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 Beitrag Verfasst: Samstag 13. April 2019, 21:06 
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Zuletzt geändert von Gonzo am Samstag 13. April 2019, 21:52, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Samstag 13. April 2019, 21:22 
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fuessbauschwiizermeischter, fuesbauschwiizermeischter, fuessbauschwiizermeischer, BSC !!! :scarf:


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 Beitrag Verfasst: Samstag 13. April 2019, 21:30 
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bravo jungs zur titelverteidigung! :bravo:

den titel so zu feiern ist ziemlich ungewöhnlich. zum glück ist es dieses jahr passiert und nicht im letzten jahr. :grin1:


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 Beitrag Verfasst: Samstag 13. April 2019, 21:51 
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 Beitrag Verfasst: Samstag 13. April 2019, 23:50 
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C'est la nuit de la triomphe!
:scarf: :clap: :scarf: :clap: :scarf: :clap: :scarf: :clap: :scarf: :clap: :scarf: :clap: :scarf: :clap: :scarf: :clap: :scarf: :clap: :scarf: :clap: :scarf:


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 14. April 2019, 00:56 
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YB wird vor dem TV Schweizer Meister – weil Basel gegen GC patzt

An einem Samstag, an dem sie selber nicht im Einsatz standen, wurden die Young Boys zum zweiten Mal in Folge und zum 13. Mal in ihrer Klubgeschichte Schweizer Meister. Die Entscheidung fiel, weil Basel gegen die Grasshoppers nur zu einem 0:0 kam.

Noch bevor sie am Sonntag im Letzigrund gegen den FC Zürich ihr Spiel der 29. Runde austragen, können die Young Boys in der Tabelle nicht mehr eingeholt werden. Sie erringen den Meistertitel also sieben Runden vor Schluss. Derart früh stand in der vor 16 Jahren eingeführten Super League nur der FC Basel als Meister fest, und zwar am Ende der Saison 2016/17.

Die Young Boys hatten ihren letztjährigen Meistertitel mit einer phänomenalen Leistung in der Rückrunde errungen. In dieser Saison waren die Darbietungen der Berner unter Trainer Gerardo Seoane sowohl im Herbst als auch im Frühling phänomenal. Ihre restlichen acht Spiele können sie noch dafür verwenden, die verschiedensten Rekorde zu brechen, die zur Mehrheit vom FC Basel gehalten werden.

In den ersten 28 Runden errangen die Berner 24 Siege. Die einzige Niederlage war ein 2:3 daheim gegen Luzern.

Die reizvollsten Rekorde sind die des Punkte-Totals und der Anzahl geschossener Tore. Basel hält die Bestleistungen mit 86 Punkten und mit 92 Toren. Um die Basler in beiden Wertungen zu überflügeln, müssen die Berner in ihren letzten acht Spielen noch zwölf Punkte holen und 15 Tore schiessen.

In der Winterpause, als die Young Boys schon mit 19 Punkten Vorsprung führten, sagte Gerardo Seoane, er rechne für den Frühling mit ein paar Rückschlägen. Rückschläge? Sie sind eingetreten, wenn man je ein Unentschieden in Thun und in Basel als solche bezeichnen will. Eher aber hat es sich bei einem einzigen Rückschlag bewendet, beim 0:4 im Cup-Viertelfinal in Luzern, beim Ergebnis, das aus dem Rahmen fällt. Wie gehe ich mit dem Schweizer Cup um? In diesem Metier zumindest sind die Berner noch Lehrlinge.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/yb ... -134341106

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 14. April 2019, 00:59 
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YBerragend!

Young Boys sind wieder Schweizer Fussballmeister

Weil GC in Basel punktet, ist YB frühester Fussball-Meister seit Einführung der Super League – diese Titelverteidigung der Berner ist einfach nur YBerragend!

Weil GC im ersten Spiel seit der Rückkehr unter Uli Forte punktet und YBs letzter Verfolger Basel so erneut Punkte liegen lässt, sind die Berner satte siebeneinhalb-Runden vor Schluss Schweizer Meister.

Nach nicht einmal 29 Runden. Somit knackt Gelb-Schwarz den bisherigen Rekord des FCB aus der Saison 16/17, als die Bebbi nach 30 Runden alles klar machten. YBerragend!

Dass die Berner den Sack nicht morgen im Letzigrund, sondern «auf dem Sofa» zumachen, verkommt zu einem nebensächlichen «Makel» in einer beinahe perfekten Saison.

