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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Freitag 20. März 2020, 01:57 
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Gibts keine Hilfe, kommt's zum Massenkonkurs

In der Coronakrise kämpfen die meisten Schweizer Fussballclubs ums Überleben.

Die Einnahmen stehen momentan auf null, die Kosten aber bleiben. Auch die Schweizer Profifussballclubs sind zu Zeiten der Coronakrise in einer Ausnahmesituation, in der grosse finanzielle Einbussen drohen.

Sions Präsident Christian Constantin hat als erster Kurzarbeit beantragt. Am Dienstag fragte «CC» Spieler, Trainer und andere Clubangestellte, wer mit den Bedingungen der Kurzarbeit einverstanden wäre. Diese beinhalten unter anderem einen maximalen Lohn von höchstens 12’350 Franken im Monat.

Wer nicht antwortet oder sich nicht dazu bereit erklärt, erhält vom Chef die fristlose Kündigung. Bei den Entlassenen soll es sich um Spieler wie Pajtim Kasami, Alex Song, Seydou Doumbia, Ermir Lenjani oder Xavier Kouassi handeln.

Der exzentrische Präsident greift einmal mehr rigoros durch. Wie rechtskräftig die Kündigungen sind, ist zumindest fraglich.

Hoffnung liegt beim Seco

Am Freitag dürfte das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco eine Gesetzesänderung bekannt geben, dank der auch Fussballprofis zur Kurzarbeit angemeldet werden dürfen.

Es ist der Moment, auf den die Vereine seit dem Ausbruch der ­Corona-Krise gewartet haben. Christoph Spycher, Sportchef bei YB, sagt: «Wenn es keine Hilfe durch den Staat gibt, kommt es zu einem Massensterben unter den Schweizer Profivereinen.»

Die Clubs der Super League ­geben im Schnitt 67 Prozent ihrer Einnahmen für Lohnzahlungen aus. Ausser Basel und YB kann es sich kaum einer von ihnen leisten, ­seine Mitarbeiter bis in den ­Sommer zu bezahlen, wenn die Einnahmen wie jetzt bei null ­liegen. Und selbst die beiden ­Ligagrössen haben bereits für ihre Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle Kurzarbeit beantragt.


https://www.20min.ch/sport/fussball/sto ... s-27801946

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Freitag 20. März 2020, 02:09 
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Der Streit um die Löhne ist entbrannt

Der Bundesrat dürfte bald bekannt geben, dass neu auch Sportprofis Anrecht auf Kurzarbeit haben. Nur: Werden die Fussballer den Lohnverzicht akzeptieren?

Natürlich ist es Christian Constantin, der den ersten Schritt unternimmt. Und wie das der Präsident des FC Sion tut. Während der Schweizer Profisport noch darauf wartet, dass der Bundesrat Kurzarbeit auch für Personen mit befristeten Arbeitsverträgen zulässt, spricht Constantin bereits für mehrere seiner Grossverdiener fristlose Kündigungen aus.

Für ihn steht fest: Die Arbeitnehmer des FC Sion müssen ihren Teil dazu beitragen, den durch das Coronavirus verursachten wirtschaftlichen Schaden zu verringern. Also verschickt Constantin am Dienstag per Whatsapp und Mail ein Schreiben an Spieler, Trainer und andere Clubangestellte.

Die Mehrheit signalisiert Bereitschaft

Constantin stellt Kurzarbeit in Aussicht und will wissen, wer sich damit einverstanden erklärt, vorübergehend nur noch 80 Prozent seines Lohns zu erhalten, höchstens aber 12’350 Franken im Monat. Das ist der maximale Monatslohn, den die Arbeitslosenkasse bei Kurzarbeit auszahlt.

Von den gegen 70 Angeschriebenen signalisiert die Mehrheit Bereitschaft. Einige Spieler aber, denen vertraglich ein Zigfaches des Maximalsalärs bei Kurzarbeit zusteht, antworten nicht. Oder melden: nicht einverstanden.

«Es sind ehemalige Spieler des FC Sion»

Das erbost Constantin derart, dass er zu rigorosen Massnahmen greift: Er stellt fristlose Kündigungen aus. Bei den Entlassenen soll es sich um Spieler wie Pajtim Kasami, Alex Song, Seydou Doumbia, Ermir Lenjani oder Xavier Kouassi handeln – Namen nennt der Verein keine. Aus der Zentrale in Martigny heisst es nur: «Es sind ehemalige Spieler des FC Sion.»

