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 Betreff des Beitrags: Re: Uhrencup 2019
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Juli 2019, 23:45 
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Prestigesieg von YB gegen Eintracht Frankfurt

Beim Uhrencup in Biel gelingt den Young Boys ein Prestigesieg. Der Schweizer Meister gewinnt gegen den Bundesliga-Siebten Eintracht Frankfurt mit dem ehemaligen YB-Trainer Adi Hütter 5:1.

Bereits in der ersten halben Stunde brachten Guillaume Hoarau (6.) und Moumi Ngamaleu (30.) die Berner, die in zehn Tagen in die Meisterschaft starten, in Führung. Jean-Pierre Nsame (68.), Gianluca Gaudino (75.) und Esteban Petignat (81.) erhöhten nach der Pause. Die Bundesliga nimmt ihren Betrieb erst am 16. August auf, so dass Frankfurt in der Vorbereitung noch weniger weit ist.

YB, das am Mittwoch den Bundesliga-Rückkehrer Fabian Lustenberger als neuen Captain und Nachfolger des zurückgetretenen Steve von Bergen bestimmte, trifft in seinem zweiten Spiel am Uhrencup am Samstag im Berner Neufeldstadion auf den Premier-League-Klub Crystal Palace mit dem ehemaligen Schweizer Nationalcoach Roy Hodgson. Die Eintracht spielt noch gegen den FC Luzern.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -134737714

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 Betreff des Beitrags: Re: Uhrencup 2019
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Juli 2019, 23:47 
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YB-Kantersieg ohne den neuen Captain

Die Young Boys ernennen Fabian Lustenberger zum neuen Captain. Und überzeugen am Uhrencup gegen Eintracht Frankfurt.

Guillaume Hoaraus Blick geht zum Himmel, dann schreitet er auf den Platz der Tissot-Arena in Biel. Um seinen Arm trägt der 35-jährige französische Sturmpatron die orange Captainbinde, die seit dem Rücktritt von Steve von Bergen herrenlos ist.

Es könnte ein Indiz sein in der Frage nach dem neuen Captain, der einzig verbliebenen von Relevanz bei den Young Boys, die eine Vorbereitung nach ihrem Geschmack erleben, mit einer Mannschaft, die seit über einer Woche steht. Aber Hoarau, der Grand Monsieur der Young Boys, beliebt im Team, verehrt vom Publikum, bleibt Vize-Captain. Das Amt teilt er sich mit Ersatztorhüter Marco Wölfli und Flügel Miralem Sulejmani.

Die Wahl fällt auf Zugang Fabian Lustenberger. Er hat die Vorbereitung als Nachfolger von Bergens als Abwehrchef begonnen, nun wird er sie auch als dessen Nachfolger als Captain beenden. Weil eine Zehenverletzung den 31-Jährigen behindert, fällt die Premiere aus, verfolgt er das Spiel gegen Eintracht Frankfurt auf der Tribüne. Er sagt: «Es ist eine grosse Ehre, ich freue mich enorm.» Der Entscheid folgt auf eine Phase der Beobachtung, der vielen Gesprächen. Schliesslich ist es nicht üblich, wird ein Zugang gleich zum Captain.

Hütter spricht von Warnung

Doch Lustenberger, in seinen zwölf Jahren bei Hertha Berlin mehrere Saisons lang Captain, integrierte sich sofort, nach einer Woche schon meinte er zu Trainer Gerardo Seoane, er fühle sich, als wäre er schon seit einem Jahr in Bern. «Der Entscheid ist eine logische Konsequenz der Gespräche», sagt Seoane. «Fabian bringt alles mit, um ein hervorragender Captain zu sein; seine Wahl kann man als einstimmig bezeichnen. Er ist sehr erfahren und eine Persönlichkeit, die immer zuerst an das Wohl des Teams denkt.»

Von der Tribüne aus sieht Lustenberger, wie sein Vize Hoarau YB schon nach sechs Minuten gegen den letztjährigen Siebten der Bundesliga in Führung bringt. Das Duell der Young Boys mit der Eintracht und ihrem früheren Meistertrainer Adi Hütter, der von den YB-Fans gefeiert wird, ist der Höhepunkt des Uhrencups, die Partie ausverkauft. Einziger Wermutstropfen: Eintrachts Rekordzugang Djibril Sow, vor zwei Wochen aus Bern gekommen, muss passen. Er fällt mit einer Oberschenkelverletzung rund acht Wochen aus.

