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 Beitrag Verfasst: Montag 13. Mai 2019, 00:56 
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«Am Ende war es eine klare Sache»

Die Ungeschlagenheit des FCB hat eine Ende. Der FCB verliert gegen den Meister aus Bern. Die Stimmen von Rotblau nach dem Spiel.

Ein Traumstart von Rotblau. Anschliessend eine einzige Abwehrschlacht. Rotblau konnte die Führung zwar in die Halbzeit retten. Der Druck des Meisters aus Bern war jedoch erdrückend. Die drei Gegentore beinahe schmeichelhaft aus Basler Sicht. Es brauchte viel Glück und einen starken Jonas Omlin im Tor um eine erneute Klatsche im Stade de Suisse zu verhindern.

«Nach der roten Karte war die Luft draussen. YB hat das gut gespielt. Wir können froh sein, dass das Resultat nicht noch höher ausgefallen ist», so der FCB-Goalie nach dem Spiel. Man habe zwar versucht, die Null solange wie möglich zu halten und dann einen entscheidenden Konter zu setzen. «Heute hat es aber nicht mal mehr für einen Konter gereicht», so Omlin weiter.

Der FCB war vorbereitet auf das Spiel von YB. Trotzdem habe man aus Sicht von Fabian Frei, die Mittel nicht gehabt, dem Meister Paroli zu bieten. «Wir haben den Ball viel zu schnell wieder verloren, wenn wir ihn mal hatten. Dadurch konnten sie sehr viel Druck erzeugen», so Frei. «Ich will nicht sagen, dass es eine Frage der Zeit war bis einer reingeht, aber sie hatten durchaus mehrere Möglichkeiten bereits vor den Toren», so Frei weiter.

Für FCB-Trainer Marcel Koller war der Klassenunterschied ersichtlich. Jedes Spiel entwickle sich unterschiedlich. «Wenn man das zweite Tor erzielen kann, sieht es anders aus. YB war hat stark aufgedreht und uns unter Druck gesetzt. Das war am Ende eine klare Sache», so Koller.


https://telebasel.ch/2019/05/12/am-ende ... annel=3563

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. Mai 2019, 01:01 
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Die verpasste Lektion: Die Serie der FCB-Ungeschlagenheit ist zu Ende

Der FC Basel kann YB auch im vierten Duell nicht besiegen und unterliegt mit 1:3. Die Niederlage hätte gemessen an den zahlreichen YB-Chancen auch deutlich höher ausfallen können.

«Wir wollen zeigen, dass wir aus dem Herbst gelernt haben und weiter sind als damals», sagt Marcel Koller. Es ist zwei Tage vor dem Duell des FC Basel gegen YB. Es wird an jenem Ort stattfinden, an dem es die empfindlichste nationale Niederlage der letzten Jahre abgesetzt hatte. Mit 1:7 ging man im September im Stade de Suisse unter.

Dafür wollte man sich am gestrigen Sonntag rehabilitieren. Zeigen, dass man seine Lektion gelernt hat, den Bernern stattdessen eine Lektion verpassen. Beweisen, dass mit dem FCB zu rechnen sein wird in der nächsten Saison. Und natürlich sollte auch eine Woche vor dem Cupfinal die Hauptprobe im Endspiel-Stadion erfolgreich gestaltet werden. Aber es kommt alles anders.

Auftakt nach Mass

Die Basler feiern zwar einen Auftakt nach Mass. Nur vier Minuten dauert es, bis sich Noah Okafor auf rechts durchtanken und den Ball in die Mitte bringen kann. Der von David von Ballmoos parierte Ball landet bei Fabian Frei, dieser trifft mit einem schönen Distanzschuss zum 1:0 aus FCB-Sicht. Statt jedoch das Momentum auszunutzen, verschanzen sich die Basler vor Goalie Jonas Omlin.