Es ist ein trockener, emotionslos formulierter Satz. Aber gewiss keiner, der am Schluss der Geschichte steht. Weil das Vorgehen von Constantin zweifellos juristische Nachspiele haben wird.

Für Christoph Graf jedenfalls steht fest: «Was bei Sion geschieht, ist schlicht Erpressung.» Graf ist Präsident der Schweizer Spielerberater-Vereinigung SFAA und sagt: «Das sind missbräuchliche Kündigungen, mit denen Christian Constantin vor Gericht nie durchkommen wird.»

Was sagt das OR?

Tatsächlich ist das Schweizer Obligationenrecht ziemlich eindeutig. Arbeitnehmern mit befristeten Arbeitsverträgen kann nur bei «wichtigen Gründen» gekündigt werden. Die Weigerung, massive Lohnkürzungen zu akzeptieren, gehört üblicherweise nicht dazu.

Constantin hat damit zwar wieder einmal die Extremposition im Schweizer Fussball eingenommen. Aber der Kampf, der im Wallis so faszinierend schnell eskaliert ist, steht nun allen Schweizer Proficlubs bevor. Am Freitag dürfte das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco nämlich eine Gesetzesänderung bekannt geben, dank der auch Fussballprofis zur Kurzarbeit angemeldet werden dürfen.

Es ist der Moment, auf den die Vereine seit dem Ausbruch der ­Corona-Krise gewartet haben. Christoph Spycher, Sportchef bei YB, ist sich sicher: «Wenn es keine Hilfe durch den Staat gibt, kommt es zu einem Massensterben unter den Schweizer Profivereinen.»

Die Clubs der Super League geben im Schnitt 67 Prozent ihrer Einnahmen für Lohnzahlungen aus. Ausser Basel und YB kann es sich kaum einer von ihnen leisten, ­ seine Mitarbeiter bis in den ­Sommer zu bezahlen, wenn die Einnahmen wie jetzt bei null ­ liegen. Und selbst die beiden ­ Ligagrössen haben bereits für ihre Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle Kurzarbeit beantragt.

Aus dem Berner Oberland meldet Markus Lüthi: «Ohne Kurzarbeit wird es maximal zwei Monate gehen, und dann ist der FC Thun am Ende.» Aber der Thuner Präsident weiss auch, dass bei Kurzarbeit die Arbeitslosenkasse nur 80 Prozent des wegfallenden Lohnanteils übernimmt. Und da der maximale Beitrag der Arbeitslosenkasse bei 148’200 Franken pro Jahr liegt, müssten die Besserverdiener der Liga mit hohen Lohneinbussen rechnen.

Die Spielergewerkschaft rät von Kurzarbeit ab

Vor allem aber können die Clubs weder Mitarbeiter noch Spieler dazu zwingen, die Bedingungen der Kurzarbeit zu akzeptieren – also einen zeitweiligen Lohnverzicht. Lüthi berichtet, die Schweizer Spielergewerkschaft SAFP habe die Profis in der Schweiz dazu ermuntert, sich gegen die Kurzarbeit zu wehren. Lüthi hat dafür «gar kein Verständnis». SAFP-Präsident Lucien Valloni nahm dieser Zeitung gegenüber keine Stellung.

Der Kampf um die Löhne dürfte von Club zu Club unterschiedlich hart geführt werden. Es gibt Vereine wie YB, die es sich vorerst leisten können, die von der Arbeitslosenkasse nicht abgedeckten Lohnanteile weiterhin auszuzahlen. Aber Sportchef Spycher warnt auch: «Sollten die Einnahmen über längere Zeit ausbleiben, müssten wir die Massnahme der Lohnkürzung in Betracht ziehen.»

Bisher keine Solidarität

Der FC Zürich dagegen hat seine Profis bereits um Lohnverzicht gebeten. Und sogar beim FC Basel ist in der Führung zumindest der Wunsch zu spüren, dass die Spieler ein Zeichen der Solidarität setzen. Was bislang ausgeblieben ist.

Solidarität findet zwar auch Spielerberater Graf eine gute ­Sache: «Aber ich erachte es als heikel, alles auf die Spieler abzuwälzen, die die Situation ja nicht verschuldet haben.» Er verweist darauf, dass viele Profis in der Super League für relativ kleines Geld auflaufen. Für ihn steht ­darum fest: «Man muss jeden Spieler individuell anschauen.»

