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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 22. August 2018, 16:43 
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Hooligans trudeln in Bern ein

Am Mittwochabend spielen die Berner Young Boys gegen Dinamo Zagreb. Einige der kroatischen Fans gelten als gewaltbereit. Besorgt zeigt man sich in Bern deswegen nicht.

Heute Abend spielen die Berner Young Boys anlässlich des Uefa-Champions-League-Play-off gegen Dinamo Zagreb. Es geht um den Einzug in die Champions League. Mit von der Partie ist auch die Fangruppierung Bad Blue Boys, die des Öfteren mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam macht. Die Uefa hat am Freitag zudem ein Disziplinarverfahren gegen Dinamo Zagreb wegen unsittlichen Verhaltens seiner Fans eröffnet, wie «Nau» berichtete.

Dass die Fangruppierung als gewaltbereit verschrien ist, ist auch in Bern bekannt. «Um den Ruf der Dinamo-Zagreb-Fans wissen wir, natürlich sind wir auch etwas angespannt», sagt Mediensprecher Albert Staudenmann vom Stade de Suisse. Internationale Spiele gelten immer als hohes Risiko, man habe aber Erfahrungen damit. «In der Regel haben wir an internationalen Spielen deswegen mehr Sicherheitsleute im Stadion.» Vor solchen Spielen fänden ausserdem immer mehrere Meetings mit den Sicherheitsverantwortlichen sowie den Behörden und den Fussballclubs statt, um Themen wie Sicherheit am Match zu diskutieren und Informationen auszutauschen.

Die Polizei macht sich noch keine Sorgen: «Wir beobachten die Situation», sagt Polizeisprecher Christoph Gnägi. Man habe schon im Vorfeld mit den Behörden und Clubs in Kontakt gestanden. «Den Fans wurde klar kommuniziert, dass keine Fanmärsche durch Bern gestattet sind.» Wenn aktiv Konfrontationen gesucht würden, werde man einschreiten.

Ob die Bad Blue Boys» bereits eingetroffen sind, oder wann sie in Bern erwartet werden, dazu möchte die Polizei aus Sicherheits- und Organisationsgründen nicht Stellung nehmen. Zu einzelnen Fangruppen äussere sich die Polizei nicht, so Gnägi. Es träfen laufend Fans in Bern ein, vereinzelte seien gemäss Feststellungen bereits am Vormittag angekommen.


https://www.derbund.ch/bern/nachrichten ... y/16754090

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 22. August 2018, 17:48 
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Was Sie vor YB – Zagreb wissen müssen

Die wichtigsten Zahlen vor dem Playoff-Kracher

Um 30 Milionen Franken geht es für YB in den Champions-League-Playoffs gegen Dinamo Zagreb. Die weiteren wichtigsten Zahlen und Fakten zum Duell.

YB steht zum sechsten Mal in der Champions-League-Quali. Drei Mal standen die Berner auch in den Playoffs, schieden aber immer aus: 2010 gegen die Tottenham Hotspurs, 2015 gegen Borussia Mönchengladbach und 2017 gegen ZSKA Moskau. Dabei gab es für YB einen einzigen Sieg: Jenes denkwürdige 3:2 zu Hause gegen die Spurs. Ein Spiel, das YB auch 4:1 hätte gewinnen können.

- In der Saison 1958/59 erreichte YB die Halbfinals des Meistercups, scheiterte dort am übermächtigen Stade Reims. Im 1:0 gewonnenen Heimspiel überfüllten 63'000 (!) Fans das Wankdorf!
- Dinamo Zagreb stand schon sechs Mal in der Champions League! Nun peilt man die dritte Teilnahme in den letzten vier Jahren an.
- Dinamo ist im Europacup seit acht Spielen ungeschlagen!
- Das 2:1 gegen Skenderbeu letztes Jahr im letzten und unbedeutenden Gruppenspiel in der Europa League war der erste europäisch YB-Vollerfolg nach sieben sieglosen Spielen.
- Von den letzten sechs Königsklassen-Quali-Spielen hat YB ein einziges gewonnen. Letzte Saison zu Hause 2:0 gegen Dynamo Kiew.
- Dinamo hat noch nie gegen ein Schweizer Team verloren. Beim bisher einzigen Spiel in der Schweiz zerzauste Dinamo GC in der ersten Runde des Uefa-Cups 1997 in Zürich mit 5:0! Zu Hause in Kroatien gabs ein 4:4. Und gegen den FC Basel 2007 ein 0:0.
- Zagreb hat von seinen bisher fünf CL-Playoff-Spielen vier gewonnen. Nur einmal scheiterte man: 2013 mit 3:4 gegen Austria Wien.
- Sowohl Dinamo wie auch YB haben ihre letzten fünf Spiele gewonnen: Zagreb dreimal in der Meisterschaft und zweimal in der Champions-League-Quali gegen Astana. YB viermal in der Liga, einmal im Cup.

https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 54831.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 22. August 2018, 17:51 
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----------------von ballmoos--------------------
mbabu------wüthrich----von bergen----benito
fassnacht-----sanogo-------sow-----sulejmani
---------------hoarau-------moumi-------------

yb - dinamo zagreb 2:0

hoarau, sulejmani

25'000


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 23. August 2018, 00:01 
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YB bringt sich um gute Ausgangslage

- Die Young Boys und Dinamo Zagreb trennen sich im Hinspiel der CL-Playoffs 1:1.
- Die Berner waren in der 1. Halbzeit das klar bessere Team, Zagreb drehte nach der Pause auf.
- Die Ausgangslage für YB im Rückspiel ist nach dem Remis ungemütlich.

