitag 5. Juni 2020, 18:42 
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Zusammen mit den Young Boys Blut spenden und etwas Gutes tun

Am 6. Juni findet im Stade de Suisse eine Blutspendeaktion der Interregionalen Blutspende und den Young Boys statt. Es hat noch freie Plätze!

Vielen YB- und Fussballfans fehlt im Moment der Gang ins Stade de Suisse und die Nähe zu ihrem Team. Doch am Samstag, 6. Juni öffnet das Stadion für einen Tag seine Türen für einen guten Zweck.

Die Interregionale Blutspende und YB laden zur Blutspende in der Gstaad Lounge mit Blick übers Spielfeld ein. Zusammen mit den Young Boys können Fans so Menschen in Not unterstützen. Unter allen Spendern wird ein von der Mannschaft signiertes YB-Trikot verlost.

Es hat noch eine Handvoll freie Termine zur Blutspende im Stade de Suisse! Termine zwischen 10 und 17 Uhr können hier reserviert werden. Die Interregionale Blutspende bittet Interessierte, vor der Reservation die Spendekriterien zu beachten.

https://www.nau.ch/ort/aaretal/zusammen ... n-65718692

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Freitag 5. Juni 2020, 18:45 
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BSC Young Boys setzt Zeichen: «Gemeinsam gegen Rassismus»

Der BSC Young Boys setzt heute mit einem Instagram-Post ein Zeichen gegen Rassismus. Der Slogan «Gemeinsam gegen Rassismus» begleitet YB seit 1996.

Das Wichtigste in Kürze

- Der BSC Young Boys hat heute mit einem Instagram-Post ein Zeichen gesetzt.
- So bekennt sich der Verein erneut gegen Rassismus.
- YB steht seit 1996 hinter dem Slogan «Gemeinsam gegen Rassismus».

Die Berner Young Boys setzen heute mit ihrem Instagram-Post ein erneutes Zeichen im Kampf gegen Rassismus. So postet der Verein ein Bild, auf welchem die gesamte Mannschaft kniend «YB» formt.

«Seit 1996 bekennt sich der BSC Young Boys zum Slogan 'Gemeinsam gegen Rassismus'. Damals spielte die Mannschaft während rund sechs Monaten in speziellen Leibchen», schreibt der Klub zum Post. «Es gehört zum Selbstverständnis von YB, sich stets konsequent für die Werte einzusetzen, die der Club vertritt.»

1996 wurde der Verein «Gemeinsam gegen Rassismus» von Urs Frieden (heutiger Ausbildner Nau.ch) und Micha Zbinden (Chefredaktor Nau.ch) gegründet. Aus dieser Aktion ist 1998 das Fussball-Lokal HalbZeit entstanden. Lukas Meier, ebenfalls Mitbegründer, Co-Präsident der HalbZeit und Angestellter der Berner Fanarbeit, nannte dies die «Initialzündung für die Berner Fussballszene».

BSC Young Boys setzt erneutes Zeichen

Der Klub schreibt auf Instagram weiter: «Aus Spielerkreisen ist der Wunsch an die Clubleitung herangetragen worden, nun wieder ein Zeichen zu setzen.» Und dies taten sie nun. Damit versuche YB «die unmissverständliche Botschaft zu vermitteln: 'Gemeinsam gegen Rassismus!»

Auch BVB und Liverpool mit Anti-Rassismus-Botschaft

Der BVB und der FC Liverpool haben sich vor wenigen Tagen mit einem ähnlichen Instagram-Post gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgesprochen.

Ähnlich wie YB formierten sich auch die BVB-Profis sowie die Reds kniend auf dem Fussballplatz, um ihre Botschaft zu übermitteln.

Der Kniefall geht auf den American-Football-Spieler Colin Kaepernick zurück. Im Jahr 2016 ging er während der Nationalhymne auf ein Knie.

https://www.nau.ch/sport/fussball/bsc-y ... s-65719013

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Samstag 6. Juni 2020, 01:24 
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Fussball: Noch zwei Wochen bis zum RestartAlles spricht für YB als Meister

Auf dem Sprint zur Titelverteidigung können sich die Young Boys nur selber schlagen. Sie sind in jeder Beziehung die Nummer 1 der Liga – in der Geisterliga erst recht. Eine Bestandesaufnahme.

