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 Beitrag Verfasst: Montag 14. August 2017, 07:58 
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BSC Old Boys - BSC Young Boys (Cup - 2. Runde)

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Schützenmatte, Basel
Sonntag, 17. September 2017
Zeit: 15:00 Uhr


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Webseiten BSC Old Boys :
http://www.oldboys.ch
https://de.wikipedia.org/wiki/BSC_Old_Boys_Basel
https://www.transfermarkt.ch/bsc-old-bo ... erein/2016


Forum BSC Old Boys :



Statistiken BSC Old Boys :
http://www.el-pl.ch/de/Erste-Liga/Organ ... aspx/v-422
https://www.transfermarkt.ch/spielberic ... ht/2907279
http://de.soccerway.com/teams/switzerla ... -boys/8776
http://de.soccerway.com/matches/2017/09 ... rn/2569384


Zuletzt geändert von Rino am Freitag 18. August 2017, 15:11, insgesamt 2-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Montag 14. August 2017, 12:22 
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14.08.2017

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Torreiches Derby und ein Hammerlos für die Old Boys

Das Basler Derby im Helvetia Schweizer Cup ist eine klare Sache geworden: Der FC Concordia unterliegt den BSC Old Boys im Leichtathletikstadion St. Jakob mit 2:7. OB darf jetzt vom grossen Coup gegen die BSC Young Boys träumen.

Einfach hereinspazieren ist angesagt am Samstagabend im Leichtathletikstadion St. Jakob. Keine Kasse, Sicherheitskontrolle oder Drehkreuz stellt beim Eingang ein Hindernis dar. Auch die mit 453 Zuschauern durchaus gut besuchte Haupttribüne ist nicht in Fanblöcke unterteilt, keine Gitter oder sonstige Absperrungen, denn man kennt sich und die Rollen sind klar verteilt.

So kann höchstens der geschickt postierte Grillstand beim Eingang die Zuschauer etwas bremsen, weil sie sich gleich beim Betreten der Leichtathletikanlage verpflegen können.

Viel Tradition und klare Vision

Auf den ersten Blick bietet das Basler-Derby zwischen OB und Congeli vor allem viel Tradition und verblassten Glanz, bei näherem Betrachten fallen die Gemeinsamkeiten der beiden Vereine auf: ein klares Konzept mit starkem Bekenntnis zur Jugendarbeit, auch abseits des Platzes.

Wer sich jetzt aber durch den Derby-Charakter dieser Cup-Begegnung ein Spiel auf Messers Schneide erhofft hat, wird nicht bedient. Die um drei Ligen höher spielenden Old Boys lassen sich nicht beirren und führen bereits nach sechs Minuten mit 1:0. Bis zur Pause wächst der Vorsprung auf ein 3:0 heran. Mergim Ahmeti realisiert einen lupenreinen Hattrick für die Kicker von der Schützenmatt.

Die unterklassigen Hausherren des FC Concordia beginnen die zweite Halbzeit kämpferischer und können zum 1:3 und später dann noch zum 2:4 verkürzen. OB kann jedoch nach den Gegentreffern jeweils reagieren, die Intensität steigern und weitere Chancen verwerten, so dass das Verdikt mit 7:2 für den BSC Old Boys am Schluss deutlich ausfällt.

Beste Unterhaltung

Es hat schon lange kein Pflichtspiel-Duell mehr gegeben zwischen den beiden Basler Traditionsvereinen. Die Atmosphäre ist dennoch keineswegs aufgeladen, sondern angenehm entspannt. Auf der Tribüne wird geplaudert, gelacht und auch noch ein bisschen Fussball geschaut.

Beim Pausenpfiff zieht es die meisten Zuschauer zu den Getränke- und Grillständen und der Stadionsprecher fordert die Zuschauer auf dem nahen Parkhausdach auf, doch ins Stadion zu wechseln, der Eintritt sei ja gratis.

Damit der FC Concordia trotzdem noch ein bisschen Geld für seine Jugendabteilung generieren kann, ziehen die Junioren mit einem als Ball getarnte Kollektenkasse und viel Charme und etwas Schalk durchs Publikum. Als ein Klubangehöriger den Jungs weniger Münzen als erhofft zusteckt, sticheln diese: «Aha, der Student.»

Ihre Altersgenossen von OB feuern ihr Team mit Leib und Seele an, während des gesamten Spieles, und sei die Führung noch so deutlich. Es dürften einige von ihnen später ziemlich heiser zu Hause eingetroffen sein.

Alles in allem ist der Abend eine schöne Abwechslung zum Fussball mit seinen Millionentransfers und -salären, der die Bildschirme bestimmt. Spass und Leidenschaft pur, bei den Teams auf dem Platz bis zu den freiwilligen Helfern, die solche Cup-Erlebnisse erst ermöglichen. Eine Leidenschaft, die die beiden Vereine offensichtlich bestens an die nachfolgenden Generationen weiterzugegeben vermögen.