Hoaraus 1:0 ist ein früher Richtungsweiser, fortan geht es fast nur aufs Tor der Deutschen. Dem auffälligen Nicolas Ngamaleu gelingt nach einer halben Stunde das 2:0. Auch die Halbzeit, in der beide Trainer fast alle Spieler austauschen, bringt keinen Bruch, YB spielt aus einem Fluss und erhöht auf 5:0. Frankfurt gelingt kurz vor Schluss immerhin der Ehrentreffer. Es ist ein Ausrufezeichen der Young Boys zehn Tage vor Saisonstart, auch wenn ihr Gegner mit der Vorbereitung weit weniger fortgeschritten ist. Nachdem er sich lange mit Exponenten von YB unterhalten hat, sagt Hütter: «Das war ein Schuss vor den Bug zum richtigen Zeitpunkt.»


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/11556422

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 Betreff des Beitrags: Re: Uhrencup 2019
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Juli 2019, 23:48 
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Verletzter Fernandes

«Wäre heiss auf das Spiel gegen YB gewesen»

Gleich mit 5:1 gewinnen die Berner Young Boys ihr Auftaktspiel am Uhrencup gegen Eintracht Frankfurt und Ex-Trainer Adi Hütter. Nicht mittun konnte dabei der verletze Gelson Fernandes.


https://www.blick.ch/sport/fussball/ver ... 14504.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Uhrencup 2019
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Juli 2019, 23:52 
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YB schlägt Eintracht Frankfurt am Uhrencup 5:1

YB schlägt Eintracht Frankfurt am Uhrencup in Biel mit 5:1. Die Treffer beim Wiedersehen mit Ex-Trainer Hütter erzielen gleich fünf verschiedene Torschützen.

Das Wichtigste in Kürze

- YB schlägt Eintracht Frankfurt am Uhrencup in Biel mit 5:1.
- Es kam zum ersten Wiedersehen mit Meistertrainer Adi Hütter.

YB gewinnt sein erstes von zwei Spielen am Uhrencup in Biel. Beim Wiedersehen mit Ex-Trainer Adi Hütter siegt der Schweizer Meister mit 5:1. Die Tore erzielen Guillaume Hoarau, Nicolas Moumi Ngamaleu, Jean-Pierre Nsame, Gianluca Gaudino und Esteban Petignat.

Trauerminute für Ismaili

Vor dem Spiel wird eine Trauerminute für Florijana Ismaili abgehalten. Die verstorbene Nati-Spielerin war Captain bei den YB-Frauen.

Schon nach wenigen Minuten liegt der Ball danach im Tor. Einen Konter über Ngamaleu und Nsame schliesst Hoarau mit dem Kopf ab.

Der auffällige Ngamaleu sorgt noch einer halben Stunde auch für das 2:0. Nach einem geblockten Abschluss kommt der Kameruner nochmals an den Ball - und trifft.

Überzeugend nach der Pause

Nach der Pause viele Wechsel bei beiden Teams. Die Eintracht kommt in einem teilweise ruppigen Spiel dem Anschlusstreffer etwas näher.

Doch nach 68 Minuten enteilt der Berner Neuzugang Marvin Spielmann, der auf Nsame querlegen kann. Der Kameruner lässt sich nicht zweimal bitten und trifft zum 3:0.

Nur wenige Minuten später kann Pedro Teixeira im Strafraum nur mit einem Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty verwertet Gianluca Gaudino im Nachschuss. U21-Spieler Esteban Petignat trifft kurz vor Schluss gar noch zum 5:0.

Jovic-Nachfolger Dejan Joveljic gelingt kurz vor Schluss noch der Frankfurter Ehrentreffer.

Lustenberger (YB) und Sow (Frankfurt) fehlen

Nicht im Einsatz bei Frankfurt stand Pechvogel Djibril Sow. Der YB-Meisterspieler und Eintracht-Neuzugang verletzte sich im Training und fällt mehrere Monate aus.