117 Tage. 117 Tage ohne Super-League-Fussball. 117 Tage wird es am 19. Juni her sein, dieses grossartige, dramatische, spektakuläre 3:3 zwischen St. Gallen und YB am 23. Februar, über das die Fussballschweiz noch tagelang lustvoll debattierte. Mit dem VAR in der Hauptrolle, mit Emotionen auf der Achterbahn, ausverkauften Rängen und zwei Teams auf Augenhöhe. Danach kam Corona. Und wer es vergessen hat: Nach 23 Runden liegen St. Gallen und die Young Boys mit 45 Punkten an der Spitze, Basel hat 5 Zähler weniger.

117 Tage später also wird YB am Freitag, 19. Juni, den Restart der Saison lancieren. Zu Hause gegen Zürich. Und vieles wird anders sein. Auch die Liga ächzt unter den Begleiterscheinungen der Pandemie, die wirtschaftlichen Folgen sind heftig, viele Clubs bangen ums Überleben. Die vom Bund getroffene Regel für Kredite inklusive Solidarhaftung unter den Vereinen bezüglich Lohnreduktionen ergibt kaum Sinn – sie wird angepasst werden müssen.

Sportlich verspricht die Super League viel Spannung. Im Titelsprint. Im Rennen um die Europacupplätze. Im Abstiegskampf. Und das alles ohne Zuschauer. Aber mit 13 Runden in sechs Wochen und Partien im Drei-Tage-Rhythmus durch den Sommer. «Das wird intensiv», sagt Christoph Spycher. «Und eine Herausforderung.» Positiv sei, ergänzt der YB-Sportchef, dass endlich wieder der Fussball im Fokus stehe.

Sions unberechenbarer Präsident Christian Constantin, der tut und macht, was er will, hat jedoch mal wieder die Rolle des Bösewichts eingenommen. Er will den Wiederbeginn der Meisterschaft juristisch verhindern. Er wird, gesundem Menschenverstand sei Dank, chancenlos bleiben. Anstrengend ist der Mann aus dem Wallis aber schon – und einen Haufen Geld kostet es Liga und Clubs auch immer wieder, die Manöver Constantins abzuwehren.

YB ist – wenn man das so sagen darf – sportlich gesehen ein Profiteur des langen Unterbruchs. Fast alle verletzten Spieler sind zurück. Flügelkünstler Miralem Sulejmani etwa, die zentralen Mittelfeldspieler Michel Aebischer und Vincent Sierro, die Innenverteidiger Frederik Sörensen und Mohamed Camara, der polyvalente Jordan Lotomba. Dazu hat Altmeister Guillaume Hoarau seine kleinen und grossen Wehwehchen auskuriert, fehlen tun einzig noch die langzeitblessierten Sandro Lauper und Esteban Pétignat (beide Kreuzbandriss).

Ende Februar sah das alles ganz anders aus. Und so sagt Gerardo Seoane: «Es ist schön, stehen uns fast alle Akteure zur Verfügung. Die Freude und die Lust am Trainieren auf dem Rasen sind beim Team täglich spürbar.» Und der YB-Trainer erklärt: «Wir haben intensiv trainiert. Es ist normal, dass nun der eine oder andere Spieler nach dem langen Unterbruch Blessuren hat.» Derzeit üben deshalb Sörensen, Camara und Sierro leicht reduziert. «Es geht darum, die Belastung gut zu steuern und keine unnötigen Risiken einzugehen», sagt Seoane.


Streng, heiss, ohne Zuschauer – auch das spricht alles für YB

Der wohl strengste Spielplan aller Zeiten, Ligen und Länder ist ein klarer Vorteil für YB. Weil: Das Kader ist für Schweizer Verhältnisse nicht nur exzellent besetzt – sondern auch enorm breit. Das wird in der Terminhatz wertvoll sein. Zudem wird die Sommerhitze dem Meister in die Karten spielen. Weil er eine Partie dominieren, Ball und Gegner laufen lassen kann. St. Gallen lebt stark von der Leidenschaft der jungen Belegschaft sowie der Unterstützung des Publikums. Es ist fraglich, ob der Aussenseiter im Titelkampf alle drei, vier Tage an die Grenzen gehen kann.