Das Original gegen die Kopie

Für die Old Boys geht es Mitte September in die zweite Cup-Runde. Und da empfangen sie keinen geringeren als die Berner Young Boys, also den Klub, der damals 1898 als Ableger der Old Boys gegründet wurde.

OB-Präsident Rafet Öztürk freut sich natürlich auf die Besucher aus der Super League. «Die Rollen sind zwar klar verteilt, aber es wird, insbesondere für die Jungen, ein Highlight. Sie müssen sicher nicht speziell motiviert werden für diese Begegnung.»

Und wer weiss, vielleicht liegt dann sogar eine Überraschung drin. Öztürk erinnert daran, dass sich die Old Boys in den letzten Jahren gegen grosse Teams immer gut geschlagen haben. Letztes Jahr scheiterte OB gegen GC nur knapp in der Verlängerung.

Ein Volksfest dürfte es auf jeden Fall werden. Wie gross dieses wird, hänge auch davon ab, wie viel Anhang die Berner mitbringen, sagt Präsident Öztürk dazu. Aber er schätzt: «Es werden schon 2000 bis 3000 Menschen auf die Schützenmatte kommen.»

Zunächst steht aber für die Old Boys am Mittwoch, 16. August, das Auswärtsspiel gegen United Zürich in der Meisterschaft an. Für den FC Concordia startet die Meisterschaft ebenfalls am 16. August gegen den FC Rheinfelden.


https://tageswoche.ch/sport/torreiches- ... -old-boys/

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 Beitrag Verfasst: Montag 11. September 2017, 22:12 
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Extrazug ans Cupspiel

Nächstes Spiel
Sonntag, 17. September 2017, 15:00 in Basel gegen die Old Boys

Hinfahrt:
Bern ab: 11:53
Burgdorf ab: 12:11
Herzogenbuchsee ab: 12:23
Langenthal ab: 12:29
Basel an: 13:07

Rückfahrt:
Basel ab: 18:03 (Bei Verlängerung oder Penaltyschiessen verkehrt der Extrazug entsprechend operativ später.)
Langenthal an: 18:42
Herzogenbuchsee an: 18:49
Burgdorf an: 19:02
Bern an: 19:30

Grundsätzliches

Tickets für den Zug können an jedem bedienten Bahnschalter und am Bahnhof Bern, Burgdorf, Herzogenbuchsee und Langenthal am Automaten gelöst werden. Ermässigte Billette kosten 22 Franken, Vollpreisbillette 44 Franken. Das GA ist wie das Halbtax gültig.

Auf dieser Fahrt werden Cola und Bier zu fairen Preisen angeboten, Mineralwasser wird gratis abgegeben.

Mit dem Einsteigen wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert.

Tickets Gästesektor
Tickets für den Gästesektor können im Extrazug bei der Fanarbeit Bern bezogen werden.

Ragazzi Berna
Informationen zum Projekt Ragazzi Berna der Fanarbeit Bern und Anmeldungen für die Auswärtsfahrt unter: fanarbeit-bern.ch

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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. September 2017, 23:01 
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16.09.2017

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Britischer Boost, Schweizer Schwung

Young Boys gegen Old Boys? Und was ist eigentlich mit den Young Fellows? Vor der Cuprunde am Wochenende ein kleiner Exkurs in die Anfänge des Schweizer Fussballs.

Die Jungen sind ja heute weitaus erfolgreicher als die Alten. Nein, das ist keine allgemeingültige Weisheit, bezüglich den Old und den Young Boys aber trifft das zu. Im Schweizer Cup fordern die alten Kleinen an diesem Wochenende für einmal die jungen Grossen: Am Sonntag (15 Uhr, Sportstadion Schützenmatte) kommt es zum ungewöhnlichen Duell zwischen den Berner Young Boys – gegründet 1898 –, dem elfmaligen Schweizer Meister und zweitgrössten Club des Landes, und den Basler Old Boys – gegründet 1894 –, eine Grösse in den Anfängen der Schweizer Liga, heute ein Amateurclub in der Promotion League. Und wer sich die Spiele vom Wochenende noch etwas genauer anschaut, dort die Young Fellows und die Grasshoppers entdeckt und sich so seine Gedanken macht über all die Goals, die Corner, den verweigerten Penalty, sich dazu vielleicht gar die Offsidefrage stellt, der stellt fest: England ist überall im Schweizer Fussball.

