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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2018/2019
 Beitrag Verfasst: Samstag 2. Februar 2019, 13:31 
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02.02.2019

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YB auf Rekordjagd

In der Rückrunde gibt es für die Young Boys nebst Punkten auch Rekorde zu jagen.

Neues Jahr, neues Glück – aber was heisst das im Fall von YB schon? 2018 war das erfolgreichste Jahr der Vereinsmoderne, und um das zu übertreffen, müssten die Young Boys im neuen Jahr zusätzlich zum erneuten Meistertitel und zur Qualifikation für die Champions League noch den Cup gewinnen. So ganz unmöglich erscheint das für den Viertelfinalisten (Anfang März gegen Luzern) natürlich nicht.

Es ist gerade schwer vorstellbar, dass YB in der zweiten Saisonhälfte einbricht und dazu Basel einen längeren Erfolgslauf startet oder dasselbe dem FC Thun auf dieser Flughöhe gelingt. Wer so als reine Spielerei einfach mal die Formkurve aus der Vorrunde zur Vorlage nimmt, stellt fest, dass die Young Boys nur noch 12 Punkte zum Titel brauchen würden, spielte der FC Basel weiter wie bis anhin – nämlich mit 1,67 Punkten pro Spiel. Die 19 Zähler Vorsprung mögen in der YB-Kabine noch so tunlichst verschwiegen werden, wie es Captain Steve von Bergen vor dem Spiel gegen Xamax beteuerte – sie sind trotzdem ein Polster von seltener Dicke.

Worum kann es in dieser Rückrunde also noch gehen für YB?

Bereits vergangene Saison sicherten sich die Berner den Titel fünf Runden vor Schluss – und verpassten es danach, den Super-League-Punkterekord von 86 Zählern des FCB aus der Saison 2016/2017 zu brechen. Bei den momentanen Stärkeverhältnissen wackelt indes nicht nur diese Bestmarke: Auch jene vom Meister mit dem grössten Vorsprung (ebenfalls der FCB 2011/2012 mit 20 Punkten), den meisten Toren und den wenigsten Gegentoren in einer Saison (90 und 31, ebenfalls Basel) könnten in dieser Spielzeit fallen.

Umkehrtrend beim FCB

Einen Rekord hat YB schon erreicht, bevor der erste Ball in diesem Jahr rollt. 18'630 Dauerkarten haben die Young Boys mittlerweile verkauft, das sind 7000 mehr als zur gleichen Zeit letzte Saison, als YB ebendieses überaus erfolgreiche 2018 in Angriff nahm. YB also nähert sich der Grenze von 20'000 Saisonkarten – während der FC Basel im Begriff ist, genau diese Marke erstmals seit zwölf Jahren zu unterschreiten. Der FCB setzt noch auf das Modell Jahreskarte (YB hat jüngst auf Saisonkarten umgestellt) und hat gemäss «Basler Zeitung» für das neue Jahr erst 18'000 Abonnemente verkauft.

Es spricht viel dafür, dass die Berner ähnlich erfolgreich aus der Winterpause kommen wie in ihrer ersten Meistersaison seit 32 Jahren vergangenen Frühling. Damals zerstreuten sie mit sieben Siegen nacheinander die letzten Zweifel auf dem Weg zum Titel.

In anderen Jahren war der Jahresauftakt für die Young Boys entweder schon früh geprägt von Ernüchterung – oder von spät geknickter Hoffnung. 2017 waren es 12 Punkte Rückstand auf Basel, 2016 als Drittplatzierter gar 15. 2010 stieg YB mit 7 Längen Vorsprung in die Rückrunde – und verpasste den Titel endgültig in der Finalissima.

Stimmungsmässig ist man vom damaligen Versagen Lichtjahre entfernt. Nebst all den Veränderungen, welche die Young Boys zurück zum Erfolg geführt haben, scheint eine neue Denke Einzug gehalten zu haben. Vor einem Jahr war intern die Überzeugung unumstösslich, es dieses Mal tatsächlich zu schaffen – und Trainer Adi Hütter sprach an der Medienkonferenz vor dem Rückrundenauftakt erstmals öffentlich vom Ziel Titel.

