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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. Mai 2018, 12:40 
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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. Mai 2018, 17:37 
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Feiertagsgesetz verhindert YB-Sause am Pfingstsonntag

Weil Pfingstsonntag als hoher Feiertag gilt, kann die YB-Meisterfeier nicht am Wunschdatum des Clubs stattfinden.

Nach der Feier ist vor der Feier. Kaum ist die rauschende Meisternacht verklungen, stehen beim neuen Champion bereits die nächsten organisatorischen Herausforderungen an: Während die Spieler am Sonntag für einen zweitägigen Kurztrip nach Barcelona abgeflogen sind, um in der katalanischen Fussballmetropole ungestört den Titel zu feiern, liefen zwischen YB und den zuständigen Behörden von Stadt, Kanton und Bund bereits die Drähte heiss zur Planung der weiteren Festivitäten. Sie gestaltet sich kompliziert.

Seit längerem ist klar, wann und wo die Pokalübergabe über die Bühne geht: Traditionsgemäss findet diese anlässlich des letzten Heimspiels des Meisters statt, im konkreten Fall also nach YB - Lugano, das laut Spielplan am Sonntag, dem 13. Mai, um 16 Uhr angepfiffen wird. Einige Minuten nach dem Schlusspfiff wird YB-Captain Steve von Bergen den 13 Kilogramm schweren vergoldeten Pokal aus 92,5 Prozent Silber aus den Händen von Liga-Präsident Heinrich Schifferle entgegennehmen und in die Höhe stemmen - vor 31 120 Fans, denn das letzte Heimspiel ist seit gestern Vormittag ausverkauft. Noch nicht im Detail geplant sind die folgenden Festivitäten im Stadion, wie YB-Sprecher Albert Staudenmann gestern sagte.

Äussert schwierig scheint die Terminsuche für die geplante Meisterfeier in der Innenstadt mit Corso zum Stade de Suisse. Ein Blick in den YB-Spielkalender lässt den Schluss zu, dass nicht mehr allzu viele Optionen offen sind: Klar ist laut YB-Sprecher Staudenmann, dass die Meisterfeier nicht am Tag der Pokalübergabe stattfinden wird, auch weil Sonntagabend für viele Besucher, etwa für Familien, äusserst ungünstig wäre. Wegen des letzten Auswärtsspiels gegen GC am 19. Mai fällt Pfingstsamstag als Option weg, weshalb als wahrscheinlichste Termine Pfingstsonntag und Pfingstmontag übrig bleiben - am folgenden letzten Maiwochenende spielt YB im Cupfinal gegen den FCZ nämlich bereits um die nächste Trophäe.

Käser: Keine Ausnahme möglich

YB bestätigte gestern zunächst, dass die Optionen Pfingstsonntag und Pfingstmontag im Vordergrund stünden. Die Präferenz des Clubs liege wegen der längeren Cupfinal-Vorbereitung aber «klar beim Sonntag», sagte Staudenmann. Eine YB-Sause an Pfingstsonntag dürfte aber das kantonale Feiertagsgesetz verhindern: Es verbietet an hohen Feiertagen Anlässe, welche «die Ruhe erheblich beeinträchtigen». Dazu gehören namentlich Sportveranstaltungen und alle grossen nicht-religiösen Veranstaltungen, «sofern es sich nicht um traditionsreiche Anlässe handelt».

Der Direktor der Kantonspolizei, Hans-Jürg Käser, sagte am Montag zum «Bund», dass seine Direktion die Anfrage der von YB beauftragten Eventagentur Furrerhugi für eine Meisterfeier am Pfingstsonntag schon letzte Woche abschlägig beantwortet habe. Dieser Entscheid sei endgültig, sagte Käser. Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass sich das Feiertagsgesetz aufgrund mehrerer Vorstösse im Kantonsparlament in einer Revision befindet, die eine massvolle Liberalisierung vorsieht: So soll das heutige generelle und absolute Verbot von Veranstaltungen an hohen Feiertagen gestrichen werden, und die Gemeinden sollen beim Entscheid zur Bewilligung eine grosse Autonomie erhalten.

