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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Mai 2018, 20:01 
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Punkterekord ade!

Basel demontiert den Meister

Was für ein Spiel des entthronten Meisters! Mit 5:1 demütigt der FCB die Young Boys. Es ist die erste Berner Niederlage des Jahres.

Das Spiel: Ein langweiliger Kick um die Goldene Ananas? Pustekuchen! Mit einem Paukenschlag in der zweiten Minute lanciert FCB-Elyounoussi das Duell zwischen Meister und Vizemeister. Obwohl YB-Trainer Hütter im Hinblick auf den Cupfinal (27.5.) seine Top-Elf von der Leine lässt, führen die Basler die feinere Klinge und zerlegen den Meister nach und nach in die Einzelteile. Bei den Gästen ist die Luft raus, der nicht gegebene Penalty nach einer Intervention von Serey Dié gegen Fassnacht passt ins Bild. Mit der ersten YB-Niederlage 2018 ist auch klar, dass die Berner den FCB-Punktrekord aus der Vorsaison (87 Zähler) nicht mehr knacken können.

Die Tore:
1:0, 2. Minute: Mohamed Elyounoussi | Nach einer schönen Kombination auf dem linken Flügel lässt Elyounoussi die YB-Meisterverteidigung um Von Bergen und Benito stehen und lässt auch Wölfli keine Chance. Ein Super-Solo des Norwegers!

2:0, 27. Minute: Albian Ajeti | Der überragende Elyounoussi luchst Nuhu an der Mittellinie den Ball ab, läuft bis zur Grundlinie durch und bedient Ajeti, der in der Mitte völlig frei nur noch einschieben muss.

3:0, 54. Minute: Luca Zuffi | Ajeti nimmt einen langen Ball herrlich an, sieht Stocker auf der rechten Seite, der wiederum Zuffi den Treffer auf dem Silbertablett serviert.

4:0, 79. Minute: Albian Ajeti | Zuffi zirkelt einen Freistoss genau auf den Kopf von Ajeti, der mit seinem 15. Saisontreffer Hoarau als Torschützenleader ablöst.

5:0, 87. Minute: Dimitri Oberlin | Der eingewechselte Oberlin zieht aus 20 Metern ab und erwischt Wölfi, der bei diesem Flatterball eine schlechte Figur macht.

5:1, 90. Minute: Christian Fassnacht | Eine Sulejmani-Flanke von links nickt Fassnacht zum Ehrentreffer ein.

Der Beste: Es ist das Spiel von Albian Ajeti: Zwei blitzsaubere Tore. Dazu ein entscheidender Assist mit einem traumhaften öffnenden Pass vor Zuffis 3:1. Und vor allem: Der Baselstädter ist mit 15 Toren neuer Torschützenleader, zieht an der gesamten YB-Armada vorbei.

Der Schlechteste: Es ist so ein Spiel, in welchem nichts läuft vorne. So hat Guillaume Hoarau kaum Bälle, null Einfluss aufs Spiel und hinten verliert AirFrance sogar entscheidende Kopfballduelle.

Das gab zu reden: Auf dem Spiel steht: Die Goldene Ananas. Dennoch kommen fast 30'000 in den St.-Jakob- Park, zelebrieren Fussball. Die YB-Fans feiern ihr Team auf der Meistertour. Die Basler tragen das ihrige zu einer deutlichen Kampfansage für nächste Saison.

So gehts weiter: Der Meister empfängt am Sonntag Lugano (16 Uhr). Basel spielt gleichzeitig im Letzigrund gegen den FCZ.

*****
Basel – YB 5:1 (2:0)

St. Jakob-Park – 29'181 Fans – SR: Schnyder (5)

Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Frei, Riveros; Serey Die, Zuffi; Stocker, Campo, Elyounoussi; Ajeti.

YB: Wölfli; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Benito; Fassnacht, Bertone, Sanogo, Sulejmani, Assalé, Hoarau.

Tore: 2. Elyounoussi (Campo) 1:0. 26. Ajeti (Elyounoussi) 2:0. 54. Zuffi (Stocker) 3:0. 79. Ajeti (Zuffi) 4:0. 87. Oberlin 5:0. 89. Fassnacht (Sulejmani) 5:1

Einwechslungen:

Basel: Balanta (43. für Suchy), Bua (63. für Stocker), Oberlin (81. für Ajeti)

YB: Wüthrich (36. für Nuhu), Schick (46. für Mbabu), Nsame (67. für Assalé)

Gelb: 31. Stocker (Reklamieren). 78. Benito. 84. Nsame (beide Foul).

Bemerkungen: Basel ohne Xhaka, Van Wolfswinkel, Salvi, Vailati (verletzt). – YB ohne Sow, Von Ballmoos (verletzt), Aebischer (gesperrt).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 61630.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Mai 2018, 20:48 
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Rabenschwarzer Spieltag für den Meister

YB unterliegt dem FC Basel am Donnerstagnachmittag mit 1:5. Die Basler waren konsequent stärker. Damit ist der Punkterekord für den Meister nicht mehr möglich.