Sie lassen die Berner das Zepter übernehmen, überlassen ihnen Raum, Zeit und Ball. Wenn sie Letzteren mal in ihren Reihen haben, schenken sie ihn zu schnell und einfach wieder her. YB auf der anderen Seite zieht ein Powerplay auf, gibt bis zur Pause zwölf Schüsse auf den überragenden Omlin ab.

Nur dank ihm führt der FCB zur Pause noch immer. Dass dies aber nicht lange so bleiben wird, wenn sich der FCB nicht massiv steigern kann, dürfte allen in diesem Stadion klar sein. Nur: Der FCB kann sich nicht steigern. «Wir sind heute nie an unser Maximum gekommen», muss auch Frei zugeben nach dem Spiel.

Dieses nicht erreichte Leistungshoch führt dazu, dass die Basler das Spiel herschenken. Nach 15 erfolglosen Versuchen erzielt YB in Person von Jean-Pierre Nsamé mit dem 16. Schuss das erste Tor. Für den FCB ist es der erste Gegentreffer nach 444 Minuten und seit dem Heimspiel gegen den FC Lugano Anfang April.

Die gerissene Serie

Nach dem Ausgleich wird YB noch überlegener, der FCB hingegen findet und weiss kein Mittel, sich dagegen zu wehren. Erst recht nicht, als man nach einer gerechten gelb-roten Karte gegen Carlos Zambrano noch zwanzig Minuten in Unterzahl agieren muss.

Bezeichnend für die schwache Gegenwehr des FCB ist das 2:1 der Berner, welches aus einem Konter nach einer Basler Ecke entsteht. Stocker rutscht nach einem Freistoss Freis weg, der Ball landet bei YB, Nicolas Moumi Ngamaleu steht plötzlich allein vor Omlin und bezwingt diesen. Ngamaleu ist es auch, der in der Nachspielzeit noch auf 3:1 erhöht. Damit setzt es für den FCB nach wettbewerbsübergreifend 18 Spielen, in denen man ungeschlagen blieb, dasselbe Resultat ab wie bei der letzten Basler Niederlage: 1:3, auch damals gegen YB.

«Ob das eine Machtdemonstration war? Das kann man so sagen», sagt Christian Fassnacht im Nachgang des Spiels. Angesichts der immensen Dominanz der Berner kann man dem YB-Flügel damit nur recht geben. «Wir haben sie meiner Meinung nach an die Wand gespielt», ergänzt er. «Jonas Omlin hat eine unglaubliche Leistung gezeigt. Ohne ihn hätte es vielleicht noch einmal ein 7:1 für uns gegeben.» Bitter, aber wahr.

Ein 7:1 für YB wurde es nicht. Der FCB hat dennoch eine harte Lektion verpasst bekommen, wer in der Schweiz die Nummer 1 ist. Und verpasst zu beweisen, dass er seine Lektion aus der 1:7-Schmach gelernt hat. Jetzt muss sich der FCB erholen, damit er am nächsten Sonntag an selbem Ort doch mal noch etwas zu feiern hat.


https://www.bzbasel.ch/sport/basel/die- ... -134467042

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Basel bekommt von YB den Meister gezeigt und unterliegt in Bern mit 1:3

Der FC Basel verliert das Gastspiel bei Meister YB mit 1:3. Die Basler gehen zwar in der 4. Minute durch Fabian Frei in Führung, bleiben danach aber gegen die Berner chancenlos. Die letzten 20 Minuten spielen die Basler nur zu zehnt, weil Carlos Zambrano mit Gelb-Rot vom Platz fliegt.
Der Spielverlauf: Berner Machtdemonstration trotz früher FCB-Führung

Eigentlich hatte das Spiel genau nach dem Matchplan von Marcel Kollers Team begonnen. Den ersten Angriff der Partie schloss Fabian Frei zur frühen Gästeführung ab. Einen Okafor-Durchbruch über den rechten Flügel vermochten die Berner nur vor die Füsse des aufgerückten Mittelfeldspielers zu klären. Der liess sich nicht zweimal bitten und vollstreckte aus dem Lauf.

