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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. August 2018, 01:37 
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«Ich hab viele gute Erinnerungen ans Stade de Suisse»

Schiesst Gavranovic YB aus der Königsklasse?

Mario Gavranovic (28) will mit Dinamo Zagreb dem Schweizer Meister YB die Champions League versauen. SonntagsBlick besuchte unseren Nati-Stürmer in Kroatiens Hauptstadt.

Das Restaurant haben Mario Gavranovic und seine Frau Anita vorgeschlagen. Das «Boban» sei eine gute Wahl, sagt der Uber-Fahrer, das Essen da vorzüglich. Der Besitzer ist Zvonimir Boban, kroatische Fussball-Legende und heutiger stellvertretender Generalsekretär bei der Fifa. «Boban ist ein Volksheld. Mittlerweile wurde er aber von Luka Modric abgelöst», sagt Gavranovic und bestellt Carpaccio als Vorspeise, danach Pasta.

Boban ist der grösste Fussballer Kroatiens der Vergangenheit, Real-Star Modric der Gegenwart. Und Gavranovic? Der gebürtige Tessiner mit den kroatischen Wurzeln wurde unlängst von einem kroatischen Journalisten als bester Fussballer der Liga bezeichnet. «Wenn ein Journalist so etwas sagt, dann muss es ja stimmen...», sagt der 28-jährige Nati-Stürmer und lacht.

Doch seine Zahlen sprechen für sich: 40 Tore in 80 Spielen für Rijeka. Seit seinem Wechsel diesen Februar zu Dinamo hat er in bisher 23 Partien 12 Tore erzielt. Obwohl er diese Saison erst zu Joker-Einsätzen gekommen ist – da er wegen der WM fast die komplette Vorbereitung verpasste – hat er schon wieder 3 Tore auf seinem Konto. Auch sein Marktwert ist mit 4 Mio. Franken so hoch wie noch nie.

Liegt es an der kroatischen Luft, dass er so oft trifft? «Keine Ahnung an was es liegt. Es gefällt uns hier einfach ausgezeichnet. Die Stadt, der Klub, alles ist perfekt. Am Wetter liegt es zur Zeit jedenfalls nicht, es ist viel zu heiss.» Oft gegen 40 Grad – und im Gegensatz zu Rijeka, das am Meer liegt, ist es in Zagreb noch windstill. «Deshalb gehe ich auch am Nachmittag kaum aus dem Haus», sagt Gavranovic.

Das merkt man. Denn im Gegensatz zu Anita kennt er sich in der Altstadt nicht besonders gut aus. Als Fremdenführer wäre er jedenfalls ungeeignet. Dabei gibt es in den herzigen Gassen zahlreiche herzige Kaffees und Bars. Viele mit Fernseher draussen und drinnen. Da läuft auch am Mittwoch Nachmittag Fussball. Die Wiederholung von Dinamo gegen Astana vom Vorabend. Mit dem 1:0 qualifizierte sich der kroatische Rekordmeister für die Champions-League-Playoffs. Der Torschütze? Gavranovic natürlich. «Unser Mindestziel war die Gruppenphase der Europa League zu erreichen, das haben wir nun geschafft. Jetzt wollen wir unseren Traum von der Champions League verwirklichen.» Dazu muss noch ein Gegner aus dem Weg geräumt werden. Es ist ausgerechnet YB.

Zurück im Stade de Suisse

Der Schweizer Nati-Spieler freut sich auf das Kräftemessen mit dem Schweizer Meister. Auf den zweitägigen Abstecher in die Schweiz, aufs Stade de Suisse. «Ich habe viele gute Erinnerungen an das Stadion. Die besten an den Cupfinal 2014, da habe ich mit dem FCZ 2:0 gegen Basel gewonnen und beide Tore erzielt.»

In einem engen Gässchen ist ein roter Teppich auf den Boden gepinselt. Ist dies der Rote Teppich für die Königsklasse? «Sicher nicht», sagt der Knipser, «das wird ein harter Kampf gegen YB.» Er erwartet im Hinspiel am Dienstag und im Rückspiel ein Duell auf Augenhöhe. «YB ist sehr stark. Die Truppe ist eingespielt, man merkt auch von aussen, dass da eine Mannschaft auf dem Platz steht. Jeder kämpft für den andern.»

Doch genug der Vorschuss-Lorbeeren für YB. Dinamo ist immerhin der FC Basel Kroatiens. Beim Serienmeister (in den letzten 13 Saisons wurde man 12mal Meister) strotzt man vor Selbstvertrauen. «Wir haben die Qualität um uns durchzusetzen. Wenn wir unsere Leistung abrufen, kommen wir weiter.»

Dafür müsse man die YB-Offensive in den Griff bekommen, sagt der Schweizer, der die Super League noch regelmässig verfolgt. Zahlreiche Berner seien torgefährlich und würden den Abschluss suchen. Auch die Aussenverteidiger. Über links sein ehemaliger FCZ-Teamkollege Loris Benito, auf rechts Shootingstar Kevin Mbabu. «Von ihm habe ich viel Positives gehört.»

Vielleicht trifft er ja beim nächsten Nati-Zusammenzug auf den YB-Wirbelwind mit den Rastas. Da bahnt sich ja nach den grossen Unruhen während und nach der WM ein grosser Umbruch an. «Ich weiss ja auch nicht, ob ich dann aufgeboten werde, das entscheidet der Trainer», sagt Gavranovic, «ich muss mich weiterhin in jedem Spiel aufdrängen.»