Kantersieg für Basel im Prestigeduell

Der in halb Europa begehrte norwegische Internationale zeigte schon in der ersten Halbzeit Aktionen, denen die Berner nichts Gleichwertiges entgegensetzten. Elyounoussi zog beim 1:0 nach nicht einmal zwei Spielminuten in der Art von Arjen Robben an diversen Gegnern vorbei nach innen und liess Goalie Marco Wölfli mit einem hohen Schuss keine Chance. Er bereitete das 2:0 mit einem langen Lauf über die linke Seite vor und bediente den Doppeltorschützen (und neuen Torschützen-Leader) Albian Ajeti so präzis, dass dieser nicht mehr viel tun musste.

Elyounoussi versinnbildlicht die Steigerung der Basler, die nach einem miserablen Start in die Rückrunde seit nunmehr elf Spielen ungeschlagen sind. Noch im November, als das Duell Basel - YB in vollem Gang war, verschuldete Elyounoussi im St.-Jakob-Park mit einem anfängerhaften Fehler das späte 1:1, bei dem es blieb.

Stammelf auf dem Feld

Nach dem für den Titelgewinn entscheidenden 2:1-Sieg gegen Luzern liess Adi Hütter beim 1:0-Erfolg in Sion die zweite Garde spielen. In Basel beorderte der Meistertrainer die beste Equipe auf den Platz. Vom gewohnten starken physischen Spiel und der ebenfalls gewohnten zwingenden Schnelligkeit der Angriffe war aber im ganzen Spiel nichts zu sehen. Die Berner wurden klar dominiert, Basel hätte aufgrund des klaren Chancenplus höher gewinnen können.

Andererseits spricht es möglicherweise für die Berner, dass sie ihre einzige schwache Leistung der Rückrunde - es war die vierte Niederlage der Saison und die erste seit Anfang Dezember (1:3 in Thun) - zu einer Zeit abliefern, in der sie es sich leisten können. Elyounoussis 1:0 war für YB erst das dritte Gegentor der Saison in der Startviertelstunde. Für den nach acht Meistertiteln in Serie gebeutelten FC Basel ist die Kirche wieder im Dorf. Die direkten Duelle mit den Young Boys in dieser Spielzeit schliessen sie mit 5:5 Punkten und 8:6 Toren ab. Die Basler taten in diesem Prestigematch das, was sie als entthronte Meister tun konnten: den Match gegen den neuen Erzrivalen dominieren und für sich entscheiden.

Kein Punkterekord für YB

Dank dem Sieg ist der FCB sicher, dem in der letzten Saison aufgestellten Rekord von 86 Punkten (seit der Einführung der Super League 2003/04) zu behalten. Die Berner kämen mit zwei Siegen in den ausstehenden Spielen gegen Lugano und bei GC auf 84 Punkte. Noch möglich ist für YB der Rekord für die beste Rückrunde. Sie könnten es auf 47 Punkte bringen.

Basel - Young Boys 5:1 (2:0)

29'181 Zuschauer. - SR Schnyder

Tore: 2. Elyounoussi (Campo) 1:0. 26. Ajeti (Elyounoussi) 2:0. 54. Zuffi (Stocker) 3:0. 79. Ajeti (Zuffi) 4:0. 87. Oberlin 5:0. 89. Fassnacht (Sulejmani) 5:1.

Basel:Vaclik; Lang, Suchy (43. Balanta), Frei, Riveros; Serey Die, Zuffi; Stocker (63. Bua), Campo, Elyounoussi; Ajeti (81. Oberlin).

Young Boys: Wölfli; Mbabu (46. Schick), Nuhu (36. Wüthrich), von Bergen, Benito; Fassnacht, Bertone, Sanogo, Sulejmani; Hoarau, Assalé (67. Nsame).

Bemerkungen:Basel ohne Xhaka, Van Wolfswinkel, Salvi, Vailati (alle verletzt) und Lacroix (nicht im Aufgebot). Suchy verletzt ausgeschieden. Young Boys ohne Aebischer (gesperrt), Sow und Von Ballmoos (beide verletzt). Mbabu verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 32. Stocker (Reklamieren), 78. Benito (Foul), 84. Nsame (Foul).


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/24715808

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Mai 2018, 20:50 
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Basel führt YB vor

Der alte Meister FC Basel zeigt mit einem 5:1-Sieg gegen den neuen Meister YB, dass mit ihm jetzt und in Zukunft weiter zu rechnen ist.

