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 Beitrag Verfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 21:29 
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1:1 im Berner Derby

Tapfere Thuner knöpfen YB einen Punkt ab

- Die Thuner werden gegen YB für ihren Einsatz mit dem späten 1:1 belohnt.
- Nach zuletzt 8 Siegen in Serie lässt YB wieder einmal Punkte liegen.
- Der Meister führt die Tabelle weiterhin mit 19 Punkten Vorsprung auf Basel an.
- Xamax bezwingt Luzern, Sion und Lugano spielen unentschieden.

Sie rannten, sie ackerten, sie steckten nicht auf. Die einwandfreie kämpferische Leistung der Thuner wurde belohnt: Der eingewechselte Dennis Salanovic tankt sich in Minute 81 über links durch, flankt ins Zentrum, wo Marvin Spielmann der YB-Innenverteidigung enteilt und volley einnetzt. 1:1.

Wirrwarr, Elfmeter, Tor

YB hatte zuvor seit der 20. Minute in Führung gelegen. Dem Elfmeter-Treffer von Roger Assalé war eine Slapstick-Szene vorausgegangen, welche man nicht alle Tage zu sehen bekommt:

- Nicola Sutter steht an der Strafraumgrenze auf den Ball und kommt zu Fall. Die folgende Hereingabe von Roger Assalé klärt Roy Gelmi, schiesst dabei aber Mitspieler Miguel Rodrigues ab.
- Nicolas Ngamaleu bringt den Ball volley wieder Richtung Tor, wo Christian Fassnacht per Kopf an die Hand des auf der Torlinie stehenden Thuners Stefan Glarner ablenkt. Elfmeter. Assalé verwandelt.

YB dominant – und dann zu fahrlässig

Meister YB hatte in der 1. Halbzeit 5 Minuten benötigt, um das Spieldiktakt an sich zu reissen. Thun tat sich in der Offensive schwer, fand keine Lösungen. Auch nach dem Seitenwechsel war es YB, welches zunächst einem Torerfolg näher stand. Doch Fassnacht (55.) vergab die Entscheidung mit einem Volley-Knaller an die Tor-Latte.

Es war der Weckruf für die Thuner. Rodrigues (66.) scheiterte am gut reagierenden YB-Keeper David von Ballmoos. Die Thuner hatten nun immer mehr vom Spiel, gingen energisch in die Zweikämpfe. Und über den Kampf kamen sie durch Spielmann dann zum Ausgleich.

Ganz zu Beginn der Partie hatten die Thuner bereits einmal zum Jubeln angesetzt – doch Sandro Lauper konnte einen Abschluss von Nicolas Hunziker auf der Linie abwehren.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... n-punkt-ab

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 21:32 
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Kein Sieger im Berner Derby

Der FC Thun und die Berner Young Boys trennen sich in einer umkämpften Partie 1:1. Xamax gelingt ein erster Befreiungsschlag im Abstiegskampf.

Leader YB tut sich in Thun einmal mehr schwer und muss sich mit einem 1:1 zufrieden geben. Marvin Spielmann gleicht in der 81. Minute die Penalty-Führung der Gäste verdientermassen aus. Die Thuner strebten im eigenen Stadion als zweitbestes Heimteam der Liga von Beginn weg auch gegen den klaren Leader einen Vollerfolg an. Bereits in der 5. Minute benötigte Sandro Lauper kurz vor der Torlinie einiges Glück, dass er den Abschluss von Nicolas Hunziker noch zu klären vermochte. Nur eine Minute später war das Können von YB-Goalie David von Ballmoos notwendig, um einen Scharfschuss Spielmanns unschädlich zu machen. Der Nachschuss von Grégory Karlen landete dann knapp im Seitennetz.

Mit zweitem Abschluss in Führung

Mit ihrem zweiten Abschlussversuch aber gingen die Gäste in der 19. Minute in Führung. Nach einem Tohuwabohu im Thuner Fünfmeterraum spritzte ein von Goalie Guillaume Faivre abgefälschter Kopfball von Christian Fassnacht an die Hand des auf der Torlinie stehenden Stefan Glarner. Die Thuner bekundeten Glück, dass Schiedsrichter Stephan Klossner diese Verhinderung eines sicheren Tores nicht mit der Roten Karte bestrafte. Roger Assalé verwandelte den Penalty sicher.

In der von Wind und Regen verwehten zweiten Halbzeit hätten weitere Treffer auf beiden Seiten fallen können. Ein schöner Direktschuss von Fassnacht landete gar an der Latte (55.). Das einzige Tor aber schaffte in der Schlussphase Gastgeber Thun: Spielmann lief nach einer Flanke von Dennis Salanovic in die Flugbahn des Balles und konnte unbedrängt aus fünf Metern ins Tor lenken.

YB liegt nach diesem Remis mit 19 Punkten Vorsprung auf Basel noch immer weit voraus, Thun verpasste mit dem 1:1 den Sprung auf den zweiten Platz. Schlimmer wiegt da der möglicherweise längere Verlust von Captain Dennis Hediger, der fünf Minuten vor Schluss mit einer Knieverletzung vom Platz geführt werden musste.