Lange hatte der FCB nicht Zeit, sich über diesen Treffer zu freuen. Denn die Führung war wortwörtlich der Stich ins Wespennest. Die gelbschwarz gekleideten Berner schwärmten wie ein wütender Wespenschwarm los und nahmen das FCB-Tor unter Dauerbeschuss. Dank eines überragenden Jonas Omlin und einer kleinen Prise Glück bei Fassnachts Pfostenkopfball (16.) retteten die Gäste die Führung irgendwie in die Kabine. Beinahe wäre es gar noch besser gekommen für die Basler: Valentin Stocker vergab kurz vor dem Pausenpfiff das 2:0 - es war erst die zweite Basler Chance des Spiels gewesen.

Nach dem Tee dasselbe Bild: YB erdrückt den FCB nahezu - und die Gäste halten weiter mit allem dagegen. Bis zur 62. Minute geht das gut: Dann gleicht Nsame nach einem Flipper-Ball im Anschluss an einen Corner aus. YB hat nach diesem Tor noch lange nicht genug - der Wespenschwarm lässt die Basler weiterhin nicht zur Ruhe kommen. Als dann Carlos Zambrano nach einem Foulspiel mit gelbrot vom Platz fliegt, brechen die Basler ein. Zwei Tore von Nicolas Ngamaleu (81. und 92.) sorgen für die späte aber hochverdiente Wende. Der FC Basel kann sich ob dieser Niederlage nicht einmal allzu grosse Vorwürfe machen. Denn an diesem Sontagnachmittag war es vor allem ein entfesseltes YB-Team, das den Unterschied ausmachte.

Der Beste: Jonas Omlin

Drei Gegentreffer musste er hinnehmen - und trotzdem ist er mit Abstand der beste Akteur auf dem Platz. Jonas Omlin hext den FCB zur Pausenführung und bringt die Berner mit seinen Paraden zum verzweifeln. Ohne ihn wäre diese Niederlage noch deutlich höher ausgefallen.
Das gab sonst noch zu reden: Unrühmlicher GC-Abgang im Parallelspiel

Um viel mehr als Prestige ging es in diesem Spitzenkampf letztlich nicht. Die Positionen der Teams sind bereits fix bezogen. Anders sieht das im Tabellenkeller aus, weshalb die anderen Spiele dieser Super-League-Runde vermehrt im Fokus standen. Dort muss GC nach der 0:4-Klatsche in Luzern den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Das Spiel kann jedoch nicht einmal beendet werden, weil GC-Ultras den Platz stürmen und sich weigern, den Platz zu verlassen, bis die Spieler des Rekordmeisters vor den Gästeblock traben und dort ihre Trikots und Hosen an die Fans abgeben. Schiesdrichter Dudic will von diesen Machtspielchen nichts wissen und bricht das Spiel ab.


https://www.bzbasel.ch/sport/basel/base ... -134465289

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. Mai 2019, 09:31 
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YB Trainer Gerardo Seoane spricht im Interview über Sieg gegen Basel

Der FC Basel hatte am Sonntag wenig Chancen gegen YB. Meister-Trainer Gerardo Seoane erklärt im Interview warum - und zollt seinem Team Respekt.

Das Wichtigste in Kürze

- YB gewann am Sonntag klar gegen den FC Basel mit 3:1.
- Beim Schweizer Meister ist man mit der Machtdemonstration zufrieden.
- Kein Wunder, denn laut Trainer Gerardo Seoane sei man richtig «giggerig» gewesen.

YB siegt in Bern am Sonntag souverän mit 3:1 gegen Basel. Es war erneut eine Machtdemonstration der Young Boys.

YB-Trainer Gerardo Seoane zeigt sich nach dem Spiel hingegen bescheiden. Gegenüber Nau fasst der Meister-Coach zusammen: «Wir waren sicher Feldüberlegen, hatten ein Chancenplus und liessen uns von dem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen.»

