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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2018/2019
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 6. Dezember 2018, 10:08 
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YB und Thun drehen in der zweiten Halbzeit auf

Der FCB und die Grasshoppers brechen in Halbzeit zwei regelmässig ein, Thun und YB legen dafür mächtig zu. Das hat direkt mit der Clubpolitik zu tun.

Souveräner erster Platz, statistisch der beste Angriff der Super League, gepaart mit der besten Abwehr. Das können nur die Young Boys sein? Falsch! Das ist der FC Basel, wenn man eine Tabelle erstellt, in die nur die Resultate der ersten Halbzeiten einfliessen.

Abgeschlagen auf dem Abstiegsplatz, zweitschwächster Sturm, mit Abstand löchrigste Abwehr der Super League. Kann nur Neuchâtel Xamax sein? Wieder falsch! Auch das ist der FC Basel, wenn man nur die Resultate der zweiten 45 Minuten anschaut.

Der Blick auf die beiden Tabellen zeigt, wie krass der Leistungsabfall der Basler nach der Pause ist. Und dass die Grasshoppers ein ähnliches Problem haben wie der FCB. Er zeigt aber auch, dass es zwei Teams gibt, die in der zweiten Halbzeit enorm aufdrehen: die Young Boys und ihr Kantonsrivale FC Thun.

Theoretisch könnten sich die schwachen Startphasen auf der einen Seite und das Nachlassen auf der anderen Seite ausgleichen. Aber das ist nicht der Fall. Die Grasshoppers und der FCB verlieren in der zweiten Halbzeit häufig Punkte. Demgegenüber können die beiden Berner Clubs ihre langsamen Starts in der zweiten Hälfte häufig korrigieren und gewinnen so jeweils 13 Zähler hinzu.

Die gegenläufigen Bewegungen der beiden Berner Clubs auf der positiven und von GC und FCB auf der negativen Seite sind so stark, dass Glück oder Pech eine untergeordnete Rolle spielen dürften. FCB-Trainer Marcel Koller selbst hat am Sonntag nach dem 1:3 gegen YB (nach einer 1:0-Pausenführung) eine mögliche Erklärung ins Feld geführt: «Wir sind von der Basis her, vom Konditionellen nicht auf dem Level. Uns fehlt die Kraft und auch die Frische.»

Kollers Ausrede und Angriff

Das ist eine Botschaft mit ganz vielen Ebenen. Zunächst klingt es wie ein heftiger Angriff auf seinen Vorgänger Raphaël Wicky. Die Aussage wirkt zudem wie eine Ausrede dafür, dass die Resultate unter Koller nicht besser geworden sind als unter Wicky. Und es könnte auch ein Wink an den Vorstand sein, dass Koller einen Wechsel im Trainerteam möchte. Für die Physis der Spieler ist ja nicht in erster Linie der Cheftrainer zuständig. Basels neuer Konditionstrainer Mathieu Degrange wurde erst im Sommer frisch auf Wunsch von Wicky engagiert.

Es gibt aber noch eine weitere Erklärung für das Phänomen. Und die hat wenig mit Trainingslehre zu tun. Dafür einiges mit Club- und Transferpolitik. Die Statistiken der Einwechselspieler beweisen: Bei YB und Thun können die Spieler, die von der Bank kommen, einem Spiel eine Wendung geben – bei Basel und GC dagegen kaum.

Über Jahrzehnte war es der FC Basel, der sich ein derart breites Kader leistete, dass er noch diesen oder jenen Nationalspieler in der Hinterhand hatte, um Verletzungen zu kompensieren oder einen Rückstand wettzumachen. Diese Zeiten sind seit dem Kauf durch Bernhard Burgener vorbei. Der neue Besitzer und sein Sportchef Marco Streller sind davon ausgegangen, dass ein verkleinertes und verjüngtes Kader reichen muss, um in der Schweizer Liga zu bestehen.

