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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Mai 2019, 23:17 
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Meister deklassiert Absteiger

6:1 gegen schwache «Hoppers»: YB pulverisiert die Rekorde

- Weil GC in der 34. Runde bei YB 1:6 verliert, ist der Abstieg der Zürcher nun auch rechnerisch fix.
- YB hingegen ist das erste Team, das in der Super League auf 88 Punkte kommt.
- St. Gallen muss sich bei Lugano 0:1 geschlagen geben.

Exakt 80 Sekunden nach Wiederanpfiff wurde schonungslos offengelegt, was bei GC alles im Argen liegt. Runar Mar Sigurjonsson lancierte mit einem unmotivierten Katastrophen-Pass in den eigenen Sechzehner Jean-Pierre Nsame. Dieser wiederum behielt gegen den wieder einmal im Stich gelassenen «Hoppers»-Keeper Heinz Lindner die Nerven. Es war bereits das 4:0 (siehe Video oben).

Schon in Halbzeit 1 hatten die Gäste den Meister regelrecht zum Toreschiessen eingeladen:

- 23. Minute: Gianluca Gaudino schickt Roger Assalé in die Tiefe. Weil GC-Verteidiger Arlind Ajeti das Abseits aufhebt, hat der Ivorer kein Problem, seinen 8. Saisontreffer zu erzielen.
- 32. Minute: Assalé schnürt den Doppelpack. Nach einem Gaudino-Eckball gewinnt er das Luftduell gegen den um 17 Zentimeter grösseren Ajeti und ist per Kopf erfolgreich.
- 38. Minute: Innert einer Viertelstunde ist klar, dass es wieder eine Packung für GC geben wird. Dieses Mal darf sich der umtriebige Gaudino, der eiskalt einschiebt, in die Torschützenliste eintragen. Es ist sein erster Treffer im YB-Dress.

Hoarau fixiert den Rekord

Mit dem klaren Erfolg überflügelt YB Basels Traumsaison von 2016/17. Mit 88 Punkten setzen die Berner jetzt schon eine neue Bestmarke, obwohl noch 2 Partien zu absolvieren sind. Das 5:1 durch Joker Guillaume Hoarau (73.) war ein Tor von historischer Tragweite: Mit 93 Treffern schnappt YB auch in dieser Wertung Basel den Rekord weg. In der 89. Minute gelang Hoarau gar noch sein 24. Saisontreffer.

Den Ehrentreffer für die Zürcher erzielte Petar Pusic nach 63 Minuten. Für GC ist das Verdikt klar: Mit 12 Punkten Rückstand auf den Barrageplatz ist der Abstieg nicht nur endgültig definitiv. Vielmehr wird das Team von Uli Forte die Saison mit bedenklich grossem Abstand zur Konkurrenz abschliessen. Man darf gespannt sein, welche Spieler Forte mit in die «Mission Wiederaufstieg» nimmt.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ie-rekorde

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. Mai 2019, 23:19 
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Sechs Tore und zwei Rekorde für die Young Boys

Im Spiel zwischen Meister YB und Absteiger GC in Bern könnte der Unterschied nicht grösser sein. Nicht in Bestbesetzung angetreten, gewinnen die Berner 6:1.

En passant rissen die Berner zwei vom FC Basel gehaltene Super-League-Rekorde an sich. Mit 88 Punkten haben sie die alte Bestmarke schon zwei Runden vor Schluss um zwei Punkte übertroffen. Und die nunmehr 94 erzielten Tore sind ebenfalls zwei Einheiten mehr, als die Basler vor zwei Jahren vorweisen konnten.

Die Grasshoppers waren im Stade de Suisse ein Aufbaugegner. Nicht für die Young Boys, die als alter und hoch überlegener neuer Meister keinen moralischen Schub benötigen. Aufbauend wirkten die Zürcher aber etwa für Stürmer Roger Assalé. Der kleine Ivorer, normalerweise ein Goalgetter, hatte in den letzten 13 Wettbewerbsspielen nicht mehr getroffen. In dieser Zeit vermochte er zahlreiche gute Chancen nicht zu verwerten. Gegen die Hoppers jedoch benötigte er Mitte der ersten Halbzeit nur neun Minuten für zwei Tore, beide von Gianluca Gaudino vorbereitet.

So unwichtig das Spiel der drittletzten Runde für das Klassement war, so wichtig war es auch für Mittelfeldspieler Gaudino. Der im Winter nach Bern gekommene Sohn von Maurizio Gaudino bekommt gemäss Trainer Gerardo Seoane Zeit, sich während der Rückrunde zu integrieren. Zum Sieg gegen GC trug der Italo-Deutsche ein (schönes) Tor und zwei entscheidende Zuspiele bei. Guillaume Hoarau wurde nur für die letzte halbe Stunde eingewechselt und erzielte trotzdem seine Saisontore Nummern 22 und 23.

Die Grasshoppers waren in der ersten halben Stunde noch nicht inferior. So erspielten sie sich beim Stand von 0:1 eine ausgezeichnete Chance. Goalie David von Ballmoos musste eine hervorragende Parade zeigen, um Nedim Bajrami den Torerfolg zu verwehren.