Und nach dem überragenden Jahr 2018 war es Sportchef Christoph Spycher an der Pressekonferenz am Mittwoch ein Bedürfnis, zuallererst darauf hinzuweisen, dass man sich «davon nichts mehr kaufen» könne. Goalie David von Ballmoos sagt zwar heute, er habe auch damals, um die Jahre 2013 und 2014 und als junger Ersatzkeeper, an den Titel mit YB geglaubt. «Aber diesen Club zeichnet heute eine ganz andere Linie aus.»

Bevor YB also die ersten Punkte 2019 anpeilt, sind es vor allem Zahlen, die darauf hindeuten, dass die Titelverteidigung gelingen wird. Gemäss einer Erhebung des Fussballobservatoriums CIES in Neuenburg zählen die Young Boys zu den effizientesten Teams in Europa. In der Meisterschaft brauchen sie im Schnitt 4,79 Torschüsse für einen Treffer – weniger sind es einzig bei PSG in der Ligue 1 mit 4,71 Versuchen pro Tor.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/16848156

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2018/2019
 Beitrag Verfasst: Sonntag 17. Februar 2019, 03:48 
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16.02.2019

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YB-Fans singen Baschi ein Lied

Was passiert, wenn Baschi, ein bekennender FC-Basel-Fan, bei seinem Konzert in Bern das Publikum provoziert? Es singt ihm ein Lied.

Am Freitagabend machte Baschi auf seine Konzerttour Halt im Berner Bierhübeli. Die Stimmung war gut und die Baschi-Fans genossen das Konzert. Zum Schluss der Höhepunkt: Baschi singt seine Hymne «Bring en hei». Doch die von ihm abgeänderte Textzeile «Es Gschänk vom Himmel wänn de Streller am Ball isch» kommt in Bern nicht gut an. Pfiffe von den Zuschauern.

Baschi «rettet» die Situation und singt beim zweiten Mal «Es Gschänk vom Himmel wänn de Hoarau am Ball isch». Doch bevor der bekennende FC-Basel-Fan sein Lied zu Ende singen kann, stimmt das angestachelte Publikum das YB-Meisterlied an: «Fussball Schwizer Meischter, Fussball Schwizer Meischter, BSC…», schallt es durchs Bierhübeli.

Mit «Nei, nei, nei» versucht Baschi, das für Basler Ohren schmerzhafte Lied zu unterbinden. Aber es hilft nichts. Die Fans singen weiter. Nur mit Unterstützung seiner Band kann er das Publikum übertönen und «Bring en hei» fertig singen - übrigens zusammen mit den anwesenden YB-Fans. Die sind bekanntlich nicht nachtragend.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/28842174

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2018/2019
 Beitrag Verfasst: Freitag 22. Februar 2019, 11:14 
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Aus Westen Aufhellungen

Die sonnige Grosswetterlage bei YB lässt Raum für Talente – vor allem aus der Region Freiburg.

Es ist ein paar Kilometer stadtauswärts bei Mühleberg, ein Kraftort hinter dem Kraftwerk, wo sich Bern und Freiburg treffen, Aare und Saane ineinanderfliessen. Doch die Symbiose rückt in diesen Wochen noch etwas näher zur Stadt, zu Bern, zu YB. Am Sonntag lief die 90. Minute, die Young Boys führten gegen den FCZ 2:0, als Felix Mambimbi sein Debüt für YB gab. Mambimbi – 18 Jahre alt, aufgewachsen im Freiburger Schönberg-Quartier mit 10 000 Bewohnern aus fast 100 Nationen – gelangen ein paar auffällige Aktionen, fast ein Tor, es waren Minuten, die Lust auf mehr machten und die Freiburger «La Liberté» zur Notiz veranlassten: «Eine Premiere, die nach mehr verlangt.»

Fussballer aus der kleineren der beiden Zähringerstädte haben bei YB eine gewisse Tradition. Und auch die aktuelle Freiburger Delegation ist eine stattliche: die Talentschaft um Mambimbi und Léo Seydoux (20) sowie den beim freiburgischen Verband ausgebildeten Yverdonnais Esteban Petignat (18) – und, allen voran, Michel Aebischer. Der 22-jährige Vorzeigetechniker hat im YB-Mittelfeld durch die unersetzten Abgänge von Sékou Sanogo und Leonardo Bertone einen Vertrauensschub erhalten und ist jetzt schon der Erfahrenste des Freiburger Grüppchens. Aebischer, die Vaterfigur? «Wir kennen uns alle, einige schon länger, am ehesten bin ich aber der ältere Bruder», sagt er und lacht.