Der 40-Jährige erklärt, dass die YB extrem «giggerig» aufs Spiel gewesen sei. «Das hat man bereits beim Einlaufen und in der Kabine gemerkt. Sie haben Emotionen ins Spiel gebracht und haben auch nach dem 2:1 noch nach vorne gespielt.» Die Mannschaft spiele «unglaublich solidarisch» und sei «hungrig».

«Wir geniessen alle noch gemeinsam die Spiele bis Ende Saison. Dann wird uns ja bekanntlich der ein oder andere verlassen. Die haben es sich verdient in einer grösseren Liga zu spielen», so Seoane und zollt den Abgängen seinen Respekt.

Der YB-Meistertrainer schaut zum Schluss des Interviews auch schon aufs nächste Spiel am Donnerstag gegen GC und ist überzeugt: «So wie ich die Mannschaft kenne, ist sie schon wieder fokussiert. Wir wollen schliesslich eine gute Leistung bringen.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-tr ... l-65521797

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. Mai 2019, 09:32 
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«Wir kehren am Sonntag zurück, um zu gewinnen»

Die Kunstrasen-Hauptprobe vor dem Cupfinal misslingt. Die Niederlage gegen YB soll aber keinen Einfluss auf das Spiel in einer Woche haben.

«Es wird sicher noch ein paar Stunden dauern, um diese Niederlage zu verdauen», sagt Fabian Frei nach dem Spiel gegen YB. Die Berner seien einfach besser gewesen. Der FCB konnte das Maximum nicht abrufen. «Das wird aber nächsten Sonntag der Fall sein», so Frei zuversichtlich.

Cupfinal im Fokus

Auch Jonas Omlin will die Niederlage gegen YB nicht zu hoch hängen: «Wir haben bisher eine super Rückrunde gespielt. Am Sonntag kehren wir zurück, um zu gewinnen», so der FCB-Goalie. Das sei das Hauptziel, dass man noch vor Augen hat, meint Fabian Frei.

«Wir haben in diesem Stadion schon einiges verloren. Wir sind in diesem Stadion aber auch schon Meister geworden und haben andere schöne Momente erlebt. Nächsten Sonntag wird das heutige Spiele keine Rolle mehr spielen», so Fabian Frei.


https://telebasel.ch/2019/05/13/wir-keh ... annel=3563

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. Mai 2019, 09:34 
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Der Basler Kampf mit der Mittellinie

Der FC Basel erfährt beim BSC Young Boys, warum der Gegner die Meisterschaft klar für sich entschieden hat.

Normalerweise ist man ja im Fussball um Floskeln bemüht, wenn das Spiel einmal abgepfiffen ist. Verliert man, wird die eigene Leistung gerne schöngeredet. Gewinnt man, dann verweist man auf die Stärken des Gegners, der es einem überhaupt nicht einfach gemacht hat.

Nach den 90 Minuten im Berner Stade de Suisse ist es etwas anders. Der FC Basel ist dort angetreten, um in einer Ligapartie, in der es für beide Mannschaften nur noch um Ehre und Statistik gegangen ist, gegen den BSC Young Boys zu beweisen, dass man besser ist, als der deutliche Abstand in der Tabelle glauben macht. Und hat dann dort nach zuvor 17 Partien ohne Niederlage verloren. Mit 1:3 – und diskussionsloser, als es das Resultat glauben macht.

Also sagt YB-Flügelangreifer Christian Fassnacht in der Interviewzone direkt und ohne falsche Höflichkeit: «Das war eine Machtdemonstration der gröberen Art. Wenn Jonas Omlin nicht gewesen wäre, wäre es vielleicht noch mal ein 7:1 geworden.»