Und was sagt er zum grossen Zoff von Valon Behrami mit Vladimir Petkovic? Zur Doppelbürger-Debatte und den Rücktritt von Generalsekretär Alex Miescher? Gavranovic: «Es ist einfach extrem schade, was in den letzten Wochen passiert ist. Dabei ist man mit einer Riesen-Euphorie und einer qualitativ sehr starken Mannschaft in die WM gestartet. Und jetzt das!» Näher will er nicht auf die Diskussionen eingehen. Vielleicht will er auch nicht noch mehr Öl ins Feuer werfen.

Schon als Kind Dinamo-Fan

Lieber redet Gavranovic im Moment über Zagreb. Über Kroatien. «Was für ein kleines Land möglich ist, hat Kroatien an der WM eindrücklich bewiesen.»

Den Vize-Weltmeistertitel haben die Helden mit abertausenden Kroaten übrigens auf dem Ban-Jelačić-Platz gefeiert. Gavranovic und Anita, die beide den kroatischen Pass vor Jahren nicht mehr erneuern liessen und nur noch Schweizer Staatbürger sind, blieben mit Freunden zu Hause. «Es hatte einfach viel zu viele Leute», sagt Anita.

Dass sich die 28-Jährige in Zagreb sofort wie zu Hause gefühlt hat, ist kein Wunder. Wurde sie doch hier geboren und lebte hier, ehe sie als Fünfjährige mit ihren Eltern nach Zürich ausgewandert ist. «Wir waren auch später oft in den Ferien in Zagreb und haben Verwandte besucht.» Auch Mario war schon als Knirps mit Zagreb konfrontiert. «Mein Vater, meine Mutter, meine Brüder und ich waren grosse Dinamo-Fans. Ich habe mir als Bub am TV in Lugano alle Spiele der Mannschaft angesehen, die ich konnte.»

Jetzt ist er Topskorer des Teams und will die Kroaten in die Champions League ballern. Dafür hat er sogar freiwillig auf eine Woche Ferien verzichtet und ist bereits acht Tage nach der WM wieder ins Training eingestiegen.

Er will unbedingt in die Königsklasse. Dahin wo er als 21-jähriges Stürmertalent mit Schalke 04 schon mal war. Seither hat sich viel verändert. Gavranovic ist erwachsen geworden. «Ich bin viel geduldiger und ausgeglichener als damals. Anita hat sicher auch einen wichtigen Teil dazu beigetragen», sagt er. Der Kreuzbandriss, den er sich an der WM 2014 zugezogen und der ihn monatelang ausser Gefecht gesetzt hat, sicher auch. «Plötzlich haben sich all meine Pläne geändert. Denn davor hatte ich viele Angebote.»

Geblieben ist sein Torinstinkt. Bei seinem bisher einzigen Auftritt in der Königsklasse, beim 3:1 gegen Valencia im März 2011, buchte er ein Tor. An seiner Seite stürmte übrigens Spanien-Legende Raul. Nun hat er sich mit harter Arbeit wieder zurückgekämpft. In die Nati. An die Schwelle zur Champions League. «Ja, ich bin wieder da. Und es fühlt sich gut an», sagt er.


https://www.blick.ch/sport/fussball/ich ... 44601.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. August 2018, 01:57 
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Bei YB Gegner Dinamo Zagreb ist das Stadion leer

Am Mittwoch (21 Uhr) findet in Bern das Hinspiel zwischen YB und Dinamo Zagreb statt. Dem kroatischen Meister fehlen trotz zahlreicher Erfolge die Zuschauer.

Das Wichtigste in Kürze

- Dinamo Zagreb dominiert seit Jahren die kroatische Liga.
- Dennoch boykottiert ein Teil der Fans den Verein.
- Der Grund dafür ist Dinamo-Boss Zdravko Mamic.

Am Mittwoch (21 Uhr) ist es soweit: YB empfängt in den Playoffs der Champions League Dinamo Zagreb. Der kroatische Meister ist der grosse Dominator der heimischen Liga – quasi das Pendant zum FC Basel. Seit 2006 gewann Dinamo mit Ausnahme von vorletzter Saison jede Meisterschaft. Doch im Gegensatz zum FCB spielt Zagreb seit Jahren vor leeren Rängen.

Der «Christian Constantin Dinamos»

Woran liegt das? Das Hauptproblem in der Personalie Zdravko Mamic – der umstrittenste Funktionär im kroatischen Fussball und in den letzten rund 15 Jahren der Boss bei Dinamo. Seit Jahren sorgt seine Persönlichkeit unter den Dinamo-Fans für Unmut: Er entlässt Trainer am Laufmeter, stürmt in den Pausen zwischendurch in die Garderobe und flucht regelmässig über Journalisten und Medien. In dieser Hinsicht könnte man ihn durchaus als Christian Constantin Kroatiens bezeichnen.