Das Auswärtstor, das die Young Boys in dieser Champions-League-Playoff-Hinspiel gegen Dinamo Zagreb um jeden Preis verhindern wollten, es fiel aus heiterem Himmel: Miralem Sulejmani verlor in der 39. Minute weit in der gegnerischen Platzhälfte den Ball.

Ein Ausgleich aus dem Nichts

Dann ging es schnell: Mislav Orsic konnte nach einem Traumpass des in der Schweiz aufgewachsenen Bosniers Izet Hajrovic aus der eigenen Platzhälfte starten, lief alleine aufs YB-Tor zu und brachte den Ball mühelos an YB-Keeper David von Ballmoos vorbei.

Dabei hatte das Spiel aus Berner Sicht ideal begonnen. Der im gesamten Spiel sehr auffällige Aussenverteidiger Kevin Mbabu führte den Ball mit einem Energieanfall zum Strafraum der Kroaten und vollendete den schönen Angriff nach gut 100 Sekunden gleich selber.

Mit der frühen Führung im Rücken spielte YB mutig, kam durch Guillaume Hoarau zu einer zweiten guten Chance und war den in den ersten 30 Minuten biederen Gästen insgesamt deutlich überlegen. Das 1:1 zur Pause war folglich ein schlechter Lohn für eine starke und engagierte Leistung der Young Boys.

Ausgleich bremst Berner Schwung

Doch so stark das frühe 1:0 YB in der ersten Halbzeit beflügelte, so nachhaltig bremste der Ausgleich den Berner Schwung nach der Pause. Zwar war der Schweizer Meister weiterhin oft im Ballbesitz, kreierte allerdings kaum noch Torgefahr.

Im Gegenteil: Gefährlich wurde es nur vor YB-Keeper Von Ballmoos. Und zwar gleich mehrfach: Hajrovic scheiterte erst am Torhüter und wenig später am Pfosten, anschliessend rettete Von Ballmoos gegen Orsic mit einer absoluten Traumparade.

Mit der frühen Führung im Rücken spielte YB mutig, kam durch Guillaume Hoarau zu einer zweiten guten Chance und war den in den ersten 30 Minuten biederen Gästen insgesamt deutlich überlegen. Das 1:1 zur Pause war folglich ein schlechter Lohn für eine starke und engagierte Leistung der Young Boys.

Ausgleich bremst Berner Schwung

Doch so stark das frühe 1:0 YB in der ersten Halbzeit beflügelte, so nachhaltig bremste der Ausgleich den Berner Schwung nach der Pause. Zwar war der Schweizer Meister weiterhin oft im Ballbesitz, kreierte allerdings kaum noch Torgefahr.

Im Gegenteil: Gefährlich wurde es nur vor YB-Keeper Von Ballmoos. Und zwar gleich mehrfach: Hajrovic scheiterte erst am Torhüter und wenig später am Pfosten, anschliessend rettete Von Ballmoos gegen Orsic mit einer absoluten Traumparade.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... sgangslage

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 23. August 2018, 00:03 
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Dämpfer für YB

Schwierige Ausgangslage für das Rückspiel: Der Schweizer Meister kommt gegen Zagreb nicht über ein 1:1 hinaus.

Das Ergebnis gibt den Kroaten für das Rückspiel vom nächsten Dienstag dank dem Auswärtstor einen offensichtlichen Vorteil. Aber die effektiven Leistungen über 90 Minuten in Bern haben gezeigt, dass die Young Boys den im Europacup wesentlich erfahreneren Serienmeister aus Zagreb dominieren können. Tore, die sie im Hinspiel teils mit Pech, teils wegen Mängeln im Abschluss verpasst haben, können die Berner in der Revanche durchaus nachholen.

YB mit Blitzstart

Nach 99 Sekunden steigerte der begehrte rechte Aussenverteidiger Kevin Mbabu seinen ohnehin schon hohen Marktwert. Mit einem Lauf über 60 Meter löste der Genfer Junginternationale einen Angriff auf, den er mit einer Stafette über Christian Fassnacht und Assistgeber Nicolas Moumi Ngamaleu aus kurzer Distanz selber zum 1:0 abschloss. So früh das Tor fiel, hätte es auch bereits das 2:0 sein können, denn schon nach wenigen Spielsekunden hatte Miralem Sulejmani einen Schlenzer aus guter Position knapp am weiteren Pfosten vorbei gezogen.