Dieser Grundsatzentscheid wirkt sich direkt auf die Spiele aus. Von der Basler Bank kommen heute keine gestandenen Profis mehr, sondern häufig Teenager. Im Schnitt sind jene vier Spieler, die der FCB am häufigsten einwechselt, 20 Jahre alt. Das ist der tiefste Schnitt jener vier Teams, die nach der Pause am stärksten zulegen oder einbrechen.

Auf der anderen Seite der Skala liegen die Young Boys. Sie profitieren von der Breite ihres Kaders, wenn sie es sich leisten können, Spieler wie Miralem Sulejmani oder Jean-Pierre Nsame erst in Halbzeit zwei aufs Feld zu schicken. Im Vergleich zum FCB liegt der Altersschnitt der am häufigsten eingewechselten YB-Spieler um sechs Jahre höher. Es ist ein Plus an Erfahrung und Klasse, das sich eins zu eins auf die Resultate auswirkt.

Möglich, dass sich dieser Berner Vorteil im Winter etwas abschwächt, sollten ein paar Leistungsträger den Absprung in eine grössere Liga suchen. Auf der anderen Seite ist die Frage, ob der Basler Präsident Burgener bereit ist, in der Winterpause noch einmal kräftig Geld in die Hand zu nehmen. Zumal Wintertransfers in der Regel teurer und weniger effektiv sind als über längere Zeit vorbereitete Zuzüge im Sommer.

Das kleine Thuner Wunder

Dass YB über ein breites Kader verfügt, mag keine Überraschung sein. Dass der FC Thun derart häufig über Einwechselspieler zu Skorerpunkten kommt, wirkt dagegen wie ein kleines Wunder. Die Berner Oberländer haben traditionell eines der kleinsten Budgets der Liga und finden ihre Zugänge fast ausschliesslich in der Challenge League.

Sportchef Andres Gerber darf sich also durchaus kurz auf die eigene Schulter klopfen, wenn ein Dennis Salanovic als Joker bereits auf vier Tore und zwei Assists kommt. Letzte Saison spielte der 22-jährige Flügel noch in der zweithöchsten Liga bei Rapperswil-Jona, wo er in der ganzen Saison zwei Tore erzielte und zehn Assists gab.

Kommt dazu, dass die Thuner im Sommer keinen grossen Umbruch im Kader erlebt haben und Trainer Marc Schneider immerhin schon eineinhalb Jahre im Amt ist. Diese Stabilität kommt Zugängen und Einwechselspielern entgegen, weil sie in ein funktionierendes Mannschaftsgefüge eingebaut werden können.

Die Grasshoppers sind damit auf vielen Ebenen das pure Gegenteil zu den Thunern. Zwar müssen auch die Zürcher aufs Geld achten. Längere Phasen von Ruhe und Kontinuität aber gab es auf dem Campus in Niederhasli in den letzten Jahren kaum einmal. Und anders als der auf den Schweizer Markt konzentrierte Gerber in Thun sucht GC-Sportchef Mathias Walther seine Schnäppchen gerne kreuz und quer in Europa zusammen.

Kommen zu all dem wie aktuell noch sieben verletzte Spieler, ergibt das eine Ersatzbank, von der fast keine Impulse kommen. Und damit den regelmässigen Absturz in der zweiten Halbzeit.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/12403055

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2018/2019
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 6. Dezember 2018, 10:09 
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FCZ holt Stürmer aus dem YB-Nachwuchs

Der FC Zürich reagiert auf seinen aktuellen Personal-Engpass im Angriff. Und: Basel muss auf Valentin Stocker und Eder Balanta verzichten

Mit Yann Kasai hat der FCZ einen dritten Stürmer verpflichtet. Der 20-Jährige stösst aus dem Nachwuchs der Young Boys mit Vertrag bis 2020 zu den Stadtzürchern. In der laufenden Saison erzielte Kasai in 14 Einsätzen für das U21-Team der Young Boys 13 Tore. Das Team von Trainer Ludovic Magnin reagiert damit auf einen Engpass im Angriff. Nach der Verletzung von Assan Ceesay, der erst im August aus Lugano verpflichtet worden war, hatte der FCZ im Nigerianer Stephen Odey nur noch einen fitten Stürmer im Kader.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... -nachwuchs

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2018/2019
 Beitrag Verfasst: Freitag 7. Dezember 2018, 00:28 
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Der Zeitpunkt wäre günstig, um im Winter den ein oder anderen gehen zu lassen

Die brennende Frage bei YB: Nicht ob, sondern mit welchen Spielern werden sie Meister?