Es ist offensichtlich, dass Trainer Uli Forte beim Absteiger noch in der alten Saison die Zukunft in der Challenge League plant. Forte nahm die als vermeintliche Verstärkungen im Winter geholten Yoric Ravet, Caiuby und Anthony Goelzer ebenso wenig ins Aufgebot für den Match in Bern wie Shani Tarashaj und Aimery Pinga. Mit den Leihspielern Ravet und Caiuby wird Forte ohnehin nicht mehr planen können. Hingegen mit Petar Pusic. Der 20-jährige Defensivspieler gehörte in Bern zu den Besten überhaupt. Mit einem platzierten Weitschuss nach 63 Minuten sorgte er auch dafür, dass GC nicht alle vier Saisonspiele gegen YB ohne Tor verlor.

Young Boys - Grasshoppers 6:1 (3:0)

22'330 Zuschauer. - SR Tschudi. - Tore: 23. Assalé (Gaudino) 1:0. 32. Assalé (Gaudino) 2:0. 39. Gaudino (Nsame) 3:0. 47. Nsame 4:0. 63. Pusic (Nedim Bajrami) 4:1. 73. Hoarau (Lotomba) 5:1. 88. Hoarau (Assalé) 6:1.

Young Boys: Von Ballmoos; Lotomba (80. Seydoux), Von Bergen, Kronig, Benito; Lauper; Sow (62. Hoarau), Gaudino; Assalé, Nsame (73. Wüthrich), Moumi Ngamaleu.

Grasshoppers: Lindner; Cvetkovic (22. Taipi), Ajeti, Zesiger (46. Lika); Asllani, Diani, Sigurjonsson, Pusic; Nedim Bajrami, Ngoy (89. Rustemoski); Djuricin.

Bemerkungen: Young Boys ohne Fassnacht, Aebischer, Sulejmani und Camara (alle verletzt). Super-League-Debüt des 18-jährigen Jan Kronig. Grasshoppers ohne Basic (gesperrt), Rhyner, Nathan, Kamber, Gjorgjev, Arigoni, Kastrati (alle verletzt), Ravet, Goelzer, Caiuby, Tarashaj und Pinga (alle nicht im Aufgebot). Cvetkovic verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 17. Diani (Foul).


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -134487914

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Sechs Tore und zwei Rekorde für die Young Boys im Spiel gegen die Grasshoppers

Im Spiel zwischen dem Meister YB und dem Absteiger GC in Bern könnte der Unterschied nicht grösser sein. Nicht in Bestbesetzung angetreten, gewinnen die Berner 6:1.

En passant rissen die Berner zwei vom FC Basel gehaltene Super-League-Rekorde an sich. Mit 88 Punkten haben sie die alte Bestmarke schon zwei Runden vor Schluss um zwei Punkte übertroffen. Und die nunmehr 94 erzielten Tore sind ebenfalls zwei Einheiten mehr, als die Basler vor zwei Jahren vorweisen konnten.

Die Grasshoppers waren im Stade de Suisse ein Aufbaugegner. Nicht für die Young Boys, die als alter und hoch überlegener neuer Meister keinen moralischen Schub benötigen. Aufbauend wirkten die Zürcher aber etwa für den Stürmer Roger Assalé. Der Ivorer, normalerweise ein Goalgetter, hatte in den letzten 13 Wettbewerbsspielen nicht mehr getroffen. In dieser Zeit vermochte er zahlreiche gute Chancen nicht zu verwerten. Gegen die Grasshoppers jedoch benötigte er Mitte der ersten Halbzeit nur neun Minuten für zwei Tore, beide von Gianluca Gaudino vorbereitet.

So unwichtig das Spiel der drittletzten Runde für das Klassement war, so wichtig war es auch für Mittelfeldspieler Gaudino. Der im Winter nach Bern gekommene Sohn von Maurizio Gaudino bekommt gemäss Trainer Gerardo Seoane Zeit, sich während der Rückrunde zu integrieren. Zum Sieg gegen GC trug der Italo-Deutsche ein Tor und zwei entscheidende Zuspiele bei. Guillaume Hoarau wurde nur für die letzte halbe Stunde eingewechselt und erzielte trotzdem seine Saisontore Nummern 22 und 23.

Das Tor von Pusic als einziger Lichtblick

Die Grasshoppers waren in der ersten halben Stunde noch nicht inferior. So erspielten sie sich beim Stand von 0:1 eine ausgezeichnete Chance. Goalie David von Ballmoos musste eine hervorragende Parade zeigen, um Nedim Bajrami den Torerfolg zu verwehren.