In allen Champions-League-Qualifikationsspielen der letzten zwei Jahre gegen ähnlich starke Mannschaften - Schachtar Donezk, Borussia Mönchengladbach, Dynamo Kiew, ZSKA Moskau - war den Bernern eine derart gute Halbzeit gelungen, wie es die ersten 45 Minuten gegen Dinamo Zagreb waren. Der Ertrag jedoch war nicht nur schlecht, sondern wegen Dinamos Auswärtstor sogar im Verlustbereich. Als der linke Aussenspieler Mislav Orsic, einer von nur drei Kroaten in Zagrebs Startaufstellung, nach 40 Minuten einen Konter zum 1:1 abschloss, hätten die Berner mindestens 2:0 führen müssen. Ein paar gute Chancen vergaben sie selbst, bei der besten Möglichkeit nach dem 2:0 scheiterte Guillaume Hoarau nach 20 Minuten mit einem Kopfball an Torhüter Daniel Zagorac, der mit einer mirakulösen Parade abwehrte.

Dinamo Zagreb mit Leistungssteigerung

Die zweite Hälfte vor über 21'000 Zuschauern im Stade de Suisse zeigte ein anderes Bild. Zuerst verpasste Hoarau mit einem missglückten Schuss aus bester Position ein weiteres Mal sein 12. Tor im Europacup. Aber schon bald drückte Dinamo während fünf Minuten derart stark, dass die Berner mit Mühe und Glück um weitere Gegentore herumkamen. An vorderster Front war plötzlich Izet Hajrovic, der Aargau-Bosnier mit langer Vergangenheit bei der Grasshoppers. Zuerst scheiterte er mit einem platzierten Schuss am hervorragend reagierenden Goalie David von Ballmoos, und kurz darauf traf er mit einem Schuss, der unhaltbar gewesen wäre, den rechten Pfosten. Wieder nur eine Minute später musste erneut von Ballmoos in höchster Not eingreifen, diesmal gegen einen Schuss des Torschützen Orsic. Von dort weg hatte YB die Partie wieder im Griff und die Möglichkeiten auf ihrer Seite. Moumi Ngamaleu scheiterte zweimal knapp.

Trainer Gerardo Seoane kehrte nach den massiven Umstellungen beim Cupspiel in Biel zur gewohnten Formation zurück, mit der die Berner die ersten vier Meisterschaftsspiele der Saison alle gewonnen hatten. Dinamos Trainer Nenad Bjelica nominierte den Schweizer Internationalen Mario Gavranovic als einzige Sturmspitze, nachdem in den vorangegangenen Qualifikationsspielen gegen Astana (2:0 und 1:0) der Kroate Mario Budimir diese Position eingenommen hatte.

Young Boys - Dinamo Zagreb 1:1 (1:1)
21'463 Zuschauer - SR Undiano Mallenco (ESP)
Tore: 2. Mbabu (Moumi Ngamaleu) 1:0. 40. Orsic 1:1.
Young Boys: von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, von Bergen, Benito; Fassnacht (70. Aebischer), Sow, Sanogo, Sulejmani; Moumi Ngamaleu (81. Nsame), Hoarau.
Dinamo Zagreb: Zagorac; Stojanovic, Théophile-Catherine, Dilaver, Leovac; Ademi; Hajrovic (83. Kadzior), Olmo (86. Sunjic), Gojak, Orsic; Gavranovic (74. Budimir).
Bemerkungen: Young Boys ohne Lauper, Lotomba (beide verletzt) und Assalé (rekonvaleszent/wieder im Training). Dinamo Zagreb komplett. 60. Pfostenschuss von Hajrovic.
Verwarnungen: 14. Sanogo (Foul), 42. Théophile-Catherine (Foul). 66. Gavranovic (Foul).


https://www.derbund.ch/sport/fussball/D ... y/28012076

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 23. August 2018, 00:05 
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22.08.2018

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Schwerer Gang ins Playoff-Rückspiel

Von Ballmoos wahrt YB den Traum der Champions League

Die Berner kommen im Champions-League-Playoffspiel gegen Dinamo Zagreb nicht über ein 1:1 hinaus. Nun muss sich YB in einer Woche im Hexenkessel von Zagreb einer Herkulesaufgabe stellen.

Das Spiel: Nach einem furiosen Start von YB und dem frühen Führungstreffer durch Kevin Mbabu haben die Berner das Spiel klar im Griff. In der ersten Halbzeit kommen die Kroaten nur selten vors Berner-Tor. Die Young Boys kombinieren sich immer wieder schön durch die gegnerische Abwehr. Doch dann der Schock! Mit einem blitzschnellen Konter und nur zwei Pässen gleicht Dinamo Zagreb kurz vor der Pause aus. In der zweiten Halbzeit kann YB nicht da weitermachen wo sie aufgehörthaben. Umso stärker kommt Zagreb aus der Kabine zurück. Der Pfosten und Torhüter Von Ballmoos retten die Schweizer vor einem Rückstand. In der sogenannten YB-Viertelstunde können die Berner wieder aufdrehen, bleiben aber ohne Torerfolg.