32 lange Jahre mussten alle YB-Fans auf einen Meistertitel warten und nun sieht es so aus, als würde man gleich zweimal in Folge den Titel erobern! 18 Punkte sind ein zu komfortables Polster, um es noch aus der Hand zu geben. Trotzdem stellt man sich in Bern eine spannende Frage: Welche Spieler werden im Mai mitfeiern können?

Das Kader ist zu gross

Das YB-Kader ist doch relativ gross, vor allem jetzt, da man nach der Winterpause nicht mehr europäisch vertreten sein wird. Von daher gilt es als äusserst wahrscheinlich, dass noch der ein oder andere Spieler die Young Boys im Winter verlassen wird. Natürlich wurde dieses Thema auch rege in The Soccer Lounge mit Top-Gast und YB-Verwaltungsrat Ernst Graf besprochen. Sportjournalist von der BZ, Fabian Ruch hat vor allem einen Streichkandidaten im Kopf:

"Bertone wollte schon im Sommer gehen und YB hat zu viele zentrale Mittelfeldspieler. Für ihn wäre es sicherlich nicht schlecht, wenn er eine neue Herausforderung finden könnte."

Tatsächlich hat es Leonardo Bertone in dieser Saison erst auf sieben Einsätze, von welchen er nur viermal von Beginn an auflaufen durfte, gebracht. Er dürfte bei einem passenden Angebot wohl gehen, ist er doch mit seinen 24 Jahren doch noch ein relativ junger Spieler, welcher mit Sicherheit auch vom Ausland träumen wird. Ausserdem läuft sein Vertrag im Sommer aus, womit man nur noch im Winter etwas Geld mit ihm generieren könnte.

Auch bei zwei Alt-Stars laufen die Verträge nur noch bis Ende Saison. Die Rede ist dabei von Marco Wölfli und von Steve von Bergen. Auch zu den beiden Personalien hat Fabian Ruch klare Meinungen:

"Marco darf wohl so lange bleiben wie er will dank seinem Legenden-Status. Danach wird er wohl weiters im Verein bleiben und dort eine Funktion übernehmen. Bei Steve wäre es schade, wenn er Ende Saison aufhören würde, spielt er doch auf dermassen hohem Niveau. Ob er dann bei YB oder bei seinem Heimatverein Xamax spielen wird, das weiss er zum jetzigen Zeitpunkt wohl selber noch nicht."

Bei beiden Akteuren ist also noch ungewiss, ob sie ihre Karrieren fortsetzen werden, auch wenn Ernst Graf bezüglich Wölfli "davon ausgeht, dass er weitermachen wird." Klar ist jedoch, dass beide keine Kandidaten für einen Winter-Transfer sind. Ein Loris Benito hingegen, wessen Vertrag im Sommer ebenfalls auslaufen wird, könnte da schon eher zum Thema werden.

Die Heissbegehrten

Natürlich gibt es bei YB auch ein paar Spieler, welche zwar noch einen längerfristigen Vertrag hätten, im Winter jedoch trotzdem den Verein wechseln könnten. Allen voran wird da immer wieder der Name von Kevin Mbabu genannt, welcher definitiv reif für den Schritt in eine der fünf Topligen Europas wäre. Er wäre jedoch definitiv kein billiges Vergnügen für einen abnehmenden Verein. Martin Andermatt stellt dabei vor allem eines in den Vordergrund: "Ein Spieler muss sich einfach fragen, was der nächste Entwicklungsschritt ist. Das Preisschild ist natürlich für alle Spieler aus einer Meistermannschaft ein paar Millionen nach oben gegangen." Bei entsprechendem Angebot ist der 23-jährige Aussenverteidiger wohl in der Rückrunde kein YB-Spieler mehr, denn er ist definitiv reif für einen Wechsel.