Kräftiges Lebenszeichen von Schlusslicht Xamax

Im ersten Spiel unter dem zum Cheftrainer aufgestiegenen Stéphane Henchoz erringt Neuchâtel Xamax seinen dritten und beeindruckendsten Sieg der Saison. Die Neuenburger besiegen daheim Luzern 2:1. Die Voraussetzungen, die Jagd auf die vorletzten Grasshoppers zu starten, waren für die Xamaxiens besonders für die Offensive nicht gut. Der sichere Wert Charles-André Doudin war verletzt, und kurzfristig fiel auch noch Geoffrey Tréand, ein weiterer Fixstarter, verletzt aus.

Aber die Leistung, die die Neuenburger ab Spielbeginn an ablieferten, war viel besser, als man es von der Roten Laterne erwarten konnte. Nach 25 Minuten rutschte Kemal Ademi vor dem Tor in eine steile Freistoss-Flanke von Max Veloso, und nach 40 Minuten traf Raphael Nuzzolo, jetzt elffacher Torschütze in dieser Meisterschaft, mit einem satten, platzierten Flachschuss aus 20 Metern. Die beiden Tore waren hochverdient.

Solide Defensivleistung

Beeindruckender war indessen - das Lob gilt für die ersten 65 Minuten - die solide Leistung in der Defensive. Henchoz hatte beim Amtsantritt gesagt, dass die hauptsächliche Schwäche im Spiel ohne Ball liege - dass man dem Gegner zu viele Möglichkeiten und Freiheiten zugestehe. Zumindest im Match gegen Luzern hat sich die Schwäche für lange Zeit in eine Stärke verwandelt. Für seinen Plan, die auf einer Dreier- respektive Fünferabwehr basierende Defensive zu stabilisieren, kam Henchoz auch der Einsatz von Leihspieler Geoffroy Serey Dié zupass. Der Ivorer spielte vor der Abwehr und fing vieles ab. Nicht nur dies. Er narrte die Luzerner Abwehr und legte Nuzzolo den Ball vor dem 2:0 auf.

Neuchâtel Xamax ist aber die Mannschaft, die im Herbst am meisten Führungen und unentschiedene Spielstände aus der Hand gegeben hat. Diese Schwäche, die mit einer geistigen Müdigkeit zusammenhängen kann, offenbarten die Neuenburger auch im Match gegen Luzern. Nach der 65. Minute schlichen sich vorher nicht gesehene Fehler ein. Noch bevor Marvin Schulz auf Vorarbeit von Ruben Vargas nach 80 Minuten verkürzte, hatte Goalie Laurent Walthert mit tollen Paraden zwei sicher scheinende Tore verhindert.

Luzern hat in der bisherigen Saison den Neuenburgern zwei der drei Siege ermöglicht. Die Leistung der Mannschaft von Trainer René Weiler war enttäuschend. Weiler hat keine Wahl, als für den nächsten Match auf die letzten halbe Stunde abzustützen, in der sich seine Spieler vehement gegen die Niederlage auflehnten. Die Bemühungen wurden weiter erschwert, als Simon Grether in der 84. Minuten wegen eines taktischen Fouls die zweite Verwarnung bekam und vom Platz gestellt wurde.

Sion rettet einen Punkt

In seinem ersten Spiel des Frühlingspensums hat der FC Sion daheim gegen das angeschlagene Lugano nur ein 2:2 erreicht. Die Sittener lagen sogar zweimal im Rückstand. Nach einer Partie mit wenig Höhepunkten und viel Geschehen im Mittelfeld war die Schlussphase umso turbulenter. Eine Viertelstunde vor dem Ende brachte Jonathan Sabbatini die Tessiner nach einem zügigen Angriff via Pfosten zum zweiten Mal in Führung. Erst jetzt zeigten die Spieler von Trainer Murat Yakin Angriffe, wie man sie viel früher hätte erwarten dürfen gegen eine Tessiner Mannschaft, die keines ihrer letzten sieben Spiele gewonnen und vier davon verloren hatte.

Der vorläufige Höhepunkt in der Walliser Torschlusspanik war eine unglaubliche Chance des eingewechselten Moussa Djitté. Der junge Senegalese, der im Herbst bei Trainer Yakin nicht mehr hoch im Kurs gestanden war, brachte es in der 90. Minute fertig, aus zehn Metern vor dem leeren Tor über die Latte zu schiessen. Er hätte lediglich flach einzuschieben brauchen. Dass sie dennoch nicht schon die sechste Heimniederlage der Saison bezogen, hatten die Sittener dem Innenverteidiger Birama Ndoye zu verdanken, der wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff einen Corner verwertete.

Sion gelang es in den ersten 80 Minuten kaum, den vermeintlich schwächeren Gegner zu dominieren. Die wenigen guten Chancen verteilten sich auf beide Seiten. Für Luganos Trainer Fabio Celestini ist das späte Gegentor, das zwei Punkte kostete, ärgerlich. Seine Mannschaft benötigt in ihrer resultatmässigen Baisse so bald wie möglich einen Sieg, soll sie nicht schon bald in Abstiegsgefahr geraten.