Überfordert von Tempo, Zweikampfstärke und Ideen

Damit ist schon sehr viel über ein Spiel gesagt, nach welchem YB bei 85 Punkten und damit nur noch einen Zähler hinter dem FCB-Rekord von 2016/17 steht. Über ein Spiel, in dem aufseiten der Basler einzig der Torhüter auf dem Niveau des Gegners (und vielleicht sogar darüber) agiert hat. Ein halbes Dutzend Top-Paraden zeigt Jonas Omlin auf zwei Dutzend Berner Abschlüsse. Er bewahrt damit seiner Mannschaft fast eine Stunde lang die Führung, ehe er gegen Nsamé (62.) keine Chance mehr hat. Und er hält seine Equipe damit bis fast zum Schluss im Spiel, als Ngamaleu auf seinen ersten Treffer (81.) in der 92. Minute einen zweiten folgen lässt.

Die rotblauen Feldspieler hingegen, die zeigen sich über weite Strecken der Partie überfordert von Tempo, Zweikampfstärke und Ideen des Schweizer Meisters. Und es lässt sich ziemlich genau festmachen, ab wann sie das tun: In der 4. Minute erzielt Fabian Frei mit dem ersten Angriff das einzige FCB-Tor. Danach kämpfen die Basler praktisch bis zum Schluss der Begegnung damit, den Ball sinnvoll aus der eigenen Platzhälfte über die Mittellinie zu bringen.

Es gelingt dies nur ganz selten. Etwa in der 42. Minute, als Valentin Stocker völlig entgegen den Stärkeverhältnissen das 2:0 auf dem Fuss hat und sein Schuss neben das Tor geht. Oder in der 81. Minute, als man einen Freistoss hat – und dann jenen Konter kassiert, der YB die längst verdiente Führung bringt.

Ärgerlich ist dabei auch, dass Eder Balanta diesen Konter nicht unterbindet, obwohl er an den Ball kommt – und dass man ins Messer läuft, obwohl man in Unterzahl agiert: Carlos Zambrano ist in der 72. Minute mit Gelb-Rot vom Platz geflogen.

Gut daran ist, dass es keine direkte Rote Karte ist (vgl. «Der Aufreger»). Und vielleicht ist es ja auch gut, dass dem FCB damit die Hauptprobe für das misslungen ist, was am selben Ort am kommenden Sonntag stattfindet: der Cupfinal gegen den FC Thun.

Dort geht es für den FCB darum, ein versöhnliches Saisonende und Schwung für die nächste Spielzeit zu finden. Das jüngste Messen mit YB taugt nicht dazu.


https://www.bazonline.ch/sport/fussball ... y/14517587

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. Mai 2019, 09:36 
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FCB-Omlin nach Klassiker-Niederlage

«Nach der Roten Karte war die Luft draussen»

Die Berner Young Boys haben einmal mehr bewiesen, dass sie die Nummer eins in der Schweiz sind. YB gewinnt das Spitzenspiel gegen Basel mit 3:1. Für FCB-Goalie Jonas Omlin hat die Niederlage einen klaren Grund.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 18530.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. Mai 2019, 12:35 
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Thorsten Schick: «Es zeigt, wie stark unser Kader besetzt ist»

Der wertvolle, vielseitige Österreicher Thorsten Schick glänzt gegen Basel – und entscheidet bald über seine Zukunft.

War das 3:1 gegen Basel eine Machtdemonstration von YB?
Das kann man so sehen, wir haben bereits in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt. Zur Pause lagen wir 0:1 hinten, aber wir sagten uns, dass wir genau so weiterspielen müssen, dann fallen die Tore. Und so war es dann auch, wir hätten noch deutlich höher gewinnen können.

Sie spielten stark und bereiteten mit einem Eckball das 1:1 und damit bereits den elften Treffer in dieser Saison vor.
Es freut mich, erhielt ich eine Chance und konnte der Mannschaft helfen. In diesem Team macht es einfach riesengrossen Spass, wir bestreiten wirklich eine unglaubliche Saison.