Doch auch ein paar Offensivspieler konnten den internationalen Fokus auf sich richten, wie etwa Roger Assalé, Christian Fassnacht oder Djibril Sow. Auch ein Sékou Sanogo wurde in der Vergangenheit immer wieder mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht.

Wie viele dieser Spieler tatsächlich bereits im Winter ihre Zelte in Bern abbrechen werden, kann zum jetzigen Zeitpunkt natürlich nicht beantwortet werden. Dank des Riesenvorsprungs in der Tabelle wäre der Zeitpunkt jedoch günstig, sofern Leistungsträger den Verein verlassen sollten, um anderen Spielern mehr Verantwortung zu übergeben. Der Meistertitel sollte so oder so nicht mehr in Gefahr geraten. Die Situation würde sich nämlich schwieriger gestalten, wenn im nächsten Sommer dann fünf oder mehr Leistungsträger gleichzeitig die Young Boys verlassen würden...


https://sport.ch/superleague/234675/die ... ie-meister

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2018/2019
 Beitrag Verfasst: Montag 10. Dezember 2018, 19:21 
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Eindrückliche Zahlen zu YB

Die Rekordjagd der Last-Minute-Berner

Weil die YB-Viertelstunde ihr Revival erlebt, wackeln die Bestmarken aus Basels Rekordsaison 2016/17.

Es ist ja hinlänglich bekannt, das Klischee des langsamen oder zumindest gemächlichen Berners. Und ganz dem Stereotyp entsprechend, haben sich auch die Young Boys zu veritablen Spätzündern entwickelt. Die «YB-Viertelstunde» erlebt auf dem Platz ihr Revival – und lässt die Berner Basels Rekorde jagen.

«Neugeburt» nach Luzern-Niederlage

Nach relativ lockerem Aufgalopp in die Saison mit 9 Siegen in ebenso vielen Partien mussten die Young Boys gegen Luzern die erste und bislang einzige Niederlage hinnehmen. Es war zugleich die Geburtsstunde des «Last-Minute-YB».

Angefangen mit dem 3:3 beim FCZ (nach 0:2- und 1:3-Rückstand) am 11. Spieltag stellte sich der Klub aus der Hauptstadt der regelmässigen Aufgabe, Rückstände noch zu drehen. Selbiges gelang zuletzt beim 3:2 im Derby gegen Thun. Die Zahlen sind verblüffend:

- In den letzten 7 Partien holte YB 19 Punkte bei einem Torverhältnis von 19:10.
- Wären die Spiele nach 75 Minuten abgepfiffen worden, hätte es für den amtierenden Meister nur 9 Zähler gegeben (Torverhältnis 11:9).
- Noch schwächer schneiden die Berner in der Halbzeit-Tabelle ab: Mit mickrigen 5 Pünktchen bei einer Differenz von 3:7 Treffern hätte sich die Elf von Gerardo Seoane aus den vergangenen 7 Spieltagen begnügen müssen.

Diese Stärke, auch auf Rückschläge reagieren zu können, ist ein tragender Baustein des Berner Erfolgs – und der grosse Unterschied zu Konkurrent Basel. In der Bilanz nach 45 Minuten liegt der FCB 7 Punkte vor YB. In der realen Tabelle beträgt der Rückstand der Basler indes gigantische 19 Punkte.

Die Berner Kunst, das Blatt noch zu wenden, geht soweit, dass sich Seoanes Mannen auf die Fährte von Basels Rekordsaison 2016/17 begeben:

- Tore: 2016/17 gelangen Basel 92 Treffer. Kann YB seinen aktuellen Schnitt aufrechterhalten, würde es die Saison mit sagenhaften 102 Toren beenden.
- Tordifferenz: Weil das Team vom Rheinknie vor 2 Jahren bei Saisonhälfte nur 12 Gegentore zuliess, betrug die Tordifferenz +34. Exakt so viel, wie derzeit bei den Bernern (53:19).
- Punkte: Die Konkurrenz aus Basel beendete die Hinrunde im Rekordjahr (86 Punkte) mit 47 Zählern. - Bei einem Remis am Sonntag in Neuenburg würde YB diesen Wert bereits egalisieren. Der FCB-Höchstwert mit 52 Punkten nach 18 Spielen (2003/04) ist jedoch ausser Reichweite.
- Vorsprung: Basels 2:1 in Luzern am 28. April 2017 bedeutete nicht nur den Meistertitel für die «Bebbi», sondern zugleich die früheste Entscheidung in der Super League. Da die Reserve der Basler in der Winterpause «nur» 12 Punkte betrug, ist YB auch hier auf Rekordkurs.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ute-berner