Thun - Young Boys 1:1 (0:1)

8140 Zuschauer. - SR Klossner.

Tore: 19. Assalé (Handspenalty) 0:1. 82. Spielmann (Salanovic) 1:1.

Thun: Faivre; Glarner, Rodrigues, Sutter, Joss; Gelmi; Tosetti (71. Ferreira), Karlen, Hediger (84. Stillhart), Spielmann; Hunziker (57. Salanovic).

Young Boys: Von Ballmoos; Schick, Lauper, Von Bergen, Benito; Fassnacht, Sow, Aebischer, Ngamaleu (86. Garcia); Assalé (76. Gaudino), Nsame.

Bemerkungen: Thun ohne Costanzo, Righetti und Sorgic (alle verletzt). Hediger verletzt ausgeschieden. Young Boys ohne Camara, Lotomba, Mbabu, Sulejmani und Hoarau (alle verletzt). 55. Lattenschuss Fassnacht. Verwarnungen: 6. Hediger (Foul), 19. Glarner (Hands), 34. Schick (Foul), 56. Benito (Foul), 62. Lauper (Foul), 72. Aebischer (Foul), 86. Ngamaleu (Foul), 87. Sow (Foul).


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/28465433

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 21:36 
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Gerechte Punkteteilung im Berner Derby

Leader YB tut sich in Thun einmal mehr schwer und muss sich mit einem 1:1 zufrieden geben. Marvin Spielmann gleicht in der 81. Minute die Penalty-Führung der Gäste verdientermassen aus.

Die Thuner strebten im eigenen Stadion als zweitbestes Heimteam der Liga von Beginn weg auch gegen den klaren Leader einen Vollerfolg an. Bereits in der 5. Minute benötigte Sandro Lauper kurz vor der Torlinie einiges Glück, dass er den Abschluss von Nicolas Hunziker noch zu klären vermochte. Nur eine Minute später war das Können von YB-Goalie David von Ballmoos notwendig, um einen Scharfschuss Spielmanns unschädlich zu machen. Der Nachschuss von Grégory Karlen landete dann knapp im Seitennetz.

Mit ihrem zweiten Abschlussversuch aber gingen die Gäste in der 19. Minute in Führung. Nach einem Tohuwabohu im Thuner Fünfmeterraum spritzte ein von Goalie Guillaume Faivre abgefälschter Kopfball von Christian Fassnacht an die Hand des auf der Torlinie stehenden Stefan Glarner. Die Thuner bekundeten Glück, dass Schiedsrichter Stephan Klossner diese Verhinderung eines sicheren Tores nicht mit der Roten Karte bestrafte. Roger Assalé verwandelte den Penalty sicher.

In der von Wind und Regen verwehten zweiten Halbzeit hätten weitere Treffer auf beiden Seiten fallen können. Ein schöner Direktschuss von Fassnacht landete gar an der Latte (55.). Das einzige Tor aber schaffte in der Schlussphase Gastgeber Thun: Spielmann lief nach einer Flanke von Dennis Salanovic in die Flugbahn des Balles und konnte unbedrängt aus fünf Metern ins Tor lenken.

YB liegt nach diesem Remis mit 19 Punkten Vorsprung auf Basel noch immer weit voraus, Thun verpasste mit dem 1:1 den Sprung auf den zweiten Platz. Schlimmer wiegt da der möglicherweise längere Verlust von Captain Dennis Hediger, der fünf Minuten vor Schluss mit einer Knieverletzung vom Platz geführt werden musste.

Thun - Young Boys 1:1 (0:1)

8140 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 19. Assalé (Handspenalty) 0:1. 82. Spielmann (Salanovic) 1:1.

Thun: Faivre; Glarner, Rodrigues, Sutter, Joss; Gelmi; Tosetti (71. Ferreira), Karlen, Hediger (84. Stillhart), Spielmann; Hunziker (57. Salanovic).

Young Boys: Von Ballmoos; Schick, Lauper, Von Bergen, Benito; Fassnacht, Sow, Aebischer, Ngamaleu (86. Garcia); Assalé (76. Gaudino), Nsame.

Bemerkungen: Thun ohne Costanzo, Righetti und Sorgic (alle verletzt). Hediger verletzt ausgeschieden. Young Boys ohne Camara, Lotomba, Mbabu, Sulejmani und Hoarau (alle verletzt). 55. Lattenschuss Fassnacht. Verwarnungen: 6. Hediger (Foul), 19. Glarner (Hands), 34. Schick (Foul), 56. Benito (Foul), 62. Lauper (Foul), 72. Aebischer (Foul), 86. Ngamaleu (Foul), 87. Sow (Foul).


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -134071159

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 21:38 
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Dank YB-Schreck Spielmann

Thun erkämpft gegen den Meister einen Zähler

Der FC Thun bietet dem grossen Bruder im Berner Derby die Stirn. Am Ende ergattern die Oberländer einen Zähler, verlieren aber Captain Dennis Hediger.