Am Anfang, da standen die Berge. Die Briten aus den gehobenen Schichten waren begeisterte Kletterer und fielen deswegen in der Schweiz Mitte des 19. Jahrhunderts regelrecht ein. 1857 wurde der «British Alpine Club» gegründet, englische Alpinisten standen im ganzen Alpenraum in grosser Tradition – nicht nur wegen des Matterhorn-Eroberers Edward Whymper. Sowieso, England. Das Empire genoss Ende des 19. Jahrhunderts ein hohes Ansehen, der «English way of life» war gross in Mode. Dazu gehörten auch die Sportarten von der Insel, vor allem Cricket und Rugby, es sollte noch ein paar Jahre dauern, bis man den Ball anstatt mit der Hand mit den Füssen zu spielen begann.

Die Heuschrecken aus Zürich

Wirtschaftsliberalismus und Demokratie mitten in der heilen Bergwelt – das beeindruckte die Handelsmänner aus der grossen Industrienation. Folglich schickten sie ihre Söhne an die Eliteschulen in der Westschweiz. Und so ist es kein Zufall, entsteht 1860 am Léman der «Lausanne Football & Cricket Club»; nur drei Jahre nach der Gründung des offiziell ersten Fussballclubs der Welt, dem FC Sheffield. Überall im Land entstanden nun Fussballvereine. Ziemlich bald einmal auch der FC St. Gallen – er ist mit Gründungsjahr 1879 der älteste historisch verbürgte und noch existierende Club in Kontinentaleuropa. 1886 beschloss der englische Biologiestudent Tom Griffith in Zürich die Gründung der Grasshoppers – der Legende nach kurz nachdem er unter dem Mikroskop eine Heuschrecke beobachtet hatte. In Basel folgten die Old Boys, als Anlehnung daran in Bern die Young Boys. In Zürich gab es die Blue Stars, die Young Fellows, die Kickers und die Fire Flies. Und auch die Gründung der «Schweizerischen Football-Association» 1895 im Bahnhofbuffet zu Olten war, nicht nur des Namens wegen, eine stark britisch geprägte Angelegenheit: Unter den Gründungsmitgliedern waren einige Engländer, im Protokoll tauchen die Namen Kilham, Hosley, Adams, Davies und Morris auf.

Die Engländer waren in der Schweizer Clubszene nicht nur die Gründungspioniere, sie trugen auch sonst zur Verbreitung des Spiels bei, waren als Trainer, Spieler und Präsidenten tätig. Noch 1912 nahm etwa der FC St. Gallen einen gewissen John Reynolds unter Vertrag, dessen Bruder trainierte die Berner Young Boys, während beim FC Basel Percy Humphreys coachte. Und irgendwann schlug sich die Orientierung an der Inselkultur und ihren Sportvorlieben eben auch in der Sprache nieder. Nannten ältere Semester vor noch nicht allzu langer Zeit die Berner Kicker liebevoll «Jungboys», so sind Corner, Offside und Hands längst im normalen Sprachgebrauch angekommen. Fussball als Exportprodukt fand Ende des 19. Jahrhunderts seinen Weg in die ganze Welt. Empfänglich für Neues waren zu einer Zeit, in der das Wort Internet allerhöchstens den Knoten zwischen zwei Hängematten beschrieb, vor allem Hafenstädte. Le Havre, Genua, Bilbao – die englischen Seeleute spielten dort bei ihren Landgängen nach Herzenslust Fussball, wie die heutigen Traditionsvereine zeigen. Das Binnenland Schweiz bildete da also einen Sonderfall – und vererbte die Lust am neuen Spiel ebenfalls weiter.

Der Pionier aus Winterthur

Der Winterthurer Hans Gamper gründete 1899 den FC Barcelona, mit den Vereinsfarben Rot und Blau, die an seinen Ex-Klub Excelsior Zürich erinnern sollten – und nicht, wie oft behauptet, an die Farben des FC Basel. Der Getreidehändler Gustav Kuhn half mit, den FC Bari zu gründen, der Zahnarzt Louis Rauch war der erste Präsident des FC Bologna, und die Mehrheit der Gründungsmitglieder von Inter Mailand waren Schweizer.

Die Reise des Fussballs von England nach Kontinentaleuropa wurde also nicht nur durch einen britischen Boost, sondern auch einen Schweizer Schwung begünstigt. Einzig: Mit der Einführung einer Profiliga liess man sich im Fussball-Pionierland Schweiz dann etwas länger Zeit: nämlich bis in die 70er-Jahre.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/B ... y/24915213

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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. September 2017, 23:03 
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16.09.2017

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Die Old Boys als Inspiration für die Young Boys

Die Young Boys treffen im Cup auf jenen Gegner, dem sie ihren Namen zu verdanken haben.

Old Boys gegen YB – eigentlich ist es eine kleine Sünde, das Cupspiel vom Sonntag, 17.09.2017 auf diese Art anzukündigen. So, wie der Super-League-Klub dies auf seiner Homepage macht. Wenn die Affiche aber, wie auf dem offiziellen Match-Plakat, Old Boys gegen Young Boys heisst, ist alles viel reizvoller.

