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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 13. Dezember 2018, 20:01 
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Juve fliegt geschlagen zurück nach Turin

von Raphael Casablanca - Die Spieler von Juventus flogen am Donnerstag zurück nach Turin. Die Stimmung im Flugzeug dürfte insbesondere bei Ronaldo nicht sonderlich gut sein.

Den Young Boys gelang am Mittwoch, was in dieser Saison noch keinem Seria-A-Team in Italien gelungen ist: Sie bezwangen in einer historischen Nacht das grosse Juventus Turin mit 2:1 und feiern ihren ersten Champions-League-Sieg in der Vereinsgeschichte. Deshalb müssen die Juve-Spieler inklusive Ronaldo und Dybala am Donnerstagmorgen frustriert und geschlagen zurück nach Turin fliegen. «Kurz nach 10 Uhr sind die Spieler in ihr Flugzeug gestiegen», heisst es von seiten des Flughafens Bern-Belp.

Um 10.30 flogen die Stars dann von Belp mit ihrem Charter-Flug direkt zurück nach Turin. Dies, nachdem sie die Nacht im Hotel Bellevue in Bern verbracht hatten. Dort hatten sich hunderte Menschen versammelt, um die Juve-Spieler abzufangen und ein Foto mit ihnen zu schiessen.

Die Stimmung auf dem Juve-Rückflug dürfte nicht allzu gut sein. Insbesondere bei Ronaldo, der wegen einer Bewegung zum Ball, das späte Ausgleichstor von Dybala zunichte machte. Trotzdem können sich die Spieler von Juventus über den Gruppensieg und den Einzug in die Achtelsfinals freuen.


https://www.20min.ch/schweiz/bern/story ... n-10579206

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 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Dezember 2018, 00:42 
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#45 Alte Dame, alte Herren

2018 war ein spezielles Jahr für YB. Der erste Meistertitel nach 32 Jahren des ewigen Wartens. Dann die erstmalige Qualifikation für die Champions League. Das europäische Abenteuer ging mit einem Ausrufezeichen zu Ende, dem 2:1 gegen Juventus Turin. Der Sieg änderte indes nichts mehr am Ausscheiden. Sechs Partien auf der grösstmöglichen Bühne hat YB absolviert, vier Punkte erobert und Einnahmen von gut 30 Millionen Franken generiert (wovon dem Verein etwa 60 Prozent zufliessen). Die vier Berner Autoren Pedro Lenz, Bänz Friedli, Klaus Zaugg und Bernhard Giger begleiteten YB in dieser Zeitung mit Kolumnen durch das «YuBeljahr». Zuerst auf dem Weg zum Meistertitel, dann in der Champions League. Heute schreiben sie ein letztes Mal.

Wir heutigen YB-Fans sind es leid, uns von alten Männern erzählen zu lassen, wie das grosse Albert-Sing-YB irgendwann in der Vorsteinzeit den unvergesslichen 1:0-Sieg gegen das beinahe unschlagbare Stade Reims errungen hat. Tausend Mal mussten wir uns erzählen lassen, wie voll das Wankdorf war, wie herrlich der Ball von Geni Meier im Netz zappelte und wie nahe YB dran war, in den Final des Europacups der Landesmeister einzuziehen.

Wir heutigen YB-Fans sind es auch leid, uns von Männern mittleren Alters immer wieder erzählen zu lassen, wie der YB-Spieler Urs Bamert zur Zeit der Manndeckung gegen Real Madrid zum 1:0-Sieg im Hinspiel des Europacups der Landesmeister einnickte. Tausend Mal mussten wir uns anhören, wie stolz der Berner Anhang an jenem Abend war.

Also liebe Stade-Reims-Veteranen, liebe Real-Madrid-Veteranen, seid still und lasst die nächsten hundert Jahre uns heutigen YB-Fans erzählen, von dem Abend, an dem zwei alte Männer, einer ganz vorne und einer ganz hinten, einen Haufen Jungspunde angeführt haben, um die alte Dame aus Turin zu demütigen. Die 36-jährigen Guillaume Hoarau und Marco Wölfli waren auf der Höhe ihrer Aufgabe und schickten das neue Juventus, das Juventus der Nach-Lichtsteiner-Ära, das Juventus von Dybala und Cristiano Ronaldo mit einer 2:1-Packung nach Hause!