Der in halb Europa begehrte norwegische Internationale, Mohamed Elyounoussi, zeigte schon in der ersten Halbzeit Aktionen, denen die Berner nichts Gleichwertiges entgegensetzten. Elyounoussi zog beim 1:0 nach nicht einmal zwei Spielminuten in der Art von Arjen Robben an diversen Gegnern vorbei nach innen und liess Goalie Marco Wölfli mit einem hohen Schuss keine Chance. Er bereitete das 2:0 mit einem langen Lauf über die linke Seite vor und bediente den Doppeltorschützen (und neuen Torschützen-Leader) Albian Ajeti so präzis, dass dieser nicht mehr viel tun musste.

Elyounoussi versinnbildlicht die Steigerung der Basler, die nach einem miserablen Start in die Rückrunde seit nunmehr elf Spielen ungeschlagen sind. Noch im November, als das Duell Basel - YB in vollem Gang war, verschuldete Elyounoussi im St.-Jakob-Park mit einem anfängerhaften Fehler das späte 1:1, bei dem es blieb.

Berner klar dominiert

Nach dem für den Titelgewinn entscheidenden 2:1-Sieg gegen Luzern liess Adi Hütter beim 1:0-Erfolg in Sion die zweite Garde spielen. In Basel beorderte der Meistertrainer die beste Equipe auf den Platz. Vom gewohnten starken physischen Spiel und der ebenfalls gewohnten zwingenden Schnelligkeit der Angriffe war aber im ganzen Spiel nichts zu sehen. Die Berner wurden klar dominiert, Basel hätte aufgrund des klaren Chancenplus höher gewinnen können.

Andererseits spricht es möglicherweise für die Berner, dass sie ihre einzige schwache Leistung der Rückrunde - es war die vierte Niederlage der Saison und die erste seit Anfang Dezember (1:3 in Thun) - zu einer Zeit abliefern, in der sie es sich leisten können. Elyounoussis 1:0 war für YB erst das dritte Gegentor der Saison in der Startviertelstunde.

Rekord ist Basel sicher

Für den nach acht Meistertiteln in Serie gebeutelten FC Basel ist die Kirche wieder im Dorf. Die direkten Duelle mit den Young Boys in dieser Spielzeit schliessen sie mit 5:5 Punkten und 8:6 Toren ab. Die Basler taten in diesem Prestigematch das, was sie als entthronte Meister tun konnten: den Match gegen den neuen Erzrivalen dominieren und für sich entscheiden.

Dank dem Sieg ist der FCB sicher, dem in der letzten Saison aufgestellten Rekord von 86 Punkten (seit der Einführung der Super League 2003/04) zu behalten. Die Berner kämen mit zwei Siegen in den ausstehenden Spielen gegen Lugano und bei GC auf 84 Punkte. Noch möglich ist für YB der Rekord für die beste Rückrunde. Sie könnten es auf 47 Punkte bringen.

Lugano gerettet

Kurz vor Mitte der zweiten Halbzeit sorgte Luganos Alexander Gerndt mit seinem siebten Saisontor für kollektive Erleichterung beim Tessiner Publikum im Stadio Cornaredo. Der Treffer des Schweden zum 1:0 war in der Entstehung nicht schön, aber umso wichtiger. Mit dem Heimsieg entledigte sich der FC Lugano aller Abstiegssorgen und rückte auf Platz 6 der Super League vor. Die Südtessiner dürfen nun sogar noch von der Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation träumen, liegen sie doch zwei Runden vor Schluss nur noch vier Zähler hinter dem FC Zürich (4.) und St. Gallen (5.).

Für das im Cornaredo erschreckend schwache Lausanne wiederum rückte der Abstieg an Auffahrt sehr nahe. Aus den letzten sieben Spielen resultierte für die Waadtländer lediglich ein Zähler, der Rückstand auf den Vorletzten Sion (am Mittwoch 2:0-Sieger bei den Grasshoppers) beträgt vier Punkte. Zudem hat Lausanne im Vergleich mit den Wallisern das deutlich schlechtere Torverhältnis. Dank Luganos Sieg ist auch der Super-League-Verbleib des FC Thun zwei Runden vor Schluss gesichert.

Basel - Young Boys 5:1 (2:0)

29'181 Zuschauer. SR Schnyder.
Tore: 2. Elyounoussi (Campo) 1:0. 26. Ajeti (Elyounoussi) 2:0. 54. Zuffi (Stocker) 3:0. 79. Ajeti (Zuffi) 4:0. 87. Oberlin 5:0. 89. Fassnacht (Sulejmani) 5:1.
Basel: Vaclik; Lang, Suchy (43. Balanta), Frei, Riveros; Serey Die, Zuffi; Stocker (63. Bua), Campo, Elyounoussi; Ajeti (81. Oberlin).
Young Boys: Wölfli; Mbabu (46. Schick), Nuhu (36. Wüthrich), von Bergen, Benito; Fassnacht, Bertone, Sanogo, Sulejmani; Hoarau, Assalé (67. Nsame).
Bemerkungen: Basel ohne Xhaka, Van Wolfswinkel, Salvi, Vailati (alle verletzt) und Lacroix (nicht im Aufgebot). Suchy verletzt ausgeschieden. Young Boys ohne Aebischer (gesperrt), Sow und Von Ballmoos (beide verletzt). Mbabu verletzt ausgeschieden.
Verwarnungen: 32. Stocker (Reklamieren), 78. Benito (Foul), 84. Nsame (Foul).