Auf der Schützenmatte (15 Uhr) kommt es zum Duell zweier Klubs mit höchst ungewöhnlichen Namen. Namen, die von keinen anderen Fussballvereinen getragen werden und denen am nächsten noch Lionel Messis Stammklub Newell’s Old Boys aus Argentinien kommt. Immerhin ein bisschen verwandt sind die Ocean Boys in Nigeria, die Sport Boys Warnes in Bolivien, die Kozakken Boys in Holland und die Blue Boys in Luxemburg.

Aus Turnern werden Fussballer

Die Gründungsgeschichte der Old Boys Basel und Young Boys Bern ist eng verknüpft. In Basel legten am 20. Oktober 1894 zwanzig Turner des Realschulturnvereins den Grundstein für einen neuen Verein. Dieser gab sich den Namen FC Old Boys, weil die Mitglieder zu alt für den RTV waren, aber noch lange jung genug, um Fussball zu spielen.

In Bern derweil gründeten am 14. März 1898 ein paar Jungs neben dem FC Bern einen neuen Klub. Weil sie ein Gastspiel der Old Boys in Bern ziemlich beeindruckt hatte, liessen sie sich zum Klubnamen FC Young Boys inspirieren und übernahmen auch gleich noch die Farben gelb und schwarz. Und es gibt noch eine Parallele: Nachdem aus dem FC Old Boys nach dem Beitritt der Leichtathleten 1920 der BSC (Basler Sportclub) Old Boys geworden war, wurde 1925 in Bern aus dem FC Young Boys nach der Eingliederung der Boccia-Sektion der BSC (Berner Sportclub) Young Boys.

Während sich die Klubs in frühen Jahren noch des Öfteren begegnet waren, etablierten sich die Berner in der Folge als Schweizer Spitzenverein mit einigen Titelgewinnen, die Old Boys dagegen standen oft im Schatten des FC Basel, spielten aber Ende der 80er-Jahre bis in die 90er-Jahre hinein in der Nationalliga B. Und sie hatten mit Leopold Kielholz (mit 40 Toren für Servette Inhaber des Saisonrekords in der höchsten Spielklasse), Jeff Saibene, Eren Derdiyok, Timm Klose und Breel Embolo einige Akteure in ihren Reihen, die sich später einen Namen machten.

Letztes Direktduell vor fast 30 Jahren

Kam es in jüngerer Zeit allenfalls in der 1. Liga zwischen den Old Boys und der zweiten Mannschaft der Young Boys zu Direktduellen, so liegt der letzte richtige Ernstkampf fast 30 Jahre zurück. Am. 2. April 1988 gewannen die Young Boys vor 2300 Fans im Wankdorf den Cupachtelfinal gegen den NLB-Klub durch ein Tor von Nilsson in der letzten Minute 1:0.

Auch dabei war damals der Basler Martin Jeitziner, allerdings im Team von YB. «An jenes Spiel mag ich mich nicht erinnern», sagt der 54-Jährige, «dafür umso mehr an das Jahr zuvor, als ich mit YB Cupsieger wurde.» Es ist bis heute der letzte Titelgewinn der Young Boys. Während Jeitziner damals 24 Jahre jung war und daher zu den Young Boys passte, traf dies auch später zu, als er sich als 32-Jähriger für eine Saison dem 1.-Liga-Klub Old Boys anschloss.

Er ist damit einer der ganz wenigen Spieler, wenn nicht der einzige, der sowohl für die Young Boys wie auch für die Old Boys am Ball war. «Das Jahr bei OB ist das dunkelste meiner Laufbahn. Wir waren der Aufstiegsfavorit Nummer eins und stiegen am Ende in die 2. Liga ab», sagt Jeitziner. Kontakt zu OB hat er nicht mehr.

Dort führt Sayilir Aziz in der Promotion League das Zepter als Trainer. Mit einem Durchschnittsalter von 23,1 Jahren erweist sein Kader dem Klubnamen indes keine Ehre, während die Young Boys mit 24,5 Jahren gerade noch als Young Boys durchgehen. «Stimmt, wir sind eine junge Mannschaft», sagt Aziz. «Wir haben einen guten Teamgeist und gegen den FCB und GC zuletzt gute Cupspiele gemacht. Mal schauen, was passiert, wenn es uns gegen YB gelingt, mutig aufzutreten.»


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -131716780

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15.09.2017

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Grosses Spiel für kleinen Club: Old Boys Basel empfangen YB

Beim Spiel auf der Schützenmatte werden über 3'000 Zuschauer erwartet. Dementsprechend gross ist der Aufwand für OB.

«Wir hatten ein paar kurze Nächte», gesteht der Präsident von Old Boys, Beat Fläcklin, ein. Sein Verein musste Essensstände aufbauen, Helfer organisieren und das Sicherheitskonzept mit der Basler Polizei absprechen. Denn erwartet werden rund 3'000 Zuschauer. Bei «normalen» Spielen kommen nur ein paar hundert Fans auf die Schützenmatte.

