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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Freitag 31. Januar 2020, 16:41 
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«Es ist beängstigend, wenn alle da sind!»

Das ist der YB-Siegesgarant

Meister-Captain Fabian Lustenberger (31) hat mit YB in der Meisterschaft noch kein Spiel verloren.

Fabian Lustenberger hat neben des Jobs als Captains eine weitere wichtige Rolle im Team inne: Er ist das Maskottchen der Berner. Mit ihm haben sie kein einziges Meisterschaftsspiel verloren.

Bei beiden Niederlagen abwesend

Zweimal musste sich der Leader diese Saison geschlagen geben. Zweimal setzte es ein 0:3 ab: Am 3. November in Genf gegen Servette. Und am 1. Dezember in Basel. Und beide Male verletzt abwesend: Lustenberger!

International allerdings verlor YB mit seinem Maskottchen ein Spiel: Das erste in der Europa League in Porto. Doch YB kam wieder auf die Beine, schlug die Glasgow Rangers und Feyenoord Rotterdam und war auf Sechzehntelfinal-Kurs, bis...Lustenberger beim Stand von 1:0 gegen Porto verletzt raus musste. YB verlor noch 1:2. Und holte ohne Lusti in Glasgow den nötigen Sieg nicht. Out!

Lustenberger lobt die Anderen

Lustenberger will nicht seine eigene Rolle und Wichtigkeit hervorheben, sondern die Qualitätssteigerung durch das breiter gewordene Kader. Der Konkurrenz macht er wenig Hoffnung: «Wir werden noch besser werden, wenn Sulejmani und Hoarau im Rhythmus und die letzten Verletzten auch noch zurück sind.» Jedenfalls sei er froh, dass es nicht seine Aufgabe sei, das Team aufzustellen. «Das ist fast schon beängstigend, wenn alle da sind. Da wird der Trainer sogar Mühe haben, das 18-Mann-Kader zu nominieren.» Aber, fährt der Luzerner mit Wohnort Schenkon LU vor dem Gang in seine Heimat fort, er sei überzeugt, Gerry Seoane werde die Balance schon finden.

Zurück zum Wörtchen «beängstigend». In der Tat können die Berner auf die Konkurrenz so wirken, wenn es derart dominant auftritt wie im Gipfeltreffen gegen den FC Basel.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 23853.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Freitag 31. Januar 2020, 17:15 
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31.01.2020

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YB: Darum ist der Konkurrenz-Kampf kein Knatsch-Faktor

Die Verletzungshexe hat Bern verlassen – YB wird in den nächsten Wochen vor Luxusprobleme gestellt. Trotzdem beeinflusst das die Harmonie nicht. Eine Analyse.

Das Wichtigste in Kürze

- Bei Meister YB kehren aktuell mehrere Leistungsträger von ihren Verletzungen zurück.
- Das verschärft den Konkurrenzkampf – sorgt aber in Bern nicht für Knatsch.

Das Lazarett bei YB lichtet sich, Trainer Gerardo Seoane kann schon fast wieder aus dem Vollen schöpfen. Damit ist auch klar: Gleich mehrere Stars werden bei den Bernern auf der Bank Platz nehmen müssen.

Wie zum Beispiel Guillaume Hoarau und Miralem Sulejmani beim 2:0-Sieg gegen den FCB. Spieler wie Ulisses Garcia und Marvin Spielmann kommen da nicht einmal zum Einsatz. Vincent Sierro steht nicht im Aufgebot.

Droht die Stimmung beim Meister jetzt zu kippen? Nein! Trotz der grossen Konkurrenz-Situation wird es bei YB nicht zum Knatsch kommen. Denn: Trainer Seoane und Sportchef Christoph Spycher haben sich bereits als einfühlsame Moderatoren bewiesen.

Klare Sache bei den Goalies

Im Tor ist die Hierarchie völlig klar. David von Ballmoos (25) ist die Nummer Eins. Routinier Marco Wölfli (37) steht bereit, wenn man ihn braucht. Und Dario Marzino (23) ist eine dankbare Nummer Drei.

Innenverteidiger kehren bei YB langsam zurück

Absoluter Chef in der Innenverteidigung ist der wiedergenesene Kapitän Fabian Lustenberger (31). Als Nebenmann wäre bei YB Ali Camara (22) vorgesehen, der sich noch im Aufbau befindet. Auch Sandro Lauper (23) wird nach seinem Kreuzbandriss langsam wieder herangeführt. Er kann zudem – wie Lustenberger – auch im Mittelfeld spielen.