Das Spiel:Abwarten in einem Berner Derby? Kommt dem FC Thun nicht in die Tüte. Die Hausherren legen los wie die Feuerwehr, schnuppern in der 5. Minute am Führungstreffer. YB-Lauper rettet als letzter Mann. Auch in der Folge lassen die Rotweissen immer wieder mit gefährlichen Vorstössen aufhorchen. Doch YB ist nicht umsonst Titelverteidger. Nicht umsonst das Nonplusultra im Schweizer Fusssball. Kurz einen Gang höher schalten – und schon klingelts im Thuner Kasten. Aber: Vom Aufgeben wollen die Oberländer genauso wenig wissen wie vom Abwarten. Hediger (66.) und Karlen (73.) vergeben zuerst Topchancen, dann in der 81. Minute bricht Spielmann den Bann. Im dritten Duell gegen YB trifft er zum dritten Mal. Der Leader gibt seinerseits erstmals seit dem 20. Oktober (3:3 gegen den FCZ) wieder Punkte ab.

Die Tore:

0:1, 20. Minute: Roger Assalé läuft die halbe Thun-Abwehr schwindlig, die seine Hereingabe per Slapstick-Einlage nur halbpatzig klärt. Beim Nachschuss von Ngamaleu steht Glarner auf der Linie, dabei springt ihm der Ball an die Hand – Gelb für den Thuner, Penalty für YB! Assalé läuft an und donnert die Kugel zentral in die Maschen.

1:1, 81. Minute: Thun-Joker Salanovic kämpft sich links durch und bringt eine Flanke in den Fünfmeterraum. Zwischen den beiden Innenverteidigern steht Marvin Spielmann goldrichtig und lenkt das Leder an von Ballmoos vorbei ins Tor.

Der Beste: Für einmal geht die Auszeichnung an die Doppelsechs Sow/Aebischer. Beide sind abgebrüht, technisch stark. Bissig im Zweikampf.

Der Schlechteste: Nicolas Hunziker hat die schwierige Aufgabe, den verletzten Dejan Sorgic zu ersetzen. Das gelingt ihm nicht.

Das gab zu reden I: Guillaume Hoarau fehlt aufgrund einer Muskeverletzung in der Wade. Wie lange der YB-Star ausfällt, wird nach weiteren Abklärungen eruiert.

Das gab zu reden II: Hediger und Sow prallen im Mittelfeld aneinander, wobei Muskelpaket Hediger liegen bleibt und sich das Knie hält. Das sieht schmerzhaft aus! Der Thun-Captain kann nicht weitermachen.

So gehts weiter: Thun gastiert am nächsten Samstag (19 Uhr) beim FC St. Gallen. Die Young Boys empfangen tags darauf (16) den FCZ. (sag/ma)
Thun – YB 1:1 (0:1)

Stockhorn-Arena 8140 Fans. SR: Klossner (4)

Tore: 20. Assalé (Handspenalty) 0:1. 81. Spielmann (Salanovic) 1:1

Thun: Faivre 5; Glarner 4, Rodrigues 4, Sutter 3, Joss 4; Gelmi 4; Tosetti 3, Hediger 4, Karlen 4, Spielmann 5; Hunziker 3.

YB: Von Ballmoos 4; Schick 3, Lauper 4, Von Bergen 4, Benito 4; Fassnacht 4, Sow 5, Aebischer 5, Ngamaleu 4; Assalé 4, Nsame 4.

Bemerkungen: Thun ohne Sorgic, Costanzo, Righetti. YB ohne Hoarau, Camara, Lotomba, Mbabu, Sulejmani (alle verletzt).

Gelb: 6. Hediger (Foul). 19. Glarner (Handspiel). 34. Schick (Foul). 56. Benito (Foul). 62. Lauper (Foul). 72. Aebischer (Foul). Ngamaleu (Foul). 87. Sow (Foul).

Einwechslungen:

Thun: Salanovic (57. für Hunziker). Ferreira (72. für Tosetti). Stillhart (85. für Hediger).

YB: Gaudino (76. für Assalé). Garcia (86. für Ngamaleu).


https://www.blick.ch/sport/thun-yb-10-f ... 61877.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 21:41 
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Kein Sieger im Berner Derby

Der FC Thun und die Berner Young Boys trennen sich in einer umkämpften Partie 1:1. Xamax gelingt ein erster Befreiungsschlag im Abstiegskampf.

Leader YB tut sich in Thun einmal mehr schwer und muss sich mit einem 1:1 zufrieden geben. Marvin Spielmann gleicht in der 81. Minute die Penalty-Führung der Gäste verdientermassen aus. Die Thuner strebten im eigenen Stadion als zweitbestes Heimteam der Liga von Beginn weg auch gegen den klaren Leader einen Vollerfolg an. Bereits in der 5. Minute benötigte Sandro Lauper kurz vor der Torlinie einiges Glück, dass er den Abschluss von Nicolas Hunziker noch zu klären vermochte. Nur eine Minute später war das Können von YB-Goalie David von Ballmoos notwendig, um einen Scharfschuss Spielmanns unschädlich zu machen. Der Nachschuss von Grégory Karlen landete dann knapp im Seitennetz.