Hoffen auf die Sensation

Ganz ungewohnt ist die Situation aber auch für Old Boys nicht. Denn der kleine Basler Club traf schon ein paar Mal auf grosse Mannschaften aus der Super League. Die Spieler konnten sogar schon einmal an der Sensation schnuppern, eine dieser Mannschaften aus dem Schweizer Cup zu werfen. «Gegen den FCB waren wir in der Verlängerung, gegen GC ebenfalls», sagt Sportchef Rafet Öztürk und ergänzt, «das ist in den Köpfen der Spieler und darum ist auch etwas möglich.»


https://www.srf.ch/news/regional/basel- ... pfangen-yb

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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. September 2017, 23:19 
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14.09.2017

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Serkan Sahin: Einmal Basel–Konya und retour

Am Sonntag um 15 Uhr spielen im Schweizer Cup die Old Boys aus Basel gegen die Young Boys aus Bern auf der Schützenmatte. OB-Mittelfeldakteur Serkan Sahin spielte einst mit dem FC Basel gegen YB. Vor der Partie erzählt der 29-Jährige aus seiner bewegten Fussballer-Vita.

Gelassen befolgt Serkan Sahin die Anweisungen des Fotografen. Zuerst auf der Tartanbahn, dann auf der Tribüne des Stadions Schützenmatte. Stets trägt er ein Lächeln im Gesicht, und man hat das Gefühl, dass er selbst amüsiert ist über die Posen, die er einnehmen soll. Es ist keine alltägliche Situation für den Mittelfeldmotor der Old Boys, oder besser gesagt: eine nicht mehr alltägliche Situation.

Als einziger Akteur des BSC Old Boys kennt er das Blitzlichtgewitter und den Cup-Gegner vom Sonntag aus nächster Nähe. Unter Christian Gross und Thorsten Fink lief er 2008/09 sowie 2009/10 insgesamt 22 Mal für den FC Basel auf. Er spielte unter anderem mit Alex Frei, Marco Streller und einem 18-jährigen Talent namens Xherdan Shaqiri. Nach dem Doublegewinn 2010 wechselte Sahin in die Türkei zu Konyaspor.

In der Türkei geht ein Traum in Erfüllung

«Es war immer ein Traum von mir, in der Türkei zu spielen und dann hat das geklappt. Es war schön gegen Besiktas und Galatasaray zu spielen», sagt der Sohn türkischer Eltern, der ein Besiktas-Fan ist. In der anatolischen Grossstadt Konya lebte der vielseitig einsetzbare Sahin in unmittelbarer Nähe des Trainingsgelände auf dem clubeigenen Campus. «Ich hatte dort ein Zimmer, keine eigene Wohnung. Das brauchte ich da auch nicht. Ich hatte ein gutes Verhältnis zu meinen Teamkollegen, von denen einige aus Deutschland waren. Viele sind Freunde geblieben, und wir pflegen nach wie vor einen guten Kontakt.»

Sportlich lief es in Konya aber nicht rund: «Das erste Jahr war nicht gerade schön, da wir abgestiegen sind. Nach zwei Jahren in der zweiten Liga konnten wir wieder aufsteigen.» Dann kam es zu finanziellen Unstimmigkeiten zwischen ihm und der Vereinsführung. Man trennte sich, und Sahin sagt: «Es ist ja bekannt, dass es in der Türkei immer wieder Probleme gibt beim Auszahlen der Löhne. Manchmal haben wir ein bis zwei Monate keinen Lohn erhalten. Auf der anderen Seite waren die Prämien bei Siegen, auch für türkische Verhältnisse, sehr gut. Davon konnten wir gut leben.»

«Es gibt in der Türkei immer wieder Probleme mit den Löhnen. Aber die Siegprämien waren sehr gut.»

Für ein Jahr spielte der Mittelfeldspieler dann noch in der zweiten türkischen Liga bei Fethiyespor, bevor er anfangs 2015 in die Schweiz zurück kehrte. Rückblickend sind die fünf Jahre in der Türkei für den im Laufental aufgewachsenen Sahin dennoch eine schöne Erfahrung.

Ausbleibendes Interesse

Die Rückkehr von Serkan Sahin anfangs 2015 war mit der Vorstellung verbunden, im Schweizer Profigeschäft wieder Fuss zu fassen. Als die Angebote von Super- und Challenge-League-Vereinen ausblieben, schloss er sich den BSC Old Boys an. Ausschlaggebend waren der persönliche Kontakt zu Sportchef und Geschäftsführer Rafet Öztürk sowie die Nähe zur Familie.

