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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. Januar 2019, 01:27 
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 13:12
Beiträge: 2274
Wohnort: Bern
FC Thun - BSC Young Boys

Bild vs. Bild

Stockhorn Arena, Thun
Sonntag, 10. Februar 2019
Zeit: 16:00 Uhr

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Webseiten FC Thun:
http://www.fcthun.ch
http://www.blocksued.ch
http://www.redwhiteboys.ch
http://www.oschtblock.ch.tc
http://www.thunfans.ch
http://fly-dragon-thun.npage.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-thun/ ... n_938.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Thun
https://twitter.com/fcthun_official
http://www.facebook.com/fcthun?sk=wall&filter=2
http://www.gnfs.ch
http://www.stades.ch/Thun-Arena-photos.html

Forum FC Thun:
http://www.aebikurve.ch/forum

Fotos FC Thun:
http://www.blocksued.ch
http://www.redwhiteboys.ch/?site=gallery&season=1011
https://www.facebook.com/sportclick1

Statistiken / Vergleiche vs. FC Thun:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs/fc-thun
https://www.transfermarkt.de/fc-thun_bs ... ht/3050846
http://www.football-lineups.com/team/FC_Thun
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-thun
https://de.soccerway.com/matches/2019/0 ... rn/2797339
https://de.soccerway.com/matches/2018/0 ... /head2head
https://www.fussballdaten.de/schweiz/2019/20
https://www.fussballdaten.de/vereine/fc ... -boys-bern
http://www.weltfussball.com/teams/bsc-y ... fc-thun/11
http://de.fcstats.com/vergleich,fc-thun ... 16,881.php


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 5. Februar 2019, 21:23 
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Beiträge: 2146
Wohnort: In der Brauerei
Extrazug nach Thun

Datum:
Sonntag, 10. Februar 2019, 16:00 Uhr

Gegner:
FC Thun

Hinfahrt:
Bern ab: 13:30 Uhr
Thun an: 13:49 Uhr

Rückfahrt: Thun ab: 18:53 Uhr
Bern an: 19:19 Uhr

Zugtickets: Es können ganz normale Zugtickets bezogen werden.

Tickets Gästesektor: Tickets für den Gästesektor können im YB-Fanshop im Wankdorfcenter bezogen werden. Falls es noch Tickets gibt, werden diese unterwegs durch die Fanarbeit verkauft.

Ragazzi Berna: Informationen zum Projekt Ragazzi Berna der Fanarbeit Bern und Anmeldungen für die Auswärtsfahrt unter: fanarbeit-bern.ch

Grundsätzliches:
Mit dem Einsteigen wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert.


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 Beitrag Verfasst: Samstag 9. Februar 2019, 03:13 
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Beiträge: 3594
von Ballmoos
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Zuletzt geändert von Hauptstadt am Sonntag 17. Februar 2019, 12:24, insgesamt 1-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Samstag 9. Februar 2019, 23:22 
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Beiträge: 16278
09.02.2019

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Zitat:
«Es ist ein spezielles Spiel»

Am Sonntag trifft die Mannschaft von Marc Schneider zu Hause auf die Young Boys. Nach dem 1:3-Einstand in die Rückrunde will man nun auch das erste Derby im Jahr gewinnen. Sportchef Andres Gerber und der Trainer berichten.

Der FC Thun Berner Oberland hat in den Spielen vor der Rückrunde sehr gute Leistungen gezeigt und auch den Einstand in die Rückrunde bravourös gemeistert. Gehts jetzt gegen die Young Boys genauso weiter?

Andres Gerber: Das ist schwer zu sagen. Aber das Spiel gegen Lugano hat viel Selbstvertrauen gegeben. So einen Start direkt im ersten Spiel hinzulegen, gibt schon Mumm. Das ist sicher eine angenehme Ausgangslage gegen YB, aber wir wissen natürlich, dass der Gegner ebenfalls viel Selbstvertrauen hat, entsprechend ist auch unser Respekt gross.

Mit welcher Einstellung gehen Sie in diesen bedeutenden Match gegen den amtierenden Meister Young Boys?

Mit einer Mischung aus Selbstbewusstsein und Mut auf der einen und auf der anderen Seite mit Respekt. Wie die Mannschaft dies dann umsetzt, kommt auch auf den Gegner an, besonders, wenn es sich um YB handelt. Die Ausgangslage ist aber sicher ideal für uns, und so ein Derby verspricht auch viel Spannung für die Zuschauer.