«Wir können aber nicht ein Gesetz anwenden, das noch gar nicht exisitiert», sagte Käser. Eine Ausnahmebewilligung sei aufgrund der heute geltenden Regelung «nach juristischer Prüfung nicht möglich». Eine Meisterfeier am Pfingstmontag sei indessen «kein Problem». Vom Entscheid des Polizeidirektors überrascht zeigte sich gestern YB-Sprecher Staudenmann. «Wir haben bis heute noch auf eine Ausnahmebewilligung gehofft, weil der Sonntag für uns ideal gewesen wäre.» Gehe es am Pfingstsonntag «wirklich nicht, müssen wir über die Bücher». Staudenmann liess aber durchblicken, dass für YB die Option Pfingstmontag nun im Vordergrund steht.

Bezüglich Ablauf der Meisterfeier konkretisiert sich laut Staudenmann die Idee einer Feier in der Innenstadt mit anschliessendem Corso der Spieler und einem Abschluss im Stade de Suisse. Weiterhin offen ist, ob sich die Spieler auf dem Balkon des Parlamentsgebäudes präsentieren werden. Bis gestern war bei den Parlamentsdiensten kein entsprechendes Gesuch eingegangen.

Der Entscheid zum Ablauf der Feier ist laut Staudenmann abhängig von der Terminfrage: Neben dem Pfingstwochenende sei für YB «auch ein normaler Wochentag nicht vom Tisch». Dies wäre wegen des Aufmarschs Zehntausender Besucher aus Sicherheitsgründen aber alles andere als ideal.


https://www.derbund.ch/bern/nachrichten ... y/27171922

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. Mai 2018, 23:57 
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Kanton lässt YB nicht an Pfingstsonntag feiern

YB möchte seine Meisterfeier am Pfingstsonntag durchführen. Weil der als hoher Feiertag gilt, ist der Kanton dagegen. Noch haben der Club und auch die Stadt aber Hoffnung.

Am Sonntag, 13. Mai, trägt YB sein letztes Heimspiel gegen den FC Lugano aus. Nach der Partie werden die Berner den Meisterpokal entgegen nehmen. Zwei Wochen später, am 27. Mai, findet der Cupfinal gegen den FC Zürich statt. Ideal für die offizielle gelb-schwarze Meisterfeier wäre daher das Wochenende zwischen den beiden Terminen: das Pfingstwochenende. Davon fällt der Pfingstsamstag wegen des letzten Auswärtsspiels gegen GC schon mal weg.

Bleiben Pfingstsonntag und Pfingstmontag. Wegen der längeren Cupfinal-Vorbereitung liegt die Präferenz von YB klar beim Sonntag. «So könnten die Spieler den Montag zur Regeneration nutzen», sagt Mediensprecher Albert Staudenmann. Am Dienstag müsse dagegen wieder trainiert werden. «Nach der Feier am Montag wäre ein konzentriertes Training aber kaum möglich.»

Allerdings gibts beim Pfingstsonntag einen Haken: Es ist ein hoher Feiertag, und an hohen Feiertagen verbietet das kantonale Feiertagsgesetz Anlässe, die «die Ruhe erheblich beeinträchtigen». Dazu gehören unter anderem Sportveranstaltungen.

«Ausnahmebewilligung nicht möglich»

Für Hans-Jürg Käser, Direktor der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern, gibts an diesem Gesetz kein Rütteln. Gegenüber dem «Bund» sagte Käser, seine Direktion habe die Anfrage der von YB beauftragten Eventagentur Furrerhugi für eine Meisterfeier am Pfingstsonntag bereits letzte Woche abgelehnt. Der Entscheid sei endgültig. Eine Ausnahmebewilligung sei aufgrund der heute geltenden Regelung «nach juristischer Prüfung nicht möglich».