Auch Neo-Captain Fabian Lustenberger musste wegen einer Zehenverletzung passen. Für ihn trug Guillaume Hoarau die YB-Binde. Der Franzose gehört zusammen mit Marco Wölfli und Miralem Sulejmani zu den Stellvertretern.

Am Freitag gehts weiter

Am Freitag spielt Eintracht Frankfurt in Biel gegen den FC Luzern (20 Uhr). Am Samstag endet der Uhrencup mit dem Duell YB gegen Crystal Palace aus der Premier League. Die Partie wird um 15 Uhr im Berner Neufeld angepfiffen.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-sc ... 1-65552432

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 Betreff des Beitrags: Re: Uhrencup 2019
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. Juli 2019, 23:54 
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YB brilliert, Hütter gefeiert – und Sow schaut zu

Der Meister schlägt am Uhrencup Frankfurt hoch, bei den Deutschen fehlt Djibril Sow verletzt.

Es wäre sein Abend geworden. Als gefeierter Meisterspieler aus Bern, als vielversprechender Sommertransfer in Frankfurt. Und dann sowas. Zwei Tage, bevor sein alter Club YB und sein neuer Verein Eintracht am Uhrencup aufeinandertreffen, verletzt sich Djibril Sow (22). Sehnenanriss am rechten Oberschenkel, acht Wochen Pause. Mindestens.

«Das ist bitter. Jetzt blicke ich nach vorne», gibt sich der Nationalspieler kämpferisch. Etwa 12 Millionen Franken liess sich die Eintracht Sow kosten. Das verpflichtet. Und: alles ist grösser, «ich kenne das ja schon aus Gladbach», sagt er und weiss: «Hier tut man alles für den Erfolg.»

Mit drei Neuen, ohne Captain und Fassnacht

Im Testspiel tun beide lange Zeit wenig für den Fussball. YB geht nach einer Fehlerkette Frankfurts und einem Kopfball von Hoarau in Führung. Der Goalgetter trifft weiter - sonst aber ist bei den Young Boys vieles neu. Der gestern offiziell zum Captain ernannte Königstransfer Fabian Lustenberger sitzt mit Zehenbeschwerden auf der Tribüne, auch Fassnacht fehlt verletzt. Es verteidigen die jungen Zesiger (von GC) und Bürgy (zurück aus Aarau), auch Sierro (St. Gallen) spielt.

Jubel bricht schon vor dem ersten Tor aus. Als Frankfurt-Trainer Hütter einläuft, steht das ganze Stadion. Der Erlöser nach 32 titelfreien Jahren ist bei YB in bester Erinnerung, auch in Frankfurt hat er sich mit einer überzeugenden Saison Respekt verschafft.

YB bleibt im Spiel am Ball, erhöht durch Ngamaleu auf 2:0, trifft die Latte. Später wechseln beide Trainer kräftig durch, die Intensität flacht ab, aber YB zeigt sich effizient: Nsame, Gaudino und Petignat erhöhen auf 5:0, Joveljic trifft als einziger für Frankfurt. Am Samstag spielen die Berner gegen Crystal Palace, dann gilt der Fokus dem Auftakt in der Super League gegen Servette.

Kurztelegramm:

Young Boys - Eintracht Frankfurt 5:1 (2:0). - Tore für YB: Hoarau, Ngamaleu, Nsame, Gaudino, Petignat.

Das Programm des 55. Uhrencup im Überblick:

Dienstag, 9. Juli:

FC Luzern – Crystal Palace 5:6 n.P.

Mittwoch, 10. Juli:

YB – Eintracht Frankfurt 5:1

Freitag, 12. Juli:

FC Luzern – Eintracht Frankfurt (20 Uhr, Tissot-Arena Biel)

Samstag, 13. Juli:

YB – Crystal Palace (15 Uhr, Neufeldstadion Bern)


https://www.20min.ch/sport/fussball/sto ... u-14777535

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 Betreff des Beitrags: Re: Uhrencup 2019
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. Juli 2019, 00:28 
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Hoher Sieg am Uhrencup

YB bezwingt Eintracht Frankfurt am Uhrencup gleich mit 5:1. YB zeigte eine tolle Partie und war effizient. Hoarau traf nach einem Angriff über Moumi Ngamaleu und Nsame früh per Kopf zum 1:0, Moumi Ngamaleu erhöhte im Nachsetzen nach 30 Minuten aus rund 20 Metern auf 2:0.