Es ist offensichtlich, dass Trainer Uli Forte beim Absteiger noch in der alten Saison die Zukunft in der Challenge League plant. Forte nahm die als vermeintliche Verstärkungen im Winter geholten Yoric Ravet, Caiuby und Anthony Goelzer ebenso wenig ins Aufgebot für den Match in Bern wie Shani Tarashaj und Aimery Pinga. Mit den Leihspielern Ravet und Caiuby wird Forte ohnehin nicht mehr planen können. Hingegen mit Petar Pusic. Der 20-jährige Defensivspieler gehörte in Bern zu den Besten. Mit einem platzierten Weitschuss nach 63 Minuten sorgte er auch dafür, dass GC nicht alle vier Saisonspiele gegen YB ohne Tor verlor.

Young Boys – Grasshoppers 6:1 (3:0)

22 330 Zuschauer. – Sr. Tschudi. – Tore: 23. Assalé (Gaudino) 1:0. 32. Assalé (Gaudino) 2:0. 39. Gaudino (Nsame) 3:0. 47. Nsame 4:0. 63. Pusic (Nedim Bajrami) 4:1. 73. Hoarau (Lotoma) 5:1. 88. Hoarau (Assalé) 6:1.
Young Boys: Von Ballmoos; Lotomba (80. Seydoux), Von Bergen, Kronig, Benito; Lauper; Sow (62. Hoarau), Gaudino; Assalé, Nsame (73. Wüthrich), Moumi Ngamaleu.
Grasshoppers: Lindner; Cvetkovic (22. Taipi), Ajeti, Zesiger (46. Lika); Asllani, Diani, Sigurjonsson, Pusic; Nedim Bajrami, Ngoy (89. Rustemoski); Djuricin.
Bemerkungen: Young Boys ohne Fassnacht, Aebischer, Sulejmani und Camara (alle verletzt). Super-League-Debüt des 18-jährigen Jan Kronig. Grasshoppers ohne Basic (gesperrt), Rhyner, Nathan, Kamber, Gjorgjev, Arigoni, Kastrati (alle verletzt), Ravet, Goelzer, Caiuby, Tarashaj und Pinga (alle nicht im Aufgebot). Cvetkovic verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 17. Diani (Foul).


https://www.nzz.ch/sport/sechs-tore-und ... ld.1482504

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GC-Fans mit Selbstironie

Der Absteiger geht beim Meister unter

Eine klare Sache zwischen dem Meister und dem Absteiger. YB nimmt GC auseinander. Die GC-Fans zeigen Galgenhumor.

Das Spiel:
Hilflos. Überfordert. So könnte man das junge GC-Team (sechs Spieler unter 22 Jahren) definitiv bezeichnen. Der Absteiger spielt seiner Tabellensituation konform. Die Defensive ist nie auch nur ansatzweise auf der Höhe, lädt das YB-Ballett förmlich zum Toreschiessen ein. So kommt es, dass die Hoppers im Stade de Suisse untergehen – und sogar noch höher verlieren könnten. GC muss gutgeheissen werden, dass sie sich ein, zwei gute Chancen herausspielen können und gar zum Ehrentreffer kommen. Nicht mehr, nicht weniger. Aber auch, weil YB im zweiten Durchgang nicht mehr Vollgas fährt.

Der Rekord I: YB trifft und trifft – 94 Tore in einer Super-League-Saison sind noch keinem Team gelungen.

Der Rekord II: Auch punktemässig kann den Bernern niemand etwas vormachen. 88 Zähler sind eine Bestmarke! Übrigens hatte beide Rekord vorher Basel inne.

Die Tore:
1:0, 23. Minute: Eine tolle Solo-Aktion von Roger Assalé. Der YB-Wirbelwind dringt über rechts in den GC-Strafraum ein und lässt Lindner mit einem satten Schuss keine Chance.

2:0, 32. Minute: 1,67 Meter gross – und trotzdem Kopfballtorschütze. Roger Assalé! Nach einer Gaudino-Ecke kommt der Ivorer unbedrängt zu seinem zweiten persönlichen Treffer.

3:0, 39. Minute: Gianluca Gaudino geniesst im gegnerischen Sechzehner alle Freiheiten. Ein Haken und durch die Beine von Aslani. So einfach kein Fussball sein. Es ist dies Gaudinos erstes Tor im YB-Trikot.

4:0, 47. Minute: Sigurjonsson vertändelt am eigenen Strafraum den Ball, Jean-Pierre Nsame zieht auf Lindner los und trifft aus spitzem Winkel durch die Beine des GC-Goalies.

4:1, 63. Minute: Mit einem satten linken Schuss macht Petar Pusic den Ehrentreffer. Sehenswert vom Youngster!

5:1, 73. Minute: Lotomba flankt, Guillaume Hoarau köpfelt ein. So einfach kann Fussball sein. Der Topskorer wird erneut sträflich allein gelassen.

6:1, 88. Minute: Assalé auf – wen wohl? – Guillaume Hoarau. Der Doppelpack ist Tatsache. Er braucht den Querpass nur noch einzuschieben.

Der Beste: Assalé schiesst zwei Tore. Der 1,67 m kleine Stürmer trifft gar mit dem Kopf. Dazu kommt noch ein Assist.

Der Schlechteste: Ajeti. Der GC-Innenverteidiger sieht bei den Kopftoren von Assalé (nur 1,67 m gross) und Hoarau schlecht aus.