Ziemlich gut «beyoungboyst»

Dass der Saanekanton auch heute im Vergleich zu anderen Nachbarregionen überdurchschnittlich gut «beyoungboyst» ist, ist kein Zufall. 96 Fussballvereine gehören dem Freiburger Fussballverband – kurz AFF – an. Es ist ein riesiges Reservoir für die Zusammenarbeit zwischen der AFF und YB. Noch bis vor einigen Jahren kooperierten die Freiburger auf der gleichen Stufe mit Xamax; 2012, nach dem Konkurs und der Ära Tschagajew, war der Partner nur noch ein Scherbenhaufen – und YB zur Stelle.

Die Young Boys sind im ganzen Kanton gut aufgestellt. Auch gegen Nordosten hin hat man mit dem Team Oberaargau Emmental (Tobe) eine Partnerschaft, dazu gibt es die AFF, das Team Köniz und die Kinder- und Juniorenabteilungen von YB selber. Rund 400 Spieler werden da betreut und ausgebildet, aber nirgends ist der Nachschub grösser als in Freiburg. Die Region Emmental-Oberaargau etwa zählt nur 24 Vereine. «Es sind ländlichere Gebiete, man entscheidet sich vielleicht seltener für Fussball», sagt Christian Franke, Nachwuchschef bei YB.

Eine Rivalität zwischen Bern und Freiburg gab es im Fussball nie. Da waren ein paar Versuche – in den 60ern, als die Ära Sing bei YB gerade verklang, da war Freiburg mal erstklassig, danach länger in der NLB. Heute scheint die Mannschaft in der 1. Liga festzusitzen. Der Schritt nach Bern war für einen talentierten Fussballer also schon immer erstrebenswert. Ein Schritt, der im Eishockey nach wie vorverpönt ist. Zu gross ist die Rivalität zwischen dem SCB und Gottéron, und auch wenn die beiden Clubs erfolgs- und budgetmässig nicht auf Augenhöhe sind, ist es eine klare Linie, die man im Eishockey an der Kantonsgrenze zieht. Tristan Scherwey hat sie einst überschritten, er bekommt das noch immer zu spüren. Beim SCB hat er gerade eine Art Rentenvertrag unterschrieben, er hat eine WM-Silbermedaille und vier Meisterauszeichnungen im Schrank, eine Olympiateilnahme unter den Kufen – und wird bei der (Publikums-) Wahl zum Freiburger Sportler des Jahres in zuverlässigen Abständen Letzter und Vorletzter hinter Bergläufern und Schützen.

«Im Fussball gibt es diese Animositäten nicht», sagt Aebischer, der 2018 die Wahl bei seiner ersten Nomination sogleich gewann. Doch auch für ein Freiburger Fussballtalent kann der Weg nach Bern steiniger sein als für Gleichaltrige aus Bern. «Du wirst vielleicht eher unterschätzt», sagt Aebischer. Und gibt es im gleichen Alter und auf gleicher Position Spieler aus dem näheren Umfeld, spricht das nicht immer für den Weitreisenden. «Wir wollen immer den Menschen und den Spieler beurteilen: Wo steht er in seiner Entwicklung? Wie ist seine Ausgangslage? Wer steht hinter ihm?», sagt Franke. Der Standort werde so fast nie zum Faktor.

Länger verfolgen, später zu YB

Der Jugendwahn im Kampf um die besten Talente hat aber abgenommen. Gemäss Franke gilt eine Art Gentleman’s Agreement: YB treibt sich nicht in Basel herum und umgekehrt. Und: Gescoutet werden erst Junioren ab 15 Jahren. Mit Christoph Spycher als Talentmanager und jetzt als Sportchef hat bei YB überhaupt eine Strategie Einzug gehalten, wonach man Spieler länger beobachtet und später nach Bern holt. «Ein Jahr Ausbildung kann bis zu 40 000 Franken kosten», sagt Franke. Die Voraussetzungen zu einem nachhaltigen Scouting sind mit den vielen Partnern gut.

Und so darf die Entwicklung der Freiburger YB-Akteure gespannt weiterverfolgt werden. Die Grosswetterlage beim Tabellenführer ist ja sehr stabil. Und bei vorübergehender Bewölkung könnte sich die Aufhellung künftig vor allem aus Westen ankündigen.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/a ... y/27230848

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