Das Coronavirus ist damit auch eine Probe dafür, ob der Schweizer Fussball im Angesicht des finanziellen Abgrunds so etwas wie einen Sinn für Gemeinschaft entwickelt. Den wünscht sich Thuns Präsident Lüthi: «Es braucht die Kurzarbeit, die die tieferen Löhne abdeckt, es braucht den Club, der einen Beitrag leistet, sofern er kann. Und es braucht die gut verdienenden Spieler, die eine Kompromissbereitschaft zeigen.»


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17572212

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Samstag 21. März 2020, 01:49 
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Was die YB-Spieler im Home Office treiben

Lustenberger, von Ballmoos, Ngamaleu: Die YB-Stars zeigen, wie sie sich trotz Trainings- und Spielpause fit halten.

Der Coronavirus hat die Schweiz fest im Griff. Die Strassen sind leer, Restaurants geschlossen und Fussball wird schon lange nicht mehr gespielt. Seit Montag haben die Profis des BSC Young Boys auch kein Mannschaftstraining mehr und sind angewiesen zu Hause zu bleiben.

Fit halten müssen sie sich trotzdem, der Club hat den Spielern Trainingsgeräte mitgegeben. Nun beweisen sie, dass ihnen der Humor auch im Home Office nicht verloren gegangen ist und fordern sich gegenseitig mit witzigen Videos auf Twitter heraus. Den Anfang macht der Captain höchst persönlich. Er spielt mit einem seiner Söhne auf der Strasse vor dem Haus Tennis – natürlich aber nicht, ohne sich vorher die Hände zu desinfizieren:

https://video.twimg.com/ext_tw_video/12 ... mp4?tag=10

Am Ende des Videos fordert Lustenberger Torhüter David von Ballmoos heraus: Dieser reagiert prompt und absolviert ein Goalie-Training der besonderen Art in seiner Küche:

https://video.twimg.com/ext_tw_video/12 ... mp4?tag=10

Und auch Gianluca Gaudino beweist seine technischen Fähigkeiten für einmal auf eine etwas andere Art und fordert seinen Teamkameraden heraus:

https://video.twimg.com/ext_tw_video/12 ... mp4?tag=10

Christian Fassnacht nimmt nach Gaudinos Vorlage den Ball auf – beziehungsweise nicht den Ball, aber sehen Sie selbst:

https://video.twimg.com/ext_tw_video/12 ... mp4?tag=10

Bereits vor einigen Tagen postete YB dieses Video von Nicolas Moumi Ngamaleu, der gekonnt mit einer WC-Rolle jongliert:

Die Mannschaftstrainings sind vorerst bis am 1. April abgesagt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Pause auch darüber hinaus andauern wird, hat der Bundesrat doch sämtliche Sportstätten bis zum 19. April geschlossen.


https://www.bernerzeitung.ch/was-die-yb ... 6732959119

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Samstag 21. März 2020, 12:19 
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«Als Klub ein Vorbild sein»: YB-Sportchef Christoph Spycher will jetzt die richtigen Signale aussenden

YB-Sportchef Christoph Spycher spricht derzeit nicht gerne über Fussball. Die Pandemie stimmt ihn nachdenklich.

Gegen das Ende hin biegt das Telefongespräch in Richtung Philosophie ab. Die Frage lautet: Ist die Pandemie vielleicht eine Antwort der Natur auf all die Wunden, die wir Menschen ihr zugefügt haben?

Christoph Spycher weicht ihr nicht aus. Obwohl er sich als Sportchef von Meister YB bequem hinter den sportlichen ­Aspekten der Corona-Krise verbarrikadieren und Einblicke in sein Seelenleben verweigern könnte. Doch es liegt ihm derzeit nichts ferner, als über die Super League, Geisterspiele und einen möglichen Meister zu sprechen.

Eine Woche im Zeichen der Verarbeitung

Die Berner haben die Zeit seit Montag als Woche der Verar­beitung deklariert. Deshalb läuft der Kontakt zur Mannschaft auf Sparflamme. «Wir haben für die Spieler klare Anlaufstellen definiert. Auch die Klubärzte stehen dafür zur Verfügung», sagt Spycher. Es zahle sich aus, dass YB in den letzten Jahren bei den Profis Vertrauen aufgebaut habe und diese sich gut aufge­hoben fühlen, sagt Spycher. «Wir alle müssen das Geschehene und Erlebte sacken lassen und begreifen, in welcher Situation wir sind.»