Das gab zu reden: GC-Anhang zeigt ein Transparent mit der Aufschrift «Mir sind denn mal im Knast». Und später ein zweites. «Starch blibe Jungs.» Eine Botschaft an die zwei Rädelsführer, die letzten Sonntag den Spielabbruch in Luzern provozierten. Die zwei sind in Polizei-Gewahrsam.

Statistik: 0:2, 0:3, 0:1, 1:6. So lautet die GC-Bilanz gegen den alten und neuen Meister in dieser Saison.

So gehts weiter: Am nächsten Mittwoch wartet eine Vollrunde auf alle Mannschaften. YB gastiert beim FCSG in der Ostschweiz, GC empfängt zuhause Sion.


YB – GC 6:1 (3:0)

Stade de Suisse, 22'330 Fans, Schiedsrichter: Tschudi

Tore: 23. Assalé (Gaudino) 1:0. Assalé (Gaudino) 2:0. 39. Gaudino (Nsame) 3:0. 47. Nsame 4:0. 63. Pusic 4:1. 73. Hoarau (Lotomba) 5:1. 88. Hoarau (Assalé) 6:1.

YB: Von Ballmoos; Lotomba, Von Bergen, Kronic, Benito; Gaudino, Lauper, Sow; Assalé, Nsame, Ngamaleu.

GC: Lindner; Cvetkovic, Ajeti, Zesiger; Asllani, Pusic; Bajrami, Diani, Sigurjonsson; Djuricin, Ngoy.

Auswechslungen:
YB: Hoarau (62. für Sow). Wüthrich (73. für Nsame). Seydoux (80. für Lotomba).

GC: Taipi (22. für Cvetkovic). Lika (46. für Zesiger). Rustemoski (88. für Ngoy).

Gelb: 17. Diani (Foul).

Bemerkungen: YB ohne Aebischer, Camara, Fassnacht, Sulejmani (alle verletzt). GC ohne Nathan, Rhyner, Kamber, Gjorgjev, Kastrati, Arigoni (alle verletzt), Basic (gesperrt), Ravet, Goelzer, Pinga, Tarashaj und Caiuby (nicht im Aufgebot).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 26738.html

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6:1 gegen GC: YB knackt Punkte- und Torrekord der Super League

Im Spiel zwischen Meister YB und Absteiger GC in Bern könnte der Unterschied nicht grösser sein. Nicht in Bestbesetzung angetreten, gewinnen die Berner 6:1.

En passant rissen die Berner zwei vom FC Basel gehaltene Super-League-Rekorde an sich. Mit 88 Punkten haben sie die alte Bestmarke schon zwei Runden vor Schluss um zwei Punkte übertroffen. Und die nunmehr 93 erzielten Tore sind ebenfalls zwei Einheiten mehr, als die Basler vor zwei Jahren vorweisen konnten.

Die Grasshoppers waren im Stade de Suisse ein Aufbaugegner. Nicht für die Young Boys, die als alter und hoch überlegener neuer Meister keinen moralischen Schub benötigen. Aufbauend wirkten die Zürcher aber etwa für Stürmer Roger Assalé. Der kleine Ivorer, normalerweise ein Goalgetter, hatte in den letzten 13 Wettbewerbsspielen nicht mehr getroffen. In dieser Zeit vermochte er zahlreiche gute Chancen nicht zu verwerten. Gegen die Hoppers jedoch benötigte er Mitte der ersten Halbzeit nur neun Minuten für zwei Tore, beide von Gianluca Gaudino vorbereitet.

So unwichtig das Spiel der drittletzten Runde für das Klassement war, so wichtig war es auch für Mittelfeldspieler Gaudino. Der im Winter nach Bern gekommene Sohn von Maurizio Gaudino bekommt gemäss Trainer Gerardo Seoane Zeit, sich während der Rückrunde zu integrieren. Zum Sieg gegen GC trug der Italo-Deutsche ein (schönes) Tor und zwei entscheidende Zuspiele bei. Guillaume Hoarau wurde nur für die letzte halbe Stunde eingewechselt und erzielte trotzdem seine Saisontore Nummern 22 und 23.

Die Grasshoppers waren in der ersten halben Stunde noch nicht inferior. So erspielten sie sich beim Stand von 0:1 eine ausgezeichnete Chance. Goalie David von Ballmoos musste eine hervorragende Parade zeigen, um Nedim Bajrami den Torerfolg zu verwehren.

Es ist offensichtlich, dass Trainer Uli Forte beim Absteiger noch in der alten Saison die Zukunft in der Challenge League plant. Forte nahm die als vermeintliche Verstärkungen im Winter geholten Yoric Ravet, Caiuby und Anthony Goelzer ebenso wenig ins Aufgebot für den Match in Bern wie Shani Tarashaj und Aimery Pinga. Mit den Leihspielern Ravet und Caiuby wird Forte ohnehin nicht mehr planen können. Hingegen mit Petar Pusic. Der 20-jährige Defensivspieler gehörte in Bern zu den Besten überhaupt. Mit einem platzierten Weitschuss nach 63 Minuten sorgte er auch dafür, dass GC nicht alle vier Saisonspiele gegen YB ohne Tor verlor.