Die Young Boys sind zudem routinierter, sie werden mehr rotieren können, sie haben ein relativ angenehmes Startprogramm mit mehreren Heimspielen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Und vielleicht kommt es am Ende zu einer Finalissima gegen St. Gallen – am 2. August in Bern. Alles andere als ein Berner Titelhattrick wäre eine Überraschung.

Auch im Cup sind die Young Boys Anfang August nach anstrengender Saison Topfavorit, im Viertelfinal geht es wenige Tage nach dem Saisonende beim FC Luzern weiter. Das Ziel ist klar: zweites Double in der 122-jährigen Vereinsgeschichte nach 1958.

Corona stoppt das historische Wirtschaftshoch

Den Young Boys läuft es nach schwierigen Zeiten seit 2017 auch wirtschaftlich glänzend. Umsatz und Gewinn wurden nach den historischen Rekordwerten 2018 letztes Jahr sogar noch leicht auf 82 sowie 21 Millionen Franken gesteigert. Allerdings beträgt das Darlehen der Besitzerfamilie Rihs aus den Seuchenjahren 2010 bis 2016 trotz bestimmt erfolgten Teilrückzahlungen immer noch mindestens 40 Millionen Franken.

YB brummt und läuft finanziell hochtourig, der Zuschauerschnitt hätte in dieser Saison um die 28’000 betragen. Nun fehlen viele Einnahmen. Der Verlust aus dem ersten Halbjahr 2020 ist natürlich noch nicht zu beziffern, im Club kursieren verschiedene Szenarien, im Extremfall drohen ein Umsatzeinbruch um die Hälfte und ein Corona-Defizit weit jenseits der 10-Millionen-Marke.

Die Young Boys aber sind längst der klare Primus des Landes. Sie sind der neue FC Basel, der wiederum das alte YB ist. Mit arger Misswirtschaft unter dem umstrittenen Präsidenten Bernhard Burgener hat sich der FCB in den letzten Jahren ins Abseits gestellt, vor wenigen Tagen gab er die ernüchternden Zahlen für 2019 bekannt. Der Verlust betrug erneut fast 20 Millionen Franken, damit hat der Verein in den letzten Jahren alle schönen Reserven aus den grandiosen Jubelsaisons verloren. Der Absturz ist umfassend, die Krise riesig, es gibt Brennpunkte ohne Ende. Auch um Trainer Marcel Koller, dessen Zukunft ungewiss ist. Allerdings bestreitet Basel eine angesichts der Umstände bemerkenswerte Spielzeit – und ist noch in drei Wettbewerben inklusive Europa League aussichtsreich vertreten.

YB ist auch sponsorentechnisch nahezu ausverkauft, der Laden läuft wie geschmiert. Die Krise aber verschärft auch in dieser Beziehung die Bedingungen.

Die Young Boys agieren derweil seit ein paar Jahren nicht nur auf dem Rasen souverän – sondern auch daneben. So wurde der Lohnverzicht der Spieler und Trainer im Frühling vorzüglich moderiert. Die Fussballer verzichten, eingeteilt in drei Lohnkategorien, auf sieben bis zwölf Prozent ihres Gehaltes, wobei das nur den Fixlohn betrifft. Dank ausgeprägten Leistungsprämien können die Akteure ihr Einkommen in erfolgreichen Saisons mehr als vervierfachen. Der Verzicht genügt, um die Lohneinbussen der übrigen rund 140 fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Monaten Mai und Juni zu kompensieren. Und solange keine Zuschauer in den Arenen zugelassen sind, bleibt die Reduktion für die Fussballer bestehen.

In dieser Woche kommunizierten die Young Boys zudem ihren neuen Hauptpartner. Plus 500 (was für ein treffender Name!), ein Anbieter von Online-Finanzdienstleistungen, hat sich bis 2022 verpflichtet und bezahlt dem Vernehmen nach mehr als die Migros, um prominent auf der Vorderseite der Trikots zu werben – etwas mehr als eine Million Franken im Jahr. In Corona-Zeiten ein tolles Signal. Die Migros bleibt als Premiumpartner erhalten, YB ist auch sponsorentechnisch nahezu ausverkauft, der Laden läuft wie geschmiert. Die Krise aber verschärft auch in dieser Beziehung die Bedingungen.

Zuschauer noch in dieser Saison?

