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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. Januar 2020, 01:54 
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Jean-Pierre Nsame als Spieler des Jahres geehrt

Im Berner Kursaal ehrt die Swiss Football League ihre Besten des Jahres 2019. Als herausragender Spieler wird Jean-Pierre Nsame von den Young Boys ausgezeichnet.

Wie es zur Tradition geworden ist, traf sich die Prominenz der Schweizer Fussball-Meisterschaften wenige Tage vor dem Start zur Rückrunde, um die Besten des Vorjahres zu ehren. Zum ersten Mal fand der Anlass der Swiss Football League nicht in Luzern, sondern in Bern statt. Dort, wo seit zwei Saisons der Dominator des Schweizer Fussballs daheim ist, fuhren die Mannschaftsbusse ein. Auf dem grünen Teppich des Kursaals bejubelten die vorwiegend jüngeren Fans die Delegationen aus Super League und Challenge League.

Im geschlossenen Bereich wurde im Tenü "Cocktail" unbeschwert diskutiert. Es ist eine kleine Auszeit im schicken Anzug vom harten Geschäft in den kurzen Hosen. Nationalmannschaftschef Pierluigi Tami, der 2015 Trainer des Jahres war, schätzt diesen Anlass: "Es ist eine grosse Ehre, ausgezeichnet zu werden. Es zeigt die Wertschätzung für die geleistete Arbeit." An der Wahl beteiligen sich unter anderem die Trainer und Captains der Klubs der Swiss Football League.

Eine der oft gestellten Fragen an diesem Abend war: YB oder Basel? Bevor am Sonntag der zweite Teil des Meisterrennens mit diesem Duell lanciert wird, behielt YB bei der SFL Award Night die Oberhand. Der Titel des besten Spielers ging an den kamerunischen Goalgetter der Berner, Jean-Pierre Nsame. Trainer des Jahres wurde wie im Vorjahr Gerardo Seoane. Auch das schönste Tor, das vom Publikum bestimmt wurde, schoss mit dem zurückgetretenen Steve von Bergen ein Young Boy. Der Verteidiger hatte seine lange Karriere mit einem seiner seltenen Treffer beendet. Im Team des Jahres wurden fünf Berner, vier Basler und die beiden St. Galler Jordi Quintilla und Cedric Itten gewählt. Der Titel "Best Youngster" ging an den Basler Noah Okafor.

Bern. 7. SFL Award Night. Die Auszeichnungen des Jahres 2019.

"Best Player - Super League": Jean-Pierre Nsame (Young Boys). - Ebenfalls nominiert. Jonas Omlin (Basel) und Raphaël Nuzzolo (Neuchâtel Xamax).

"Golden 11": Jonas Omlin (Basel); Silvan Widmer (Basel), Omar Alderete (Basel), Eray Cömert (Basel), Ulisses Garcia (Young Boys); Christian Fassnacht (Young Boys), Michel Aebischer (Young Boys), Jordi Quintilla (St. Gallen), Nicolas Moumi Ngamaleu (Young Boys); Cedric Itten (St. Gallen), Jean-Pierre Nsame (Young Boys).

"Best Player - Challenge League": Andi Zeqiri (Lausanne). - Ebenfalls nominiert: Stjepan Kukuruzovic (Lausanne), Aldin Turkes (Lausanne).

"Best Youngster": Noah Okafor (Basel). - Ebenfalls nominiert: Eray Cömert (Basel), Bastien Toma (Sion).

"Best Coach": Gerardo Seoane (Young Boys). - Ebenfalls nominiert: Marcel Koller (Basel), Peter Zeidler (St. Gallen).

"Best Goal" (Publikumswahl): Steve von Bergen (Young Boys). - Ebenfalls nominiert. Miguel Castroman (Thun), Jordi Quintilla (St. Gallen).

https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -136254471

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. Januar 2020, 02:00 
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Jean-Pierre Nsame ist der Beste

Die Berner sind die grossen Gewinner der SFL Award Night. Gerardo Seoane ist Trainer des Jahres, Jean-Pierre Nsame krallt sich die Auszeichnung zum besten Spieler.

