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 Beitrag Verfasst: Montag 21. Mai 2018, 01:50 
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YB Meisterfeier

Bern im Fussballmeister-Taumel

Schätzungsweise 20'000 Menschen feiern den Meistertitel der Berner Young Boys.

Der erste Schweizer Fussballtitel seit 32 Jahren sorgt in Bern für ein grosses Volksfest: Auf dem Bundesplatz feierten am Nachmittag schätzungsweise 20'000 Fans die Berner Young Boys.

Noch bevor die Party um 14:00 Uhr begann, strömten Tausende von Menschen zur grossen Bühne auf dem Bundesplatz, die zu diesem Anlass aufgebaut wurde. Tausende von Menschen standen auch etwas weiter weg in der Bundesgasse.

«Schwizermeischter, Schwizermeischter»

Auf der Bühne wurde jeder Spieler und jedes Mitglied des Trainerteams und des Sportmanagements vom Publikum individuell angefeuert und mit «Schwizermeischter» gefeiert. Die Fans vervielfachten die Wellen mit erhobenen Händen.

Das Fest vor dem Bundeshaus war der Auftakt zu den Feierlichkeiten, die bis zum frühen Morgen des Pfingstmontags stattfinden.

Konzerte im Stadion

Zehntausende von Zuschauern säumten die Gassen, als das YB-Team mit offenen Lastwagen durch die Altstadt zum Berner Stade de Suisse fuhr. Dieses öffnete am frühen Nachmittag seine Pforten und bot eine Live-Übertragung der Feierlichkeiten in der Altstadt.

Mitten auf dem Spielfeld wurde eine Konzertbühne eingerichtet, auf der Stürmer Guillaume Hoarau und die Band Open Season den YB-Meisterschaftshit «Stand Together» singen werden. Auch die Gruppen Züri West und Lo&Leduc werden am Abend auftreten.

Aus Sicherheitsgründen können maximal 44'500 Personen das Stadion betreten. Die Feierlichkeiten werden bis in die frühen Morgenstunden in der ganzen Stadt Bern mit Zustimmung der Stadtpolizei fortgesetzt.


https://www.srf.ch/news/regional/bern-f ... ter-taumel

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 Beitrag Verfasst: Montag 21. Mai 2018, 01:52 
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Young Boys feiern mit Zehntausenden Fans den Meistertitel – Marco Wölfli: «Man sollte es «YB-Tag» nennen»

In der Stadt Bern feiern am Pfingstsonntag Zehntausende den ersten YB-Meistertitel seit 32 Jahren. Auf dem Bundesplatz bejubelten weit über 20'000 Fans ihre Idole, bevor die Mannschaft auf offenen Trucks durch die Altstadt zum Stadion zog. Mit unserem Livestream sind Sie vor Ort dabei.

Schon vor Feierbeginn um 14.00 Uhr strömten Tausende vor die grosse Bühne auf den abgesperrten Bundesplatz. Bald mussten zwei der drei Zugänge wegen zu grossem Andrang gesperrt werden. Tausende standen bis weit in die Bundesgasse.

Jubel und "Schwizermeischter"-Gesänge brandeten auf, bevor jeder Spieler und die Mitglieder von Trainerstaff und sportlicher Leitung einzeln auf die Bühne gerufen und mit einer Welle beehrt wurden.

Die Feier auf dem Bundesplatz ist erst der Auftakt zu einem Volksfest, das bis in die frühen Morgenstunden des Pfingstmontag dauern wird.

Eigentlich wären am hohen Feiertag grosse nicht-religiöse Veranstaltungen verboten. Doch mit der Einstufung der Meisterfeier als "traditionsreichem Anlass" fanden die Behörden ein Schlupfloch für die Ausnahmebewilligung, damit die Bernerinnen und Berner "Trainergott" Adi Hütter und die Spieler am Pfingstsonntag feiern konnten.

Konzerte im Stadion

Zehntausende werden als Zaungäste am Triumphzug der Meistermannschaft durch die Gassen der Berner Altstadt auf dem Weg zum Stadion erwartet. Das Stade de Suisse öffnete bereits am frühen Nachmittag seine Tore und bot eine Liveübertragung der Festivitäten aus der Stadt an.