Für Cédric Zesiger (21) und Nicolas Bürgy (24) führt der Weg über kurz oder lang wieder ins vorgesehene zweite Glied. Sie sind Talente und sollen im Schatten von Lustenberger reifen. Die vielen Einsätze Zesigers in der Hinrunde waren vor allem den Verletzungen geschuldet.

Kaum ein Faktor ist Frederik Sörensen (27): Der Leihvertrag des verletzten Dänen wird im Sommer sowieso auslaufen.

Aussenverteidiger: Aus drei mach zwei

Jordan Lotomba (21) zeigt gegen den FCB eine sackstarke Leistung. Er rückt für Ulisses Garcia (24) in die Partie und bildet mit Saidy Janko (24) das Aussenverteidiger-Pärchen. Mit «nur» drei Akteuren für diese Positionen werden alle zu ihren Einsätzen kommen.

Vorteil Lotomba: Er kann auf beiden Seiten spielen. Janko ist zudem noch von Porto ausgeliehen und möchte auf sich aufmerksam machen.

Mehr Optionen im zentralen Mittelfeld

Das zentrale Mittelfeld war in der Vorrunde am Ärgsten von der Verletzungsmisere bedroht. Dauerläufer Michel Aebischer (23) absolvierte beinahe jede mögliche Minute. Christopher Martins (22) erhielt nach seiner Verletzung bereits (zu) früh sehr viel Spielzeit. Dank der «neuen» Alternativen dürften beide bald vermehrt zu Pausen kommen.

Mit Vincent Sierro (24) und Gianluca Gaudino (23) kehren schon bald weitere Alternativen zurück. Und auch mit dem bereits erwähnten Sandro Lauper (23) erhöht sich die Flexibilität im Zentrum.

Trainer Seoane hat somit die Möglichkeit, mit YB in einem Dreier-Mittelfeld aufzulaufen. Für Esteban Petignat (19) ist die erste Profisaison vor allem ein Sammeln von Erfahrungen.

Neue Konkurrenz bei den Flügelspielern

Die unumstrittenen Christian Fassnacht (26) und Nicolas Moumi Ngamaleu (25) erhalten auf den Flügelpositionen mehr Konkurrenz. Miralem Sulejmani (31) ist zurück und kämpft um einen neuen Vertrag. Doch der Serbe ist sich seiner langen Verletzungspause bewusst. Er dürfte kaum aufmucken, wenn er in den nächsten Wochen vorerst weiter von der Bank kommt.

Geduld muss in erster Linie Marvin Spielmann (23) beweisen. Der Sommer-Neuzugang verletzte sich im Cup gegen Étoile Carouge zum ungünstigsten Zeitpunkt.

Bislang blieb er im Kampf um einen Stammplatz noch chancenlos. Allerdings dürften Ngamaleu und Fassnacht im Sommer zu den begehrtesten YB-Spielern gehören – die Zeit von Spielmann wird kommen.

Die grosse Stürmer-Frage

Im Angriff drängt der amtierende Torschützenkönig zurück in die Startelf. Guillaume Hoarau (35) spielt wie Sulejmani um einen neuen Vertrag, traf gegen Basel erstmals in der Meisterschaft. Torschützen-Leader Jean-Pierre Nsame (26) erhöhte sein Konto im Spitzenkampf auf 16 Treffer.

Beide zusammen spielen zu lassen, hat bei YB bisher selten wirklich funktioniert. Trotzdem könnte es bald soweit kommen, denn: Das Interesse an Roger Assalé (26) ist gross. Gut möglich, dass der Ivorer den Verein noch im Winter verlässt. Dahinter lauert Sturm-Talent Felix Mambimbi (19) auf seine Einsatzchancen.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... r-65653696

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Dienstag 11. Februar 2020, 11:55 
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CEO von YB wünscht sich Outings der Schweizer Fussballer

Schwule Fussballer sollen auch in der Schweiz kein Tabu-Thema mehr sein. Das findet der CEO von YB. Der Liga und dem SFV gefällt's.

Das Wichtigste in Kürze

- Schwule Fussballer sollen sich outen, findet YB-CEO Greuel.
- Beim SFV stösst die Idee grundsätzlich auf offene Türen.
- «Coming-out» ist ein Buchprojekt als Plattform für aktive homosexuelle Fussballer.

Warum tun sich männliche schwule Fussballer so schwer, zu ihrer sexuellen Ausrichtung zu stehen? Wie lange dauert es, bis der erste aktive Fussballer in der Schweiz hinsteht und sagt: Ich bin schwul, na und?

Autor Denis Jeitziner möchte mit seinem Porträtbuch-Projekt «Coming-out» homosexuellen Fussballern eine Plattform bieten. Sie sollen sich entweder öffentlich outen, oder aber die Story anonym veröffentlichen.