Man hofft bei YB immer noch auf zumindest leicht geöffnete Stadien in dieser Saison – und auf fruchtbare Gespräche mit Sponsoren und Zuschauern. Für die entgangenen Leistungen sind die Young Boys nicht haftbar zu machen, aber sie streben selbstredend faire Lösungen mit allen Anspruchsgruppen an. Entscheidend wird auch sein, auf wie viel die Ticketbesitzer bereit sind zu verzichten.

Wären beispielsweise ab Mitte Juli, bei entsprechender Entwicklung der zuletzt bemerkenswert tiefen Fallzahlen, auf einmal wieder 5000 Zuschauer zugelassen, könnte bei den letzten vier Heimspielen jeder der 20’000 Dauerkartenbesitzer eine Begegnung besuchen. Und bei 1000 erlaubten Gästen dürften immerhin die allermeisten VIP-Kunden berücksichtigt werden. An den Geisterspielen (bis Ende Juni im Stade de Suisse, danach wieder im Stadion Wankdorf) sind vorerst 300 Menschen dabei – zieht man alle spielenden und arbeitenden Kräfte ab, bleiben immer noch 50 bis 80 Personen. Bei YB hat man noch nicht entschieden, ob und an wen diese Plätze vergeben werden.

Für die neue Saison ab dem 11. September wiederum hoffen auch die Verantwortlichen in Bern wieder auf volle Stadien. «Sind dann immer noch keine Zuschauer erlaubt», sagt Sportchef Spycher, «wird es für sehr viele Clubs richtig prekär.»

Auch die Kaderplanung ist kompliziert

Völlig offen ist noch, wie es nach dieser Saison weitergeht, zumal das von der Entwicklung der Pandemie abhängig ist. Die Qualifikationen für den Europacup beginnen theoretisch Anfang August, die Uefa will am 17. Juni den Rahmenterminkalender inklusive Länderspielen bis Sommer 2021 bekannt geben. Das Programm wird intensiv bleiben, in der Schweiz etwa sind Partien in der Altjahreswoche angedacht, drei Spieltage sollen es zwischen 26. Dezember und 3. Januar sein.

Bei YB rechnet man derweil im Sommer mit weniger Abgängen umworbener Akteure wie Torjäger Jean-Pierre Nsame als gedacht. «Das ist aber schwierig abzuschätzen», sagt Spycher. Er werkelt hinter den Kulissen an Verlängerungen der auslaufenden Verträge von Hoarau und Sulejmani sowie Torhüterlegende Marco Wölfli, der nach dieser Saison zurücktritt, bis Mitte August.

Ob die Topverdiener Hoarau und Sulejmani länger bleiben, ist unklar, sie dürfen und müssen sich beweisen, sind aber auch bei Vereinen aus dem Inland (Sion, Lausanne, GC) sowie dem Ausland (zum Beispiel Dubai, Saudiarabien, Russland) im Gespräch. «Diese Ausnahmesituation mit der verlängerten Saison erfordert viele konstruktive Gespräche», sagt Spycher. Hoarau und Sulejmani müssten erhebliche Lohneinbussen in Kauf nehmen, möchten sie auch nächstes Jahr in Bern spielen. Das erleichtert Spycher die Aufgabe, Kosten zu sparen. Ob einer wie Sions ablösefreier Pajtim Kasami, ein für YB sehr interessanter Fussballer, im Sommer kommt, hängt deshalb von mehreren Faktoren ab.

Mit Geisterspiel-Titeln könnte YB eine Dynastie begründen. Aber es kann dann auch schnell in die andere Richtung gehen.

Vorerst muss Spycher auch Lösungen mit den ausgeliehenen Sörensen (Köln), Jordan Lefort (Amiens) und Saidy Janko (Porto) sowie deren Arbeitgebern für die Zeit bis Mitte August finden. Zumindest Janko könnte auch nächste Saison weiter bei YB sein, wobei die Berner den hohen Lohn des Aussenverteidigers nicht finanzieren können. Bei Lefort wiederum könnte es sein, dass Amiens den Verteidiger früher zurückhaben möchte, weil die Franzosen nach dem Abbruch ihrer Saison bereits Mitte August die nächste Spielzeit beginnen. Und so gibt es immer noch viele Fragezeichen. Etwa auch, was mit den von den Young Boys verliehenen Akteuren wie Roger Assalé (Leganes) passiert. Es warten in jeder Hinsicht hektische Wochen.

