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 Beitrag Verfasst: Samstag 21. November 2020, 18:43 
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Ciriaco Sforza: «Wir wollen um die Meisterschaft mitkämpfen»

Zum ersten Mal in dieser Saison duellieren sich heute YB und der FCB. Der Spielausgang hat für die noch junge Meisterschaft aber noch keine grosse Aussagekraft.

Trotz einigen Absenzen will der FCB auswärts beim amtierenden Meister drei Punkte einfahren. Für das brauche es aber eine entsprechende Leistung, ist FCB-Trainer Ciriaco Sforza überzeugt: «YB ist eine eingespielte Mannschaft. Sie spielen guten, aggressiven Fussball mit viel Tempo nach vorne.»

Intensive Zeit steht bevor

Das wichtigste sei aber auf sich selbst zu schauen, so der Cheftrainer weiter: «Wir wollen um die Meisterschaft mitkämpfen. Das heisst, wir müssen unseren Fokus, unsere Entwicklung und unser Spiel mit und ohne Ball verbessern.» Dies sei aber nicht nur auf den heutigen Match bezogen, sondern auch auf die noch lange Meisterschaft.

Da es noch ein langer Weg ist bis zum Saisonende, setzt Ciriaco Sforza nicht alles auf dieses heutige Spiel gegen YB. «In den nächsten Wochen haben wir viele Spiele. Sich mit vollem Fokus nur auf das Spitzenspiel am Samstag zu konzentrieren, wäre auch nicht richtig. Es ist das nächste Meisterschaftsspiel, aber wir wissen, die Meisterschaft geht noch lang. Es kommt ein intensiver Dezember-Monat. Und ich als Trainer muss das mit meinem Team ganz genau analysieren und gut beobachten», sagte Ciriaco Sforza vor dem Spiel.

«Ich weiss, dass wir vorne mitspielen werden»

Deshalb sei der Ausgang im heutigen Spiel nicht als Wegweiser für den Titelkampf zu betrachten. «Wenn das Spiel jetzt in die Hose gehen sollte, zu sagen, dass alles vorbei sein soll, werde ich sicher nicht machen und werde ich auch nie machen. Die Meisterschaft ist noch lang und die drei Punkte-Regel gefährlich», so Ciriaco Sforza.

Grundsätzlich ist sich der Aargauer aber sicher, dass seine Mannschaft fähig ist, um den Titel mitzuspielen: «Ich weiss, dass wir vorne mitspielen werden, wenn alle fit sind. Da stehe ich dahinter». Ein erstes Argument für diese Aussage könnte der FCB heute liefern: Mit einem Auswärtssieg beim amtierenden Meister.

Statistisch gesehen stehen die Vorzeichen für einen Punktgewinn der Basler gut: Zwar kassierten sie im letzten Direktduell (im Cupfinal) eine empfindliche Niederlage. In den vier Direktduellen der vergangenen Meisterschaft aber, konnte der FCB beide Heimspiele gewinnen und auswärts einen Punkt entführen. Nur ein Mal mussten sie als Verlierer zurück nach Basel reisen.


https://telebasel.ch/2020/11/21/ciriaco ... annel=3563

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 Beitrag Verfasst: Samstag 21. November 2020, 19:10 
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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. November 2020, 00:51 
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Der Zürcher Berner war Basler

«YB ist die Nummer 1 im Land!»

Für Fussball-Experte und Kriens-Trainer Bruno Berner ist klar: Obwohl sein Ex-Klub Basel gute Transfers machte, hat YB noch immer die Nase vorn.

Die Signale der FCB-Führung seien kurz vor Transferschluss eindeutig gewesen, meint SRF-Fussballexperte Bruno Berner (42), «mit den Verpflichtungen von Kasami, Klose und Jorge haben die Basler deutlich gemacht, dass man die Spitze wieder angreifen will. Bis die Räder perfekt ineinander passen, braucht es aber Zeit.»