«In meinem Buch Brautschau – 30 Geständnisse habe ich mit 30 Frauen über ihre Ehe gesprochen. Ich weiss, was es heisst, Geheimnisse zu verraten und für seine Geschichte geradezustehen», so der Ideengeber des Projekts. Sein Buchprojekt soll mithelfen, das Tabu Fussball und Homosexualität aus dem Weg zu räumen.

«Ich habe keine missionarischen Absichten. Ich möchte ein topaktuelles Thema aufgreifen und Menschen die Möglichkeit geben, darüber zu reden. Ob öffentlich oder anonym – das entscheidet jeder selbst», erklärt Jeitziner.

SFV-Präsi Blanc: «Offen für alle Menschen»

Beim SFV stösst die Idee grundsätzlich auf offene Türen. «Der Schweizerische Fussballverband findet die Idee unterstützenswert. Fussball ist für alle da», sagt Dominique Blanc, der Präsident des Schweizerischen Fussballverbands SFV.

Und weiter: «Unser Verband ist unpolitisch, laizistisch und lehnt jegliche Form von Diskriminierung strikt ab.»

Werte wie Offenheit, Respekt und Toleranz seien grundlegend. Der SFV respektiere und verteidige diese in jedem Fall. Blanc: «Unser Verband ist offen für alle Menschen.»

Auch bei der Swiss Football League findet das Buchprojekt Anklang. «Werte wie Toleranz und respektvoller Umgang miteinander müssen auch im Schweizer Profi-Fussball selbstverständlich sein», sagt SFL-CEO Claudius Schäfer.

Und weiter: «Ein Schweizer Spitzenschiedsrichter hatte den Mut, sich als homosexuell zu outen. Die Reaktionen von Spielern wie Fans waren durchwegs positiv und sollten auch Spieler ermutigen, diesen Schritt zu wagen.»

Mit seiner Ausstrahlungskraft und der grossen (Medien-)Präsenz könne der Fussball hier ein Zeichen setzen. Und eine Vorreiterrolle für andere Sportler einnehmen.

CEO von YB fordert erstes Outing

Bei Meister YB wünscht man sich, dass das Tabu endlich gebrochen wird. CEO Wanja Greuel: «Ich denke, dass die Zeit reif ist, dass sich auch ein aktiver Fussballer als homosexuell outet. Unsere Gesellschaft und auch die Fussballfamilie sind an einem Punkt, an dem dies möglich wäre».

Der CEO von YB glaubt, dass wenn sich erstmals einige getrauen, dies eine Kettenreaktion auslösen könnte.


https://www.nau.ch/sport/fussball/ceo-v ... r-65659863

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. Februar 2020, 10:29 
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Champions League 2018/19

Schweizer Meister trotz Millionensegen durch die UEFA nur ein kleiner Fisch

Die UEFA veröffentlichte zum Wochenstart die Prämienliste für die Champions League der vergangenen Saison. Der europäische Fussballverband hat eine Rekordsumme von beinahe zwei Milliarden Euro an die 32 teilnehmenden Vereine ausgeschüttet.

Dieses Jahr nimmt kein Schweizer Team an der UEFA Champions League teil. Sowohl der FC Basel als auch der Meister YB verpassten die Qualifikation. Wie bitter dies ist, zeigen die Zahlen aus der Vorsaison. Für die Kampagne 2018/19 schüttete die UEFA beinahe zwei Milliarden Euro an Prämien an die 32 Teams der Königsklasse aus. Die Young Boys wurden damals in der Gruppe mit Juventus Turin, Manchester United und dem FC Valencia Letzter. Immerhin feierten sie im letzten Gruppenspiel einen Achtungserfolg gegen die alte Dame. Nichtsdestotrotz kassierten die Berner für die Auftritte in der Champions League 26.84 Millionen Euro von der UEFA. Damit liegen sie im Prämien-Ranking gerade Mal auf dem 29. Rang.

Der spanische Club Valencia, der in der Gruppe vor YB als Dritter ebenfalls ausschied, kassierte gar 47.85 Millionen Euro. Die Überraschungsmannschaft aus Amsterdam, die bis ins Halbfinale vorstiess, wurde mit 78.55 Millionen belohnt, damit erreichen sie lediglich den zwölften Rang. Drei Teams knackten gar die 100 Millionen-Marke. Dritter wurde der Finalist Tottenham Hotspur (101.62 Mio.), Zweiter die Gewinner der Champions League aus Liverpool (111.10 Mio.). Übertrumpft wurden die beiden Engländer durch den FC Barcelona, die 117.73 Millionen Euro absahnten. Eine Summe bei der es den Schweizer Clubs gleich schwindlig wird.