Zudem warfen ihm ein Grossteil der Fans und die Öffentlichkeit immer wieder Geldveruntreuung bei Transfers vor. Dies alles war den «Bad Blue Boys» – den Ultras von Dinamo – zu viel. Die Mehrheit entschloss sich, den Verein zu boykottieren, so lange Mamic an der Macht bleiben sollte. Im Juni 2018 bestätigte sich der Verdacht: Ein kroatisches Gericht verurteilte ihn zu sechseinhalb Jahren Haft. Er soll bei Spielertransfers rund 20 Millionen Franken veruntreut haben. Der 59-Jährige floh noch vor der Urteilsverkündung nach Bosnien-Herzegowina.

Wie viele Dinamo-Fans kommen nach Bern?

Trotz des Urteils und des Erfolges des Nationalteams sind die Fans (noch?) nicht ins Stadion zurückgekehrt. Es ist nämlich nur sehr schwierig einschätzbar, wie gross Mamics Einfluss auf den Verein derzeit noch ist. Beim letzten Heimspiel kamen nur gerade 5000 Menschen ins Stadion. Auch die Reise aus Kroatien nach Bern werden nicht viele (rund 450) antreten. Jedoch ist unklar, wie viele Karten der Verein an Auslands-Kroaten verkauft hat. Bei Spielen im deutschsprachigen Raum zieht Zagreb oft einige tausend «Diaspora-Fans» an.


https://www.nau.ch/sport/fussball/2018/ ... r-65399880

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. August 2018, 02:01 
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Diese fünf Fakten sprechen eher für die Kroaten!

Aufgepasst Young Boys! Dinamo Zagreb hat durchaus einiges zu bieten!

Am Mittwoch steht für den Schweizer Meister Young Boys das wohl wichtigste Spiel der jüngeren Vergangenheit auf dem Programm. Im heimischen Stade de Suisse trifft man im Hinspiel nämlich auf den kroatischen Meister und Cupsieger Dinamo Zagreb; und die Kroaten haben durchaus einiges zu bieten! Diese fünf Fakten sprechen für Zagreb!

1. Champions-League-Erfahrung

Dinamo Zagreb masst sich an, zum dritten Mal in den letzten vier Saisons die Gruppenphase der Champions League zu erreichen. Insgesamt wollen die Kroaten bereits zum siebten Mal eine CL-Gruppenphase erreichen, womit sie in Sachen CL-Erfahrung einen klaren Vorteil gegenüber YB haben, welche noch nie in der heute bekannten Champions League aktiv waren. Ihre beiden Quali-Runden hat Dinamo Zagreb ohne Probleme überstanden. Zuerst liess man Hapoel Be'er Sheva mit einem Gesamtskore von 7:2 überhaupt keine Chance und auch gegen Astana hielt man sich daraufhin schadlos. Die Kroaten scheinen auf jeden Fall bereit zu sein!

2. Zagreb besitzt mehr A-Nationalspieler

Im direkten Vergleich mit den Young Boys besitzt Dinamo Zagreb Stand heute mehr A-Nationalspieler. Im aktuellen Kader der Kroaten finden sich gleich neun Spieler, welche zurzeit A-Länderspiele absolvieren können. Der ehemalige GC-Flügel Izet Hajrovic weist mit 24 Länderspielen für Bosnien die meisten aller Akteure auf. Bei YB sind es mit Roger Assalé, Nicolas Moumi Ngamaleu, Sékou Sanogo und Jean-Pierre-Nsame nur vier Spieler, welche aktuell zur A-Nati ihres Landes gehören. Der einzige Schweizer Nationalspieler findet sich ausserdem nicht beim Schweizer Meister, sondern ebenfalls bei Zagreb; nämlich Mario Gavranovic.

3. Treffsicherer Schweizer

Mario Gavranovic spielt erst seit der letzten Rückrunde beim kroatischen Meister, doch in seinen bislang 24 Spielen für Dinamo Zagreb konnte er immerhin schon zwölf Tore erzielen und drei weitere vorbereiten. Im Schnitt traf der Schweiz-Kroate also in jedem zweiten Spiel. Die Wahrscheinlichkeit ist also gross, dass der Schweizer Knipser auch gegen die Young Boys erfolgreich sein wird, weswegen die YB-Verteidiger um Steve von Bergen ein besonders wachsames Auge auf den 28-Jährigen werfen sollten. In der CL-Quali traf Gavranovic bislang einmal (beim 1:0-Rückspiel-Sieg gegen Astana).
Gegen die Young Boys hat er übrigens bislang 15mal gespielt und dabei starke elf Skorerpunkte (vier Tore und sieben Assists) sammeln können!

4. Kroatischer Double-Sieger in dieser Saison noch ungeschlagen

Dinamo Zagreb ist in Form, wie die bisherigen Resultate in dieser bislang noch jungen Saison zeigen. In den bisherigen acht Saisonspielen gab es noch keine einzige Niederlage für die Kroaten und zuletzt reihte man gar fünf Siege aneinander! Saisonübergreifend ist man nun sogar schon seit zehn Spielen ohne Niederlage. In der Liga liegt man nach vier Spieltagen punktgleich mit dem Erstplatzierten Rijeka auf dem dritten Zwischenrang. Zagreb ist also eine schwer zu bezwingende Mannschaft und auch wenn die Young Boys bislang jedes Saisonspiel gewinnen konnten, so wartet mit den Kroaten nun der ultimative Prüfstein.