Sie überzeugen oft, sind aber kein Stammspieler. Wie unbefriedigend ist das?
Jeder Fussballer möchte möglichst oft eingesetzt werden. Es zeigt, wie stark unser Kader besetzt ist. Wir haben überall tolle Alternativen, der Konkurrenzkampf ist gewaltig. Das treibt uns an. Gegen Basel heute zum Beispiel kam Nicolas Ngamaleu rein und erzielte zwei Tore.

Spielen Sie lieber hinten rechts oder wie gegen Basel am Flügel?
Das spielt mir keine Rolle, ich fühle mich in der Abwehr und im Mittelfeld wohl. Man kann auf beiden Positionen Akzente setzen, zumal wir meistens offensiv agieren.

Und wann entscheiden Sie über Ihre Zukunft?
(schmunzelt) Ich weiss es noch nicht, das wird schwierig. Zudem entscheide das nicht ich alleine, ich habe eine Familie und schaue das mit der Partnerin genau an.

Man hört, Sie seien in Ihrer Heimat Österreich sehr begehrt.
Es gibt Angebote, das ist angenehm, macht es aber nicht einfacher. Die drei Jahre bei YB waren wunderschön. Aber ich werde bald 29 und nicht mehr ewig spielen. Der nächste Vertrag ist wichtig.

In Österreich werden Ihnen nicht nur vom stark interessierten Rapid Wien Mehrjahresverträge angeboten, bei YB nicht. Die Young Boys aber sind zufrieden mit Ihnen und möchten Sie behalten.
Sie verstehen, dass ich mich zu Details nicht äussern möchte. In Bern gefällt es uns sehr, ich werde in den nächsten Tagen oder Wochen entscheiden.

Kann man es so zusammenfassen: YB oder Rapid? Oder gibt es noch andere Clubs aus der Schweiz wie etwa Sion …
… Sie können noch zehnmal nachfragen, ich werde nicht mehr Informationen preisgeben. Ich will alles sehr gut überlegen.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/23129405

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. Mai 2019, 18:10 
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«Der FCB ist noch weit entfernt von YB»

Rotblau will die neuerliche Niederlage gegen den Meister nicht zu hoch hängen. Trotzdem wurde erneut ersichtlich: Die Berner sind weit weg vom FCB.

Der Meister aus Bern hat Rotblau auch im letzten Duell der Saison nochmals klar aufgezeigt, das der Weg zurück an die nationale Spitze noch sehr weit ist. Auch wenn es in diesem Spiel tabellarisch um nichts mehr ging. Die Berner sind noch nicht in Reichweite des FCB.

Eine Berner Machtdemonstration

Das zeigt einerseits die Statistik der Partie: 61:39 Prozent Ballbesitz. 11:1 Torschüsse. 9:2 das Corner-Verhältnis. Zwar kann Rotblau mit dem ersten Angriff des Spiels in Führung gehen. Anschliessend entwickelt sich aber eine Abwehrschlacht sondergleichen. Ohne den überragenden Jonas Omlin im Basler Tor wäre die nächste böse Klatsche für den FCB im Stade de Suisse kaum zu verhindern gewesen.

Die Dominanz und die Power, die die Berner in heimischen Gefilden präsentieren ist eindrücklich. Und das, obwohl der FCB auf all seine «Leistungsträger» – ausser Raoul Petretta – zählen, also personell aus dem Vollen schöpfen konnte. Jegliche Gegenwehr der Basler war am Ende nutzlos. Es war mal wieder eine Machtdemonstration der aktuellen Nummer 1 der Schweiz.

Grosse Fragezeichen beim FCB

Und auch wenn im Sommer voraussichtlich einige Leistungsträger der Berner den Verein zugunsten einer grösseren Liga verlassen werden: Die Grundsubstanz, das Selbstverständnis und die Dominanz werden kaum ins Wanken kommen. Es ist kaum vorstellbar, dass Rotblau kommende Saison mit dem bestehenden Kader, die Berner einholen wird. Es fehlt schlicht das gewisse Etwas. Die Mittel, um den Bernern – auch auf eigenem Terrain – Einhalt zu gebieten, fehlen.