Der Verein aus der Promotion League soll das Sprungbrett zurück in die höheren Ligen sein. Doch ergeben hat sich nichts. «Ich muss ehrlich sein: Ich war ein bisschen enttäuscht. Es nicht einfach, wenn man von oben wieder unten landet. Aber das ist halt Schicksal.» Vergangenes Jahr hätte er in die dritte türkische Liga zu einem Verein aus Istanbul wechseln können, «aber», so Sahin, «finanziell war das nicht machbar.»

Im Alltag angekommen

Mittlerweile ist Sahin 29-jährig und sagt pragmatisch: «Einen Schritt nach oben wird es nicht mehr geben. Das sehe ich auch ein, und da muss man realistisch sein.» Er konnte immer auf die Unterstützung seiner Familie zählen, und er wirkt nicht konsterniert, dass es mit der ganz grossen Karriere nicht geklappt hat.

«Ich habe es wirklich gut, ich habe meine Familie und Freunde hier und auch ein gutes Verhältnis zum Vorstand». Auch deshalb kann er sich gut vorstellen, künftig in der Juniorenabteilung der Old Boys tätig zu werden: «Die Leidenschaft für das Spiel ist aber noch da und ungebrochen.» Das zeigt sich auch an den jüngsten Leistungen: Drei Tore aus zwei Spielen sind eine Ausbeute, die sich sehen lassen kann, zumal Sahin meist als Sechser agiert.

«Wenn man Profi werden will, muss man als Junger einiges hintanstellen.»

Mittlerweile arbeitet er neben dem Fussball in einem Fitnesscenter. «Es ist ein grosser Aufwand, zu arbeiten und daneben noch vier Mal die Woche zu trainieren und am Wochenende Spiele zu bestreiten.» Die hohe Belastung der Profijahre ist nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. «Nach den Spielen bin ich jetzt vor allem eins: kaputt», sagt er und fügt schmunzelnd an: «Die Jungen haben noch die Energie, nach dem Spiel in den Ausgang zu gehen.» Sahin geht dann mit seiner Frau etwas essen und denkt vor allem an eins: erholen.

Als erfahrener Spieler im jungen Team der Old Boys hat er auf dem Platz und in der Kabine eine Vorbildrolle eingenommen. «Meine Erfahrungen kann ich in den Spielen und in der Garderobe einsetzen. Es ist wichtig mit den jungen Spielern positiv umzugehen. Natürlich muss ich auch manchmal lauter werden.»

Jungen, hoffnungsvollen Spielern rät er, auf dem Boden zu bleiben und immer realistisch zu sein. «Fussball ist ein Tagesgeschäft, man muss sich ständig beweisen.» Für junge Spieler heisst das auch, auf einiges zu verzichten: «Meine Freunde haben häufig gesagt, komm’, gehen wir noch hier oder da hin. Ich musste ihnen dann antworten, dass es nicht geht, dass ich noch Training habe, mich auf ein Spiel vorbereiten oder mich erholen muss. Wenn man das Ziel hat, Profi zu werden, dann muss man einiges hintanstellen.»

Die guten Erinnerungen an Bern

An den Cup-Gegner YB hat Serkan Sahin gute Erinnerungen. In der Finalissima der Saison 2009/2010 bezwang der FCB die Berner im Stade de Suisse 2:0 und holte sich den Titel. Sahin stand da zwar nicht auf dem Platz, aber «wir haben mit dem Pokal in der Kabine gefeiert, das war schön.»

Das Team von der Schützenmatte musste auf diese Saison hin einige Abgänge verkraften. Die neuen Akteure sind vornehmlich junge Spieler. So erstaunt es auch nicht, dass die ersten drei Spiele verloren gingen. Mittlerweile haben sich die Old Boys aber wieder gefunden. Der Mittelfeldregisseur und dreifacher Saisontorschütze ist zuversichtlich: «Wir sind jetzt seit vier Spielen ungeschlagen. Und ich bin überzeugt, dass wir den Ligaerhalt schaffen werden.»

Das Spiel vom Sonntag sieht Sahin natürlich als schwierige Aufgabe. «YB will unbedingt weiterkommen, da sie in den letzten Jahren immer relativ früh ausgeschieden sind. Ich hoffe aber, dass sie uns unterschätzen. Für uns wird es nichts zu verlieren geben.»


https://tageswoche.ch/sport/einmal-base ... nd-retour/

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 20. September 2017, 23:14 
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Den Old Boys keine Chance gelassen

In der zweiten Runde des Schweizer Cups gewinnt YB gegen die Old Boys aus der Promotion League 4:0.

In der 90. Minute zieht Pedro Teixeira einfach noch einmal ab - und trifft den Pfosten. Es ist das vierte Mal, dass der Ball an der Torumrandung der Old Boys landete: Schick trifft den Pfosten in der 13. Minute, Nsame verwertet den Nachschuss zum 1:0 für YB. In der 24. Minute lenkt Torhüter Niklas Lindenthal einen Kopfball vom jungen Teixeira an die Latte. In der 57. Minute knallt Fassnacht den Ball nach einer Flanke von Schick ebenfalls an die Latte. Doch ebenso oft wie die Umrandung hatten die Young Boys auch ins Tor der Old Boys getroffen. So siegten sie gegen die Promotion-League-Vertreter souverän mit 4:0.