Nur eine einzige Niederlage (gegen Luzern) musste man auf dem Weg zur Titelverteidigung einstecken. Dem ärgsten Widersacher Basel nahm man früh den Wind aus den Segeln. Spätestens, als man Rot-Blau im Herbst gleich mit 7:1 aus dem Stade de Suisse fegte.

YB nimmt nun weitere Rekorde ins Visier. Vor allem auf den bisherigen Super-League-Punkte-Rekord ist man in der Bundesstadt heiss. Basel sammelte einst satte 86 Zähler. YB (momentan 72) fehlen nur noch 14 Punkte aus neun Partien. Auch in dieser Hinsicht könnte die Saison wie folgt zu Ende gehen: YBerragend!

Anders als vor einem Jahr, als YB nach einem irren Spiel gegen Luzern am legendären 28. April 2018 den Titel zuhause zelebrieren konnte, feiern die Berner dieses Jahr vor dem TV. Ausgerechnet der Ex-Trainer und heutige GC-Übungsleiter Uli Forte sorgt dank dem Punktgewinn in Basel für den Titel, der am Ende nur noch Formsache war.

Meistercoach Gerardo Seoane erteilt übrigens grünes Licht für die verfrühte Meisterparty. Seine Spieler würden die Grenzen schon kennen. Ob dem so ist, zeigt sich am Sonntag um 16 Uhr – dann müssen die Meisterhelden nämlich beim FC Zürich ran.


https://www.blick.ch/sport/yberragend-b ... 71035.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 14. April 2019, 01:03 
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Meistertrainer Gerardo Seoane

«Ich feiere mit Champagner, Rotwein und Zigarre»

YB-Meistertrainer Gerardo Seoane spricht im grossen Interview über seine Feier-Gewohnheiten, Knackpunkte, die Champions League und das Cup-Out gegen Luzern.

BLICK: Wie feiert Gerry Seoane persönlich diesen Meistertitel?
Gerry Seoane: Das weiss ich noch nicht genau. Sicher aber in einem schönen Ambiente mit Freunden und Familie. Und das zweimal: In Bern mit Staff und Freunden und in Luzern mit Familie und Freunden.

Und womit? Champagner, Rotwein oder Zigarre?
Mit allen dreien! Zuerst ein Champagner zum Anstossen. Dann ein schöner Rotwein zu einem guten Stück Fleisch. Und zum Schluss ein Absacker und eine Zigarre.

Was ist Ihr Lieblingswein?
Ein guter Ribera del Duero. Zum Beispiel einen Hacienda Monasterio.

Was war der Knackpunkt? Für
Ex-GC-Trainer Thorsten Fink wars das erste Spiel der Saison, als GC ein Penalty verweigert wurde und YB relativ glücklich gewonnen hat.
Auf YB bezogen, trifft dies nicht zu. Die Basis ist immer harte Arbeit. Und es braucht Stabilität, die oben, im Verwaltungsrat, beginnt. Die Geschäftsleitung, die das umsetzt. Und ganz wichtig: Sportchef Christoph Spycher, der das Ganze aufgebaut hat, zusammen schon mit Adi Hütter. Das ist der Knackpunkt! Dass alle am selben Strick ziehen, gepaart mit der Qualität des Kaders.

Wie wichtig war rückblickend die Quali für die Champions League mit dem Auswärtssieg in Zagreb?Es gab verschiedene Stimmen: Die Doppelbelastung könne zum Problem werden. Das haben wir anders gesehen. Wir wollten an dieser Herausforderung wachsen. Die Champions League hat uns unglaublich Schwung gegeben. Es war für alle – für Spieler, Trainer, Klub, Fans – ein Traum, gegen Manchester, Juventus und Valencia zu spielen. Das hat Energien freigesetzt, auch wenn es ein paar bittere Nieder­lagen gab und wir gemerkt haben, wie gross der Abstand zu den Top-Cracks immer noch ist. Doch auch das hat uns geholfen. Nicht zuletzt im Staff, indem wir uns gefragt haben, was können wir im Training noch verbessern? Das Team hat sich in der ganzen Vorrunde stetig gesteigert und sich in einen richtigen Flow gespielt. Wir hatten in der Super League bisher nur eine einzige Niederlage. Das wird es so bald wohl nicht mehr geben.