Mit zweitem Abschluss in Führung

Mit ihrem zweiten Abschlussversuch aber gingen die Gäste in der 19. Minute in Führung. Nach einem Tohuwabohu im Thuner Fünfmeterraum spritzte ein von Goalie Guillaume Faivre abgefälschter Kopfball von Christian Fassnacht an die Hand des auf der Torlinie stehenden Stefan Glarner. Die Thuner bekundeten Glück, dass Schiedsrichter Stephan Klossner diese Verhinderung eines sicheren Tores nicht mit der Roten Karte bestrafte. Roger Assalé verwandelte den Penalty sicher.

In der von Wind und Regen verwehten zweiten Halbzeit hätten weitere Treffer auf beiden Seiten fallen können. Ein schöner Direktschuss von Fassnacht landete gar an der Latte (55.). Das einzige Tor aber schaffte in der Schlussphase Gastgeber Thun: Spielmann lief nach einer Flanke von Dennis Salanovic in die Flugbahn des Balles und konnte unbedrängt aus fünf Metern ins Tor lenken.

YB liegt nach diesem Remis mit 19 Punkten Vorsprung auf Basel noch immer weit voraus, Thun verpasste mit dem 1:1 den Sprung auf den zweiten Platz. Schlimmer wiegt da der möglicherweise längere Verlust von Captain Dennis Hediger, der fünf Minuten vor Schluss mit einer Knieverletzung vom Platz geführt werden musste

Thun - Young Boys 1:1 (0:1)

8140 Zuschauer. - SR Klossner.

Tore: 19. Assalé (Handspenalty) 0:1. 82. Spielmann (Salanovic) 1:1.

Thun: Faivre; Glarner, Rodrigues, Sutter, Joss; Gelmi; Tosetti (71. Ferreira), Karlen, Hediger (84. Stillhart), Spielmann; Hunziker (57. Salanovic).

Young Boys: Von Ballmoos; Schick, Lauper, Von Bergen, Benito; Fassnacht, Sow, Aebischer, Ngamaleu (86. Garcia); Assalé (76. Gaudino), Nsame.

Bemerkungen: Thun ohne Costanzo, Righetti und Sorgic (alle verletzt). Hediger verletzt ausgeschieden. Young Boys ohne Camara, Lotomba, Mbabu, Sulejmani und Hoarau (alle verletzt). 55. Lattenschuss Fassnacht. Verwarnungen: 6. Hediger (Foul), 19. Glarner (Hands), 34. Schick (Foul), 56. Benito (Foul), 62. Lauper (Foul), 72. Aebischer (Foul), 86. Ngamaleu (Foul), 87. Sow (Foul).


https://www.20min.ch/sport/fussball/sto ... n-24264952

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 21:49 
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Starkes Spiel gegen aggressive Young Boys

Vor heimischem Publikum machte der FC Thun eine gute Figur und errang ein Unentschieden. Die gute Performance kommt aber zu einem hohen Preis. Dennis Hediger verletzt sich bei der Partie am Innenband.

Es war ein spannendes Spiel mit Hochs und Tiefs für den FC Thun. Doch mit einer starken Leistung konnte die Thuner dem Tabellenersten YB ein 1:1 abringen. Schon kurz nach dem Anpfiff war klar, dass dies ein spannendes Match wird. Die Thuner gaben Vollgas und Nicolas Hunziker verpasste nach fünf Spielminuten knapp das erste Tor. Die Berner Oberländer gaben weiterhin Druck, bis es in der 18. Minute zu einem Penalty für die Berner kam, und Roger Assalé verwandelt zum 0:1. Die erste Halbzeit bot Roger Assalé noch weitere Chancen, die er aber nicht verwandeln konnte. So geht die erste Halbzeit mit 0:1 an YB.

Die zweite Halbzeit sollte den Thunern eine Chance auf Wiedergutmachung bringen, aber auch den Bernern noch diverse Chancen bieten. In der 71. Minute wird Nelson Ferreira für den etwas angeschlagenen Matteo Tosetti eingetauscht und die Thuner machen weiter Druck. Dann kommt es in der 81. Spielminute zum Ausgleichstreffer für die Berner Oberländer. Marvin Spielmann, der bisher eher wenig gezeigt hatte, steht genau richtig. Er zieht ab und gleicht aus. Die Thuner liessen sich nicht aus der Ruhe bringen, bis es in der 84. Minute zum Unglück kommt. Dennis Hediger verletzt sich bei einem Zweikampf am Knie, welches sich völlig verdreht. Die Thuner beenden nach fünf Minuten Nachspielzeit mit 1:1 gegen YB.


https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/171531/

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 21:51 
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FC Thun erspielt sich gegen Leader YB ein Unentschieden

Bei stürmischem Wetter fordert der FC Thun seinem Kantons-Rivalen YB alles ab. Die Mannschaften nehmen je einen Punkt mit nach Hause.

Das Wichtigste in Kürze

- Der FC Thun und YB trennen sich im Kantonalderby mit 1:1 unentschieden.
- Thun-Captain Dennis Hediger zieht sich im Spiel eine Verletzung zu.
- Die Wetterbedingungen in der Stockhorn-Arena waren garstig.