Wie bereits beim Spiel gegen Nachbar Breitenrain auf dem Spitalacker, der einst Heimstadion von YB war, schwang auch bei diesem Spiel eine gewisse Historie mit. Die YB-Gründer hatten sich bei der Namensfindung von den damals populären Old Boys inspirieren lassen. Auch die Vereinsfarben sind dieselben, weshalb das Gastteam aus Bern gestern in den weiss-schwarzen Auswärtstrikots antreten musste.

1988 waren die beiden Mannschaften das letzte Mal in einem Ernstkampf aufeinandergetroffen. Mit einem Tor gewann YB das Cup-Spiel vor fast 30 Jahren. Diesmal fiel der Sieg klarer aus. Und ebenfalls wie gegen Breitenrain, auch ein Promotion-League-Verein, zeigte YB von Beginn weg, dass es den Gegner ernst nimmt. «Wir sind den Match seriös angegangen. Es gab nichts anderes als einen Sieg», sagte Christian Fassnacht und fügte an, «YB hat in den letzten Jahren oft genug ein wenig peinlich verloren.» Die letzte Cup-Peinlichkeit erlebte YB erst im Frühjahr dieses Jahres gegen den FC Winterthur. Doch nicht nur YB passieren diese, an diesem Wochenende hat es beispielsweise Sion erwischt. «Man sieht ja, wie es geht, wenn man den Gegner nicht ernst nimmt», sagte Adi Hütter, der solche Peinlichkeiten natürlich vermeiden will.

Jünger als die Old Boys¨

Ein junges Team hatte der YB-Trainer aufgestellt. 23,18 Jahre betrug das Durchschnittsalter der Startelf (damit waren die Young Boys übrigens tatsächlich etwas jünger als die Old Boys mit durchschnittlich 25,55 Jahren). Während Steve von Bergen der einzige Spieler auf dem Feld über 30 war, lag Pedro Teixeira mit seinen 19 Jahren etwas unter dem Schnitt. Die Neuverpflichtung von Xamax stand bei seinem Debüt für YB in der Startformation. Mit dem Pfostenschuss, dem abgelenkten Kopfball und zwei Zuspielen, die beinahe zu Assists geworden wären, konnte sich die Neuverpflichtung ein erstes Mal in Szene setzen. Hütter lobte ihn als «Junge mit Potenzial. Er hat Jahrgang 1998, da kann man nicht erwarten, dass er schon Bäume ausreisst.»

Neben dem Debütanten bekamen auch andere Spieler die Gelegenheit, sich (wieder einmal) zu zeigen. So spielten Joss und Wüthrich, beide sind in der Meisterschaft noch nie eingesetzt worden, von Beginn an, ebenso wie Moumi Ngamaleu, der erstmals in der Startformation stand. Bürki und Aebischer, zuletzt auch nicht oft im Einsatz, wurden eingewechselt.

Ausgewechselt werden musste Torschütze Jean-Pierre Nsame 10 Minuten vor der Halbzeitpause. Der 24-Jährige hatte einen Schlag ins Gesicht erhalten und wurde für Untersuchungen ins Spital gebracht. Assalé sprang ein - und traf zweimal. Und Nsame soll es, gemäss YB, gut gehen, gebrochen habe er sich nichts.

Für die Berner geht es im Oktober attraktiv weiter. Im Cup-Achtelfinal kommt es zu einem erneuten Berner Derby: Die Young Boys treffen auf Erstligist Münsingen.


https://www.derbund.ch/sport/fussball/D ... y/10670026

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 20. September 2017, 23:22 
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Randalierer stürmen Platz vor Cup-Match in Basel

Polizei feuert Gummischrot gegen YB-Chaoten

Vor dem Cup-Match zwischen Old Boys und Young Boys in Basel kam es zu Ausschreitungen. Die Polizei setzte Gummischrot ein.

Im Schweizer Fussball-Cup sind die Young Boys heute bei den Old Boys aus Basel angetreten. Doch noch bevor der Match in der Schützenmatte angepfiffen wurde, waren schon die Fetzen geflogen, wie das Video eines BLICK-Leser zeigt.

Rund 40 schwarz gekleidete Fans von YB stürmen von der Gegengerade auf die Tartan-Bahn und laufen in Richtung des kleinen Fan-Blocks der Heimmannschaft.

Dort reissen sie ein Transparent runter und greifen die anderen Fans an. Doch schnell sind Polizisten in Schutzmontur vor Ort und treiben die YB-Chaoten zurück. Dabei feuert die Polizei auch mehrmals Gummischrot ab. Nach rund 90 Sekunden ist der ganze Spuk vorbei.