Mit Geisterspiel-Titeln könnte YB endgültig eine Dynastie begründen. Aber es kann dann auch schnell in die andere Richtung gehen. Nachfragen darf man in Basel. Wobei: Unter der aktuellen Konstellation ist es schwer vorstellbar, dass die Young Boys so schnell abstürzen. Und schon gar nicht im einmalig speziellen Fussballsommer 2020.

https://www.bernerzeitung.ch/alles-spri ... 1584420629

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. Juni 2020, 22:41 
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77 Super-League-Verträge enden am 30. Juni

Das Risiko mit den Vertrags-Verlängerungen

Am 19. Juni gehts mit der Fussballsaison weiter. Die Sportchefs sind dran, eine kompetitive Mannschaft auf die Beine zu stellen. Das gestaltet sich problematischer als gedacht.

Wie so vieles in dieser Krise hat es auch das noch nie gegeben: dass eine Fussballsaison weit über ihr geplantes Ende hinausgeht. Was zur Folge hat: Es müssen zig Verträge mit Spielern, deren Arbeitsverhältnis mit dem betreffenden Klub am 30. Juni endet, verlängert werden. «Damit es zu einem Vertragsabschluss kommt, braucht es die Zustimmung aller Par­teien. Im Fall der ausgeliehenen Spieler muss natürlich auch der Klub, der die Transferrechte für die nächste Saison besitzt, einverstanden sein», sagt YB-Sportchef Christoph Spycher zu den speziellen Fallstricken dieser Verlängerungsgespräche. Die Interessen von Klub und Spieler sind nämlich nicht vollumfänglich deckungsgleich.

Aber ein möglicher Zweitklub, der den Spieler ausgeliehen hat, ist bei weitem nicht das einzige Problem. Weshalb die Fifa den Klubs ursprünglich das Recht einräumen wollte, die Spieler zur Verlängerung zu zwingen. Doch schon bald merkte sie, dass das Arbeitsrecht eines jeden Landes Vorrang hat. Weshalb es am Ende bei einer Soll-Formulierung blieb, die den Status einer Empfehlung, eines Ratschlags hat. Nicht mehr. «Schweizer Recht steht über dem Rat der Fifa», fasst Claudius Schäfer, CEO der Swiss Football League, ein Gutachten zusammen, das die Liga hat erstellen lassen. «Das heisst: Die Klubs können nicht gezwungen werden, die Verträge zu verlängern. Umgekehrt müssen auch die Spieler nicht verlängern, wenn sie nicht wollen.»

YB will mit allen verlängern

Und so ist bei Verlängerungs­gesprächen, die im Fall von YB letzte Woche in Angriff genommen wurden, jeder Ausgang möglich. Bei den Bernern ist zumindest klubseitig klar, wie es weitergehen soll. «Wir wollen mit allen Spielern verlängern», sagt Spycher klipp und klar. Also auch mit Torschützenkönig Guillaume Hoarau. «AirFrance» selber will die Saison auch in Bern beenden, klarer Fall.

Dessen Agent Michel Urscheler schränkt aber ein: «So einfach ist das nicht. Der Rhythmus, in dem die Saison zu Ende gespielt wird, ist horrend, das Verletzungsrisiko gross. Einem Spieler, bei dessen Klub es um nichts mehr geht, wie zum Beispiel die Hälfte der Klubs aus der Challenge League, rate ich, nicht zu verlängern. Bei einem, der um Titel, Auf- oder Abstieg spielt, schon.»

Risiken aufzeigen

Was, wenn er sich schwer verletzt? Ein neuer Klub, bei dem er vielleicht im Laufe der alten Saison unterschreibt, wird sich Konzessionen ausbedingen. «Einem Spieler zeige ich klar auf, wie hoch das Risiko ist», sagt Urscheler.

Doch es gibt noch mehr Stolpersteine. Was ist, wenn einer in Frankreich unterschreibt, wo die Liga abgebrochen wurde, und das Training für die neue bereits Ende Juni wieder aufgenommen wird? «Da wird sich der eine oder andere Spieler schon fragen, ob es sich lohnt, ­einen gut dotierten Mehrjahresvertrag für sechs Wochen aufs Spiel zu setzen», sagt Urscheler. «Und wenn er die Meisterschaft mit diesem verrückten Restprogramm doch beendet, braucht er zuerst eine Pause. Er stösst also zu seinen Teamkollegen, die ausgeruht und voll im Saft sind. Nicht die optimale Konstellation.»