Die Tore:

1:0, 2. Minute | Aussenverteidiger Kevin Mbabu tankt sich nach knapp einer Minute durch die ganze Dinamo-Abwehr, bevor er danach den Ball nach aussen zu Ngamaleu spielt. Der spielt den Ball perfekt in den Strafraum, wo der mitgelaufene Mbabu vor dem kroatischen Torwart akrobatisch den Ball versenkt.

1:1, 40. Minute | In der gegnerischen Platzhälfte verlieren die Berner unglücklich den Ball und dann geht es schnell. Mit nur zwei Pässen stehen die Kroaten vor dem YB-Tor. Miroslav Orsic schiesst kurz vor der Pause eiskalt zum Ausgleich.

Das gab zu reden: Foul oder nicht vor Zagrebs 1:1? Spontan sahs nach einem Foulspiel. Doch die Zeitlupe zeigt: Dani Olmo streichelt den Ball Sekundenbruchteile, bevor er Sulejmanis Bein trifft. Ref Undiano hat Sperberaugen – oder einfach Glück …

Der Beste: Blitzsauberes Tor, als er nach einem Lauf in Volltempo über 50 Meter die Konzentration und die Spannung bis zum Schluss aufrecht hält. Und dann schlenzt Mislav Orsic den Ball in den Winkel, wo ihn Von Ballmoos unfassbarerweise noch rausfischt. Orsic ist die bessere Nummer 99 als Hoarau …

Der Schlechteste: So wirds nichts mit einem Transfer in die Bundesliga. Zumindest noch nicht. Das Spiel läuft an Christian Fassnacht völlig vorbei. Sinnbild: Ein Abschluss aus 18 Metern Richtung Cornerfahne.

So gehts weiter: Nach dem entäuschenden Hinspiel im Stade de Suissse müssen die Berner in einer Woche definitiv versuchen konstanter zu spielen. Da wird die Aufgabe aber nicht einfacher, wenn die Kroaten dann mit ihrem Heimpublikum im Rücken auf das Tor von David Von Ballmoos stürmen.

**********************
YB – Dinamo Zagreb 1:1 (1:1)

Stade de Suisse, 21'463 Fans

YB: Von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Fassnacht, Sow, Sanogo, Sulejmani; Ngamaleu, Hoarau.

Dinamo: Zagorac; Stojanovic, Théophile-Catherine, Dilaver, Leovac; Ademi; Hajrovic, Dani Olmo, Gojak, Orsic; Gavranovic.

SR: Undiano (Sp)

Einwechslungen:

YB: Aebischer (70. für Fassnacht), Nsame (81. für Ngamaleu)
Dinamo: Budimir (74. für Gavranovic), Kadzior (83. für Hajrovic), Sunjic (86. für Dani Olmo)

Gelb:

14. Sanogo. 42. Théophile-Catherine. 67. Gavranovic (alle Foul)

Bemerkungen:

YB ohne Lotomba, Assalé, Teixeira, Lauper (verletzt).


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 57879.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 23. August 2018, 00:10 
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22.08.2018

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Jetzt wird es verdammt schwer – YB schafft gegen Zagreb nur ein 1:1

Die Young Boys können sich im Playoff-Hinspiel der Champions League keinen Vorteil erspielen. Der Schweizer Meister kommt daheim gegen Dinamo Zagreb nur zu einem 1:1.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Mit dieser Frage hatte die «Berner Zeitung» die Gefühlslage bei den Young Boys und in der Hauptstadt vor den Playoff-Spielen gegen Dinamo Zagreb auf den Punkt gebracht. Gegen den 19-fachen kroatischen Meister rechnete sich der Schweizer Titelträger gute Chancen aus, erstmals an die Honigtöpfe der Champions League zu kommen und im Stade de Suisse magische Nächte zu feiern.

Doch am Ende eines warmen Sommerabends kehrte der Grossteil der 21 463 Zuschauer im Bewusstsein nach Hause zurück, dass die Chancen der Young Boys auf die Königsklasse und die Aussichten auf den 30-Millionen-Franken-Jackpot kleiner geworden sind. Das 1:1 spricht vor dem Rückspiel am nächsten Dienstag im Maksimir-Stadion auch dank des Auswärtstores für Dinamo. Dieses blieb auch im vierten Europacupspiel gegen einen Schweizer Klub ungeschlagen. Es bräuchte in einer Woche einen veritablen Exploit von YB, um sich den Traum von den Sternen doch noch zu erfüllen. Die Europa League haben sie ja bereits auf sicher. Im sechsten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Gerardo Seoane blieb YB zum ersten Mal ohne Sieg.