5. Kleiner Vorteil, zuerst auswärts antreten zu können

Dadurch, dass man sich für das Hinspiel im Stade de Suisse trifft, ist auch klar, dass das Rückspiel in Zagreb stattfinden wird. Das Stadion Maksimir ist dabei ein regelrechter Hexenkessel und weist Platz für über 35'000 Zuschauer auf. Dinamo Zagreb gilt vor allem aufgrund der frenetischen Fans als äusserst heimstark, weswegen sich die Young Boys im Hinspiel unbedingt einen Vorteil verschaffen sollten. Allgemein gilt die Devise, dass es ein Vorteil sei, zuerst auswärts antreten zu können, da man im Rückspiel, falls es zu einer Verlängerung kommen sollte, auf das Heimpublikum zählen könne.


https://sport.ch/champions-league/16815 ... -zu-bieten

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. August 2018, 09:32 
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Dinamo will ins Schaufenster – der kroatische Meister kämpft gegen YB um den Einzug in die Champions League

Einen Tag, bevor sich die Young Boys im Schweizer Cup gegen den unterklassigen FC Biel in die zweite Runde zitterten, hatte Dinamo Zagreb bereits sein achtes Pflichtspiel in dieser Saison ausgetragen.

Im Spitzenkampf der vierten Runde der kroatischen Liga besiegte der Titelverteidiger das bis anhin verlustpunktlose Osiek 2:1. Damit führt das Trio Rijeka, Lokomotiva und Dinamo Zagreb mit je zehn Punkten die Tabelle an.

Die Hauptstädter haben unter dem neuen Trainer Nenad Bjelica in der Champions-League-Qualifikation wie auch in der Meisterschaft je vier Partien ausgetragen, in denen sie ungeschlagen blieben.

Drei Tore des Schweizers

Der Schweizer Nationalspieler Mario Gavranovic kam sieben Mal zum Einsatz, allerdings nie über neunzig Minuten, und er schoss dabei drei Tore. Der bosnische Nationalspieler Izet Hajrovic, der bis im Januar 2014 bei den Grasshoppers gespielt hatte, lief sechs Mal auf und traf zwei Mal. Wie Gavranovic (von Rijeka) kam Hajrovic (Bremen) im Januar dieses Jahres zu Dinamo.

Gavranovic ist in Kroatien aufgeblüht. Er holte mit Rijeka und Dinamo Zagreb das Double. In der vergangenen Spielzeit war er mit 15 Toren der drittbeste Torjäger der Liga. Nach seinem bisher einzigen Einsatz in der Champions League für Schalke 04 – er schoss dabei beim 3:1 gegen Valencia auch gleich ein Tor – , will er siebeneinhalb Jahre später endlich wieder einmal in der Königsklasse spielen.

Dazu muss Zagreb aber nach Hapoel Be’er Sheva und Astana auch noch den Schweizer Meister YB aus dem Weg räumen. «Natürlich wissen wir, dass YB eingespielt und mit uns auf Augenhöhe ist», sagt Gavranovic, «aber ich sehe für uns gute Chancen, in die Gruppenphase einzuziehen.»

Der Einfluss des Staatspräsidenten

Mit Dinamo kommt ein Verein in die Schweiz, der zu Beginn der Neunzigerjahre nach dem Zerfall des kommunistischen Jugoslawien zum wichtigsten Klub Kroatiens und auch ein wichtiges Symbol des Kroatentums wurde. Dinamo führte sogar das nationale Symbol, das Schachbrett, in sein Logo ein. Der damalige Staatspräsident Franjo Tudjman ordnete überdies die Umbenennung des Klubs in Croatia Zagreb an. Obwohl er viele Titel gewann, verlor der Verein wegen der Machenschaften Tudjmans immer mehr Rückhalt in der Bevölkerung, der Zuschauerschnitt sank auf 2000 (heute: 4100).

Auf dessen Anordnung hatten die Schiedsrichter in der Saison 1998/99 dafür gesorgt, dass Rijeka im letzten Spiel der Titel entrissen wurde. Eine weitere Begebenheit aus jener Zeit zeigt, wie damals bei Croatia gewirtschaftet wurde. In finanzielle Schieflage geraten, bekam der Klub von einer Bank einen Kredit im zweistelligen Millionenbereich, musste aber die Transferrechte an die Bank abgeben und sogar die Wahl des Trainers. So kam deren Kunde Osvaldo Ardiles, der argentinische Weltmeister von 1978, auf die Trainerbank im Maksimir Stadion und verdiente 60 000 Dollar im Monat (der monatliche Durchschnittslohn in Kroatien lag damals bei 700 Franken).

Immer wieder ein Skandal

Von Skandalen blieb der Verein auch bis in die jüngste Vergangenheit nicht verschont. So wurde der langjährige Präsident Zdravko Mamic in diesem Jahr zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil er den Staat bei Transfers um 15 Millionen Euro betrogen haben soll. Hinter Gittern aber sitzt er nicht, weil er sich nach Bosnien-Herzegowina absetzen konnte.

Diese düsteren Zeiten versucht der 19-fache Meister, der so grosse Spieler wie Boban, Prosinecki, Suker, Modric und Kovacic herausgebracht hat, hinter sich zu lassen. Im Sommer wurden mit Benkovic, Sosa, Coric und Soudani vier wichtige Spieler für 30 Millionen Euro verkauft, aber nur sechs Millionen wurden für neues Personal ausgegeben. Ein weiterer Toptransfer verspricht der im FC Barcelona ausgebildete Spanier Dani Olmo (20) zu werden.