Und was, wenn man gleichzeitig über die Verlängerung um mehr als das Saisonende diskutiert? Wie da der Ausgang sein kann, zeigt das Beispiel von Jung-Bin Park, der sich mit Servette nicht einig wurde. «So trennen sich unsere Wege in ­wenigen Tagen», lässt Park auf Instagram verlauten. Er beendet die Saison beim Aufsteiger nicht. Und es ist kaum anzunehmen, dass er die vier Juni-Spiele für die Grenats noch macht.

Einer, dessen Vertrag Ende Juni ausläuft, ist auch Sion-Verteidiger Mickaël Facchinetti. Diese Konstellation war das ­Ergebnis der Wiedereinstellung des Neuenburgers nach der fristlosen Kündigung des Arbeitsvertrags bis 2021 durch CC, weil Facchi der Kurzarbeit nicht in kürzester Zeit zustimmte. Wie ist es, in die Vorbereitung einer Restsaison zu steigen, die vielleicht gerade mal drei Spiele dauert? «Kein Pro­blem. Ich bin einfach mal froh, dass es weitergeht», so der Verteidiger. «Ich würde die Saison gerne hier beenden. Ich kann mir aber auch vorstellen, darüber hinaus zu verlängern. Aber ich mache mir da überhaupt ­keinen Kopf, ehrlich.»

Der einfachste Weg ist tatsächlich jener der Verlängerung über die Saison hinaus. So wie dies im Fall der beiden Lugano-Spieler Akos Kecskes und Miroslav Covilo geschah. Sie haben im Tessin um jeweils ein Jahr verlängert – bis zum 30. Juni 2021.
Und da sind noch die Fälle Gaëtan Karlen und Geoffroy Serey Dié, die bei Sion anheuern. Und zwar sofort. Per 1. Juli respektive 1. Juni. Der FC Sion verspricht ihnen, dass sie die Saison im Wallis beenden können. Fifa und SFL lassen das aber nicht zu. Stand jetzt gucken die beiden in die Röhre. Diese Baustelle endet wohl vor Arbeitsgericht.

YB

Miralem Sulejmani

Guillaume Hoarau

Jordan Lefort

Frederik Sörensen

Saidy Janko

Marco Wölfli


https://www.blick.ch/sport/fussball/77- ... 26617.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. Juni 2020, 22:47 
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YB-Spieler reisen nach dem Re-Start in neuem Bus

Pünktlich zum Wiederbeginn der Meisterschaft werden die Fussballer von den Young Boys mit einem neuen, moderneren Car reisen.

Der Schweizer Meister Young Boys erstrahlt in Sachen Transportmittel in neuem Glanz. Pünktlich zum Wiederbeginn der Saison hat YB einen neuen Teambus präsentiert. 42 Sitzplätze bietet der Car. Wie gewohnt, zieren die Vereinsfarben gelb-schwarz das dreizehn Meter lange Gefährt.

Das Berner Reiseunternehmen «edelline ag» wird mindestens für die nächsten fünf Jahre Goldpartner des BSC Young Boys. Im Rahmen dieser am 1. Juli 2020 beginnenden Zusammenarbeit wird der neue Car die erste Mannschaft an nationale und internationale Spiele führen.

Der Bus ist mit modernster Fahrzeugtechnologie ausgerüstet wie etwa Radarstandsmessung oder Bremsassistent. Kompromisslose Sicherheit und grosszügige Sitzabstände garantieren zudem Fahrspass pur für die Super-League-Profis.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-spieler ... 4805608259

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. Juni 2020, 22:51 
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Szenen wie an der Demo in Berlin?

Die Angst vor Titel-Partys im Schweizer Fussball!

Diese Saison fallen alle Entscheidungen in leeren Stadien. Es droht, dass die Fans trotzdem feiern. Aber dann eben nicht corona-konform einfach zu Tausenden vor den Stadien.

Der Schweizer Fussball steht vor der Saison-Schlussphase mit lauter Geisterspielen. Und damit auch vor einem in Zeiten der Corona-Einschränkungen delikaten Problem. Was machen die Fans der verschiedenen Klubs, wenn die Entscheidungen wie Meisterschaft, Aufstieg, Barrage oder der Cupfinal ansteht?