Für Berner ist YB Favorit. Trotz der aktuellen Torflaute in der Liga mit 5 Treffern in 6 Partien. «Das würde mich als Trainer nicht beunruhigen. Denn YB kam in jedem Spiel zu Chancen. Hätte man zuletzt beim 0:0 gegen St. Gallen ein Tor erzielt, es wären mehrere gefallen», sagt Berner, «das war Einbahnfussball.»

Der grosse Unterschied zwischen Bernern und Baslern sei die Art, wie die Teams auftreten, so Berner. «Hier zeigt sich, dass YB dreimal hintereinander Meister wurde. Man spielt vertikal, angriffig, dominant. Der Gegner muss aufpassen, dass er die Startviertelstunde heil übersteht.»

YB spielt mit dem Selbstverständnis einer «Nr. 1» und mindestens zwei Stürmern. So wie früher der FCB. «Denken Sie nur an die Sturmduos Rossi, Gimenez oder an Streller, Frei», sagt Berner. Das hat sich zuletzt geändert. «Schon unter Koller spielte man meist nominell nur mit einem Stürmer und Sforza hat dieses 4:2:3:1-System beibehalten.»

«Hatte eine super Zeit in Basel»

Der Zürcher, der heute an der Seitenlinie des FC Kriens in der Challenge League steht, spielte von Sommer 2005 bis Januar 2007 in Basel. Ausgerechnet in dieser Zeit wird der FCZ zweimal Meister – dem FCB, dem Dominator der Nuller-Jahre, bleibt der Cupsieg. «Ich hatte dennoch eine super Zeit in Basel. Wobei es für mich in Basel nicht schlecht war, dass ich Berner heisse. Der eine oder andere in Basel meinte damals, dass mein Nachname mich als Zürcher sofort wieder sympathischer macht», sagt Berner und lacht. Damals waren eben noch die Zürcher die grösste FCB-Rivalen im Titelkampf.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 06762.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. November 2020, 00:57 
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YB dreht Klassiker dank Nsame und Elia – und hält den FCB damit auf Distanz

Die Young Boys gewinnen in Bern gegen den FC Basel das erste Saisonduell der Dauerrivalen 2:1. Das Siegestor erzielte Stürmer Meschack Elia in der 61. Minute.

Die Torfolge (0:1, 1:1, 2:1) war die gleiche wie im Cupfinal am 30. August. Nach dem Tor von Elia, der nach einem kurzen Pass von Jean-Pierre Nsame davonzog, sich gegen einen Verteidiger durchsetzte und unhaltbar in die entfernte Ecke traf, beherrschten die Young Boys das Geschehen bis zum Schluss. Die Basler, bei denen Pajtim Kasami im defensiven Mittelfeld spielte, konnten in der Schlussphase nicht dominieren und kamen auch zu keinen hochkarätigen Chancen. YB war - etwa bei einer Möglichkeit des eingewechselten Nicolas Moumi Ngamaleu – dem 3:1 näher als Basel dem Ausgleich.

Für die Young Boys galt im Schlagerspiel jedoch das Gleiche wie in den meisten ihrer Meisterschaftsspiele dieser Saison: Sie erspielen sich viele reelle Torchancen, ohne daraus in einem normalen Verhältnis Kapital zu schlagen. Dies war beim 0:0 in Genf gegen Servette so, bei den 1:0-Siegen gegen Vaduz und Luzern sowie am deutlichsten beim jüngsten 0:0 im Wankdorf gegen St. Gallen. In den ersten nunmehr sieben Super-League-Runden brachten es die Berner auf genau ein Tor pro Match. Man erinnert sich an die Saison 2018/19, als YB mit 99 Toren den Super-League-Rekorddurchschnitt von 2,75 etablierte.

Das erste Tor der Berner kurz vor der Pause war sogar eine Kuriosität. Goalie David von Ballmoos versuchte das Spiel von weit ausserhalb des Strafraums anzukurbeln. Mit dem hohen Ball in die Tiefe setzte er die Basler Defensive schachmatt. Jean-Pierre Nsame lief ein paar Schritte mit dem Ball aufs Tor und bezwang Goalie Heinz Lindner, der den in Quarantäne befindlichen Djordje Nikolic vertrat, mit einem unhaltbaren Flachschuss.