Seit 2008 hat Dinamo 200 Millionen Euro durch Transfers eingenommen. Auch, weil sich die «Blauen» in dieser Zeit vier Mal im Schaufenster der Champions League präsentieren durften. Kein Wunder, wollen sie unbedingt dorthin zurück.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -132947278

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. August 2018, 09:34 
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21.08.2018

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Mit Gier zu Besuch in der Heimat

Mario Gavranovic trifft mit ­Dinamo Zagreb im Playoff zur Champions League auf YB. An das Stade de Suisse hat der Schweizer Nationalstürmer schöne Erinnerungen.

Der kleine Mario Gavranovic schaute liebend gern italienischen Fussball, er interessierte sich für die Schweizer Liga. Und dann gab es da noch diesen Club, mit dem sich jeder aus seiner Familie verbunden fühlte, also auch er, der Schweizer mit kroatischen Wurzeln: ­Dinamo Zagreb.

«Du musst Erfolg haben»

Der Junior aus Lugano wurde erwachsen und Profi. Mit 18 zog er fort aus dem Tessin, machte Halt in der Romandie bei Yverdon und Xamax, zog weiter zu Schalke, wurde mit 21 Nationalspieler, landete mit 22 beim FC Zürich, verliess Anfang 2016 die Schweiz, um in Kroatien bei Rijeka weiterzumachen – und seit Januar dieses Jahres ist er in Zagreb. Aus dem Dinamo-Fan ist ein Dinamo-Spieler geworden.

Gavranovic ist Teil eines stolzen Vereins, der in diesem Sommer bereits zum 19. Mal Meister und zum 15. Mal Cupsieger wurde. Eine Saison ohne Pokal wie 2016/17 wird da nicht als Fehltritt verbucht, «es ist fast eine sportliche Katastrophe», sagt der Stürmer. Und: «Wenn du dieses Trikot trägst, kennst du deinen Auftrag: Du musst Erfolg haben.» Erfolg haben heisst aber nicht nur, national zu überragen, sondern vor allem auch: sich in Europa zeigen. In der Champions League.

Jetzt bietet sich diese Möglichkeit wieder, vorausgesetzt, dass im Playoff die Young Boys eliminiert werden. Wenn Gavranovic vom Gegner spricht, sprudeln drei Namen aus ihm heraus: «Hoarau, Von Bergen, Sulejmani – ihre Erfahrung ist riesig.» Es folgen ein Hinweis auf den Kunstrasen («ein Vorteil für YB») und die Bemerkung, dass in Zagreb sehr wohl registriert worden ist, wie souverän die Berner vergangene Saison den Titel geholt haben: «Wer mit 15 Punkten Vorsprung auf Basel Meister wird, verdient grossen Respekt.»

Aber die Kroaten, bei denen der ehemalige GC-Spieler Izet Hajrovic unter Vertrag steht und der frühere YB-Akteur Jan Lecjaks in die zweite Mannschaft verbannt wurde, kennen im Gegensatz zu YB die Champions League. Und Gavranovic hat in seiner Karriere an einem anderen Ort einmal in diesem Wettbewerb geschnuppert. Im März 2011 wars, als er an der Seite des grossen Raúl bei Schalke stürmen durfte und bei seiner Premiere in der Königsklasse ein Tor zum 3:1 im Achtelfinal gegen Valencia beitrug. Natürlich ist diese Erinnerung präsent, aber sie stillt seinen Champions-League-Hunger bei weitem nicht.

Gavranovic will bei seinem Heimatbesuch gierig sein, gierig nach einem erfolgreichen Abend im Stade de Suisse, in dem er 2014 den FCZ mit zwei Treffern gegen den FC Basel zum Cupsieg führte: «Wenn ich die Chance bekomme, werde ich bereit sein.» Dafür nimmt er in kauf, dass temporär Funkstille herrschen wird zwischen ihm und YB-Verteidiger Loris Benito, mit dem er seit gemeinsamen Zeiten in Zürich eine Freundschaft pflegt.

Kroatien als Inspiration

Einige Spieler, die Berühmtheit im Weltfussball erlangten, haben eine Vergangenheit in Zagreb, ein Davor Suker, ein Luka Modric oder ein Mario Mandzukic. Das zeigt Gavranovic, dass Dinamo ein ideales Sprungbrett sein kann, selbst für ihn, den 28-Jährigen mit Vertrag bis 2021. Er gibt heute ein anderes Bild ab als noch zu Zeiten beim FCZ, so jedenfalls nimmt ihn sein damaliger Trainer Urs Meier wahr: «Mario ist in jeder Hinsicht stärker geworden. Seine fussballerischen Qualitäten waren schon immer unbestritten, aber ihm ist gerade durch seinen Kreuzbandriss vor vier Jahren bewusst geworden, wie wichtig die Athletik ist. Heute ist er physisch in einer tadellosen Verfassung und robust genug, um sich auch als alleiniger Stürmer behaupten zu können.»