Hat da jemand gesagt, 2:1 sei keine Packung? Für uns fühlt sich dieses 2:1 an wie eine Riesenpackung, wie ein Triumph von zwei alten und einem Haufen junger Young Boys über einen Klub von Weltstars, die glaubten, sie kämen zu einem lockeren Betriebsausflug nach Bern. Die Spieler von Juventus waren gedanklich schon beim pochierten Frühstücksei im Hotel Bellevue. Aber der immer geschmeidige Wölfli, der Cristiano Ronaldo den Ball von den Füssen nahm, als gäbe es nichts Einfacheres, und der ebenso geschmeidige Guillaume Hoarau, der zwei Bälle mit einer Souplesse versenkte, als hätte er zwei Songs geträllert, haben uns Blöff-Stoff für die nächsten hundert Jahre gegeben.

Vergesst Reims und Real. Ab sofort reden wir nur noch über Juve!


posting.php?mode=reply&f=1&t=3802

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 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Dezember 2018, 00:49 
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YB-Sportchef Christoph Spycher - «Die Spieler können von mir immer eine ehrliche Meinung erwarten»

Mit einem 2:1-Sieg über Juventus Turin verabschieden sich die Berner Young Boys aus der Fussball-Königsklasse. Ein grosser Erfolg für das Schweizermeisterteam, an dem auch YB-Sportchef Christoph Spycher seinen Anteil hat.

SRF News: Was für ein Abschluss des YB-Champions-League-Abenteuers! Was haben Sie nach dem Abpfiff der Mannschaft und dem Staff gesagt?

Christoph Spycher: Ich habe individuell allen Beteiligten gratuliert. Ich finde, das ganze Team hat einen unglaublichen Steigerungslauf hingelegt in der Champions League. Und nun haben sie den Lohn erhalten für all das, was sie investiert haben. Das hat bei den ersten Spielen vielleicht ein wenig gefehlt. Auch deshalb habe ich mich nach Spielschluss sehr für Spieler und Staff gefreut.

Während sich jetzt alle freuen über den Erfolg, müssen Sie sich als Sportchef Sorgen machen, ob Sie diese Mannschaft zusammenhalten können. Macht Ihnen das Bauchweh?

Es ist ja nicht so, dass ein Spiel wie gestern alles verändert. Wir hatten eine fantastische letzte Saison, dann die erstmalige Champions-League-Kampagne und aktuell die unglaublich souveräne Vorrunde in der Meisterschaft, das war nochmals eine Steigerung gegenüber der letzten Saison.

Unsere Spieler sind auf dem Transfermarkt sicher nicht unattraktiver geworden.

Das alles führt dazu, dass unsere Spieler auf dem Transfermarkt sicher nicht unattraktiver geworden sind. Es ist schwierig zu sagen, was diesen Winter konkret passieren wird. Hinter den Kulissen rumort es am einen oder anderen Ort, das ist aber eigentlich immer so, wenn es auf das Transferfenster zugeht. Wir versuchen, so gut wie möglich gewappnet zu sein.

Kommt jetzt der grosse Ausverkauf, der im Sommer nach dem Titel noch ausgeblieben ist?

Das glaube ich grundsätzlich nicht. Wir haben bei jedem Spieler auch noch ein Wörtchen mitzureden. Wir werden in der zweiten Saisonhälfte sicher nicht mit einer komplett neuen Mannschaft dastehen. Es ist möglich, dass es den einen oder anderen Wechsel gibt.

Ein Wechsel im Winter ist für die Spieler schwierig.

Aber ein Wechsel im Winter ist für die Spieler schwierig: Andere Ligen in Europa kennen keine Winterpause, entsprechend gibt es keine Eingewöhnungszeit und der Druck ist gross. Da müssen sich gerade die jungen Spieler überlegen, ob es für sie der richtige Moment ist, den Club zu wechseln.

