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 Betreff des Beitrags: FC Basel - YB --> Presseschau
 Beitrag Verfasst: Sonntag 23. Mai 2004, 12:13 
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NZZ, 23.5.2004

Argentinische Stars als Matchwinner des FC Basel

2:1 des Champions gegen die Young Boys
Der FC Basel hat die lange Meister-Party mit dem 2:1-Sieg im letzten Meisterschaftsspiel gegen die Young Boys erfolgreich lanciert. Der neuen Champion zeigte vorab in der 1. Halbzeit eine starke Leistung und führte bereits zur Pause 2:0.

(si) Kaum waren die Transparente und Papierfetzen, die den St.-Jakob-Park vor dem Anpfiff in eine farbenprächtige und bebilderte Arena verwandelt hatten, eingerollt und weggeräumt, schlug Julio Hernan Rossi zu. Der Argentinier traf von der Strafraumgrenze aus zum 1:0. Dieser Schuss war der Höhepunkt einer herausragenden Leistung des Südamerikaners, der schon im letzten Spiel der Saison um einen Platz in der Equipe des nächsten Jahres zu kämpfen gewillt schien. In der Folge war Rossi an jedem gefährlichen Angriff des FCB beteiligt und leistete zehn Minuten vor der Pause auch die Vorarbeit zu Christian Gimenez' 2:0. Für den Stürmer war es zwar bereits das 16. Saisontor, doch es war auch Gimenez' erster Treffer seit dem 4. April.

Nach diesen beiden Treffern bildete die Partie nach der Pause so quasi nur noch das Rahmenprogramm für die euphorisch gestimmte Basler Festgemeinde. So nahmen die Zuschauer sogar das Anschlusstor von Stéphane Chapuisat mit artigen Ovationen entgegen (47.). Für den 35-jährigen Alt-Star war es der 23. Saisontreffer, womit er seine Stellung als Torschützenkönig konsolidierte. Chapuisat eroberte diesen Titel in der Schweiz nach 2001 zum zweiten Mal.

Weil die Partie zwischen dem neuen Champion und dem Zweiten schon früh in ein Spielen-und-spielen-lassen gemündet war, sorgte in der Schlussphase eine Einwechslung für die grössten emotionalen Eruptionen im Stadion. Nach über anderthalbjähriger Absenz von den Fussball-Plätzen kam Basels serbisch-australischer Mittelfeldspieler Ivan Ergic, der Anfang 2003 an Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt war, endlich wieder zu einem (Teil-)Einsatz.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 23. Mai 2004, 12:15 
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BAZ, 23.05.2005

Der FC Basel beendet die Saison mit einem 2:1-Sieg

Basel. BaZ. Der FC Basel hat die Saison standesgemäss beendet: Vor 29'500 Zuschauern besiegte der Schweizer Meister den Tabellenzweiten BSC Young Boys 2:1 (2:0). Damit hatte das Team von Trainer Christian Gross die Meisterfeier auf dem Barfüsserplatz, wo die Partie live auf einer Grossleinwand übertragen wurde, so richtig eingeheizt.
Auf dem Barfi feierten zehntausende Fans bis weit in die Nacht hinein den zehnten Meistertitel. Den Pokal präsentierte die Mannschaft erst nach Mitternacht, was der riesigen Begeisterung aber keinen Abbruch tat.

Für den 26. Saisonsieg in der 36. und letzten Runde der Super League waren Rossi (5.) und Gimenez (35.) besorgt. Torschützenkönig Stéphane Chapuisat war kurz nach der Halbzeit mit einem sehenswerten Treffer für den Schlussstand besorgt.

Der FC Basel beendet die Saison damit mit einem Vorsprung von 13 Punkten auf die zweitplatzierten Young Boys. Als Dritter klassierte sich Servette, das in der letzten Runde eine 0:2-Niederlage in St. Gallen bezog.