Nach dem Seitenwechsel und einigen Wechseln erhöhten Nsame (nach Vorarbeit von Spielmann), Gaudino (Nachschuss nach Penalty, Foul an Teixeira) und Petignat (Assist Teixeira) in regelmässigen Abständen sogar auf 5:0. Joveljic schoss in der 86. Minute den Ehrentreffer für die Eintracht.


YB - Eintracht Frankfurt 5:1 (2:0)
Tissot-Arena, Biel. - 5'039 Zuschauer. - SR Jaccottet.
Tore: 6. Hoarau (Nsame) 1:0. 31. Moumi Ngamaleu (Garcia) 2:0. 68. Nsame (Spielmann) 3:0. 74. Gaudino (Penalty-Nachschuss) 4:0. 81. Petignat (Teixeira) 5:0. 86. Joveljic 5:1.
YB: Von Ballmoos - Lotomba (61. Schüpbach), Zesiger (72. Malula), Bürgy (46. Wüthrich), Garcia (46. Janko) - Moumi Ngamaleu (46. Mambimbi), Sierro (46. Gaudino), Aebischer (46. Martins), Sulejmani (46. Spielmann) - Nsame (72. Petignat), Hoarau (61. Teixeira).
Eintracht Frankfurt, 1. HZ: Rönnow - Abraham, Russ, Tuta - Torro - Chandler, Gacinovic, Stendera, Kostic - Rebic, Paciencia. - 2. HZ: Rönnow - Toure, Hasebe, Ndicka - Da Costa, Kohr, de Guzman, Willems - Kamada - Joveljic, Haller.
Bemerkungen: 34. Lattenschuss Bürgy. YB ohne Fassnacht, Lustenberger und Camara (alle verletzt).


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 Betreff des Beitrags: Re: Uhrencup 2019
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. Juli 2019, 01:14 
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 Betreff des Beitrags: Re: Uhrencup 2019
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. Juli 2019, 09:38 
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Eintracht Frankfurt blamiert sich beim Testspiel gegen Young Boys Bern

Beim Testspiel gegen Young Boys Bern trifft Eintracht-Trainer Adi Hütter auf seinen alten Verein - und wollte auf keinen Fall verlieren. Doch das hat nicht geklappt. Eintracht Frankfurt zeigt eine indiskutable Vorstellung.

Die Menschen in der Schweiz sind dankbar, und sie vergessen nicht so schnell. Als Adi Hütter am Mittwochabend aus dem Bauch der kleinen Arena in Biel nach draußen auf den Rasen schritt, da brandete lauter Beifall auf.

Der Eintracht-Trainer wurde, für eidgenössische Verhältnisse, fast schon frenetisch abgefeiert, schließlich hatte er Young Boys Bern im vergangenen Jahr nach 32 Jahren mal wieder die Schweizer Meisterschaft geschenkt. Danach zog er weiter zur Eintracht und schrieb eine ähnliche Erfolgsgeschichte in Frankfurt.

Gestern Abend traf er mit seinem neuen auf seinen alten Klub, die Begegnung im Rahmen eines Mini-Turniers wollte der Österreicher auf keinen Fall verlieren, zu speziell ist dieses Duell, doch das hat dann nicht ganz so geklappt wie geplant. Seine Mannschaft bot gegen die Berner, auch in diesem Jahr Schweizer Titelträger, eine indiskutable Vorstellung und verlor nach Toren von Guillaume Hoarau (6.), Nicolas Ngamaleu (30.), Jean-Pierre Nsame (68.), Gianluca Gaudino (74.), Sohn des ehemaligen Frankfurter Profis Maurizio, und Esteban Petignat (81.) sowie einem Eintracht-Treffer von Dejan Joveljic (85.) mit 1:5 (0:2). Höchst blamabel. „So dürfen wir uns nicht präsentieren, so dürfen wir uns nicht abschlachten lassen“, sagte der Frankfurter Neuzugang Dominik Kohr: „Das müssen wir kritisch analysieren.“