Young Boys – Grasshoppers 6:1 (3:0)

22'330 Zuschauer. – SR Tschudi. – Tore: 23. Assalé (Gaudino) 1:0. 32. Assalé (Gaudino) 2:0. 39. Gaudino (Nsame) 3:0. 47. Nsame 4:0. 63. Pusic (Nedim Bajrami) 4:1. 73. Hoarau (Lotoma) 5:1. 88. Hoarau (Assalé) 6:1.

Young Boys: Von Ballmoos; Lotomba (80. Seydoux), Von Bergen, Kronig, Benito; Lauper; Sow (62. Hoarau), Gaudino; Assalé, Nsame (73. Wüthrich), Moumi Ngamaleu.

Grasshoppers: Lindner; Cvetkovic (22. Taipi), Ajeti, Zesiger (46. Lika); Asllani, Diani, Sigurjonsson, Pusic; Nedim Bajrami, Ngoy (89. Rustemoski); Djuricin.

Bemerkungen: Young Boys ohne Fassnacht, Aebischer, Sulejmani und Camara (alle verletzt). Super-League-Debüt des 18-jährigen Jan Kronig. Grasshoppers ohne Basic (gesperrt), Rhyner, Nathan, Kamber, Gjorgjev, Arigoni, Kastrati (alle verletzt), Ravet, Goelzer, Caiuby, Tarashaj und Pinga (alle nicht im Aufgebot). Cvetkovic verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 17. Diani (Foul).

https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 52085.html

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YB demontiert GC und bricht den Torrekord

Keine Chance für den Absteiger: Die Berner schlagen die Grasshoppers gleich 6:1. Im zweiten Spiel gewinnt Lugano knapp gegen St. Gallen.

Im Spiel zwischen Meister YB und Absteiger GC in Bern hätten die Unterschiede nicht grösser sein können. Nicht in Bestbesetzung angetreten, gewannen die Berner 6:1. En passant rissen die Berner zwei vom FC Basel gehaltene Super-League-Rekorde an sich. Mit 88 Punkten haben sie die alte Bestmarke schon zwei Runden vor Schluss um zwei Punkte übertroffen. Und die nunmehr 93 erzielten Tore sind ebenfalls zwei Einheiten mehr, als die Basler vor zwei Jahren vorweisen konnten.

Die Grasshoppers waren im Stade de Suisse ein Aufbaugegner. Nicht für die Young Boys, die als alter und hoch überlegener neuer Meister keinen moralischen Schub benötigen. Aufbauend wirkten die Zürcher aber etwa für Stürmer Roger Assalé. Der kleine Ivorer, normalerweise ein Goalgetter, hatte in den letzten 13 Wettbewerbsspielen nicht mehr getroffen. In dieser Zeit vermochte er zahlreiche gute Chancen nicht zu verwerten. Gegen die Hoppers jedoch benötigte er Mitte der ersten Halbzeit nur neun Minuten für zwei Tore, beide von Gianluca Gaudino vorbereitet.

GC hält in der ersten Halbzeit kurz mit

So unwichtig das Spiel der drittletzten Runde für das Klassement war, so wichtig war es auch für Mittelfeldspieler Gaudino. Der im Winter nach Bern gekommene Sohn von Maurizio Gaudino bekommt gemäss Trainer Gerardo Seoane Zeit, sich während der Rückrunde zu integrieren. Zum Sieg gegen GC trug der Italo-Deutsche ein (schönes) Tor und zwei entscheidende Zuspiele bei. Guillaume Hoarau wurde nur für die letzte halbe Stunde eingewechselt und erzielte trotzdem seine Saisontore Nummern 22 und 23.

Die Grasshoppers waren in der ersten halben Stunde noch nicht inferior. So erspielten sie sich beim Stand von 0:1 eine ausgezeichnete Chance. Goalie David von Ballmoos musste eine hervorragende Parade zeigen, um Nedim Bajrami den Torerfolg zu verwehren.

Es ist offensichtlich, dass Trainer Uli Forte beim Absteiger noch in der alten Saison die Zukunft in der Challenge League plant. Forte nahm die als vermeintliche Verstärkungen im Winter geholten Yoric Ravet, Caiuby und Anthony Goelzer ebenso wenig ins Aufgebot für den Match in Bern wie Shani Tarashaj und Aimery Pinga. Mit den Leihspielern Ravet und Caiuby wird Forte ohnehin nicht mehr planen können. Hingegen mit Petar Pusic. Der 20-jährige Defensivspieler gehörte in Bern zu den Besten überhaupt. Mit einem platzierten Weitschuss nach 63 Minuten sorgte er auch dafür, dass GC nicht alle vier Saisonspiele gegen YB ohne Tor verlor.

Telegramm:

Young Boys - Grasshoppers 6:1 (3:0) – 22'330 Zuschauer. – SR Tschudi. – Tore: 23. Assalé 1:0. 32. Assalé 2:0. 39. Gaudino 3:0. 47. Nsame 4:0. 63. Pusic 4:1. 73. Hoarau 5:1. 88. Hoarau 6:1.