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 Beitrag Verfasst: Montag 24. Mai 2004, 07:45 
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Der Bund, 24.05.2004

Finaler Akt des Sololaufs

Schweizer Meister FC Basel besiegt die Young Boys im letzten Spiel der Saison 2:1 (2:0) und feiert seinen zehnten Titel ausgiebig

Die Young Boys haben zum Abschluss ihrer erfolgreichsten Saison seit elf Jahren beim neuen Meister FC Basel mit 1:2 verloren. Die wichtigste Nachricht erreichte die Berner indes vor dem Spiel: Sie haben die Lizenz für nächste Saison in zweiter Instanz erhalten.

Guido Lichtensteiger

Seit ihrem Wiederaufstieg vor drei Jahren waren die Young Boys stets in einer prominenten Rolle Zeuge, wenn der jeweilige Meister einen Meilenstein passierte: 2002 beendete der FC Basel mit dem Sieg im Neufeld eine 22-jährige Durststrecke ohne Titelgewinn; 2003 liess sich Rekordmeister GC dank den drei Punkten im letzten Saisonspiel im Neufeld zum 27. Mal als Meister feiern. Und am Samstag verfolgten die Berner, welche auf ihre beste Saison seit 1992/93 (ebenfalls Rang zwei) zurückblicken, auf dem Rasen des St.-Jakob-Parks, wie FCB-Captain Murat Yakin und Goalie Pascal Zuberbühler definitiv in Empfang nahmen, was den Baslern eigentlich schon seit mehreren Monaten gehört: den Pokal.


Weil es zugleich der zehnte Meistertitel der Vereinsgeschichte war, ist der FC Basel der vierte Klub in der Schweiz, der sein Emblem mit einem Stern schmücken darf. Vor ihm konnten dies erst GC (27-mal Meister/somit sogar 2 Sterne), Servette (17/1) und YB (11/1). Die Fans und Mehrheitsaktionärin Gigi Oeri liessen diese Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen. Erstere wiesen vor dem Spiel mit einer imposanten Choreografie auf die zehn Meistertitel hin. Und Oeri trat zwei Jahre nachdem sie mit einem rot-blauen Ganzkörper-Schwimmanzug mit den FCB-Spielern in den Whirlpool gestiegen war bei der Pokalübergabe in einem dunkelgelben Sternenkostüm auf.
Nach dem ersten Teil der Feier im Stadion präsentierte sich die Mannschaft auf dem Balkon des Stadt-Casino am Barfüsserplatz. Dort wurde sie von 30 000 bis 40 000 Fans bejubelt. Gemäss Polizeiangaben mussten 60 Leute von der Sanität ambulant oder wegen leichter Verbrennungen, Rauchgasvergiftungen und Atemnot im Spital behandelt werden.


Chapuisats 23. Saisontreffer


Vorgängig zur eigentlichen Meisterparty hatten die Spieler des FC Basel den Wunsch ihres Trainers Christian Gross in die Tat umgesetzt und die Saison gegen die Young Boys so beendet, wie sie sie Mitte Juli gegen den FC Zürich in Angriff genommen hatten: mit einem (2:1-)Heimsieg. Die Gastgeber, in deren Reihen Ivan Ergic nach eineinhalb Jahren krankheitsbedingter Pause ein frenetisch bejubeltes Comeback gab, verdienten sich den 26. Saisonsieg vor allem durch die Leistung in der ersten Halbzeit, in welcher sie deutliche Vorteile besassen und durch Treffer von Julio Hernan Rossi (5.) und Christian Gimenez (35.) 2:0 in Führung gingen. «Mit dem Titel vor Augen hat Basel vor der Pause eindeutig mehr fürs Spiel gemacht und den Ball geschickt laufen lassen. Nach dem frühen Rückstand wurde die Aufgabe für uns deshalb umso schwieriger», sagte YB-Mittelfeldspieler Thomas Häberli. «Immerhin haben wir nach dem Seitenwechsel eine Reaktion gezeigt.»
Die Initialzündung für diese Leistungssteigerung der Young Boys hatte Stéphane Chapuisat gegeben. Der Torschützenkönig erzielte in der 47. Minute mit einem gefühlvollen, platzierten Weitschuss seinen 23. Saisontreffer und setzte dadurch einen standesgemässen Schlusspunkt hinter die auch für ihn persönlich sehr erfolgreiche Super-League-Saison. Kurz vor Schluss des Spiels wäre Elvir Melunovic beinahe noch der Ausgleich geglückt. Doch Zuberbühler vereitelte mit seiner Parade nicht nur diese hochkarätige Chance, sondern auch den ersten Punktgewinn der Young Boys gegen Basel in dieser Saison. Somit weist der FCB letztlich elf Zähler Vorsprung auf YB auf, das seinerseits 20 Punkte vor dem drittklassierten Servette liegt.