Gerade im ersten Abschnitt zeigte die Eintracht eine bedenkliche Darbietung, da klappte gar nichts – auch wenn die Young Boys in der Vorbereitung zehn Tage weiter sind und die Hessen ja erst mit selbiger begonnen haben. Klar waren die Frankfurter auch müde und nicht eben spritzig. Zudem bot Coach Hütter im ersten Durchgang eine Elf auf, die vor allem in der Abwehr und im Mittelfeld so noch nicht zusammengespielt hat und es wohl auch nicht mehr wird. So darf man sich dennoch nicht präsentieren.

Auffällig waren, so oder so, die vielen leichten Ballverluste und unpräzisen Abspiele. Mijat Gacinovic und vor allem Ante Rebic taten sich durch ihren schlappen und lustlosen Auftritt hervor, der Brasilianer Tuta war total überfordert. Im zweiten Abschnitt ging es in neuer Besetzung ähnlich weiter, am Ende fiel die Eintracht auseinander und wurde vorgeführt. Vor den Frankfurtern liegt verdammt viel Arbeit, und die Zeit drängt: In genau zwei Wochen steht das ersten Pflichtspiel an.

Derweil gibt es mal wieder ein neues Gerücht um Sebastien Haller. Der französische Mittelstürmer soll angeblich für 40 Millionen Euro zu West Ham United wechseln. Das behauptet zumindest der für die „Gazzetta dello Sport“ berichtende Sportjournalist Nicolo Schira. Bei der Eintracht winkten sie ob der Meldung genervt ab.

Das Spiel: Eintracht Frankfurt - Young Boys Bern
Young Boys Bern - Eintracht Frankfurt 5:1 (2:0)

Eintracht: Rönnow - Abraham (46. Touré), Russ (46. Hasebe), Tuta (46. Ndicka) - Chandler (46. da Costa), Stendera, (46. de Guzman) Torro (46. Kohr), Gacinovic (46. Kamada), Kostic (46. Willems) - Paciencia (46. Joveljic), Rebic (46. Haller).

Tore: 1:0 Hoarau (6.), 2:0 Ngamaleu (30.), 3:0 Nsame (68.), 4:0 Gaudino (74.), 5:0 Petingnat (81.), 5:1 Joveljic (85.).

Schiedsrichter: Jaccottet Adrien.

Zuschauer: 5000.


https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/e ... 08216.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Uhrencup 2019
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. Juli 2019, 10:30 
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YB: Eintracht-Trainer Adi Hütter mit deutlicher Pausenansprache

Adi Hütter musste in der Pause in der Garderobe deutlich werden. Geholfen hat es nicht: Seine Frankfurter verlieren gegen YB am Uhrencup mit 1:5.

Das Wichtigste in Kürze

- YB schlägt Eintracht Frankfurt am Uhrencup mit 5:1.
- Adi Hütter musste in der Garderobe deutlich werden.
- Am Freitag (20 Uhr) spielt der Bundesligist gegen den FC Luzern.

Am Ende wurde es sehr deutlich. YB gewinnt am Uhrencup gegen Bundesligist Eintracht Frankfurt gleich mit 5:1. Die Berner zeigen über 90 Minuten, dass sie in der Vorbereitung weiter sind, als das Team von Ex-Trainer Adi Hütter.

Adi Hütter: «Ganz schlecht gespielt»

Der Österreicher war mit seinen Spielern überhaupt nicht zufrieden. «In der ersten Halbzeit haben wir ganz schlecht gespielt.» Entsprechend klar waren die Ansage in der Garderobe. «Die Halbzeit-Ansprache war deutlich», bestätigt Eintracht-Urgestein Marco Russ bei «kicker».

Auch wenn es gegen sehr junge Berner nach der Pause noch dreimal schepperte – Hütter sah eine Steigerung. «Die zweite Halbzeit war taktisch und offensiv viel besser.» Auch Russ bestätigt den Eindruck: « In der zweiten Halbzeit kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen.»