Mitten in der Winterpause meldete sich die Super League mit der SFL Award Night zurück. Im Kursaal in Bern wurde die Elite des Schweizer Fussballs ausgezeichnet. Besonders abgeräumt haben die Berner. Sie waren die grossen Gewinner des Abends – so wie die Jahre zuvor auch schon.

Auszeichnungen gab es in den sieben Kategorien: bester Super-League-Spieler, bester Challenge-League-Spieler, bester junger Spieler, bester Coach, schönstes Tor sowie Golden 11 der Super-League wie der Challenge-League. Bestimmt wurden die Sieger durch Captains, Trainer, Trainer der U-Nationalmannschaften, Sportjournalisten und Internet-User.

Steve von Bergen - Schönstes Tor

Das schönste Tor 2019 schoss Steve von Bergen. Er habe nicht geglaubt, diese Auszeichnung zu gewinnen, doch er nehme sie sehr gerne an, sagt er. «Ist ein schöner Abschluss für meine Karriere.» Nominiert waren neben von Bergen Miguel Castroman (FC Thun) und Jordi Quintillà (FC St. Gallen).

Noah Okafor - Bester Youngster

Noah Okafor ist bester Youngster 2019. Damit setzt er sich gegen seinen Teamkollegen Eray Cömert (FC Basel 1893) sowie Bastien Toma (FC Sion) durch.

Die Top-Elf der Challenge-League

Diese Elf besteht praktisch nur aus Lausannern. So spielen mit Castella, Boranijasevic, Flo, Loosli, Kukuruzovic, Turkes und Zeqiri gleich sieben Gewinner in Lausanne. Basic (GC), Doumbia (Winterthur), Neumayr (Aarau) und Pusic (GC) ergänzen die Lausanner Elf.

Andi ZeqiriBester - Spieler der Challenge-League

Bester Spieler der zweithöchsten Schweizer Liga ist Andi Zeqiri (FC Lausanne-Sport). Er setzt sich gegen seine Teamkollegen Stjepan Kukuruzovic und Aldin Turkes durch. Seine Wahl ist verständlich, war er doch an 21 Toren in 21 Plichtspielen beteiligt.

Gerardo Seoane - Bester Trainer

Gerardo Seoane setzt sich gegen seine Kollegen Marcel Koller (FC Basel 1893) und Peter Zeidler (FC St. Gallen 1879) durch. Für ihn ist es der zweite Titel hintereinander. Auch sein Titel ist verständlich, steht Seoane schliesslich seit 77 Spielen bei YB an der Seitenlinie, holte 2,14 Punkte im Schnitt und wurde im Sommer Meister.

Die Top-Elf der Super-League

Die Top-Elf der der Super League besteht fast nur aus Baslern und Bernern. Omlin, Widmer, Alderete und Cömert bilden die Abwehr, ergänzt durch YB-Verteidiger Garcia. Im Mittelfeld und Sturm spielen die Berner Aebischer, Fassnacht, Nsame und Ngamaleu, ergänzt durch die zwei St. Galler Quintilla und Itten.

Jean-Pierre Nsame - Bester Spieler der Super-League

Bester Spieler 2019 ist Jean-Pierre Nsame (BSC Young Boys). Nsame setzt sich gegen Raphaël Nuzzolo (Neuchâtel Xamax FCS) und Jonas Omlin (FC Basel 1893) durch. Er dankt seinen Mitspieler, sagt, dass ohne sie dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Und er sagt dies nicht nur, er lässt den Worten auch Taten folgen. So bittet Jean-Pierre Nsame seine Teamkollegen mit auf die Bühne.

Verabschiedung fünf grosser Spieler der Super League

it Tranquillo Barnetta, Alain Nef, Claudio Lustenberger, Nelson Ferreira und Steve von Bergen werden fünf grosse Spieler der Super League verabschiedet. Sie alle traten letzten Sommer zurück, sie alle werden für ihre Karrieren geehrt.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/16625277

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. Januar 2020, 11:28 
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Berner Platte: Die Fussballer-Ehrung im Kursaal

Sportler im Anzug, 700 geladene Gäste und ein grüner Teppich: Am Montagabend traf sich im Kursaal die Crème de la Crème des Schweizer Fussballs.