Mit der verpassten Qualifikation für die Champions League haben die Schweizer Spitzenclubs dieses Jahr einen grossen Geldsegen verpasst. Über den Verteilungsschlüssel der UEFA-Prämien lässt sich aber streiten. Dass schlussendlich Barcelona das Ranking anführt verdanken sie einer umstrittenen Regel, wonach ein Grossteil der Prämien gemäss den Leistungen in den letzten zehn Spielzeiten ausgeschüttet wird.


https://sport.ch/champions-league/50602 ... iner-fisch

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Dienstag 18. Februar 2020, 11:34 
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Neue und alte Hoffnungsträger

Die Young Boys tun sich schwer mit dem Toreschiessen. Trotz Altmeistern und Torjägern – und Talenten wie Samuel Ballet.

Es ist für die Young Boys gerade wie ein Erwachen nach einem sehr schönen, sehr intensiven Traum. Erstmals seit längerer Zeit sind sie seit ein paar Wochen damit konfrontiert, Erklärungen zu finden für ungenügende Auftritte. Gewiss: Es gab auch in den zweieinhalb Jahren bis Ende 2019 Niederlagen und Rückschläge – das Gesamtbild aber war rosig, YB im Flow, das Team erfolgreich.

Nun harzt der meisterliche Express. Und es gibt Zahlen, die das belegen. Zum Beispiel: In den letzten sieben Partien schossen die Young Boys nur fünf Tore, auswärts läuft es seit Monaten nicht, am Sonntag in Lugano erzielten sie nach fast 400 Spielminuten wenigstens mal wieder einen Treffer in der Fremde.

Nach dem 1:2 im Tessin präsentierten sich die Young Boys ernüchtert. Fabian Lustenberger, der Captain, aber hinterliess nicht den Eindruck, besonders beunruhigt zu sein. «Wir können nicht jedes Spiel gewinnen», sagte er, «und der Schaden hält sich in Grenzen, weil St. Gallen und Basel ja auch verloren haben.»

Noch ist es alles andere als ausgeschlossen, dass YB 2020 zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte nach 1958 das Double feiert. In der Super League ist der Titelverteidiger punktgleich mit Leader St. Gallen, dem nächsten Gegner am Sonntag im Kybunpark. Und im Cup treffen die Young Boys Anfang März auswärts auf das formstarke Luzern, gegen das sie genau ein Jahr vorher auch im Viertelfinal an gleicher Stelle 0:4 verloren hatten.

Immer wieder Verletzte

Die Vorstellung in Lugano war richtig schwach, und deshalb bemühte keiner bei YB die Verletztenmisere als Entschuldigung. Aber nach dem personellen Umbruch im letzten Sommer war es für die Young Boys in dieser Saison angesichts der ständig langen und prominent besetzten Ausfallliste enorm schwierig, zusammenzuwachsen. Mit Jordan Lotomba fehlt in der Defensive ein vielseitig einsetzbarer Fussballer erneut, Vincent Sierro fällt im zentralen Mittelfeld wieder aus, so geht das immer weiter.

Immerhin: Die in Lugano gesperrten Stürmer Jean-Pierre Nsame und Nicolas Ngameleu werden in St. Gallen zur Verfügung stehen. Sandro Lauper ist nach monatelangem Ausfall (Kreuzbandriss) bereit zur Rückkehr. Der neue Stürmer Meschack Elia dürfte beim Gipfeltreffen dabei sein.

Aber Lauper und Elia benötigen Zeit, um sich zu integrieren und in Form zu kommen – genau wie Guillaume Hoarau, Miralem Sulejmani und Gianluca Gaudino nach ihren Verletzungen. «Es ist eine Herausforderung für uns, weil nicht alle Spieler gleich weit sind», sagt Trainer Gerardo Seoane. «Aber diese Probleme kennen wir seit Anfang Saison.»

Elia macht Eindruck

Während Hoarau in Lugano äusserst blass blieb, deutete Sulejmani nach seiner Einwechslung an, auf dem beschwerlichen Weg zurück zu alter Stärke zu sein. Und Elia, der seit Wochen mittrainiert, hinterlässt einen starken Eindruck. Der Kongolese ist schnell, wendig, dribbelfreudig, verfügt über einen guten Abschluss und ist als Ersatz des vor kurzem zu Leganés gewechselten Roger Assalé vorgesehen.