YB startet am 21. Juli gegen Servette

Für YB geht es bereits am Sonntag, 21. Juli wieder los. Aufsteiger Servette gastiert um 16 Uhr im Wankdorf.

Deutlich länger dauerts noch bis zum Saisonstart in der Bundesliga. Am 18. August empfängt Frankfurt die TSG Hoffenheim zum Auftakt.

Am Freitag geht es weiter

Am Freitag spielt Eintracht Frankfurt in Biel gegen den FC Luzern (20 Uhr). Am Samstag endet der Uhrencup mit dem Duell YB gegen Crystal Palace aus der Premier League. Die Partie wird um 15 Uhr im Berner Neufeld angepfiffen.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ei ... e-65552541

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 Betreff des Beitrags: Re: Uhrencup 2019
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. Juli 2019, 18:01 
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Schuss vor den Bug

Eintracht Frankfurt wird sich nach der Packung gegen Bern gewaltig und schnell steigern müssen.

Der Frankfurter Fußballlehrer Adi Hütter wirkt stets besonnen und ausgleichend, als sei er der fleischgewordene Ruhepol. Okay, einmal, gegen Inter, hat er eine Wasserpulle mit einem saftigen Vollspannkick weggetreten, weshalb er gleich auf die Tribüne verbannt und sogar fürs Rückspiel gesperrt wurde, aber ansonsten hat er sich im Griff, der nette Herr Hütter. Der Vorarlberger, man ahnt es, kann aber auch anders. Wenn dem Eintracht-Trainer etwas gegen den Strich geht, hat er Mühe, die Contenance zu bewahren. Am Mittwoch, in der Halbzeit der Partie gegen Young Boys Bern, eilte der 49-Jährige in die Kabine, um seinen Spielern ein paar geharnischte Worte mit auf den Weg zu gegeben. „Die Ansprache war deutlich“, sagt der alte Haudegen Marco Russ, ohne ins Detail zu gehen. „Sie war halt so, wie sie sein muss, wenn man so auftritt wie wir aufgetreten sind.“ Zur Halbzeit stand es 0:2. Am Ende 1:5.

Und doch war Adi Hütter anschließend nicht in der Kabine, hat sein Team nicht mehr behelligt. „Man muss auch die Ruhe und die Souveränität haben, mal runterschlucken zu können.“ Pause, Nachsatz: „Vielleicht war das zum richtigen Zeitpunkt ein Schuss vor den Bug.“

Die Leistung gegen den Schweizer Meister war bemerkenswert dürftig, gerade im ersten Abschnitt stand eine Mannschaft auf dem Feld, die so ziemlich das Gegenteil von dem war, was Fredi Bobic erst vor wenigen Tagen als oberste Maxime ausgab: „Konkurrenzfähigkeit steht über allem.“ Der Sportvorstand hat das, natürlich, auf das Kerngeschäft, die Bundesliga, bezogen.

Diese „unangenehme, auch in der Höhe verdiente Niederlage“ (Hütter) lässt in Frankfurt noch nicht die Alarmglocken schrillen, das wäre übertrieben. Es gibt ein paar Erklärungsansätze: Erst seit einer guten Woche ist das Team beisammen und im Training, am Sonntag erst sind die Nationalspieler dazu gestoßen. Da kann noch nicht alles funktionieren, da kann der Fitnesszustand noch nicht so ein, wie er sein müsste, um erfolgreich Fußball spielen zu können. „Man hat gesehen, dass wir noch nicht in der Verfassung sind, um mitzuhalten“, sagt Routinier Russ, der den laschen Auftritt nicht überwerten will und sogar einen Vergleich mit dem vorherigen Jahr und dem peinlichen Pokal-Aus beim Viertligisten Ulm zieht: „Danach waren wir Abstiegskandidat Nummer eins und der Trainer galt als der erste, der fliegen würde – ein paar Monate später wurden wir dann als Superstars gefeiert.“ So sei das im Fußballleben, immer zwischen den Extremen.