Am Montagabend lud die Swiss Football League (SFL) in den Berner Kursaal ein. Am Award-Abend wurden die besten Fussballspieler der zwei obersten Ligen in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet (Lesen Sie hier, wer in welcher Kategorie abgeräumt hat.)Hier finden Sie die Resultate).

700 Gäste waren geladen, den grössten Teil davon machten die Mannschaften der Super und Challenge League aus. Das Schaulaufen fand auf einem grünen Teppich statt, was natürlich für den Anlass passend war.

Vergangenes Jahr war der Event im Kultur- und Kongresszentrum in Luzern durchgeführt worden. Anders als dort trafen die meisten Fussballgrössen ohne Partnerin ein. Nicht so YB-Stürmer und derzeitiger Anführer der Torschützenliste, Jean-Pierre Nsame: Er erschien mit seiner Freundin Fanny Letty. Obschon von einer ganzen Truppe umringt, stellte sich YB-Trainer Gerardo Seoane allein an die Fotowand. Seoane war als Trainer des amtierenden Schweizer Meisters als bester Coach nominiert. Dementsprechend gute Laune hatte er.

Als hätte er nie aufgehört, mischte sich auch der ehemalige Captain Steve von Bergen unter die aktiven Spieler. Der Neuenburger trat Ende letzte Saison zurück, steht aber weiterhin auf der Lohnliste von YB: Er ist neu beim YB-Nachwuchs als Defensivtrainer angestellt.

Von Bergen schaffte in seinem allerletzten Spiel sein allererstes YB-Tor. Auch wenn die SFL technisch bessere Treffer nominiert hat, sind sich alle Meisterfans einig: Steve von Bergen erzielte sicher das tränenreichsten Tor der gesamten Saison. Feuchte Augen bekommen hat auch Flavia Wasserfallen, die am Montag mit ihrem Mann im Publikum sass. «Steves Tor ist mein persönlicher Fussballmoment 2019», sagte die SP-Nationalrätin im Vorfeld auf dem grünen Teppich.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/20103901

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. Januar 2020, 11:31 
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YB mit Preisen überschüttet – aber 101-jährige YB-Seniorin stiehlt die Show

Die Swiss Football League zeichnet mit Jean-Pierre Nsame und Gerardo Seoane je einen YB-Akteur als besten Spieler und Trainer des Jahres aus. Die Herzen aller erobert aber die 101-jährige YB-Seniorin Hedy Braun.

Wie es zur Tradition geworden ist, traf sich die Prominenz der Schweizer Fussball-Meisterschaften wenige Tage vor dem Start zur Rückrunde, um die Besten des Vorjahres zu ehren. Zum ersten Mal fand der Anlass der Swiss Football League nicht in Luzern, sondern in Bern statt. Dort, wo seit zwei Saisons der Dominator des Schweizer Fussballs daheim ist, fuhren die Mannschaftsbusse ein. Auf dem grünen Teppich des Kursaals bejubelten die vorwiegend jüngeren Fans die Delegationen aus Super League und Challenge League.

Alles verläuft nach Plan – bis Hedy Braun allen die Show stiehlt. Die mit 101 Jahren wohl älteste YB-Supporterin überschüttet den frischgebackenen Trainer des Jahres per Videobotschaft mit einem Lob nach dem anderen und sorgt dabei im Saal gehörig für Lacher. Aber sehen Sie selbst (im Video oben).

YB und Basel räumen ab

Eine der oft gestellten Fragen an diesem Abend war: YB oder Basel? Bevor am Sonntag der zweite Teil des Meisterrennens mit diesem Duell lanciert wird, behielt YB bei der SFL Award Night die Oberhand. Der Titel des besten Spielers ging an den kamerunischen Goalgetter der Berner, Jean-Pierre Nsame. Trainer des Jahres wurde wie im Vorjahr Gerardo Seoane. Auch das schönste Tor, das vom Publikum bestimmt wurde, schoss mit dem zurückgetretenen Steve von Bergen ein Young Boy. Der Verteidiger hatte seine lange Karriere mit einem seiner seltenen Treffer beendet. Im Team des Jahres wurden fünf Berner, vier Basler und die beiden St. Galler Jordi Quintilla und Cedric Itten gewählt. Der Titel «Best Youngster» ging an den Basler Noah Okafor.