Hajrovics Pfostenschuss

Ja, es war gar festzustellen, dass es für die Berner noch schlechter hätte kommen können. Denn die wie verwandelt aus der Kabine gekommenen Gäste hatten in der Viertelstunde nach der Pause drei exzellente Torchancen, den zweiten Auswärtstreffer zu erzielen. Zwei Mal hielt David von Ballmoos überragend, einmal rettete nach einem Schuss des Aargauers Izet Hajrovc der Pfosten. YB spielte nach der Pause längst nicht mehr so gut, nicht mehr so zwingend, wie zuvor. Deshalb war das 1:1 auch leistungsgerechnet.

Begonnen hatten die Berner dagegen äusserst beeindruckend. Sie hatten strotzend vor Selbstvertrauen und Tatendrang losgelegt, als müssten sie das Duell mit Dinamo schon in der ersten Viertelstunde des Hinspiels zu ihren Gunsten entscheiden. Lange mussten sie nicht auf den Lohn warten, denn schon nach zwei Minuten schoss Rechtsverteidiger Kevin Mbabu das 1:0. Er schloss einen von ihm selber eingeleiteten Angriff über Christian Fassnacht und Moumi Ngamaleu mit einer Direktabnahme ab. Es war erst sein viertes Tor im Profifussball.
Er schockte damit die Gäste, die zunächst nicht ins Spiel kamen und nach 20 Minuten hätte Guillaume Hoarau das 2:0 machen müssen. Nach einer Flanke von Loris Benito kam der Franzose zum Kopfball, scheiterte aber mit seinem Aufsetzer am glänzend parierenden Keeper Danijel Zagorac. Eine Chance, die Hoarau in neun von zehn Fällen zu einem Tor nützt – höchst bedauerlich nur, dass er es ausgerechnet in einem Spiel von dieser Bedeutung nicht tat.

Vielleicht etwas übermütig

YB liess sich nicht entmutigen, powerte weiter und hinterher liess es sich (leicht) sagen, wurde vielleicht ein Quäntchen übermütig. Fünf Minuten vor der Pause waren alle Berner in der Vorwärtsbewegung, als sich Miralem Sulejmani vom spanischen Talent Dani Olmo den Ball wegspitzeln liess und die Zagreber über Kévin Théophile-Catherine und Izet Hajrovic blitzschnell einen Konter lancierten. Der linke Aussenläufer Mislav Orsic bewahrte ruhig Blut und nützte das starke Zuspiel Hajrovics zum 1:1.

Es war der erste Schuss aufs YB-Tor. Aber er sass. Und könnte YB, im wahrsten Sinne des Wortes, viele Millionen teuer zu stehen kommen.

Wenn nicht jetzt, wann dann? Gut möglich, dass es erst im nächsten Jahr so weit ist.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -132956883

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 23. August 2018, 00:12 
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Kratzer in der idealen YB-Welt

Das 1:1 im Hinspiel des Champions-League-Play-offs setzt die Young Boys unter Zugzwang. Am Dienstag werden sie in Zagreb mindestens ein Tor brauchen – und mehr als nur besondere Mbabu-Momente.

Die Partie begann mit Momenten des Staunens und Schwelgens, mit Ausschnitten aus einer idealen YB-Welt. Zum Beispiel mit Kevin Mbabu.

Einen solchen Spieler muss ein Schweizer Fussballklub zuerst einmal haben. Wenn der YB-Aussenverteidiger loslegt auf der rechten Seite, geht oft ein Raunen durch die Ränge, weil die Wahrscheinlichkeit besteht, dass sich etwas Besonderes ankündigt – so weit hat es Mbabu gebracht. Im Hinspiel der Champions-League-Play-offs war dieses Raunen schon in der zweiten Minute erstmals zu hören, Mbabu zog los, mit dem Ball am Fuss, Tempo Teufel, drang in Richtung Strafraum vor, spielte zu Christian Fassnacht, Fassnacht spielte weiter zu Nicolas Ngamaleu, Ngamaleu spielte zur Mitte, wo bereits Mbabu stand – 1:0.

Es war der Anfang einer halben Stunde beeindruckenden YB-Fussballs. Die Berner dominierten Dinamo Zagreb, als wäre es eine Selbstverständlichkeit, sie erarbeiteten sich Chance um Chance, eine höhere Führung wäre bald einmal verdient gewesen. Überdies verteidigten sie diszipliniert, es gab eine Szene, in der Mbabu und Fassnacht tief in der eigenen Platzhälfte keine Ruhe gaben, bis sie dem Gegner den Ball in Koproduktion abgeluchst hatten – und schon ging es wieder vorwärts.