Der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause verweist auf die «riesigen Herausforderungen» der Meisterfeier in punkto Crowd-Managent: «Wir erwarten Zehntausende von Menschen und extreme Emotionen.» Die Stadt müsse daher Rahmenbedingungen schaffen, die es auch Familien mit kleinen Kindern ermöglichten, «den Meisterkübel gefahrlos zu sehen, ohne ins Gedränge zu geraten».

Auf Goodwill des Kantons hoffen

Der Bundesplatz allein mit seiner Kapazität von 25'000 bis 30'000 Menschen sei daher keine Option. «Wir wollen eine würdige Meisterfeier, die zwar auch auf dem Bundesplatz stattfindet, aber mit Umzug und fulminantem Schlussbouquet im Stade de Suisse», sagt Nause.

Der Vorteil beim Pfingstsonntag sei, dass man mit der Veranstaltung bereits am Mittag starten könne. «Aus sicherheitstechnischen Überlegungen muss man den Pfingstsonntag sicher in Betracht ziehen.» Zwar wäre in dieser Hinsicht auch der Pfingstmontag geeignet, doch berücksichtige die Stadt primär die Wünsche von YB, sagt Nause. «Als Stadt können wir nur unseren Wunsch anbringen und auf den Goodwill des Kantons hoffen», sagt Nause.

YB hofft weiter

Auch YB bleibt nichts anderes übrig. Sprecher Staudenmann findet, im Rahmen des sporthistorischen Ereignisses könnte man «durchaus über eine Sonderbewilligung reden». Aktuell würden konstruktive Gespräche mit den Behörden laufen. Staudenmann: «Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben.»


http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/ ... n-10290270

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. Mai 2018, 09:31 
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YB hofft weiter auf Meisterfeier an Pfingsten

Das Feiertagsgesetz verbietet, dass der YB-Meisterumzug am Pfingstsonntag stattfindet. «Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben», heisst es bei YB.

Weiterhin ungeklärt ist die Frage, wann der YB-Meisterumzug stattfindet. Klar ist bloss, dass dies vor dem Cupfinal vom 27. Mai geschehen muss, da Nationalspieler von WM-Teilnehmern unmittelbar danach in die Nationalmannschaft einrücken. Somit bleibt eigentlich nur das Pfingstwochenende, wobei YB wegen der längeren Vorbereitung auf den Cupfinal klar den Sonntag favorisiert.

Am Samstag spielt YB auswärts bei GC sein letztes Meisterschaftsspiel der Saison. Weil es sich beim Pfingstsonntag um einen hohen Feiertag handelt, sei dann ein Umzug «juristisch nicht möglich», zitierte zwar am Dienstag «Der Bund» den kantonalen Polizeidirektor Hans-Jürg Käser. Laut YB-Sprecher Albert Staudenmann laufen die Drähte in dieser Sache aber nach wie vor heiss, der Verein habe mit allen Involvierten ein «sehr gutes Einvernehmen». «YB hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass der Umzug an Pfingsten möglich ist», so Staudenmann.

Im Vordergrund steht offenbar eine Route, die vom Bundesplatz über den Bärengraben ins Stade de Suisse führt. Dieses dürfte auf dem Rasen rund 50'000 Zuschauern Platz bieten. Dass der Kunstrasen «festtauglich» ist, wurde am letzten Samstag eindrücklich geklärt.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/11370700

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. Mai 2018, 15:37 
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YB darf seinen Meistertitel am Pfingstsonntag feiern

BernNun ist es definitiv: Die Meisterfeier der Young Boys findet am Pfingstsonntag statt – obwohl dieser im Kanton Bern eigentlich als hoher Feiertag gilt. Die städtischen Behörden haben ein Schlupfloch gefunden.

Die Berner Young Boys dürfen ihren Meistertitel wie erhofft am Pfingstsonntag (20. Mai) feiern. Das teilten Stadt und Kanton Bern am Mittwoch mit. Die Behörden fanden eine Lösung, welche die Meisterfeier ermöglicht, obwohl der Pfingstsonntag im Bernbiet als hoher Festtag gilt.