Denn noch grösser sind die Fragezeichen bei Rotblau. Erst kürzlich wurde bekannt, dass FCB-Präsident Bernhard Burgener sparen will und muss. Den Rotstift ansetzen wird. Wie das geschehen soll, ist unklar. Doch grossartige Investitionen in neue Spieler wird es demnach kaum geben. Im Gegenteil: Es darf eher vermutet werden, dass Leistungsträger im Sommer verkauft werden müssen. Wie man auf diese Weise zu YB aufschliessen oder an die europäischen Honigtöpfe gelangen will, soll dem FCB-Fan bitte mal jemand plausibel erklären.

Ein Sieg im Cupfinal würde die Basler Gemüter für kurze Zeit besänftigen. Auf lange Sicht aber scheint die Unruhe bereits wieder vorprogrammiert.


https://telebasel.ch/2019/05/13/der-fcb ... gn=pos%201

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 14. Mai 2019, 09:27 
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«Die Übermacht von YB hat mich schockiert»

Der FCB hatte gegen YB mal wieder keine Chance. Die Distanz zum Meister ist aus Basler Sicht nicht kleiner geworden.

Die Ernüchterung ist gross bei Rotblau. Das Spitzenspiel in Bern gegen die Young Boys hat eines gezeigt: Der FCB ist dem Meister nicht wirklich näher gekommen. Ein erneutes Debakel konnte nur knapp verhindert werden.

Extremer Unterschied zwischen YB und FCB

«Wenn man das Spiel gesehen hat, muss man sagen, dass da noch eine grosse Distanz dazwischen liegt», so FCB-Kaderplaner Remo Gaugler in FCB Total. Für ihn sei es aber keine Machtdemonstration der Berner gewesen, weil es um nichts mehr ging. Der Stolz auf Seiten der Basler sei aber sicherlich vermisst worden.

Der ehemalige FCB-Spieler Erni Maissen war sogar schockiert, als er das Spiel sah. «Der Unterschied war extrem. YB hat klar gezeigt, wer der Meister ist. Die Basler waren extrem weit weg von YB», so Maissen. «Die Übermacht von YB hat mich schockiert», so die FCB-Legende weiter.

Eine Frage der Qualität?

Nach dem guten Start des FCB mit dem Führungstreffer ist das Spiel zur Abwehrschlacht verkommen. Ist es ein Mentalitätsproblem? Eine Frage der Taktik? Oder gar eine Frage der Qualität? «Es war etwas von allem», meint Gaugler. Man sei nicht auf die Wucht des Gegner vorbereitet gewesen. Auf das Selbstverständnis, das YB zurzeit an den Tag legt. Ein qualitatives Problem sieht der FCB-Kaderplaner aber nicht unbedingt.

Das sieht Erni Maissen völlig anders: «Das Mittelfeld war nicht in der Lage, nach vorne Entlastung zu schaffen. Die kamen gar nicht dazu. Hinten im Zentrum fehlt einfach ein Turm, der die hohen Bälle klären kann. Und auch der Sturm kann keine Entlastung bringen. Da kannst du gut eingestellt sein wie du willst. Die Qualitäten sind einfach nicht da», so Maissen. Und das sei nicht das erste Mal, dass sich dieser Fakt offenbare beim FCB.

Gegen die anderen Schweizer Vereine reiche das halt trotzdem meistens. Aber der FCB muss auf YB schauen. «Nächstes Jahr will man nicht mehr guter Zweiter sein in der Liga. Nächstes Jahr will man wieder um den Meistertitel mitspielen. Da muss personell einfach was gehen», so Erni Maissen.


https://telebasel.ch/2019/05/14/die-ueb ... chockiert/

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