Sagt das der Sportchef, der nicht will, dass seine Spieler davonziehen?

Ich sage jedem Spieler ehrlich meine Meinung. Letzten Sommer habe ich vielen Spielern gesagt, sie seien noch nicht reif für einen Wechsel. Das war meine tiefste Überzeugung. Zwei, drei Spielern hab ich aber auch gesagt, sie seien parat für eine grosse Liga. Grundsätzlich können die Spieler von mir erwarten, dass sie von mir trotz der Tatsache, dass ich die Interessen von YB vertrete, eine offene Meinung erhalten, was für ihre Karriere der richtige Schritt ist.

Das Gespräch führte Michael Sahli.


https://www.srf.ch/news/regional/bern-f ... g-erwarten

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 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Dezember 2018, 00:51 
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Ronaldo: Nicht mal der beste Stürmer

Superstar Cristiano Ronaldo erlebt gegen YB einen frustrierenden Abend im Stade de Suisse. Und am Ende verhindert er sogar den 2:2-Ausgleich von Juventus.

Ein bisschen steckt Bern den ganzen Mittwoch im Ronaldo-Fieber. Cristiano Ronaldo ist das dominierende Thema in der Stadt, im Radio, im Internet. Vor dem Bellevue-Hotel, in dem Juventus logiert, gleich neben dem Bundeshaus haben sich mehrere Polizisten aufgestellt.

Sonderschutz für Sonderklasse. Hinter einer langen Abschrankung warten den ganzen Tag Juventus-Fans, ob sich einer ihrer Lieblinge oder gar Ronaldo höchstpersönlich blicken lässt. Verbunden mit der Hoffnung auf ein Foto, ein Autogramm, ein Selfie.

Am Abend im Stadion spielt zwar nicht die allerbeste Mannschaft von Juventus, aber Ronaldo ist dabei, als der italienische Meister die Pflichtaufgabe beim kleinen Schweizer Vertreter möglichst schmerzfrei erledigen will.

Die Young Boys haben sich taktisch etwas einfallen lassen, sie agieren im 3-4-3-System, in der Defensive ist es eine Fünferkette, deren Protagonisten sich leidenschaftlich wehren. Vor allem gegen Ronaldo. Und die leiden. Vor allem gegen Ronaldo.

Wölflis Ronaldo-Dribbling

Denn der Portugiese, der Tore schiesst und Titel gewinnt wie kein anderer, läuft in der Berner Kälte früh heiss. Den ersten Zweikampf verliert er gegen Kevin Mbabu, bald unterläuft ihm ein Hands, aber dann legt er los, als wolle er im Stade de Suisse als erster Spieler vier Tore in einer Partie erzielen.

Unter anderem seinem Rivalen Lionel Messi gelangen drei Treffer, das war 2012 mit Argentinien im Testkick gegen die Schweiz. Die zwei letzten, kurz vor Spielende, gegen den eingewechselten YB-Goalie Marco Wölfli.

Dieser, mittlerweile 36 Jahre alt, stellt sich überraschend auch am Mittwochabend gegen Ronaldo. Der Berner Meisterheld erhält eine Art Belohnungsspiel, gleich zu Beginn setzt er zu einem mutigen Dribbling im eigenen Strafraum gegen Mario Mandzukic an, wie man es eher von Ronaldo erwartet hätte.

Der fünffache Weltfussballer wiederum taucht schon nach 12 Minuten alleine vor Wölfli auf, seinen Schuss wehrt Mohamed Ali Camara auf der Torlinie mit der Brust ab. Kurz darauf lässt Ronaldo den jungen Sandro Lauper wie einen Schulbuben aussehen, verzieht aber seinen Schuss um Zentimeter, dann lenkt er eine scharfe Hereingabe knapp übers Tor ab.

Und schliesslich, kurz vor der Pause, Juventus liegt 0:1 im Rückstand, erhalten die Gäste einen Freistoss rund 18 Meter vor dem YB-Tor zugesprochen. Ronaldo gibt bei der Vorbereitung den Pistolero, nicht so aufreizend wie früher, aber er ist ja gar nicht ein derart überzeugender Freistossschütze, wie er selber das Gefühl hat.