An hohen Festtagen sind Tätigkeiten untersagt, die Gottesdienste stören oder sonstwie «die Ruhe erheblich beeinträchtigen». So steht es im kantonalen Gesetz über die Ruhe an öffentlichen Feiertagen. Verboten sind auch grosse nicht-religiöse Veranstaltungen - es sei denn, es handelt sich um einen «traditionsreichen Anlass».

Die Meisterfeier, der «traditionsreiche Anlass»

Hier fand sich das Schlupfloch. Denn die Stadt Bern, die das kantonale Gesetz vollziehen muss, hat die Meisterfeier der Young Boys als «traditionsreichen Anlass» eingestuft. Sie macht geltend, dass die Schweizer Fussball-Liga seit über hundert Jahren besteht und eine Meisterfeier jeweils am Ende der Meisterschaft in der jeweiligen Stadt durchgeführt wird. YB trägt das letzte Liga-Spiel am 19. Mai in Zürich aus.

Die Stadt Bern hat als zuständige Vollzugsbehörde einen Ermessensspielraum, wie es im Communiqué heisst. Die kantonale Polizei- und Militärdirektion als Aufsichtsbehörde halte die rechtliche Einschätzung der Stadt für vertretbar.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/29320999

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. Mai 2018, 11:52 
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YB darf nun doch am Pfingstsonntag feiern

Der Kanton lenkt im Zwist um die YB-Meisterfeier ein: Diese darf nun doch am Pfingstsonntag stattfinden. Die Begründung dürfte langjährige YB-Fans zum Schmunzeln bringen.

Die Berner Young Boys dürfen ihren Meistertitel wie erhofft am Pfingstsonntag (20. Mai) feiern. Die Stadt Bern fand eine rechtliche Lösung, obwohl der Pfingstsonntag im Kanton Bern ein hoher Feiertag ist.

Grosse nicht-religiöse Veranstaltungen sind an diesem Tag eigentlichen verboten - es sei denn, es handle sich um einen «traditionsreichen Anlass». Genau als das stuft die Stadt Bern die YB-Meisterfeier nun ein.

Das ist nicht unbedingt naheliegend, wenn man bedenkt, dass der letzte Titel 32 Jahre her ist und es 1986 gar keinen Umzug gab. Im Wankdorfstadion wurde damals der Pokal übergeben, das wars dann. Ältere YB-Fans können sich auch nicht erinnern, dass es bei den vier Titeln zwischen 1957 und 1960 eine Meisterfeier in der Stadt gegeben hätte.

Die Stadt Bern argumentiert allerdings anders. Seit über einem Jahrhundert gebe es die Schweizer Fussball-Liga, macht sie in einem Communiqué vom Mittwoch geltend. Und der Titel werde traditionell am Ende der Meisterschaft in der jeweiligen Stadt gefeiert. Die letzte Runde der Super League wird dieses Jahr am 19. Mai ausgetragen.

Regierungsrat Käser lässt sich umstimmen

Die kantonalen Behörden können mit der nun getroffenen Lösung offensichtlich plötzlich leben. Noch am Montag sagte Hans-Jürg Käser, Vorsteher der kantonalen Polizei- und Militärdirektion, dem «Bund», dass er eine Anfrage von YB für eine Meisterfeier am Pfingstsonntag abschlägig beantwortet habe. Woher also dieser Meinungswechsel? Käser wollte auf Anfrage nichts von einem Sinneswandel wissen. «Die schriftlich eingereichte Argumentation der Stadt überzeugte mich», sagte Käser. Laut Gesetz sei es nicht möglich, am Pfingstsonntag Feiern zu veranstalten, die einen Gottesdienst stören könnten. Diesen Standpunkt habe er am Montag vertreten.