Auf der Geschäftsstelle herrscht gähnende Leere. Im Stade de Suisse gibt es einzig im Einkaufszentrum Betrieb. Wie alle Mitarbeiter ist auch Spycher im Home-Office tätig. Er sagt: «Es funktioniert gut.» Vom Virus ­infiziert sei bei YB niemand. Doch es sei wohl eine Frage der Zeit, bis sich dies ändere.

Im Gegensatz zu anderen Klubs haben die Young Boys ihren ausländischen Spielern untersagt, die Schweiz zu ver­lassen. «Wir wissen ja nicht, ob sie in drei, fünf oder acht ­Wochen zurückkehren können», sagt Spycher. «Wir haben ihnen gesagt, dass sie sich zwingend an alle Anweisungen des Bundesrats zu halten haben», sagt ­Spycher. Die Klubführung müsse Leadership zeigen. Beweisen, dass sie für alle Mitarbeiter da sei. Und noch etwas ist Spycher ganz wichtig: «Wir müssen als Klub ein Vorbild sein und die richtigen Signale an die Ge­sellschaft aussenden. Zeigen, dass wir hinter der Politik der Regierung stehen.»

Spycher mahnt dazu, in der Medienlandschaft cool zu ­bleiben. Auch im Fussball. Er will die heiss diskutierten Vorgänge bei anderen Klubs explizit nicht kommentieren. Auch nichts zu den fristlosen Entlassungen von neun Spielern beim FC Sion sagen. YB werde seinen Verpflichtungen nachkommen und Ende des Monats würden alle den Lohn auf dem Konto haben, sagt Spycher. «Wir wollen gut zu unseren Mitarbeitern schauen.»

Was die Fitness betrifft, liegt der Lead beim Trainerstab. ­Irgendwann werde dieser den Spielern sagen, was individuell zu tun sei. «Im Moment haben wir noch die komfortable Situation, in die Natur hinaus zu dürfen», sagt Spycher und appelliert eindringlich an Jung und Alt, die ­getroffenen Massnahmen zu ­respektieren. «Es ist riesengrosse Solidarität gefragt.»

Spycher sagt, ihm selber gehe es gut. Er wisse, dass er selbst in dieser Krise privilegiert sei. Schlafen könne er gut, denn seine beiden 9- und 12-jährigen Giele würden ihn angesichts der geschlossenen Schulen ganz schön fordern. «Auch sie müssen Verhaltensregeln akzeptieren. Wissen, dass sie nicht mit zehn anderen auf dem Pausenplatz tschutten dürfen.»

Am Morgen ist Spycher mit dem Velo ausgefahren. Allein, wie er betont. «Um den Kopf zu lüften.» Noch gibt es keine Ausgangssperre, die das untersagen würde. «Damit das so bleibt, sind wir gut beraten, die von den Spezialisten aufgestellten Regeln einzuhalten», sagt Spycher.

Wenn ein Virus ein System ins Wanken bringt

Ist das Virus eine Strafe der ­Natur? So weit will der 42-Jährige nicht gehen. Aber er sagt: «Es regt schon zum Nachdenken an, dass es unser ganzes System ins Wanken bringt.» Ein System, in dem es keine Limiten gebe und man am einen Tag nach Mailand fliege und am nächsten nach Barcelona und dann in die USA. Ein System mit einer schnell­lebigen Gesellschaft, in der viele nur noch über die sozialen Medien miteinander kommunizierten und eine Vereinsamung drohe.

«Es ist schwierig, vorauszusagen, welchen Einfluss die Corona-Krise auf unser Leben haben wird. Ob nach ihr wieder ohne Ende gepusht wird, oder ob wegen ihr die Beziehungen zu unseren Mitmenschen einen wichtigeren Stellenwert er­halten», sagt Spycher. «Aber jetzt habe ich einfach einmal ein tiefes Grundvertrauen in die Schweiz. Machen wir das Beste aus dieser schweren Zeit.»


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/al ... -137236790

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Samstag 28. März 2020, 11:31 
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Wenn alle Gewissheiten wegbrechen

Der Fussball steht in seinem schwierigsten Kampf, den er nicht verlieren darf. In der Branche werden viele Szenarien entworfen. Auch die Young Boys müssen geduldig bleiben und die Entwicklung abwarten.

Auch die Fussballwelt steht still. Und ein Wort hört man immer wieder: Solidarität. Aber auch: Spenden, Lohnverzicht, Kurzarbeit, Staatshilfe, Ungewissheit, Sehnsucht. Das alles ergibt ein unübersichtliches Gemisch, es sind harte, komplizierte Zeiten, zumal niemand weiss, wie lange das Coronavirus noch alles lahmlegt.