Elia befindet sich jedoch immer noch in einem Rechtsstreit mit seinem früheren Verein TP Mazembe. Es geht – grob erklärt – darum, wer 2015 das Geburtsdatum Elias fälschte, damit der Angreifer bereits 18 ist und einen Profivertrag unterschreiben darf.

Der kongolesische Fussballverband sperrte Elia letzten Herbst weltweit für ein Jahr, der Weltverband Fifa erteilte Ende letzter Woche eine Spielberechtigung. Nun müssen die Young Boys noch die Arbeitsbewilligung in der Schweiz organisieren. Das ist Formsache.

Bei YB geht man davon aus, dass Elia 22 ist. Die Streitereien mit Mazembe jedoch sind längst nicht zu Ende. Es geht unter anderem auch darum, ob Elia ablösefrei ist. Im Kongo laufen die Geschäfte anders, der Präsident Mazembes ist sehr einflussreich.

Sämi, der grosse YB-Fan

Meschack Elia ist ein YB-Hoffnungsträger im Sturm. Wie zwei ganz junge Angreifer aus dem Nachwuchs. Der wirblige Felix Mambimbi war in Lugano der beste Offensivspieler aus der Startformation. Er ist seit kurzem 19 und traf in der 1. Liga für YB in fünf Einsätzen diese Saison elfmal (oder alle 35 Minuten)!

Noch zwei Monate jünger ist Samuel Ballet, wie Mambimbi mit afrikanischen Wurzeln und Schweizer U-19-Nationalspieler. Er erzielte in Lugano beim Debüt 12 Minuten nach seiner Einwechslung das YB-Tor. Ballet spricht Berndeutsch, stellt sich als Sämi vor, ist in Ittigen aufgewachsen, wo er noch bei den Eltern lebt, wechselte von Ittigen über Bern früh zu YB.

Seit acht Jahren ist er bei den Young Boys, noch länger ist er ihr Anhänger. Sein erster Liebling war Seydou Doumbia, heute nennt er Real Madrids Karim Benzema als Vorbild. Den Franzosen traf er im Dezember in den Ferien in Dubai zusammen mit seinem Kollegen Mambimbi.

Ballet absolviert bei den SBB das KV im 40-Prozent-Pensum, besucht die Feusi-Sportschule, trainiert regelmässig mit der ersten Mannschaft, nennt Schnelligkeit und Vielseitigkeit als seine Stärken und betont, noch viel verbessern zu können. «Vor allem meinen linken Fuss», sagt er.

In der 1. Liga reüssierte der Sohn eines Schweizers und einer Kamerunerin in zehn Einsätzen diese Saison sechsmal. Die Fähigkeiten Ballets haben sich bis in die Heimat seiner Mutter herumgesprochen, der kamerunische Fussballverband meldete sich bei ihm. Ballet hat sich entschieden, weiter für die Schweiz zu spielen.

Umbruch in der Offensive

Elia, Mambimbi und Ballet könnten in den nächsten Jahren im YB-Sturm tragende Rollen einnehmen. Im Sommer dürfte sich die Offensive ohnehin stark verändern, weitere Zugänge sind zu erwarten. Denn nach Assalé stehen auch der stark umworbene Torjäger Nsame, Ngamaleu sowie vielleicht Christian Fassnacht vor Auslandtransfers. Und ob die sehr gut dotierten Verträge mit Sulejmani und vor allem mit dem bald 36-jährigen Hoarau verlängert werden, ist fraglich.

Vorerst aber sind sie alle noch in Bern. Und können mithelfen, den gelb-schwarzen Traum zu verlängern. Ob die Young Boys im Frühling ihre hohen Ziele erreichen, hängt jedoch auch erheblich davon ab, ob sie ihr Verletzungspech endlich loswerden.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/19560533

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 19. Februar 2020, 01:41 
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Porto-Star Marega: YB Kicker solidarisieren sich mit Rassismus-Opfer

Gleich mehrere Fussballer von YB solidarisieren sich auf Instagram mit Portos Moussa Marega, der am Wochenende rassistisch beleidigt wurde.

Das Wichtigste in Kürze

- YB-Stars wie Ngamaleu, Lotomba und Garcia schlagen sich auf die Seite von Moussa Marega.
- Der Malier wurde am Sonntag von Fans von Vitoria Guimaraes rassistisch beleidigt.

Moussa Marega wurde beim Match zwischen dem FC Porto und Vitoria Guimaraes rassistisch beleidigt. Der Malier verliess wutentbrannt den Platz, während seine Teamkollegen unsanft versuchten, ihn zurückzuhalten. Zu allem Überfluss kassierte er dafür auch noch die Gelbe Karte.