Dieses 7:1 gegen Basel und die 12 Punkte Vorsprung danach. Da war alles vorentschieden, oder?
Da hatten wir sicher einen unglaublichen Lauf, während Basel noch Mühe hatte, Tritt zu fassen. Weitergebracht hat uns aber auch die 
bisher einzige Niederlage gegen 
Luzern. Da haben wir gemerkt, wie wichtig es ist, bis zuletzt konzentriert zu bleiben. Symptomatisch deshalb, dass wir unsererseits danach viele Spiele in den Schluss­minuten gewinnen konnten. Aber sicher: Dieses 7:1 hat uns sehr viel Selbstvertrauen gegeben, und wir konnten der Schweiz zeigen, dass wir bereit sind für die Titelverteidigung.

War es das beste Spiel der Saison?
Ich gebe den Spielen keinen Stempel. Es gibt immer gute Dinge und Sachen, die man verbessern kann. Es gab einige Leistungen, die herausragend waren: Die ersten 20 Minuten zu Hause gegen Manchester zum Beispiel, danach mussten wiraber Lehrgeld bezahlen. Die erste Hälfte gegen Thun. Das Resultat gegen Basel sticht aber sicher heraus.

YB hat ein halbes Dutzend Spiele in den Schlussminuten gewonnen: Ist das Glück, Können oder ist die Mannschaft konditionell einfach stärker?
Da spielt vieles rein. Es kann nur diejenige Mannschaft in den letzten 15 Minuten noch ein Tor schiessen, die bereit ist, grossen Aufwand in der Offensive zu betreiben. Wer das Resultat verwalten will, der schiesst in der Regel kein Tor mehr. Es ist auch eine Frage der Mentalität, dass man sich nicht zufriedengibt mit dem Unentschieden. Dann spielt die Fitness eine Rolle. Wir haben es in fast jedem Spiel geschafft, physisch bereit zu sein. Und ebenfalls wichtig: die Breite des Kaders. Wenn du einen Nsame oder einen Garcia einwechseln kannst, spricht das für die Qualität des Kaders.

Hatten Sie keine Angst, als Sie zu YB gingen? Die Fallhöhe war enorm nach dem ersten Meistertitel seit über 30 Jahren.
Damit habe ich mich nie befasst. Ich habe mich für YB entschieden, weil das Konstrukt, weil die sportliche Führung stimmt. Ich wusste, dass ich bei YB sehr gut aufgehoben bin. YB ist keine One-Man-Show, das ist Teamwork. Ich habe vom ersten Tag an grosse Rückendeckung gespürt.

Man hat das Gefühl, YB sei mit unglaublicher Leichtigkeit Meister geworden: Es gab nicht einmal eine Minikrise. Es gab keine unzufriedenen Spieler …
… auch das ist ein Verdienst des ganzen Staffs. Wir versuchen immer zu spüren, wie es dem Einzelnen, wie es der Gruppe geht. Ziel war es, nicht die Spieler bei Laune zu halten, sondern jeden Spieler weiterzubringen, auch wenn er grad nicht spielt, sondern vielleicht erst in einer Woche.

Sie wirken immer sehr beherrscht, haben Sie nie das Bedürfnis, mal richtig zu jubeln?
Es gab schon einige Momente, in denen ich gejubelt und den Emotionen freien Lauf gelassen habe. Ich bin, wie ich bin. Ich kann mich innerlich extrem freuen, aber ich zeige das nicht immer. Vielleicht auch, weil ich immer schon wieder am Analysieren bin: Was kommt als Nächstes? Für mich macht es keinen Sinn, nach zehn Minuten überschwänglich zu jubeln, wenn das Spiel noch mehr als 80 Minuten dauert.

Sie haben sich früher filmen lassen, um sich selber zu analysieren. Machen Sie das immer noch? Analysieren Sie da Ihren Torjubel?
Ich habe heute genug Leute, die mir Feedback geben (schaut zu Medienchef Albert Staudenmann). Albi ist so einer, der da kritisch mit mir ist (lacht). Nein, es war nie die Absicht, den Torjubel zu analysieren. Sondern ganz allgemein mein Verhalten, die Körpersprache. Wenn man gegen Basel das vierte, fünfte, sechste, siebte Tor schiesst, dann ist es für mich auch eine Frage des Respekts gegenüber dem Gegner, dass man ein bisschen die Fassung bewahrt.