Um die Young Boys ist es ebenfalls ruhig geworden. Was wäre das für ein spannender Frühling für sie gewesen – mit der reizvollen Aussicht auf das zweite Double der Vereinsgeschichte! Nun müssen auch sie abwarten. «Diese Ungewissheit erschwert alles zusätzlich», sagt Sportchef Christoph Spycher. «Wir müssen jetzt einfach geduldig sein.»

Lohnverzicht wie hoch?

Hinter den Kulissen werden viele Gespräche geführt. Etwa hinsichtlich Spenden. Die Young Boys gehen dieses Thema mit der nötigen Sorgfalt an, sodass noch nichts spruchreif ist. Auch die Fussballer stehen diesbezüglich in Kontakt miteinander. Viele Vereine und Sportler haben bereits kommuniziert, welchen Beitrag sie für die Allgemeinheit leisten wollen. Zudem dürften sich einige Clubs solidarisch zeigen mit Konkurrenten, denen es wirtschaftlich weniger gut geht. Als klarer Primus des Landes wäre das auch eine Möglichkeit für die Young Boys. «Wir diskutieren alle Optionen», sagt Spycher, «und sind uns auch bewusst, dass es viele gibt, bei denen die Lage schlechter ist.»

Gespannt darf man sein, ob auch die YB-Fussballer zu einem Lohnverzicht bereit sein werden – und in welcher Höhe. Wie bei vielen Teams in Europa. Es sollte in der Corona-Krise ein Akt der Selbstverständlichkeit für gut bis sehr gut bezahlte Spieler sein, zugunsten von Arbeitgebern sowie deutlich tiefer entlöhnten Clubangestellten nicht auf das volle Gehalt zu pochen. Die Märzlöhne zahlt YB vollständig aus, wobei die Fussballer teilweise enorm leistungsbezogene Verträge haben – und es ja keine Prämien zu verdienen gab. «Wie es danach weitergeht», sagt Kommunikationschef Albert Staudenmann, «hängt natürlich stark davon ab, wann wieder Fussball gespielt werden kann.»

Kurzarbeit jedenfalls haben auch die Young Boys für ihren Betrieb angemeldet – inwiefern sie zur Anwendung kommt, kann erst festgelegt werden, wenn klar ist, wie lange die Pause dauert. Es gibt im Stade de Suisse einige Abteilungen, die aktuell wenig bis nichts zu tun haben – keine Spiele, keine Anlässe, keine direkten Kundenkontakte.

Welche Hilfe für Clubs?

Das Coronavirus wird den Fussball nachhaltig verändern. Alles wird ein bisschen kleiner und weniger aufgeblasen sein. Zumindest kurzfristig. Kann aber – wie einige Virologen prophezeien – sogar erst 2021 wieder gespielt werden, bleibt die grosse Mehrheit der Vereine nicht aus eigener Kraft existenzfähig. Den Young Boys geht es nach jeweils rund 17 Millionen Franken Gewinn in den letzten beiden Jahren vergleichsweise ausgezeichnet, aber alleine könnten sie in Zukunft keine Meisterschaft bestreiten.

Welcher Verein in welcher Form und überhaupt von finanzieller Staatshilfe profitieren soll, auch das dürfte die Branche intensiv beschäftigen. Und selbst wenn es gesellschaftlich in vielen Ländern umstritten sein könnte, Clubs zu retten und damit auch Fussballer vor der Arbeitslosigkeit, so lässt sich eines nicht bestreiten: Ohne Corona wäre diesen Vereinen nicht die Geschäftsgrundlage entzogen worden.

Keine Pause nächste Saison?

Vorerst ist das alles Zukunftsmusik. Die YB-Fussballer haben sich ebenfalls zu Hause eingerichtet, einen Hometrainer haben sie vom Verein zur Verfügung gestellt bekommen. Und so halten sie sich mit Trainingsplänen fit, posten in den sozialen Medien fleissig lustige Filmchen, appellieren an ihre Follower, sich an die Vorgaben der Behörden zu halten. Vielseitig interessierte Spieler wie Vincent Sierro lesen noch ein paar Bücher mehr, jüngere widmen sich intensiver ihren Playstation-Fähigkeiten und ältere ihren Kindern, die Ausländer halten Kontakt mit den Familien in der Heimat. «Alle haben sich mit der schwierigen Situation arrangiert», sagt Staudenmann, «und machen das Beste daraus.»