Young Boys: Von Ballmoos; Lotomba (80. Seydoux), Von Bergen, Kronig, Benito; Lauper; Sow (62. Hoarau), Gaudino; Assalé, Nsame (73. Wüthrich), Moumi Ngamaleu. – Grasshoppers: Lindner; Cvetkovic (22. Taipi), Ajeti, Zesiger (46. Lika); Asllani, Diani, Sigurjonsson, Pusic; Nedim Bajrami, Ngoy (89. Rustemoski); Djuricin.

Bemerkungen: Young Boys ohne Fassnacht, Aebischer, Sulejmani und Camara (alle verletzt). Super-League-Debüt des 18-jährigen Jan Kronig. Grasshoppers ohne Basic (gesperrt), Rhyner, Nathan, Kamber, Gjorgjev, Arigoni, Kastrati (alle verletzt), Ravet, Goelzer, Caiuby, Tarashaj und Pinga (alle nicht im Aufgebot). Cvetkovic verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 17. Diani (Foul).


https://www.20min.ch/sport/fussball/sto ... --26888733

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Weitere Strophe im GC-Abgesang – 1:6 gegen die Young Boys

Im Spiel zwischen dem Meister YB und dem Absteiger GC in Bern könnte der Unterschied nicht grösser sein. Nicht in Bestbesetzung angetreten, gewinnen die Berner 6:1.

Der Sektor für die GC-Anhänger in der oberen Ecke des Stadions war leer. Darunter hing ein Transparent: «Mir sind denn mal im Knast». Unter der Aufschrift, eine Etage tiefer, sassen ein paar Dutzend Blau-Weisse in ruhiger Manier in einer Position der Distanz – wer weiss, vielleicht gar keine so unangenehme Erfahrung. In Bern war man vorbereitet auf ein Hochrisiko-Spiel, wie der Medienverantwortliche des BSC Young Boys sagte. Wie immer, wenn Anhänger des Grasshopper-Clubs dem Stade de Suisse ihre Aufwartung machen.

Da nach den unrühmlichen Ereignissen und dem Spielabbruch in Luzern von der Liga gegen fünf Anhänger Stadionsperren ausgesprochen wurden, war die Liste für die Sicherheitsleute, die an der Eingangskontrolle arbeiteten, um einige Namen und Bilder reicher.

Was die GC-Anhänger sahen, war eine Art Schaulaufen auf beiden Seiten. Es ging im engeren Sinne um nichts mehr, weder für YB noch für GC. Die Berner beliessen Kevin Mbabu, Thorsten Schick und Guillaume Hoarau vorerst ebenfalls in der Position ruhiger Beobachter – auf der Ersatzbank.

Dafür gab Jan Kronig mit Jahrgang 2000 in der zentralen Verteidigung an der Seite des Captains Steve von Bergen sein Super-League-Debüt, und Gianluca Gaudino und der Verteidiger Jordan Lotomba erhielten Auslauf. Was vor allem Gaudino eindrücklich nutzte, um Werbung in eigener Sache zu machen. Zweimal legte er für Roger Assalé auf, einmal traf er selber im Strafraum aus kurzer Distanz. 3:0 für die Berner Young Boys zur Halbzeit, nettes Schaulaufen für sie. Für GC drehte die Spirale nochmals um eine Drehung nach unten.

Ein Spiel als Bewerbungsschreiben

Der GC-Trainer Uli Forte sagte im Vorfeld, das Spiel sei eine Art Bewerbungsschreiben, er wolle den Sieg «unbedingt». Das war unter den gegebenen Umständen nur bedingt möglich. Eigentlich unmöglich, vergleicht man die psychische und spielerische Verfassung beider Teams.

Jean-Piere Nsame schoss irgendwann das 4:0. Der Abgesang des Grasshopper-Clubs fand eine weitere Strophe. Das Lied ist mittlerweile unerträglich lang. Am Ende hiess es 6:1 für die Berner, Guillaume Hoarau traf noch zweimal, Petar Pusic erzielte für GC das zwischenzeitliche 4:1. YB jagt ein paar Rekorde seit Einführung der Super League. Zwei weitere hat der Klub erreicht: am meisten Punkte, am meisten Tore. Hoarau schoss die YB-Saisontreffer Nummer 93 und 94, das sind zwei mehr, als Basel in einer Meistersaison gelang.

Und während die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern wie die Liga gegen einzelne Anhänger von GC vorgeht, ist laut «Blick» auch der Klub selber mittels Strafanzeige gegen eigene Anhänger aktiv geworden. So ist es wohltuend, dass im Spiel gegen YB trotz der hohen Niederlage immerhin ausserhalb des Spielfeldes wieder ein Stück Normalität einkehrte. Sonst sei das «Krisenmanagement in Reinkultur», sagte der Trainer Forte. Und immerhin, am Ende der Partie hing dann noch ein zweites Transparent, nochmals eine Etage tiefer: «Starch blibe Jungs».