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... B-12037593

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Mai 2018, 20:54 
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FCB schlägt den Meister 5:1

Basel sendet deutliches Signal in Richtung YB

- Der alte Meister FCB lässt dem neuen Meister YB im letzten Saison-Duell keine Chance und siegt 5:1.
- Basels Elyounoussi zeigt eine überragende Leistung und empfiehlt sich für grössere Aufgaben.
- Lausanne erleidet im Abstiegskampf einen herben Dämpfer.

Das Tor zum 3:0 wiederspiegelte das Kräfteverhältnis im 4. und letzten Aufeinandertreffen zwischen Basel und den Young Boys perfekt. Mit einem einzigen Pass setzte Albian Ajeti 3 YB-Verteidiger schachmatt. Empfänger Valentin Stocker musste im Anschluss nur noch den Ball querlegen für Luca Zuffi, der ohne Bedrängnis einnetzen konnte.

YB im Meisterblues

Aus Sicht der Berner war es eine Partie zum Vergessen. Der Meister war im St. Jakob-Park über weite Strecken überfordert und fand zu keinem Zeitpunkt den Zugang zum Spiel. Es dauerte nur 61 Sekunden, bis das Team von Adi Hütter erstmals kalt geduscht wurde. Es war gleichzeitig der Startschuss zu einer grossen Leistung von FCB-Flügel Mohamed Elyounoussi:

- Von Samuele Campo angespielt, lässt der Norweger Steve von Bergen und Loris Benito wie Slalom-Stangen aussehen und bezwingt Marco Wölfli zum 1:0.
- In der 26. Minute lässt Elyounoussi Kasim Nuhu stehen und serviert Ajeti anschliessend den Ball zum 2:0 auf dem Silbertablett.

Hütter konnte zwischenzeitlich kaum hinsehen. Der Österreicher liess seine Spieler die Unzufriedenheit spüren und reagierte noch vor der Pause mit einem ungewöhnlichen Wechsel. Der unglücklich agierende Nuhu musste seinen Posten räumen.

Ajeti überholt Hoarau

Die Reaktion von YB blieb aber auch in der 2. Halbzeit aus. Auf der anderen Seite liess der FCB nicht locker. Ajeti gelang in der 79. Minute noch das 4:0. Dank dem Doppelpack übernimmt der 21-Jährige mit 14 Toren die Führung in der Torjägerliste – vor Guillaume Hoarau (14).

Einen kleinen Wermutstropfen gabs für die Basler kurz vor Schluss doch noch. Nach dem 5:0 des eingewechselten Dimitri Oberlin (87.) kassierte der FCB durch Christian Fassnacht noch einen Gegentreffer (89.).

Für die Berner endet auch eine 18 Spiele andauernde Ungeschlagenheit. Im Jahr 2018 ging YB zuvor noch nie als Verlierer vom Platz.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ichtung-yb

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Mai 2018, 20:55 
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Mit Blick auf den Cupfinal

Hütter: «Das war ein Schuss vor den Bug»

Der YB-Coach sprach nach dem 1:5 gegen Basel Klartext, nahm seine Mannschaft aber auch in Schutz.

Adi Hütter wollte nach der Klatsche seines Teams gegen Basel nichts schönreden. «Gratulation an den FCB, sie waren heute in allen Belangen die bessere Mannschaft. Sie waren bissiger, aggressiver und fussballerisch besser», lobte der Österreicher.

Ich werfe nicht wegen einem Spiel alles über den Haufen.
Autor: Adi Hütter


Für YB war es die erste Niederlage in den letzten 18 Spielen. Vielleicht sogar eine im richtigen Moment? «Das war sicher ein Schuss vor den Bug», sagte Hütter im Hinblick auf den Cupfinal gegen den FCZ am 27. Mai.

Obwohl man sich «so nicht präsentieren darf», nahm der Trainer seine Mannschaft in Schutz: «Sie hat in diesem Jahr extrem viel geleistet. Ich werfe nicht wegen einem Spiel alles über den Haufen.»

Ajeti mit Spass und Torhunger

Der FCB seinerseits hat gezeigt, dass er für die nächste Saison bereit ist. Stellvertretend sagte Basel-Stürmer Albian Ajeti: «Es macht richtig Spass, mit dieser Mannschaft zu spielen.» Dem 21-Jährigen winkt nach seinem Doppelpack gar die Torjägerkrone.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... or-den-bug

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 10. Mai 2018, 20:58 
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Prestigeerfolg und Kantersieg für den FC Basel

Der alte Meister FC Basel zeigt mit einem 5:1-Sieg gegen den neuen Meister YB, dass mit ihm jetzt und in Zukunft weiter zu rechnen ist. Mohamed Elyounoussi ist der überragende Spieler der Partie.