Auch die Spieler eint die Sehnsucht nach einer Rückkehr zur Normalität. Wobei schon jetzt absehbar ist, dass die Saison deutlich länger als bis Ende Juni dauern wird – wenn sie denn überhaupt fertig gespielt werden kann. Spychers Wunsch nach einer ganzheitlichen Lösung für alle Ligen Europas wird auf dem gesamten Kontinent geteilt, und so sind Arbeitsgruppen daran, Terminpläne für alle möglichen Szenarien zu entwickeln. Bis hin zur Möglichkeit, die aktuelle Spielzeit bis in den Spätsommer zu verlängern und nach der ausgedehnten Auszeit im Frühling sowohl Sommer- als auch Winterpause zu streichen, um in der Agenda wieder aufzuholen.

Was passiert mit Clublegenden?

Der Europäische Fussballverband wird in Zusammenarbeit mit dem Weltverband ausserdem Regeln aufstellen für rechtliche Angelegenheiten wie Transferfenster und Verträge. Bei den Young Boys enden die Arbeitspapiere der verdienstvollen Altmeister Guillaume Hoarau (36 Jahre) und Miralem Sulejmani (31) am 30. Juni – beide erhalten nun keine Gelegenheit, sich für eine Weiterbeschäftigung oder bei anderen Clubs zu empfehlen. Auch die Kaderplanungen der Vereine finden unter sehr erschwerten Bedingungen statt. «Derzeit wäre eine sehr wichtige Phase, um Transfers aufzugleisen», sagt Christoph Spycher, «aber das ist natürlich nun auch anders.»

Ganz still steht der Spielermarkt jedoch nicht, selbst wenn es ein seltsames Zeichen wäre, würden Clubs in diesen Wochen teure Verpflichtungen bekannt geben. Doch in der Schweiz hat Sions unberechenbarer Präsident Christian Constantin kürzlich ein paar interessante Fussballer rausgeworfen, die theoretisch ablösefrei zu haben sind – wie Pajtim Kasami, der auch für YB eine Verstärkung wäre.

Und eine romantische Vorstellung ist es, die hoch dotierten Verträge von Hoarau und Sulejmani einfach um ein Jahr zu verlängern – zu allerdings geringeren Bezügen. Beide hätten ein angemessenes Ende ihrer erfolgreichen Zeit bei YB verdient. Goalielegende Marco Wölfli wiederum, der im Sommer seine Karriere beendet, wird ganz bestimmt ein rauschendes Abschiedsspiel erhalten. Irgendwann. Wenn Corona Vergangenheit ist. Noch aber ist das Virus eine grosse Belastung für die Welt. Und für den Fussball. Und damit auch für die Young Boys während der sportlich und wirtschaftlich besten Zeit ihrer Vereinsgeschichte.


https://www.bernerzeitung.ch/wenn-alle- ... 2945616959

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Sonntag 29. März 2020, 16:34 
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29.03.2020

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FCSG und YB: Diese Spieler könnte es hart treffen

Zurzeit ruht in der Super League der Spielbetrieb. Bei einigen Spielern läuft der Vertrag im Sommer aus, weshalb sie vielleicht nie mehr für ihren aktuellen Klub auflaufen werden. «Bluewin» nimmt die Situation unter die Lupe. 1. Teil: St. Gallen und YB.

Der Spielmacher konnte nach seiner Rückkehr aus Thun nicht an seine früheren Leistungen in der Super League anknüpfen und kam nur selten zum Einsatz. Es wäre erstaunlich, wenn der 32-Jährige in der Ostschweiz bleiben kann.

Auslaufende Verträge

BSC Young Boys

Guillaume Hoarau

YB ohne seinen torgefährlichen Leader, eigentlich unvorstellbar. Doch sportlich hat der 36-Jährige etwas an Stellenwert eingebüsst. In über 700 Spielminuten gelang dem Stürmer aus La Réunion in dieser Spielzeit erst ein Treffer aus dem Spiel heraus, auch weil er nach diversen Blessuren nicht den Tritt fand. In der internen Hierarchie liegt Jean-Pierre Nsame vorne, doch YB täte trotzdem gut daran, Hoarau zu halten. Nsame wird höchstwahrscheinlich bald ins Ausland wechseln. Mit Hoarau hätten die jungen Felix Mambimbi und Meschack Elia den richtigen Lehrmeister an ihrer Seite.