Positiver Lizenzentscheid

Von grösserer Bedeutung als das Resultat in Basel war für YB der vorgängig bekannt gewordene Entscheid der Rekursinstanz für Lizenzen. Der Rekurs der Berner wurde erwartungsgemäss gutgeheissen, womit das Team von Trainer Hans-Peter Zaugg die Spielbewilligung in zweiter Instanz erhielt (siehe auch Bericht auf Seite 35). Die Swiss Football League begründet den positiven Entscheid mit der «Nachreichung der geforderten Dokumente». In erster Instanz war YB die Lizenz für nächste Saison wegen eines Formfehlers verweigert worden. In finanzieller Hinsicht hätte bei den Bernern, die sich dank den Investoren auf einem soliden Fundament befinden, bereits damals alles gestimmt.
Bekannt ist seit gestern Nachmittag auch der Name des zweiten Torhüters neben Marco Wölfli: Der 28-jährige Patrick Bettoni wechselt mit einem Dreijahresvertrag von Xamax zu YB. Somit sind im Kader für nächste Saison, welche ein Teil des Teams am 7. Juni mit dem Trainingsauftakt in Angriff nimmt, noch drei Plätze unbesetzt: je einer in der Innenverteidigung, im Sturm und im linken Mittelfeld (Mario Raimondi oder Elvir Melunovic).

Basel - Young Boys 2:1 (2:0)
St.-Jakob-Park. – 29 541 Zuschauer (ausverkauft). – SR Leuba.– Tore: 5. Rossi 1:0. 35. Gimenez 2:0. 47. Chapuisat 2:1. – Verwarnung: 10. Cantaluppi (Reklamieren). –Bemerkungen: Basel ohne David Degen (gesperrt), Atouba und Chipperfield (beide Nationalteam). YB ohne Friedli, Sermeter, Patrick, Berisha und Giallanza (alle verletzt). Erster Einsatz von Ergic nach eineinhalb Jahren krankheitsbedingter Pause. Stadion nicht ganz voll, obwohl alle Tickets (30 880) verkauft worden waren. 68. Pfostenschuss Delgados.
Basel: Zuberbühler; Philipp Degen, Yakin (74. Quennoz), Zwyssig, Smiljanic; Huggel, Cantaluppi, Barberis (61. Duruz); Delgado (85. Ergic); Gimenez, Rossi.
Young Boys: Wölfli; Eugster, Knez (77. Kehrli), Disler, Rochat; Burki (67. Melunovic), Coubageat (92. Maksimovic), Häberli, Joël Magnin; Leandro, Chapuisat.

«Das Team hat funktioniert»

«bund»: Wie hätten Sie reagiert, wenn Ihnen jemand vor der Saison gesagt hätte, YB würde sich mit 20 Punkten Vorsprung auf Platz 3 im zweiten Schlussrang klassieren?


Hans-Peter Zaugg: Das hätte ich für fast unmöglich gehalten. Die Plätze 1 und 2 waren für mich kein Thema; sie schienen an Basel und GC vergeben. Ich hoffte aber, dass wir mit Teams wie Servette und dem FC Zürich um Rang 3 würden kämpfen können.

Was hat den Ausschlag gegeben, dass Ihre Erwartungen übertroffen wurden?

Einerseits haben die Spieler und ich vom ersten Tag unserer Zusammenarbeit an sehr gut funktioniert. Die Chemie stimmte, sowohl zwischen Team und Betreuern als auch innerhalb der Mannschaft. Das hat sich auch in schwierigen Situationen ausbezahlt. Die Stimmung war stets gut und relativ ausgeglichen – weder himmelhoch jauchzend nach Siegen noch zu Tode betrübt nach Niederlagen. Ohne überheblich sein zu wollen, darf man aber auch festhalten, dass wir phasenweise sehr guten, offensiv ausgerichteten Fussball gespielt haben und uns auch auswärts nicht versteckt haben. Dazu kommt, dass speziell die Grasshoppers, aber Anfang Saison auch der FC Zürich klar enttäuscht haben.