Der in halb Europa begehrte norwegische Internationale zeigte schon in der ersten Halbzeit Aktionen, denen die Berner nichts Gleichwertiges entgegensetzten. Elyounoussi zog beim 1:0 nach nicht einmal zwei Spielminuten in der Art von Arjen Robben an diversen Gegnern vorbei nach innen und liess YB-Goalie Marco Wölfli mit einem hohen Schuss keine Chance. In der 26. Minute bereitete er das 2:0 mit einem langen Lauf über die linke Seite vor und bediente den Doppeltorschützen (und neuen Torschützen-Leader) Albian Ajeti so präzis, dass dieser nicht mehr viel tun musste.

Elyounoussi versinnbildlicht die Steigerung der Basler, die nach einem miserablen Start in die Rückrunde seit nunmehr elf Spielen ungeschlagen sind. Noch im November, als das Meister-Duell Basel – YB in vollem Gang war, verschuldete Elyounoussi im St.-Jakob-Park mit einem anfängerhaften Fehler das späte 1:1, bei dem es blieb.

Nach dem für den Titelgewinn entscheidenden 2:1-Sieg gegen Luzern liess Adi Hütter beim 1:0-Erfolg in Sion die zweite Garde spielen. In Basel beorderte der Meistertrainer die beste Equipe auf den Platz. Vom gewohnten starken physischen Spiel und der ebenfalls gewohnten zwingenden Schnelligkeit der Angriffe war aber im ganzen Spiel nichts zu sehen. Die Berner wurden klar dominiert, Basel hätte aufgrund des klaren Chancenplus höher gewinnen können.

Andererseits spricht es möglicherweise für die Berner, dass sie ihre einzige schwache Leistung der Rückrunde – es war die vierte Niederlage der Saison und die erste seit Anfang Dezember (1:3 in Thun) – zu einer Zeit abliefern, in der sie es sich leisten können. Elyounoussis 1:0 war für YB erst das dritte Gegentor der Saison in der Startviertelstunde.

Für den nach acht Meistertiteln in Serie gebeutelten FC Basel ist die Kirche wieder im Dorf. Die direkten Duelle mit den Young Boys in dieser Spielzeit schliessen sie mit 5:5 Punkten und 8:6 Toren ab. Die Basler taten in diesem Prestigematch das, was sie als entthronte Meister tun konnten: den Match gegen den neuen Erzrivalen dominieren und für sich entscheiden.

Dank dem Sieg ist dem FCB sicher, den in der letzten Saison aufgestellten Rekord von 86 Punkten (seit der Einführung der Super League 2003/04) behalten zu können. Die Berner kämen mit zwei Siegen in den ausstehenden Spielen gegen Lugano und bei GC auf 84 Punkte. Noch möglich ist für YB der Rekord für die beste Rückrunde. Sie könnten es auf 47 Punkte bringen.

Basel – Young Boys 5:1 (2:0)

29’181 Zuschauer. – SR Schnyder. – Tore: 2. Elyounoussi (Campo) 1:0. 26. Ajeti (Elyounoussi) 2:0. 54. Zuffi (Stocker) 3:0. 79. Ajeti (Zuffi) 4:0. 87. Oberlin 5:0. 89. Fassnacht (Sulejmani) 5:1.

Basel: Vaclik; Lang, Suchy (43. Balanta), Frei, Riveros; Serey Die, Zuffi; Stocker (63. Bua), Campo, Elyounoussi; Ajeti (81. Oberlin).

Young Boys: Wölfli; Mbabu (46. Schick), Nuhu (36. Wüthrich), von Bergen, Benito; Fassnacht, Bertone, Sanogo, Sulejmani; Hoarau, Assalé (67. Nsame).

Bemerkungen: Basel ohne Xhaka, Van Wolfswinkel, Salvi, Vailati (alle verletzt) und Lacroix (nicht im Aufgebot). Suchy verletzt ausgeschieden. Young Boys ohne Aebischer (gesperrt), Sow und Von Ballmoos (beide verletzt). Mbabu verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 32. Stocker (Reklamieren), 78. Benito (Foul), 84. Nsame (Foul).


http://www.fm1today.ch/prestigesieg-und ... sel/768172

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Versöhnung und Genugtuung beim 5:1 gegen YB

In einem Spiel, in dem es sportlich um nichts mehr geht, bezwingt der FC Basel den neuen Meister YB gleich mit 5:1. Albian Ajeti trifft vor offiziell 29’181 Zuschauern doppelt und übernimmt mit 15 Treffern die Führung in der Torschützenliste. YB verliert derweil zum ersten Mal seit 16 Spielen – und die Muttenzerkurve singt: «Ihr wollt Schweizer Meister sein?»