Beim HNK Rijeka, mit dem er 2017 ebenfalls das Double gewann, brachte er es in zwei Jahren auf 80 Spiele und 40 Tore; in Zagreb hat er seit Februar in bislang 24 Partien 12 Tore erzielt. Getroffen hat er seit Sommer zweimal in der Liga und einmal in der Qualifikation zur Champions League gegen Astana. Ihm geben seine Bilanz und der Meisterschaftsstart von Dinamo mit zehn Punkten aus vier Runden zwar ein gutes, aber kein euphorisches Gefühl. Vor diesem Mittwoch und dem Spiel in Bern sagt er: «Das Niveau in der kroatischen Liga ist mit dem in der Schweiz vergleichbar. Darum erwarte ich ein sehr ausgeglichenes Duell.»

Allerdings haben sie in Zagreb die Hoffnung, dass sich das Abschneiden der Kroaten an der WM auch auf den Clubfussball auswirkt. «Ihr Finaleinzug muss für uns eine Inspiration sein», sagt Gavranovic, «Kroatien hat gezeigt, was möglich ist, wenn man an sich glaubt.»


https://www.derbund.ch/sport/fussball/M ... y/10598760

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. August 2018, 09:35 
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Sehnsucht nach den Sternen

Nimmt YB ab morgen die Hürde Dinamo Zagreb, steht es erstmals überhaupt in der Champions League. Vier YB-Akteure mit Einsätzen in der Königsklasse erklären die Faszination des Wettbewerbs.

Guillaume Hoarau steht im Strafraum des Stade de Suisse, den Ball in der Hand, die Kameralinse im Blick. Ein kleines Mikrofon ist an seinem Kragen angesteckt.

Es ist Montagmittag, das Training der Young Boys ist soeben zu Ende gegangen. Für den Bezahlsender Teleclub, der auf diese Saison hin den Grossteil der Schweizer Rechte an der Königsklasse erworben hat, soll der französische YB-Stürmer seinen grossen Moment in der Champions League nacherzählen.

Mit Parc des Princes beginnt Hoarau also, dem Ort des Geschehens, dem Stadion von Paris Saint-Germain, seinem damaligen Arbeitgeber. Im November 2012 wurde Hoarau im vierten Gruppenspiel gegen Dinamo Zagreb, den Gegner im diesjährigen Playoff, eingewechselt. «Monsieur Zlatan Ibrahimovic erhält den Ball und setzt sich auf der rechten Seite durch», fährt er in seiner unverkennbaren Art des Entertainers fort, als bräuchte es einen Namenszusatz, um die Grösse seines einstigen Teamkollegen hervorzuheben. Und beschreibt dann den Treffer zum 4:0.

Im Kleid der Königsklasse

Bald sechs Jahre ist das nun her, doch wer Hoaraus Erläuterungen lauscht und sich das Tor auf Youtube ansieht, ist verblüfft, wie ­detailgetreu der 34-Jährige den Moment zu beschreiben vermag. Seinen jungen Teamkollegen Léo Seydoux, der nach dem Training noch lange Flanken und Schüsse geübt hat und nun als Zlatan-Double herhalten muss, beordert er im Strafraum genau an jene Stelle, von wo aus Ibrahimovic in Paris vorbereitet hatte.

Der Treffer war weder schön noch entscheidend. Aber Hoarau hat ihn nicht vergessen.

Ein möglicher Grund dafür, warum dieses eine Tor einem Mann wie Hoarau, der in seiner Karriere bald zweihundert Treffer erzielt hat, geblieben ist, wird am Montag beim YB-Training deutlich. Die Akteure spielen sich die neuen Champions-League-Bälle zu, die Adidas für den Wettbewerb entwickelt hat und die den Playoff-Teilnehmern von der Uefa gratis überlassen werden.

Derweil überdecken Mitarbeiter die Werbeflächen mit dem Sternenbanner der Königklasse, das Material wurde eigens für das Hinspiel aus einem Zen­trallager in Holland in Lastwagen hergekarrt. Im Konzert der ­Grossen wird nichts dem Zufall überlassen, kein Aufwand gescheut. Obwohl ja erst das Casting steigt. So als wolle man den Clubs und ihren Spielern vor ­Augen führen, was für sie auf dem Spiel steht.

Die Champions League ist der Clubwettbewerb mit den besten Mannschaften, den besten Spielern, und sie ist dementsprechend auch bestens vermarktet – 5-Stern-Hymne inklusive. Inhalt und Rahmen haben sie zum Sehnsuchtswettbewerb eines jeden Fussballers gemacht – vergleichbar nur mit der Weltmeisterschaft.

Sulejmanis Augen glänzen

An Motivation wird es den YB-Akteuren also nicht fehlen, und sollte einer einen Zusatzansporn benötigen, braucht er nur die in der Champions League erprobten Teamkollegen zu fragen.

Loris Benito etwa bezeichnet die Königsklasse als «Nonplusultra». Der 26-jährige linke YB-Verteidiger ist neben Hoarau und Miralem Sulejmani einer von drei Spielern im YB-Kader, die in der Königsklasse zum Einsatz gekommen sind. 2014 bestritt er mit Benfica Lissabon gegen Bayer Leverkusen seine einzige Partie.

Es war Dezember und das letzte Spiel der Gruppenphase, Benfica bereits ausgeschieden, das grosse Estádio da Luz nicht einmal zu einem Drittel gefüllt. Und doch ordnet Benito das Erlebnis in der Rangliste seiner Karrierehöhepunkte gleich hinter dem Titel­gewinn mit YB ein. Sulejmani formuliert es so: «Jedes Kind, das Fussball spielt, träumt von der Teilnahme an der Champions League.»