Es ist die Angst vor den Titel-Partys vor den Schweizer Stadien. Nach BLICK-Informationen gab es bei den Diskussionen um die Saison-Fortsetzung Sicherheitschefs von Klubs, die auf Abbruch plädierten. Sie fürchten, dass sich unkontrollierbare Fan-Massen bei den Stadien versammeln und feiern.

Klar, dass dann Social Distancing und die Grenze von 300 Personen sehr rasch obsolet sind. Wie das aussehen kann, zeigt letztes Wochenende die Anti-Rassismus-Demonstration in Berlin mit 15'000 Teilnehmern dicht an dicht – eine potentielle Virus-Schleuder sondergleichen.

Finalissima und Cupfinal in Bern

Anlässe für Fan-Aufläufe gibt’s diverse. Zum Beispiel eine Finalissima zwischen YB und St. Gallen in der letzten Runde, zu der auch viele Espen-Anhänger anreisen könnten. Eine Barrage mit GC. Und natürlich der Cupfinal in Bern, wo auch YB dabei sein könnte.

Bern als möglicher Brennpunkt. Gemeinderat Reto Nause ist Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie der Stadt Bern, er sagt: «Wir stehen im Kontakt mit dem SFV wegen des Cupfinals und mit YB wegen den Ligaspielen. Gegenüber dem SFV signalisierten die Fan-Kurven, dass sie die Corona-Einschränkungen mittragen wollen. Wir werden wie immer zu gegebener Zeit mit der Polizei den Kontakt zu den Finalisten suchen. Wir appellieren auch an die Eigenverantwortung der Fans.»

Ein Public Viewing mit Grossleinwänden wirds weder beim Stadion noch in der Stadt geben. Aber Nause sagt: «Wir werden Restaurants und Bars im Aussenbereich TV-Geräte erlauben. So kann trotzdem ein gewisses Fussball-Ambiente entstehen, wenn sich die Fans auf diese Weise in der Stadt verteilen.»

YB und St. Gallen entspannt

Beim Meister selber bleibt man entspannt. YB teilt auf BLICK-Anfrage mit, dass man sich 13 Runden vor Schluss noch längst nicht mit dem Szenario einer allfälligen Meisterfeier beschäftige. «Der August, inklusive Cupfinal, ist noch sehr weit weg.» Zudem könnten in nächster Zeit auch die Corona-Auflagen einmal mehr gelockert werden.

Und was ist mit Leader St. Gallen, wo der dritte Titel der Klubgeschichte einem Ostschweizer Urknall gleichkäme? «Die Möglichkeit von Menschenansammlungen vor dem Stadion ist uns bewusst», antwortet der FCSG. «Wir haben jedoch frühzeitig den Dialog mit unseren Fans, Partnern und den örtlichen Behörden aufgenommen, um einen möglichst reibungslosen Ablauf rund um den Kybunpark und die Spiele mit allen Anspruchsgruppen zu besprechen. Der Dialog und die Kommunikation sind in dieser Hinsicht die wichtigsten Massnahmen.»

Klar, dass die Angst vor Titel-Partys auch im Ausland immer mehr zum Thema wird. Das Problem wird wohl nirgends grösser sein wird als in Liverpool, wo der erste Meistertitel seit 30 Jahren bevorsteht!


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 29273.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. Juni 2020, 22:56 
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YB: Trainer Seoane hat nach Corona-Pause die Qual der Wahl

Bei YB kehren gleich mehrere Spieler aus dem Lazarett zurück. Wird die eindrückliche Kaderbreite zum grossen Trumpf im Titelrennen der Super League?

Das Wichtigste in Kürze

- Das Marathon-Testspiel zeigt: Das Lazarett bei YB hat sich deutlich gelichtet.
- Auf allen Positionen herrscht ein grosser Konkurrenzkampf im Team von Gerardo Seoane.
- Wird diese Kaderbreite zum grossen Trumpf in den kommenden Wochen?

Nach über 80 Tagen Pause gewinnt Meister YB gegen Lausanne mit 2:0. Das Marathon-Testspiel gegen den Leader aus der Challenge League zeigt vor allem zwei Dinge deutlich auf.