Young Boys Bern, Hütters Ex-Klub, beginnt bereits in acht Tagen mit der Saison, ist schon zwei Wochen weiter als die Eintracht. „Das heißt, sie haben viel mehr Einheiten hinter sich, haben eine andere Spritzigkeit. Deshalb waren sie in allen Belangen besser“, analysiert Coach Hütter. „Wenn ich meine Spieler aus der vergangenen Saison sehe und sie mit jetzt vergleiche, dann ist klar, dass die Spritzigkeit und die letzte Dynamik fehlt. Die können sie nach acht Tagen aber nicht haben.“

Das ist alles richtig, und Testspiele sind in der Regel ohnehin ein Muster ohne Wert, aber auf die leichte Schulter sollte die Sportliche Leitung diese deftige Packung auch nicht nehmen, sie sollte sie vielmehr als Warnung begreifen. „Wir müssen uns alles neu erarbeiten und dürfen uns nicht auf der letzten Saison ausruhen“, sagt ein alarmierter Neuzugang Dominik Kohr, der in der zurückliegenden Spielzeit noch gar nicht dabei war.

Ein paar Rückschlüsse lassen sich sehr wohl ziehen. Torwart Frederik Rönnow etwa wirkt nach wie vor nicht sicher und souverän, schwer vorstellbar, dass die Eintracht mit dem Dänen als Nummer eins in die Bundesligasaison gehen würde, was sie aber eher nicht muss, die Rückkehr von Kevin Trapp wird sich gewiss realisieren lassen. Timothy Chandler wird noch ein bisschen Zeit brauchen, Routinier Russ muss sich strecken, der Brasilianer Tuta ist überfordert. Marc Stendera bemüht sich, kann aber das Spiel nicht steuern und soll den Klub ohnehin verlassen.

Was wirklich bedenklich ist, ist das Auftreten von Ante Rebic und auch Mijat Gacinovic. Gerade Rebic, der den Klub gerne verlassen würde, macht da weiter, wo er in der vergangenen Runde aufgehört hat, er wirkt desinteressiert, aufreizend lässig, fast schon lustlos. Das ist eine Entwicklung, die durchaus Gefahren birgt, da muss man aufpassen, dass andere von diesem Verhalten nicht runtergezogen werden. Trainer Hütter will das nicht kommentieren: „In der ersten Halbzeit ist keiner an seine Leistungsgrenze gekommen. Auf einzelne Spieler möchte ich mich daher nicht versteifen.“

Ungewohnt ist allemal das Bild, das Mijat Gacinovic abgibt. Das Spiel des Serben ist seit jeher fehlerbehaftet, aber auch immer mit Herz; noch nie hat man ihn jedoch so oft abwinken, zaudern oder stehen bleiben sehen wie am Mittwoch und auch zuvor im Training. Er wirkt seltsam gehemmt, teilnahmslos und niedergeschlagen.

Auf Trainer Hütter wartet noch eine Menge Arbeit, das weiß er. „Wir werden aber die Ruhe behalten und das richtig einordnen. Am 25. Juli werden wir gemessen.“ Dann steht das erste Qualifikationsspiel zur Europa League an. „Dann werden wir fit und bereit sein“, kündigt Marco Russ an. Zumindest die zweite Hälfte gegen Bern hat Trainer Hütter in Ansätzen gefallen, obwohl das Team da sogar drei Gegentore schlucken musste. „Von der Struktur und dem Spiel nach vorne war es aber deutlich besser“, urteilt er und liegt damit richtig.

Gerade der junge Stürmer Dejan Joveljic, 19, hat sein Potenzial angedeutet, er war immer dabei, wenn es gefährlich wurde, setzte einmal zu einem gekonnten Fallrückzieher an und machte das einzige Frankfurter Tor – auf Zuspiel des Japaners Daichi Kamda, der einen hervorragenden Eindruck hinterlässt. Sollte der aus Belgien zurückgekehrte 22-Jährige diesen Aufwärtstrend bestätigen, ist er eine echte Alternative, selbst wenn die Bundesliga natürlich noch mal eine andere Hausnummer ist. Trotzdem: Im Vergleich zu vielen anderen ist er präsent und hat sogar mal einige zündende Ideen. Im Eintracht-Spiel zurzeit eine Seltenheit.


https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/s ... 09332.html

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