Gegen 17.30 Uhr werden die Trucks und Busse mit den YB-Spieler im Stadion erwartet. Dort wurde mitten auf dem Spielfeld eine Konzertbühne aufgebaut, wo Stürmerstar Guillaume Hoarau zusammen mit der Band Open Season den YB-Meistersong "Stand Together" anstimmen wird. Auftreten werden auch Züri West und Lo&Leduc.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -132587286

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 Beitrag Verfasst: Montag 21. Mai 2018, 15:25 
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Friedliche Meisterfeier

Nach der grossen Feier die Bilanz: Die Feierlichkeiten rund um den YB-Meistertitel sind friedlich verlaufen, es kam zu kleineren Sachbeschädigungen.

Es war die Sause des Jahres am Sonntag auf dem Bundesplatz und im Wankdorf: Die Hauptstadt war ganz in die Farben Gelb und Schwarz getaucht, als die YB-Spieler mit tausenden Fans ihren Meistertitel feierten.

Laut der Kantonspolizei ging die Feier friedlich vonstatten, es sei zu keinen grösseren Zwischenfällen gekommen, heisst es auf Anfrage. Zahlreiche gezündete Pyros – teilweise war der Himmel über Bern vor lauter gelb-schwarzem Rauch kaum zu sehen – hätten allerdings zu einigen Kontrollen geführt.

Der Meister-Umzug hinterliess auf seiner Route von der Altstadt ins Stadion ausserdem mehrere Sprayereien; Anwohner meldeten auch Fans, die öffentlich urinierten.

Zur Anzahl feiernder Fans auf dem Bundesplatz und im Stadion konnte die Kantonspolizei keine Angaben machen.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/17781270

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 Beitrag Verfasst: Montag 21. Mai 2018, 23:06 
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Die gelb-schwarze Pfingstprozession

Götter, wohin man blickte: Bern übte einen ausgelassenen Pfingstsonntag lang, wie es sich anfühlt, der Schweiz den Meister gezeigt zu haben. Es fühlte sich gut an. Sehr gut.

«Der Song ist für Andy und für Alex», sagte Kuno Lauener, und es wurden die einzigen vier Minuten an diesem Pfingstsonntag, an denen es in Bern fast an­dächtig still war. Umgeben von etwa 40'000 gelb-schwarzen Pilgern, stand der Sänger von Züri West mit seiner Band auf der Bühne, mitten auf dem abge­deckten Kunstrasen des Stade de Suisse, das in Bern immer noch Wankdorf heisst.

Er widmete das Lied «Pünktli» den beiden grossen Abwesenden an der Meisterfeier, YB-Investor Andy Rihs und Alt-Stadtpräsident Alexander Tschäppät. Beide starben ausgerechnet in den Wochen, in denen die Fussballer der Young Boys nach den Sternen griffen und sie auf die Erde holten. Nach 32 Jahren Träumen und Jammern.

Kuno Lauener beschreibt in «Pünktli», wie die Erde aussieht von dort oben, wo Andy und Alex jetzt sitzen. Sie ist klein wie ein Stecknadelknopf und schön blau, und was auf ihr geschieht, ist vielleicht nicht so wichtig – selbst wenn die gelb-schwarze Euphorie an dem zum Stadtberner Nationalfeiertag umfunktionierten 20. Mai 2018 mit tropischer Intensität in den Nachthimmel steigt.

Götter, Götter, überall Götter

Die selbstironische Relativierung dessen, was gerade passiert, ohne die Freude zu ruinieren: Das war es wohl, was die YB-Meisterfeier zum arroganzfreien Volksfest machte. Im Rückblick muss man sagen: Das bauernschlaue Buebetrickli, mit dem der kantonale Polizeidirektor Hans-Jürg Käser (FDP) und sein städtischer Amtskollege Reto Nause (CVP) die Meisterfeier am sakrosankten Pfingstsonntag zum Traditionsanlass erklärten, war pure Vor­sehung.

An Pfingsten wird die Ankunft des Heiligen Geistes auf der Erde gefeiert, und was man an der sonntäglichen Meisterfeier sah, waren so viele Götter wie noch nie in Bern.

Man wähnte sich auf der buddhistischen Götterinsel Bali: Trainergott Adi Hütter, Torhütergott Marco Wölfli, Flankengott Kevin Mbabu – ganz zu schweigen von den 25'000 Zuschauergöttern, die pünktlich zum Start der elfstündigen Meisterfeier um 14 Uhr den Bundesplatz so dicht bevölkerten, dass die Sicherheitskräfte die meisten Zugänge sperren mussten.

Und die Götter scheuten sich nicht, heldenhaft irdische Pflichten wahrzunehmen. Unzählige Väter und Mütter trugen ihre Kinder stundenlang auf den Schultern, die Chiropraktikerpraxen dieser Stadt dürften sich diese Woche über Nachfrage nicht beklagen.