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2018/2019
 Beitrag Verfasst: Dienstag 11. Dezember 2018, 11:24 
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YB steht vor einem grossen Umbruch

Bei den Young Boys werden in den nächsten Jahren mehrere Spieler in eine Topliga wechseln.

Im für YB berauschenden 2018 steht am Mittwoch das letzte Heimspiel auf der Agenda. Es geht in der Champions League gegen Juventus, eine der zurzeit besten Mannschaften Europas (ab 21 Uhr im Ticker). Und es geht für die vielen umworbenen Akteure im Berner Kader auch darum, noch einmal Eigenwerbung zu betreiben.

Lange wird das Team ja nicht mehr zusammenbleiben, mehrere der begabten Fussballer sind längst zu gut für die Super League, sie werden in den nächsten Jahren in eine Topliga wechseln. Kevin Mbabu vielleicht bereits im Januar, Djibril Sow im Sommer, Sandro Lauper spätestens 2020. Aber auch andere wie Christian Fassnacht, Roger Assalé und Sékou Sanogo haben längst das Interesse von Topvereinen auf sich gezogen. «Es wird einen Umbruch geben», sagt Sportchef Christoph Spycher, «das gehört ja auch zu unserer Philosophie.»

Was macht Spycher?

YB wird dank der Transfers viel Geld einnehmen, zusätzlich zu den rund 30 Millionen Franken aus der Champions-League-Kampagne. Und beim personellen Umbau wird es irgendwann auch darum gehen, die erfahrenen Team­leader Steve von Bergen (35) und Guillaume Hoarau (34) zu ersetzen.

Bitter für YB wäre es, sollte sich Sportchef Spycher, Baumeister des Grosserfolgs, für das zweifellos reizvolle Amt des Supermanagers beim Schweizerischen Fussballverband und im Nationalteam inte­ressieren. Der Berner ist Topkandidat beim Verband, sagt dazu aber nur: «Jetzt geht es um die letzten Spiele vor der Winterpause und danach um die Tran­s­ferphase im Januar.» Der 40-Jährige wird ordentlich beschäftigt sein.


https://www.20min.ch/sport/fussball/sto ... h-23202740

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2018/2019
 Beitrag Verfasst: Dienstag 11. Dezember 2018, 16:02 
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YB ist kein Spieler-Discounter mehr

Die Spieler der Young Boys sind begehrt. Doch die Berner haben längst einen Status erreicht, bei dem sie ihre Stars nicht verscherbeln müssen, meint BLICK-Fussball-Reporter Alain Kunz.

«Wir hätten es sehr gerne gemacht, aber es war wirtschaftlich nicht darstellbar», sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic im September zur Akte Kevin Mbabu.

Konkret: Die Eintracht wird ein Angebot um die 6 Millionen Franken abgegeben haben. Doch für Mbabu wollte YB damals schon mindestens 10 Millionen. Seither ist sein Wert dank der Auftritte gegen Manchester United in der Champions League und mit der Nati gegen Belgien weiter gestiegen.

YB-Sportchef Christoph Spycher riecht die Marktwert-Entwicklung. Er antizipiert wie zu seinen Aktivzeiten auf dem Platz. Da war er nicht unbedingt der Schnellste. So gab er kein Jota nach und verleitete Bobic zur obigen Aussage.

Der Fall Mbabu ist ein Lehrbeispiel für das neue Selbstverständnis von YB! Einen Schlüsselspieler gibt man nicht mehr ab, nur weil ein paar Milliönchen im Raum stehen. YB hat den Status als Spieler-Discounter verloren. Und das ist gut für unseren Fussball!