Bei Juventus gibt es ausgewiesene Experten auf diesem Gebiet, vor allem Miralem Pjanic, schiessen tut aber Federico Bernardeschi. Dessen Versuch bleibt an der Mauer hängen, der Ball landet bei Ronaldo, der erneut nur ganz knapp am linken Pfosten vorbei schiesst.

Air France schlägt CR7

Es sind vor der Pause vier Aktionen, die Ronaldo an guten Tagen auch schon zu vier Treffern genutzt hat. Nicht aber an diesem Abend in Bern. Er ist der erste, der nach dem Pausenpfiff in der Kabine verschwindet. Und in der zweiten Halbzeit ist der Superstar deutlich weniger aktiv, die YB-Defensive um den längst erneut herausragenden Lauper hat nun lange Zeit fast alles im Griff.

Es ist an diesem für die Young Boys fantastischen Abend sogar so, dass einer ihrer Stürmer besser ist als der weltbeste Stürmer. Guillaume Hoarau stiehlt Ronaldo mit zwei Toren die Show. Air France fliegt höher als CR7, der ab und zu mit den Mitspielern hadert, mehrmals mit den Spielleitern debattiert, irgendwann in der zweiten Halbzeit sind sogar Züge von Resignation in seiner Körpersprache zu erkennen.

Allerdings nur bis zum Anschlusstor durch Paulo Dybala zehn Minuten vor Spielende, das Ronaldo vorbereitet. Nun steht der 33-Jährige im Mittelpunkt des finalen Sturmlauf seines Teams.

Kurz vor Spielende setzt er einen Kopfball an den Pfosten, das 2:2 durch Dybala weit in der Nachspielzeit verhindert er, weil er knapp im Abseits steht. Es ist, für einmal, überhaupt nicht der Abend des Cristiano Ronaldo.

Er wird die Niederlage im Stade de Suisse verschmerzen können. Bei ihm geht es immer ums Grosse und ums Ganze – und das sind der sechste Titelgewinn in der Champions League und der damit verbundene Legendenstatus.

Mit dem achten Torschützenkönigtitel in der Sternenliga, der ihm auch viel bedeuten würde, wird es aber langsam eng. Er war zwei Partien gesperrt und hat in der Vorrunde nur einmal getroffen. Für ihn ist das ein unterirdischer Wert und ein unwirklicher.

Aber wer hätte gedacht, dass Cristiano Ronaldo einmal gegen YB verlieren würde?


https://www.derbund.ch/front/storybundl ... y/13384135

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 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Dezember 2018, 11:51 
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Zustand zum Einfrieren

Marco Wölfli bleibt im Höhenflug bescheiden wie immer. Im Besitz von Cristiano Ronaldos Leibchen ist ein anderer YB-Spieler.

Es gibt viele Möglichkeiten, den 2:1-Sieg der Young Boys gegen Juventus angemessen zu würdigen. Zum Beispiel: Real Madrid, Napoli, Manchester United, YB. Gegen diese vier Teams hat Juventus 2018 in 48 Partien eine Niederlage erlitten. Der italienische Serienmeister hat dabei nur ein Auswärtsspiel verloren – am Mittwoch in Bern! Oder: Die Young Boys nahmen an einem Abend 3 Millionen Franken Prämien ein und total annähernd 5 Millionen, was fast dem halben Saisonbudget des FC Thun entspricht.

Es existieren einige Figuren und Aufsteiger, die für den märchenhaften Höhenflug des Schweizer Meisters stehen. Gerardo Seoane, vor 12 Monaten noch gegen Wald-und-Wiesen-Vereine in der viertklassigen 1. Liga tätig, ist nun ein Weltclub-Bezwinger. Der Trainer hinterliess auch am Mittwoch einen exzellenten Eindruck. Er ordnete den Coup sachlich ein, sprach von Stolz, aber auch davon, dass es Glück benötige, um ein Team wie Juventus zu schlagen.