Dementsprechend wütend meldete er sich in den sozialen Medien. «Den Idioten, die ins Stadion kommen um rassistische Rufe von sich zu geben, möchte ich sagen: F*ckt euch!», schrieb er auf Twitter und Instagram.

Knapp einen Tag später hat die deutliche Message fast 1,2 Millionen Likes. Unter anderem auch bei YB unter Vertrag stehenden Kickern, wie Nicolas Moumi Ngamaleu.

In ihren Instagram-Storys stellen sich die Stars von YB auf die Seite von Moussa Marega. Ngamaleu, Jordan Lotomba und Ulisses Garcia teilen Bilder des Porto-Stürmers, garniert mit Emojis.

Bei Garcia gar die geballte Faust zur Unterstützung, die an die Olympischen Spiele von 1968 erinnert. Als zwei schwarze Athleten aus Protest bei einer Siegerehrung die erhobene Faust zeigten.

Im vergangenen November war Moussa Marega in Bern zu Besuch. Mit dem FC Porto gewann er gegen YB in der Europa-League-Gruppenphase. Beim 2:1-Erfolg gelangen ihm beide Assists.


https://www.nau.ch/sport/fussball-int/p ... r-65664323

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. Februar 2020, 01:22 
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Schlusspunkt im Fall Elia, Fragezeichen bei Sulejmani

Miralem Sulejmani und Michel Aebischer verlängern die Absenzenliste vor dem Spitzenspiel in St. Gallen. Derweil ist Meschack Elia endlich spielberechtigt.

Die gute oder die schlechte Nachricht zuerst?

Die Frage stellt sich an einem ereignisreichen Dienstag für all jene, die sich den Young Boys verbunden fühlen. Nach wochenlangem Warten kann YB endlich bekannt geben, dass Meschack Elia spielberechtigt ist.

Wie der kürzlich zu Leganés transferierte Roger Assalé schaffte der Nationalspieler der Demokratischen Republik Kongo (21 Spiele, 6 Tore) bei TP Mazembe den Durchbruch, vom afrikanischen Spitzenclub trennte er sich im Herbst aber im Streit.

Mazembe hatte offenbar einst Elias Alter von 17 auf 18 angehoben, damit der Club ihn unter Vertrag nehmen konnte, behauptete aber, Elia habe den Pass gefälscht. Vom kongolesischen Verband war Elia für ein Jahr gesperrt worden.

Die Fifa erteilte schon Ende letzter Woche die Spielberechtigung, nun hat der Schweizer Fussballverband nachgezogen. Der 22-Jährige kann somit am Sonntag beim Spitzenspiel in St. Gallen eingesetzt werden.

Ausgerechnet Aebischer

Und damit zu den Bad News: Das Verletzungspech bleibt den Young Boys treu. Nachdem sich Mittelfeldspieler Vincent Sierro vergangene Woche eine Blessur zugezogen hat, fallen nun auch noch Michel Aebischer und Miralem Sulejmani aus.

Aebischer erlitt beim 1:2 in Lugano am Sonntag einen Zehenbruch, der 23-Jährige wird sechs Wochen fehlen. Sulejmani muss mit einem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel drei Wochen pausieren. So könnte die Absenzenliste am Sonntag in der Ostschweiz erneut sieben Namen umfassen. Es sind Zustände wie in der Vorrunde, als die Young Boys über Monate von einer Verletztenmisere heimgesucht wurden.

Michel Aebischer war davon nie betroffen. Er ist in dieser Saison mit 2644 Minuten der meisteingesetzte Feldspieler. Er ist zum Leistungsträger avanciert, hat erstmals das Trikot des Schweizer Nationalteams getragen.

Umso härter trifft sein Ausfall den Meister, zumal die Personaldecke im Mittelfeld dünn ist. Gianluca Gaudino hat im Tessin in der Schlussphase sein Comeback gegeben, er dürfte jedoch vermutlich kaum für einen Einsatz von Beginn an infrage kommen.

Derweil trainiert Sandro Lauper seit geraumer Zeit mit, nach überstandenem Kreuzbandriss werden die Young Boys in seinem Fall aber nichts riskieren. Deshalb könnte Captain Fabian Lustenberger in St. Gallen wieder ins Mittelfeld rücken und zwei aus dem Trio Jordan Lefort, Cédric Zesiger und Nicolas Bürgy das Abwehrzentrum bilden. Eine Ideallösung wird es so oder so nicht geben.

Sulejmanis Seuche

YB-Trainer Gerardo Seoane ist also gefordert. Nicht nur bei der Aufstellung, sondern auch beim Aufrichten Sulejmanis. Nach einem Seuchenjahr 2019, in dem er verletzungsbedingt gerade einmal 94 Minuten hatte absolvieren können, strotzte der serbische Techniker vor Tatendrang.