Der Serbe, mit 16 Einsätzen in der Sternenliga der höchstdekorierte Akteur der Young Boys, weiss noch genau, wie er zu Hause in Batajnica, knapp zwanzig Kilometer von Belgrad entfernt, mit seinem Vater die Partien am Fernsehen verfolgte. Arsenal war seine Lieblingsequipe, «das Highbury, Thierry Henry», sagt der 29-jährige Flügel. Seine Augen glänzen. Und Benito erinnert sich, wie er jeweils länger wach bleiben durfte, wenn die Champions League ins Wohnzimmer daheim in Aarau übertragen wurde.

Zwei Partien fehlen den Young Boys noch zum Eintritt in die Königsklasse. Noch gilt es die Hürde Dinamo Zagreb zu nehmen. Wird es gelingen, werden bald nicht nur Hoarau, Benito und Sulejmani ihren Champions-League-Moment zu erzählen haben.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/S ... y/24796833

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YB-Star vor Champions-League-Playoff

Hoarau weiss schon, wie man Zagreb schlägt

Guillaume Hoarau ist einer der wenigen YBler mit Champions-League-Erfahrung: aus zwei Spielen gegen Dinamo Zagreb. Doch das zählt für ihn nicht. Er will eine Hauptrolle!

Klar, er hat Champions-League-Erfahrung, Guillaume Hoarau. Wenn auch nur als Nebendarsteller. Das war im Herbst 2012. Einmal spielte er 13, einmal 14 Minuten. Mit PSG gegen, Laune des Schicksals, Dinamo Zagreb. 2:0 und 4:0 rasierten die Franzosen die Kroaten. Hat er die Spiele noch präsent? «Ich habe ein Tor gemacht, auf Pass von Ibra. Aber sonst? Nicht gross.»

So ist ihm auch nicht mehr gegenwärtig, dass bei Dinamo Leute wie Vida, Vrsaljko, Brozovic und Kovacic spielten. Seit diesem Sommer allesamt Vize-Weltmeister. «Weisst Du, wenn du mit Ibrahimovic und Konsorten gegen Dinamo spielst, interessiert es dich nicht wirklich, wer auf der Gegenseite steht», erklärt er die Geisteshaltung, die in Paris herrscht.

Ganz anders bei YB! Und mit den Bernern will Hoarau unbedingt in diese «verrückte Liga», wie er die Königsklasse nennt. «Okay, ich war schon mal dabei. Doch das zähle ich nicht so wirklich. Ich spielte damals eine völlige Nebenrolle. Jetzt will ich als Hauptdarsteller auf diese Bühne zurück.»

Dieser Traum packt ihn derart, dass er völlig aufgeregt sei. «Ich habe die letzten zwei Nächte nicht gut geschlafen vor Aufregung. Wie ein Kind! Das zeigt mir, dass bei mir der Fussball immer noch alles Feuer dieser Welt entfachen kann.»

Hoarau ist Mr. Europacup
Ohne Hoarau wird es nicht gehen. Im Rückspiel gegen ZSKA Moskau fehlte er letztes Jahr verletzungshalber. YB verlor 0:2 und verpasste die Königsklasse zum dritten Mal in den Playoffs. Wie wichtig der Mann für YB ist, zeigt eine Zahl: 15 Tore hat er in 23 Europacup-Spielen gemacht. Schlicht herausragend!

Vor Dinamo hat Hoarau durchaus Respekt. «Immerhin hat Dinamo Zagreb Astana souverän bezwungen. Das ist uns in der Europa League nicht gelungen. Aber von den Gegnern, die möglich gewesen wären und verglichen mit den Namen, die wir bisher in den Playoffs hatten, ist das derjenige Klub, der am wenigsten Angst einflösst.»

Im Kopf, sagt er, sehe er aus Vorfreude bereits Sterne herumschwirren. Bleibt jetzt zu hoffen, dass dieses Kopfkino Realität wird. Und im Stade de Suisse die echten Champions-League-Sterne leuchten. Sofern YB dann noch eine spielfähige Unterlage hat. Denn Hoarau verspricht: «Wir werden alles geben und jeden Zentimeter Gras fressen, wie man sagt.» Guten Appetit beim Verspeisen der Plastikhalme, Guillaume!


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 50389.html

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Das meint BLICK-Türkyilmaz

YB hat klar mehr Klasse als Dinamo

YB muss in der Champions-League-Quali über sich hinauswachsen, will es Dinamo Zagreb bezwingen, meint BLICK-Kolumnist Kubilay Türkyilmaz.

Wenn es YB gelingt, das zu tun, was nötig ist, um in zwei solch grossen Spielen zu bestehen, dann qualifizieren sich die Berner gegen Dinamo Zagreb für die Königsklasse – garantiert.

Was ist nötig? Die Berner müssen über sich hinauswachsen. Sie müssen den Super-League-Rhythmus abstreifen und einen Gang höher schalten. YB hat die Klasse dazu.

Wir haben uns bei GC auch so für die Champions League qualifiziert. Reichten in der Meisterschaft oft achtzig Prozent, so brachten wir in der Champions-League-Quali zweihundert. Und schafften es zwei Mal in Folge in die Königsklasse.