«Doch jedes Gesetz lässt einem einen gewissen Ermessensspielraum», sagt Käser. Und diesen Spielraum habe die Stadt nun gut zu wissen genützt. Wer mit dem Entscheid nicht glücklich ist, dem steht gemäss Käser der Rechtsweg offen. Beschwerdestelle wäre der Regierungsstatthalter. Ein allfälliger Entscheid wäre aber wohl frühstens für die nächste Meisterfeier von YB relevant. Bis zum erstinstanzlichen Entscheid dauert es jeweils einige Monate.

Für YB «die ideale Lösung»

Die Young Boys sind glücklich mit dem Entscheid der Behörden, wie Mediensprecher Albert Staudenmann auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. «Wir sind Stadt und Kanton sehr dankbar, dass sie nach konstruktiven Gesprächen diese ideale Lösung gefunden haben.»

Die Meisterfeier soll am frühen Nachmittag auf dem Bundesplatz beginnen. Geplant ist danach ein Autokorso durch die Innenstadt, wie Staudenmann sagte. Der Umzug endet im Stade de Suisse, dort gibt es ein grosses Fest mit Unterhaltung und Freinacht. Wie «heilig» Pfingsten in Zukunft sein wird, wird sich weisen. Das kantonale Gesetz über die Ruhe an öffentlichen Feiertagen wird zurzeit überarbeitet. So hat es der Grosse Rat verlangt. Künftig sollen die Gemeinden auch an hohen Festtagen unter bestimmten Voraussetzungen Ausnahmen vom Ruhegebot bewilligen können

Die Young Boys sicherten sich den Titel am vergangenen Samstag mit einem 2:1 daheim gegen den FC Luzern. Um den Termin der Meisterfeier war in den letzten Tagen viel spekuliert worden. Rechtlich auf jeden Fall unproblematisch wäre der Pfingstmontag gewesen, nur lag der für YB zeitlich zu nahe am Cupfinal YB-FCZ vom 27. Mai.


https://www.derbund.ch/bern/stadt/yb-da ... y/17329987

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. Mai 2018, 18:57 
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EVP-Grossrat ärgert sich über Meisterfeier am Pfingstsonntag

«Erstaunt» und «verärgert»: Die Begründung für die YB-Meisterfeier sei fragwürdig, findet EVP-Politiker Marc Jost.

Dass die Young Boys ihren Meistertitel am Pfingstsonntag feiern dürfen, sorgt nicht nur für Begeisterung. Der Thuner EVP-Grossrat Marc Jost zum Beispiel ist «sehr erstaunt und verärgert» über das Verhalten der Behörden.

Zuerst habe Polizeidirektor Hans-Jürg Käser erklärt, das kantonale Gesetz über die Ruhe an öffentlichen Feiertagen lasse kein YB-Fest am Pfingstsonntag zu. «Dann beschliesst die Stadt Bern das Gegenteil und liefert dazu eine fragwürdige Begründung. Pfingsten hat seit 2000 Jahren Tradition - die YB-Meisterfeier leider nicht.»

Die Glaubwürdigkeit der Politik und der staatlichen Institutionen leide durch solches Verhalten, erklärte Jost am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Auch sein Parteikollege, Grossrat Ruedi Löffel, äusserte Bedenken.

Seit bald 50 Jahren fiebere er mit YB und freue sich herzlich über den Titel, erklärte Löffel. Ein Volksfest in Bern finde er «echt super». Als Politiker sei er aber erstaunt zu lesen, dass ein bestehendes Gesetz so grosszügig interpretiert werde. Das könne Begehrlichkeiten und falsche Hoffnungen in Bezug auf andere Gesetze wecken.

Grosse nicht-religiöse Veranstaltungen sind am Pfingstsonntag im Kanton Bern eigentlich verboten - es sei denn, es handle sich um einen «traditionsreichen Anlass». Genau als das stuft die Stadt Bern die YB-Meisterfeier nun ein.

Sehr traditionsreich ist der Anlass für Bern allerdings nicht, wie Recherchen zeigen: Noch nie hat YB einen Meistertitel in der Innenstadt gefeiert, bislang begnügte man sich stets mit einigen Feierlichkeiten im Wankdorf.