Sie haben schon ein Spiel hinter sich, dazu war dies ein verschobenes ausserhalb der Reihe, glauben Sie, das ist ein Vor- oder ein Nachteil gegen die frischen Gegner aus Stadtbern?

Weder noch. Dass wir den ersten Match auch gewonnen haben, ist sicher ein Plus. YB hatte etwas mehr Zeit, sich vorzubereiten. Doch ob das tatsächlich ein Vorteil ist, werden wir erst am Sonntag sehen.

Es ist auch das erste Heimspiel der Rückrunde. Ist das etwas Besonderes?

Ein Derby ist immer etwas Besonderes, das hat eine ganz andere Ausgangslage. Es ist schön, 2019 mit einem Derby beginnen zu können. Vom Spiel selbst ist es nicht anders als andere.

Wenn es so weiterläuft, kann man ja auch mal die Augen Richtung internationalen Fussball richten, oder wie sehen Sie das?

Unser primärer Fokus liegt auf dem Ligaerhalt. Alles andere ist Zugabe.

Am Match konkret gibts ja veränderte Sicherheitsvorkehrungen für die Fans der Young Boys. Wie wird sich das auf das Spiel auswirken?

Auf das Spiel hat das keinen Einfluss.


https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/171492/

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 12:39 
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10.02.2018

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Zitat:
Lukrative Transfers - Thun als Spielerlieferant für Meister YB

YB bezog in der Vergangenheit regelmässig Spieler von Kantonsrivale Thun. Ein Geschäft, das für beide Seiten aufgeht.

Im Sommer 2018 zog es Sandro Lauper nach rund 2 Jahren beim FC Thun in die Hauptstadt zu Meister YB. «Business as usual» in der Welt des Fussballs: Ein grösserer Klub bedient sich bei einem kleineren Ausbildungsverein aus der eigenen Liga. Im Fall von YB und Thun steckt jedoch etwas mehr dahinter.

Denn Lauper ist bei weitem nicht der Erste, der nach Lehrjahren bei Thun den nächsten Karriereschritt bei YB vollzieht. Vor dem 22-jährigen Defensiv-Allrounder verpflichtete YB 2017 Christian Fassnacht, 2014 stiess Sékou Sanogo zu den Young Boys. Einen Sommer zuvor wechselte Renato Steffen in die Hauptstadt.

Win-Win-Situation

Über die Jahre hat sich Thun quasi zum «Farmteam» des grossen Kantonsrivalen entwickelt. Und obwohl die Berner Oberländer Saison für Saison ihre Schlüsselspieler ziehen lassen müssen, liegen sie in der aktuellen Spielzeit nach Verlustpunkten gleichauf mit dem FC Basel auf dem hervorragenden 3 Rang.

Das Konzept scheint also für alle Parteien aufzugehen: Thun profitiert vom Renommee als Sprungbrett für Talente, bei YB können die jungen Spieler in einem nächsten Schritt Erfahrungen auf internationaler Ebene sammeln.

Der Nächste, bitte!

Nur logisch, dass auch im kommenden Sommer ein Thuner Juwel den Weg nach Bern finden dürfte. Die heissesten Kandidaten für einen Wechsel heissen Marvin Spielmann und Dejan Sorgic. Zusammen kommen die beiden bereits auf 21 Saisontore. Zum Rückrundenstart schossen sie Thun zu einem 3:1 gegen Lugano.

Am Sonntag steht nun das 3. Derby der Saison an. Da sind die Treffer der beiden Torjäger besonders gefragt. In der Hinrunde blieb den Thunern einzig gegen die Young Boys ein Punktgewinn verwehrt.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... meister-yb

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 12:40 
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 Beitrag Verfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 14:20 
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 Beitrag Verfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 21:21 
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10.02.2019

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Zitat:
Der Anti-Aufschneider aus dem Berner Oberland

Trainer Marc Schneider beeindruckt mit dem FC Thun und möchte am Sonntag YB vor Probleme stellen. Generell wünscht er sich von jungen Spielern mehr Selbstständigkeit

Der Tagesplan am Mittwoch sah so aus: Abfahrt um 12.45 Uhr in Thun, Essen um 16.30 Uhr in Giubiasco, Spiel in Lugano um 20 Uhr, 3:1-Sieg, danach Heimfahrt. Kein Tageshotel, schon gar keine Anreise am Vorabend, «alles ganz normal». Sagt Marc Schneider. Wer sich mit ihm unterhält, spürt, wie wichtig ihm genau das ist: normal sein, normal bleiben. Er sei so erzogen worden: «Nicht künstlich mehr sein wollen, als man tatsächlich ist.»