Zumal auch die virtuosen Moderatorengötter Brian Ruchti und Gabriel Haldimann von Radio Gelb Schwarz die folgsame Pilgerschar unablässig antrieben. Man schwitzte früh und heftig, und die vielen wenig fussball­affinen Mode-YB-Fans konnten eine Nase davon nehmen, wie es in der Pause in der Spielerkabine riecht, wenn Trainergott Hütter die Predigt für die zweite Halbzeit hält.

Giele u Modi, es geit ja!

Bern, das ist die Hauptstadt, die nicht so wichtig ist. Die Wirtschaftsmacht: ist in Zürich, Basel, Genf. Die Medienmacht: hat sich nach Zürich zurückgezogen. Aber jetzt hat YB der Schweiz, die Bern nicht ernst nehmen will, den Meister gezeigt. Gibt es ein schöneres Gefühl bernischer Selbstvergewisserung? Giele u Modi, es geit ja!

Auf zwei umgebauten Last­wagen wurden die Fussballgötter, entrückt tanzend, via Altstadt, Bärengraben und Aargauerstalden zum Wankdorf gefahren, eskortiert von den Hardcorefans aus der Ostkurve. Durch fette Marihuana-Schwaden und Bierausdünstungen, die sich im gelb-schwarzen Zuschauerspalier breitmachten, verbreitete der ständig in Pyrorauch gehüllte Meisterumzug den Eindruck einer bernischen Götterdäm­merung.

Aber das Firmament brach nicht auseinander. Im Gegenteil. Im Stadion, wo die Party stieg, floss alles – Männer und Frauen, Kinder und Rentner, Modefans und Saisonkartenbesitzer – zusammen zu einem friedlichen, wogenden, von roten Pyros beleuchteten See. Oder war es das Meer?

Die gestreichelte Glatze

Gläubige konnte Selfies machen mit echten Fussballgöttern, Lo & Leducs blaue Peperoni und Züri Wests geschenktes Herz tönten gelb-schwarz, und YB musste nicht einmal mehr ein Geheimnis machen aus dem kommerziellen Ziel, an diesem Abend die ab­surde Menge von 80'000 Litern Bier verkaufen zu wollen – was jedoch nicht ganz gelingen wollte.

Wildfremde Leute tätschelten einem plötzlich die Glatze, aus lauter Freude, hier zu sein. One love. Als Stürmer-, Gesangs- und Style-Gott Guillaume Hoarau mit der Band Open Season, Wurzel 5 und Simon Jäggi auf die Bühne trat für den Meistersong, war zu seinen Füssen geschehen, was er besang: «On est tous ensemble!» Er hätte problemlos augenblicklich das bedingungslose Grundeinkommen einführen können.

Der alkoholbedingte Kontrollverlust griff um sich, aber es blieb friedlich. Im Prinzip fehlte nur der amerikanische Bischof Michael Curry, der tags zuvor in London an der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle ein mitreissendes Plädoyer gehalten hatte: «Es ist die Liebe, die aus der alten Welt eine neue Welt macht.» YBlieve!

Als nach 3 Uhr nachts die letzten Beats verhallten, hatten längst Reinigungsgötter übernommen, im Stadion, im ÖV, auf der Strasse, um die Welt wieder herzustellen, wie sie vorher war.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/29370708

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 Beitrag Verfasst: Montag 21. Mai 2018, 23:07 
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Eine Stadt feiert das neue Wort «geyoungboyst»

Nach dem Titelgewinn der Young Boys am 28. April brachen alle Dämme. Aus «veryoungboysen» wurde «geyoungboyst». Sehen Sie in der Bildstrecke, was alles schon geyoungboyst wurde.

Lange Jahre «veryoungboysten» es die YB-Spieler immer wieder. Dem ist dieses Jahr nicht mehr so: YB ist Meister und aus «veryoungboysen» wurde «geyoungboyst» – also eingenommen, erobert. Sehen Sie in der Bilderstrecke und im Video, wo ein riesiges Geyounboyst-Banner schon überall hing.


http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/ ... t-26137909

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 22. Mai 2018, 09:28 
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22.05.2018

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«Friede, Freude, YB-Wurst»

Die YB-Fans taumelten drei Wochen lang auf die Meisterfeier zu. Fussball-Blogger Christian Zingg beantwortet die drängendsten Fragen der «Bund»-Redaktion.