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 32092.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 22. Januar 2020, 17:11 
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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 23. Januar 2020, 01:27 
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YB geht stimuliert ins Meisterrennen

Vor dem Rückrundenstart am Sonntag gegen Basel schafft die kleine Verletztenliste grosse Zuversicht bei den Young Boys.

Immerhin, so viel ist YB-Trainer Gerardo Seoane bereit zu verraten: Er werde gegen den FC Basel bestimmt nicht in einem 5-4-1-System spielen lassen.

Es ist Mittwochmittag. Die Young Boys haben im zweiten Stock des Stade de Suisse zur Medienkonferenz vor dem Rückrundenstart am Sonntag geladen. Dass ihr Coach dabei etliche Fragen beantworten muss, wie er gedenke, den Konkurrenzkampf zu moderieren, das alleine zeigt, wie sehr sich die Ausgangslage im Vergleich zur Vorrunde verändert hat. Da war Seoane teilweise schon froh, wenn er elf halbwegs fitte Spieler nominieren konnte.

Jetzt kann er wieder auf Captain Fabian Lustenberger zählen. Vincent Sierro und Miralem Sulejmani stehen bereit – wenn wohl auch noch nicht für einen Einsatz von Beginn an. Und bald können Sandro Lauper und Gian­luca Gaudino vollumfänglich ins Mannschaftstraining integriert werden, bei Mohamed Camara ist das Comeback absehbar. Nur Frederik Sörensen wird länger ausfallen.

Und da ist ja auch noch Guillaume Hoarau, der Grandseigneur im Angriff, der im zweiten Halbjahr 2019 nicht auf dem Platz, sondern als Sänger in der Mühle Hunziken und im Bierhübeli Schlagzeilen machte. Aber, und das geht nach seinen nur 631 Einsatzminuten mit mickrigen zwei Toren manchmal vergessen: Es ist noch kein Jahr her, da erzielte der bald 36-Jährige in 28 Ligapartien 24 Treffer und wurde mit grossem Abstand Torschützenkönig der Super League. Im Frühling 2019 war der Franzose der offensive Erfolgsgarant bei YB, nicht Jean-Pierre Nsame, der am Montag von der Liga zum Spieler des Jahres gekürt worden ist. Nun hat Hoarau endlich einen seriösen Formaufbau bestreiten können, das wird das Gedränge im Kader verschärfen. Luxusproblem nennt sich das in der Trainersprache.

Titel als logische Folge?

Aber Seoane wäre vermutlich der erste Trainer weltweit, der sich über diese Herausforderung beschweren würde. Stattdessen erzählt er, wie sich der Konkurrenzkampf befruchtend aufs Training auswirke. «Die Intensität nimmt zu. Schon nur, weil man auch mal zehn gegen zehn spielen lassen kann.» Und Flügel Christian Fassnacht sagt, in der Vorrunde habe man manchmal das Gefühl haben können, man spiele sowieso, weil der Trainer keine anderen Optionen mehr gehabt habe. «Jetzt sind wir wieder so weit, dass jeder Training für Training und Spiel für Spiel alles geben muss, damit er die Chance hat, auch in der nächsten Partie von Beginn an eingesetzt zu werden.»

Was das für die Konkurrenten Basel und St. Gallen, die zwei respektive drei Punkte zurückliegen, bedeuten könnte, das hat sich Fassnacht auch schon überlegt. Ende der Vorrunde sei man trotz einem grossen Mangel an Spielern und somit Qualität in der Tabelle zuoberst gestanden, sagt der 26-Jährige. «Nun sind fast alle wieder fit. Da wäre es die logische Folge, dass wir Rang 1 behaupten.» Auf die Nachfrage, ob er einen Grund sehe, warum YB die Titelverteidigung nicht gelingen könnte, antwortet er nach kurzer Überlegung: Nein, den sehe er nicht.

Zum Optimismus rund um YB passt, dass der Verein im Winter weitere 500 Dauerkarten verkauft hat. 19'700 Personen besitzen nun ein Abonnement.