Hat Sie das Team überrascht?

Nach dem schwierigen Jahr beim FC Luzern war ich bei meinem Antritt bei YB primär von der Qualität der Mannschaft positiv überrascht. Allein schon in den Trainings war der Unterschied zum FCL riesig; wir konnten sehr viel im technisch-taktischen Bereich arbeiten. Da habe ich gespürt, dass wir mit diesem Team etwas erreichen können.

Gibt es einen Spieler, der in dieser Saison besonders wichtig war?

Ich möchte stark betonen, dass der zweite Platz als grosser Erfolg der gesamten Mannschaft zu werten ist. Das Team hat funktioniert. Gilt es aber Spieler hervorzuheben, sind das Torschützenkönig Stéphane Chapuisat, Leandro, der in der Rückrunde punkto Engagement wie verwandelt war, und Joël Magnin, der als polyvalenter Spieler trotz seiner Jokerrolle sozusagen einen Stammplatz hatte.

Erwarten Sie, dass in der nächsten Saison der Druck auf YB steigt?

Die Konstellation könnte problematisch sein. Es wird schwierig werden, den Erfolg zu bestätigen –nicht zuletzt, wenn man sieht, wie GC, aber auch der FC Zürich und Servette auf dem Transfermarkt agieren. Ausserdem hat man schon während dieser Saison gespürt, dass sich die Erwartungshaltung änderte; der zweite Rang wurde manchenorts mehr oder weniger einfach zur Kenntnis genommen. Die grosse Euphorie blieb jedoch aus. Ideal wäre es gewesen, hätten wir zum Zeitpunkt dieses Erfolgs ins neue Stadion einziehen können. Insofern kommt der zweite Platz ein Jahr zu früh oder das neue Stadion ein Jahr zu spät . . .

Wie lautet Ihre Zielsetzung?

Wir wollen unter allen Umständen die gute Leistung bestätigen und uns wenn möglich für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren. Ich bin optimistisch, dass wir dieses Ziel erreichen können, wenn wir die Transfers so realisieren, wie wir uns das vorstellen. Dann hätten wir ein gutes, ausgeglichenes Team. Optimal wäre ein 23-Mann-Kader – also jede Position doppelt besetzt plus Joël Magnin weiterhin in der Jokerrolle.
Interview: gui


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 Beitrag Verfasst: Montag 24. Mai 2004, 10:50 
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BZ, 24.05.2004

Zaugg will Leandro behalten

YB verlor auch das vierte Saisonspiel gegen Meister Basel. Im St. -Jakob-Park unterlagen die Berner in einer guten Partie 1:2. YB-Trainer Hans-Peter Zaugg will Leandro nicht an den FC Zürichabgeben.
Immerhin, das schönste Tor des Abends erzielte Stéphane Chapuisat. Es war der 23. Saisontreffer des YB-Stürmers, der sich wie erwartet auch den Titel des Torschützenkönigs der ersten Super-League-Saison sicherte. Der herrliche Weitschuss des Nationalspielers kurz nach der Pause bedeutete den 1:2-Anschlusstreffer für die Berner, die vor der Pause vom Branchenprimus Basel ordentlich zerzaust worden waren. «Man hat ein weiteres Mal gesehen», sagte YB-Trainer Hans-Peter Zaugg, «dass uns noch ziemlich viel von Basel trennt. » Athletischer, dynamischer, ballsicherer, einfach stärker sei der FCB, resümierte Zaugg nach der vierten Niederlage im vierten Saisonspiel. «Wenn sich der FCBnicht ganz dumm anstellt, dann wird der Verein noch lange oben in der Liga mitmischen», sagte Zaugg.