Wie viel Emotionen doch noch in diesem Spiel steckten, veranschaulichte Raphael Wicky. Der Basler Trainer redete nach einer kritischen Szene auf dem Rasen derart heftig auf den vierten Offiziellen und danach auf den Linienrichter ein, dass man hätte meinen können, es läuft die 90. Minute in einem Spiel, in dem es Spitz auf Knopf steht und um alles geht. Doch stand es 2:0 für den FC Basel, und es ging um gar nichts mehr.

Zumindest sportlich nicht. Der FCB kann nicht mehr vom zweiten Platz verdrängt werden und die Young Boys reisten erstmals seit 32 Jahren wieder als Champion an, was FCB-Captain Marek Suchy vor dem Anpfiff mit einem Blumenstrauss an die Adresse von YB-Captain Steve von Bergen würdigte. Wie schon am 25. Oktober 1986 verloren die Berner Spiel Nummer 1 als Meister in Basel. Im Unterschied zu damals, als der FCB 1:0 gewann, war das Duell diesmal aber ein Spektakel.

«Und ihr wollt Schweizer Meister sein?»
Die Muttenzerkurve singt in Richtung YB-Fans


Man hatte genau das erwarten können, eine Partie mit vielen Offensivszenen, mit vielen Toren, vorgetragen von zwei Mannschaften, die keinen Druck mehr verspüren. Kaum hat man den FCB in dieser Super-League-Saison derart flüssig aufspielen sehen, mit teilweise wunderbaren Kombinationen, oftmals mit langen Stafetten direkt gespielter Pässe. In den letzten drei Spielen hat diese Mannschaft 15 der 69 Super-League-Tore erzielt.


https://tageswoche.ch/sport/live-spitze ... mprogramm/

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Gegen YB gibt es für den FCB Punkte mit Rabatt

Der FC Basel gewinnt gegen den neuen Meister aus Bern 5:1. Der Wert des Sieges hält sich in Grenzen.

Zugreifen, solange es hat. In der 90. Minute hatte Dimitri Oberlin noch die Chance zum 6:1. Aber sein Schuss landete neben dem Tor. Noch mehr hätte der FC Basel aus diesem Spiel gegen seinen Nachfolger als Meister mitnehmen können – mehr Stolz, mehr Genugtuung, mehr Trost. Die Young Boys gaben sich spendabel. Sie haben schon alles, was sie von dieser Meisterschaft wollten. «Wir waren in allen Bereichen unterlegen», sagte der YB-Meistertrainer Adi Hütter. Auch wenn er das Gegenteil behauptet: Die 1:5-Niederlage wird ihm und den Young Boys kaum weh tun. Es ist Kehrausstimmung, nicht nur in Bern.

In der Pause machte der FCB Werbung für seinen Fanshop. 40 Prozent aufs derzeitige Trikot. Die Saison dauert nur noch zwei Spiele. Und bald folgt ein neues Leibchen. «Es het, solang's het.» Alles muss raus.

Es ist kein Shirt, das die Basler horten wollen. Es erinnert an den Abbruch dieser Serie von acht Titeln, die Stunde null nach jahrelanger Übermacht. Deshalb war auch der Sieg gegen YB einer mit Rabatt. Die Saison ist gelaufen. Und die Punkte, die es noch zu greifen gibt, reichen nicht mehr, um die Young Boys einzuholen. Es sind Punkte wie vom Wühltisch, die der FCB noch mitnehmen darf. Der Wert des hohen Sieges bleibt fragwürdig – als wäre er in einem Testspiel zustande gekommen. «Wir lassen uns von dieser Partie nicht blenden», sagte der FCB-Trainer Raphael Wicky.

Erwarteter Spannungsabfall

13 Punkte Vorsprung hatte der Meister YB vor der Partie im St.-Jakob-Park auf den FCB angehäuft. Seit Donnerstag sind es 10. Aber man kann es dem souveränen Champion nicht übelnehmen, erschien er verkatert nach dieser berauschenden Saison samt Feierlichkeiten zum Prestigespiel gegen den Rivalen. Drei Jahrzehnte lang hatte YB auf den Titel gewartet, in 18 Spielen in Folge in Super League, Schweizer Cup und Europa League waren die Berner ohne Niederlage geblieben. Irgendwann musste der Spannungsabfall kommen.

Deshalb bleibt dieser Partie wenig Aussagekraft, ausser diesem einen Fakt: dass es dem FCB in dieser Saison erst jetzt gelungen ist, die Young Boys zu schlagen – im fünften Aufeinandertreffen, jetzt, da es um nichts mehr geht.