Nehmen wir Fassnacht, den ich als zukünftigen Nati-Spieler sehe, und Mbabu, den ich schon jetzt als Internationalen betrachte. Die können das. Sanogo auch, der bringt zudem die gesunde internationale Härte rein. Die beiden Champions-League-erfahrenen Sulejmani und Hoarau die Klasse. Auch die können das.

Vergleichen wir den Franzosen mit Dinamos Sturmführer Mario Gavranovic. Der Mario aus meinem Tessin. Der an der WM sogar einmal in der Startformation stand. Die Beiden kommen von anderen Planeten. Hoarau ist in jeder Hinsicht der komplettere Fussballer. Nichts gegen Mario. Aber Hoarau kann ganz alleine ein Spiel auf solchem Niveau entscheiden. Mario niemals.

Nein. YB hat klar mehr Klasse als Dinamo.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 51495.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. August 2018, 16:59 
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Seoane: «Wir müssen das Heft in die Hand nehmen»

Am Tag vor der CL-Quali ist bei YB-Coach Gerardo Seoane und Captain Steve von Bergen verhaltene Zuversicht auszumachen.

Gerardo Seoane ist erst seit wenigen Monaten als Chefcoach tätig, und steht nun bereits erstmals europäisch im Einsatz. «Klar ging alles recht schnell», sagt er.

Doch wichtiger als sein eigener Werdegang wäre, dass er YB zur erstmaligen Teilnahme an der Gruppenphase verhilft. Letzte Hürde ist in der Qualifikation Dinamo Zagreb. «Ein vor allem offensiv stark besetzter Gegner», weiss der YB-Trainer.

Prognosen unerwünscht

Doch trägt YB überhaupt schon Seoanes Handschrift? «Die Spielweise passte bereits zu meiner Philosophie, aber an der defensiven Stabilität habe ich mit meinem Staff gezielt gearbeitet», erklärt Seoane.

Ob ein 0:0 oder ein 2:1 besser wäre, lasse sich aber erst nach dem Match beurteilen. Wegen dem Heimvorteil will Seoane ein aktives YB sehen: «Wir müssen das Heft in die Hand nehmen.»

Steve von Bergen waren Spiele in der Gruppenphase der Champions League bisher noch nicht vergönnt. «Klar wäre das die Krönung», gibt er zu. Als 35-jähriger Routinier sieht er seine Aufgabe aber auch darin, den Eifer seiner jüngeren Mitspieler «zu bremsen oder zu kanalisieren».

Das bezieht sich auch auf die Taktik: «Wir dürfen nicht von Beginn weg aufs Ganze gehen.» Freude bereitet ihm die Stimmung in Bern. Rund 24'000 Zuschauer werden erwartet.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... and-nehmen

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Cooler Seoane heiss auf Champions League

«An die Sterne kann man sich gewöhnen»

Noch nie hat YB-Coach Gerry Seoane ein Team auf internationalem Parkett gecoacht. Und der erste Auftrag heisst gleich: Champions League. Gerry bleibt cool.

Er wartet kurz. Fast unmerklich. Aber doch feststellbar. Das tut Seoane immer dann, wenn er sich die Antwort gut überlegt. Und das tut er oft. Die Frage ist: Wie es denn ums Kribbeln bei ihm stehe, jetzt, da er mit seinem ersten internationalen Spiel gleich ins kalte Wasser geworfen wird. Mission: YB für die Königklasse hieven! «Das ist eine Frage, die ich mir gar nicht stelle», sagt der Mann, der die ersten fünf Spiele als YB-Trainer allesamt gewonnen hat.

«Es geht um das grosse Ganze, nicht um mich. Um den Klub. Um die Region. Ich habe lediglich die Mannschaft optimal darauf vorzubereiten. Eine spannende Aufgabe. Und ich fokussiere mich auch nur auf das, was ich beeinflussen kann.»

Und das nicht irgendwie speziell. «Nein. So, wie auf ein Meisterschaftsspiel. Morgen gibts ein Wake-up-Training am Morgen. Essen. Teamsitzung. Ein Nickerchen im Hotel für die Spieler. Und ab ins Stadion.» Hühnerhaut? «Nein.» Aber doch wenigstens ein spezielles Gefühl, wenn man sieht, dass das Stade de Suisse in Sterne gekleidet wird? Bitte Gerry, wenigstens das …

«Es ist speziell für mich, am Mittwochabend und unter Flutlicht zu spielen. Das schon.» Mehr nicht? Kein Champions-League-Groove? Rein gar nichts? Immerhin spielte der Mann als Trainer vor gut einem Jahr noch gegen Münsingen und Kickers Luzern in der ersten Liga. «Ich habe mir vor einem Jahr keine Gedanken gemacht, was ein Jahr später sein wird. Damals habe ich ganz einfach meine Mannschaft mit der gleichen Leidenschaft vorbereitet wie heute.»

Und dann, ganz zum Schluss, bröckelt das Eis. Ein klein bisschen: «Aber wenn ich die Sterne im Stadion sehe. Okay. Daran kann man sich gewöhnen. Nein, wir wollen uns daran gewöhnen! Die Chance ist einmalig. Es ist die Königsklasse des Fussballs. Ich bin überzeugt, dass wir es schaffen können. Die Vorzeichen stehen gut.» Und mit einem Rookie-Coach, der so cool bleib, kann doch wenig schiefgehen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 52014.html

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