«Wir können das nur schaffen, wenn wir eine optimale Leistung abliefern und der Gegner nicht seine beste Form ausspielt.» Die hervorragende Arbeit des 40-Jährigen wird im Ausland beobachtet, zumal der Jungtrainer mit einer unheimlichen Abgeklärtheit unterwegs ist. Souverän und ruhig analysiert er die Dinge, er neigt nicht zu euphorischen Voten und verliert kaum die Übersicht.

Beeindruckend ist seine Bereitschaft, mutig zu sein, er stellt offensiv auf und seine Akteure gut ein, nimmt smarte Personalwechsel vor und fordert taktische Flexibilität (auch während einer Begegnung). Gegen Juventus operierte YB im ungewöhnlichen 3-4-3-System, was sich als passende Ausrichtung erwies. Seoane aber sagte: «Wenn Cristiano Ronaldo eine seiner Chancen in der Startphase ausnutzt, wäre das ein ganz anderes Spiel geworden.»

Wegweisende Entscheide

Die Young Boys werden die Bodenhaftung kaum verlieren. Dafür sorgt auch Christoph Spycher, Sportchef und Baumeister dieser hoffnungsvollen Mannschaft. Das ist sein Werk, und es wäre für Spycher kein einfacher Schritt, YB nächstes Jahr zu verlassen und die sehr reizvolle Herausforderung als Supermanager beim Schweizerischen Fussballverband anzutreten.

Es stehen ohnehin wegweisende Entscheidungen an, wobei der Club so stark aufgestellt ist wie nie. Und im Nachwuchs rollt die nächste Welle begabter Fussballer heran: Am Mittwochnachmittag hatte YB auch in der Youth League gegen Juventus gewonnen (4:2).

Der Zustand des Unternehmens ist derart prächtig, dass man YB wünscht, den Moment einfrieren zu können. Bald werden all die umworbenen Akteure in die grosse Fussballwelt ausschwärmen, einer nach dem anderen, im Winter vielleicht schon Kevin Mbabu und vermutlich Sékou Sanogo, der mit 29 Jahren nach einigen geplatzten Transfers nicht mehr viele Chancen bekommt, in eine Topliga zu wechseln.

Die Papas der Mannschaft, wie sie sich selber nennen, werden auch in der Rückrunde in Bern sein. Captain Steve von Bergen. Torjäger Guillaume Hoarau. Und Marco Wölfli, Berner Fussballlegende mit sizilianischen Wurzeln. Klein sind seine Augen am Donnerstagmorgen, als er im Stade de Suisse den grossen Auftritt Revue passieren lässt.

«Ich schlafe nach Spielen immer schlecht, weil ich Zeit benötige, um runterzufahren», sagt er. Es sei ein toller Abend gewesen, zumal seine zwei kleinen Söhne im Stadion gewesen seien. «Aber sie haben noch keine Vorliebe für Ronaldo oder Messi», sagt Wölfli schmunzelnd. «Sie lieben Wölfli.»

Das tut tout Fussballbern. Er habe ein paar Tage vorher gewusst, dass er spielen werde, sagt Wölfli. «Es ist schön, habe ich diesen Einsatz erhalten, das bedeutet mir viel.» Das Leibchen getauscht hat der 36-Jährige mit Douglas Costa. Das Shirt von Superstar Ronaldo blieb nach der Begegnung in der Juventus-Kabine. Allerdings hatte YB im Vorfeld von der Turiner Vereinsspitze ein Leibchen mit der magischen Nummer 7 erhalten, welches nun im Besitz ist von Miralem Sulejmani, der verletzten Nummer 7 von YB.

Ohne Angst

Auch Marco Wölfli betont, dass der Ball am Mittwochabend ideal für die Young Boys lief. «Und unsere junge Mannschaft hat ohne Angst gespielt», sagt er. «Das fand ich besonders stark.» Der Goalie geriet übrigens ein paarmal mit Ronaldo aneinander, unter anderem, weil der Portugiese ihn nach dem Anschlusstor rempelte. «Und ich war dann froh, entschieden die Schiedsrichter in der Nachspielzeit auf Abseits von Ronaldo, als Dybala das 2:2 schoss», sagt Wölfli.