Zu dem Zeitpunkt stand es 0:1. Die Young Boys vergaben ihre Chancen in regelmässigen Abständen, die Basler dagegen nutzten durch Arthur Cabral einen Foulpenalty, den Silvan Hefti nach 22 Minuten an Afimico Pululu verschuldet hatte.

Das Telegramm:

Young Boys - Basel 2:1 (1:1)
SR San.
Tore: 22. Cabral (Foulpenalty) 0:1. 41. Nsame (Von Ballmoos) 1:1. 61. Elia (Nsame) 2:1.
Young Boys: Von Ballmoos; Hefti, Camara, Lustenberger, Garcia; Fassnacht (89. Zesiger), Sierro (67. Rieder), Aebischer, Sulejmani (67. Moumi Ngamaleu); Elia (77. Gaudino), Nsame (77. Siebatcheu).
Basel: Lindner; Padula (92. Van Wolfswinkel), Cömert, Klose, Jorge; Kasami, Frei; Zhegrova (66. Chiappetta), Stocker (77. Stocker), Pululu (66. Von Moos); Cabral (92. Petretta).
Bemerkungen: Young Boys ohne Martins, Spielmann, Lauper, Petignat und Faivre (alle verletzt). Basel ohne Xhaka, Bunjaku, Zuffi, Marchand, Dimitriou (alle verletzt), Widmer, Nikolic und Van der Werff (alle krank/Quarantäne). Super-League-debüt des 17-jährigen Carmine Chiappetta. Verwarnungen: 26. Sierro (Foul), 43. Pululu (Foul), 77. Cabral (Reklamieren). (pre/sda)


https://www.watson.ch/sport/fussball/58 ... e-und-elia

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. November 2020, 01:00 
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YB schlägt FC Basel nach Rückstand und übernimmt die Tabellenführung

Mit einem 2:1-Heimsieg gegen den FC Basel hat sich Double-Gewinner YB zumindest bis morgen an die Tabellenspitze der Super League gesetzt.

Das Wichtigste in Kürze

- YB feiert einen 2:1-Heimsieg gegen den FCB und ist Tabellenführer.
- Die Berner drehen das Spiel nach 0:1-Rückstand noch um.

Mit einem 2:1-Sieg gegen den FC Bsel hat sich YB am Samstag zum Tabellenführer gemacht. Der Double-Gewinner hat im Wankdorf-Stadion aber viel Mühe mit den Gästen vom Rheinknie. Vor allem in Hälfte eins ist Basel stärker.

Die Führung für den FCB ist entsprechend weder überraschend noch unverdient. Silvan Hefti bringt Afimico Pululu im Strafraum zu Fall. Arthur Cabral lässt YB-Schlussmann David von Ballmoos vom Punkt dann keine Chance.

YB dreht noch vor der Pause auf

Auch danach haben die Gäste im Wankdorf die besseren Torchancen. Aber es sind die Berner, die treffen. Von Ballmoos drischt die Kugel nach vorne, wo Jean-Pierre Nsame startet. Aus kurzer Distanz bezwingt er Basel-Debütant Heinz Lindner zum 1:1.

Nach knapp einer Stunde ist drehen die Berner dann das Spiel – und das hochverdient. Nach einem Ballgewinn steckt Nsame schnell auf Meschack Elia durch. Der zieht aus spitzem Winkel ab und trifft unhaltbar für Lindner ins lange Eck.

Danach verteidigen die Berner ihre Führung geschickt und bringen den Vorsprung über die Zeit. Damit steht YB zumindest bis morgen wieder an der Tabellenspitze. Der FCB bleibt dagegen im Mittelfeld der Super League stecken.

YB mit Mühe nach der Wettkampfpause

«Wir haben in der ersten Halbzeit ein bisschen Mühe gehabt, ins Spiel zu kommen», gesteht Michel Aebischer. «Aber in der zweiten Halbzeit haben wir nochmal die zweite Luft bekommen und konnten so Druck machen.»

«Wir konnten unsere technischen Fehler aus der ersten Halbzeit minimieren», verrät Aebischer das Erfolgsgeheimnis. «Es ist schön, dass wir heute mal aus weniger Chancen mehr Tore gemacht haben.»