Müssen Sie sich manchmal selber kneifen, um sicherzugehen, dass Sie nicht träumen?
Es ist schon so: Es ging alles sehr, sehr schnell. Die Berufung zum Profitrainer bei Luzern, dann der Wechsel zu YB. Ich hatte im Sommer kaum Zeit, das zu reflektieren. In Bern ging es Schlag auf Schlag: Mit Champions League und einem Spiel alle drei Tage. Da ist man im Tunnel. Ich konnte das erst in der Winterpause ein wenig sacken lassen. Es ist nicht so, dass ich mich heute kneifen muss wegen dem, was in den letzten Monaten mit mir passiert ist. Es ist vielmehr so, dass wir uns jede Woche kneifen müssen wegen der Leistungen, die unsere Spieler abliefern.

Diese Saison ist kaum mehr zu toppen: Wie setzt man sich da neue Ziele?
Wir wollen auch in den restlichen Spielen noch das Maximum herausholen. Wir können uns individuell und im Kollektiv weiter verbessern. Und wir wissen auch, dass der eine oder andere Spieler uns verlassen wird und in eine Top-Liga geht. Da müssen wir mit vielem wieder von vorne anfangen. Aber das wird eine spannende Aufgabe.

Gehen Sie auch in eine Top-Liga?
Wir haben von diesen Spekulationen auch gehört, aber Gerüchte kommentieren wir nie.

Sie haben noch zwei Jahre Vertrag …
… genau so ist es.

Es sind noch acht Runden zu spielen: Kommen nun die Ersatzspieler zum Zug? Schauen Sie, dass sich die Abwanderungswilligen nicht verletzen?
Wir werden die Situation analysieren. Wir wollen aber unserem Stil treu bleiben. Der eine oder andere, der weniger zum Spielen kam, brennt wohl noch ein bisschen mehr auf einen Einsatz als unsere Dauerläufer. Dann gibt es noch einige Spieler, die mit ihren Nationalteams im Einsatz sein werden. Darauf wollen wir auch ein bisschen Rücksicht nehmen.

Einziger Wermutstropfen ist das Aus im Cup: Das Double wäre vermutlich drin gelegen in dieser Saison, oder?
Im Cup muss man halt am Tag X seine Leistung bringen. Das ist uns im Viertelfinal gegen Luzern nicht gelungen. Das hat uns sehr geschmerzt. Daraus muss man die richtigen Schlüsse ziehen. Die Reaktion danach war dann wieder sehr gut. Und sie hat bestätigt, dass dieses Team Charakter und eine tolle Mentalität hat.


Seoane persönlich

Gerardo «Gerry» Seoane (40) wächst als Sohn spanischer Eltern im Kanton Luzern auf. Beim FCL schafft er den Sprung zu den Profis. Später spielt er auch für Sion, La Coruna, Aarau und GC. 2013 startet Seoane im FCL-Nachwuchs seine Trainerlaufbahn, im Januar 2018 übernimmt er bei den Profis. Ein halbes Jahr später verpflichtet ihn YB als Hütter-Nachfolger.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 71739.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 14. April 2019, 01:05 
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Was dieses YB-Konstrukt auszeichnet: die Unabhängigkeit, sich nichts vorschreiben zu lassen

Nach dem torlosen Remis zwischen dem FC Basel und GC stehen die Young Boys zum zweiten Mal nacheinander als Schweizer Meister fest. Den Bernern gelang ein fast fehlerloser Super-League-Lauf – wobei es durchaus Stolpersteine gegeben hätte.

Sieben Runden vor Schluss stehen die Young Boys wieder als Schweizer Meister fest, mit 22 Punkten Vorsprung. 24 Siege in 28 Spielen, niemand vermochte ihnen das Wasser zu reichen.

Diese annähernde Fehlerlosigkeit täuscht darüber hinweg, dass es durchaus Glut gegeben hätte für Brandherde: der Trainerwechsel vom Meistermacher Adi Hütter zu Gerardo Seoane; die Spekulationen, ob der Sportchef Christoph Spycher als Nationalteam-Manager zum Verband wechselt; die Frage, ob der Captain Steve von Bergen ein weiteres Jahr beschäftigt wird. Am Donnerstag gab von Bergen den Rücktritt per Saisonende bekannt, Spieler und Klub sprachen sich gegenseitig allergrösste Wertschätzung aus. Kein Feuer, keine Krise brach aus, alles gelöst, bevor es etwas zu löschen gab.