Einerseits haben die Berner spielerisch nicht viel von ihrer Klasse eingebüsst. Auch wenn es in der Chancenverwertung noch Luft nach oben gibt, diktiert Gelb-Schwarz das Spielgeschehen gegen die Waadtländer.

Und andererseits wird Trainer Gerardo Seoane zum Neustart der Super League am 19. Juni die Qual der Wahl haben. Denn: Das Lazarett hat sich bei YB deutlich gelichtet.

Michael Aebischer profitiert von Corona-Pause

Beispiel gefällig? Mittelfeld-Motor Michel Aebischer. Mitte Februar bricht sich der Fribourger in Lugano einen Zeh, sechs Wochen Pause werden verordnet.

Wegen der Corona-Pandemie verpasst Aebischer aber nur das 3:3 in St.Gallen, ist jetzt wieder voll einsatzfähig.

Zusammen mit Christopher Martins und den (bald) wiedergenesenen Vincent Sierro, Gianluca Gaudino bieten sich im Zentrum damit mehrere Optionen an. Zumal auch Captain Lustenberger (defensiv) oder Christian Fassnacht (offensiv) als Varianten getestet wurden.

Sulejmani kämpft um Vertrag

Auch Miralem Sulejmani steht gegen Lausanne in der Startelf von YB. Der Serbe mit dem linken Zauberfuss kommt in dieser Saison bisher nur auf vier Teileinsätze (drei Assists!), den Rest verpasst er verletzt.

Zuletzt ist es ein Muskelfaserriss, der ihn zum Zuschauen zwingt. Im Test gegen Lausanne hinterlässt Sulejmani in 60 Minuten Einsatzzeit einen fitten und wirbligen Eindruck. Zudem überzeugt er mit gefährlichen Standards. Klar ist: Der Vertrag des Serben läuft bald aus – Sulejmani kämpft um ein neues Arbeitspapier!

Damit wird der Druck auf den Flügelpositionen nochmals erheblich verstärkt. Hinter Christian Fassnacht und Moumi Ngamaleu lauern neben Sulejmani auch noch Marvin Spielmann und Neuzugang Meschack Elia.

Überangebot in der Defensive

Jordan Lotomba ist ebenfalls wieder fit und in Form. Der junge Aussenverteidiger machte bereits zum Rückrundenstart erheblich Druck auf die gesetzten Garcia und Janko. Beim 2:0-Sieg gegen Basel meldet er «Kosovo-Messi» Edon Zhegrova komplett ab. Und auch gegen Lausanne deutet er an, dass er für einen Stammplatz bereit ist.

Mit dem Langzeitverletzten Ali Camara dürfte sich auch die Konkurrenz in der Innenverteidigung erhöhen. Zwar trainiert der Guineer noch reduziert, doch die lange Pause hat ihm eher geholfen als geschadet.

Sind alle Spieler fit, hat YB hier ein Überangebot. Neben Captain Fabian Lustenberger brennen Nicolas Bürgy, Cédric Zesiger und die Leihspieler Jordan Lefort und Frederik Sörensen auf Einsätze.

Mit dem Dänen soll YB das Arbeitspapier in Absprache mit dem 1. FC Köln bereits bis Ende Saison verlängert haben.

Nsame gesetzt, Hoarau kämpft um Vertrag bei YB

Im Sturm ist die Hierarchie hingegen klar. Liga-Topscorer Jean-Pierre Nsame ist gesetzt, dahinter lauern Meschack Elia und Eigengewächs Felix Mambimbi auf ihre Einsätze. Und für Guillaume Hoarau gilt das Gleiche, wie für Miralem Sulejmani: Der Franzose kämpft um einen neuen (und wohl letzten) Vertrag in Bern.

Einzig Pechvogel Sandro Lauper und Esteban Petignat stehen Trainer Seoane in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung. Beide erholen sich von einem Kreuzbandriss.

Aber sonst kann der Meister bei der Kaderauswahl beinahe aus dem Vollen schöpfen. Dies dürfte bei den aktuell erlaubten fünf Wechseln ein nicht zu unterschätzender Vorteil sein.

Denn das Programm in der Super League hat es in sich: 13 Spiele in 44 Tagen werden die Teams allein in der Meisterschaft absolvieren! Wer dafür auf ein grosses und ausgeglichenes Kader zählen kann, ist klar im Vorteil. Wie YB.


https://www.nau.ch/sport/fussball/fur-m ... l-65720961

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