«Man hat gesehen, es war von beiden Seiten ein Topspiel», fasst Timm Klose zusammen. «Es ist unglücklich, würde ich sagen. Wir hätten mindestens ein Unentschieden verdient, so wie wir aufgetreten sind.»

«Ich glaube, heute kann man mit unserer Leistung zufrieden sein. Die zwei Tore müssen wir analysieren», zieht der Defensiv-Routinier Bilanz. «Wir haben einen guten Fussball gespielt. Es war für viele das erste Mal auf Kunstrasen, selbst für mich.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-sc ... g-65822736

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. November 2020, 01:06 
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Eiskalte Berner entscheiden Giganten-Duell für sich

YB dreht eine muntere Partie gegen den FCB in der zweiten Halbzeit und bleibt somit weiterhin ungeschlagen. Für Basel wäre aber deutlich mehr drin gelegen.

Wenn sich die zwei besten Schweizer Mannschaften der letzten Jahre duellieren, hofft der Zuschauer auf ein gigantisches Spiel. Beim 2:1-Sieg der Young Boys gegen den FCB machen beide Teams zumindest in den ersten 45 Minuten beste Werbung für den Schweizer Fussball.

Die Anfangsphase im Wankdorf gehört klar den Gästen aus Basel. Der FCB setzt die Berner früh unter Druck und lässt ihnen kaum Luft zum Atmen. Das zahlt sich dann auch aus. Nach etwas mehr als 20 Minuten geht Pululu im Laufduell mit Hefti zu Boden und es gibt Elfmeter.

Arthur Cabral lässt es sich nicht nehmen. Er läuft an und schickt David von Ballmoos in die falsche Ecke. Anschliessend sieht alles nach einem zweiten Treffer für den FCB aus. Doch der Meister ist nicht umsonst seit fast zwei Jahren im eigenen Stadion unbesiegt.

Elia im Laufduell mit Klose

Von Ballmoos steht kurz vor der Pause nochmals im Mittelpunkt. Er schlägt einen weiten Ball, Cömert unterschätzt ihn und plötzlich steht mit Jean-Pierre Nsame, einer der gefährlichsten Angreifer der Super League, alleine vor Heinz Lindner. Ausgleich.

Die zweite Halbzeit ist dann schnell erzählt. Basel hat jegliche Tugenden aus Halbzeit eins in der Kabine gelassen und präsentiert sich wie ausgewechselt. Als Tim Klose dann in ein Laufduell mit Elia geschickt wird, kommt jede Hilfe für den neuen Basel-Verteidiger zu spät.

Elia trifft und entscheidet mit seinem Treffer das Spiel. Der FC Basel hat damit nach sechs Spielen nur sieben Punkte auf dem Konto. Anders die Berner. Sie thronen nun wieder von ganz oben und führen die Tabelle mit 15 Punkten an. (dho)

Telegramme:

Young Boys – Basel 2:1 (1:1)

SR San. – Tore: 22. Cabral (Foulpenalty) 0:1. 41. Nsame (Von Ballmoos) 1:1. 61. Elia (Nsame) 2:1.

Young Boys: Von Ballmoos; Hefti, Camara, Lustenberger, Garcia; Fassnacht (89. Zesiger), Sierro (67. Rieder), Aebischer, Sulejmani (67. Moumi Ngamaleu); Elia (77. Gaudino), Nsame (77. Siebatcheu).

Basel: Lindner; Padula (92. Van Wolfswinkel), Cömert, Klose, Jorge; Kasami, Frei; Zhegrova (66. Chiappetta), Stocker (77. Campo), Pululu (66. Von Moos); Cabral (92. Petretta).