Er mag keine Maulhelden und Blender. Wer so auftritt, ist für ihn ein «Plagööri». Er ist das pure Gegenstück, ein Anti-Aufschneider, er, der Trainer des FC Thun. Des Tabellendritten.

Schneider ist 38 und Angestellter eines Vereins, mit dem ihn viel mehr als ein Arbeitsvertrag verbindet. Er hat hier gespielt, er hat hier seine Karriere beendet, er ist einer von hier, aufgewachsen in Uetendorf, einem Dorf neben Thun. Hier hat er auch einen Sportchef und einen Präsidenten, die nicht wie kühle Vorgesetzte funktionieren – der Austausch mit Andres Gerber und Markus Lüthi geht über das Berufliche hinaus.

Bloss: Was passiert mit den Freundschaften, wenn die Resultate nicht mehr stimmen? Wenn Gerber seinem Kumpel eröffnen muss, dass es nicht gemeinsam weitergeht? «Dann sind wir in der Lage, das Geschäftliche vom Privaten zu trennen», antwortet der Coach, «wir klopfen uns jetzt schon nicht ständig gegenseitig auf die Schultern, sondern diskutieren auch sehr kontrovers.»

«Eine Berufslehre schade tkeinem jungen Fussballer»

Sein Schaffen als Trainer passt gut zur Geschichte des Spielers Marc Schneider, der nicht mit Zauberei auffällt,dafür mit Beharrlichkeit und sich so durchsetzt. Mit 16 wechselt er von Lerchenfeld zum damaligen Erstligisten Thun, darf unter Andy Egli trainieren und muss noch bei den A-Junioren spielen, er debütiert aber bald in der ersten Mannschaft und steigt mit ihr in die Nationalliga B auf. Priorität hat aber noch die Ausbildung. In Steffisburg absolviert er eine vierjährige Lehre als Maschinenzeichner. Ihm käme es nie in den Sinn, diese abzubrechen: «Es hat mir nicht geschadet. Und eine Berufslehre schadet auch heute keinem jungen Fussballer.»

In ganz jungen Jahren ist Schneider Fan von YB, Martin Weber ist sein Vorbild. Er mag auch die AC Milan und besonders die Holländer-Fraktion mit Marco van Basten, Frank Rijkaard und Ruud Gullit. Mit 22 fühlt er sich bereit für einen grossen Schritt: Er wechselt zum FC Zürich und zu Trainer Georges Bregy, der ihn aus Thuner Zeiten kennt. Aber ein halbes Jahr später wird Schneider leihweise wieder an die Berner Oberländer abgegeben. Und Ende 2003 sieht es aus, als würde das gar nichts mehr mit ihm und dem FCZ. Axel Thoma, der damalige Sportchef der Zürcher, teilt ihm mit, dass für ihn keine Verwendung sei.

Kurz darauf wird Thoma entlassen, Fredy Bickel der Nachfolger – und für Schneider alles anders. Bickel sagt: «Du bleibst.» Schneider sagt: «Ja, wenn ich eine faire Chance erhalte.» Eigentlich steht er bei den Thunern im Wort, aber jetzt muss er seinem Trainer Hans­peter Latour beibringen, dass er eben doch den FC Zürich vorzieht. Er erinnert sich, wie er allen Mut zusammennehmen musste: «Es war das schwierigste Telefonat meines Lebens.»

Seine Ehefrau ist die «Anwältin der Spieler»

Aber sein Entscheid erweist sich als richtig. Schneider setzt sich durch, er gehört als Verteidiger zur Mannschaft, die 2005 unter Lucien Favre Cupsieger und 2006 sowie 2007 Meister wird. Er steigt gar zum Captain auf. Iulian Filipescu, der rumänische Hüne in der Defensive, beschreibt Schneider mit drei Adjek­tiven: «Zuverlässig, gut, ruhig.» Bickel sagt: «Der FCZ hat so einen Typ gebraucht, einen mit dieser Klarheit, Ehrlichkeit, Bodenständigkeit.»