Fassnacht als YB-Gesicht

Fassnacht ist trotz seinem steilen Aufstieg vom Regionalkicker zum Nationalspieler nie in Verdacht geraten, den Boden unter den Füssen zu verlieren. Er klingt auch jetzt nicht überheblich, wenn er über die Absichten der Berner spricht. Sondern: selbstbewusst, siegessicher, strebsam. Er taugt damit – wie auch Goalie David von Ballmoos – zum Gesicht der Young Boys, die sich längst nicht mehr darüber beraten, ob sie das Wort «Titel» nun auf den Index setzen wollen oder nicht. Welchen Stellenwert sich Fassnacht in Bern erarbeitet hat, zeigt auch, dass sein Vertrag im Dezember bis 2023 verlängert wurde.

Die Meldung kam durchaus überraschend, weil der frühere Thuner seit längerer Zeit mit einem Wechsel ins Ausland liebäugelt. Das tut er zwar immer noch, wie er sagt, weil er findet, jeder Schweizer Spieler, der sich entwickeln wolle, müsse diesen Schritt erwägen, weil die Super League nun mal keine Topliga sei. Aber er sei zur Einsicht gekommen, dass er nur ein Angebot annehmen werde, von dem er vollumfänglich überzeugt sei. «Weil man bei YB alles hat, was man sich als Fussballer wünschen kann.»

Fassnacht denkt an die Beispiele seiner Freunde Loris Benito und Leonardo Bertone, die YB in den letzten zwölf Monaten verlassen haben. Benito ist in Bordeaux zwar Fixkraft, sein Club befindet sind aber in einer Krise, nach vier Niederlagen in Folge ist der Anhang erzürnt und das Leben als Profi nicht allzu angenehm. Und Bertones Hoffnungen in den USA haben sich nicht erfüllt, er ist zurück in der Schweiz bei Thun. «Am anderen Ende der Tabelle», wie Fassnacht sagt, obwohl Bertone ein hervorragender Fussballer sei. «Das zeigt, welche Unsicherheiten einen im Ausland erwarten.»

Noch ist Fassnacht nicht bereit, sich diesen auszusetzen. Er freut sich vielmehr auf eine «volle Hütte» am Sonntag gegen Basel. Und darauf, im Frühjahr mit YB um Titel zu spielen.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17964716

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 23. Januar 2020, 01:36 
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BSC Young Boys: Bereit für die Rückrunde?

Die Young Boys melden sich aus der Winterpause zurück. Am Sonntag starten die Berner in die Rückrunde im heimischen Stade de Suisse gegen den FC Basel. Wie fit ist YB für die zweite Saisonhälfte?


https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -136267246

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 23. Januar 2020, 10:59 
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YB setzt vor Anti-Rassismus-Abstimmung Zeichen gegen Homophobie

Meister YB hat sein Logo in den sozialen Medien mit Regenbogenfarben unterlegt. Es ist längst nicht das erste Mal, dass die Berner ein solches Zeichen setzen.

Das Wichtigste in Kürze

- Die Young Boys positionieren sich einmal mehr gegen Diskriminierung.
- Die Berner untermauern dies, indem sie ihr Logo in den sozialen Medien ändern.
- Pikant: In zwei Wochen stimmt das Volk über die Anti-Rassismus-Strafnorm ab.

Seit Dienstag hat das Logo des Schweizer Meisters YB in den sozialen Medien einen neuen Hintergrund. Nämlich in Form von Regenbogenfarben, dem Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung.

Bei den Fans der Berner löst das aber gemischte Reaktionen aus. So findet einer, man solle «diese Sachen vom Fussball fernhalten.» «Für wie blöd haltet ihr eigentlich eure Fans? «Politik hat nichts im Fussball zu suchen», schreibt ein anderer User.»

Diese Äusserung bezieht sich auf die bevorstehende Abstimmung zur Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm. Am 9. Februar kommt das Anliegen vor das Schweizer Stimmvolk.