«Plötzlich sah man nichts mehr», lacht Marvin Spielmann, der für den FC Thun das 1:1 erzielte, nach dem Spiel. Aber die Bedingungen seien für beide Mannschaften ja dieselben gewesen und allzu viel hätten die Spieler vom Wetter sowieso nicht mitbekommen.

Formstarke Thuner

Spielmann zeigt sich mit dem Punkt gegen YB mehr als zufrieden, auch wenn aus seiner Sicht im Derby gar noch mehr drinnen gelegen wäre. Thun präsentiert sich derzeit auf dem dritten Tabellenrang und darf sogar mit einem Auge Richtung Europa League schielen.

Doch Spielmann relativiert: «Wir brauchen die Punkte, um uns gegen hinten zu distanzieren. Wenn wir aber auch gegen vorne schauen dürfen, machen wir das gerne.»

Nur ein Punkt für den Leader

Auch zufrieden ist David von Ballmoos, Goalie von YB. «Man muss sehen, dass wir im Moment immer die Gejagten sind. Alle betrachten es als eine Sensation, wenn sie gegen uns einen oder sogar drei Punkte holen.»

Natürlich seien die Ansprüche bei YB momentan sehr hoch, man wolle jedes Spiel gewinnen, sagt von Ballmoos. «Aber heute müssen wir uns auch mal mit einem Punkt zufrieden geben. Es ist das beste, was wir herausholen konnten.»

Während sich der Thun-Captain Hediger beim Spiel verletzte, trat YB-Topscorer Guillaume Hoarau gar nicht erst zur Partie an, wegen einer Muskelverletzung. «Wir rechnen frühestens am Montag gegen Abend mit einer Information, wie es mit ihm weitergeht», sagt YB-Mediensprecher Albi Staudenmann.


https://www.nau.ch/news/videos/fc-thun- ... n-65479872

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 21:53 
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Die Young Boys und Thun trennen sich im Berner Derby 1:1

Meister YB lässt im Berner Oberland Punkte liegen. Roger Assalé bringt YB per Elfmeter in Führung. Spielmann gleicht für Thun in der Schlussphase aus.

Das Wichtigste in Kürze

- Das Berner Derby zwischen Thun und YB endet unentschieden.
- Assalé bringt YB in Führung, Spielmann gelicht aus.
- Der Punkteabstand auf Verfolger Basel beträgt weiter 19 Punkte.
- Bei Thun fällt Captain Hediger mit einer Knieverletzung aus.

Thun und YB trennen sich im Berner Derby 1:1 unentschieden. Nach dem FCB gestern lässt also auch der Meister Punkte liegen. Der Thuner Punkt gegen YB bedeutet, dass die Berner Oberländer jetzt gegen alle Teams der Liga gepunktet haben.

Der FC Thun muss den Punkt aber teuer bezahlen. Captain Dennis Hediger wird fünf Minuten vor Schluss vom Feld getragen. Der erster Verdacht lautet auf eine schwere Knieverletzung, möglicherweise am Aussenband.

Das Berner Derby steigt ohne die beiden besten Torschützen der Liga. Der FC Thun muss ohne Dejan Sorgic (12 Tore) antreten. Bei den Gästen aus Bern fehlt Guillaume Hoarau (13 Tore).

Trotzdem geben die Teams sofort Vollgas. Schon nach fünf Minuten muss YBs Sandro Lauper auf der Linie retten. Sorgic-Ersatz Hunziker umspielt Goalie von Ballmoos und schiesst aus spitzem Winkel.

Und nach 20 Minuten gibts Penalty für YB. Thuns Glarner wehrt den Ball kurz vor der Linie mit der Hand ab. Roger Assalé verwertet in Abwesenheit von Hoarau souverän und bringt den Meister in Führung.

Hands-Sünder Glarner sagt in der Pause: «Klar, die Hand war da oben, aber es war keine Absicht.» Der Penalty-Entscheid ist auf jeden Fall richtig.

Sollte es rot geben? Glarner: «Keine Ahnung wie das Reglement ist. Aber ich denke gelb und Penalty ist Strafe genug.»

YB drückt auch nach der Pause

Die Stadtberner sind in diesem Derby das bessere Team. Gut zehn Minuten sind in der zweiten Halbzeit gespielt als Fassnacht mit seinem Knaller nur die Latte trifft.

Aber auch die Thuner haben Chancen. Nach einem Tosetti-Freistoss pariert Von Ballmoos den Abschlussversuch von Rodrigues mit einem starken Reflex (65.). Und acht Minuten später vergeben die Thuner eine weitere Grosschance.

Thun gleicht aus. Der eingewechselte Salanovic setzt sich auf der Seite durch. Seine Flanke verwertet Spielmann souverän. Der Ausgleich ist nicht unverdient.


https://www.nau.ch/sport/fussball/die-y ... 1-65482065

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 Beitrag Verfasst: Montag 11. Februar 2019, 01:02 
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Die Luxusprobleme des Leaders YB

Die Berner Young Boys arbeiten derzeit an der Entwicklung ihres Teams und gewinnen trotz vielen Abwesenden einen Punkt gegen den FC Thun. Dieser wird wohl längere Zeit auf den Captain Dennis Hediger verzichtet müssen.