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 64164.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2018/2019
 Beitrag Verfasst: Dienstag 11. Dezember 2018, 16:04 
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YB regional gegen Juve international

Am Mittwoch bestreiten die U-19-Junioren von YB ihre letzte Partie der Youth League, der kleinen Champions League. Gegner Juventus Turin hat bereits kostspielige Ausländer im Team.

Wie in der Champions League sind auch in der Youth League die Unterschiede zwischen YB und den Topclubs riesig. Dies zeigt allein ein Blick auf die Kaderliste. Fast die Hälfte des U-19-Teams von Juventus sind Ausländer. Im Sommer holten die Turiner von Barcelona Pablo Moreno.

Offiziell betrug die Ablösesumme 700'000 Euro. Kolportiert wird indes, dass der Deal Juve insgesamt mehrere Millionen gekostet hat. Fakt ist: Der wirblige 16-Jährige stellte im Hinspiel die Young Boys vor grosse Probleme.

Transfermarkt für Talente

Der Spanier war selbstredend nicht der einzige Juve-Zuzug diese Saison. «Die grossen Mannschaften holen die besten Junioren in Europa», weiss Joël Ma­gnin, der als U-21-Trainer von YB auch das für diesen Wettbewerb gebildete U-19-Team betreut. Das ist auch beim anderen Gruppengegner Manchester United so. Die Engländer verpflichteten zuletzt Akteure von bekannten Clubs wie Ajax Amsterdam, Feyernoord, Paris St-Germain aber auch mehrere Talente von Teams aus Tschechien und Polen.

Anders YB: Bei den Bernern kommen die Zuzüge aus Freiburg, Langenthal oder Neuenburg. Für Talentmanager Erich Hänzi macht diese regionale Transferpolitik bei den Jungen Sinn. «Wir haben gegenüber den Spielern auch eine soziale Verantwortung. Wir wollen sie ausbilden und begleiten, ohne sie total aus ihrem Umfeld zu reissen.

Wenn ein 16-Jähriger von Barcelona zu Juventus wechselt, hat das nichts mehr mit Ausbildung zu tun. Dann geht es einfach um den Markt», sagt Hänzi. Dass YB auf das internationale Transferkarussell der 15-, 16-Jährigen aufspringt, erachtet der frühere Captain als utopisch.

Auch YB-Junioren begehrt

Der umgekehrte Weg ist dagegen bereits Realität. Mit Ruben del Campo (Atletico Madrid) oder Yannick Toure (Newcastle) haben zuletzt zwei YB-Junioren im Alter von 17 Jahren ins Ausland gewechselt. Adrian Bajrami ging diesen Herbst sogar als 16-Jähriger zu Benfica Lissabon.

«Unser Ziel bleibt, dass die Junioren zuerst für uns in der Super League spielen», betont Hänzi. Aber sowohl er wie auch Magnin halten fest, dass bei Einzelnen auch der frühe Wechsel ins Ausland erfolgreich sein kann.

Bei den mit internationalen Talenten gespickten Equipen in der Youth League hat Magnin vor allem die individuelle Klasse der Spieler beeindruckt. «Als Team sind sie nicht unbedingt besser als wir, aber sie verfügen über die besseren Einzelspieler und natürlich über das deutlich grössere und ausgeglichenere Kader.»

Deshalb ist der Coach überzeugt, dass seine Spieler von den Begegnungen profitieren. «In diesen Partien gegen Gleichaltrige sehen sie, was ihnen noch fehlt. Da geht alles schneller und präziser als in einem Erstligaspiel. In einer einzigen Partie der Youth League profitieren unsere Spieler so viel wie in fünf, sechs Meisterschaftsspielen.»

Magnin hofft deshalb, dass sich das YB-Fanion­team auch nächstes Jahr wieder für die Königsklasse qualifiziert, dann könnte seine Equipe wieder in der «Baby Champions League» mittun. Das möchte auch Hänzi: «Denn dieser Wettbewerb ist unbestritten eine gute Sache.»


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/19697653

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