Bemerkungen: Young Boys ohne Martins, Spielmann, Lauper, Petignat und Faivre (alle verletzt). Basel ohne Xhaka, Bunjaku, Zuffi, Marchand, Dimitriou (alle verletzt), Widmer, Nikolic und Van der Werff (alle krank/Quarantäne). Super-League-Debüt des 17-jährigen Carmine Chiappetta. Verwarnungen: 26. Sierro (Foul), 43. Pululu (Foul), 77. Cabral (Reklamieren).


https://www.bernerzeitung.ch/yb-will-we ... 7786515931

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. November 2020, 01:08 
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21.11.2020

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Klassiker in der Super League

Dank Nsame und Elia: YB dreht das Spiel gegen Basel

- Die Young Boys setzen sich gegen den FC Basel mit 2:1 durch und feiern den 4. Heimsieg im 5. Spiel im Wankdorf.
- Jean-Pierre Nsame (42.) und Meschak Elia (61.) drehen einen frühen Rückstand durch Arthur Cabral (22.) zum Sieg für die Berner.
- Damit setzt sich YB zumindest vorübergehend wieder an die Spitze der Tabelle.
- Im 2. Samstagsspiel trennen sich Luzern und Vaduz im Krisengipfel 1:1 unentschieden.

Für die Young Boys war es im 7. Super-League-Spiel bereits der 5. Heimauftritt – bedingt durch die verschiedenen Absagen wegen Corona. Und auch in diesem liessen sie keine Zweifel an ihrer Heimstärke aufkommen.

In einem Spiel, das von schnellen Gegenstössen geprägt war, brachte Basels Arthur Cabral seine Farben nach 22 Minuten mittels Penalty in Führung. Lange deutete einiges darauf hin, dass die Basler im Wankdorf mit einem Punktgewinn oder gar mehr liebäugeln durften.

Nsame und Elia mit der Wende

Noch vor der Pause schalteten die heimstarken Berner aber einen Gang hoch. Und sorgten dafür, dass die Berner Heim-Bilanz doch noch poliert wurde:

- In der 42. Minute lanciert YB-Goalie David Von Ballmoos Goalgetter Nsame. Dieser steht plötzlich alleine vor Heinz Lindner, macht seinem Namen alle Ehre und bringt das Leder ohne Probleme im Tor unter.

- Nach 61 Minuten schleicht sich Elia durch die Basler Verteidigung, wird von Nsame mustergültig lanciert und zielt den Ball – ebenfalls alleine vor dem gegnerischen Tor – an Lindner vorbei in die Maschen.

0:1, 1:1, 2:1: Flashback für Basel

In der Folge war YB dem 3:1 näher als die Gäste dem Ausgleich. Die Berner brachten den Sieg ohne grosse Gefahr ins Trockene. Die Basler wurden für ein munteres Auftreten nicht belohnt – und dürften aufgrund der Torfolge ein Flashback haben. Auch im Cupfinal im August hatten die Berner nach einem 0:1-Rückstand aufgedreht und mit 2:1 gesiegt.

Basels Achterbahn-Leistungen in dieser Saison ziehen sich damit weiter, die «Bebbi» bleiben auf dem 6. Rang in der Tabelle. Die Young Boys setzen sich dank den 3 Punkten wieder an die Spitze des Klassements, Lugano könnte die Berner aber am Sonntag wieder überholen.

So geht es weiter

Am nächsten Sonntag wird es für die Basler kaum einfacher. Sie treffen – erneut auswärts – auf ebendieses formstarke Lugano. YB wird ebenfalls auf fremdem Terrain von Aufsteiger Lausanne gefordert.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... egen-basel

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. November 2020, 01:10 
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21.11.2020

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Wie im Cupfinal: YB siegt nach Rückstand

Die Young Boys gewinnen in Bern gegen den FC Basel das erste Saisonduell der Dauerrivalen 2:1. Das Siegestor erzielte Stürmer Meschack Elia in der 61. Minute.

Die Torfolge (0:1, 1:1, 2:1) war die gleiche wie im Cupfinal am 30. August. Nach dem Tor von Elia, der nach einem kurzen Pass von Jean-Pierre Nsame davonzog, sich gegen einen Verteidiger durchsetzte und unhaltbar in die entfernte Ecke traf, beherrschten die Young Boys das Geschehen bis zum Schluss. Die Basler, bei denen Pajtim Kasami im defensiven Mittelfeld spielte, konnten in der Schlussphase nicht dominieren und kamen auch zu keinen hochkarätigen Chancen. YB war - etwa bei einer Möglichkeit des eingewechselten Nicolas Moumi Ngamaleu - dem 3:1 näher als Basel dem Ausgleich.