«Ronaldo hat mich gestört, wobei dieser Schuss auch sonst schwer zu halten gewesen wäre.» Mit einem Augenzwinkern beantwortet Wölfli auch die Frage aller Fussballerfragen, ob Ronaldo oder Lionel Messi der bessere Spieler sei: «Das muss Messi sein, er hat hier im Stade de Suisse mit Argentinien in einem Länderspiel schliesslich zwei Tore gegen mich erzielt.»


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/19814162

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 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Dezember 2018, 12:02 
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Cristiano Ronaldo verabschiedet sich mit Ellbogenschlag

Es war kein leichter Abend für Superstar Cristiano Ronaldo gestern in Bern. Aber lesen Sie selbst.

Das Wichtigste in Kürze
- YB schlägt Juventus sensationell mit 2:1.
- Cristiano Ronaldo wird schon beim Einlaufen ausgepfiffen.
- Ganz am Ende verliert der Superstar kurz die Nerven.

Nein, Glück hat Cristiano Ronaldo gegen YB keines. Ein Schuss streift den Pfosten, einer geht knapp daneben. Und beim vermeintlichen 2:2-Ausgleich in der Nachspielzeit klaut er Dybala den Treffer, weil er den Ball noch ablenken will (und dadurch im Abseits steht).

Der Juve-Star wird von den Berner Fans schon beim Einlaufen ausgepfiffen. Neid muss man sich bekanntlich hart erarbeiten. Unnötig pfeifen statt klatschen: Diese Erfahrung hat Ronaldo mit Real schon 2009 im Letzi gegen den FCZ gemacht, als er mit einem Freistoss aus gefühlt 40 Metern aus dem Zürcher Goalie Johnny Leoni den Johnny Depp machte.

Es ist also kein neues Phänomen, dass Superstars auf Schweizer Fussballplätzen ausgepfiffen werden. Aber warum eigentlich? Wetten, dass jeder Pfeifer ein Selfie mit CR7 machen würde?

Zurück zum Spiel. Trotz fehlendem Wettkampfglück und Fouls an ihm, die nicht gepfiffen werden (Mbabu in der ersten Halbzeit), bleibt Ronaldo cool. Ein «CR7» lässt sich nicht provozieren.

Nach dem Spiel verliert der Superstar dann kurz die Nerven, fährt den Ellbogen aus. Aber da rückt ihm der Kamermann auch unanständig nah auf die Pelle, oder?


https://www.nau.ch/sport/fussball/crist ... g-65464198

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 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Dezember 2018, 13:36 
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#47 Wer, bitte schön, ist hier nun königlich?

2018 war ein spezielles Jahr für YB. Der erste Meistertitel nach 32 Jahren des ewigen Wartens. Dann die erstmalige Qualifikation für die Champions League. Das europäische Abenteuer ging mit einem Ausrufezeichen zu Ende, dem 2:1 gegen Juventus Turin. Der Sieg änderte indes nichts mehr am Ausscheiden. Sechs Partien auf der grösstmöglichen Bühne hat YB absolviert, vier Punkte erobert und Einnahmen von gut 30 Millionen Franken generiert (wovon dem Verein etwa 60 Prozent zufliessen). Die vier Berner Autoren Pedro Lenz, Bänz Friedli, Klaus Zaugg und Bernhard Giger begleiteten YB in dieser Zeitung mit Kolumnen durch das «YuBeljahr». Zuerst auf dem Weg zum Meistertitel, dann in der Champions League. Heute schreiben sie ein letztes Mal.

Die Autos, die auf den Parkplatz gegenüber dem Stadion einbiegen, kommen aus der ganzen Schweiz. In ihnen sitzen Juve-Fans, gut gelaunt und vorweihnächtlich gestimmt. Was für ein Geschenk, ihren Herzensklub zum Jahresabschluss live sehen zu können. Sie haben dafür viel hingelegt, der Schwarzhandel blühte, in der Sitzreihe vornedran im Sektor C hat ein Mann aus Zürich für sich und seinen Sohn je 600 Franken bezahlt.