Miralem Sulejmani

Der Publikumsliebling würde gerne in der Hauptstadt bleiben. Doch in jüngerer Zeit bremsten den 31-Jährigen immer wieder Verletzungen aus – letztmals stand der Serbe in der Super League im Dezember 2018 über die volle Spieldistanz auf dem Platz. Doch mit seinem genialen linken Fuss ist er immer noch einer der besten Spieler hierzulande. Einen langjährigen Vertrag darf er trotzdem nicht (mehr) erwarten.

Frederik Sörensen

Der Däne ist aktuell wegen einer Knieverletzung ausser Gefecht, weswegen er auch in der Rückrunde fehlte. In der Hinrunde gehörte der 27-Jährige zum Stammpersonal. Trotzdem überzeugt der dem FC Köln gehörende Sörensen nicht immer, seine fehlende Tempofestigkeit und Beweglichkeit wird ihm manchmal zum Verhängnis. Reicht das für den ehemaligen Juve-Profi?

Jordan Lefort

Der polyvalente Abwehrspieler ist seit Februar vom französischen Erstligisten Amiens ausgeliehen. Sein Vertrag läuft vorerst bis im Sommer, danach besitzt YB eine Kaufoption über drei Jahre. Bisher stand der 26-Jährige ganze drei Mal auf dem Platz für Schwarz-Gelb. Ob er Spycher & Co. dabei überzeugen konnte?

Saidy Janko

Der Leihspieler macht als Rechtsverteidiger einen soliden Job. Hat bei Porto zwar einen laufenden Vertrag bis 2022, doch Trainer Sérgio Conceição scheint nicht viel mit ihm anfangen zu können. Gut möglich, dass der 24-Jährige den Bernern auch über den Sommer hinaus treu bleibt.


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 71020.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Sonntag 29. März 2020, 18:05 
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25.03.2020

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Corona ändert Vertrags-Verhandlungen

Diesen Super-League-Stars droht Arbeitslosigkeit!

Die Verträge von 64 Super-Leauge-Profis laufen Ende Juni aus. Ein schwieriges Unterfangen in der vom Coronavirus bestimmten Saison. Für Sportchefs und Spieler.

Versetzen wir uns in die Lage von Kevin Bua. Top-Saison. Die beste seiner Karriere. 18 Skorerpunkte. Zuletzt beim 3:0-Sieg in Frankfurt überragend. Ein Tor, ein Assist. Im Sommer wäre der Genfer ablösefrei zu haben. In normalen Zeiten würde er einen Millionen-Vertrag im Ausland unterschreiben. In der Corona-Krise aber regiert bei den Klubs die Unsicherheit.

Ähnlich gehts 64 anderen Super-League-Profis, deren Verträge Ende Juni auslaufen und die noch nicht wissen, was die Zukunft bringt. Bei YB sind mit Miralem Sulejmani und Guillaume Hoarau zwei grosse Namen darunter. Sportchef Christoph Spycher liess sich vor der Viruskrise nicht in die Karten blicken und sagte, die nächsten Wochen würden entscheidend sein für die Beiden, wenn man sie in bester Verfassung auf dem Platz sehe. Danach würden die Gespräche intensiviert.
Weniger Lohn – oder weg?

Aktuell sagt Spycher in der «Berner Zeitung» zum Thema bloss: «Das ist für sie eine schwierige Situation, aber im Moment ist es für alle Menschen schwierig.» Das deutet dann eher in die Richtung, dass man die Verträge der beiden bestverdienenden Spieler in der Tendenz nicht verlängere. Und wenn doch, dann zu massiv bescheideneren Löhnen. Trotz 17 Millionen Gewinn: Auch YB muss schauen.

Beim FCB müssen sich – neben Bua – auch Ricky van Wolfswinkel und Zdravko Kuzmanovic Gedanken machen, bei Leader St. Gallen laufen die Verträge von Costanzo, Kchouk, Strübi, Kräuchi und Vilotic aus. Jener von Quintilla hat sich in der Zwischenzeit automatisch verlängert.

Beim FCZ wären vier Spieler Ende Juni arbeitslos, Lugano hat acht Spieler im Kader, die einen auslaufenden Vertrag besitzen, Xamax dreizehn, der FC Thun neun, Servette zehn.

Und Sion? Ist ein Sonderfall. Weil man bei Boss Constantin nie weiss, ob die Verträge überhaupt noch Gültigkeit besitzen …


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 12848.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Sonntag 29. März 2020, 22:55 
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De-Donno-Brüder heiss begehrt

Jonathan und Gabriele De Donno sind im Nachwuchs des BSC Young Boys die Zugpferde schlechthin. Das ist scheinbar auch anderen Klubs nicht verborgen geblieben.