Für die Young Boys galt im Schlagerspiel jedoch das Gleiche wie in den meisten ihrer Meisterschaftsspiele dieser Saison: Sie erspielen sich viele reelle Torchancen, ohne daraus in einem normalen Verhältnis Kapital zu schlagen. Dies war beim 0:0 in Genf gegen Servette so, bei den 1:0-Siegen gegen Vaduz und Luzern sowie am deutlichsten beim jüngsten 0:0 im Wankdorf gegen St. Gallen. In den ersten nunmehr sieben Super-League-Runden brachten es die Berner auf genau ein Tor pro Match. Man erinnert sich an die Saison 2018/19, als YB mit 99 Toren den Super-League-Rekorddurchschnitt von 2,75 etablierte.

Das erste Tor der Berner kurz vor der Pause war sogar eine Kuriosität. Goalie David von Ballmoos versuchte das Spiel von weit ausserhalb des Strafraums anzukurbeln. Mit dem hohen Ball in die Tiefe setzte er die Basler Defensive schachmatt. Jean-Pierre Nsame lief ein paar Schritte mit dem Ball aufs Tor und bezwang Goalie Heinz Lindner, der den in Quarantäne befindlichen Djordje Nikolic vertrat, mit einem unhaltbaren Flachschuss.

Zu dem Zeitpunkt stand es 0:1. Die Young Boys vergaben ihre Chancen in regelmässigen Abständen, die Basler dagegen nutzten durch Arthur Cabral einen Foulpenalty, den Silvan Hefti nach 22 Minuten an Afimico Pululu verschuldet hatte.


Telegramm und Rangliste

Young Boys - Basel 2:1 (1:1)

SR San. - Tore: 22. Cabral (Foulpenalty) 0:1. 41. Nsame (Von Ballmoos) 1:1. 61. Elia (Nsame) 2:1.

Young Boys: Von Ballmoos; Hefti, Camara, Lustenberger, Garcia; Fassnacht (89. Zesiger), Sierro (67. Rieder), Aebischer, Sulejmani (67. Moumi Ngamaleu); Elia (77. Gaudino), Nsame (77. Siebatcheu).

Basel: Lindner; Padula (92. Van Wolfswinkel), Cömert, Klose, Jorge; Kasami, Frei; Zhegrova (66. Chiappetta), Stocker (77. Campo), Pululu (66. Von Moos); Cabral (92. Petretta).

Bemerkungen: Young Boys ohne Martins, Spielmann, Lauper, Petignat und Faivre (alle verletzt). Basel ohne Xhaka, Bunjaku, Zuffi, Marchand, Dimitriou (alle verletzt), Widmer, Nikolic und Van der Werff (alle krank/Quarantäne). Super-League-Debüt des 17-jährigen Carmine Chiappetta. Verwarnungen: 26. Sierro (Foul), 43. Pululu (Foul), 77. Cabral (Reklamieren).

Rangliste: 1. Young Boys 7/15 (7:3). 2. Lugano 6/12 (9:6). 3. St. Gallen 7/11 (6:6). 4. Zürich 6/10 (10:9). 5. Lausanne-Sport 5/8 (8:4). 6. Basel 6/7 (9:9). 7. Servette 4/4 (2:3). 8. Sion 4/3 (2:3). 9. Vaduz 6/3 (5:10). 10. Luzern 7/3 (9:14).


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -139953547

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YB besiegt FCB[

Streng dosierte Berner Präzision

Der BSC Young Boys schiesst gegen den FC Basel meist neben das Tor – aber nicht immer. Das reicht, um 2:1 zu gewinnen.