In Lugano deutete er nach seiner Einwechslung an, auf dem Weg zur alten Stärke zu sein. Er war es, der den Anschlusstreffer Samuel Ballets vorbereitete.

Stattdessen muss Sulejmani nun erneut pausieren, erneut Behandlungen über sich ergehen lassen, sich erneut ans Team herankämpfen. Im Wissen, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Sein Vertrag läuft Ende Saison aus. Und seine Gesundheit stellte schon vor der gestrigen Nachricht ein Fragezeichen dar. Jetzt ist es endgültig ein dickes.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/s ... y/31589806

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. Februar 2020, 12:34 
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Wie der HSG-Student in die YB-Chefetage kam

Patrik Schuler spielte für Winterthur, absolvierte die HSG. Seit bald einem Jahr ist der bald 30-Jährige bei den Young Boys die rechte Hand von Christoph Spycher.

Am Freitag war Patrik Schuler beim Spiel von GC gegen Kriens, am Samstag in Wil beim Duell des FC mit Schaffhausen. Die Partie von Xamax bei Sion sah er sich als Aufzeichnung an. Am Sonntag verfolgte er das Spiel von YB in Lugano am Fernsehen. Verrückt? Nicht für Schuler – sondern ein ganz normales Wochenende.

Der bald 30-Jährige ist seit April der Assistent von YB-Sportchef Christoph Spycher, erst Teil-, seit Juni Vollzeit. Es galt, bis dahin die Masterarbeit im Studiengang Unternehmensführung an der Universität St. Gallen fertigzustellen (Thema: «Führung der Generation Z im Spitzenfussball»). «Es war mein grosses Ziel, im Sportmanagement tätig zu sein», sagt er. Man könnte die Aussage nun als Allgemeinplatz abtun. Während des Gesprächs im Berner Stadionrestaurant Eleven füllt er den Satz aber mit Inhalten aus.

Der Triumph in Bern

Von klein auf spielt Schuler Fussball, und wenn er nicht auf dem Platz steht, geht er seinem Hobby am Computer nach. Er zockt nicht «Fifa», wie das viele in seinem Alter tun, sondern «Fussball-Manager», eine Simulation, bei der man sowohl in die Rolle des Sportchefs als auch des Trainers schlüpft.

Beim FC Winterthur schafft es Schuler in die erste Mannschaft, er besucht das Wirtschaftsgymnasium. Als er den Bachelor erlangt hat, gibt er sich drei Jahre, um sich auf die Karriere als Fussballer zu fokussieren. Anders als seine früheren Mitspieler im Nachwuchs, Luca Zuffi und Amir Abrashi, gelingt ihm der Sprung in die höchste Liga nicht.

Doch er wird beim Verein aus der Challenge League zum Abwehrchef und zu einer Identifikationsfigur. Als Winterthur vor drei Jahren im Cup-Viertelfinal bei YB gastierte und triumphierte, war Schuler der Captain, der im Penaltyschiessen seinen Versuch verwertete. Diesen Sieg bezeichnet er als einen der schönsten Erfolge seiner Karriere. «Aber seit ich bei YB bin, will ich nicht zu oft darüber sprechen», sagt Schuler. Er schmunzelt.

Nach der Saison 2016/2017 gibt Schuler seinen Abgang beim FC Winterthur bekannt, er liebäugelt mit einem Engagement in Kapstadt, seiner Lieblingsstadt. Als sich der Wechsel nicht konkretisiert, beendet er mit 27 ungewöhnlich früh die Karriere. In seinem Kopf ist da längst die fixe Idee, das Studium mit seiner grossen Leidenschaft verbinden zu können.

Auch dank YB-Goalie David von Ballmoos, der in Winterthur sein Teamkollege war, besteht der Kontakt zu Christoph Spycher. Vom YB-Sportchef, Absolvent des CAS-Lehrgangs Sportmanagement an der Universität St. Gallen (HSG), will er wissen, ob es einen Sinn hat, diese Ausbildung zu machen. Später interviewt er Spycher im Rahmen einer Uni-Arbeit. Die beiden merken, dass sie ähnliche Werte und Vorstellungen haben.

Beim YB-Sportchef verfestigt sich ein sehr guter Eindruck von Schuler, wie er sagt, dessen Werdegang bezeichnet er als spannend. So führt das eine zum anderen: Als entschieden wird, in der sportlichen Führung eine Stelle zur Entlastung Spychers zu schaffen, kontaktiert der Sportchef Schuler. Dieser sagt: «Mit dem Engagement bei YB ging ein Traum in Erfüllung.»