Manch einer fragt sich, wie die Lebenswelt eines YB-Spielers derzeit wohl aussehen mag. Beispielsweise am vergangenen Samstagabend. Man stellt sich vor, dass sich die YB-Spieler am TV die Partie zwischen dem FC Basel und St. Gallen ansehen, wie sie zunächst das 0:1 und später den Ausgleich der Basler zur Kenntnis nehmen. Oder wie sie irgendwann vor dem Schlafengehen beim Blick auf das Handy feststellen, dass mit einem YB-Sieg gegen Thun der Vorsprung auf den Verfolger aus Basel bereits 21 Punkte betragen würde. Darf man einen Zweitplatzierten mit derart viel Rückstand überhaupt noch Verfolger nennen? Der YB-Goalie von Ballmoos sagte, dass es im Team kein Thema sei, «wie viele Punkte Vorsprung wir genau haben», und dass sie keine Rekorde jagen wollten.

Die Differenz beträgt vorerst allerdings weiterhin 19 Punkte. Nach dem 1:1 gegen Thun am Sonntag sagte von Ballmoos, «der letzte Zwick» habe ein wenig gefehlt. Und der YB-Coach Gerar­do Seoane bemängelte, dass einige Angriffe «nicht mit der nötigen Konsequenz» vorgetragen worden seien. Es ist ein eigenartiger Luxus, den sich die Young Boys in der gegenwärtigen Situation leisten können: Sie dürfen sich öffentlich über eigene Schwächen auslassen, ohne sich darüber wirklich ärgern zu müssen. Sie spielen in einer Art Blase, einer eigenen Welt, bis jetzt jedoch ohne Schlendrian. Thuns Trainer Marc Schneider sagte vor dem Spiel, er werde sich taktisch etwas einfallen lassen müssen, und Seoane hatte an der Pressekonferenz vor dem Rückrundenstart von «kurzen Zielen» und der Absicht gesprochen, «das Team weiterzuentwickeln».

Schneider mag einige Ideen gewälzt haben, aber damit, dass YB derart aggressiv und konsequent ein Pressing forcieren würde, scheint er nicht gerechnet zu haben. Dieses zwang die Berner Oberländer dazu, in der Angriffsauslösung das Risiko zu suchen und Eins-gegen-eins-Situationen einzugehen. Schnei­der sagte nach der Partie, sie seien zwar vorbereitet gewesen auf das Pressing, hätten anfänglich aber zu wenig Mut gehabt, «sich auch gegen YB zu trauen, nach spielerischen Lösungen zu suchen».YB belohnte sich für den Aufwand nach 19 Minuten mit dem 1:0 – Assalé traf vom Elfmeterpunkt. Und es sah lange so aus, als würden die Berner den Vorsprung verwalten können. Ihr Selbstverständnis, eine starke, schwer zu bezwingende Einheit zu sein, scheint mit der erfolgreichen Champions-League-Kampagne im Herbst noch stärker gewachsen zu sein.

Die jungen Zentrumspieler Lauper, Aebischer und Sow bilden eine beeindruckende Defensivachse. Für ihr Alter wirken sie in ihrem Spielverständnis erstaunlich reif. Der Trainer Seoane monierte hinterher zwar, dass die Jungen noch lernen müssten, klarer zu kommunizieren; diesbezüglich habe sich bemerkbar gemacht, dass Hoarau nicht auf dem Platz gestanden sei. Der Stürmer laboriert derzeit an einer Wadenverletzung. Und auch andere fehlten gegen Thun: Camara und Lotomba genauso wie Mbabu und Sulejmani. Und dennoch funktionierte das Spiel von YB fast einwandfrei.

Thun gelangte durch Spielmann in der 81. Minute noch zum Ausgleich; er verwandelte ein Zuspiel von Salanovic. Das Tor war der Lohn für die Thuner Leistungssteigerung. Die Freude ob des gewonnenen Punkts gegen den Leader trübte jedoch die Hiobsbotschaft, dass sich Thuns Captain Hediger nach einem Zweikampf mit Sow schwer verletzt haben könnte: Es besteht der Verdacht auf eine Kreuz- und Seitenbandverletzung im Knie. Sollte sich dieser nach der MRI-Untersuchung bestätigen, wäre es ein schwarzer Sonntagnachmittag gewesen.

Thun - Young Boys 1:1 (0:1)
8140 Zuschauer. Schiedsrichter: Klossner. – Tore: 19. Assalé (Handspenalty) 0:1. 82. Spielmann (Salanovic) 1:1.
Thun: Faivre; Glarner, Rodrigues, Sutter, Joss; Gelmi; Tosetti (71. Ferreira), Karlen, Hediger (84. Stillhart), Spielmann; Hunziker (57. Salanovic).
Young Boys: Von Ballmoos; Schick, Lauper, Von Bergen, Benito; Fassnacht, Sow, Aebischer, Ngamaleu (86. Garcia); Assalé (76. Gaudino), Nsame.
Bemerkungen: Thun ohne Costanzo, Righetti und Sorgic (alle verletzt). Hediger verletzt ausgeschieden. Young Boys ohne Camara, Lotomba, Mbabu, Sulejmani und Hoarau (alle verletzt). 55. Lattenschuss Fassnacht. Verwarnungen: 6. Hediger (Foul), 19. Glarner (Hands), 34. Schick (Foul), 56. Benito (Foul), 62. Lauper (Foul), 72. Aebischer (Foul), 86. Ngamaleu (Foul), 87. Sow (Foul).


https://www.nzz.ch/sport/yb-spielt-in-t ... ld.1458723

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YB-Fans boykottieren neue Route – Fanwalk abgebrochen

Vor dem Spiel zwischen dem FC Thun und dem BSC Young Boys kam es während des Fanwalks zu mehreren Ausschreitungen. Der Walk musste abgebrochen werden.