Basel verstärkt sich weiter
Diese Meinung hat der YB-Coach beileibe nicht exklusiv. Der FCBasel spielt derzeit im helvetischen Klubfussball in der Tat in einer eigenen Welt. Und so vermochte es am Samstagabend an der FCB-Meisterparty denn gar nicht zu erstaunen, dass der Champion auch im letzten Auftritt zumindest eine Halbzeit lang seine Stärke demonstrierte. «Wenigstens haben wir in der zweiten Halbzeit das Spiel ausgeglichener gestalten können», sagte Zaugg. «Und am Ende hätten wir beinahe noch das 2:2 erzielt. » Doch weil Basels Keeper Pascal Zuberbühler einen strammen Schuss des eingewechselten Elvir Melunovic in der 90. Minute parierte, bleiben die Young Boys ohne einen einzigen Zähler gegen den FCB. «Es ist für uns aber schön zu sehen», sagte Zaugg, «dass wir gegen die anderen Teams nur einen Punkt weniger als Basel geholt haben.»

Es entbehrt gewiss keiner Logik, dass Basel gleich alle vier Duelle mit dem schärfsten Verfolger für sich entscheiden konnte. Denn selbst wenn YB auch im letzten Aufeinandertreffen eine gute Vorstellung zeigte: Es reichte nicht, um die Überflieger vom Rheinknie zu neutralisieren.

Und der FC Basel rüstet im Hinblick auf die Zukunft mächtig auf. Julio Hernan Rossi und Christian Gimenez erzielten zwar am Samstag beide ein Tor -doch obwohl die beiden Argentinier weiterhin auf der fetten Lohnliste stehen werden, stehen zwei neue Angreifer bereits fest. Der 21-jährige argentinische Nationalspieler César Andrés Carignano, der einen Vertrag bis 2008 erhält, kostet rund vier Millionen Schweizer Franken. Und Mladen Petric von GC wird in den nächsten Tagen einen Kontrakt unterschreiben. «Ich brauche grösseren Konkurrenzkampf im Kader», sagte Meistertrainer Christian Gross. Er träumt zudem davon, die Abwehr mit Nationalspieler Patrick Müller von Lyon zu verstärken.

Zaugg spricht klare Worte
Deutlich kleinere Fische zappeln derweil an der YB-Transferleine. Mit den Zuzügen von Mittelfeldspieler Gabriel Urdaneta (Kriens) und Keeper Patrick Bettoni (Xamax; hat unterschrieben) ist Zaugg aber zufrieden: «Wir wollen jede Position doppelt besetzt haben. Wir sind auf einem guten Weg, dieses Ziel zu realisieren. » Offen ist noch, ob Elvir Melunovic oder Mario Raimondi (Zürich) im linken Mittelfeld die Alternative zu Urdaneta sein wird. Als vierten Stürmer wünscht sich Zaugg den Wil-Brasilianer Rogerio. Und nach einem Innenverteidiger suchen die Berner bekanntlich auch noch. Sie tun dies vor allem am TV. «Wir haben Videokassetten von mehreren interessanten Kandidaten aus Uruguay, Venezuela und aus Skandinavien», sagt Zaugg. Entscheidend sei nun, wie viel der Verein investieren wolle. «Ich denke aber, dass jeder sieht, wie sich die Konkurrenz verstärkt», sagt Zaugg, «da müssen wir versuchen, einen guten Spieler zu holen. »

Zaugg spricht damit die Kaufwut bei Servette, GCund dem FCZürich an. Das Interesse des FCZ am Brasilianer Leandro lässt Zaugg indes kalt. «Ich will ihn behalten», sagt der Trainer, «denn es wäre ja lächerlich, wenn wir als Tabellenzweiter einen unseren besten Spieler an einen weiter hinten klassierten Verein abgeben würden. » Leandro besitze bei YB noch einen Zweijahresvertrag, so Zaugg, «und ich weiss, dass er diesen erfüllen möchte. » Der Stürmer, der zusammen mit Chapuisat in dieser Saison sagenhafte 76 Skorerpunkte realisiert hat, fühlt sich aber unterbezahlt. Es könnte also gut sein, dass er eine Lohnerhöhung erhält. Sportchef Reto Gertschen sagt: «Er wird bei YB bleiben. » Und Zaugg äussert sich deutlich: «Wenn wir Leandro abgeben würden, dann muss ich mir Gedanken machen, was unsere Ziele sind. »

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