Die Gebrüder De Donno haben sich auf die Pendenzenliste anderer Klubs gespielt. Es seien zwei Jungs mit grossem Talent, die von Klubs aus ganz Europa beobachtet werden, erklärt der zuständige Berater Gianluca Di Domenico bei “calciomercato.com”.

“Ich war sehr beeindruckt von ihren technischen, aber auch charakterlichen Qualitäten. Sie sind gut darin, sich ausserhalb des Spielfelds zu behaupten”, sagt der Agent. Da das Junioren-Duo des BSC Young Boys auch über einen italienischen Pass verfügt, wären bei auch für Italien spielberechtigt.

Di Domenico mit einer allgemeinen Aussage: “Ich empfehle den Italienern öfters zu kommen und sich die Jugend-Sektoren der Schweizer Klubs anzuschauen. Hier gibt es viele Italiener mit tollen Eigenschaften.”

Stürmer Jonathan De Donno kommt aktuell ebenso wie sein 18 Jahre alter Zwillingsbruder Gabriele De Donno, der auf der rechten Aussenbahn beheimatet ist, für die Berner U21 zum Einsatz.

https://www.4-4-2.com/super-league/yb-b ... s-begehrt/


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Dienstag 31. März 2020, 12:06 
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YB unterstützt das Projekt AMIGOS

Die Migros ruft gemeinsam mit Pro Senectute zur Nachbarschaftshilfe auf. Auf amigos.ch können ältere Personen, Personen mit Vorerkrankungen oder Personen, die momentan in Quarantäne oder Selbstisolation sind, ihre Bestellungen online abgeben. Diese werden anschliessend von sogenannten Bringern ausgeliefert.

Jede gesunde Person kann helfen, solange sie sich an die Sicherheits- und Hygieneanweisungen des BAG hält. Auch Nicolas Bürgy, Abwehrspieler des BSC YB, hat sich in der AMIGOS Bringer-App registriert und wird in den nächsten Tagen und Wochen Einkäufe ausliefern.

Der BSC YB unterstützt diese vorbildliche Aktion seines Hauptpartners und freut sich, wenn möglichst viele YB-Fans dem Beispiel von Nicolas Bürgy folge leisten und betroffene Mitmenschen unterstützen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2019/2020
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 2. April 2020, 01:07 
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YB trauert um Hans-Otto Peters

Er war ein Grosser in der Welt des Berner Fussballs: Hans-Otto Peters hat sowohl beim FC Biel, beim BSC Young Boys als auch beim FC Bern mit grossem Einsatz und entsprechendem Erfolg gewirkt. Am letzten Samstag ist er im Alter von 79 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben.

Er war ein talentierter Fussballer, der stets im Angriff spielte. Schon in jungen Jahren in Leverkusen, als Mitglied der deutschen U-23-Nationalmannschaft und schliesslich beim VfB Stuttgart entwickelte er sich zum Goalgetter. Jupp Derwall holte Hans-Otto Peters in der Folge zum FC Biel, der damals in der Nationalliga A spielte. Peters wurde im Dress der Seeländer in der Saison 1968/69 als Spielertrainer Schweizer Torschützenkönig (24 Goals) vor Fritz Künzli (FCZ) und Walter Müller (YB). Mit Letzterem bildete Peters mit seinen langen, fliehenden Haaren beim BSC Young Boys Anfang der Siebzigerjahre ein starkes Sturmduo. Nach recht turbulenten Zeiten mit mehreren Trainerwechseln (Brülls, Skiba, Schneiter/Eich) wurde Hans-Otto Peters zum Trainer der ersten YB-Mannschaft berufen, 1973 wurde er von Kurt Linder abgelöst.

Doch Hans-Otto Peters blieb dem Berner Fussball weiterhin verbunden: Als Spielertrainer beim FC Biel schaffte er mit den Seeländern den Wiederaufstieg in die NLA, später wirkte er während vieler Jahre beim einstigen YB-Stadtrivalen FC Bern, den er in der zweithöchsten Spielklasse zu etablieren vermochte.
Hans-Otto Peters (10.9.1940 – 28.3.2020) hat seiner Wahlheimat Bern auch nach seiner Fussballkarriere bis zuletzt die Treue gehalten. Der BSC Young Boys wird seinen einstigen Spieler und Trainer in bester Erinnerung behalten und spricht den Angehörigen sein tief empfundenes Beileid aus.


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