Seit YB als Meister feststeht, hat der FCB 6:1, 4:2 und nun 5:1 gesiegt. Am Donnerstag strotzte er vor Spielfreude und Kampfeslust. Man darf sich deshalb die Frage stellen, ob diese Mannschaft zu sehr unter dem Druck gelitten hat, wieder Meister werden zu müssen, ob sie sich zu sehr davor fürchtete, das erste Basler Team nach acht Jahren zu sein, das leer ausgehen würde. Nun wirkt der FCB von dieser Last entbunden. «Es ist nichts als menschlich, dass man befreiter spielt, wenn es um weniger geht», sagte Fabian Frei. Er fügte auch hinzu: «Diese Lockerheit müssen wir aber auch in entscheidenden Spielen haben.»

Ein befreiter FCB, emotionslose Young Boys – die Partie spielte sich zwischen zwei Sonderzuständen ab. Deshalb wollte sie Wicky nicht als Kampfansage für die nächste Saison verstehen. «Wir wollen den Titel zurückholen», sagte er, «aber das hat nichts mit der heutigen Partie zu tun.»


https://www.nzz.ch/sport/gegen-yb-gibt- ... ld.1384835

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Basel zeigt YB den Meister

Im fünften Aufeinandertreffen dieser Saison zwischen dem FC Basel und den Young Boys fegte der entthronte Meister den amtierenden mit 5:1 vom Feld.

Der in halb Europa begehrte norwegische Internationale zeigte schon in der ersten Halbzeit Aktionen, denen die Berner nichts Gleichwertiges entgegensetzten. Elyounoussi zog beim 1:0 nach nicht einmal zwei Spielminuten in der Art von Arjen Robben an diversen Gegnern vorbei nach innen und liess Goalie Marco Wölfli mit einem hohen Schuss keine Chance. Er bereitete das 2:0 mit einem langen Lauf über die linke Seite vor und bediente den Doppeltorschützen (und neuen Torschützen-Leader) Albian Ajeti so präzis, dass dieser nicht mehr viel tun musste.

Elyounoussi versinnbildlicht die Steigerung der Basler, die nach einem miserablen Start in die Rückrunde seit nunmehr elf Spielen ungeschlagen sind. Noch im November, als das Duell Basel – YB in vollem Gang war, verschuldete Elyounoussi im St.-Jakob-Park mit einem anfängerhaften Fehler das späte 1:1, bei dem es blieb.

A-Mannschaft auf dem Platz

Nach dem für den Titelgewinn entscheidenden 2:1-Sieg gegen Luzern liess Adi Hütter beim 1:0-Erfolg in Sion die zweite Garde spielen. In Basel beorderte der Meistertrainer die beste Equipe auf den Platz. Vom gewohnten starken physischen Spiel und der ebenfalls gewohnten zwingenden Schnelligkeit der Angriffe war aber im ganzen Spiel nichts zu sehen. Die Berner wurden klar dominiert, Basel hätte aufgrund des klaren Chancenplus höher gewinnen können.

Andererseits spricht es möglicherweise für die Berner, dass sie ihre einzige schwache Leistung der Rückrunde – es war die vierte Niederlage der Saison und die erste seit Anfang Dezember (1:3 in Thun) – zu einer Zeit abliefern, in der sie es sich leisten können. Elyounoussis 1:0 war für YB erst das dritte Gegentor der Saison in der Startviertelstunde.

Punkterekord verteidigt

Für den nach acht Meistertiteln in Serie gebeutelten FC Basel ist die Kirche wieder im Dorf. Die direkten Duelle mit den Young Boys in dieser Spielzeit schliessen sie mit 5:5 Punkten und 8:6 Toren ab. Die Basler taten in diesem Prestigematch das, was sie als entthronte Meister tun konnten: den Match gegen den neuen Erzrivalen dominieren und für sich entscheiden.

Dank dem Sieg ist der FCB sicher, dem in der letzten Saison aufgestellten Rekord von 86 Punkten (seit der Einführung der Super League 2003/04) zu behalten. Die Berner kämen mit zwei Siegen in den ausstehenden Spielen gegen Lugano und bei GC auf 84 Punkte. Noch möglich ist für YB der Rekord für die beste Rückrunde. Sie könnten es auf 47 Punkte bringen.


https://telebasel.ch/2018/05/10/basel-z ... n-meister/

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Meisterliches Offensivspektakel: Der FC Basel schiesst Meister YB mit 5:1 aus dem Joggeli

Bereits nach zwei Spielminuten eröffnet Mohamed Elyounoussi das Spiel mit einem sehenswerten Treffer. In Minute 26 legt Ajeti nach. Nach der Pause das gleiche Bild. Zuffi, nochmal Ajeti und Oberlin sorgen für den hochverdienten Endstand. Der Ehrentreffer von Fassnach fällt nicht mehr ins Gewicht.

Es läuft die 80. Minute, als Albian Ajeti applaudierend vom Platz geht und das Joggeli in Ovationen ausbricht. 4:0 steht es zu diesem Zeitpunkt, 4:0 für den FCB gegen YB, der alte Meister demontiert den neuen nach allen Regeln der Fussballkunst. Der FCB, seine Fans, ja fast wirkt es, als wolle ganz Basel diesen Bernern sagen: Freut euch nur über diesen Meistertitel – nächste Saison feiern wir wieder.