Vermummt, in schwarzen Kapuzenpullovern und blauen Jeans standen gestern vor dem Spiel FC Thun gegen die Young Boys rund 500 YB-Fans beim Bahnhof Thun der Kantonspolizei gegenüber. Die YB-Supporter zündeten erste Rauchpetarden, um ihrem Unmut über die neue Route des Fanmarschs Luft zu verschaffen.

Ein Augenzeuge berichtet: «Obwohl sich die Fans auf die neue Route begaben, rannten einige von ihnen bereits nach dem Aarezentrum links die Unterführung Mittlere Strasse herunter und gaben den anderen gleichzeitig das Kommando zum Angriff auf die Polizei.»

Dabei hätten die Fans die Polizisten mit Eisenstangen beworfen und ein Gitter von einer Baustelle als Schutzschild verwendet. «Die Polizisten wurden mit Steinen und Flaschen beworfen, deshalb mussten kurzzeitig Mittel eingesetzt werden», bestätigt ein Mediensprecher der Kantonspolizei Bern. Mit Mittel meinte er Gummischrot.

Marsch abgebrochen

Um Szenen wie diejenigen nach dem Match zwischen dem FC Thun und GC vom 15. Dezember zu verhindern, legten die Thuner Behörden für alle Fanmärsche eine neue Route fest. Diese galt gestern erstmals für die YB-Fans, welche den deutlich längeren Weg jedoch nicht akzeptierten. Nach nur 600 Metern und zwei längeren Stopps wurde der Marsch zum Stadion abgebrochen.

«Die YB-Fans wollten schon bei der Unterführung nach der Rampenstrasse unbedingt die gewohnte Route laufen. Wir haben das aber nicht zugelassen, worauf die Fans Flaschen warfen», sagt Peter Siegenthaler (SP), Sicherheitsvorsteher der Stadt Thun. Obwohl die Fans nach längerem Warten doch noch in Bewegung kamen, gab es beim Aarezentrum bereits wieder einen Stopp, bei dem es zu Ausschreitungen und dem Einsatz von Gummischrot durch die Polizei kam.

«Sie wollten unbedingt die Mittlere Strasse hinunterlaufen. Diesen Kompromissvorschlag haben wir aber nicht angenommen und sind hart geblieben», erklärt Siegenthaler. «Die Fans hatten von Anfang an die Wahl zwischen der vorgeschriebenen Route oder der Fahrt mit dem Bus. Weil wir hart geblieben sind und sie nicht die gewünschte Route laufen liessen, mussten die Fans zum Bahnhof zurückkehren.»

150 Fans zurück nach Bern

Zum Stadion gelangte nur ein Teil der rund 500 angereisten Fans. Etwa 150 YB-Anhänger fuhren vor dem Anpfiff mit dem Zug nach Bern zurück. «Darunter befanden sich sehr wahrscheinlich auch Fans mit Stadionverbot», sagt Siegenthaler. «Die restlichen Fans sind pünktlich im Stadion angekommen.»

Die Behörden der Stadt Thun haben die neue Route in einem längeren Prozess ausgearbeitet. Dabei hörten sie auch mehrere Schweizer Fussballclubs an. «Wir haben die Route im Vorfeld bereits mit YB besprochen. Dass eine neue Route notwendig war, haben alle Beteiligten eingesehen», sagt Peter Siegenthaler.

Er zieht eine ernüchternde Bilanz des Spieltages: «Als Behörde kann man es so oder so nicht richtig machen, denn alles, was wir vorschreiben, wird von Fans grundsätzlich nicht akzeptiert», sagt er. «Es gibt eigentlich immer Probleme, wenn etwas Gewohntes verändert wird.» Deshalb habe man sich auch für einen sehr grossen Polizeieinsatz entschieden.

«Der Einsatz war natürlich sehr auffällig, was er auch sein sollte», erklärt Siegenthaler. «Auch der Mitteleinsatz war sicher adäquat. Wenn die Fans den Anordnungen der Polizei nicht Folge leisten, müssen sie damit rechnen, dass es Konsequenzen gibt.»

Wie die Kantonspolizei am Sonntagabend mitteilt, ist es während des Spiels in und um das Stadion zu keinen grösseren Zwischenfällen gekommen. Auch die Abreise der YB-Anhänger sei geordnet und friedlich verlaufen. Nach aktuellem Stand wurde niemand verletzt.


https://www.bernerzeitung.ch/region/thu ... y/25539072

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