Einen YB-Umzug durch die Innenstadt gab es zuletzt im Jahr 1953. Damals begrüssten Tausende Berner die Fussballer nach deren erfolgreichen Reise durch die USA.


https://www.derbund.ch/bern/kanton/EVPG ... y/11095735

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. Mai 2018, 22:16 
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07.05.2018

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YB-Spieler sind auf dem Balkon nicht erwünscht

An der grossen Meisterfeier darf YB den Pokal nicht vom Balkon des Parlamentsgebäudes aus präsentieren.

Das ist ein Dämpfer für den frischgebackenen Schweizer Fussballmeister: Die Verwaltungsdelegation der Bundesversammlung hat das Gesuch des BSC Young Boys zur Benutzung des Balkons abgelehnt. Geplant war, dass die Spieler an der Meisterfeier vom Pfingstsonntag den Pokal den Fans auf dem Bundesplatz vom Balkon des Parlamentsgebäudes aus präsentieren. Doch daraus wird nun nichts: Die aus Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter (FDP) und Nationalratspräsident Dominique de Buman (CVP) und deren jeweiligen Vizepräsidenten bestehende sechsköpfige Verwaltungsdelegation des Parlaments hat das Gesuch der Berner abgelehnt, wie das Onlineportal Nau.ch gestern berichtete.

In der Begründung gratulieren die Politiker den Young Boys zum «Meistersieg» und anerkennen die «ausgezeichnete Leistung». Sie stellen aber fest, dass der Balkon gar nicht für eine «effektive» Nutzung konzipiert worden sei. So sei etwa die Brüstung nicht hoch genug, um genügend Schutz zu bieten. Ausserdem befänden sich Verkabelungen auf dem Balkon, was das Risiko eines Unfalls erhöhe. Deshalb folgte das Gremium dem Sicherheitsbeauftragten des Bundeshauses und lehnte das Gesuch einstimmig ab. Die Verwaltungsdelegation diskutierte das Gesuch von YB am Freitag, also am Todestag des ehemaligen Berner Stadtpräsidenten und SP-Nationalrats Alexander Tschäppät, der kurz vor seinem Tod den Wunsch zur Freigabe des Balkons geäussert hatte. Es gehöre nicht zum «Courant normal», dass der Balkon des Gebäudes für sportliche, werbliche oder unterhaltende Zwecke freigegeben werde, hatte Mark Stucki, der Informationschef der Parlamentsdienste, im Vorfeld des Entscheids gesagt. «Aktivitäten von Dritten» seien in den Weisungen grundsätzlich nicht vorgesehen.

Springt Valiant in die Bresche?

Vor zwölf Jahren kam YB dem Balkon sehr nahe: 2006, vor dem Cupfinal gegen Sion, gab die Verwaltungsdelegation auf Betreiben von Alexander Tschäppät die Zusicherung, den Balkon für die Feier nutzen zu dürfen. Doch YB konnte den Schritt auf den Balkon nicht tun, weil der Final gegen die Walliser im Penaltyschiessen verloren ging. 2009 – YB stand wieder gegen Sion im Cupfinal und verlor auch diesen – verzichtete Tschäppät dann auf entsprechende Bemühungen.

Ganz hoffnungslos ist die Suche nach einem repräsentativen Ort aber durch das Nein des Parlaments nicht geworden. Die Bank Valiant verfügt am Bundesplatz ebenfalls über einen Balkon. Allerdings ist dieser nur ungefähr einen Meter breit. Da könne es sehr schnell eng werden, teilte die Bank auf Anfrage des «Bund» mit. «Auch aus Statik- und Sicherheitsgründen müssten wir genau abklären, ob unser Balkon für eine Mannschaftspräsentation geeignet wäre.» Als Sponsor von YB würde man den Club aber gerne unterstützen, liess Valiant weiter verlauten.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/25712670

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. Mai 2018, 22:19 
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07.05.2018

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Tschäppäts letzter Wunsch geht nicht in Erfüllung

YB darf an Meisterfeier nicht auf Bundeshaus-Balkon

Die Berner Young Boys wollten ihren Meistertitel auf dem Balkon des Bundeshauses feiern – so wie das der verstorbene Alt-Stapi Tschäppät gefordert hatte. Daraus wird jedoch nichts.