Young Boys – Grasshoppers 6:1 (3:0)

22 330 Zuschauer. – Sr. Tschudi. – Tore: 23. Assalé (Gaudino) 1:0. 32. Assalé (Gaudino) 2:0. 39. Gaudino (Nsame) 3:0. 47. Nsame 4:0. 63. Pusic (Nedim Bajrami) 4:1. 73. Hoarau (Lotoma) 5:1. 88. Hoarau (Assalé) 6:1.
Young Boys: Von Ballmoos; Lotomba (80. Seydoux), Von Bergen, Kronig, Benito; Lauper; Sow (62. Hoarau), Gaudino; Assalé, Nsame (73. Wüthrich), Moumi Ngamaleu.
Grasshoppers: Lindner; Cvetkovic (22. Taipi), Ajeti, Zesiger (46. Lika); Asllani, Diani, Sigurjonsson, Pusic; Nedim Bajrami, Ngoy (89. Rustemoski); Djuricin.
Bemerkungen: Young Boys ohne Fassnacht, Aebischer, Sulejmani und Camara (alle verletzt). Super-League-Debüt des 18-jährigen Jan Kronig. Grasshoppers ohne Basic (gesperrt), Rhyner, Nathan, Kamber, Gjorgjev, Arigoni, Kastrati (alle verletzt), Ravet, Goelzer, Caiuby, Tarashaj und Pinga (alle nicht im Aufgebot). Cvetkovic verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 17. Diani (Foul).

https://www.nzz.ch/sport/sechs-tore-und ... ld.1482504

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YB-Noten: Kronigs Premiere, Hoaraus Rekordtor

Der Meister lässt dem Absteiger beim 6:1 keine Chance und dominiert GC in allen Belangen.

David von Ballmoos: Note 5,0
Wieder einmal ein sicherer Rückhalt, ist da, wenn er gebraucht wird. Beim Gegentreffer ist er chancenlos.

Jordan Lotomba: Note 5,0
Gibt sein Comeback in der Startelf nach fast einem Jahr Verletzungspause. Ist sofort im Spiel und gewinnt so gut wie alle Zweikämpfe. Perfekte Flanke auf Hoarau beim 5:1.

Steve von Bergen: Note 5,0
Der Captain ist gewohnt sicher, hat aber in der Abwehr auch nicht allzu viel zu tun.

Jan Kronig: Note 5,0
Der 18-Jährige gibt sein Debüt in der 1. Mannschaft. Hat keine Startschwierigkeiten in der Innenverteidigung neben von Bergen. Lässt sich auch nach einem Ballverlust nicht aus der Ruhe bringen.

Loris Benito: Note 4,5
In der ersten Halbzeit noch meist unauffällig, begibt sich dann aber in den zweiten 45 Minuten vermehrt in die Offensive.

Sandro Lauper: Note 5,0
Spielt im 4-1-2-3-System vor der Verteidigung. Zu Beginn etwas unkonzentriert. Findet allerdings besser ins Spiel und grätscht mehrmals souverän.

Djibril Sow: Note 5,0
Der Ballverteiler. Erkämpft sich hinten sowie vorne Bälle und dirigiert das Spiel der Gelb-Schwarzen. Schaltet schnell um und leitet damit zahlreiche Konter ein. Wird in der 62. Minute ausgewechselt.

Gianluca Gaudino: Note 5,5
Zweimal legt er für Assalé auf, danach verwertet er selbst eiskalt zu seinem ersten Treffer im Dress von YB. Ein bärenstarker Auftritt des Deutschen.

Nicolas Ngamaleu: Note 5,0
Der Kameruner nimmt den Schwung aus der vergangenen Partie mit und dribbelt die GC-Verteidigung gleich mehrfach schwindlig.

Roger Assalé: Note 6,0
Der wirblige Stürmer sprüht richtig vor Spielfreude. Ist bis zu diesem Spiel drei Monate ohne Torerfolg, trifft dann gleich doppelt. Bereitet zudem das 6:1 vor und zieht dabei den Pass auf Hoarau dem dritten Tor vor.

Jean-Pierre Nsame: Note 5,5
Legt beim 3:0 für Gaudino auf, erwischt Lindner beim 4:0 zwischen den Beinen.

Guillaume Hoarau: Note 5,5
62. Minute für Sow. Nur zehn Minuten später trifft er per Kopfball und sichert YB damit den Torrekord. In der 88. Minute doppelt der Goalgetter gar nach.

Grégory Wüthrich: Ohne Note
73. Minute für Nsame.

Léo Seydoux: Ohne Note
80. Minute für ­Lotomba.

Noten: 6,0 = herausragend; 5,0 = gut; 4,0 = solid; 3,0 = ungenügend; 2,0 = schlecht; 1,0 = sehr schlecht


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/15322286

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YB: Sechs Tore, zwei Rekorde

Die Young Boys gewinnen gegen GC 6:1 und stellen einen neuen Punkte- und Torerekord in der Super League auf. Jan Kronig kommt bei den Bernern zum Debüt.