Via St. Gallen und YB führt die Reise zurück nach Thun, im Oktober 2012 ist Schluss mit der Laufbahn. Der Trainerjob reizt ihn, und er erhält die Chance, im Verein zu lernen. Er gehört zum Mitarbeiterstab von Urs Fischer, wird dann Assistent, behält diese Funktion unter Ciriaco Sforza und Jeff Saibene. Und wird schliesslich selber Chef. Er pflegt den Dialog mit seinen Spielern, er versucht, den Menschen zu verstehen, der dahintersteckt: «Jeder hat seine Sorgen, vielleicht auch gewisse Ängste. Ich muss spüren, was im Einzelnen vorgeht.»

Manchmal diskutiert er daheim mit seiner Frau Sandra, mit der er seit über 20 Jahren zusammen ist. Er nennt sie «die Anwältin der Spieler» und meint das natürlich nicht abschätzig: «Sie öffnet mir mit ihren Inputs die Augen.» Laut wird er selten, aber wenn er es einmal wird, «dann weiss wenigstens jeder: Jetzt ist etwas definitiv nicht gut». Dabei wünscht er sich von den Jungen vor allem eines: dass sie selbstständig denken und handeln. Er stört sich daran, wenn sich ein 16-Jähriger vieles abnehmen lässt, etwa von einem Berater: «Man muss sich nicht wundern, wenn einer nach der Karriere im normalen Leben manchmal überfordert ist.»

Klopp und Guardiola imponieren Schneider besonders

Schneider kommt ohne Manager aus, auch ohne soziale Medien, er will einfach «nicht jeden Hype mitmachen». Er liest viel, er beobachtet, was in der Welt passiert, er beschäftigt sich mit den Grossen seines Berufs, Jürgen Klopp und Pep Guardiola beeindrucken ihn. Gleichzeitig weiss er genau, wo sein Platz ist – er fühlt sich da, wo er ist,bestens aufgehoben. Die Mittel sind bescheiden, ja, «aber jeder bei unser hält seinen Lohn sehr pünktlich.Wir nagen nicht am Hungertuch.» Und überhaupt: «Mehr Geld bedeutet oft auch mehr Probleme.»

Für Sportchef Gerber besitzt Schneider «eine hohe Glaubwürdigkeit», Präsident Lüthi findet die Beschreibung «authentisch» am passendsten. Und Fredy Bickel? «Ich nehme ihn als sehr positive Erscheinung in der manchmal nicht so schönen Fussballwelt wahr.»

Heute kommt der unangefochtene Leader YB nach Thun, es ist Derby-Zeit, ein bisschen mehr Zuschauer als sonst werden in der Stockhorn-Arena erwartet. Schneider wüsste nicht, wie der Gegner vom neuerlichen Titelgewinn abzuhalten wäre. Aber einen Punkt­gewinn seiner Mannschaft hält er doch für möglich – «ich muss mir einfach etwas einfallen lassen».

Eines bleibt aber auch an diesem Spieltag wie immer: die unkomplizierte, kurze Vorbereitung. «Alles möglichst einfach halten», sagt Schneider. Thunerisch normal halt.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/D ... y/19514038

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 21:23 
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10.02.2019

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YB-Fans boykottieren Derby

Die YB-Fans, die am Sonntag fürs Kantonsderby nach Thun reisten, kamen auf Umwegen in der Stockhorn Arena an. Die Ostkurve hingegen boykottierte die Partie.

Nach dem Eintreffen des Extrazugs in Thun am Sonntagnachmittag besammelten sich die YB-Fans für den Marsch, der erstmals über die Allmendstrasse führte. Der bisherige, relativ direkte Fanwalk erstreckte sich über rund 2,6 Kilometer; der neue ist mit 4,5 Kilometern fast doppelt so lang. Bei normalem Schritttempo benötigt man für eine solche Route bis zu einer Stunde.