Sie haben alle Pech gehabt. Es war nicht ihre Weihnacht, es war unsere. Die Weihnachtsmänner waren die vermeintlichen Statisten, der Engelchor gewissermassen, der Spalier steht, wenn die alte Dame nobel heranstolziert.


Grandios war er, dieser bitterkalte Dezemberabend, an dem die Young Boys so unsagbar souverän vorgemacht haben, dass sie in der Königsklasse angekommen sind. Aber ob es das noch mal geben wird? Vielleicht, so wurde im Vorfeld der letzten Runde dieser Champions-League-Kampagne vielerorts spekuliert, vielleicht war der erste Auftritt in der europäischen Königsklasse auch bereits der letzte.

Für Klubs aus kleinen Ligen wird es dort noch schwieriger werden, man will sie eigentlich gar nicht mehr dabeihaben, sie stören nur. Eine geschlossene Liga ausschliesslich für Grossklubs, davon träumen sie in den Teppichetagen in München, Paris und Turin. Darüber, wer dort mitmachen dürfte, würde dann nicht mehr fussballerisches Können entscheiden, sondern das Vereinsbudget.

Sollen sie doch machen! Sie werden so was von scheitern. Weil der Fussball eben nicht Holliday on Ice ist, wo die Stars Pirouetten drehen, sondern ein Spektakel wie am Mittwochabend, ein Spiel, das zwar Regeln hat – dass CR7 im entscheidenden Moment halt im Abseits steht zum Beispiel –, aber keine Gesetze kennt, weil alles, weil jeder Ausgang möglich ist.

Für die Bosse der Grossklubs ist das eine Horrorvorstellung. Für alle anderen entzündet sich genau daran die Leidenschaft, die den Fussball ausmacht. Das Wissen darum, dass auch YB die Chance hat, königlich zu sein.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -133845607

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 Beitrag Verfasst: Freitag 14. Dezember 2018, 16:04 
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SRF über Cristiano Ronaldos Schubser gegen Kameramann

Cristiano Ronaldo schubste nach dem Spiel gegen YB einen Kameramann mit dem Ellbogen weg. Dessen Arbeitgeber, die SRG, äussert sich zum Vorfall.

Das Wichtigste in Kürze
-Cristiano Ronaldo machte im Spiel gegen YB mehrmals eine unglückliche Figur.
-Nach dem Schlusspfiff schubste er mit dem Ellbogen einen Kameramann weg.
- Die SRG äussert sich nun zu dem Vorfall.

Ein Abend zum Vergessen für Cristiano Ronaldo. Nicht nur, dass er mit Juventus Turin den Berner Young Boys unterlag, auch seine persönliche Bilanz liess zu wünschen übrig. Mit einer unnötigen versuchten Intervention verhinderte er den Ausgleichstreffer von Teamkollege Paulo Dybala in der Nachspielzeit.

Und nach dem Abpfiff sorgte er mit einem Ellbogenschubser gegen einen Kameramann für Aufsehen, der ihm ein bisschen nahe gekommen war. Auf Anfrage bestätigt SRF nun, dass es sich dabei um einen SRG-Mitarbeiter handelt.

Der Kameramann sah Ronaldo nicht

Alles harmlos, heisst es dazu im Leutschenbach. «Bei der Berührung [des Kameramanns] war keine Absicht dabei», lässt sich die Medienstelle des Schweizer Fernsehens zitieren.

Auch Ronaldos Schubser ist eher ein genervtes «Geh mal weg!» an einen unaufmerksamen Menschen, als eine wirkliche Aggression. Denn: «Wie in dem Video gut zu sehen ist filmt der Kameramann nicht Ronaldo, sondern in die entgegengesetzte Richtung», meint das «SRF» dazu.

War das vielleicht sogar Ronaldos Problem mit dem Kameramann? Dass dieser nicht ihn gefilmt hat?


https://www.nau.ch/sport/fussball/srf-v ... n-65464546

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