Es sind viele kleine Sachen, die das Grosse ausmachen und eine im Berner Fussball lang vermisste Glaubwürdigkeit schaffen. Für diese Zuverlässigkeit steht namentlich der Sportchef Spycher. Bei manchen scheint der Glaube in ihn fast blind zu sein, woraus für Spycher auch ein Vertrauensvorschuss für die kommenden Wochen und Monate resultiert. YB steht ein Umbau bevor, neben von Bergen werden weitere Stammkräfte des Meisterteams gehen.

Viele sehen in diesem Umbruch eine Gefahr. Was aber gern vergessen wird: dass die letzte Kader-Neugestaltung noch gar nicht so weit zurückliegt. Im Sommer 2017 gingen Denis Zakaria, Yvon Mvogo, Yoric Ravet, Jan Lecjaks, Michael Frey, Milan Gajic, Alexander Gerndt oder Alain Rochat, allesamt frühere oder potenzielle Stammspieler. Ein Jahr später war YB Meister.

Nichts davon soll heissen, dass auch die nächste Meisterschaft für YB ein Selbstläufer werden wird. Der FCB macht in diesem Frühling einen stabileren Eindruck als im Herbst 2018, früher oder später wird er wieder zu sich finden. Bevor die Berner ihre Ziele für die Saison 2019/20 setzen, wollen sie wissen, wer wirklich geht und kommt. Die Young Boys fühlen sich derart unabhängig und selbstsicher, dass sie sich ihre Ambitionen nicht diktieren lassen von einem öffentlichen Druck. Darin liegen ein grosser Entwicklungsschritt und ein Merkmal dieses YB-Konstrukts.


https://www.nzz.ch/sport/was-dieses-yb- ... ld.1475072

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 14. April 2019, 01:08 
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Torgarant und Ruhepol - Das sind 5 YB-Meistermacher

Der 2. YB-Meistertitel in Serie führte vor allem über eine starke Teamleistung. Trotzdem stechen 5 Protagonisten heraus.

- Captain und Abwehrchef Steve von Bergen

Trainer Gerardo Seoane ist voll des Lobes: «Einen besseren Captain kann man sich als Trainer gar nicht wünschen. Er stellt immer den Erfolg der Mannschaft ins Zentrum und ist in jedem Training und in jedem Spiel ein leuchtendes Vorbild.» Tatsächlich hielt der 35-Jährige in seiner letzten Saison nicht nur die Abwehrreihe, sondern viel mehr die ganze Mannschaft zusammen.

- Djibril Sow wuchs zu einem Leader im Mittelfeld heran

Nach dem Abgang von Sékou Sanogo führte der 22-Jährige das Mittelfeld mit den gleichaltrigen Sandro Lauper und Michel Aebischer um ihn herum. Sow gelang es dabei, die Führungsrolle zu übernehmen und die eigene Leistung noch zu steigern. Kein Wunder erregte er das Interesse anderer Klubs. Die französische L'Equipe schrieb anfangs April, dass Lyon am YB-Mittelfeldspieler interessiert sei.

- Topskorer und Lebensversicherung Guillaume Hoarau

Der «gelbschwarze» Torgarant braucht im Schnitt nur knapp 70 Minuten Einsatzzeit für einen Treffer. Verletzungspausen? Können ihm nichts anhaben. Trotz Problemen mit der Wade und dem Sprunggelenk ist Hoarau mit 18 Toren auf dem besten Weg, erstmals Schweizer Liga-Topskorer zu werden.

- Gerardo Seoane, der erfolgreichste Super-League-Trainer

Die Fussstapfen Adi Hütters waren riesig. Doch Seoane wusste den Österreicher tatsächlich noch zu übertreffen. Der Punkterekord der Super League mit YB liegt in der Luft. Und auch seine persönliche Bilanz ist eindrücklich: Mit Luzern und YB gewann er im Schnitt 2,37 Punkte pro Spiel – Bestwert in der Super League.

- Zog die sportlichen Fäden im Hintergrund: Christoph Spycher

Er hielt die Mannschaft im Sommer 2018 nach dem ersten Ligatitel seit 32 Jahren grösstenteils zusammen. Er traute Sow, Aebischer und Lauper in der Winterpause zu, dass sie die Lücke, die Sanogo hinterlassen hatte, ausfüllen können. Und: Er liess keine Unruhe entstehen.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... stermacher

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