Die Aggression ging eindeutig von den YB-Fans aus. Allerdings ist auf dem Video auch zu sehen, dass die Fans im Old-Boys-Sektor ebenfalls typische Ultra-Kluft mit schwarzen Kapuzenpullis trugen. Einige waren sogar vermummt und trugen Masken.

«Wir haben die Situation aber schnell bereinigt», sagt Polizei-Sprecher Toprak Yerguz. Verhaftet wurde allerdings niemand.

Das Spiel konnte trotz der Krawalle angepfiffen werden.


https://www.blick.ch/news/schweiz/basel ... 28882.html

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17.09.2017

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«YB hat es uns sehr schwer gemacht und den Klassenunterschied sofort aufgezeigt»

Die Berner Young Boys gewinnen den Cup-Sechzehntelfinal gegen die Old Boys ungefährdet mit 4:0.

In jüngster Vergangenheit erwiesen sich die Basler Old Boys regelmässig als hohe Cup-Hürden für Vereine aus der Super League. In der Hoffnung, dass die Gelbschwarzen auch gegen ihre Berner Fast-Namensvetter mit den gleichen Vereinsfarben einmal mehr an der Sensation schnuppern könnten, fanden 2500 Zuschauer trotz miesem Wetter den Weg ins Stadion Schützenmatte.

Doch der Hauptstadtklub hatte keine Lust, seinen Teil zu einem spannenden Cup-Fight beizutragen und erstickte die Hoffnungen des Promotion-League-Vertreters im Keim. «Wir haben den Gegner ernst genommen, waren von der ersten Minute an konzentriert und fokussiert», konstatierte Trainer Adi Hütter zufrieden. Seine Elf monopolisierte von Beginn weg das Spielgerät und verlagerte das Geschehen in die OB-Platzhälfte.

Hütters Antipode Aziz Sayilir musste derweil zugestehen, «dass wir in der ersten Viertelstunde praktisch nie den Ball hatten». Dennoch liess das gut organisierte Heimteam zunächst nur wenige Grosschancen zu.

Dass es nach 28 Minuten dennoch 0:2 stand, war die Konsequenz zweier individueller Fehler: Anstatt einen harmlosen Schuss Thorsten Schicks zu klären, traf Abwehrchef Loic Limanaj den Ball nur marginal, lenkte ihn dadurch an den Pfosten und ermöglichte es Jean-Pierre Nsame, per Abstauber die YB-Führung zu erzielen (13.).

Und Christian Fassnachts herrlichem Schlenzer aus 20 Metern ging ein schlimmer Fehlpass Adrien Fleurys in der Vorwärtsbewegung voraus.

Beste Phase nach der Halbzeit

«YB hat es uns sehr schwer gemacht und den Klassenunterschied sofort aufgezeigt. Es ging viel zu lange, bis wir etwas nach vorne kreieren konnten. Bei unserer ersten guten Aktion, lagen wir bereits mit zwei Treffern im Rückstand», fasste OB-Verteidiger Vincent Leuthard die Probleme in der ersten Halbzeit zusammen. Die besagte Chance war ein Kopfball Pascal Rietmanns, der aber von Mitspieler Artan Shillova unfreiwillig vor der Torlinie entschärft wurde (33.).

Nach dem Seitenwechsel hatte das Heimteam seine beste Phase, doch der erste Angriff des Super-League-Leaders gipfelte im 0:3 von Roger Assalé (53.). In den folgenden Minuten kamen die Old Boys defensiv ins Schwimmen und hätten mehr als nur ein weiteres Tor des eingewechselten Ivorers (59.) kassieren können.

Doch Goalie Niklas Lindenthal war – wie davor und danach – ein starker Rückhalt und sorgte mit mehreren hervorragenden Interventionen dafür, dass die Begegnung mit einer 0:4-Niederlage einigermassen versöhnlich endete. «Er hat gezeigt, wieso er unsere Nummer 1 ist», lobte Trainer Aziz Sayilir.

Alles andere als versöhnlich hatte der Nachmittag dagegen begonnen. Die Fangruppierung BBN (Basel bei Nacht) hatte es vorgezogen, in der Schützenmatte die YB-Fans zu provozieren, anstatt den FC Basel nach Chiasso zu begleiten. Beim Einspielen der Teams gerieten die verfeindeten Lager auf der Tartanbahn aneinander und mussten von der Polizei mit Gummischrot getrennt werden.

«Diese Gruppierung hat mit OB nichts zu tun und wird auch vom FCB nicht akzeptiert», erklärte Jürg Pulver. Der Pressechef der Old Boys lobte die Polizei für ihr schnelles Eingreifen, merkte aber auch an, dass durch diese unschönen Szenen «ein ideeller Schaden» entstanden sei.


https://www.bzbasel.ch/sport/basel/yb-h ... -131721614

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