Doch die Mehrheit der Kommentare sind positiv: «Das ist einer der Gründe, weshalb ich diesen Club liebe. Danke fürs Unterstützen der Menschenrechten.» Oder: «Starkes Zeichen. YB ist offen für alle und gegen Gewalt und Rassismus und Hetze gegen Minderheiten.»

YB hat schon viele Zeichen gesetzt

Im Oktober setzten sich auch die Fans gegen Diskriminierung ein. So wurde vor dem Europa-League-Spiel gegen Feyenoord Rotterdam ein Banner mit der Aufschrift: «YB gegen Homophobie» aufgehängt.

Zwei Wochen vorher wurden 150 Flüchtlinge ans Spiel der Berner gegen Xamax eingeladen. Die zum Anlass der «FARE Action Weeks», des Netzwerks «Football Against Racism in Europe».

Der Meister beteiligt sich jedes Jahr an diversen Aktionen gegen Diskriminierung.

Die Young Boys werden von der Fan-Basis immer wieder zu solchen Aktionen motiviert. Beispielsweise durch den seit Jahren bestehenden schwul-lesbischen Fanclub «Wankdorf Junxx». Oder aber den Verein «Gemeinsam gegen Rassismus», der 1996 sogar Hauptsponsor war.

Für den Film «Mario», der das Thema Homsexualität im Fussball aufgreift, hat YB sein Stadion und Trikots zur Verfügung gestellt.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-se ... e-65649886

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 23. Januar 2020, 18:31 
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«Mediale Beachtung war von YB beabsichtigt»

Der BSC YB hat auf den sozialen Medien mit Regenbogenfarben ein politisches Statement abgegeben. Ein Sportmarketing-Experte erklärt nun die Folgen dieser Aktion.

Herr Hüttermann, beziehen Fussballclubs seltener eine politische Position als andere Organisationen?
Nein. Die besten Beispiele sind der FC St. Pauli und der FC Winterthur. Beide Vereine positionieren sich klar und auch medial häufig gegen Rassismus, Diskriminierung, Homophobie et cetera.

Was sind die Folgen davon, dass YB auf den sozialen Medien Farbe bekannt hat?
Ich bin mir sicher, dass dies kein Schnellschuss war, sondern dieser Schritt in den Gremien diskutiert wurde. YB muss es klar gewesen sein, dass dies medial und dann auch öffentlich grosse Beachtung finden und zur Diskussion anregen wird. Dies ist nun der Fall und war von YB auch genauso beabsichtigt. Da YB einer der grössten Schweizer Fussballvereine ist, ist es auch denkbar, dass dieser Schritt nun beim SFV oder auch in anderen Sportverbänden diskutiert wird.

YB hat in der Vergangenheit bereits öfters gegen Homophobie Stellung bezogen. Wäre es denkbar, dass nun auch andere Clubs nachziehen?
Neben positiven Effekten können sich dadurch auch Risiken ergeben. Vereine, wie auch Sportler oder Sportartikelhersteller haben durch Ihre Strahlkraft grosse Macht Dinge anzusprechen oder zu Diskussionen anzuregen. Besonders Vereine und Einzelsportler leben allerdings von Sponsorengeldern. Wenn diese nicht mit den Äusserungen einverstanden sind, kann die Vereins- oder Sportlerexistenz auf dem Spiel stehen. Eine solche Positionierung kann aber auch positive Dinge mit sich bringen wie der FC St. Pauli, der FC Winterthur oder auch Nike regelmässig zeigen.

Was für Vorteile beziehungsweise Nachteile kann eine solche Positionierung den Clubs konkret bringen?
Auf der einen Seite können sie Fans oder sogar Sponsoren hinzugewinnen, die diese klare Positionierung gutheissen und unterstützen. Im besten Fall schafft es eine Einheit und ein Gemeinschaftsgefühl im Club, mit den Fans und den Sponsoren, da alle dieselben Interessen verfolgen. Aber auch das Gegenteil ist im ersten Moment möglich. Fans und Sponsoren die dies ganz anders sehen, könnten sich vom Verein abwenden und Mitgliedschaften, Saisonkarten oder Sponsoringverträge kündigen.


https://www.20min.ch/schweiz/bern/story ... e-24657539

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 23. Januar 2020, 19:24 
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