Die Berner Young Boys wollten nach 32 Jahren den Meisterpokal auf dem Balkon des Bundeshauses in die Luft halten. So wie sich das der am Freitag verstorbene Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät (†66) gewünscht hatte.

Der Schweizer Meister stellte letzte Woche ein Gesuch an die Verwaltungsdelegation. Die Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter, Nationalratspräsident Dominique de Buman und deren Vize haben an Tschäppäts Todestag den Antrag besprochen und einstimmig entschieden, den Zutritt zum Balkon nicht zuzulassen, wie «Nau» schreibt.

«Die Brüstung ist nicht hoch genug»

De Buman gratuliert YB-CEO Wanja Greuel zwar zum Meistersieg, genehmigt die Nutzung des Balkons aufgrund von Sicherheitsbedenken trotzdem nicht. «Der Balkon wurde nicht für eine effektive Nutzung konzipiert und ist grundsätzlich nicht dafür vorgesehen, durch Personen benutzt zu werden», schreibt de Buman laut dem Portal. Die Brüstung sei nicht hoch genug, um Schutz zu bieten. «Zudem befinden sich viele elektrische Installationen und Verkabelungen auf dem Balkon», heisst es weiter.

Den Fans vom Balkon zujubeln können die Berner Fussballer nun zwar nicht mehr. Der Meisterumzug wird am Pfingstsonntag dennoch auf dem Perimeter Bundesplatz stattfinden, wie der Berner Sicherheitsdirektor, Reto Nause, gegenüber «Nau.ch» sagt. Die Party danach soll dann beim Stade de Suisse steigen.


https://www.blick.ch/news/schweiz/bern/ ... 48336.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. Mai 2018, 22:22 
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YB darf nicht auf dem Bundeshaus-Balkon feiern

Zu gerne hätte YB den Meisterpokal auf dem Balkon des Bundeshauses emporgestemmt. Doch die Verwaltungsdelegation hat das Gesuch des Clubs abgelehnt.

Letzte Woche wurde bekannt, dass der BSC Young Boys den Meistertitel an seinem Wunschdatum, dem Pfingstsonntag, feiern darf. Auf die frohe Kunde folgt nun ein kleiner Dämpfer: Das Gesuch des frisch gebackenen Schweizer Meisters, die Trophäe auf dem Balkon des Bundeshauses den Fans zu präsentieren, wurde von der Verwaltungsdelegation abgelehnt, wie das Nachrichtenportal «Nau» berichtet.

Dies just am letzten Freitag, dem Todestag des Berner Ex-Stapis und grossen YB-Fans Alex Tschäppät. Es war dessen letzter öffentlich geäusserter Wunsch, dass die YB-Spieler den Meisterpokal auf dem Bundeshaus-Balkon in die Höhe stemmen dürfen.

Politiker melden Sicherheitsbedenken an

In der schriftlichen Antwort an YB-CEO Vanja Greuel weist die Verwaltungsdelegation – bestehend aus Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter (FDP), Nationalratspräsident Dominique de Buman und deren Vize – darauf hin, dass der Balkon «nicht für eine effektive Nutzung» konzipiert worden sei. So sei etwa die Brüstung zu wenig hoch, um ausreichend Schutz zu bieten. Ausserdem befänden sich viele elektrische Installationen und Verkabelungen auf dem Balkon. «Das Risiko eines Unfalls ist nicht vernachlässigbar», mahnt das Gremium.

Nichtsdestotrotz soll die Meisterfeier auch auf dem Bundesplatz stattfinden, wie der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause letzte Woche gegenüber 20 Minuten betonte. Das grosse Schlussbouquet soll dann am Abend im Stade de Suisse folgen.


http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/ ... n-26712136

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