5:1 steht es am Schluss. YB gelingt eine Minute vor Ablauf der regulären Spielzeit der Ehrentreffer und kassiert trotzdem die höchste Pleite gegen den FCB seit Dezember 2005, als die Berner in der 18. Runde zu Hause gegen den FC Basel mit 1:6 untergingen. 5:1, ein historisches Resultat und zugleich das dritte Spiel in Serie, in dem die FCB-Offensive meisterlich auftritt.

Ohne Druck kommen die Tore

15 Tore hat der FCB erzielt, seit feststeht, dass sich YB den ersten Meistertitel nach 32-jähriger Durststrecke sichert. So stark die Offensive auf dem Platz überzeugt, so ist es doch Verteidiger Michael Lang, der die klarsten Worte findet: «Es war weniger Druck da, das hat man in den letzten drei Spielen gemerkt.» Und: «Man hat gespürt, dass wir eingespielter sind als zu Beginn der Rückrunde.» In dieser Phase habe man den Titel «versaut», so Lang. In den letzten elf Spielen aber, da kam der FCB ins Rollen.

Plötzlich laufen die Angriffe. Gegen YB kommt der FCB phasenweise im Minutentakt zu Top-Gelegenheiten. Und er geht schon nach 62 Sekunden durch Mohamed Elyounoussi in Führung. Nach einem herrlichen Sololauf netzt der Norweger eiskalt ein. Erneut ein überragendes Spiel des umworbenen Flügelläufers. Und man wird den Eindruck nicht los, dass er vor allem dann aufblüht, wenn nicht allzu viel auf dem Spiel steht.

Elyounoussis Zukunft weitherhin unklar

Warum funktionieren er und der FCB erst, wenn der Druck weg ist? «Das ist so kurz nach dem Spiel immer schwer zu analysieren. Fakt ist, wir haben den Titel verloren und das ist sehr enttäuschend. Aber glauben Sie mir, wir werden stärker zurückkommen.» Das ist die Nachricht, die der FCB YB unmissverständlich auf den Heimweg gab.

Man darf allerdings getrost daran zweifeln, dass Elyounoussi dann noch an Bord ist. Auch wenn FCB-Trainer Raphael Wicky klipp und klar sagt: «Ich wünsche mir, dass sich das Team so wenig wie möglich ändert.» Aber auch er weiss, dass der Norweger kaum zu halten sein wird. Letzterer sagt: «Es gibt mehrere Klubs, die mich genauer beobachten, das ist so.»

Ajeti Torschützenkönig?

Albian Ajeti dagegen dürfte bleiben. Und das, so wie es derzeit aussieht, als Torschützenkönig. Mit seinem Doppelpack gegen die Berner hat er sich auch am bisherigen Leader Guillaume Hoarau vorbeigeschossen und führt die Liste der besten Schützen neu mit 15 Treffern an. Platz in der Vitrine hat er für die Torjägerkrone allerdings noch keinen gemacht. Ajeti: «Da habe ich noch genug Zeit, wenn es denn tatsächlich so kommen sollte.» Es ist der einzige Titel, den der FCB noch holen kann. Wenigstens in dieser Saison. Seit gestern wissen wir: Die nächste kann kommen. Michael Lang: «Wir sind hungrig, wir wollen den Pokal zurückholen.»
Matchtelegramm

Basel - Young Boys 5:1 (2:0)

29'181 Zuschauer. - SR Schnyder. - Tore: 2. Elyounoussi (Campo) 1:0. 26. Ajeti (Elyounoussi) 2:0. 54. Zuffi (Stocker) 3:0. 79. Ajeti (Zuffi) 4:0. 87. Oberlin 5:0. 89. Fassnacht (Sulejmani) 5:1.

Basel: Vaclik; Lang, Suchy (43. Balanta), Frei, Riveros; Serey Die, Zuffi; Stocker (63. Bua), Campo, Elyounoussi; Ajeti (81. Oberlin).

Young Boys: Wölfli; Mbabu (46. Schick), Nuhu (36. Wüthrich), von Bergen, Benito; Fassnacht, Bertone, Sanogo, Sulejmani; Hoarau, Assalé (67. Nsame).

Bemerkungen: Basel ohne Xhaka, Van Wolfswinkel, Salvi, Vailati (alle verletzt) und Lacroix (nicht im Aufgebot). Suchy verletzt ausgeschieden. Young Boys ohne Aebischer (gesperrt), Sow und Von Ballmoos (beide verletzt). Mbabu verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 32. Stocker (Reklamieren), 78. Benito (Foul), 84. Nsame (Foul).


https://www.bzbasel.ch/sport/basel/meis ... -132553082

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