Über die Stärkeverhältnisse bestehen am Ende keine Zweifel. Der FC Basel hat sich gegen den BSC Young Boys bemüht, um auf dem Berner Plastikrasen zu Zählbarem zu gelangen. Und er hat die prickelndste Affiche im Schweizer Fussball bis zur Pause ausgeglichen gestaltet. Aber unter dem Strich ist ihm danach die Kraft und in Anbetracht der Absenzen auch das qualitativ valable Personal ausgegangen, um gegen den Meister der vergangenen drei Jahre zu bestehen. YB siegt mit 2:1 in einer Partie, die von Gelbschwarz in der zweiten Hälfte dominiert worden ist.

Dass die Begegnung bis zum Schluss offen bleibt, ist primär der mangelnden Berner Präzision auf den letzten Metern geschuldet. Oft dauert es einen Tick zu lange, um in der gegnerischen Zone für Gefahr zu sorgen. Und wenn das nicht der Fall ist, dann fliegt der Ball immer mal wieder neben statt auf das Basler Tor.

Nur: Zweimal ist das anders. Und diese streng dosierte Berner Präzision genügt, um die Basler am Ende auf Distanz zu halten. In der 61. Minute macht Meschack Elia, was in der 41. Minute bereits Jean-Pierre Nsame gelungen ist: Er enteilt einer FCB-Abwehr, die sich in der Vorwärtsbewegung befindet und schliesst erfolgreich ab.

War es zuvor Eray Cömert, der das Nachsehen gegen Nsame gehabt hat, so ist es nun Timm Klose, der prominente FCB-Debütant, der den Gegner nicht mehr am erfolgreichen Abschluss hindern kann. Es sind dies die beiden entscheidenden Kleckse in einer neu formierten, defensiven Viererkette, die sich sonst ordentlich gegen die Berner Angriffe wehrt und bis zum Ausgleich sicherer wirkt als die Abwehr auf der anderen Seite. Denn der FCB versteht es bis zur Pause, mit raschem Umschaltspiel für Gefahr zu sorgen. So viel Gefahr, dass Rotblau nach einem Foul durch Silvan Hefti an Afimico Pululu in Führung geht, weil Arthur Cabral den Elfmeter sicher verwertet.

FCB zu schmalbrüstig

Allein: Der FC Basel versteht es in der zweiten Hälfte nicht mehr, die Pace zu halten. Erklärbar ist dies mit dem fehlenden Spielrhythmus mit zuvor nur zwei Partien in sieben Wochen. Aber auch mit den Absenzen: Die Bank ist dünner besetzt als beim Gegner, was FCB-Trainer Ciriaco Sforza in der Offensive einwechselt, erweist sich als zu schmalbrüstig. Nach der Pause schiesst der FCB nur noch einmal halbwegs gefährlich auf das Berner Tor und gerät YB nie mehr richtig unter Druck.

Dieses YB ist nun Tabellenführer. Jedenfalls bis Lugano gespielt hat. Und der FC Basel darf bereits am Mittwoch darauf hoffen, dass er gegen Lausanne ein weiteres Spiel bestreitet, um den Rhythmus zu finden.


https://www.bernerzeitung.ch/streng-dos ... 3348410437

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VAR pennt bei klarem Klose-Hands

YB dreht Giganten-Duell – FCB verpasst Anschluss

YB und Basel liefern sich ein packendes Duell, das lange auf Augenhöhe stattfindet. Am Ende gehen die Berner als Sieger vom Platz. Zu reden gibt ein nicht geahndetes Handspiel von FCB-Debütant Timm Klose.

Das Spiel:
Timm Klose, Pajtim Kasami, Heinz Lindner – FCB-Coach Ciriaco Sforza wirft seine ganze neue Power ins Topspiel. Seit zehn Partien haben die Basler nicht mehr in der Bundesstadt gewonnen. Da muss also keine extra Portion Motivation her. Das Giganten-Duell hält von Anfang an, was es verspricht. Chancen hüben wie drüben, wenn der Ball mal in den eigenen Reihen ist, gehts auf beiden Seiten ohne Umschweife nach vorne. Logisch stehts 1:1 zur Pause.