Auf die Pokalübergabe vom vorletzten Sonntag folgte nun am Pfingstsonntag die Meisterfeier. Im Moment ist es anstrengend, YB-Fan zu sein.
Stimmt, das ist quasi ein Fulltime-Job.

Party auf dem Bundesplatz, Umzug durch die Stadt zum Stadion. Wo war der echte YB-Fan dabei? Was liess er aus?
Was ist ein echter YB-Fan? Einer, der seit mindestens 25 Jahren an jedes Spiel geht? Einer, der jeden Fangesang auswendig kann und gelbe Rauchbomben zündet? Ein grosszügiger Gönner des Vereins, der die Spiele am liebsten in der Champions Lounge schaut? Ich weiss es nicht. Für mich ist jeder ein echter YB-Fan. Oder haben Sie schon mal einen falschen YB-Fan gesehen?

Die Frage war, wie Sie persönlich den Sonntag verbrachten.
Ich kam zu spät in die Innenstadt, ein Durchkommen auf den Bundesplatz war unmöglich. Das war nicht weiter schlimm, ich leide sowieso an Platzangst. Also ging ich mit meinem Göttibuben direkt ins Stadion, wo am Nachmittag schon etwa 10 000 Leute waren. Die Feier auf dem Bundesplatz wurde live übertragen. Später füllte sich das Stadion, und man darf sagen, das war schon die tollste Party, die ich je erlebt habe. Eine richtig freudige, pfingstliche Stimmung mit viel Gesang und schönen Begegnungen. Friede, Freude, YB-Wurst. 35 000 glückliche Menschen. Jeder genoss es auf seine Art, laut oder leise, nüchtern oder zugedröhnt. Wunderbar. Irgendwie haben wir alle verpassten Titel der letzten drei Jahrzehnte nachgeholt.

Nach dem Titelgewinn gegen Luzern vor drei Wochen zeigten Sie äusserlich wenig Regung – wir haben Sie scharf beobachtet. Wie ist es Ihnen nun am Pfingstsonntag ergangen?
Ach, ich bin immer cool und entspannt. Ausserdem trug ich eine Sonnenbrille. Deshalb hat mein Göttibub nichts gemerkt, als ich bei Züriwest («Fingt ds Glück eim») eine Träne verdrücken musste.

Es ist anspruchsvoll, das Glück zu geniessen. Weil das Glück die Gefahr in sich birgt, dass es sich schnell fade anfühlt. Der angekündigte Abgang von YB-Trainer Adi Hütter kommt so gesehen gerade recht.
Im Profi-Fussball ist alles kurzlebig, damit muss man leben. Herr Hütter ist der erste YB-Trainer, der das Stade de Suisse freiwillig verlässt. Ja, sein Abgang schmerzt enorm. Aber es geht weiter, einfach immer weiter. Kuno Lauener hat es am Sonntag auf den Punkt gebracht: «Adi, i verstah di. Aber we si di z Frankfurt nümm wei, chunnsch eifach wieder hei!»

Höhenflug und Absturz liegen bei YB traditionell nahe beieinander. Stellt sich der YB-Fan nach Hütters Wechsel emotional wieder auf eine feierfreie Zeit ein?
Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Aber ich bin mir sicher: Es wird nicht 32 Jahre dauern bis zum nächsten Titel.

Wie halten Sie es mit Denkmälern? Soll man Hütter eines bauen?
Auf jeden Fall. An einem prominenten Standort. Muss nicht sowieso Adrian von Bubenberg versetzt werden, wegen des Bahnhofsumbaus? Ihn könnte man auch in Bümpliz aufstellen, und dafür könnte eine Statue von Adi Hütter die Menschen begrüssen, die den Bahnhof über die Welle verlassen. Nun, ich will dem Gemeinderat nicht vorgreifen, vielleicht schwebt ihm ein anderer Standort vor.

Für Sie gilt es den Ausnahmezustand noch eine Woche auszuhalten. Wie verbringen Sie die Zeit bis zum Cupfinal am nächsten Sonntag
Gesunde Ernährung, viel Schlaf, und in den letzten 48 Stunden der Tunnelblick auf den Match. So wie es Guillaume Hoarau macht. Nein, im Ernst, ich befürchte, dass ich diese Woche ein wenig arbeiten sollte, sonst fällt das langsam auf. Am Samstag plane ich eine Velotour, um den Kopf frei zu kriegen. Am Sonntag bin ich dann wieder voll fokussiert.