72:00: Es ist die Zeit, die Aufnahme finden wird in den Geschichtsbüchern der Young Boys. Denn dann knackt der Meister am Donnerstagabend einen weiteren Rekord des FC Basel. Es ist schön herausgespielt, das 93. Saisontor. Jordan Lotomba, der erstmals nach fast einem Jahr wieder in der Startaufstellung steht, flankt von rechts hoch in die Mitte, Guillaume Hoarau köpft ein.

Wie im Training, wie beim sommerlichen Feierabendkick unter Freunden, mit dem diese Partie gegen GC definitiv mehr gemein hat als mit einem Spiel der höchsten Schweizer Spielklasse. Hier der souveräne Meister, der sich nach dem starken Auftritt gegen den FC Basel erneut in Spiellaune präsentiert, da der inferiore Absteiger, der längst mit der Super League abgeschlossen zu haben scheint.

61 Punkte trennten die beiden Teams vor der Partie in der Tabelle, auf dem Platz scheinen es Lichtjahre zu sein. Oder wie es GC-Trainer Uli Forte sagt: «Wir waren einige Meilen vom Punktgewinn entfernt.»

Ruhig auf den Rängen

Die positivste Schlagzeile, welche Zürcher an diesem kühlen Maiabend produzieren, ist, dass die Partie zu Ende gespielt wird. Nach dem erzwungenen Spielabbruch am Sonntag in Luzern war seit Tagen darüber spekuliert worden, dass die GC-Fans auch in Bern wieder für Unruhe sorgen würden und das Spiel vorzeitig würde beendet werden müssen.

Die etwa hundert Supporter im Gästeblock verhalten sich jedoch die ganze Zeit über ruhig. Wobei: Der eine oder andere der mitgereisten Zürcher dürfte sich bald einmal gewünscht haben, dass das Treiben auf dem Platz ein schnelles und für sie einigermassen schmerzloses Ende nehmen würde.

Doch die Young Boys zeigen kein Erbarmen. Sie kombinieren, lassen den Gegner laufen und erspielen sich zahlreiche Chancen. Gianluca Gaudino, der zum zweiten Mal eine Einsatzgelegenheit von Beginn an erhält, lanciert nach 23. Minuten Roger Assalé, der Heinz Lindner kaltblütig bezwingt.

Es ist das erste Tor des Ivorers seit dem 10. Februar, und Assalé, 1.67m klein, zeigt sich auch in der Folge in Torlaune, als er bei einem Eckball von Gaudino ein Kopfballduell gegen den 17 Zentimeter grösseren Arlind Ajeti gewinnt. Gaudino veredelt seine starke Halbzeit, als er noch vor der Pause mit einem überlegten Flachschuss sein erstes Tor für die Berner erzielt.

3:0 steht es nach 45 Minuten, und die einzige Frage, welche die 22330 Zuschauer zu diesem Zeitpunkt noch beschäftigt, ist: Fällt der Torrekord oder fällt er nicht? Daran, dass YB an diesem Abend drei Punkte holen und diesbezüglich eine neue Bestmarke setzen würde, zweifelt längst niemand mehr. Und als Jean-Pierre Nsame eine Minute nach Wiederbeginn das vierte Tor gelingt, beginnt auf den Rängen das Warten auf das Rekordtor.

Ein Tor zu viel erhalten

Hoarau erlöst YB. Der Franzose erzielt gegen GC sogar zwei Tore und steht nun bei 23 Saisontoren, er wird in seinem fünften Jahr bei YB erstmals die Torjägerkrone gewinnen und hat in 26 Spielen nur sechs Tore weniger erzielt als die gesamte Mannschaft von GC. Es ist eine interessante Randnotiz an einem Abend der Rekorde. Und der Debüts. Jan Kronig kommt an der Seite von Steve von Bergen erstmals in der Super League zum Einsatz und zeigt eine ansprechende Darbietung.

Trainer Gerardo Seoane kann es sich leisten, Dinge auszuprobieren und Spielern eine Einsatzgelegenheit zu bieten, die sonst nicht oder selten spielen. Der Überlegenheit der Berner tut dies keinen Abbruch. «Ich hoffe, dass diese Bestmarken lange bestehen bleiben», sagt Loris Benito. Dem Linksverteidiger bleiben noch zwei Spiele in dieser meisterlichen Mannschaft, die sich nun ans Ausbauen der Rekorde machen kann.

Einziger kleiner Wehrmutstropfen für YB ist, dass sie nach dem Schlenzer von Petar Pusic in der 63. Minute den Rekord Basels für die wenigsten Gegentore in einer Saison (31) aus dem Jahr 2013 nicht mehr egalisieren.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/22219969

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 Beitrag Verfasst: Freitag 17. Mai 2019, 02:26 
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GC unterliegt YB 1:

Pusics Ehrentreffer kann sich sehen lassen

In Zusammenarbeit mit Teleclub präsentiert Ihnen BLICK die Highlights der Super-League-Partie YB – GC (6:1).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 26973.html

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