Ein Moment der Unachtsamkeit

Das Team war auf Angriff gepolt, auf eine gewisse Unerschrockenheit – und es zog vorerst Nutzen daraus, wie sehr es eingespielt ist. Der neue Trainer Gerardo Seoane nominierte für die Startaufstellung gegen Zagreb ausschliesslich Mitglieder des Meisterteams. Eine solche Konstellation ist unüblich, gerade erfolgreiche Teams kleinerer Ligen erleben oft grosse Umbrüche. YB aber verlor in diesem Transfersommer erst einen Leistungsträger, Kasim Nuhu. Wie viele ihm bis zum Ende der Transferperiode am 31. August noch folgen werden, dürfte auch vom Ergebnis der Champions-League-Qualifikation abhängen. Der Einzug in die Königsklasse würde die Chancen erhöhen, dass Mbabu in Bern bleibt – oder von dannen zieht, aber nach überzeugenden und wertsteigernden Play-off-Spielen immerhin für so viel Geld, wie es sich YB vorstellt, also für mindestens 10 Millionen Franken.

Aber diese Überlegungen stammen aus einer idealen YB-Welt, und diese Welt erlitt Kratzer. Als das halbe Stadion das nächste YB-Tor erwartete oder zumindest den nächsten Mbabu-Rush, gab es in der Abwehrarbeit einen Moment der Unachtsamkeit; das gesamte YB-Team war so weit aufgerückt, dass es in der 40. Minute eine einzige kluge gegnerische Idee brauchte, um die Verteidigung auszuhebeln – Mislav Orsic rannte alleine auf David von Ballmoos zu und traf zum 1:1. Es war aus Sicht der Gäste das wertvolle Auswärtstor, das die Aufgabe der Berner am nächsten Dienstag in Zagreb so schwierig machen wird.

Zwei, drei Geniestreiche

YB wird mindestens ein Tor schiessen und tendenziell vorwärtsspielen müssen – doch wie konterstark das Dinamo-Team ist, zeigte sich in der zweiten Halbzeit. Es war rund eine Stunde gespielt, als sich die Kroaten innert weniger Minuten drei grosse Chancen schufen, der frühere GC-Junior Izet Hajrovic traf den Pfosten. Es waren Andeutungen von Geniestreichen, wie sie von YB kaum mehr kamen, auch nicht von Offensivleadern wie Guillaume Hoarau oder Miralem Sulejmani, die europäisch wieder einmal auffallend viel weniger Wirkung entfalteten als in der Super League. Gewiss, die Berner blieben hartnäckig und konzentriert, aber Dinamo begegnete ihnen mit einer Abgebrühtheit, als gelte es nichts mehr zu befürchten. Immerhin stehen die YB-Vorzeichen resultatmässig besser als in den vergangenen Play-off-Anläufen: 2016 war YB im Hin- und Heimspiel Mönchengladbach 1:3 unterlegen, 2017 ZSKA Moskau 0:1.

Am Schluss hatte YB 21-mal aufs gegnerische Tor geschossen, Dinamo Zagreb nur 8-mal. Aber diese Überlegenheit war nach 90 Minuten irgendwie nur noch eine ferne Erinnerung. Die Partie endete mit der Vorahnung, dass es in Zagreb mehr braucht als nur besondere Mbabu-Momente, wenn YB erstmals in die Champions League einziehen will.

Young Boys - Dinamo Zagreb 1:1 (1:1). 21 463 Zuschauer. – Schiedsrichter: Undiano Mallenco (ESP). – Tore: 2. Mbabu 1:0. 40. Orsic 1:1. – Young Boys: von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, von Bergen, Benito; Fassnacht (70. Aebischer), Sow, Sanogo, Sulejmani; Moumi Ngamaleu (81. Nsame), Hoarau. – Dinamo Zagreb: Zagorac; Stojanovic, Théophile-Catherine, Dilaver, Leovac; Ademi; Hajrovic (83. Kadzior), Olmo (86. Sunjic), Gojak, Orsic; Gavranovic (74. Budimir). – Young Boys ohne Lauper, Lotomba (beide verletzt) und Assalé (rekonvaleszent/wieder im Training). Dinamo Zagreb komplett. 60. Pfostenschuss von Hajrovic. Verwarnungen: 14. Sanogo (Foul), 42. Théophile-Catherine (Foul). 66. Gavranovic (Foul).


https://www.nzz.ch/sport/kratzer-in-der ... ld.1413600

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 23. August 2018, 01:52 
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YB in Rücklage

Die Young Boys hätten im Hinspiel des Champions-League-Playoff gegen Dinamo Zagreb früh 3:0 führen können. Am Ende müssen sie über das 1:1 froh sein.

Und auf einmal ist es nach der Pause ein komplett neues Fussballspiel. Nun dominiert der Gast, nun sind es die Young Boys, die defensiv wackeln, nun hadert Dinamo Zagreb mit der Chancenauswertung. 1:1 steht es im Hinspiel des Champions-League-Playoff im Stade de Suisse, und es läuft die 57. Minute, als YB-Goalie David von Ballmoos einen Schuss von Izet Hajrovic stark abwehrt.