Keine Zeichen der YB-Ermattung?
Nein. Das einzige Problem ist, dass YB nach dem Cupfinal drei Wochen Sommerferien hat. Aber wir vom Runden Leder schaffen Abhilfe: Am 9. Juni zeigen wir im Kino Rex nochmals den Meistermatch YB - Luzern in voller Länge, ohne Kommentar, mit Original-Stadionton. Darauf freue ich mich jetzt schon.


https://www.derbund.ch/bern/nachrichten ... y/19642948

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Mai 2018, 19:16 
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23.05.205

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Best of Meisterfeier

Vier Fotografen waren für die BZ bei der YB-Meisterfeier in der Stadt und im Stadion unterwegs. Hier präsentieren sie ihre 32 schönsten Bilder.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/28818306

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. Mai 2018, 17:38 
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24.05.2018

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#39 Bern ist glücklich

Manchmal ist der Weg das Ziel. Die vier Berner Autoren Pedro Lenz, Bänz Friedli, Bernhard Giger und Klaus Zaugg begleiten YB auf dem Weg zum Meistertitel. Zumindest bis der Rückstand auf Basel 13 Punkte oder mehr beträgt.

Zum Einnachten spielen Züri West. In diesem – später wird man vielleicht sagen: diesem historischen – Moment sind sie die einzig denkbare Besetzung. «Wir haben noch nie vor 40 000 Leuten gespielt», sagt Kuno Lauener. Ob wirklich so viele an diesem sonnigen Sonntag ins Stadion zur YB-Meisterfeier gekommen sind, lässt sich schwer sagen. Aber das ist unwichtig, gefühlt sind es ohnehin 100 000.

Ganz Bern ist da. Nein, stimmt so nicht: Berns Zukunft ist da. Auf dem mit dicken Platten abgedeckten Spielfeld turnen Kinder herum, sie schlagen geschmeidig das Rad und spielen Fussball mit flachgedrückten Bierbechern. Teens wetteifern um das kühnste Selfie, und wer um die Bühne herum, einem hohen, tempelartigen Aufbau in der Mitte des Platzes, über dreissig ist, gehört zu einer krassen Minderheit.

Ziemlich verrückt eigentlich. Zwei YB-Zeitalter verschmelzen hier ineinander. Kuno Lauener kündigt einen Song von 1991 an. YB schloss die Saison damals auf dem siebten Rang ab und verlor den Cupfinal gegen Sion nach einer 2:0- Führung noch 2:3. Es waren die Jahre, in denen wir mit den Niederlagen leben lernen mussten und uns, ein wenig fatalistisch und sehr romantisch, an den seltenen Siegen aufrichteten. «Hütt hei sie wieder mau gwunne» reflektiert die bittere Melancholie jener Zeit wunderbar.

Viele derer, die jetzt hier vor der Bühne ergriffen die gelb-schwarzen Schals in die Höhe strecken, waren damals wohl noch nicht auf der Welt. Und schon gar nicht kennen sie die damalige YB- Seelenlage. YB verbinden sie strikt mit der Euphorie des Siegs. Aber heute Abend finden sich alle. Die Band lässt sich tragen. Das Publikum lässt sich nehmen. Es ist, als würde ein Film ablaufen über dreissig Jahre Berner Geschichte, und wir alle wären Teil davon, wir alle gehörten zum Personal dieses Films, der davon erzählt, wie diese Stadt traurig war und wie sie glücklich wurde.

Diesen Song hat der Speaker bereits zuvor als die Hymne der Saison bezeichnet, jetzt kommt er, live in der Mitte des Hauptschauplatzes des Glücks, das er besingt: «Irgendeinisch fingt ds Glück eim», auch dies eine schon etwas ältere Züri-West-Zeile, die uns begleitete. Und plötzlich steht sie für eine neue Generation von YB-Fans für dieses neue Gefühl, das YB Bern und uns allen so grandios bescherte.

Züri West im Wankdorf, und 40 000 sind glücklich. Welches Bild könnte besser vermitteln, wie viel die Young Boys mit der Stadt verbindet, in der sie spielen, mit dem Alltag und der Geschichte, mit dem Lebensgefühl und dem Sound dieser Stadt? Und dann zieht der letzte Streifen Sonnenlicht langsam über das Tribünendach davon in die Nacht.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -132601461

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 Beitrag Verfasst: Freitag 25. Mai 2018, 13:53 
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“Dieses Jahr gewann der BSC Young Boys (YB) zum ersten Mal seit 32 Jahren den Fussballmeistertitel. Dies wurde am Sonntag, 20. Mai 2018, in der Stadt Bern (Schweiz) gefeiert.

https://polizistmensch.de/2018/05/eindr ... r-schweiz/

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