Die zweite Hälfte kippt zugunsten des Serienmeisters. YB lässt die Muskeln spielen, dem verletzungsgeplagten FCB geht immer mehr die Puste aus, während die Berner das Tempo halten. Sinnbildlich: Beide Gegentore fallen, weil die hüftsteif wirkenden Innenverteidiger Cömert (gegen Nsame) und Klose (gegen Elia) ihren Gegenspielern nicht nachkommen.

Kämpferisch ist dem Team von Ciriaco Sforza nichts vorzuwerfen. Immer wieder werden Angriffsversuche gefahren. YB ist in diesem Spiel einfach besser, lässt nicht locker und zeigt, wer die Nummer 1 in der Schweiz ist. Der Rückstand der Basler beträgt – bei einem Spiel weniger – schon acht Punkte.

Die Tore
0:1, 22. Minute: Hefti verliert das Laufduell gegen Pululu und kann sich nur noch mit einem Foul helfen. Penalty. Arthur Cabral versenkt eiskalt.

1:1, 41. Minute: YB-Goalie Von Ballmoos rückt weit auf und schlägt einen Ball in den Lauf von Jean-Pierre Nsame. Der schüttelt Cömert ab und schiebt das Leder an Lindner vorbei in die lange Ecke.

2:1, 61. Minute: Der FCB verliert im Aufbauspiel den Ball, Nsame schaltet blitzschnell und schickt Meschack Elia in die Tiefe. Die YB-Rakete hängt Klose locker ab und schiebt wie Nsame beim Ausgleich den Ball an Lindner vorbei in die weite Ecke.

Der Beste: David Von Ballmoos. Hinten rettet er einige Male. Vorne bereitet er den Ausgleich mit einem weiten Ball in die Spitze vor.

Der Schlechteste: Eray Cömert. Beginnt zwar gut, trägt aber an beiden Gegentreffern eine Mitschuld.

Das gab zu reden: In der 11. Minute blockt Timm Klose einen Elia-Schuss mit der Hand. Trotzdem zeigt der Schiedsrichter nicht auf den Punkt. «Natürlich war das keine Absicht, aber das Hands hat ein Tor verhindert. Da müsste man einschreiten und Penalty geben», sagt blue-Experte Rolf Fringer zur Pause. Der Mann hat recht.

Statistik: Wie die 35 letzten YB-Heimspiele ausgegangen sind, fragen Sie? 31 Siege für die Berner, vier Mal gabs ein Unentschieden. Eine unfassbare Serie!

So gehts weiter: Der FC Basel holt nächsten Mittwoch gegen Lausanne (18.15 Uhr) ein Heimspiel der fünften Runde nach, YB trifft am Donnerstag in der Europa League auf ZSKA Sofia und am Sonntag drauf ebenfalls auf Lausanne (16.00 Uhr). Gleichzeitig spielt dann Basel auswärts in Lugano.

YB – FCB 2:1 (1:1)

Wankdorf, 15 Fans, SR: San

Tore: 22. Cabral (Penalty) 1:0, 41. Nsame (Von Ballmoos) 1:1, 61. Elia (Nsame) 2:1.

YB: Von Ballmoos; Hefti, Camara, Lustenberger, Garcia; Fassnacht, Aebischer, Sierro, Sulejmani; Elia, Nsame.

FCB: Lindner; Padula, Cömert, Klose, Jorge; Frei, Kasami; Zhegrova, Stocker, Pululu; Cabral.

Einwechslungen:
YB: 67. Rieder (für Sierro), 67. Ngamaleu (für Sulejmani), 78. Siebatcheu (für Nsame), 78. Gaudino (für Elia), 89. Zesiger (für Fassnacht).

FCB: 67. Vonmoos (für Pululu), 67. Chiappetta (für Zhegrova), 73. Campo (für Stocker), 92. Van Wolfswinkel (für Padula), 92. Petretta (für Jorge).

Gelb: 26. Sierro, 43. Pululu, 77. Cabral (alle Foul).

Bemerkungen: Basel ohne Zuffi, Xhaka, Marchand und Bunjaku (alle verletzt). Nikolic, Widmer, van der Werff (krank). YB ohne Faivre, Lauper, Martins, Petignat, Spielmann (alle verletzt).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 06477.html

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