Wie ein Teilnehmer bestätigt, habe die Kantonspolizei sie auf die neue Strecke lotsen wollen. «Wir liefen los, nach 600 Metern ging nichts mehr», sagt der gelbschwarze Anhänger, der anonym bleiben möchte. Rund 45 Minuten habe das gedauert, bis die Übung von der Kantonspolizei ganz abgebrochen wurde. «Uns wurde gesagt, dass wir zurück zum Bahnhof laufen und dort in Busse einsteigen sollen», sagt der Fan. Auch an Provokationen habe es nicht gemangelt: «Die Polizei drohte mit Tränengas und Gummischrot», sagt er. Darauf folgten Pyrozündungen und Flaschenwürfe von Seiten der Fans.

Den Einsatz von Gummischrot bestätigt Peter Siegenthaler, Sicherheitsvorsteher der Stadt Thun. Verletzte gab es laut Siegenthaler nicht. «Es war viel Polizei präsent, was auf jeden Fall adäquat war», sagt er. «Wenn den Bestimmungen der Polizei nicht Folge geleistet wird, muss halt mit Konsequenzen gerechnet werden.»

Die Teilnehmer des Marschs wurden anschliessend mit Bussen zum Stadion gefahren. Eigentlich wäre der Gästeblock ausverkauft gewesen. Bei Anpfiff zeigte sich, dass der harte Kern der Fans allerdings nicht im Stadion anwesend war, wie das Fanradio Radio Gelb-Schwarz berichtet. Die Mitglieder der Ostkurve hätten sich entschieden, die Partie zu boykottieren, aus Protest gegen das Vorgehen der Polizei, sagt der Fan. Rund 150 Personen seien mit einem Regelzug zurück nach Bern gefahren, bestätigt Sicherheitsvorsteher Siegenthaler.


https://www.bernerzeitung.ch/region/thu ... y/25539072

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 10. Februar 2019, 21:25 
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10.02.2019

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Zitat:
Ausschreitungen vor Fussballderby in Thun

Die YB-Fans hätten über eine neue Route in die Stockhorn Arena marschieren müssen. Weil diese ihnen nicht passte, kam es zu Zusammenstössen mit der Polizei. Diese setzte Gummischrot ein.

Erstmals hätte der Marsch der YB-Fans ins Stadion des FC Thun heute über eine neue Route geführt werden sollen. Diese schien den Fans aus Bern jedoch nicht zu passen. Während rund einer halben Stunde versuchten mehrere Hundert YB-Fans erfolglos, trotzdem die alte, abgesperrte Route zu nehmen.

Gegenüber «20 Minunten» und der «Berner Zeitung» bestätigt der Thuner Sicherheitsdirektor Peter Siegenthaler (SP) am Sonntag den Vorfall: «Sie wollten die alte Route begehen aber wir blieben hart.» Auf die Aufforderungen der Polizei, die neue Fanroute zu begehen oder sich in Bussen zum Stadion fahren zu lassen, reagierten einige Fans mit dem Zünden von Pyros und Flaschenwürfen. Diese Vorfälle hat auch Siegenthaler beobachtet.

Dino Dal Farra, Sprecher der Kantonspolizei Bern, bestätigt, dass es vor der Partie in Thun zu entsprechenden Vorfällen gekommen sei. Die Polizei setzte Gummischrot ein. «Wir mussten Mittel einsetzen, nachdem Polizisten mit Steinen beworfen wurden», so Dal Farra. Es seien jedoch keine Personen zu Schaden gekommen.

Die Mehrheit der Fans soll danach per Bus zum Derby gefahren sein. Der eigentlich ausverkaufte Gästesektor war dann aber bei Anpfiff nicht voll. Laut Informationen des Fanradios «Gelb-Schawarz» haben sich Mitglieder der Berner Ostkurve entschieden, das Spiel zu boykottieren. Damit wolle man gegen das Vorgehen der Polizei protestieren, liess ein Fan verlauten. Rund 150 Personen sollen gemäss Siegenthaler noch vor Anpfiff der Partie per Bahn nach Bern zurückgefahren sein.

Die neue Route für die YB-Fans zum Thuner Stadion ist die Folge von Krawallen und Sachbeschädigungen auf dem alten Weg beim letzten Berner Fussballderby. Die neu vorgesehene Route für den Fanmarsch ist fast doppelt so lang wie die alte.


https://www.derbund.ch/bern/kanton/Auss ... y/13624080

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