Die Schattenseiten

Der Cappuccino auf dem Tisch droht kalt zu werden. Schuler ist keiner, dem man die Sätze aus der Nase ziehen muss, im Gegenteil, es gilt, aufmerksam zuzuhören: Er formuliert seine Gedanken schnell. Und rasch wird klar: Er fühlt sich in Bern sehr wohl. Mit der Freundin wohnt er im Breitenrain, die Eingliederung sei ihnen leicht gefallen.

Schuler schwärmt von den vielen Fachkräften bei YB, vom ständigen Austausch, vom Teamgedanken, der in der sportlichen Führung vorherrsche. Gibt es denn keine Schattenseiten? Schuler sagt: «Die ständige Erreichbarkeit, die unregelmässigen Arbeitszeiten.»

Das wird ihm bewusst, als es diesen Winter darum geht, einen Abwehrspieler zu verpflichten. Schuler wird erstmals in diesen Prozess involviert, er schaut sich Videos von potenziellen Zugängen an, erlebt die Unwägbarkeiten der Transferphase, das Hin und Her. Es dauert Wochen, bis die Young Boys die Verpflichtung Jordan Leforts bekannt geben können. Das Ziel sei, Schuler schrittweise näher an die Arbeit rund um die erste Mannschaft zu führen, sagt Spycher. Damit dieser dann etwa auch mal Verhandlungen mit einem jungen Spieler führen könne, der an der Schwelle zur Profiequipe stehe.

Schuler und Spycher halten wöchentlich ein Meeting ab, tauschen sich fast täglich spontan aus, das Büro des Sportchefs ist gleich nebenan. Ist es seine Absicht, dereinst selbst Sportchef zu werden? Er sei eine Person mit hohen Zielen, sagt Schuler. Der Job als Assistent sei der ideale Einstieg. «Mein Wunsch ist es, langfristig für YB arbeiten zu können und mitzuhelfen, dass der Club nachhaltig erfolgreich ist.»

Die Talentpflege

Eine der wichtigsten Aufgaben von Patrik Schuler ist die Betreuung der Leihspieler. Ein Bereich, dem er sich aus Zeitgründen nicht mit der gewünschten Aufmerksamkeit habe widmen können, sagt Spycher.

Sieben Talente haben die Young Boys verliehen: Léo Seydoux und Taulant Seferi an Xamax, Linus Obexer an Lugano, Jan Kronig (Schaffhausen), Pedro Teixeira und Elia Alessandrini (beide Kriens) sowie Joël Schmied (Wil) zu Clubs der Challenge League. Schuler schaut sich jede Partie der Spieler an, wenn nicht im Stadion, dann auf Video. Spätestens bis Mittwoch gibt er jedem ein längeres Feedback.

Zudem steht er mit den temporären Arbeitgebern der Spieler in Kontakt, tauscht sich mit dem Trainer und dem Sportchef aus. Für jeden Spieler sei es erst einmal eine grosse Enttäuschung, wenn er erfahre, dass er ausgeliehen werden soll, sagt Schuler.

Er ist geprägt von den Erfahrungen in Winterthur. Er hatte etliche Teamkollegen, die von grösseren Clubs ausgeliehen waren, und erfuhr, wie diese oft erst im April, Mai eine Rückmeldung erhielten, als entschieden wurde, ob sie zum Stammclub zurückkehren können oder nicht. «Durch die enge Betreuung können wir dafür sorgen, dass sich die Leihspieler als Teil von YB fühlen», sagt Schuler.

Im Sommer machte er sich von jedem Leihspieler ein Bild, sprach mit dem Trainerstab der ersten Mannschaft, redete mit dem Ausbildungschef Gérard Castella, dem Nachwuchschef Christian Franke. Zu jedem Spieler erstellte er dann eine Zusammenfassung, «One Pager» nennt er diese im HSG-Jargon, und besprach es mit den Talenten.

Das Papier dient während der Saison als Anhaltspunkt. Schuler bewertet für sich zudem jeden Spieleinsatz, damit er stets einen Überblick zum Formstand seiner Schützlinge hat. Das Ziel sei, bestmögliche Voraussetzungen zu schaffen, «damit die Leihspieler auf dem Rasen Fortschritte erzielen und sich auch menschlich weiterentwickeln können».

Dafür reist Patrik Schuler Wochenende für Wochenende durch die Schweiz und schaut sich stundenlang Fussballspiele an.


https://www.bernerzeitung.ch/wie-der-hs ... 7951786288

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