Es ist seine erste Parade des Abends. Kurz darauf wäre der junge Torhüter chancenlos, doch Hajrovic trifft nach einer feinen Einzelleistung den Innenpfosten. Und in der 61. Minute schliesslich lenkt von Ballmoos den Ball nach einem scharfen Abschluss von Mislav Orsic mirakulös um das Tor.

In einer Partie, in der sie Mitte der ersten Halbzeit 3:0 hätten führen können, müssen die Young Boys auf einmal froh sein, nicht in Rückstand zu sein.

Sie benötigen ein paar Minuten, um sich von der kurzen, aber heftigen Druckphase der Gäste zu erholen. In der Schlussviertelstunde legen sie wieder den Vorwärtsgang ein, nicht mehr mit jener Wucht und Vehemenz der Startphase, aber wieder strukturiert und überlegt. Die Zagreb-Defensive ist nun jedoch wesentlich besser sortiert als vor der Pause, das 2:1 gelingt YB vor rund 21 500 Zuschauern nicht mehr.

Der rasante YB-Start

Der mitreissende Fussballabend in Bern begann kurz vor 21 Uhr mit dem Abspielen der mythischen Champions-League-Hymne. Das Playoff gehört bereits zur Königsklasse, und so präsentierte sich das Stade de Suisse im Sternenligakleid. Und die Young Boys legten los, als gelte es, einen 0:3-Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen.

Miralem Sulejmani schoss nach 44 Sekunden mit seinem schwächeren rechten Fuss Zentimeter am Tor vorbei. Kurz darauf meldete sich Kevin Mbabu mit einem seiner unnachahmlichen Läufe übers halbe Feld an. Er erhielt via Steve von Bergen und Sékou Sanogo den Ball, sprintete 50 Meter nach vorne, band Christian Fassnacht in den Angriff ein, und nach einer Flanke Nicolas Ngamaleus stand Mbabu nach genau 100 Sekunden am Fünfmeterraum, um das 1:0 zu erzielen.

Es ist keineswegs ausgeschlossen, dass Mbabu mit dieser Aktion seinen Marktwert und damit die Ablösesumme für einen Transfer in eine Topliga in jene Dimensionen schraubte, in denen die Young Boys ihren seit Monaten überzeugenden Rechtsverteidiger nach dem Playoff noch verkaufen würden.

Die Young Boys nahmen den Fuss nach dem Traumstart nicht vom Gaspedal. Sie agierten aufsässig, leidenschaftlich, solidarisch, sie waren spritziger, zweikampfstärker, spielfreudiger – und sie erspielten sich eine gute Möglichkeit nach der anderen. Nach 20 sehr überzeugenden Minuten verzeichneten sie acht gefährliche Abschlüsse, dem 2:0 ganz nahe kam Guillaume Hoarau bei einem seiner drei Kopfbälle, den Zagrebs Torhüter Danijel Zagorac brillant parierte.

Die kalte Dusche

Erst Mitte der ersten Halbzeit vermochten sich die vorerst überforderten Gäste ein bisschen aus der Umklammerung zu befreien. Es dauerte jedoch bis zur 35. Minute, ehe sie erstmals halbwegs gefährlich zum Abschluss kamen. YB blieb das aktivere Team, nicht mehr ganz so schwungvoll unterwegs zwar, aber immer noch mit der Kontrolle über das Geschehen.

Manchmal jedoch genügt ein Ballverlust, um ein Fussballspiel auf den Kopf zu stellen. Sulejmani liess sich in der 39. Minute von Dani Olmo tief in der Hälfte des Gegners den Ball abluchsen, was Dinamo Zagreb die Möglichkeit eröffnete, einen Umschaltangriff in Perfektion zu demonstrieren.

Der bosnische Nationalspieler Izet Hajrovic, in der Schweiz aufgewachsen und bei GC ausgebildet, schlug gegen ein entblösstes YB den feinen Pass in die Tiefe, Orsic durfte von der Mittellinie alleine aufs Tor laufen. Auch, weil der stürmende Abwehrspieler Mbabu noch am Zagreb-Strafraum stand. Der linke Flügelspieler Orsic verwertete kühl zum 1:1.

Es war die eiskalte Dusche für die Young Boys. Das Unentschieden zur Pause musste sich für sie angesichts der eklatanten Überlegenheit und 10:3 Schüssen wie ein Rückstand anfühlen.

Und genau genommen liegt YB nach dem Hinspiel des Playoff ja auch in Rücklage. Will der Schweizer Meister erstmals in der Vereinsgeschichte an der Champions League teilnehmen, muss er am nächsten Dienstag in Zagreb gewinnen – oder ein Unentschieden mit mehr als einem geschossenen Tor erreichen.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/12981382

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Dämpfer für YB

Schwierige Ausgangslage für das Rückspiel: Der Schweizer Meister kommt gegen Zagreb nicht über ein 1:1 hinaus.

Das Ergebnis gibt den Kroaten für das Rückspiel vom nächsten Dienstag dank dem Auswärtstor einen offensichtlichen Vorteil. Aber die effektiven Leistungen über 90 Minuten in Bern haben gezeigt, dass die Young Boys den im Europacup wesentlich erfahreneren Serienmeister aus Zagreb dominieren können. Tore, die sie im Hinspiel teils mit Pech, teils wegen Mängeln im Abschluss verpasst haben, können die Berner in der Revanche durchaus nachholen.

YB mit Blitzstart

Nach 99 Sekunden steigerte der begehrte rechte Aussenverteidiger Kevin Mbabu seinen ohnehin schon hohen Marktwert. Mit einem Lauf über 60 Meter löste der Genfer Junginternationale einen Angriff auf, den er mit einer Stafette über Christian Fassnacht und Assistgeber Nicolas Moumi Ngamaleu aus kurzer Distanz selber zum 1:0 abschloss. So früh das Tor fiel, hätte es auch bereits das 2:0 sein können, denn schon nach wenigen Spielsekunden hatte Miralem Sulejmani einen Schlenzer aus guter Position knapp am weiteren Pfosten vorbei gezogen.

In allen Champions-League-Qualifikationsspielen der letzten zwei Jahre gegen ähnlich starke Mannschaften - Schachtar Donezk, Borussia Mönchengladbach, Dynamo Kiew, ZSKA Moskau - war den Bernern eine derart gute Halbzeit gelungen, wie es die ersten 45 Minuten gegen Dinamo Zagreb waren. Der Ertrag jedoch war nicht nur schlecht, sondern wegen Dinamos Auswärtstor sogar im Verlustbereich. Als der linke Aussenspieler Mislav Orsic, einer von nur drei Kroaten in Zagrebs Startaufstellung, nach 40 Minuten einen Konter zum 1:1 abschloss, hätten die Berner mindestens 2:0 führen müssen. Ein paar gute Chancen vergaben sie selbst, bei der besten Möglichkeit nach dem 2:0 scheiterte Guillaume Hoarau nach 20 Minuten mit einem Kopfball an Torhüter Daniel Zagorac, der mit einer mirakulösen Parade abwehrte.

Dinamo Zagreb mit Leistungssteigerung

Die zweite Hälfte vor über 21'000 Zuschauern im Stade de Suisse zeigte ein anderes Bild. Zuerst verpasste Hoarau mit einem missglückten Schuss aus bester Position ein weiteres Mal sein 12. Tor im Europacup. Aber schon bald drückte Dinamo während fünf Minuten derart stark, dass die Berner mit Mühe und Glück um weitere Gegentore herumkamen. An vorderster Front war plötzlich Izet Hajrovic, der Aargau-Bosnier mit langer Vergangenheit bei der Grasshoppers. Zuerst scheiterte er mit einem platzierten Schuss am hervorragend reagierenden Goalie David von Ballmoos, und kurz darauf traf er mit einem Schuss, der unhaltbar gewesen wäre, den rechten Pfosten. Wieder nur eine Minute später musste erneut von Ballmoos in höchster Not eingreifen, diesmal gegen einen Schuss des Torschützen Orsic. Von dort weg hatte YB die Partie wieder im Griff und die Möglichkeiten auf ihrer Seite. Moumi Ngamaleu scheiterte zweimal knapp.

Trainer Gerardo Seoane kehrte nach den massiven Umstellungen beim Cupspiel in Biel zur gewohnten Formation zurück, mit der die Berner die ersten vier Meisterschaftsspiele der Saison alle gewonnen hatten. Dinamos Trainer Nenad Bjelica nominierte den Schweizer Internationalen Mario Gavranovic als einzige Sturmspitze, nachdem in den vorangegangenen Qualifikationsspielen gegen Astana (2:0 und 1:0) der Kroate Mario Budimir diese Position eingenommen hatte.

Young Boys - Dinamo Zagreb 1:1 (1:1)
21'463 Zuschauer - SR Undiano Mallenco (ESP)
Tore: 2. Mbabu (Moumi Ngamaleu) 1:0. 40. Orsic 1:1.
Young Boys: von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, von Bergen, Benito; Fassnacht (70. Aebischer), Sow, Sanogo, Sulejmani; Moumi Ngamaleu (81. Nsame), Hoarau.
Dinamo Zagreb: Zagorac; Stojanovic, Théophile-Catherine, Dilaver, Leovac; Ademi; Hajrovic (83. Kadzior), Olmo (86. Sunjic), Gojak, Orsic; Gavranovic (74. Budimir).
Bemerkungen: Young Boys ohne Lauper, Lotomba (beide verletzt) und Assalé (rekonvaleszent/wieder im Training). Dinamo Zagreb komplett. 60. Pfostenschuss von Hajrovic.
Verwarnungen: 14. Sanogo (Foul), 42. Théophile-Catherine (Foul). 66. Gavranovic (Foul).


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/28012076

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